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Januar wird aller Voraussicht nach nicht erforderlich sein, denn die Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung in Siegen sieht keinerlei Notwendigkeit für eine Beteiligung des politischen Gremiums bei der Entscheidung, ob die Gemeinde Erndtebrück den getroffenen Vergleichsvorschlag mit dem entlassenen Bauhof-Mitarbeiter unsere Zeitung berichtete darüber ausführlich annehmen soll oder nicht.

Jahresbericht 2011 - Grosser Rat Basel-Stadt - Kanton Basel-Stadt


Zusätzlich sind zum Ende der Kapitel Wiederholungsfragen und Übungsaufgaben enthalten. Die Übungsaufgaben sind keine Wiederholungsaufgaben, deren Bearbeitung zum Verständnis der weiteren Ausführungen notwendig wäre. Die Aufgaben wollen vielmehr den Übergang zu fortgeschrittenen Fragestellungen erleichtern. Die zum Ende der Kapitel enthaltenen kommentierten Literaturhinweise erleichtern hoffentlich den Lesern die Orientierung in der breiten Literatur zu spezifischen Fragestellungen derivativer Finanzmarktinstrumente.

Mitarbeiter wie auch Studierende am Institut für Kapitalmarktforschung und Finanzierung der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-MaximiliansUniversität München haben in vielen Lehrveranstaltungen der letzten Jahre durch intensive und engagierte Diskussionen zu einer ständigen Erweiterung und Verbesserung der Veranstaltungsunterlagen beigetragen und damit auch die Basis für das vorliegende Werk gelegt.

Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Daher bauen viele Unternehmen und nicht nur Kreditinstitute Risikomanagement zu ihrer Kernkompetenz aus. Die Qualität des Risikomanagements hängt dabei von der Fähigkeit ab, alle relevanten Risiken zu identifizieren, auf den verschiedenen Aggregationsstufen zu messen, mit Hilfe geeigneter Instrumente zu steuern und zu kontrollieren. Risikomanagement stellt sich insoweit als hoch komplexes Aufgabenbündel dar, das alle Bereiche des Unternehmens durchdringt.

Diese Vorgaben definieren insoweit Mindestanforderungen an das Risikomanagement. Januar umgesetzt worden.

Diese sogenannten MaRisk definieren die grundlegenden Anforderungen an einen ganzheitlichen Rahmen für das Management aller wesentlichen Risiken sowie der Ausgestaltung des internen Kontrollsystems und der Internen Revision der Kreditinstitute. Der Gesetzgeber hat auch im Aktiengesetz dem Vorstand die Pflicht zur Sicherstellung eines funktionsfähigen Risikomanagements übertragen. Dabei zielt die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des Risikomanagements primär auf die Etablierung adäquater Organisations- und Überwachungsstrukturen, die sich in effizienten und verlässlichen Controllingsystemen sowie in der internen Revision widerspiegeln müssen.

Verletzungen dieser Sorgfaltspflicht können zu einer persönlichen Haftung des Vorstandes führen. Im Lauf der Zeit haben sich verschiedene Standards für die Ausgestaltung des Risikomanagements herausgebildet, die der konkreten Einführung und Organisation von Risikomanagementsystemen in der Praxis einen Rahmen geben.

Risikomanagement als Instrument der Wertsteigerung führt zu spezifischen Aufgabenstellungen. Damit prägen auch die im Folgenden näher charakterisierten unternehmensinternen Gesichtspunkte die Zielsetzungen und Aufgaben eines Risikomanagements.

Ökonomische Relevanz unternehmerischen Risikomanagements 1. Renditeprofil durch eigene Transaktionen erreichen könnten. Ohne Transaktionskosten, Insolvenzkosten und Steuern wäre Risikomanagement bei gleich verteilten Informationen und beliebiger Teilbarkeit aller Ansprüche aus ökonomischer Perspektive überflüssig.

Bei vollkommenem Kapitalmarkt würde sich daher die weitere Beschäftigung mit Risikomanagementaktivitäten erübrigen. Der Überblick über Kapitalmarktunvollkommenheiten in Abb.

Wenn beispielsweise Wechselkurse, Zinsen und Waren- bzw. Rohstoffpreise unsystematische und damit diversifizierbare Risiken darstellen, dann wird ihre Übernahme nicht durch eine Risikoprämie kompensiert, so dass auch die Kapitalkosten nur im Falle eines schlecht diversifizierten Anteilseigners reduziert werden können.

Risikomanagement kann immer nur dann im Interesse der Anteilseigner sein, wenn es für das Unternehmen teurer ist, Risiken selbst zu übernehmen, als die Risiken auf entsprechende Kapital -Märkte zu übertragen.

Die Relevanz von Risikomanagementaktivitäten resultiert damit aus der Verletzung von Marktvollkommenheitsannahmen, weil beispielsweise Transaktionskosten nicht vernachlässigbar sind oder der Zugang zum Kapitalmarkt durch einen Informationsvorsprung des Emittenten vor den Investoren behindert wird. Ausgehend von den wesentlichen Marktunvollkommenheiten können verschiedene Erklärungsansätze für ein unternehmerisches Risikomanagement identifiziert werden, die in Abb.

Neben der Steuerung des Managementverhaltens lässt sich ein betriebliches Risikomanagement durch die Reduzierung der Kostenbelastung von Unternehmen oder durch eine Verbesserung der strategischen Wettbewerbsposition rechtfertigen. Ansatzpunkte eines unternehmerischen Risikomanagements Berücksichtigt man, dass die aus der Unsicherheit der betrieblichen Zahlungsströme resultierende Gefahr der Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens mit Transaktionskosten der finanziellen Anspannung verbunden ist, so hat eine Unternehmung neben den direkten Kosten einer Insolvenz in Form von Liquidationsbzw.

Reorganisationskosten sowie Kosten für Konkurs- und Vergleichsverfahren auch indirekte Insolvenzkosten zu berücksichtigen, die bereits vor Beginn des eigentlichen Insolvenzverfahrens entstehen und beispielsweise durch den Reputationsverlust der Gesellschaft bedingt sind. Auch auf eine Verschlechterung des Rating eines Unternehmens zurückführbare höhere Finanzierungskosten sind als Insolvenzkosten zu betrachten.

Eine Steuerung von Risiken auf Unternehmensebene kann die Höhe der Insolvenzkosten selbst nicht verändern. Da die erwarteten Insolvenzkosten jedoch sowohl durch die absolute Höhe der Kosten als auch die Wahrscheinlichkeit einer Störung des finanziellen Gleichgewichts bestimmt werden, reduziert eine Verringerung der Volatilität der Cashflows die Wahrscheinlichkeit, dass das Unternehmen seinen festen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr betragsgenau und fristgerecht nachkommen kann, was sich über die Verminderung des Erwartungswertes der Konkurskosten positiv auf den Unternehmenswert auswirkt.

Im Gegensatz zu den Insolvenzkosten erscheint unter Berücksichtigung von Transaktionskosten ein betriebliches Risikomanagement dann durch eine Risikosteuerung auf Ebene der einzelnen Investoren ersetzbar, wenn Investoren und Unternehmen zu vergleichbaren Konditionen über einen Zugang zu den relevanten Märkten verfügen.

Neben Insolvenz- und Transaktionskosten kann auch die Berücksichtigung der Besteuerung von Unternehmensgewinnen eine Risikobeeinflussung vorteilhaft erscheinen lassen. Ist der Grenzsteuersatz eines Unternehmens eine konvexe Funktion des Unternehmenswertes vor Steuern progressives Steuerprinzip , so folgt daraus, dass der Wert des Unternehmens nach Steuern eine konkave Funktion des Vorsteuerwertes ist.

Ein zur Reduzierung der Schwankungen im Vorsteuerwert des Unternehmens beitragendes Risikomanagement kann dann zur Kürzung der Unternehmenssteuern führen und in der Folge den Nachsteuerwert des Unternehmens erhöhen.

Diese Schwankungen müssen entweder über die Höhe der extern beschafften Finanzierungsmittel oder über die Reduktion des für neue Investitionsprojekte zur Verfügung stehenden Betrages ausgeglichen werden. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, nur eingeschränkt möglich sein. Ein die Variabilität der Cashflows reduzierendes Risikomanagement kann damit über die Vermeidung zusätzlicher Kosten zu einer Wertsteigerung beitragen, indem die in der Empirie beobachtbare und in der sogenannten Hackordnungstheorie Pecking Order Theory festgehaltene Reihenfolge zur Deckung des Finanzierungsbedarfs von Unternehmen möglichst lange aufrechterhalten wird.

Durch geeignete Absicherungsstrategien können zusätzliche Cashflows bei negativer Preisentwicklung auf den relevanten Absatzmärkten generiert und damit finanzielle Schwächen von Konkurrenten zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition genutzt werden. Johanning unterscheiden Risiken des internen von Risiken des externen Leistungsbereichs.

Hoffman bezeichnen die erst Kategorie als reine Risiken Schadensgefahren , die zweite als spekulative Risiken. Letztere beinhalten neben der Verlustmöglichkeit einer Position auch die Chance auf einen Ertrag. Die Über- 6 1 Risikomanagement aus aufsichtsrechtlicher und ökonomischer Perspektive legungen in diesem Buch beziehen sich auf die letzte Gruppe der spekulativen Risiken, die sich durch die Investition in Finanztitel und in derivative Finanztitel aufbauen, umschichten, spezifizieren und abbauen lassen.

Im nachfolgenden Abschnitt werden die wichtigsten Ausprägungen der Risiken des externen Leistungsbereichs bzw. Risiken, die sich im Gegensatz dazu auf sämtliche Aktien einer bestimmten Kategorie auswirken und beispielsweise durch konjunkturelle oder politische Faktoren determiniert werden, werden als systematische Risiken bzw. Während die unsystematischen Risiken eines Aktien-Portfolio durch eine entsprechende Diversifikation reduziert bzw.

Werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung Hedging von Aktienkursrisiken eingesetzt, dann wird der unsichere Erfolg der Aktienposition durch einen ebenfalls unsicheren, jedoch genau entgegengesetzten Erfolg aus dem derivativen Geschäft kompensiert. Als Ergebnis kann bei einer perfekten HedgeSituation eine risikolose Position realisiert werden. Aktienkursrisiken lassen sich durch vielfältige Produkte der Terminbörsen oder durch den Einsatz entsprechender Optionsscheine steuern.

Damit hängt das Fremdwährungsrisiko sowohl von der Höhe der Positionen dem Exposure als auch der Stärke der unvorhergesehenen Wechselkursschwankungen ab. Aufgabe des Währungsrisikomanagements ist die Identifikation, Analyse, Steuerung und Kontrolle der über alle Teilbereiche des Unternehmens aggregierten Fremdwährungsrisiken, um Schwankungen in den Cashflows bzw.

Neben der Reduktion des Währungsverlustpotenzials ist zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung auch eine Optimierung des relativen Währungs-Exposure zu verfolgen, d. In der Währungsrisikosteuerung sind grundsätzlich drei verschiedene Exposure-Arten und damit auch drei verschiedene Formen von Fremdwährungsrisiken zu unterscheiden. Im Gegensatz dazu steht im Mittelpunkt des Economic Risk der langfristige Einfluss der Währungsentwicklung auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung.

Das Translationsrisiko bezeichnet den Einfluss von Wechselkursschwankungen auf Gewinn- und Verlustrechnungs- bzw. Bilanzpositionen im Rahmen einer Konsolidierung. Während die strategischen Ansätze die grundsätzliche Positionierung einer Unternehmung betreffen und vorwiegend realwirtschaftlicher Natur sowie in Bezug auf die zeitliche Ausrichtung als langfristig zu bezeichnen sind, konzentriert sich die kurzfristig umsetzbare operative Steuerung auf die finanzwirtschaftliche Ebene.

Die Wahl des Standortes sowie Entscheidungen über das Produktions- und Absatzprogramm können daher aus währungspolitischen Überlegungen erfolgen oder müssen diese Aspekte zumindest berücksichtigen. Vertragspartner auskommt, lässt sie sich häufig kosteneffizienter gestalten als externe Absicherungsstrategien. Vorhersagen über den Zeitpunkt und Umfang der in Fremdwährungen anfallenden Zahlungsströme ab. Zielsetzung dieses Steuerungsansatzes ist es, über Kassa- bzw.

Terminmärkte Gegenpositionen zu den mit Währungsrisiken behafteten Zahlungsströmen bzw. Aktiva und Passiva zu schaffen. Während finanzwirtschaftliche Zinsrisiken aus bereits existierenden oder geplanten Finanzierungen oder Finanzanlagegeschäften mit Zinsinstrumenten resultieren, werden leistungswirtschaftliche Zinsrisiken durch eine zinsbedingte Nachfrageänderung für die gesamte Wirtschaft bzw.

Derartige zinsbedingte Nachfrageänderungen können jedoch analog zur Vorgehensweise bei den Währungsrisiken als ökonomische Risiken bezeichnet werden.

Analog zur Währungsrisikosteuerung sind zur Identifikation des Zins-Exposure sowie der Entwicklung geeigneter Steuerungsstrategien bzw. Die internen Informationen bestehen dabei wiederum aus möglichst exakten Cashflow-Prognosen.

Für die Auswahl geeigneter Steuerungsinstrumente ist dabei der Grad an Unsicherheit von Bedeutung, mit dem die Zahlungsströme verbunden sind. Die für eine Zinsrisikosteuerung relevanten externen Faktoren beziehen sich dabei auf eine Prognose der Entwicklung der Zinsstruktur und die diese beeinflussenden ökonomische Faktoren. Der Prozess der Zinsrisikosteuerung ist in Abb. Traditionelle Steuerungsmethoden betreffen die Entscheidung zwischen fester oder variabler Verzinsung einer Mittelaufnahme oder Mittelanlage.

Bei der Wahl des jeweiligen Steuerungsinstruments sind die jeweiligen Absicherungskosten zu berücksichtigen. So kann beispielsweise eine Kombination aus einer variabel verzinslichen Mittelaufnahme in Verbindung mit einem Zins-Swap-Geschäft kostengünstiger darstellbar sein als eine unmittelbar zu einem festen Zinssatz erfolgende Kapitalbeschaffung.

Prozess der Zinsrisikosteuerung Die Identifikation des finanzwirtschaftlichen Zins-Exposure gestaltet sich bei Industrieunternehmen zumeist einfacher als bei Finanzinstitutionen, da sich die Werte ihrer Aktiva und Passiva in der Regel durch geringere Zinssensitivitäten auszeichnen.

Die aus der unterschiedlichen Fristigkeitsstruktur resultierenden Exposure-Effekte werden daher oftmals vernachlässigt. Die verstärkte Verwendung derivativer Finanzinstrumente ermöglicht auch im Zinsrisikomanagement von Industrieunternehmen eine Trennung von Zins- und Liquiditätsrisiko, womit die Steuerung des Zinsrisikos zu einer eigenständigen Erfolgsquelle von Industrieunternehmen werden kann.

Der aus der Ausnutzung unterschiedlicher Bindungsfristen auf Aktiv- und Passivseite bei nicht-flachen Zinsstrukturkurven resultierende Ergebnisbeitrag wird als Fristentransformationsergebnis bezeichnet. Eine Steuerung der Zinsrisiken hat sich damit nicht nur auf eine isolierte Betrachtung von Finanzanlagen und Finanzierungsquellen zu beziehen, sondern hat zusätzlich den Ergebnisbeitrag aus der Kombination von Aktiva und Passiva unterschiedlicher Laufzeiten zu umfassen.

Indirekte Commodity-Risiken ergeben sich aus der Überwälzung von Rohstoffpreisschwankungen im Rahmen der Wertschöpfungskette oder durch die Verlagerungen von Wettbewerbsvorteilen. Commodity-Preisrisiken resultieren dabei aus dem zeitlichen Auseinanderfallen von Beschaffung, Produktion und Absatz.

Getreide, Tierprodukte oder Genussmittel, zur Verfügung stehen. Unerwartete Schwankungen der Liquidität sowie vor allem der Wechselkurse, Zinsen und Rohstoffpreise treten oftmals simultan auf. Gleichzeitig zeigt sich, dass einzelne Risikofaktoren über verschiedene ökonomische Beziehungen miteinander in Verbindung stehen.

Diese Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Risikofaktoren erfordern eine integrierte Betrachtungsweise und damit eine koordinierte Steuerung im Rahmen des Risikomanagements. Adressenausfallrisiken können dabei zunächst die Kreditrisiken im engeren Sinne umfassen, die sich auf die Bonitätsrisiken im Kreditgeschäft beziehen. Counterparty-Risiken treten darüber hinaus nicht nur bei einer Kreditvergabe auf, sondern letztlich auch bei jeder im Rahmen des Risikomanagements abgeschlossenen Transaktion.

Um Verluste durch den Ausfall von Vertragsparteien z. Auch Kreditrisiken lassen sich in einem Portfolio-Kontext betrachten und bewerten.

Auf diese Weise gilt es, ein Portfolio aus mehreren Krediten unter Ausfallrisikoaspekten zu optimieren. Diese Optimierung kann zunächst über die Steuerung der Neugeschäfte erfolgen, indem Kredite nur an solche Kunden vergeben werden, die aus portfoliotheoretischer Sicht in die vorhandene Risikostruktur passen. Diese Form der Steuerung von Kreditrisiken zeichnet sich jedoch durch eine geringe Flexibilität aus.

Nachteilig wirkt sich dabei die je nach Konstruktion erforderliche Zustimmung des Schuldners zum Handel und der Syndizierung seiner Kredite aus. Analog zur Steuerung der Marktpreisrisiken lassen sich auch Kreditrisiken über derivative Finanzinstrumente steuern, deren Auszahlung an die Kredit-Performance, d. Durch Kreditderivate wird es dabei möglich, einen Kredit bzw.

Zudem ermöglichen Kreditderivate eine flexible Steuerung der Kreditrisiken, deren Umfang für Dritte nicht zwingend ersichtlich ist. Kreditderivate ermöglichen eine Separierung des Kreditrisikos von der Basisposition und dessen isolierte Weitergabe an den Kapitalmarkt. Ein weites Spektrum von Fragestellungen des Risikomanagements deckt auch das Handbuch von Johanning u. Rudolph ab, in dem die Aufsätze verschiedener Autoren nach Risikobereichen in den Unternehmen sowie nach Branchenbesonderheiten des Risikomanagements gegliedert sind.

Über den Stand der aufsichtsrechtlichen Anforderungen informiert der Beitrag der Deutschen Bundesbank Auf das Risikomanagement von Finanzintermediären mit Hilfe derivativer Finanztitel zugeschnitten sind die Bücher von Hull , Strategien des Risikomanagements mit Derivaten für Nichtfinanzunternehmen betrachtet Stulz Eine lesenswerte Übersicht über die für das Risikomanagement relevanten Begriffe findet man in Romeike Nennen Sie gesetzgeberische Vorschriften und Regulierungen, die Anforderungen an ein unternehmerisches Risikomanagement betreffen.

Erklären Sie, warum bei vollkommenem Kapitalmarkt ein Risikomanagement auf Unternehmensebene für den Marktwert des Unternehmens irrelevant ist. Nennen Sie einige wichtige Kapitalmarktunvollkommenheiten und erläutern Sie für zwei ausgewählte Beispiele, warum bei den gegebenen Kapitalmarktunvollkommenheiten ein Risikomanagement wertsteigernd wirken kann. Beschreiben Sie Risiken des internen und Risiken des externen Leistungsbereichs. Was versteht man unter Wechselkursrisiko, Währungs-Exposure und Währungsrisiko?

Lösungsskizzen sowie weitere Fragen und Aufgaben sind auf der begleitenden Website http: Zunehmende Zahlungsbilanzungleichgewichte trugen zu verstärkten Kursfluktuationen auf allen Finanzmärkten bei. Als Folge war die Nachfrage der Marktteilnehmer nach Instrumenten zur Absicherung gegen Zins-, Preis- und Wechselkursrisiken deutlich gestiegen, was zugleich die Entwicklung zahlreicher neuartiger Finanztitel zur Kurssicherung begünstigte.

Durch die Globalisierung und wachsende Vernetzung der Geld-, Kredit- und Kapitalmärkte wurde in Verbindung mit einer weitgehenden Liberalisierung und Deregulierung eine Steigerung des Umlaufs und des Volumens der Wertpapiere induziert. Unter dem Druck des Marktes und des Wettbewerbs entwickeln sich auch heute mehr und mehr innovative Finanztitel, die die Absicherung zukünftiger unternehmensrelevanter Risiken oder Spekulations- und Arbitrage-Möglichkeiten eröffnen.

Darauf zielen auch die geläufigsten Definitionen derivativer Finanztitel ab: Derivatives in finance work on the same principle. They are financial instruments whose promised payoffs are derived from the value of something else, generally called the underlying.

Preis des derivativen Instruments wird beeinflusst vom Wert bzw. Preis des zugrunde liegenden Finanzprodukts. So ist es üblich, anhand der vertraglichen Vereinbarungen über die Erfüllung des Geschäfts die bedingten von den unbedingten Termingeschäften zu unterscheiden 1. Bestehen feste, verbindliche Liefer- und Abnahmeverpflichtungen für die Vertragspartner zu den vereinbarten Konditionen, so spricht man von unbedingten Termingeschäften. Bei den bedingten Termingeschäften wird dem Käufer dagegen ein Wahlrecht eingeräumt, die Lieferung bzw.

Abnahme des vereinbarten Gegenstands vom Verkäufer zu verlangen oder darauf zu verzichten. Findet kein Transfer der zugrunde liegenden Titel statt, sondern wird ein Barausgleich zur Erfüllung der Vertragsbedingungen durchgeführt, so spricht man von Differenzgeschäften, die auf der Zahlung der Differenz zwischen dem heute vereinbarten Terminkurs und dem im Ausübungszeitpunkt bestehenden Kurs beruhen.

Dimensionen der Strukturierung derivativer Instrumente Diese ersten beiden Strukturierungsansätze und die darauf basierende begriffliche und inhaltliche Charakterisierung findet sich in der Vorgehensweise der Kapitel zwei und drei und stellenweise auch in den Bewertungskapiteln neun bis zwölf wieder.

Man unterscheidet dabei die Finanzderivate des Aktien-, Zins- und Währungssegments von den Warenderivaten. Eine Unterscheidung nach dieser dritten Strukturierungsebene wird meist herangezogen, wenn der Anwendungscharakter der Instrumente zum Management bestimmter Risiken herausgestellt werden soll. Folgerichtig wird in den Kapiteln vier bis acht nach diesem Ansatz vorgegangen. Eine weitere Unterteilung in einfach und zweifach derivative Finanzinstrumente ist möglich. Einfach derivative Instrumente sind die Aktienoptionen.

Ihnen liegen als Basisobjekt Kassainstrumente zugrunde. Die zweifach derivativen Instrumente sind durch eine weitere Ebene vom Kassamarkt getrennt, deren Basisobjekte sind also bereits Derivate. Im ersten Beispiel spekuliert ein Investor auf einen mittelfristig steigenden Kurs der Aktie eines bestimmten Unternehmens und möchte mit einem geringen Kapitaleinsatz seine Erwartung gewinnbringend umsetzen.

Dazu kauft er am Ausgangszeitpunkt an einer Terminbörse eine Kaufoption Call-Option auf eine Aktie des Unternehmens mit Fälligkeit in einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt.

Am Kassamarkt könnte man günstiger die Aktien erwerben als über das Ausüben des Optionsrechts, d. Die Spekulation des Optionsinhabers war erfolgreich: Bei dieser vereinfachten Rechnung werden offenbar nicht nur Transaktionskosten, wie Gebühren und Sicherheitenhinterlegungen, sondern auch Zinseffekte aufgrund des unterschiedlichen zeitlichen Anfalls von Zahlungen vernachlässigt.

Während die Optionsprämie im Zeitpunkt des Kaufs der Optionen zu zahlen ist, erfolgen etwaige Gewinn- und Verlustabrechnungen zum Fälligkeitszeitpunkt der Option bzw.

Betrachtet man den Zeitpunkt der Fälligkeit des Termingeschäfts, so kann man die grundsätzlichen Auswirkungen der mit Derivaten zusammenhängenden Chancen und Risiken anschaulich in sogenannten Gewinn- und Verlustprofilen darstellen. Auf der horizontalen Achse wird dazu das mögliche Kursniveau im Basisobjekt zur Fälligkeit abgetragen. Auf der vertikalen Achse sind die Optionsprämie wie auch die positive Differenz zwischen Kassakurs und Ausübungspreis bei Kaufoptionen abgetragen, mithin der Erfolg bzw.

Misserfolg der eingegangenen Positionen unter Vernachlässigung von Transaktionskosten und Zinseffekten. Die möglichen Wertentwicklungen werden kurz als Gewinn bzw. Verlust der Position bezeichnet. Man sagt deshalb auch, dass die Gewinnmöglichkeiten bei Inhaberpositionen in Optionsgeschäften nicht begrenzt sind. Der Verlust ist dagegen auf die bezahlte Optionsprämie beschränkt, da der Inhaber sein Optionsrecht nur dann ausüben wird, wenn es für ihn von Vorteil ist.

Die negative Differenz zwischen Ausübungspreis und Kassakurs stellt den sich mit steigenden Kursen in der Basisaktie linear steigenden Verlust des Optionsverkäufers dar. Das Unternehmen ist damit einem Währungsrisiko ausgesetzt. Das Unternehmen sieht zwei Möglichkeiten, sich gegen das Währungsrisiko abzusichern: Beide Strategien erfordern im Ausgangszeitpunkt keine Eigenmittel, das Währungsrisiko wird vollständig eliminiert.

Die Addition der beiden Zahlungsströme bezeichnet man als Hedge-Position. Genau entgegengesetzt entwickelt sich aber der Zahlungsstrom der ForwardPosition.

In der Gesamtposition resultiert eine von Wechselkursrisiken unabhängige, fixe Zahlungsverpflichtung von Ausübungskurs, Basiskurs x zu einem festgelegten zukünftigen Zeitpunkt bzw.

Ist die Ausübung der Option nur zu einem bestimmten Zeitpunkt möglich, so spricht man von einer europäischen Option. Kann die Option jederzeit bis zu einem festgelegten Zeitpunkt, dem Verfalldatum, ausgeübt werden, so handelt es sich um eine amerikanische Option. Der Verkäufer Stillhalter der Option ist verpflichtet, während der festgelegten Frist Laufzeit auf Verlangen des Käufers den Basiswert zum vereinbarten Basispreis zu liefern oder abzunehmen.

Nimmt der Inhaber der Option sein Optionsrecht in Anspruch Ausübung der Option , tritt die genannte aufschiebende Bedingung ein und der Kaufvertrag muss erfüllt werden. Bei den Optionsgeschäften sind demnach vier mögliche Grundpositionen zu unterscheiden, und zwar x x x x der Kauf einer Kaufoption, der Verkauf einer Kaufoption sowie der Kauf einer Verkaufsoption und der Verkauf einer Verkaufsoption. Der Käufer einer Kaufoption Long Call erwirbt durch Zahlung des Optionspreises das Recht, die Lieferung des dem Kontrakt zugrunde liegenden Wertes zum festgelegten Ausübungspreis und innerhalb der vereinbarten Optionsfrist zu verlangen.

Liegt der Kassakurs des Basisobjekts am Verfalltermin unter dem im Optionskontrakt festgelegten Ausübungspreis, so wird der Inhaber die Option nicht ausüben, da er sich direkt am Markt billiger in dem Basisobjekt bedienen kann als über das Ausüben seines erworbenen Optionsrechts.

Als Entgeld für diese während der Optionsfrist bestehende Verpflichtung erhält er die Optionsprämie. Die Short Call-Position enthält prinzipiell unbegrenzte Verlustgefahren. Diese Position drückt sich im Gewinn- und Verlustprofil der Abb. Die Inhaberposition ist hier wiederum durch einen begrenzten Verlust und im Prinzip unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten gekennzeichnet. Das Gewinnund Verlustprofil der Abb. Die Optionsprämie ist der Preis, zu dem die Option am Markt gehandelt wird. Der Preis bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage und hängt von zahlreichen Einflussfaktoren wie dem Kassakurs des Basisobjekts, dem Ausübungspreis, der Optionslaufzeit, Margins, Transaktionskosten und Steuern ab.

Auch deutlich schwerer zu quantifizierende Rahmenbedingungen wie Zutrittsbeschränkungen zu den Terminmärkten sowie die Risikoeinstellung der Marktteilnehmer haben Einfluss auf den Preis derivativer Finanztitel.

Ist der Ausübungspreis gleich dem Kassakurs, so ist die Option am Geld at the money. In der Regel ist der Optionswert höher als der innere Wert, die zusätzliche Komponente wird als Zeitwert bezeichnet.

Im Zeitwert spiegeln sich die während der Restlaufzeit der Option noch möglichen für den Investor positiven Kursentwicklungen wider. Futures beinhalten die verbindliche Vereinbarung über x die Lieferung Verkäufer des Future-Kontraktes bzw. Als unbedingte Termingeschäfte müssen sie immer erfüllt oder durch ein kompensierendes Gegengeschäft glattgestellt werden. Man spricht deshalb auch kurz von einem symmetrischen Gewinn- und Verlustprofil.

Die Gewinn- und Verlustprofile der beiden möglichen Future- bzw. Forward- Grundpositionen sind in den Abb. Die Glattstellung der Terminposition erfolgt durch das Eingehen einer entgegengesetzten Position in gleicher Höhe und mit der gleichen Kontraktfälligkeit.

Das Gewinn- und Verlustpotenzial des Verkäufers des Termingeschäfts ergibt sich analog aus der geeigneten Drehung oder Spiegelung der Position des Käufers. Derivative Instrumente sind nämlich entweder auf einzelne Finanztitel oder auf die Zusammenfassungen mehrerer Finanztitel gerichtet. Bei einer geschickten Zusammenstellung mehrerer Finanztitel zu einem Portfolio wird durch Diversifikation bereits ein erheblicher Teil des Risikos vernichtet. Das verbliebene Risiko bezeichnet man in der Kapitalmarkttheorie als systematisches, nicht vermeidbares und daher bewertungsrelevantes Risiko.

Die Differenz zwischen dem Gesamtrisiko eines einzelnen Titels oder eines Portfolio und dem systematischen Risiko ist das unsystematische Risiko. Diese Abgrenzung ist mit einigen Abwandlungen auch in die praktische Diskussion und die Begriffsbildung der Bankaufsichtsbehörden eingeflossen.

Die Matrix in Tabelle 2. Die einzelnen Risikobereiche sind auf der Vertikalen abgetragen. Die systematischen Risiken können als generelle Marktpreise für Finanztitel von den individuel- 28 2 Charakteristika derivativer Produkte len Marktpreisen unterschieden werden.

Generelle Marktpreise umfassen die Marktzinssätze, die Preise für Devisen und Rohstoffe sowie das Marktrisiko am Aktienmarkt, aber neuerdings auch Preise für Katastrophenrisiken, Gesundheitsrisiken, Inflationsrisiken und viele mehr. Als individuelle Marktpreise für Finanztitel können die Risikoprämien für Eigenkapital einzelner Gesellschaften, die Risikoprämien für mezzanine Kapitaltitel einzelner Gesellschaften und auch die Risikoprämien für Fremdkapitaltitel berücksichtigt werden, wenn sich Änderungen des Marktpreises für Schuldverschreibungen z.

Als risikentransformierende Finanzmärkte sind grundsätzlich alle Kassa- und Terminmärkte zu berücksichtigen. Auf der Horizontalen der Tabelle 2. In Anlehnung an Rudolph , S. Credit Default Swaps 2. Die risikotransformierenden Finanztitel können hier natürlich nicht vollständig aufgeführt werden; die in der Matrix explizit notierten Finanzinstrumente sind somit nur beispielhaft zu verstehen. Darüber hinaus befindet sich der Markt für derivative Finanztitel in dauernder Bewegung.

Bestimmte Titel wie die Optionen auf Aktienindexterminkontrakte verlieren an Bedeutung oder verschwinden sogar zumindest für einen gewissen Zeitraum vom Markt. Andere wie die Katastrophenderivate, die Kreditderivate oder auch die Energiederivate scheinen in ihrem Lebenszyklus erst am Anfang zu stehen.

Auf den Terminmärkten findet der Abschluss von Termingeschäften durch ein über technische Notwendigkeiten hinausgehendes zeitliches Auseinanderfallen des Vertragsabschlusses und der Vertragserfüllung statt. Dabei wird der Preis des Handelsobjekts bereits bei Geschäftsabschluss festgelegt. Dagegen erfolgt die Erfüllung der Börsengeschäfte auf den Kassamärkten kurzfristig zum Kassakurs. Sowohl der Termin- als auch der Kassamarkt sind Teile des Wertpapiermarktes.

Der Primärmarktfunktion als eine der Grundfunktionen einer Terminbörse ist die Aufgabe der Ausgestaltung der an ihr gehandelten Finanztitel vorgelagert.

Die Fixierung der Charakteristika der Terminkontrakte ist zugleich einer der wesentlichen Aspekte ihrer Marktbildungsfunktion. Terminbörsen sind auch Sekundärmärkte: Primärmarkt- und Sekundärmarktfunktionen von Terminbörsen sind daher eng miteinander verbunden. Bei den börsengehandelten Terminprodukten spricht man statt von einem Termingeschäft zumeist von einem Terminkontrakt. Die Standardisierung nach Qualitäten und Lieferbedingungen wird von der Terminbörse vorgenommen.

Die Standardisierung erfolgt insbesondere 30 2 Charakteristika derivativer Produkte x sachlich durch Fixierung einheitlicher Mengen und Qualitäten, x räumlich sowohl hinsichtlich des Ortes des Kontrakthandels als auch des Erfüllungsortes des Kontraktes, x zeitlich durch Vorgabe fester Fälligkeitstermine der Kontrakte und x persönlich, indem durch Zwischenschaltung der Börse in Form der sogenannten Clearing-Stelle als Vertragspartner für Käufer und Verkäufer die Beziehungen zwischen den Marktteilnehmern entpersönlicht werden und damit das Erfüllungsrisiko weitgehend oder ganz entfällt.

Mit der Standardisierung soll der Kontrakt an Homogenität und dadurch der Markt an Liquidität gewinnen. Die zeitliche Standardisierung erhöht die Fristentransparenz, wobei sich allerdings die Fristenkongruenz für einzelne Marktteilnehmer verschlechtern kann. Die Prolongation und die Glattstellung werden aber erleichtert. Die persönliche Standardisierung bedeutet die Ausschaltung des Bonitätsrisikos, so dass auf Kontraktmärkten isoliert Preisrisiken gehandelt werden können. Eine hohe Liquidität macht es den Händlern leicht, in die Märkte einzusteigen und sie wieder zu verlassen.

Die hohe Liquidität verhindert darüber hinaus die unvorhergesehene Kursänderung zwischen der Veranlassung und dem endgültigen Abschluss eines Auftrags, den Slippage-Effekt. Kleine Geld-Brief-Spannen führen dazu, dass sich geringfügige Veränderungen in der Informationslage sofort in den Preisen niederschlagen.

Der Handel findet beispielsweise per Telefon und über direkte Kontakte der Marktteilnehmer statt. In der Tabelle 2. Börsengehandelte Derivate Optionskontrakte, Futures etc. Ihr Einsatz kann dabei sowohl der Risikoabsicherung Hed- 32 2 Charakteristika derivativer Produkte ging als auch der gezielten Risikoübernahme Spekulation, Trading dienen. Ein drittes Motiv ist das Ausnutzen möglicher Preisdifferenzen am Markt von gleichen oder gleichartigen Positionen durch simultane Kauf- und Verkaufstransaktionen Arbitrage.

In der praktischen Anwendung lassen sich die drei Motive im Allgemeinen nicht streng voneinander trennen, d. Zur Umsetzung der genannten Transaktionsmotive müssen nicht immer zwingend derivative Finanzinstrumente herangezogen werden. So kann eine Spekulation auch durch den Kauf des Kassainstruments erfolgen, eine Absicherung durch den Verkauf des Basistitels. Der Kauf oder Verkauf der Basistitel kann aber insbesondere bei kurzfristig orientierten Transaktionen verschiedene Nachteile aufweisen: Dies wird in der folgenden Charakterisierung der Deutsche Bundesbank , S.

Die damit verbundene Transaktionskostenersparnis verleiht Finanzderivaten eine beträchtliche Hebelwirkung und ist mit ausschlaggebend für ihre starke Verbreitung. Hecke; to hedge a bet: Die traditionelle Hedging-Vorstellung verbindet mit diesem Begriff eine vollständige Eliminierung des Preisrisikos einer Kassaposition im Sinne eines perfekten Hedge. Mittlerweile bezeichnet man aber vielfach bereits eine deutliche Risikoreduktion als Hedging.

Abzugrenzen hiervon sind PortfolioAnsätze, deren Ziel es ist, Kassa- und Terminpositionen nach Ertrags- und Risikocharakteristika optimal zu kombinieren. Man unterscheidet zwischen dem Bestands-Hedge als Absicherung einer Kassaposition im Bestand und dem antizipativen Hedge als Absicherung einer geplanten Kassaposition. Ein Bestands-Hedge wird Short oder Long umgesetzt. Ein antizipativer Hedge wird Short, d. Je nach der betrachteten Position, auf die sich das Hedging bezieht, unterscheidet man das Mikro-, Makro- und Porfolio-Hedging: Es besteht aber eine hohe Korrelation zwischen den Preisbewegungen im Basisobjekt und der abzusichernden Position.

Die Begriffe Mikro-, Makro- und Portfolio-Hedge sind insoweit von Bedeutung, als in Unternehmen immer geprüft werden muss, ob ein finanzwirtschaftlich orientierter Hedge-Vorgang auch bei der externen Rechnungslegung anerkannt wird.

Würde beispielsweise das Risiko einer Währungsforderung durch einen Devisenterminverkauf ausgeglichen, so dass sich mögliche Kursgewinne und Kursverluste in der Forderungs- und der Devisenposition exakt entsprechen, müsste aber gleichzeitig das Einzelbewertungsprinzip angewandt werden, dann wäre bei einem Kursverfall die Forderungsposition abzuschreiben, während der Wertzuwachs der Devisenterminposition wegen des Niederstwertprinzips nicht berücksichtigt werden dürfte.

Ein Anleger kann Kurserwartungen statt über das Basisobjekt vielfach leichter und billiger über eine entsprechende Position an den Terminmärkten umsetzen, da Terminpositionen einen deutlich geringeren Kapitaleinsatz benötigen und geringere Transaktionskosten verursachen. Zur Vermeidung des Spekulationsbegriffs spricht man zumeist von Trading-Strategien. Der Unterschied zwischen Hedging und Spekulation ist relativ und bemisst sich an der Ausgangsposition: Der Initiatior einer Hedge-Strategie hält aufgrund seiner sonstigen Geschäftstätigkeit bereits eine Risikoposition, Spekulanten halten ursprünglich keine Risikopositionen und engagieren sich direkt am Terminmarkt.

Die Begriffsbildung in der Praxis ist uneinheitlich und missverständlich, auch weil der Begriff Spekulation in der Öffentlichkeit negativ besetzt ist und daher möglichst vermieden wird. Spekulationsgeschäfte sollten dagegen ausgeschlossen sein, d. Bei Termingeschäften und Geschäften mit Optionen und ähnlichen Finanzinstrumenten ist ein solcher Zusammenhang anzunehmen, wenn sie der Absicherung gegen Kurs- oder Zinsänderungsrisiken bei vorhandenen Vermögenswerten oder dem späteren Erwerb von Wertpapieren dienen sollen oder wenn aus vorhandenen Wertpapieren ein zusätzlicher Ertrag erzielt werden soll, ohne dass bei Erfüllung von Lieferverpflichtungen eine Unterdeckung des gebundenen Vermögens eintreten kann.

Skalp, Kopfhaut Kontrakte innerhalb kurzer Zeit z. Mit dem Begriff Scalping wird in der Literatur vielfach auch eine kurzfristige, manipulative Strategie bezeichnet, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Händler zeitgleich zu seiner Transaktion eine Information streut, die seinen Kauf oder Verkauf günstiger werden lässt.

Ist der Kapitalmarkt vollkommen, so treten keine Arbitrage-Möglichkeiten auf. Investoren ist es somit auf einem vollkommenen 2. Solange Märkte allerdings unvollkommen sind, können Investoren unter gewissen Umständen Arbitrage-Gewinne erzielen. Arbitrage kann somit im weiteren Sinne als die Ausnutzung von Marktunvollkommenheiten zur Erzielung eines Vorteils verstanden werden. Man unterscheidet x die räumliche Arbitrage durch Ausnutzen von Preisdifferenzen für Kontrakte an verschiedenen Börsenplätzen, d.

Je nach der Verbundenheit der betrachteten Märkte unterscheidet man Intramarket-Arbitrage, die sich auf den gleichen Markt bezieht, und Intermarket-Arbitrage, die sich auf verschiedene Märkte bezieht. Arbitrage trägt dazu bei, das Preisgleichgewicht zwischen Märkten, wie dem Termin- und Kassamarkt aufrechtzuerhalten.

Rationale Marktteilnehmer nutzen mit Arbitrage-Strategien nicht nur Preisdifferenzen homogener Güter auf verschiedenen Märkten aus, sondern setzen auch synthetische Positionen aus verschiedenen Gütern, die gleiche Risiko- und Ertragscharakteristika aufweisen, geeignet um.

Notieren analoge Termin- und Kassapositionen zu unterschiedlichen Preisen, so besteht auf dem Markt kein Gleichgewicht. Die Preise werden sich aufgrund der veränderten Nachfragesituation angleichen, bis keine Arbitrage-Gewinne mehr möglich sind und ein Gleichgewicht existiert. Arbitrage-Strategien unterstützen somit die Funktionsfähigkeit der Märkte. Bei vielen Arbitrage-Transaktionen wird man in der Praxis eine begrenzte Risikoposition eingehen müssen.

Das wird besonders deutlich bei den SpreadPositionen: Spreading begrenzt spekulatives Engagement durch gleichzeitigen Kauf und Verkauf verwandter Geschäfte in ein und demselben oder ähnlichen Märkten bei Ausnutzung eines bestehenden Kurszusammenhangs. Auch hier unterscheidet man verschiedene Spreading-Typen: Das Ergebnis einer Kauf- oder Verkaufsentscheidung bezeichnet man als Position, wobei vorhandene Bestände der Basistitel mit berücksichtig werden. Bei zusammengesetzten Strategien erfolgen mehrere zusammengehörige Kaufund Verkaufsentscheidungen, die insgesamt zu einer komplexen Handelsstrategie führen können.

Ein häufiges Motiv für den Abschluss eines Derivategeschäfts ist die Absicherung. Hedge-Geschäfte folgen dem Prinzip des Aufbaus einer Gegenposition zur bestehenden oder auch geplanten Position im Basiswert mit dem Ziel, eine Absicherung gegen Preisänderungsrisiken zu gewährleisten. In einer perfekten HedgePosition werden Gewinne bzw. Verluste in der Kassaposition durch Verluste bzw. Gewinne in der Terminposition vollständig neutralisiert. Ein potenzieller Wertverlust im Basistitel wird durch den entsprechenden Wertzuwachs der Verkaufsoption immunisiert.

Bei steigenden Kursen dagegen wird die Option wertlos verfallen, vom Wertzuwachs in der Position im Basistitel ist in der Hedge-Position die Höhe der gezahlten Optionsprämie abzuziehen. Die Absicherung auf einen entsprechenden Einstandskurs erfolgt hier durch den Kauf von Kaufoptionen. Diese Strategie kann in der Erwartung stagnierender Märkte durchgeführt werden. Ist die Marktentwicklung stabil, so erhält der Stillhalter als zusätzlichen Portfolio-Ertrag den Optionspreiserlös.

Bei steigenden Kursen dagegen trägt der Investor das Risiko, dass er die Differenz zwischen dem Kurs des Basisobjekts und dem Ausübungspreis zahlen muss, falls es zur Ausübung der verkauften Kaufoptionen kommt. Die positive Entwicklung seiner Basisposition wird dann von der entgegengesetzten Options- 2. Man erhält damit ein Gewinn- und Verlustprofil, das dem Profil der weiter unten dargestellten Long Straddles ähnelt, wie man dies in Abb.

Man erkennt auch an dieser Begrifflichkeit die oftmals fehlende strikte Abgrenzung zwischen Hedging- und Trading-Strategien. Zumindest sprachlich wird offenbar von Überschneidungen zwischen Hedging-, Trading- und Arbitrage-Positionen ausgegangen. OptionsSpreads sind eine Spekulationsstrategie mit reduziertem Kursrisiko, da Gewinnund Verlustmöglichkeiten bei allen folgenden Spread-Formen begrenzt sind. Der maximale Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen den Ausübungspreisen abzüglich der Differenz der Optionsprämien, der maximale Verlust entspricht der Differenz der Optionsprämien, d.

Die Gewinnschwelle des Profils der Abb. Sie bestehen aus dem Verkauf von Put-Optionen mit einem höheren Ausübungspreis bei gleichzeitigem Kauf von Put-Optionen mit einem niedrigeren Ausübungspreis. Mit den Bearish Vertical Spreads werden analoge Positionen aufgebaut, die auf sinkende Kurse im Basiswert spekulieren. Bei der Option mit längerer Laufzeit T2 ist zusätzlich noch der Zeitwert zu berücksichtigen, der über die im zehnten Kapitel noch darzustellenden modelltheoretischen Überlegungen bestimmt werden könnte.

Es wird jeweils angenommen, dass der Optionsinhaber diesen theoretischen Optionswert durch Verkauf der Option zum Fälligkeitszeitpunkt der kürzerfristigen Option realisieren kann. Time Spreads bestehen aus jeweils einer verkauften Option mit kürzerer Laufzeit und einer gekauften Option mit längerer Laufzeit.

Insbesondere in Abhängigkeit von der Länge der ausstehenden Restlaufzeit und von der erwarteten Schwankungsintensität im Basiswert wird der Optionsinhaber durch den Verkauf der Option einen höheren oder geringeren Zeitwert realisieren können. Aufgrund der längeren Restlaufzeit ist die gezahlte Optionsprämie höher als die erhaltene Optionsprämie. Gleichzeitig nimmt der Zeitwert deutlich ab, da die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen des Ausübungspreises bis zur Fälligkeit T2 abnimmt.

Die möglicherweise deutliche Verlustpositi- 42 2 Charakteristika derivativer Produkte on wird jedoch mehr als ausgeglichen durch den hohen Wert der noch laufenden Option.

Unter Berücksichtigung der Differenz aus gezahlter und erhaltener Optionsprämie ergibt sich der abgetragene, degressiv zunehmende Gesamtverlust. Es resultieren Profile, die denen der Short Straddles Abb. Für zahlreiche weitere Spread-Variationen, die auch durch ihre phantasievolle Namensgebung beeindrucken, wird im vierten Kapitel für den Fall des Managements von Aktienkursrisiken stellvertretend eine Butterfly Spread-Strategie über den Kauf einer Kaufoption mit hohem Ausübungspreis, den Kauf einer Kaufoption mit niedrigem Ausübungspreis und den Verkauf zweier Kaufoptionen mit mittlerem Ausübungspreis konstruiert.

Abhängig davon, ob Optionen gekauft oder verkauft werden, entsteht eine Long oder eine Short Straddle-Strategie. Die Gewinnchancen sind auf die Summe der Optionsprämien begrenzt. Nahezu unbegrenzte Verluste drohen bei stark sinkenden oder steigenden Kursen im Basisobjekt Abb. Bei Long Strangles bleibt der Verlust zwischen den gewählten Ausübungspreisen auf den Wert der bezahlten Optionsprämien begrenzt.

Bei einer stark sinkenden wie auch ansteigenden Entwicklung im Basiswert sind die Gewinnchancen nahezu unbegrenzt Abb. Long Strangle-Positionen können wiederum auf verschiedene Weise konstruiert werden.

Bei Short Strangles werden Stillhalterpositionen in der Kauf- und Verkaufsoption mit unterschiedlichen Ausübungspreisen eingegangen Abb.

Das Gewinn- und Verlustprofil kann auch hier durch den Verkauf einer Call-Option mit niedrigem und den Verkauf einer Put-Option mit hohem Ausübungspreis realisiert werden. Eine Unterscheidung setzt erst bei der beabsichtigten Feinsteuerung der Position beispielsweise hinsichtlich der Gewinnschwellen, des maximalen Gewinns oder der Summe der Optionsprämien an.

Alle Straddle und Strangle-Positionen lassen sich variieren, indem nicht nur jeweils eine Call- und eine Put-Option, sondern unterschiedlich viele Calls und Puts kombiniert werden. Diese ausgewählten Charakteristika können zur Entscheidungsunterstützung herangezogen werden. Ausgewählte synthetische Positionen im Überblick Synthetische Nachbildung von Die aus vier Optionen bestehenden synthetischen Box Spreads entsprechen der Kombination zweier gegenläufiger Vertical Spreads und können analog zu oben auf verschiedene Arten umgesetzt werden.

Die zwei naheliegenden Konstruktionsmöglichkeiten sind in der Abb. In der Übungsaufgabe 4. Hier soll deshalb auf etablierte Lehrbücher zu Derivaten hingewiesen werden, weitere Literatur wird im Anschluss an die folgenden Kapitel mit ihrer jeweiligen spezifischen Ausrichtung aufgeführt.

Besonders zu empfehlen ist das Standardwerk von Hull , dessen erste Kapitel zusätzlich in einem gesonderten Einführungswerk Hull veröffentlicht sind.

Zu den jeweils am Ende der Kapitel bei Hull enthaltenen zahlreichen Wiederholungsfragen und Aufgaben gibt es auch ein gesondertes Students Solutions Manual. Längere einführende Abschnitte sind darüber hinaus auch in Chance u. Brooks zu finden. Empfehlenswert ist auch das Buch von Jarrow u. In Uszczapowski findet man ein einführendes deutschsprachiges Buch zu Optionen und Futures. Die meisten grundständigen finanzwirtschaftlichen Lehrbücher enthalten zumindest kurze Einführungen in den Bereich der Derivate.

Einen festen und auch ausführlichen Bestandteil bilden Derivate in den Lehrbüchern des Wertpapiermanagements wie bei Albrecht u. Maurer , Steiner u. Bruns und Steiner u. Die einführende Darstellung über die Gewinn- und Verlustprofile des Abschnitts 2. Rubinstein und in Stoll u. Whaley dagegen behandeln bedingte wie auch unbedingte Termingeschäfte und analysieren ausführlich Strategien für Forwards, Futures und Future-Optionen auf verschiedenste Basiswerte. Nach welchen Dimensionen lassen sich derivative Instrumente strukturieren?

Hinsichtlich welcher Dimensionen erfolgt typischerweise die Standardisierung bei börsengehandelten Derivaten? Welche Zielsetzungen werden mit der Standardisierung verfolgt? Was versteht man unter dem inneren Wert, was unter dem Zeitwert einer Option? Wie unterscheiden sich börsengehandelte Terminkontrakte und OTC-Termingeschäfte bezüglich der effektiven Erfüllung und des Adressenausfallrisikos?

Was ist der Unterschied zwischen einem Mikro und einem Makro Hedge? Grenzen Sie die Begriffe Spekulation und Hedging voneinander ab. Nehmen Sie an, der Kauf einer Put-Option sei nicht möglich. Sie glauben, dass der Aktienkurs steigen wird und überlegen, ob sie eher Aktien oder 2. Beide Alternativen kosten 9. Wie hoch muss der Aktienkurs steigen, damit beide Alternativen zum gleichen Ergebnis führen?

Errechnen Sie für beide Konstruktionsmöglichkeiten den maximalen Gewinn und Verlust sowie die Gewinnschwelle. Wie bezeichnet man diese Position? Motivieren Sie die skizzierte Position unter Spekulationsgesichtspunkten. Kann eine solche Position auch für ein Hedging eingesetzt werden? Fragen und Aufgaben 55 Aufgabe 2.

Skizzieren Sie Ihre Lösung. Wovon hängt die Prämie ab, die Sie für diese Position bezahlen müssen? Können Sie die beschriebene Position auch durch eine geeignete Investition in den Basiswert darstellen? Begründen Sie Ihre Entscheidung kurz. Die mit einem Ausübungspreis von 4. Eine Future-Position auf den Index mit gleicher Fristigkeit steht bei 4. Wäre es bei Vernachlässigung jeglicher Transaktionskosten für Sie von Vorteil, die angestrebte Long Call-Position synthetisch zu realisieren?

Das Wachstum der achtziger Jahre war dagegen durch eine Internationalisierung der Märkte und das Aufkommen nicht börsennotierter Geschäfte gekennzeichnet.

Seit Beginn der neunziger Jahre hat auch der deutsche Markt eine wichtige Rolle übernommen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die deutsch-schweizerische Terminbörse Eurex gelegt, deren Produktspektrum, Margining und Umsatzentwicklung skizziert werden.

Sie wurden lange Zeit als Zeitgeschäfte oder Differenzgeschäfte bezeichnet und dienten primär der Vorsorge für eine zukünftige Belieferung mit dringend benötigten Waren zu einem festen Preis. Als zusätzliche Motive kamen die Zinsersparnis und Spekulationsabsichten dazu. Die Verbindung der Termingeschäfte mit der Spekulation führte im Jahrhundert zu einer ausgeprägten negativen öffentlichen Einstellung gegenüber den Terminmärkten, die in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts durch eine Unterscheidung in gerechtfertigte und ungerechtfertigte Spekulationen aufzufangen versucht wurde.

Instrumentell setzte sich in Deutschland eine Gliederung der Termingeschäfte in feste Termingeschäfte Fixgeschäfte und bedingte Zeitgeschäfte Prämiengeschäfte als Vor- und Rückprämiengeschäfte durch. Zahlreiche Aspekte des Termingeschäfts wurden im ersten Börsengesetz von geregelt, so auch der Verbot solcher Geschäfte in Getreide. Ein Handel konnte sich aus unterschiedlichen Gründen nur spärlich entfalten, bis dann während des Ersten Weltkriegs der Terminhandel gänzlich verboten wurde. Mit der Wiedereinführung der Börsentermingeschäfte im Jahre wuchs insbesondere an der Berliner Börse der Abschluss von Fix- und Prämiengeschäften, bis das Börsengeschäft insgesamt zum Er- 58 3 Märkte für Derivate liegen kam und der Terminhandel mit dem Börsengesetz von auch nicht wieder belebt wurde.

Nach dem Krieg wurden zwar die Kassabörsen rasch wieder eröffnet, der Terminhandel blieb aber bis auf die von den Banken angebotenen Devisentermingeschäfte bedeutungslos.

Seit konnten in der Bundesrepublik Deutschland an der Börse Optionen auf Aktien gekauft und verkauft werden. April als Geburtsstunde des modernen Derivatehandels. Das amerikanische Derivategeschäft stellte im Gegensatz zum deutschen Terminhandel am Kassamarkt dagegen auf eine leichte Handelbarkeit der derivativen Kontrakte ab und legte damit den Grundstein für den weltweiten Siegeszug des organisierten Options- und Future-Handels.

An den deutschen Wertpapierbörsen wurde am 1. Juli ein Markt für Optionsgeschäfte auf 38 Aktien eröffnet, der aber nur geringe Umsätze zeigte. Die mangelnde Standardisierung von Fälligkeiten und Basispreisen verhinderte das Entstehen eines leistungsfähigen Marktes. Erst führte eine weitgehende Standardisierung zu einer deutlichen Belebung des Handels. April wurde der Optionshandel auf festverzinsliche Wertpapiere eröffnet, blieb aber erfolglos. September schlossen sich die DTB und die schweizerische Soffex zur heute bestehenden Eurex zusammen, die seitdem weltweit eine hervorragende Position in vielen Teilmärkten des Derivatehandels einnimmt.

Der Kontraktumsatz börsengehandelter Finanzderivate weltweit hat sich von bis von knapp Millionen Kontrakte auf über 10 Milliarden Kontrakte um den Faktor zwanzig verändert.

Die Nominalwerte unterstreichen aber die herausragende Bedeutung von Derivaten auf Zinstitel Zinssätze und Anleihen unter den börsengehandelten Kontrakten. Optionskontrakte auf Währungen werden offenbar nur im gerignen Umfang an Börsen gehandelt. In der Tabelle 3. Das Marktsegment der Zins-Futures wird in der Abb. Zahlenangaben über die Entwicklung von OTC-Derivaten waren noch im letzten Jahrzehnt wesentlich schwerer zu erhalten und in etlichen Teilbereichen auch unvollständig.

Seit dem Frühjahr hat sich jedoch die Datenbasis erheblich verbessert. Seit gibt es zudem eine ergänzende halbjährliche Derivatestatistik der nationalen Zentralbanken ebenfalls unter Koordination der BIZ.

Die Nominalvolumina spiegeln im übrigen die relative Bedeutung der Gruppen für die Märkte, nicht aber zwingend deren Risikogehalt wider. Mögliche Verlustrisiken auf offenen Positionen lassen sich nur in Kenntnis der Gesamtposition quantifizieren: Mit derivativen Transaktionen verbundene Adressenausfallrisiken Ausfall des Kontraktpartners bestehen nicht in Höhe des Nominalkapitals, sondern vielmehr in Höhe des Aufwands, der für eine Wiederbeschaffung des Geschäfts angesetzt werden muss.

Im Vergleich der Nominalwerte, als Wert, auf dem die im Rahmen von Derivativkontrakten vorzunehmenden Zahlungen beruhen, ist der Brutto-Marktwert nur gering. Der Brutto-Marktwert entspricht den Kosten, die angefallen wären, wenn man Long-Kontrakte zu den am jeweiligen Stichtag geltenden Preisen ersetzt hätte. Die extremen Finanzmarktturbulenzen im Verlauf des Jahres veranlassten offenbar etliche Marktteilnehmer, ihre Positionen in diesem Segment zurückzufahren und multilaterale Kündigungen von Kreditderivaten vorzunehmen.

Dabei stellt sich die Verrechnungsstelle als Kontrahent zwischen die Vertragspartner und führt die weitere Abwicklung und Besicherung durch. Der zentralisierte Handel soll effizienter und transparenter sein und mögliche Marktmanipulationen eliminieren. Die Produktpalette wurde aber rasch erweitert.

September zur Terminbörse Eurex zusammengeschlossen. Streng rechtlich gesehen bleiben Eurex Deutschland und Eurex Zürich als unabhängige Börsen erhalten, da das Aufsichtsrecht noch keine supranationale Börse vorsieht.

Neben dem gemeinsamen Handel und dem gemeinsamen Clearing-System gelten aber einheitliche Börsenregeln. Darüber hinaus besteht innerhalb der beiden Organisationen Personalunion. Die Eurex hat in den vergangenen Jahren durch strategische Partnerschaften versucht, ihre Marktposition beständig auszubauen. Der angestrebte Einstieg in den US-amerikanischen Raum zeigte sich schwierig.

So konnte eine Allianz mit einer der bedeutendsten Derivatebörsen, der CBoT, nicht realisiert werden. Alle eingegebenen Orders Aufträge und Quotes Angebote werden im elektronischen Orderbuch der Eurex erfasst und automatisch nach den Kriterien Preis und Eingabezeitpunkt priorisiert. Market Maker stellen an vielen Märkten laufend verbindliche Kurse und sichern damit die Liquidität des Marktes. Am vollelektronischen Bör- 3. Währungsderivate werden an der Eurex nicht gehandelt.

Eine repräsentative Auswahl der zum Oktober an der Eurex gehandelten Derivate ist in der Tabelle 3. In den folgenden Kapiteln werden einige der aufgelisteten derivativen Instrumente detaillierter beschrieben und auch zur Umsetzung von Fallbeispielen herangezogen.

Derivate auf börsengehandelte Indexfonds. Die seit Juni gehandelten Aktienindex-Dividendenderivate fokussieren auf die Dividendenkomponente der in ausgewählten Aktienindizes enthaltenen Werte. Insbesondere das Segment der Rohstoffderivate ist deutlich ausgebaut worden. So werden mittlerweile Gold- und Silber-Derivate, Futures auf Warenindizes sowie Agrarderivate auf pflanzliche und tierische Produkte gehandelt.

Mitglieder der Clearing-Stelle sind Kreditinstitute aus dem Kreis der Börsenteilnehmer, die besonders hohen Bonitätsanforderungen genügen müssen. Die Erfüllung der offenen Positionen durch die Clearing-Stelle wird vor allem dadurch gewährleistet, dass die Mitglieder für das Eingehen und Halten einer Position Sicherheitsleistungen Margins hinterlegen müssen. Die Höhe der Sicherheitsleistungen bemisst sich nach dem Gesamtrisiko des abzurechnenden Kontos, das aus den eventuell entgegengerichteten Preisrisiken der im Konto enthaltenen Derivate ermittelt wird.

Die risikoreduzierende Wirkung von Kombinationen wird berücksichtigt, ebenso werden entgegengesetzte Risiken aufgerechnet. Um die verschiedenen Kontrakte eines Portfolio mit gleichartigen Risiken zu gruppieren, fasst man sie nach den Basiswerten in Margin-Klassen zusammen. Verluste von Kontrakten derselben Margin-Klasse werden im Rahmen eines sogenannten Cross-Margining gegeneinander verrechnet.

Werden zwei oder mehrere Margin-Klassen, deren Basiswerte eine ähnliche Risikostruktur aufweisen, zusammengefasst, so spricht man von einer Margin-Gruppe. Innerhalb einer Margin-Gruppe ist wiederum ein Cross-Margining möglich. Sollen die Banken jetzt ihre Beträge melden, das ist gut. Weil damit herrscht Sicherheit. USD, was wohl in den Büchern abgeschrieben werden muss. General Motors alleine hat 3x soviel Schulden, nämlich Mrd. Noch ein Wort zum Volumen". Und zu Streissler und seinen 10 mageren Jahren: Dass die Krise um Milliardenverluste durch faule US-Hypothekarkredite durch das Wochenende "in der Luft hängen geblieben" ist, führt nun nur zu umso mehr Nervosität.

Alle Beobachter sind sich einig, dass in der derzeitigen Situation nur ein winziger Hinweis auf weitere Verluste im Bankensektor reicht, um die fatale Abwärtsspirale an den Börsen wieder in Gang zu setzen. Es gibt indes Hinweise, dass es mehr als nur kleine Verluste geben könnte.

Am Samstag gestand die Postbank ein Mio. Nachdem bereits entsprechende Gerüche die Runde gemacht hatten, gab wiederum die westdeutsche Landesbank WestLB widerwillig zu, sie habe 1,25 Mrd. Die Rechtfertigungen der Banken in den Fällen ähneln sich aufs Wort. Derartige Erklärungen dürften das Urteil kaum entkräften, dass die jetzige Krise vorhersehbar gewesen sei - weil Rating-Agenturen den Banken schon seit Jahren das Blaue vom Himmel erzählten, weil die Banken auch nichts anderes hören wollten.

Hoffen auf Milliardenspritzen im Ernstfall Nun können die Investoren den Blick nur hilfesuchend zu den Notenbanken richten - in der Hoffnung, dass die bei einer Fortschreibung der Verluste mit weiteren Milliarden zur Abdeckung einspringen.

Diese Hoffnung ist allerdings nur allzu berechtigt. Scheu vor Zinssenkung Schon die letzte Woche hat gezeigt, dass die Notenbanken lieber Hunderte Milliarden springen lassen, als an den Zinssätzen zu drehen. Das ist nicht zuletzt ein Indiz dafür, dass die Notenbanken selbst die Situation für brisant halten. Eine Zinssenkung, könnte - obwohl theoretisch naheliegend - derzeit leicht auch der Tropfen werden, der das Fass überlaufen lässt: Die Fed könnte einfach keine andere Wahl haben, denn zu allem Überfluss werden diese Woche entscheidende US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht.

Am Dienstag und Mittwoch steht die Veröffentlichung der Inflationsdaten, aufgegliedert in Erzeuger- und Verbraucherpreise, an. Am Freitag sollen die aktuellen Daten zum Verbrauchervertrauen für August folgen. Mit diesem Absatz beweist der Autor dass er keine Ahnung hat und schürt dadurch unnötige Angst.

Die Krise war - wie richtig festgestellt wurde - deflationärer Natur. Korrekt ist auch dass wir in den letzten Tagen einen deflationären Schub hatten und die Notenbanken dem mit "Geldinjektionen" in die Wirtschaft entgegegewirkt hat. Grundfalsch ist aber, dass ein sinkender Leitzins deflationäre Wirkung hätte sinkende Preise. Das genaue Gegenteil ist natürlich der Fall.

Eine Zinssenkung würde ganz sicher nicht zu fallenden Preisen führen. Jedes Outing einer Bank ist positiv zu sehen, weil es die Unsicherheit rausnimmt.

Also wenn ich mir die vielen alten Karren in Wien anschaue,bezweifle ich das mit den veränderten Konjunkturzyklen. Das mit dem Auto würde ich so auch nicht unterschreiben. Vielleicht gibt es reichere Leute, die sich alle 3 Jahre in Auto kaufen. Aber das Gebrauchtauto wandert ja auch zum nächsten Besitzer. Österreichische Fonds sind auch dabei. Sowohl in den USA als auch in der Euro-Zone waren die Tagesgeldsätze vergangene Woche kräftig angestiegen, da zahlreiche Banken ihre Geldbestände horteten, um im Falle einer Ausweitung der Krise über genügend flüssige Mittel zu verfügen.

Sie pumpte bereits am Donnerstag mit einem Schnelltender die Rekordsumme von 94,8 Milliarden Euro in das europäische Finanzsystem. Banken leihen sich ja untereinander Geld. Die Banken misstrauen sich untereinander. Da swird mMn noch eine Weile so bleiben. Somit ist es begrüssenswert, wenn sich Banken mit einer konkreten Verlustsumme outen, weil das die Unsicherheit nimmt bzw.

Wenn also Bank xyz die Summe bekannt gibt, mit der sie drin stecken, dann sollte die Reaktion nicht sein "Ooo wie furchtbar", sondern "Jetzt kennen wir wenigstens das Risiko". HomeBanc hatte am vergangenen Donnerstag Gläubigerschutz angemeldet. Die Kredite an die Homebanc seien aber vollständig mit Assets abgesichert.

Commerzbank von Homebanc-Pleite betroffen". Hmm, irgendwie trau ich der Sache nicht, und ich glaube, da kommt scheibchenweise mehr Die Summe der Verluste ist zwar gewaltig, aber da ja jeder drin war, wird das auf sehr, sehr viele Banken weltweit verteilt.

In Summe können diese Banke aber nicht mehr verloren haben, wie da an Wert vernichtet wurde. Erinnert mich an den Wirbelsturm Katrina: Gewaltiger Schaden, aber eben auf alle Versicherungen wltweit verteilt. Für den einzelenen damit machbar und eben 1 verhageltes Geschäftsjahr. Jetzt ist eben das Problem der Unsicherheit.

Wie du richtig schreibst, Glückspilz: Die Anleger sind da noch skeptisch und erwarten weitere bad news. Die wird sicher bei einigen Banken noch kommen. IKB soll ja doch noch stärker involviert sein usw. MMn ist die Sache aber in 2 Wochen ausgestanden.

Was er zum Debakel der IKB sagt? Risiken wurden bewertet, gemischt, mundgerecht in Portionen aufgeteilt und an Investoren und Hedgefonds verkauft. Die hatten viel Geld an den Kapitalmärkten unterzubringen. Die Risiken, hofften sie, waren breit gestreut. Jetzt bekommen die Investoren die Quittung. Hypotheken und Kredite niedriger Bonität wurden in Bündel verpackt, deren Rating insgesamt dann deutlich besser war als das der einzelnen Kredite.

Solange die US-Häuserpreise stiegen, war das kein Problem. Jetzt aber fallen die Immobilienpreise, dafür steigen die Zinsen. US-Hausbesitzer können ihre Hypotheken nicht bedienen, und die in den neuartigen Wertpapieren gebündelten Kredite verlieren rapide an Wert.

Die Krise schadet längst nicht mehr nur Investoren und Banken, die sich im Subprime-Sektor verausgabt haben. Die australische Bank Macquarie meldete Schieflagen bei zwei Hedgefonds, die angeblich nichts mit Hypothekendarlehen zu tun haben.

Die Investmentbanken versuchten, noch einen Markt für diese Papiere zu organisieren. Nur deshalb würden noch nicht alle Zusammenbrüche öffentlich. Die Papiere waren bei Fondsmanagern beliebt, um Renditen aufzupäppeln. Werner Hedrich, Analyst bei Morningstar: Das Ausfallrisiko müsste auf viele Schultern verteilt sein. Wohl aber die Fondsbranche. Axa Investment Managers muss für einen Fonds einspringen, der in Deutschland verkauft wird und der auch wegen der Turbulenzen am Rentenmarkt geschlossen wurde: Eigentlich sollte er Anlegern eine bescheidene, aber sichere Rendite um die 3,5 Prozent bringen.

Das ging gründlich schief. Später teilte Axa mit, man werde Anteile von Anlegern übernehmen, die aussteigen wollen. August aus", sagt er, "dann will ich hier nicht weiter investieren. Wer aber ist schon raus? Die sind alle säuberlich in einem Jahresbericht aufgelistet.

Anleger finden dort klangvolle Fantasienamen: Was genau sich dahinter verbirgt, bleibt Geheimnis der Fondsmanager. Das dicke Ende könnte noch kommen: Dann rechnet Gogel mit erneuten Turbulenzen am Aktien- und am Anleihemarkt.

Trotzdem hält Chefaufseher Sanio die Krise der deutschen Banken offensichtlich erst mal für gelöst. Chinesische Banken haben Hypothekenkredite über umgerechnet Mrd.

Die chinesischen Banken, die Hypothekenkredite über umgerechnet Mrd. In den USA gebe es zumindest Kreditwürdigkeitsprüfungen. In China dagegen könne sich jeder Geld zum Hausbau borgen. In dem Land, das einen rasanten Wirtschaftsaufschwung erlebt, boomt der Immobilienmarkt. Andererseits ist die Verbriefung von Hypotheken in China nicht sehr weit verbreitet. Chinarisiko wird ohnedies unterschätzt". Die Regierung macht, was ihr am besten in den Kram passt und da werden Gesetze und Regelung von einem Tag auf den anderen geändert.

Manche Aktien mögen billig erscheinen, der Markt mag ein Wachstumsmarkt sein, trotzdem bin ich aufgrund der Willkür des Staates sehr vorsichtig was Investment dort betrifft. Also nach obigem Bericht: Eurohypo erwartet baldige Beruhigung in Subprime-Krise: Eurohypo-Konkurrent Aareal sieht sich von der Krise erst gar nicht betroffen. Der Immobilienfinanzierer Eurohypo rechnet damit, dass die Turbulenzen an den weltweiten Finanzmärkten bald abflauen.

Es gebe keinen logischen Grund für die Krise am US-Hypothekenmarkt, die sich mittlerweile auf die weltweiten Kreditmärkte ausgeweitet hat und immer mehr Banken in Mitleidenschaft zieht.

Den daraus entstehenden Verlust von rund 40 Mio. Derzeit sei die Situation dafür nicht günstig - allerdings habe die Eurohypo zuletzt Anfang August ein Kreditpaket im Wert von umgerechnet 1, Mrd. Euro ohne Probleme an Investoren verkauft. Sollten die Turbulenzen entgegen der Erwartungen länger anhalten, sieht Knobloch das Renditeziel der Eurohypo in Gefahr. Mit einer Eigenkapitalrendite vor Steuern von 14,6 Prozent Vorjahreszeitraum: Dies setze allerdings voraus, dass sich die Lage an den Finanzmärkten wieder normalisiere, so Knobloch.

Ergebnistreiber war einmal mehr die gewerbliche Immobilienfinanzierung. In der Staatsfinanzierung musste die Eurohypo einen Gewinnrückgang hinnehmen. Seit Tagen haben Investoren Angst, dass sich die Krise weiter ausweiten könnte. Der effektive Verlust verteilt auf alle Banke der Welt, ist nicht so gravierend. Ich finds gut, wenn die Hedgefonds mal einen auf die Nase bekommen.

Glauben, sie können risikolos Geld verdienen, indem sie kurzfristig finanzieren und dann Subprime Kredite kaufen. Das ist keine risikolose Rendite. Wenn dann mal Verluste ins Haus stehen, dürfen sich die Anleger nicht wundern oder gar Panik bekommen.

Weniger Deals bei Private Equity". Mit der Politik des billigen Geldes scheine es jetzt "erst einmal vorbei zu sein". Anleger fürchten, dass sich die am US-Markt für schlechter besicherte Hypothekenkredite ausgebrochene Liquiditätskrise auf andere Bereiche ausdehnen und die Banken in Finanzierungsnöte bringen könnte.

Doch nicht nur das: Auch bei den bislang explodierenden Gehältern der Investment-Banker werden Einschnitte erwartet. Die so genannte Subprime-Krise und die daraus folgenden Probleme am Kreditmarkt dürften den lukrativen Übernahme-Boom beenden, befürchten viele Marktbeobachter. So hat etwa das Brokerhaus Sanford C.

Kerngeschäfte wie der Anleihehandel werden nach Einschätzung der Experten deutlich an Schwung verlieren. Auch die Branche selbst ist skeptisch: Bereits im ersten Halbjahr fielen die Ergebnisse der Banken durchwachsen aus.

Branchenführer Goldman Sachs verzeichnete allerdings lediglich ein Gewinnplus von einem Prozent auf 2,3 Mrd. Bear Stearns war bereits in den Strudel der Hypotheken-Krise geraten und hatte unter anderem wegen Problemen mit Hedge-Fonds einen Ergebniseinbruch erlitten. Nur Lehman Brothers wuchs ähnlich stark wie Morgan Stanley. Trotz der deutlich schlechteren Aussichten halten einige Analysten die Aktien der Investmentbanken inzwischen wieder für ein interessantes Investment.

Im Strudel der Krise verloren die Aktien der Brokerhäuser in den vergangenen vier Wochen so massiv an Wert, dass sich inzwischen wieder Kaufgelegenheit bieten. Der Boom geht zu Ende". Das Modell hatte vor der Notspritze ein Nettovermögen von 3,6 Mrd. Wie dramatisch ist die US-Krise? Haben Anleger in Österreich etwas zu befürchten? Karl Petrikovics, Immoeast- und Immofinanz-Vorstand: Wieso sinken dann aber die Aktienkurse der Immogesellschaften?

Es ist wichtig, nicht Äpfel mit Birnen zu verwechseln. In Europa herrscht bei institutionellen Anlegern Verunsicherung. Unsicherheit lässt aber die Kurse sinken. In den USA sind die Grossanleger viel gelassener. Europas Immobilienmärkte gehen gut, die Mieten und Kaufpreise steigen. Selbst in den USA kann es sein, dass die nun beklagten Wertverluste der Einfamilienhäuser weniger dramatisch sind als geglaubt. US-Anleger sind trotz zahlreicher Pleiten von Finan- zierern nicht verunsichert?

So unberührt scheint Österreich aber nicht zu sein: Hat doch immerhin ein von Sal. Oppenheim gemanagter Fonds ausgesetzt. Ich nehme an, das ist ein Asset-Backed-Security-Fonds, der in verbriefte Kreditforderungen investiert ist. Eine Roadshow durch Europa ist in Vorbereitung. Es ist wichtig, mit Anlegern über das, was jetzt geschieht, zu reden. Denn real gibt es keinen Grund zur Sorge. In einem der vorhergehenden Kommentare haben wir auf die auffallende positive Korrelation zwischen dem DOW Jones und dem Währungsverhältnis Euro gegenüber dem japanischen Yen im mittelfristigen Zeitfenster hingewiesen.

Carry Trades sei Dank. Diese kündigt eben eine solche Aufwertung des Yen an. Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die intradayzyklische Konsistenz dieser Reversalkerze nicht überzeugend war. Beide Basiswerte wurde erst gegen Ende der Tradingsession hochgezogen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass seit einigen Handelstagen das Kursgeschehen irgendwie "künstlich" ist.

Wie Sie in der aktuellen beigefügten Chartgrafik sehen, scheiterten beide auch am heutigen Montag an diesen Widerstandslinien. Die skizzierte Widerstandslinie dürfte auch in den kommenden Handelstagen das Kursgeschehen entscheidend beeinflussen. Und nochmals zur Wiederholung. Egal mit welchem Devisenhändler man sich die Tage über den Markt austauscht, immer fällt im Gespräch diese Marke. Man darf gespannt sein.

Bekannt ist, dass die japanische Notenbank an charttechnisch sehr wichtigen Punkten massiv in ihrem Sinne "draufhält". Es ist damit zu rechnen, dass es Versuche geben wird, diese Unterstützung mit aller Macht zu halten. Damoclesschwert des japanischen Yen über dem DOW ". Bin ja da eher skeptisch, wenn man einfach 2 Kurven hernimmt und weil da in der Vergangenheit eine Parallelität gegeben war, diese auch in die Zukunft vorzuschreiben.

Aber anschauen kann man das sicher schon. Euro für einen Tag zur Verfügung. Die Bedingungen am Geldmarkt seien nun nahezu normal. Euro in den Markt gepumpt und am Freitag weitere 61,05 Mrd. Das höchste Gebot lag bei 4,09 Prozent, das niedrigste Gebot bei 4,0 Prozent. Insgesamt wurden 45, Mrd. Die Papiere valutieren am Dienstag und verfallen am Mittwoch. Das Ende der US housing bubble? Nach Schätzungen, so der Econmist weiter, ist der Gesamtwert des Wohnbesitzes in Industriestaaten in den letzten fünf Jahren um 30 Trillionen Dollar auf 70 Trillionen Dollar gestiegen, ein Anstieg, der Prozent des kombinierten BIP dieser Länder entspricht und damit sogar die Aktien-Blase der später 90er übertrumpft.

Bisher ist der befürchtete Supergau nicht eingetreten. Fakt ist allerdings, nie zuvor sind die Preise für Wohnimmobilien so lange, so stark und in so vielen Ländern angestiegen wie es derzeit der Fall ist.

Bei der der Frage, ob und wann die Blase platzt, scheiden sich allerdings nach wie vor die Geister. Die Meinungen über die zukünftige Entwicklung teilen die Staaten derzeit in zwei sehr unterschiedliche Lager. Die eine Seite sieht Wohnimmobilien als substantiellen Bestandteil des Wachstums der Konsumausgaben und spricht von dunklen Wolken am Horizont, die je nach Vorhersage milde Frosteinbrüche bis hin zu heftigen Schneestürmen ankündigen.

Die andere Seite steht der Situation gelassen gegenüber, fürchtet höchstens leichte Einbrüche im Wachstum und ist allgemein davon überzeugt, dass die amerikanischen Konsumenten einen Weg finden werden weiterhin mehr auszugeben als sie verdienen.

März klar in den Kreis der ersten Gruppe. Der Grund, so Mauldin, sei kein Geheimnis. Das beliebte Eigenheim ist schlichtweg weniger leistbar. Um das nötige Kapital für ein Eigenheim aufzuweisen ist damit derzeit ein Einkommen von beinahe 50, Dollar im Vergleich zu noch 37, Dollar vor drei Jahren nötig. Steigende Zinsen für Hypotheken verstärken das Problem und haben die Leistbarkeit für erstmalige Käufer eines Eigenheims auf einem jährigen Tiefstand ankommen lassen.

Mauldin geht in diesem Zusammenhang von einem mehr oder wenigen heftigen Rückgang der Preise aus, wähnt allerdings auch eine länger andauernde Seitwärtsbewegung im Bereich des Möglichen. Zum einen, so Janus, würde die vorhergesagte anhaltende Zunahme der US-Bevölkerung um 2,7 Millionen pro Jahr in den kommenden zehn Jahren weiterhin die Nachfrage nach Immobilien schüren.

Gleichzeitig warnt man vor einer verallgemeinernden Sicht, die lokale mit nationalen Trends verwechselt. Lokal platzenden Blasen solle quasi nicht zwangsläufig ein Domino-Effekt unterstellt werden.

Demnach werde in vielen Fällen nur noch auf Bestellung gebaut und so ein ausgewogenes Verhältnis gewährleistet. Dieser sanften Landung setzt er in seiner Analyse allerdings als Bedingung voraus, dass die US-Notenbank den Leitzins nicht weiter erhöhen wird. Erst hatten rasant steigende amerikanische Immobilienpreise die Gier bei den amerikanischen Hausbesitzern und bei den Geldgebern für Hypothekenkredite verstärkt.

Sie führte zu einem beispiellosen Bau- und Immobilienmarktboom und zu einer Spekulationswelle mit einer teilweisen Verdoppelung der Immobilienpreise während der vergangenen fünf Jahre. Nun geht auf den Märkten trotz der Beruhigungspillen durch die Notenbanken die Angst um. Der Immobilienrausch hat die Mehrzahl der Amerikaner in den vergangenen Jahren mitgezogen. Bei steigenden Hauspreisen nutzten sie die dramatische Niedrigzinspolitik der US-Notenbank nach den Terroranschlägen vom September für ständige Umschuldungen ihrer Hypothekenkredite.

Millionen verschafften sich zusätzlich so genannte "Home Equity Loans", sprich Kreditlinien, die mit einer zweiten Hypothek auf das eigene Haus abgesichert waren. Sie verkauften die Hypothekenkredite sofort weiter an Investmentbanken, Hedge-Fonds und andere Geldgeber. Diese stückelten sie dann und verpackten sie in neue Wertpapiere, die mit den Hypothekenkrediten abgesichert waren.

Selbst Millionen Amerikaner mit schlechtem Kredit-Rating bekamen von den Banken und anderen Geldgebern teilweise hochriskante Hypothekenkredite mit variablen Zinsen zu anfänglichen Sonderkonditionen aufgedrängt, die sogenannten "Subprime Mortgages".

Die Hauskäufer mussten dabei keine Lohn- oder Einkommensbestätigungen vorlegen. Hypothekenfirmen und Banken hatten somit keinerlei Möglichkeit, sich zu vergewissern, dass die Hauskäufer auch tatsächlich in der Lage waren, ihre monatlichen Zahlungen zu leisten.

Oftmals gab es die Kredite für den Hauskauf auch ohne oder nur mit minimaler Anzahlung. Zwischenzeitlich waren die US-Zinsen jedoch deutlich gestiegen. Es kam in den vergangenen Monaten zu einem dramatischen Fast-Stillstand mit fallenden Immobilien-Preisen, unzähligen Verkaufsschildern vor den Häusern und einer rasant steigenden Zahl zahlungsunfähiger oder -unwilliger Hausbesitzer.

Bei Hypothekenkrediten mit einem Gesamtvolumen von einer Billion Dollar stehen bis Ende teilweise starke Zinserhöhungen an. Millionen Amerikaner, die sich schon jetzt die monatlichen Hypothekenbelastungen kaum leisten können, werden dann noch stärker zur Kasse gebeten. Diese Zahl dürfte in den kommenden Monaten noch stark steigen. Dies würde das Gesamtangebot im Immobilienmarkt noch stärker erhöhen und die Preise weiter drücken.

Banken, Hedge-Fonds, Investmentfonds, Versicherungen und andere Finanzdienstleister in aller Welt sitzen auf Milliarden unverkäuflicher Wertpapiere, die mit den "Subprime"- Hypothekenkrediten abgesichert sind. Ein Ende der amerikanischen Immobilien- und Hypothekenmarkt-Krise ist somit noch lange nicht in Sicht. Das schlimmste Szenario für Citigroup stelle einen im zuge der Reduzierung von Kreditlinien für Hypothekennehmer erfolgenden Verlust aus dem Handelsgeschäft von Millionen Dollar dar.

Bernstein um Millionen Dollar bis 1 Milliarde Dollar mindern. Vor Steuern könnten 2 bis 3 Milliarden Dollar auf das Ergebnis lasten. Die von Bloomberg erhobenen durchschnittlichen Analystenschätzungen sehen für Citigroup zum dritten Quartal einen Gewinn von 5,72 Milliarden Dollar vor.

Man hat also so gut wie keine Fehler zu machen. Jedenfalls keine, die die Existenz kosten können. Denn solche Fehler schafft der kleine Mann auch. Ich frage mich, warum ein Geldmarktfon in diese Instrumente investiert. Eines ist aber aus meiner Sicht klar. Leider blieb dieser Wunsch unerfüllt. Wir sind in Sorge, dass wir nicht in der Lage gewesen sind den Forderungen unserer Kunden nachzukommen.

Geldmarktfond als neues Opfer". Das Subprime Desaster scheint doch weitere Kreise zu ziehen vielleicht solltest du hier deine Denkweise etwas ändern und wie aus diversen Aussagen in den Medien bekannt wurde sind die Märkte doch relativ knapp an einr Finanzkrise vorbeigeschrammt. Aber das nächste Schreckensszenario wartet schon.

Hab sonst den Yen nicht beachtet,aber heute las ich diese Meldung: Yen steigt auf 4-Monatshoch Mittwoch, August Tokio BoerseGo. Nach Ansicht von Händlern sahen Investoren im zuge einer Verschärfung der Kreditkrise und den immer stärker werdenden Verwerfungen im Zusammenhang mit der Hypothekenkrise in den USA Veranlassung zu Reduzierungen vieler in Yen finanzierter ertragsstarker Vermögenswerte.

Daraus steige die Furcht, dass der sogenannte Carry Trade, wo Investoren nach Aufnahme billiger Yen-Kredite in ertragsstarke Währungen investieren, zum Erliegen kommen könnte. Ja ja die Carry Trades,wird die nächste bittere Pille die die Märkte verdauen müssen tschau ice. Irrglaube an die Mathematik Dieser dritte Teil meiner Serie über die Kreditblase ist jetzt besonders aktuell.

Ein Element, das jeder Blase zugrunde liegt, ist die falsche Einschätzung des Risikos. Die Krise ist daher weit gefährlicher als der Teil, der schon an die Oberfläche gespült wurde. Es handelt sich nicht primär um eine US-Hypothekenkrise, wie man oft liest, sondern um eine gigantische Blase an den Kreditmärkten. Einige der europäischen Banken, die sich verspekulierten, hatten sich mit Wertpapieren eingedeckt, die zum Teil erstklassige Ratings hatten, Bewertungen von "A" oder in einigen Fällen sogar "AAA".

Das wird so finanziert, dass die CDO ihre eigenen Wertpapiere herausgibt. Die Wertpapiere sind in ihrem Risikoprofil fein abgestimmt. Man spricht auch von verschiedenen Tranchen.

Jede Tranche ist durch die Kredite selbst abgesichert. Das Entscheidende an diesem Prozess ist, dass die Ratingagenturen die Tranchen mittels eines mathematischen Modells bewerten und ihren Preis bestimmen.

Je mehr Sicherheiten, desto höher das Rating. Diesen Prozess nennt man auch Overcollateralization. Das ist ungefähr so, als würde man eine Hypothek gleich mit zwei Häusern absichern.

Man hat einen Weg gefunden, aus Mist Geld zu machen. Die erste Tranche hat ein so hohes Rating, weil das gesamte Risiko der Kredite auf die unteren Tranchen konzentriert zu sein scheint. Genau das sollte sich aber als Fehlannahme herausstellen.

Subprime-Hypotheken sind Hypotheken an Arbeitslose oder Geringverdiener, die keine normale Hypothek im Markt erhalten. Das Problem ist, dass viele der Kreditnehmer unter keinen Umständen je in der Lage wären, den Kredit zurückzuzahlen. Zum Teil war die angepeilte Rückzahlung das Doppelte vom Einkommen. Ausgeklüngelte Methoden Dass die Banken sich überhaupt darauf eingelassen haben, lag an der Struktur des Kreditmarkts.

Diese transformiert die Kredite fein säuberlich in Tranchen, und die Ratingagenturen setzen ihren Stempel darauf. Die mathematischen Methoden der Ratingagenturen sind zwar ausgeklügelt. Das Problem ist jedoch, dass diese Methoden nur innerhalb einer bestimmten Erfahrungsbandbreite funktionieren. Phänomene wie die Subprime-Krise werden nicht erfasst. Der Unterschied zur Bundesanleihe zeigt sich aber nicht im Normalfall: Wenn es in der Welt kriselt, bedient die Bundesregierung immer noch zuverlässig ihre Schulden; die CDO ist dann längst pleite.

Es ist das Subprime-Äquivalent bei Unternehmenskrediten. Die ganze Geschichte hat jetzt schon zu enormem Ansehensverlust der Ratingagenturen geführt, und es würde mich nicht überraschen, wenn dieser Sektor in den nächsten Jahren tektonische Verschiebungen erlebt. Profis verlassen sich ohnehin nicht mehr auf die Ratings, sondern analysieren den Markt selbst. Der US-Immobilienmarkt fing im Sommer an zu stagnieren. Spätestens dann hätte ein kluger Investor nicht mehr weiter naiv in Subprime-CDOs investieren sollen.

Die nüchterne Wahrheit ist, dass das Kreditrisiko nicht präzise messbar ist. Die Modelle der Ratingagenturen haben eine Sicherheit vorgegaukelt, die es nie gab und nie geben wird. Aus der FTD vom Die EZB pumpte erneut 7,7 Mrd. Euro in den Geldmarkt. Das ist deutlich weniger als in den Tagen zuvor, als sie in drei Schritten den Geschäftsbanken zur kurzfristigen Kapitalversorgung insgesamt mehr als Mrd.

Euro zur Verfügung stellte. Es gebe keine Probleme mit der Kreditvergabe: Den Anlegern riet der ehemalige deutsche Finanzminister, Ruhe zu bewahren. Dies betrifft vor allem die Regeln für Kreditnehmer, deren Zahlungskraft als unsicher eingestuft wird, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht der US-Zentralbank Fed hervorgeht.

Von diesen haben neun in den vergangenen drei Monaten ihre Bestimmungen verschärft. Selbst bei den Kreditnehmern ohne erkennbare Risiken haben zehn Prozent der Banken ihre Bestimmungen für die Vergabe von Hypotheken restriktiver gefasst. Dies bedeutet einen Höchststand. August - www. Sentinel verwaltet Gelder für Warenterminhändler und Hedge-Fonds.

Sentinel habe den Kunden als Begründung mitgeteilt, dass die Gesellschaft Rückzahlungsforderungen nur nachkommen könne, wenn man Wertpapiere mit starken Abschlägen zum fairen Wert verkaufe und damit den Kunden unnötige Verluste verursache. Sentinel habe dazu keine Stellung genommen. Inzwischen haben dutzende amerikanischer Hypothekenfirmen Insolvenzverfahren eingeleitet.

Die Gesellschaft begründete den Schritt mit dem anhaltenden Liquiditätsdruck in der Branche. Viele Unternehmen geben sie heraus, um ihren kurzfristigen Finanzbedarf zu decken. Davon seien 1,2 Billionen durch Hypothekenkredite, Kreditkarten-Forderungen, Autokredite und andere Anleihen gesichert. Diese Commercial Paper seien durch Haus-Hypotheken abgesichert. Investoren seien in den USA derweil zu Geldmarktfonds umgeschwenkt, um den Kursschwankungen bei Aktien und den festgefahrenen Anleihemärkten zu entkommen.

Die Fonds würden den Anlegern als Bargeld-Äquivalent verkauft. Aber auch diese Fonds könnten hohe Verluste erleiden und damit Vermögenswerte beeinträchtigen. Der Charttechniker ordnet Kursbewegungen immer in den Kontext des bisherigen Kursverlaufs ein. Man kann das ruhig so nennen. Der Kerl flippt regelrecht aus. Eigentlich ein unseriöses und inakzeptables Verhalten.

Aber dennoch zur Erheiterung der Gemüter angesichts der fallenden Märkte anbei das Video. Schauen Sie sich das Video an. Der Titel dieser Meldung ist ironisch gemeint. Finanzmärkte hängen am Dauertropf". Cash-Infusionen wirken immer schlechter In weiten Teilen Europas hatte die Börsenkrise feiertagsbedingt am Mittwoch Pause - doch an den geöffneten Börsen ging das Debakel weiter.

Ohne die Cash-Infusionen der Notenbanken geht derzeit offenbar gar nichts: Die Wirkung der "Beruhigungspillen" für die Märkte lässt immer schneller nach. Von der Entspannung nach den massiven Finanzspritzen der Notenbanken in den vergangenen Tagen war am Mittwoch nicht mehr viel zu spüren.

Mittlerweile ist es beinahe ein Ritual: Die Kurse sacken gleich zu Handelsbeginn erneut ab und die Notenbanken spendieren weitere Milliarden. Die Wirkung war allerdings schnell verpufft. Am Freitag konnte die Fed mit 19 Mrd. Dollar den gesamten Tag retten. Die Wirkung der sieben Milliarden vom Mittwoch hielt demgegenüber gerade einmal zwei Stunden an.

Berichte von neuen Verlusten In Nordamerika und Australien warnten milliardenschwere Fonds ihre Anleger zudem vor neuen Verlusten, sollten die Panikverkäufe anhalten.

Sentinel selbst wollte dazu keine Stellungnahme abgeben. Die Aktie brach um 47 Prozent ein. Thornburg sah sich wegen der Krise sogar genötigt mitzuteilen, derzeit dennoch nicht Gläubigerschutz nach US-Recht zu beantragen.

Als Grund für die Engpässe nannte die Firma "beachtliche Verwerfungen" im Hypothekenmarkt und einen bislang nicht erlebten Wertverfall. Überall neue Hiobsbotschaften Auch aus Australien trafen weitere Hiobsbotschaften ein: Der Fonds Basis Capital kündigte an, stärker betroffen zu sein als angenommen. Er warnte vor drohenden Verlusten von mehr als 80 Prozent - bislang hatte der Fonds maximal 50 Prozent in Aussicht gestellt.

Eine kanadische Ratingagentur sagte inzwischen voraus, dass auch der nördliche US-Nachbar von der Krise nicht verschont werde. Jene europäischen Börsen, die am Mittwoch nicht wegen des Feiertags geschlossen hatten, wurden von den Trends wieder ein wenig tiefer gezogen. Wie die Krise entstand Wegen der rasant gestiegenen Zahl an Ausfällen bei Baufinanzierungen in den USA haben sich weltweit viele Anleger in den vergangenen Wochen panikartig aus Papieren zurückgezogen, die mit Forderungen aus solchen Hypothekenkrediten besichert sind.

Dies führte bei vielen Fonds zu massiven Wertverlusten und zwang sie dazu, Auszahlungen zu stoppen. Weltweit stieg die Angst vor einer Ausweitung der Krise auf den gesamten Kreditmarkt - mit entsprechenden Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Jedem ist klar, dass noch genügend "in der Luft hängt" - etwa ein entscheidendes Treffen des Fed am Ende der Woche.

Die Märkte seien ohnehin nervös und Schwäche führe zu weiterer Schwäche, so ein Stratege gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Dass es dafür oft gar keine logischen Erklärungen gebe, sei ebenso wenig überraschend: Immo Krise wirkt sich auf die Konjunktur aus. Verluste in der Branche 3.

Vertrauensverlust der ganzen Finanzbranche 1: Auswirkungen wird es geben, mMn aber nicht zu hohe, d. Es gibt immer wieder Branchen, die in die Krise schlittern, z.

Kein Übergreifen zu erwarten. Finanztitel werden sich vorerst nicht so schnell erholen. Deshalb sind ja auch die Notenbanken eingesprungen. Wenn die Anleger sogar Geldmarktfonds nicht mehr vertrauen können und von dort Geld abziehen, dann wird es wirklich gefährlich. Diese Angst ist vorerst nicht berechtigt. Wenn Anleger Angst haben morgen nicht mehr ihr Geld zu bekommen, dann verkaufen sie vorsichtshalber heute bzw. Und dann wirds auch gefährlich. Aber wie bei vergangene Krisen, wird's auch diesmal die Notenbank richten.

Wieder mal meine klar negative Einschätzung". Nachdem die FED vor einigen Tagen sogar schon Subprimes monetisiert hatte, ist das ganze schon wieder gestoppt.

Die Nichthandelbarkeit ganzer Assetklassen steigt von Tag zu Tag. Was ich heute gerüchteweise an Fondsabflüssen gehört habe, verschlug sogar mir den Atem. Wenn das nur ansatzweise stimmt, gibt es mit Sicherheit nicht mal richtige technische Erholungen, sondern nur Phasen mit langsameren und schnelleren Abverkäufen.

Nun, time will tell. Und da alle auf die technische Gegenreaktion nach oben warten um dann selbst wieder zu geben , sehe ich derzeit klares Abwärtspotential nach dem Salamimodell.

Wieder mal meine eher positive Einschätzung". Suppi endlich hast du in Punkt 3 mM die Sache auf den Punkt gebracht. Aber immer noch sehr rosarot eingefärbt. Auch Geldmarktfonds sind betroffen da erwischts jetzt wirklich die ganz Grossen ein weiteres Alarmsignal,wenn dort erst Panik aufkommt Im Übrigen haben uns ja die Oberbanker wissen lassen das eh alles in Ordnung ist und nur ein kleiner Teil der Finanzwelt mit vernachlässigbaren Beträgen betroffen sei Wo glaubst du wären die Märkte ohne den Milliarden der Notenbanken Obs die richtige Entscheidung war,wahrscheinlich nicht,sieht man sich den Kursverlauf des Dows an so schmelzen die Milliardenbremsklötze dahin wie das sprichwörtliche Eis in der Sonne Schaun mer mal ice Ps: War aber alles in den Charts zu lesen Auch ich habe ein Argument, das für Gelassenheit plädiert: Aber nein, auch von den Rohstoffmärkten wurde in den letzten Tagen eher Geld abgezogen.

Big Money hat seine Schäfchen vorerst nur ins Trockene gebracht und harrt der günstigen Wiedereinstiegsgelegenheiten. Wer noch so spekulativ denkt, fürchtet sich noch zuwenig. Das mit Gold ist gut zu wissen.

Was wir hier sehen ist mMn nur ein rauhes Sommerlüftlein, das schon bald wieder der Vergangenheit angehört. Wobei Finanztitel länger darunter leiden könnten. Hier sieht man, wie z. Das ist, als ob widersinnigerweise ein Verkaufstrend bei Ami-Aktien einem Kauftrend bei Dollars entsprechen würde.

Das kann vielleicht dadurch erklärt werden, dass es in "Zeiten wie diesen" trotzdem insgesamt zu einer Rückumschichtung von Liquidität ins Land der Wirtschaftsträume kommt, obwohl dieses derzeit zugleich Heimat der Alpträume ist verzeih', Alptraum. Wahrscheinlich ist aber eine durchaus vordergründige Ausgleichsmechanik schuld, die mir als Laien eben nicht ins Auge springt.

Solche Erwartungen sind eher von langfristiger Wirkung, die Korrelation ist aber zeitlich viel enger, sodass ich eine eher mechanische Zwangsläufigkeit vermuten muss. August US-Finanzierer vor Pleite? Das Unternehmen hat Händlern zufolge Schwierigkeiten, sich kurzfristig Geld zu beschaffen.

Sollte sich die Liquiditätskrise verschärfen, stehe die Firma vor der Insolvenz, schrieb ein Analyst von Merrill Lynch. Ein Countrywide-Sprecher lehnte eine Stellungnahme dazu ab und verwies darauf, dass das Management damit beschäftigt sei, das Unternehmen in einem sich ändernden Umfeld zu führen. Für eine Stellungnahme zu den Kursverlusten war das Kreditinstitut zunächst nicht zu erreichen. Das Unternehmen hatte zuletzt versucht, die Investoren zu beruhigen und darauf verwiesen, dass die Geschäfte wieder besser laufen, sobald die Krise auf dem Hypothekenmarkt vorbei ist.

Allerdings hatte Countrywide erst am Dienstag darauf verwiesen, dass die Zahl der Zwangsversteigerungen im Juli auf dem höchsten Stand seit gestiegen ist. Es sei auffällig, dass die Rating-Agenturen damals überhaupt nicht reagiert hätten, fügte er hinzu. Damals war von Interessenkonflikten die Rede gewesen, weil die Agenturen von den Firmen bezahlt werden, deren Kreditwürdigkeit sie bewerten sollen.

EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy hat wiederholt deutlich gemacht, dass er zunächst abwarten wolle, wie sich dieser Kodex in der Praxis bewähre.

Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen wird im kommenden Jahr erwartet. Die Lage an den Finanzmärkten war tatsächlich ernst und ist es immer noch Nach den Schockwellen der gigantischen Rettungsaktionen der Europäischen Zentralbank, der US Notenbank und der Zentralbank Japans wissen nun nicht nur die Bankiers und Fondsmanager, sondern auch zig Millionen Kleininvestoren, Sparer und Pensionisten, wie ernst die Lage tatsächlich war und vielleicht noch immer ist.

In den letzten zehn Tagen haben die drei Institutionen weit über Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die Finanzmärkte zu stützen. Die massiven Interventionen und die Flut von beruhigenden Erklärungen dienten als Indiz dafür, dass die Lage doch wesentlich gefährlicher war als angenommen. Niemand kann heute sagen, ob nach den "Turbulenzen einer unglaublichen Hysterie" so ein bekannter deutscher Bankier die sich abzeichnende Beruhigung der Finanzmärkte anhalten wird.

In diesem und im nächsten Jahr rechnet man damit, dass 1,7 Millionen amerikanische Eigenheimbesitzer ohne sonstige Vermögenswerte die Kreditraten nicht mehr zurückzahlen können.

Das trifft nicht nur ihre Hausbanken, sondern auch Banken und Fondsgesellschaften weltweit. Die Hypothekarkredite von Schuldnern mit sehr schlechter Bonität wie auch viele andere Papiere zweiter und dritter Güte wurden als Paket verkauft, die dann bedenkenlos an andere Banken und Fondsgesellschaften weiterverkauft und von diesen in ihr Portefeuille übernommen wurden.

Der Ausfall zahlreicher solcher Kredite führte zur allgemeinen Nervosität der Investoren. Plötzlich wollte niemand mehr solche Produkte kaufen. Ohne die Milliarden-Spritze der Zentralbanken wäre der internationale Finanzmarkt zusammengebrochen.

Man muss es daher - ohne des Linksradikalismus verdächtigt zu werden - offen aussprechen: Wer sein Kapital bzw. Anders liegen die Dinge, wenn angesehene Geschäftsbanken oder Pensionsfonds betroffen sind. Die Gefahr, dass sich selbst konservativ anlegende Finanzinstitutionen und Lebensversicherungen mit hoch riskanten Spekulationsdeals verspekulieren, besteht freilich immer. Die Finanzaufsicht muss solche Fehlentwicklungen rechtzeitig erkennen und verhindern.

Wie Martin Wolf in der Financial Times schreibt: Die Finanzwelt braucht Angst; ohne Angst wäre sie verrückt. Die Märkte müssten sich selbst regulieren. Jene Spekulanten, die mit riskanten Papieren am aggressivsten gehandelt hatten, werden bestraft. Zu Recht warnen die meisten Finanzexperten vor unbedachten Zinssenkungen, die nur eine neue Welle von Fehlspekulationen - möglicherweise mit schlimmeren Folgen - auslösen könnten.

Die Träume von risikoloser Rendite sind rechtzeitig geplatzt. Die Zentralbanken taten das Richtige und die blühende Realwirtschaft ist von den Turbulenzen - zumindest bisher - verschont geblieben. Die berechtigte Angst vor dem Wilden Westen der Spekulationsfonds könnte nach einigen Monaten der Unsicherheit zur Stabilisierung der Finanzmärkte und der Börsen beitragen. Angst und Gier - standard". Offenbar hamse wieder ein paar regulierende Leserbriefe eingeheimst.

Dabei nimmt der Investor in einer Währung mit vergleichsweise niedrigen Zinsen einen Kredit auf. Das so aufgenommene Geld investiert er gleichzeitig in einer Währung mit vergleichsweise hohen Zinsen. Es handelt sich hier nicht um risikoarme Arbitrage. Der Investor trägt sowohl das Wechselkursrisiko als auch das Zinsänderungsrisiko.

Ich frage mich schon länger, wann diese "Blase" endlich platzt. Bisher ging das ja immer gut. Also vielleicht wird das mal ein Thema, sollte man aufpassen. Das Thema scheint zu beschäftigen, wenn man sich die Klicks ansieht. Das Niveau ist gut! Jetzt wird's dann lustig - letzte Woche: Die Verkaufswelle an den Börsen hat sich am Donnerstag noch beschleunigt.

Es gab gewaltige Kursverluste in praktisch allen Märkten. Ein Ende der weltweiten Talfahrt ist noch nicht abzusehen. Die Krise an den Finanzmärkten hat die Angst vor Auswirkungen auf die amerikanische und die bisher auf Hochtouren laufende Weltwirtschaft verstärkt. Der amerikanische Finanzminister Henry Paulson hat im Interview des "Wall Street Journals" erstmals konzediert, dass der scharfe Abschwung der Finanzmärkte "bei der Wachstumsrate der amerikanischen Wirtschaft eine Strafe fordern wird".

Allerdings glaubt Paulson, ein früherer angesehener Investmentbanker von der Wall Street, dass die Wirtschaft und die Märkte stark genug sind, die Verluste aufzufangen ohne eine Rezession in den USA auszulösen. Bernanke befindet sich jedoch in einem Dilemma.

Er zögert wegen der unübersehbaren Inflationsgefahren im eigenen Land. Euro als kurzfristige Finanzspritzen in die Geldmärkte gepumpt, um die beispiellosen kurzfristigen Liquiditätsengpässe zu beseitigen.

Dies hat aber die Kreditvergabe-Bereitschaft der Banken und anderen Geldgeber sowie der institutionellen Anleger nicht erhöht. Es gibt momentan einen beispiellosen Ansturm auf die als sicher eingeschätzten kurzfristigen festverzinslichen Staatstitel in den USA und in anderen Ländern. Dagegen müssen kurzfristige und längerfristige Schuldscheine und Unternehmensanleihen nun viel höher verzinst werden, um Abnehmer zu finden.

Der noch im Juni voll geöffnete Geldhahn für spekulative Hedge Fonds und für Mammut-Akquisitionen der Privatinvestoren in aller Welt ist inzwischen fast völlig zugedreht worden. Was geschieht mit ihren US-Verkäufen, wenn der Kurseinbruch an der Wall Street, der scharfe Rückgang der US-Immobilienpreise, die beispiellose Kreditverknappung und andere negative Trends mit harten Auswirkungen auf die amerikanischen Konsumenten weitergeht und die Konsumenten bei ihren meist auf Pump erfolgten Käufen Zurückhaltung üben?

Igeln sie sich mit ihren Ausgaben ein, ist es um die US-Konjunktur schlecht bestellt. Von Peter Bauer, dpa. Dem kalifornischen Hypothekenfinanzierer drohen zudem drastisch höhere Kosten für die kurzfristige Mittel-Beschaffung an den Finanzmärkten.

Er stufte die Aktie auf "verkaufen" von "kaufen" herab. Sollten die Liquiditätsprobleme länger als einen Monat anhalten, müsse der Hypothekenfinanzierer wohl Vermögenswerte mit einem hohen Abschlag verkaufen, was den Kurs weiter unter Druck brächte. Das Unternehmen muss sich Händlern zufolge zudem mittlerweile darauf einstellen, etwa doppelt soviel an Zinsen für die Aufnahme kurzfristiger Gelder an den Finanzmärkten zu zahlen wie bislang.

Dies könnte die Liquiditätsprobleme verschärfen. Mehr als 70 Prozent davon habe eine Laufzeit von mehr als vier Jahren, während die restlichen Darlehen mindestens ein Jahr liefen. Die Finanzierungsmöglichkeiten für die Hypothekenbranche hätten sich verschlechtert, räumte Countrywide-Vorstand David Sambol ein. Die Aktien von Countrywide sind bereits seit einiger Zeit auf dem Sinkflug. Ungeachtet dessen hatte Countrywide-Chef Angelo Mozilo vor drei Wochen noch angekündigt, sein Unternehmen werde bald wieder Marktanteile gewinnen und zu den weltweit führenden Firmen der Branche gehören.

Weltweit steigt die Angst der Anleger vor einer Ausweitung der Hypothekenprobleme auf die gesamte Finanzbranche. Dies könnte dann den Wirtschaftsaufschwung kräftig abbremsen.

Auch in Australien haben schon mehrere Institute vor Verlusten wegen der Krise gewarnt. Ich weiss nicht warum ihr euch so auf den NAV versteift.

Diese "Kennzahl" ist ein reiner Marketinggag. Die Herren Vorstände werden sich noch wundern, wie sehr sie den NAV in den nächsten Jahren noch runter setzen werden müssen.

Jeder der jetzt einsteigt greift ins fallende Messer. Das geht noch wesentlich tiefer Nur weil man ein paar Puts hat, tztz Wenn es jetzt in weiterer Folge tatsächlich weltweit zu einem Absterben des bis jetzt gut laufenden Wirtschaftsmotors kommt, dann wäre es schon auch vorstellbar, dass das Folgen auf den osteuropäischen Immobilienmarkt Geschäftsimmobilien, nicht Einfamilienhäuser wie in den USA hat. In weiterer Folge müssten dann die NAVs angepasst werden leider nach unten.

Zugegeben - noch gibt es in Osteuropa noch keine Wirtschaftskrise - noch ist der Kursrückgang nur mit den Auswirkungen und teilweise irrationalen Ängsten der Aktionäre zu erklären. Aber teilweise antizipiert die Börse Entwicklungen, die stattfinden könnten, auch wenn sie noch gar nicht stattgefunden haben.

Aber auch dann scheint der Kursrückgang mittlerweile bei einigen AGs nicht mehr gerechtfertigt auch unter Einbeziehung der Möglichkeit eines deutlichen wirtschaftlichen Abschwungs in Osteuropa. Soll eine CAI, die über Jahre nur ca. Ich will damit sagen - mittelfristig muss es eine Erholung geben; aber ich glaube nicht, dass wir mittelfristig die alten Hochs wieder sehen werden.

Jungs, mit Durchhalteparolen hat noch niemand Geld verdient. Ich weiss, man macht sich Feinde wenn man fallende Kurse prognostiziert, aber ich kann nichts dafür, dass ihr alle den Ausstieg verpasst habt. Aber tröstet euch, gabs auch weit mehr Deppen als Gewinner!

Leider, und DAX-vorsbörslich wieder deutlich unter dem Sowas wie gestern war zwar mehr als nur ein abendlicher Eindeckungskrampf, sondern mehr ein Opportunitäts-Swing, aber -richtig- sicher dennoch keine Trendwende im Sinne des Wortes. Woran erkennt man die Finalität denn, war das gestern im Nikkei eine? Ich fürchte, die CT kann hier nur einen Rückgang der Volatilität und eventuell eine Bodenbildung zeigen, und das erst im Nachhinein.

In Wirklichkeit sind vermutlich nur einige Prozent der US-Verbraucher unmittelbar betroffen, die ihre Konsumbereitschaft einschränken müssen, vielleicht wird das jetzt überschätzt gleiches Horn wie Wien Broker.

Ich kann mich an 2 Baissen erinnern: Da waren die Fundemantaldaten jenseits von gut und böse 2. Ok, erinnern kann ich mich nicht, aber auch damals war eine Überbewertung vorhanden.

Und vor allem hat die Notenbank total falsch reagiert, nämlich in der Krise sogar noch restrktive Geldpolitik. Der Immobilienmarkt in USA ist zusammengebrochen, weil überteuert.

Die Aktien werden mMn nur dann auf diesem Niveau bleiben oder gar weiter sinken, wenn sich die Konjunktur signifikant verschlechtert. Trotzdem, der Zustand Panik kann nicht auf Dauer sein.

Rebounds hin oder her, langfristig gesehen 6 Monate - 1 Jahr dreht sich alles um die Frage: Wird die Konjunktur darunter leider, ja oder nein. Kein Tag zu früh war der Hinweis auf Carry-Trades. Wobei diese natürlich auch "aufgeschnappt" wurde, also keine Eigenerfindung. Diese Tendenz werde voraussichtlich weiter anhalten und sich möglicherweise beschleunigen. Hintergrund ist das weltweite Übergreifen der US-Hypothekenkrise Subprime und die damit einhergehende deutliche verminderte Risikoneigung von Investoren.

Zuletzt notierte der Dollar bei ,70 Yen. Auch zum Euro konnte der Yen kräftig zulegen. Zuletzt kostete der Euro ,20 Yen. Dabei werden unterschiedliche Zinsniveaus an nationalen Märkten genutzt, um aus deren Differenz Gewinn zu schlagen. Änderungen in der Risikoneigung der Anleger können Investoren zur Rückabwicklung von Carry Trades veranlassen und ihrerseits Wechselkursschwankungen hervorrufen. Ausgehend von der starken Aufwertung des Yen werden mittlerweile negative Auswirkungen auf das Exportgeschäft der japanischen Wirtschaft befürchtet.

Den USA droht eine Rezession". Europas Konjuktur sei nur "marginal" betroffen, sagen heimische Experten. Eine ebenso unerwartete wie kräftige Zinssenkung versetzte die zuvor schwer gebeutelten Weltbörsen kurzfristig in Euphorie. Konkret wurde Freitagvormittag Ortszeit der sogenannte Diskontsatz, zu dem sich die Banken Geld von der Notenbank ausleihen, um einen halben Prozentpunkt auf 5,75 Prozent gesenkt.

Der eigentliche Leitzinssatz derzeit 5,25 Prozent wurde unverändert gelassen, dürfte aber im September zurück genommen werden. Erstmals seit den Terroranschlägen von hat die Fed zwischen zwei regulären Sitzungen an der Zinsschraube gedreht. Ein Signal dafür, dass die amerikanischen Währungshüter Feuer am Konjunkturdach sehen und es ziemlich eilig haben, mit der Löschspritze auszufahren.

In der Begründung der Zinssenkung macht die Fed kein Hehl daraus: Kurzfristig zeigte die Zinssenkung, die den Banken die Aufnahme von Krediten bei der Notenbank erleichtert und damit die Liquidität der Märkte verbessert, Wirkung: Die bis dahin überwiegend im negativ Bereich herumkurvenden europäischen Börsen machten Freudensprünge und auch die US-Börsen eröffneten mit Gewinnen. Bald nach Handelsbeginn bröckelten die Gewinne aber wieder ab.

Sie gab sofort deutlich nach. Ein Effekt, den die US-Notenbank mit bezweckt: Was wiederum dort die Konjunktur dämpft. Wirtschaftsforscher beruhigen Während deutsche Wirtschaftsforscher am Freitag erstmals Befürchtungen aussprachen, die Finanzkrise könnte auch die europäische Konjunktur abwürgen, zeigten sich deren österreichische Kollegen noch optimistisch.

Deshalb würden die realwirtschaftlichen Auswirkungen auf die Euro-Zone und somit auch auf Österreich marginal bleiben.

Auch österreichische Bank-Analysten erklärten, es seien derzeit noch keine negativen Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft absehbar.

Der Fondsanbieter Sentinel beantragte Gläubigerschutz. Die Hypothekenbank Novastar kündigte an, jeden dritten Mitarbeiter zu entlassen. Die Bonität der gesamten Bank sei dadurch in Frage gestellt worden. CPs sind Anleihen mit sehr kurzer Laufzeit. Weltweit versuchen Politiker und Ökonomen zu beruhigen: Karl Aiginger, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts, sprach sogar davon, dass die Wachstums-Prognosen eher nach oben revidiert werden müssten.

Auch Politiker gaben sich betont optimistisch: Auch die weltweiten Rating-Agenturen seien auf den Prüfstand zu stellen: Sie will dieses Thema international diskutieren.