Private Vorsorge und Rente in den USA – Finanzrocker-Serie Teil 3


Nach der Vorstellung des deutschen Rentensystems wollte ich eigentlich gleich mit den Alternativen zur deutschen Rente weitermachen, aber ich habe mich bewusst für .

Auch der Wandel in der Bankenwelt und der Rückgang der Filialen wird für gravierende Änderungen sorgen. Was ist die Rentenversicherung? Es gibt drei Programme zur Förderung der privaten Altersvorsorge, die an Inflexibilität ihresgleichen suchen. Kreativität wird meistens behindert, denn in Deutschland wird zuerst nach Tarifvertrag und Gewerkschaft gefragt.

Nach der Vorstellung des deutschen Rentensystems wollte ich eigentlich gleich mit den Alternativen zur deutschen Rente weitermachen, aber ich habe mich bewusst für .

Die Obergrenze hierfür lag bei Die Arbeitgeber investieren oftmals dieselben Beträge noch einmal für ihre Arbeitnehmer — ebenfalls steuerfrei und zugunsten der Arbeitnehmer und ihrer Altersvorsorge. Im Jahr konnten Arbeitnehmer zusammen mit ihrem Arbeitgeber Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass es in den USA zu einer deutlich stärkeren Förderung der privaten Altersvorsorge kommt als in Deutschland.

Möchte ein Arbeitnehmer in ein anderes Unternehmen wechseln, so sind sie in der Lage ihr angelegtes k Depot mitzunehmen oder es in ein privates Renten-Depot Individual Retirement Accounts überführen. Der Vorteil dieses privaten renten-Depots ist wiederum, dass der Anleger die vollständige Kontrolle behält. Ab einem Alter von 59,5 Jahren kann der Sparer frei über das Ersparte verfügen, unabhängig davon, ob ein k Depot oder aber ein privates Renten-Depot angelegt worden ist.

Alle haben unterschiedliche Vor- und Nachteile — gerade auch bei den Steuerzahlungen. Eine kleine Übersicht findest Du hier. Um einen Einblick zu erhalten, wie die Amerikaner vorgehen können, empfiehlt sich ein Blick in amerikanische Blogs. Ramet Sethi hat ein interessantes Beispiel, wie seine Leser ihren Geldeingang automatisieren können. So lässt sich das Beste aus dem Geld rausholen. Die deutsche Bundesregierung betont seit Jahren, dass sie Anreize für die private Altersvorsorge schaffen möchte.

Und wenn sind es Lobbyismus-Produkte, die eher zugunsten von Staat, Bank oder Versicherungen aus der Taufe gehoben werden. Der Sparer schaut in die Röhre. Höhere jährliche steuerfreie Einzahlungen, die persönliche Auswahl der eigenen Altersvorsorge in Form eines privaten Renten-Depots oder auch eines k Depots und die vollständige Verfügbarkeit zum Renteneintrittsalter wären doch mal Anreize.

Nur wenn keiner die Möglichkeiten kennt, die es in anderen Ländern gibt, werden auch keine Rufe laut. Man darf aber nicht vergessen, dass gerade die Mittelschicht alle Möglichkeiten hat.

Hier liegt das Problem auch in den unfassbar hohen Kosten für die Ausbildung. Eltern sparen für den Universitätsbesuch ihrer Kinder — und haben am Ende selbst nichts mehr.

Der demografische Wandel wird auch hier zwangsläufig zu weiteren Änderungen am System sorgen. Hier geht es zu Teil 1 der Renten-Serie: Damit die Rente morgen reicht. Hier geht es zu Teil 2 der Renten-Serie: Was ist die Rentenversicherung? Hier geht es zu Teil 4 der Renten-Serie: Tim Schäfer — Wie sparen eigentlich die Amerikaner für die Rente?

US-Bürgern bricht die Altersvorsorge weg. Amerikaner müssen im Alter auf die Gnade ihrer Kinder hoffen. Die vielen Details waren mir so nicht bekannt.

Weiter so vielleicht mit der Schweiz als nächstes. Hi Finanzrocker, Danke für die Recherche. Mir gefällt es schon seit einiger Zeit nicht, dass der private Mann dazu aufgerufen wird privat vorzusorgen, der Staat zum einen keine Finanzbildung unterstützt und zum anderen keine Produkte ohne horrende Kosten anbietet. Die Aussagen der Politik, dass die gesetzliche Rente nicht mehr ausreicht, geht bei mir in das eine Ohr rein und in das andere Ohr raus.

Die Frage, die wir uns alle stellen sollten, ist, was wir dagegen tun können. Zugesehen und gewartet haben wir meiner Meinung lange genug…aber auch mir fehlen Ideen, wie wir die Lobbyprodukte gegen sinnvolle Produkte tauschen können. Das ist eine sehr wichtige Frage, Jan! In den kommenden Jahren sehe ich eher weitere Steuerbelastungen auf uns zukommen.

Das Beispiel aus den USA finde ich für die künftige Diskussion aber sehr hilfreich, weil kaum einer die Grundzüge kennt. Und dieser richtet sich nach den Beitrags- und Leistungsbemessungsgrenzen.

Bis vertraten die US-Amerikaner die Meinung, dass jeder selbst für seine Absicherung verantwortlich ist, so dass sich ein einheitlich organisiertes Sicherungssystem nicht durchsetzen konnte. Erst mit der wirtschaftlichen Depression wurde auch dahingehend umgedacht. Zunächst wurde die Beitragspflicht jedoch auf diejenigen Berufsgruppen beschränkt, die im verarbeitenden Gewerbe tätig waren.

Die Beitragspflicht wurde zum Ende der 60er Jahre jedoch weitestgehend auf alle Arbeitnehmer und Selbstständige ausgeweitet. Ab mussten sich auch Arbeitnehmer versichern, die in gemeinnützigen Organisationen tätig waren.

Seit galt dies auch für Familienangehörige von selbstständig Tätigen. Seit erfolgt die Anpassung automatisch.

Dies ist eine Folge der ständig steigenden Lebenshaltungskosten. Im Zuge dieser Reform wurden die Beitragssätze erhöht, mit der Folge, dass derzeit Überschüsse erzielt werden. Eine weitere Anpassung erfolgte im Jahr Von da an mussten Rentenbezüge, die eine bestimmte Höhe überstiegen, versteuert werden. Das Alter, in dem US-Amerikaner unter normalen Umständen in die Rente einsteigen können, liegt zwischen 65 und 67 Jahren und richtet sich nach dem Geburtsjahr. Seit dem Jahr haben Frauen und seit auch Männer die Möglichkeit, vorzeitig in Rente zu gehen.

Entscheiden sie sich dafür, müssen sie eine Kürzung von rund 5 bis 6 Prozent pro Jahr in Kauf nehmen. Allerdings ist auch das Gegenteil möglich: Es besteht die Möglichkeit, seinen Rentenantrag bis zum Dies hat zur Folge, dass die Rente um ungefähr denselben Betrag wie bei der Kürzung erhöht wird.

Es gibt auch viele Amerikaner, die sogar bis 80 noch nebenbei arbeiten. Es spielt keine Rolle, welcher Ehepartner Sozialversicherungsbeiträge geleistet hat.

Der Hinterbliebene erhält stets 60 Prozent des Betrags, den der Verstorbene erhalten hatte. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Hinterbliebene jemals Beiträge zur Social Security geleistet hat oder ob er überhaupt amerikanischer Staatsbürger ist. Der Ehepartner muss auch hierfür keinen eigenen Anspruch für die zusätzliche Zahlung erwirtschaftet haben. Steht ihm hingegen eine eigen erwirtschaftete Rentenzahlung zu, kann er zwischen beiden Zahlungen wählen. Selbstverständlich ist eine Auszahlung beider Ansprüche zur gleichen Zeit nicht möglich.

Die Zuständigen gehen derzeit davon aus, dass die Beiträge zur Rente erhöht oder aber diese Rentenzahlungen gekürzt werden müssen. Grund hierfür ist zum einen, dass die Baby-Boom-Generation in Rente gehen und die generelle Lebenserwartung in Amerika ansteigen wird. In Deutschland ist das ja sehr ähnlich, wie ich in den vergangenen beiden Artikeln gezeigt habe. Heutzutage zahlen sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer jeweils einen Anteil von 6,2 Prozent des Bruttogehaltes in die Rentenversicherung ein.

Selbstständige müssen die gesamten 12,4 Prozent alleine tragen. Um die Arbeitnehmer zu entlasten, gibt es Programme zur steuerlichen Förderung. Hier die drei wichtigsten:. Ich habe ihn in dieser Artikelserie ebenfalls schon zitiert. Tatsächlich kann man der Rente durchaus als sicher ansehen, allerdings wird die Höhe der jeweiligen monatlichen Auszahlung nach Ausscheiden aus dem Arbeitsleben nicht genügen, um wie gewohnt weiter leben zu können. Bis wird prognostiziert, dass die monatliche Rente auf unter 40 Prozent des letzten Gehalts fällt.

Aus diesem Grund wird in Deutschland die private Altersvorsorge zunehmend gefördert. Das führt dazu, dass die private Vorsorge für deutsche Staatsbürger nicht attraktiv genug ist und zusätzlich zum Spielball der Politik wird. Es gibt drei Programme zur Förderung der privaten Altersvorsorge, die an Inflexibilität ihresgleichen suchen. In den USA lässt sich deutlich erkennen, dass es auch wesentlich einfacher vonstattengehen kann.

Es gibt auch viele Amerikaner, die sogar bis 80 noch nebenbei arbeiten. Es spielt keine Rolle, welcher Ehepartner Sozialversicherungsbeiträge geleistet hat. Der Hinterbliebene erhält stets 60 Prozent des Betrags, den der Verstorbene erhalten hatte. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Hinterbliebene jemals Beiträge zur Social Security geleistet hat oder ob er überhaupt amerikanischer Staatsbürger ist. Der Ehepartner muss auch hierfür keinen eigenen Anspruch für die zusätzliche Zahlung erwirtschaftet haben.

Steht ihm hingegen eine eigen erwirtschaftete Rentenzahlung zu, kann er zwischen beiden Zahlungen wählen. Selbstverständlich ist eine Auszahlung beider Ansprüche zur gleichen Zeit nicht möglich. Die Zuständigen gehen derzeit davon aus, dass die Beiträge zur Rente erhöht oder aber diese Rentenzahlungen gekürzt werden müssen.

Grund hierfür ist zum einen, dass die Baby-Boom-Generation in Rente gehen und die generelle Lebenserwartung in Amerika ansteigen wird. In Deutschland ist das ja sehr ähnlich, wie ich in den vergangenen beiden Artikeln gezeigt habe.

Heutzutage zahlen sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer jeweils einen Anteil von 6,2 Prozent des Bruttogehaltes in die Rentenversicherung ein. Selbstständige müssen die gesamten 12,4 Prozent alleine tragen.

Um die Arbeitnehmer zu entlasten, gibt es Programme zur steuerlichen Förderung. Hier die drei wichtigsten:. Ich habe ihn in dieser Artikelserie ebenfalls schon zitiert.

Tatsächlich kann man der Rente durchaus als sicher ansehen, allerdings wird die Höhe der jeweiligen monatlichen Auszahlung nach Ausscheiden aus dem Arbeitsleben nicht genügen, um wie gewohnt weiter leben zu können.

Bis wird prognostiziert, dass die monatliche Rente auf unter 40 Prozent des letzten Gehalts fällt. Aus diesem Grund wird in Deutschland die private Altersvorsorge zunehmend gefördert. Das führt dazu, dass die private Vorsorge für deutsche Staatsbürger nicht attraktiv genug ist und zusätzlich zum Spielball der Politik wird. Es gibt drei Programme zur Förderung der privaten Altersvorsorge, die an Inflexibilität ihresgleichen suchen.

In den USA lässt sich deutlich erkennen, dass es auch wesentlich einfacher vonstattengehen kann. Dort wird es Sparern generell einfacher gemacht, es kommt zu Steuervorteilen und zu einer Flexibilität bei Investments. Die drei Säulen sind wesentlich ausgeprägter. Die zweite Säule bildet die betriebliche Rente, die starke Steuervergünstigungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bietet.

Und die dritte ist die private Vorsorge, die aber auch gekoppelt werden kann. Ein Beispiel dafür sind die sogenannten k -Pläne.

Dabei handelt es sich um die Kombination zwischen einer privaten und einer betrieblichen Altersvorsorge. Arbeitnehmer können dort einen Teil des Gehaltes in einem k Depot anlegen.

Die Obergrenze hierfür lag bei Die Arbeitgeber investieren oftmals dieselben Beträge noch einmal für ihre Arbeitnehmer — ebenfalls steuerfrei und zugunsten der Arbeitnehmer und ihrer Altersvorsorge. Im Jahr konnten Arbeitnehmer zusammen mit ihrem Arbeitgeber Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass es in den USA zu einer deutlich stärkeren Förderung der privaten Altersvorsorge kommt als in Deutschland.

Möchte ein Arbeitnehmer in ein anderes Unternehmen wechseln, so sind sie in der Lage ihr angelegtes k Depot mitzunehmen oder es in ein privates Renten-Depot Individual Retirement Accounts überführen.

Der Vorteil dieses privaten renten-Depots ist wiederum, dass der Anleger die vollständige Kontrolle behält. Ab einem Alter von 59,5 Jahren kann der Sparer frei über das Ersparte verfügen, unabhängig davon, ob ein k Depot oder aber ein privates Renten-Depot angelegt worden ist.

Alle haben unterschiedliche Vor- und Nachteile — gerade auch bei den Steuerzahlungen. Eine kleine Übersicht findest Du hier. Um einen Einblick zu erhalten, wie die Amerikaner vorgehen können, empfiehlt sich ein Blick in amerikanische Blogs.

Ramet Sethi hat ein interessantes Beispiel, wie seine Leser ihren Geldeingang automatisieren können.