Strompreise in Europa


- Steigende Energiepreise lassen Hausbesitzer über Alternativen nachdenken. Wann lohnt sich eine Holzpelletheizung oder eine Wärmepumpe? Oder rüstet man bestehende Anlagen besser um?

Damit ist der Strom bei den beiden Tabellenführern mehr als 3-mal so teuer wie in Bulgarien [9,4Cent]. Sie suchen eine neue Heizung?

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So teuer wird der Strom in Deutschland. Das Dossier beleuchtet die Entwicklung der Strompreise für private Verbraucher bis Die Preise für Haushaltskunden enthalten Steuern und Abgaben und wurden für einen Jahresverbrauch zwischen 2. In einigen Ländern Europas sind die Preise aber auch gesunken. Seit vielen Jahren müssen Verbraucher in Dänemark am meisten Geld für ihren Strom ausgeben, denn dort kostet die Kilowattstunde 30,7 Cent.

Damit ist der Strom bei den beiden Tabellenführern mehr als 3-mal so teuer wie in Bulgarien [9,4Cent]. Italien und Irland belegen Platz 3 und 4 der teuersten Länder Europas. Die Energiepreise sind seit in fast allen Ländern Europas gestiegen. Doch neben dem Preis für die Kilowattstunde gibt es auch erhebliche Unterschiede beim Einkommen, das den Menschen zu Verfügung steht. Haushalte in Dänemark und Deutschland bezahlen mit Abstand die höchsten Preise für Strom, während die Menschen in Bulgarien am wenigsten zahlen.

Denn ein Rückblick zeigt, dass die Treffsicherheit früherer Prognosen im vergangenen Jahr tatsächlich ein Witz war: Am Ölmarkt zum Beispiel hatte kaum ein Experte die Entwicklung richtig vorausgesagt. Doch es kam anders. Trotz einer vorübergehenden Teuerung wurden die Horrormarken nicht erreicht. Selbst der Trend entwickelte sich bald geradewegs entgegengesetzt. Denn statt wie erwartet zu einem Sprung nach oben anzusetzen, fällt der Ölpreis seit rund acht Wochen wie ein Stein.

Die Nordseesorte Brent verbilligte sich ähnlich deutlich von 85 auf derzeit noch rund 55 Dollar und ist damit mehr als zehn Prozent billiger als noch zu Jahresbeginn Deutsche Autofahrer, denen schon die drohende Verarmung an der Zapfsäule vor Augen stand, fahren derzeit entspannt zum Tanken. Wie es allerdings weitergeht, ist unsicher, da haben Valentin, Twain oder Bohr schon recht.

Die Internationale Energieagentur IEA erwartet trotz der zunehmenden globalen Konjunktursorgen, dass die Ölnachfrage in diesem Jahr relativ deutlich ansteigen wird. Der Iran darf zwar für eine Übergangsfrist seine wichtigsten Abnehmer weiter beliefern, doch dass die USA diese Ausnahmeregelung verlängern, gilt als unwahrscheinlich.

Dann würde noch mehr Öl auf dem Weltmarkt fehlen. Auch deshalb rechnen beispielsweise die Analysten der Commerzbank damit, dass der Ölpreis wieder ansteigen könnte. Das liegt allerdings immer noch deutlich unter dem Spitzenwert von 85 Dollar aus dem vergangenen Jahr und ist noch meilenweit von der psychologisch wichtigen Dollar-Marke entfernt. Allerdings ist der Rohölpreis nur einer von mehreren Einflussfaktoren. Daneben sind die Währungsrelationen von Dollar und Euro wichtig, aber nur schwer prognostizierbar.

Kaum einzuschätzen ist auch die Eintrittswahrscheinlichkeit anderer Szenarien: Kollabiert das ölreiche Venezuela völlig? Hält sich Russland doch nicht an die Opec-Absprachen? Sehr viel genauer lässt sich die Entwicklung der Strom- und Gaspreise vorhersagen. Denn das Gesetz fordert von den Energieversorgern, ihre Preise mehrere Wochen im Voraus zu veröffentlichen.

Und die Aussichten sind nicht gerade erfreulich. Die Gründe für den Strompreisanstieg sind vielfältig. Die Energiewende schlägt mit höheren Netzkosten und anderen Abgaben zu Buche. Im vergangenen Jahr haben die deutschen Verbraucher allein dafür mehr als 35 Milliarden Euro ausgegeben.

Der Anteil der staatlichen Abgaben am Strompreis für Haushaltskunden beträgt damit inzwischen 54,2 Prozent. Die Netzentgelte haben einen Anteil von durchschnittlich 24,7 Prozent, Strombeschaffung und Vertrieb schlagen mit 21,1 Prozent zu Buche. Während der Stromverbrauch zwischen und nur um fünf Prozent gestiegen ist, hätten sich in derselben Zeit die Einnahmen aus der Strom- und Umsatzsteuer auf inzwischen über 13,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, erklärt der BDEW.

Dem zu erwartenden Anstieg der Strompreise muss aus Sicht des Verbands mit einer Senkung der staatlichen Abgaben entgegengewirkt werden. Um die Verbraucher zu entlasten, fordert er, die Stromsteuer auf das europarechtlich zulässige Minimum zu senken und die besondere Ausgleichsregelung für die Industrie bei der EEG-Umlage über Steuern zu finanzieren.

Dass es dazu kommt, ist vorerst jedoch nicht abzusehen: