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Da es der Sinn des Opferns ist, alles zu opfern, was auch zu opfern dient, werden luxuriöse Gegenstände nicht geopfert.

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Add a review and share your thoughts with other readers. Similar Items Related Subjects: Linked Data More info about Linked Data. Home About Help Search. Durch ihre Ressourcendefizite sind sie kaum in der Lage Gewinnspiralen zu etablieren.

Stattdessen erwachsen aus anfänglichen Verlusten weitere Nachteile bei der Bewältigung von Stress. Es entsteht ein Zyklus, bei dem das System mit jedem Verlust anfälliger und verletzlicher wird und das Individuum im Zuge dieser Verlustspirale daran hindert, anstehende stressreiche Probleme zu bewältigen. Das mit der Theorie der Ressourcenerhaltung assoziierte multiaxiale Copingmodell konzeptualisiert die Bewältigung von Stress im Kontext von objektiven Situationsmerkmalen und zwischenmenschlichen Beziehungsmustern.

Da die meisten Belastungen nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gemeinsames Problem darstellen, werden von allen beteiligten Dyaden - oder Gruppenmitgliedern Bewältigungsbemühungen verlangt. Die Abhängigkeit von anderen Menschen bei der Bewältigung von Stress verlangt nach der Betrachtung einer sozialen Dimension des Copings. Eine Rolle spielen beispielsweise das Bedürfnis nach sozialer Bindung, das Zurückstellen persönlicher Bedürfnisse zugunsten der Gruppe oder die Berücksichtigung von sozialen Hierarchien.

Das multiaxiale Copingmodell will diesen Aspekten gerecht werden, betont aber weniger emotionale als vielmehr behaviorale Copingstrategien.

Herkömmliche Ansätze gehen davon aus, dass problemzentriertes Coping oft am effektivsten ist. Das multiaxiale Modell integriert prosoziale Strategien als einen wesentlichen Bestandteil erfolgreicher Stressbewältigung. Ein Copinginstrument wurde entwickelt, die Strategic Approach to Coping Scale [2] , das sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Copingstrategien erfasst.

Das multiaxiale Modell bietet eine generelle Heuristik zum Verständnis individuellen und gemeinsamen Copings. Es bestand ursprünglich aus zwei Achsen Hobfoll et al.

Individuelle Copinganstrengungen haben potentielle soziale Konsequenzen und der Copingakt als solcher verläuft häufig in Interaktion mit anderen. Beide Copingachsen sind nicht unabhängig voneinander, da soziale Aktionen auch Aktivität implizieren. Durch Hinzufügen einer dritten Achse des direkt-indirekten Copings werden soziokulturelle Einflüsse sowie Hierarchieunterschiede berücksichtigt, die das Bewältigungsverhalten in unterschiedlichen Kulturen und sozialen Positionen aufdecken.

Hier sind explizit auch Aktivitäten in Form proaktiven Copings vgl. So kann präventiv im Vorfeld der eigentlichen Stresssituation bereits ein Ressourcenpool geschaffen, der die aktuelle Bewältigung der Prüfung erleichtern soll. Am anderen Ende der Achse steht Passivität, die sich in Vermeidungsverhalten avoidance und vorsichtigem Handeln cautious action zeigen kann.

Dennoch ist Vermeidungsverhalten noch passiver, da in diesem Fall die Handlung gar nicht erst ausgeführt wird. Diese Achse bezeichnet die soziale Dimension. Der Mittelpunkt dieser Achse bezeichnet eine Position von isolierten Handlungen. An den Endpunkten dieser Achse steht pro- und antisoziales Coping. Prosoziales Coping betrifft adaptive Handlungen, bei denen man sich um andere bemüht, ihre Hilfe sucht oder sich in einer Weise verhält, die positive soziale Interaktionen beinhaltet.

Prosoziales Coping umfasst die Suche nach Support seeking social support und den Versuch, Koalitionen oder Teams mit anderen zu bilden social joining.

Dabei können Personen sehr aktiv sein, möglich ist aber auch ein geringeres Aktivitätsniveau, das als vorsichtiges Handeln cautious action bezeichnet wird s. Im Unterschied zu aggressivem aggressive action und selbstbehauptendem Verhalten assertiveness wird vorsichtiges Handeln in der Interaktion mit anderen im westlichen Kulturkreisen oft negativ bewertet.

Antisoziales Verhalten antisocial action bezeichnet Copingaktivitäten mit der Intention, andere zu verletzen oder entstandene Verletzungen zu ignorieren. Menschen sind grundsätzlich motiviert, ihr Selbstwertgefühl zu schützen bzw. Dieses Bedürfnis ist umso höher, je niedriger das Selbstwertgefühl einer Person ist. Summe der Urteile einer Person über sich selbst. Inwieweit nehmen Personen sich selbst, eigenes Verhalten und eigene Leistung in selbstwertdienlicher Weise wahr? Verzerrungen in der Selbstwahrnehmung scheinen sowohl vorzuliegen bei.

Ursache des self-serving-bias Effekts: Bedürfnis, sich anderen gegenüber möglichst positiv darzustellen und zufriedenstellende Beziehungen zu anderen Personen aufzubauen.

Personen verzichten unter bestimmten Bedingungen auf selbstwertdienliche Attributionen, bzw.