JEFTA: Japan und EU versprechen sich erhebliche Vorteile vom Freihandelsabkommen


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Herausforderungen für den Sozialstaat der Zukunft.

Voraussetzungen für die Rente ab 62

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Öffnen wollen beide Seiten füreinander auch ihre Dienstleistungsmärkte. Die EU-Unternehmen erhoffen sich dadurch, künftig auch bei öffentlichen Ausschreibungen in Japan zum Zuge kommen zu können.

Eine Einigung wird so bald wie möglich angestrebt. Davon werden Hersteller in Italien und Frankreich profitieren und deutsche Autohersteller im oberen Segment. Lee-Makiyama geht davon aus, dass sich dies in den kommenden Jahren ändern wird. Europäische Investoren sind in Japan bisher schon sehr gut gefahren. Ihre Renditen auf Direktinvestitionen belaufen sich im Durchschnitt auf 6,6 Prozent — weit mehr als die durchschnittliche Rate von europäischen Direktinvestitionen im Ausland von 3,9 Prozent.

Im Gegensatz zu anderen asiatischen Staaten bietet Japan ein verlässliches Umfeld für Investoren ohne staatliche Willkür. Aktuell ist keine einzige Klage eines Investoren gegen Japan anhängig. Mit den Werbeerlösen können wir die Arbeit unserer Redaktion bezahlen und Qualitätsartikel kostenfrei veröffentlichen. Leider verweigern Sie uns diese Einnahmen. Wenn Sie unser Angebot schätzen, schalten Sie bitte den Adblocker ab. Der rechtzeitige Aufbau einer privaten Altersversorgung ist die beste Voraussetzung für einen frühen Ruhestand.

Wer genügend Geld hat, kann Rente mit 62 oder 63 beantragen, ohne dass in die Abschläge der Rentenversicherung in eine finanzielle Notlage stürzen. Für welche Art der Altersvorsorge ein Arbeitnehmer sich entscheidet, hängt davon ab, wie viel Geld er monatlich erübrigen kann und wie risikobereit er ist. Diese Geldanlage gilt als sicher und wird sogar staatlich gefördert.

Weitere sichere Anlagen sind Fondssparen oder der Kauf von Sparbriefen. Anfänger sollten hier jedoch den Rat eines Fachmanns einholen und sich gut informieren, bevor sie Wertpapiere kaufen. Ein genaues Beobachten der Aktienkurse ist in jedem Fall hilfreich, um mit Aktien genügend Geld für das Alter zu erwirtschaften.

Eine sehr gute Investition für das Alter ist der Erwerb von Wohneigentum. Wenn keine Mietzahlungen für das Haus oder die Wohnung anfallen, lässt sich mit dem Geld besser auskommen, auch wenn die Zahlungen bei der Rente mit 62 niedrig ausfallen. Ein eigenes Haus ist eine Wertanlage. Falls es hart auf hart kommt, kann das Haus verkaufen, um an Geld zu kommen. Wenn im Alter eine Betreuung notwendig werden sollte, kann der Verbleib im Wohneigentum durch die Anstellung einer Pflegekraft aus Osteuropa gesichert werden.

Der betagte Mensch muss dann sein gewohntes Umfeld nicht verlassen. Die Gesellschaft in der wir leben, verändert sich. Das betrifft auch die Altersstruktur. Nach wie vor liegt die gesetzliche Altersrente für Frauen deutlich unter der für Männer. Wer den Ehepartner verliert fällt oft in ein tiefes Loch. Egal, ob ganz plötzlich oder durch eine …. Ohne Zweifel befindet sich Europa in einer schweren ökonomischen Krise.

Täglich erreichen uns Meldungen über neue Entwicklungen, Gerüchte machen die Runde und Wahlen stehen an. Diesen Prozess zu durchschauen, ist nicht einfach. Um den Schülerinnen und Schülern zu helfen, dieses Problem zu verstehen, ist die vorliegende Unterrichtseinheit in vier Bereiche unterteilt. Wer sich einen Begriff von unserer Gesellschaft machen möchte, fragt nach Gründen für z.

Familienstrukturen oder den Geldkreislauf, die Arbeitslosigkeit, die Beschäftigung, die Naturzerstörung oder die Zusammensetzung des Staates - danach, welche Notwendigkeit diesen Dingen zugrunde liegt. Das wird in der "Sozialstrukturanalyse" zusammengefasst. In dieser Ausgabe von Politik betrifft uns erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit ausgewählten Aspekten der Sozialstruktur Deutschlands und den damit verbundenen Problemen auseinanderzusetzen.

Sie schulen hier ihre Methodenkompetenz, indem sie - zunächst noch ohne theoretisches Wissen - die Gesellschaft strukturieren. Diese Unterrichtseinheit hat zum Ziel, dass Ihre Schülerinnen und Schüler die Begriffe Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit mit internationalen Organisationen verknüpfen und diese bewerten können. Aus diesem Grund gliedert sich diese Unterrichtseinheit in vier Teile.

Nicht nur Politiker müssen in der Lage sein, Urteile zu fällen. Für jeden Menschen ist es essenziell, Urteile bilden zu können. Wir alle müssen tagtäglich Entscheidungen treffen, um uns in der komplexen Welt, in der wir leben, orientieren zu können.

Häufig sind das alltägliche Entscheidungen wie die Auswahl eines Gerichts von der Speisekarte. Viele unserer Entscheidungen reichen jedoch auch über den privaten Horizont hinaus und können als Positionierungen in der Öffentlichkeit verstanden werden. Entscheidungen werden umso reflektierter getroffen, wenn klare Urteilskriterien zur Verfügung stehen.

Im Kontext einer Demokratie kommt der Fähigkeit zur Urteilsbildung eine noch umfassendere Bedeutung zu. Will man Schülerinnen und Schüler zur eigenen Urteilsbildung anleiten, ergeben sich für den Unterricht vor allem zwei Konsequenzen: Folter, ethnische und geschlechtsspezifische Diskriminierung, politische Morde oder Zensur: Diese Verletzungen umfassen nicht nur Folter und Unterdrückung, in der "Dritten Welt" oder in weit entfernten Diktaturen.

Menschenrechtsverletzungen sind weder auf Kontinente, noch auf bestimmte politische Systeme, Gesellschaftsformen oder Religionen beschränkt. Die vorliegende Unterrichtseinheit zum Thema "Menschenrechte" umfasst drei Themenblöcke: Im Kampf um die Ressource Aufmerksamkeit treiben vor allem die Massenmedien die Inszenierung auch von politischen Inhalten an.

Gleichzeitig brauchen Politiker die mediale Darstellung politischer Ereignisse, um die Kommunikation über die Inhalte erst zu ermöglichen. Das Internet hat auch seitens der Bürgerinnen und Bürger für die Möglichkeit gesorgt, sich stärker über Politik auszutauschen. So bilden sich zunehmend Teilöffentlichkeiten in sozialen Netzwerken oder Wikis, die letztlich wieder Politik beeinflussen und gegebenenfalls sogar wahlentscheidend werden können.

Dieses Heft ist in vier Teile gegliedert:. In Deutschland ist rund die Hälfte der Bürger unzufrieden damit, wie unsere Demokratie funktioniert. Demokratie begegnet uns in den unterschiedlichsten Formen und Kontexten und ist dabei so gut wie nie unumstritten. Offenbar handelt es sich um eine Vorstellung, die viele Menschen zwar irgendwie teilen, die aber in ihrer konkreten Ausgestaltung nur schwer zu fassen ist.

Was also ist diese Demokratie, mit deren Umsetzung manche Menschen so unzufrieden sind und für die andere doch bereit sind, ihr Leben einzusetzen? Vor hundert Jahren,am Seitdem hat sich viel getan in Sachen Gleichberechtigung:. Sicherheitspolitik unterliegt wie jeder Politikbereich dem Wandel. Galten die klassischen Staatenkriege im Die Welt ist unübersichtlicher geworden. Auf eine militärische Bedrohung des Jahrhunderts haben die Staaten durch Aufrüstung ihrer Armeen und die Gründung von Bündnissen reagiert.

Doch der Krieg hat seine Gestalt verändert. Jahrhundert noch klassische Staatenkriege, in denen sich Staaten und ihre Armeen gegenüberstanden, so ist im Jahrhundert eine teilweise Entstaatlichung des Krieges zu beobachten. Schülerinnen und Schüler erhalten in diesem Heft die Möglichkeit, sich selbstständig mit sicherheitspolitischen Herausforderungen auseinanderzusetzen, beschäftigen sich mit dem internationalen Terrorismus und dem Problem von Massenvernichtungswaffen.

Knapp 70 Prozent der Bundesbürger halten Gerechtigkeit für "ganz besonders wichtig", so das Ergebnis einer Allensbach-Umfrage aus dem Jahr Die deutliche Mehrheit der Deutschen, nämlich 75 Prozent, empfindet das Leben in der Bundesrepublik jedoch als ungerecht, wie Umfragen bestätigen.

Offensichtlich besteht ein deutliches Missverhältnis zwischen den Erwartungen, welche die Bürger an das politische System richten, und der Wahrnehmung des Outputs in der Öffentlichkeit. Der Politik anlasten lässt sich das beschriebene Missverhältnis jedoch nur, wenn sie tatsächlich die Möglichkeit hat, Gerechtigkeit zu schaffen.

Das vorliegende Heft bietet die Möglichkeit, anhand dreier unterschiedlicher Bereiche Gerechtigkeit zu thematisieren. Alle drei Bereiche können unabhängig voneinander im Unterricht eingesetzt werden. Der erste Teil des Heftes ist eine Bestandsaufnahme, die sich sowohl mit der empfundenen Ungerechtigkeit als auch mit der tatsächlichen Ungleichheit in der Bundesrepublik auseinandersetzt.

Um eine differenziertere Auseinandersetzung mit den Fragestellungen der Unterrichtseinheit zu ermöglichen, wendet sich der zweite Teil den verschiedenen Definitionsmöglichkeiten von Gerechtigkeit zu - im Zentrum steht dabei die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls -, bevor im letzten Teil exemplarisch der Frage nachgegangen wird, inwieweit Politik in der Lage ist, Gerechtigkeit zu schaffen.

Betrachtet man die Schlagzeilen der letzten Wochen und Tage, so kann man sich kaum noch vorstellen, dass Deutschland in den letzten beiden Jahren die schwerste Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit durchlitten hat. Die Eurokrise, die die Öffentlichkeit lange beschäftigt hat, ist noch nicht ausgestanden.

Zwei weitere zentrale Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft stellen zum einen der demografische Wandel der Gesellschaft und zum anderen der notwendige ökologische Umbau der Wirtschaft dar.

Die vorliegende Unterrichtseinheit ist in vier Teile gegliedert. Zu Beginn sollen sich Schülerinnen und Schüler mit den Perspektiven der unterschiedlichen Akteure - den privaten Haushalten und Unternehmen - auseinandersetzen.

Im zweiten Teil wird der gegenwärtige Zustand der deutschen Wirtschaft beleuchtet. Die beiden letzten Teile des Hefts legen ihren Schwerpunkt jeweils auf aktuelle politische Debatten: Der Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler wird auf unterschiedlichen Ebenen gefördert.

Sie stärken ihre Analysekompetenz , indem sie ökonomische Zusammenhänge untersuchen und Spannungen zwischen politischen Zielen bestimmen. Ihre Urteilskompetenz wird dadurch gefördert, dass sie sich ihre eigene Meinung zu kontroversen politischen Fragen bilden, und ihre Handlungskompetenz dadurch, dass sie ihre Meinung in Diskussionen und Debatten vertreten.

Spätestens seit den Terroranschlägen auf die USA am September ist klar, wie verletzlich unsere Demokratie und die in unserer Gesellschaft garantierten Rechte gegenüber terroristischen Angriffen sind. Die Frage der inneren Sicherheit gewinnt zunehmend an Bedeutung, zugleich wächst das Spannungsverhältnis zwischen den Freiheitsrechten und der inneren Sicherheit. Die vorliegende Unterrichtseinheit zum bundesdeutschen Rechtsstaat ist in drei Teile gegliedert.

Sie wird durch den als Frage formulierten Untertitel "Freiheitsrechte versus Sicherheit? Ziel der gesamten Unterrichtssequenz ist es, die Schülerinnen und Schüler in dieser Frage zu einem politischen Sachurteil zu führen. Der Einstieg in die Thematik im ersten Teil erfolgt über ein konkretes Beispiel mit direktem Lebensweltbezug: An drei Fallbeispielen - der Körperscanner-Debatte, der Vorratsdatenspeicherung und Ursula von der Leyens Vorschlag der teilweisen Internetzensur - erfahren sie im dritten Teil das Spannungsverhältnis zwischen Freiheitsrechten und Sicherheit.

Im Zusammenhang mit diesen Fallbeispielen werden immer wieder Urteile bzw. Stellungnahmen des Bundesverfassungsgerichts als "Hüter der Verfassung" herangezogen. Die Schülerinnen und Schüler wägen zum Abschluss dieser Unterrichtseinheit Freiheit und Sicherheit gegeneinander ab und trainieren so ihre Urteilskompetenz.

Der Klimawandel wird die Welt verändern, und dieser Prozess ist bereits in vollem Gange. Die vorliegende Unterrichtssequenz ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil befasst sich mit dem anthropogenen Treibhauseffekt. Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in diesem Teil mit den Dimensionen des globalen Klimawandels, der Frage, wie sich die CO2-Emissionen entwickeln werden, und den Folgen des Klimawandels in klimatischer, ökonomischer und politischer Sicht. Der zweite Teil bildet die Kernaufgabe der Unterrichtssequenz.

Hier müssen Schülerinnen und Schüler in verschiedene Rollen schlüpfen und Klimaverhandlungen durchführen. Der dritte und letzte Teil dient der Auswertung der Simulation "Weltklimagipfel". Zuerst werden die tatsächlichen Ergebnisse des Weltklimagipfels von Kopenhagen bewertet und mit dem Verlauf der Simulation verglichen. Die vorliegende Einheit vermittelt den Politikzyklus am Beispiel des Atomausstiegs.

Das Thema ist eng mit dem zukünftigen Leben der Schülerinnen und Schüler verknüpft. Folgt man der Auffassung, dass Politik einen Prozess darstellt, an dessen Anfang ein Konflikt und an dessen Ende eine Lösung steht, dann muss Politikunterricht die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich an jedem möglichen politischen Prozess zu beteiligen.

Die ersten vier Teile der Einheit entsprechen den vier Phasen des Politikzyklus. Sie zeigen den Zyklus von der Debatte zum Gesetz. Im fünften Teil werden die Medien als weiteren Akteur in den Politikzyklus integriert. Im Unterricht erscheint die Europäische Union als ein sperriges Thema mit komplizierten Sachverhalten. Es entsteht der Eindruck, dass sich jeden Tag etwas ändert und es nahezu unmöglich zu sein scheint, sich in die Strukturen und Prozesse innerhalb der Europäischen Union einzuarbeiten.

Dass die Europäische Union jedoch und gerade auch für Schülerinnen und Schüler ein bedeutendes Thema darstellt, zeigt die Tatsache, dass mit dem Zusammenwachsen der Mitgliedstaaten jeder betroffen ist. Aus diesem Grund soll mit diesem Heft ein spielerischer Zugang zur Europäischen Union erfolgen, der die Schülerinnen und Schüler dazu anleitet, sich mit der Europäischen Union auseinanderzusetzen.

In diesem Heft liegt der Schwerpunkt auf den Wissens- und Simulationsspielen. Aus dem Bereich der Lern- und Wissenspiele eignen sich für den Bereich der Europäischen Integration Puzzle, Kreuzworträtsel und Würfelspiel, da hier die Schülerinnen und Schüler im Wettkampfcharakter gegeneinander antreten können.

Die vorliegende Unterrichtseinheit ist in drei Teile gegliedert 1. Grundwissen zu den Mitgliedsländern der Europäischen Union, 2. Vielleicht kann man sich die Bedeutung des Gerichts vor Augen führen, wenn man in Ruhe betrachtet, worüber das Gericht im Laufe der letzten Jahrzehnte entschieden hat und wie die Politik auf diese Entscheidungen reagiert hat. Die vorliegende Unterrichtseinheit bietet vielschichtige Möglichkeiten, den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Die Kenntnisse, die die Lernenden über das Bundesverfassungsgericht erlangen, stärken ihre Analyse-, Handlungs- und Urteilskompetenz. Auf diese Weise wird ihre eigene politische Bildung gefördert. Diese Unterrichtseinheit ist in sechs Teile gegliedert. Nach politischer Stellung des Bundesverfassungsgerichts und dem Luftsicherheits- gesetz, steht im sechsten Teil die Frage im Mittelpunkt, ob das Gericht nicht über zu viel Macht verfügt und sich schleichend zum Ersatz- oder Nebengesetzgeber entwickelt hat.

Heutzutage erhält das Thema Einwanderung aufgrund des demografischen Wandels eine neue Dimension. Zum einen kann der Bedarf an Arbeitskräften in Deutschland mittelfristig nicht mehr selbst gedeckt werden - dies macht Zuwanderung nötig. Zum anderen wird die Einwanderung als eine Möglichkeit diskutiert, die demografische Entwicklung - und damit alle Folgeprobleme wie z.

Politisch umstritten ist die Frage, ob die Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft integriert sind oder ob sich nicht Lebenswelten ausgebildet haben, die nebeneinander existieren. Im ersten Teil soll sich die Lerngruppe mit den Menschen, die in unser Land einwandern, auseinandersetzen.

Der dritte Teil befasst sich mit der Frage, wie eine erfolgreiche Integration gelingen kann. Einerseits sollen sich Schülerinnen und Schüler damit auseinandersetzen, ob die viel zitierten "Parallelgesellschaften" ein Problem für die deutsche Gesellschaft darstellen oder ob sie nicht vielmehr als Chance aufgefasst werden können. Andererseits können Schülerinnen und Schüler den Blickwinkel auf die Frage der Einwanderung nach Deutschland erweitern, indem sie untersuchen, wie viele Menschen Deutschland momentan den Rücken kehren.

Was will ich werden? Jedoch fühlen sich nur 26 Prozent der Schülerinnen und Schüler ausreichend über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Grund genug, sich darüber Gedanken zu machen, wie Schülerinnen und Schüler gut auf ihre Berufswahl vorbereitet werden können.

Die Einheit ist in fünf Teile gegliedert, wovon vier Teile an den Berufswahlprozess anknüpfen. Der erste Teil hilft den Schülerinnen und Schülern, sich ihre Interessen und Fähigkeiten, ihrer Stärken und Schwächen aber auch ihre Ziele bewusst zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Fähigkeit, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu kennen und deren Bedeutung für die eigene Berufswahl abschätzen zu können.

Der dritte Teil führt die Erkenntnisse der beiden vorangegangenen Teile zusammen, indem er die Lernenden dazu anleitet, sich aus der Vielzahl an möglichen Berufen denjenigen auszusuchen, der am besten zu den eigenen Fähigkeiten passt.

Wie reflektiert die Entscheidung der Schülerinnen und Schüler war, zeigt sich im vierten Teil: Je reflektierter ihre Entscheidung war, desto leichter dürfte es ihnen fallen, in Bewerbung oder Bewerbungsgespräch zu begründen, warum sie für eine Stelle geeignet sind und sich auf ein Stellenangebot bewerben. Vor allem in diesem Teil der Einheit trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre Kommunikationskompetenz und ihre Präsentationskompetenz.

Der fünfte und letzte Teil der Einheit beschäftigt sich mit der Interessenvertretung der Arbeitnehmer durch die Gewerkschaften. Durch die Rückbindung an den von den Schülern gewählten Berufsbereich knüpft er so an die vorangegangenen Teile an, führt jedoch gleichzeitig aus der Einheit hinaus in andere Bereiche des Wirtschafts- oder Politikunterrichts. September wird der Angesichts der aktuellen Umfragen, die einen knappen Ausgang der Wahl prognostizieren, wird dies eine besonders spannende Wahl.

Die vorliegende Unterrichtseinheit ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil sollen sich Schülerinnen und Schüler mit der Frage auseinandersetzen, wie der Deutsche Bundestag gewählt wird. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Parteien. Schülerinnen und Schüler sollen sich mit den Wahlprogrammen der Parteien vertraut machen und ihre vielleicht erste Wahlentscheidung reflektieren.

Moderne Wahlkämpfe sind stark personalisiert und durch den Einsatz technischer Medien - allen voran durch das Internet - geprägt. Aber auch die Parteienverdrossenheit macht es den Parteien schwer, den Wahlkampf zu organisieren und ihre Wähler zu mobilisieren. Die Unterrichtseinheit fördert den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Ebenen.

Sie steigern ihre Analysekompetenz , indem sie die unterschiedlichen Wahlsysteme erfassen und die Veränderungen im Parteiensystem erklären können. Sie schulen ihre Urteilsfähigkeit , indem sie die Wahlsysteme daraufhin untersuchen, welches System eine gerechte Zusammensetzung des Parlaments ermöglicht. Sie sollen erkennen, wie wichtig es ist, dass ihre Interessen repräsentiert werden.

Dazu müssen sie wählen gehen.