Vorsorge-3a Kontenrealzinssätze - Definition und Auflistung


Am bekräftigte der BGH erneut: Bis zur Hälfte des Deckungskapitals dürfen die Versicherungskonzerne behalten, wenn Kunden Verträge kündigen, die vor abgeschlossen wurden.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. Steigen die Preise, dann wird die Teuerung auch als Inflation bezeichnet. Ein zu langes Festhalten an unangemessenen Paritäten macht das Wechselkursregime jedoch anfällig für Spekulationen.

– Staatlich gedeckter Betrug –

DIW Wochenbericht Nr. ERBVOLUMEN Im Jahr belief sich das Nettovermögen1 der priva-ten Haushalte in Deutschland laut Volkswirtschaftlicher.

In manchen Ländern mit hoher Wechselkurs volatilität wird Hartwährung bevorzugt, so dass es für Reisende vorteilhafter sein kann, erst im Zielland das Geld zu tauschen. Vom bilateralen Wechselkurs spricht man, wenn sich der Wechselkurs auf zwei Währungen bezieht.

Betrachtet man dagegen den Wechselkurs zwischen einer Währung und einem Währungskorb , dann spricht man vom effektiven oder auch multilateralen Wechselkurs.

Der Währungskorb wird aus den Währungen der wichtigsten Handelspartner gebildet. Wird mit dem Exportanteil gewichtet, so spricht man vom Exportwechselkurs , wird dagegen mit dem Importanteil gewichtet, dann spricht man vom Importwechselkurs.

Der effektive Wechselkurs ist deswegen wichtig, weil Wechselkurse aus Unternehmenssicht v. Allerdings kann ein Wechselkurs per Definition immer nur genau zwei Volkswirtschaften miteinander vergleichen. Dies reduziert seine Aussagekraft. Um zu einer grundsätzlicheren Erkenntnis über die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes zu kommen, müssten demnach auch alle anderen für Ex- und Importe wichtigen Wechselkurse berücksichtigt werden — dies leistet der effektive Wechselkurs.

Bedeutsam sind dabei jedoch v. Zur theoretischen Begründung von Wechselkursschwankungen bestehen mehrere Theorien, die einen Zusammenhang herstellen zwischen dem Wechselkurs auf der einen sowie etwa dem Preisniveau , dem Einkommen oder dem Zinssatz im In- und Ausland auf der anderen Seite.

Grundsätzlich entstehen Wechselkursänderungen durch Angebots- und Nachfrageverhalten der Marktakteure. Der Wechselkurs stellt sich dort ein, wo sich Angebot und Nachfrage nach einer Währung treffen. Während in Systemen flexibler Wechselkurse die Wechselkursänderungen nur durch Angebots- und Nachfrageverhalten der privaten Marktakteure entstehen, tritt in Systemen fixer Wechselkurse die jeweilige Zentralbank als zusätzlicher Marktakteur auf, der solange seine Währung kauft oder verkauft sogenannte Devisenmarktintervention , bis der festgelegte Wechselkurs erreicht ist.

Aus der Betrachtung der Wechselkursänderungen im Zeitverlauf kann darauf geschlossen werden, wie die Marktakteure die Entwicklung einer Volkswirtschaft einschätzen. Die nominelle Angabe von Zinssätzen kann lediglich als Ausgangslage zur Berechnung eines zukünftigen Alterskapitals genutzt werden.

Das Informationsportal Vorsorge-3a stellt daher ab sofort eine neue Vergleichskennzahl zur Verfügung. Der Vorsorge-3a Kontenrealzinssatz ist die Differenz eines im Nominalzinsvergleich aufgeführten Säule 3a Vorsorgekontos und der vom Bundesamt für Statistik ermittelten Teuerung Inflation.

Der Vorsorge-3a Kontenrealzins ist derjenige Zinssatz, den das angesparte Säule 3a Alterskapitals real erwirtschaftet. Dazu wird vom Zinssatz des jeweiligen Vorsorgekontos die offizielle Teuerung subtrahiert. Ist der Kontenrealzins Zinssatz minus Teuerung positiv, dann wird das vorhandene Alterskapital real verzinst.

Je positiver der Kontenrealzins ist, desto höher ist die Werterhöhung des zukünftigen Alterskapitals. Nur bei einem positiven Kontenrealzins hat ein heute gesparter Geldbetrag in der Zukunft eine höhere Kaufkraft.

Ist der Kontenrealzins negativ, dann ist das zukünftige Alterskapital weniger wert als ein Kapital der gleichen Höhe zum heutigen Zeitpunkt. Man würde in diesem Fall weniger für sein Geld bekommen als früher.

Die Teuerung ist definiert als eine Änderung des allgemeinen Preisniveaus. Die Wechselkurse der Goldstandardländer blieben also während dieser Phase konstant. Praktisch alle wirtschaftlich bedeutenden Länder gehörten dem Goldstandard an. Nachdem während des Ersten Weltkrieges der Goldstandard suspendiert worden war, versuchte man in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, den Goldstandard in einer modifizierten Form wiederherzustellen.

Nach einer Phase flexibler Wechselkurse kehrten die meisten Länder zu festen Goldparitäten zurück. Man praktizierte nun den Golddevisenstandard: Die unkoordinierte Rückkehr zu Goldparitäten mit der Folge von Über- und Unterbewertungen bei wichtigen Währungen führte zum Zusammenbruch des restaurierten Goldstandards als internationales Währungssystem.

Auslöser war die Suspendierung der Goldeinlösepflicht der Bank von England für das britische Pfund am In der folgenden Zeit kam es zu Abwertungen anderer Währungen und es herrschte währungspolitische Desintegration. Diese Phase war gekennzeichnet durch die Bildung von Währungsblöcken:.

Bereits während des Zweiten Weltkrieges wurde begonnen, die Grundlagen für ein neues internationales Wechselkurssystem zu schaffen. Auf der internationalen Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen am In der Folge gingen die wichtigsten Welthandelsländer zu mehr oder weniger flexiblen Wechselkurssystemen über. In vielen Industrieländern folgten, begünstigt durch zwei Ölkrisen , Jahre der Stagnation und relativ hoher Inflation zusammenfassend Stagflation genannt.

Die meisten beteiligten Länder führten im Januar eine gemeinsame Währung ein, den Euro. Januar war der Euro Buchwährung ; im Januar wurde er als Bargeld eingeführt.

In den letzten Jahren ging die Tendenz bei den Wechselkurssystemen weg von den Zwischenlösungen Intermediate hin zu den beiden Extremen:. Zwischen und ist die Zahl der Länder, die zu einem völlig flexiblen oder extrem rigiden Wechselkursregime übergegangen ist, stark angestiegen. Als Hauptgrund dafür gilt bzw. Grundlegend wird die Wahl des Wechselkurssystems von nationalen Interessen und internationalen Verflechtungen bestimmt. So wird beispielsweise ein Land, das enge Handelsbeziehungen zu den Nachbarländern unterhält sowie stark von Exporten abhängig ist und in dem der Exportsektor politisch sehr viel Einfluss hat, ein System fester Wechselkurse bevorzugen.

Es erfolgt eine Abwägung verschiedener Effizienzkriterien , wie zum Beispiel:. Mit der Entscheidung für ein bestimmtes Wechselkurssystem versuchen die Zentralbanken implizit oder explizit Wechselkursziele zu verwirklichen.

Dabei ist zu beachten, dass die drei Ziele. Sollen die Wechselkurse stabil gehalten werden System fester Wechselkurse , muss entweder auf die eigenständige Geldpolitik oder die Kapitalverkehrsfreiheit verzichtet werden.

Bevorzugt ein Land dagegen Kapitalverkehrsfreiheit und eine autonome Geldpolitik, geht dies zu Lasten der Wechselkursstabilität und bedeutet eine Entscheidung für flexible Wechselkurse. Insgesamt herrscht unter den Ökonomen Übereinstimmung, dass ein System flexibler Wechselkurse im Allgemeinen einem Festkurssystem vorzuziehen ist.