Was sind ETFs? ETF einfach erklärt



Die Preisstellung für Indexfonds erfolgt hingegen einmal täglich.

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Diese Transaktionen nennt man Off-Exchange oder ausserbörslicher Handel. Es handelt sich dabei also um Abschlüsse, die nicht über den Matcher erfolgen. Sie müssen diese Transaktionen aber innerhalb von 30 Minuten der Börse melden, um die Markttransparenz zu gewährleisten. Der letzte Off-Exchange hat in diesem Fall um Der bezahlte Kurs betrug CHF Das heisst, dass man nicht immer eine beliebige Anzahl Titel kaufen oder verkaufen kann. Entspricht eine Wertschriftenanzahl einer Schlusseinheit oder eines Vielfachen einer Schlusseinheit, so spricht man von einem Round Lot.

Liegt sie darunter ist es ein Odd Lot. Ein Odd Lot kann man zwar nicht alleine kaufen, es ist aber möglich, einen Kaufauftrag für ein so genanntes Round Lot Plus zu platzieren. Dies entspricht einem Round Lot mit einem angehängten Odd Lot. Diese 50 Stück kann man nur als Bestens Auftrag und wenn im Order Book ein Kaufauftrag mit demselben Volumen gefunden wird, wieder verkaufen. Ein Kurs kann also nur in bestimmten Schritten steigen oder sinken. Eine solche "Mindesschrittgrösse" nennt man Kursabstufung.

Sie ist abhängig davon, wie hoch der Kurs einer Wertschrift ist und von der Art der Wertschrift selber. Er gibt dabei folgende Informationen in das System ein: Ist dies der Fall, kann der Kunde den Auftrag senden, ändern oder löschen. Dort durchläuft er verschiedene Filter. Während dieser Zeit gilt der Auftrag im System immer noch als unreleased, was für den Kunden auf seinem Konto ersichtlich ist.

Der Auftrag wird sofort ganz ausgeführt. Der Auftrag wird nur teilweise ausgeführt. Der Auftrag wartet darauf, ausgeführt zu werden. Dies ist der Fall, wenn es keinen Gegenkauf verkaufs auftrag gibt. Der Auftrag wird abgelehnt. In jedem Fall ist für den Kunden auf seinem Konto ersichtlich, wie es um seinen Auftrag steht: Ein Match wurde vom Matcher perfekt ausgeführt. Es wurde erst ein Teil des Auftrags ausgeführt. Es gibt dafür verschiedene technische Gründe zum Beispiel ein Auftrag, der ausserhalb der Handelszeit oder Voreröffnung aufgegeben wird.

Der Auftrag wurde im Auftragsbuch der jeweiligen Börse platziert. Die Auftragsdaten waren fehlerhaft oder nicht vollständig. Der effektive Geld- und Wertschriftenaustausch geschieht aber erst 3 Valutatage nach dem Handel. Dieses Dokument ersetzt die traditionelle Börsenabrechnung, die üblicherweise von den Banken verschickt wird.

Wenn ein Kunde zum Beispiel einen Titel kauft, so sieht er diesen wenige Sekunden später bereits auf seinem Wertschriften-Konto. Dieser ganze Ablauf Schritte dauert im Normallfall nicht länger als 5 Sekunden! Die aufwendige Auslieferung wird durch Buchungen auf diese Konti ersetzt, wodurch die Abwicklung automatisiert werden kann.

Die physische Variante ist aber weiterhin möglich. Sie kauft oder verkauft auch die Bezugsrechte je nach Kundenwunsch. Zudem verschickt Sie an den Kunden regelmässig Depotauszüge. Unsere Kunden haben also ein Depot bei der Bank. Die SECOM ist ein elektronisches, automatisiertes System, das für die Verarbeitung und Abwicklung nationaler und internationaler Wertpapiertransaktionen entwickelt wurde.

Das Clearing für eine solche Transaktion dauert drei Tage, das heisst die drei Valutatage. Erst dann erhält der Kunde die Gutschrift. Nur wenn unterschiedliche Werte ausgetauscht werden, wird einem Konto die Differenz gutgeschrieben. Dies ist ein gewaltiger Vorteil, denn bei über ' Überweisungen am Tag, werden nur die echten Differenzen von einer Bank zur anderen transferiert.

Das kommt einer Netting Facility Vernetzung schon sehr nahe. Ein Swissquote Bank Kunde kann aber einen Titel wieder verkaufen, sobald er ihn gekauft hat. Er muss nicht 3 Valutatage warten. Dies ist sehr wichtig, da dies dem Kunden erlaubt, die täglichen Schwankungen an der Börse auszunützen. Die Indizes, die für den Börsenhandel von Interesse sind, bestehen normalerweise aus Wertschriften. Man kann in einem Index Wertschriften unter verschiedenen Gesichtspunkten zusammenfassen: Grösse der Unternehmen Art der Unternehmen Herkunft der Unternehmen Grundsätzlich ist man bei der Zusammenstellung frei, Indizes sagen aber nur dann etwas aus, wenn die einzelnen Titel untereinander mindestens eine Gemeinsamkeit haben Man wählt also zu einem bestimmten Zeitpunkt z.

Man kann dies zum Beispiel so tun, dass der Index zum Anfangszeitpunkt den Wert erhält. Je nachdem, wie sich die einzelnen Titel entwickeln, steigt oder sinkt der Index. Die Entwicklung von Indizes ist am Besten anhand von Grafiken ersichtlich. Die Gewichtung ändert natürlich auch, sobald sich die Kurse der Titel ändern. Der SMI wurde erstmals am Der Anfangswert betrug Punkte. August ist der Schlusskurs bei Verlauf des SMI vom In Ausnahmefällen werden seit kurzem auch ausländische Unternehmen aufgenommen.

Bei der Erstberechnung des Index am 1. Juni betrug der Wert Punkte und am Verlauf des SPI vom Hier findet man dynamische Firmen, die auf innovativen Gebieten tätig sind und ein hohes Entwicklungspotential vorweisen können z. Januar mit der Basis von Punkten. August schloss der SNMI bei Verlauf des SNMI vom 1.

Januar bis zum Die vier wichtigsten Wertschriftentypen, die an der Börse gehandelt werden können, sind: Der Nennwert einer Aktie entspricht also nur in sehr seltenen Fällen dem effektiven Wert einer Aktie! Der innere Wert einer Aktie ist eine schwierig zu erhebende Zahl, da sehr viele Faktoren berücksichtigt werden können, die man nicht objektiv zusammenzählen kann. Die Tendenz ist es, beim inneren Wert eines Unternehmens die zukünftigen Entwicklungen und entsprechenden Gewinne und Umsätze sehr stark zu gewichten.

Es interessiert, wieviel die Unternehmung morgen wert sein wird und nicht mehr unbedingt, wieviel Sie momentan wert ist. Der Börsenwert einer Aktie sollte eigentlich mehr oder weniger dem inneren Wert entsprechen. Er ist aber von mehreren Faktoren abhängig und nicht immer rationell erklärbar. Auf jeden Fall ist der Börsenwert für Investoren ein sehr wichtiger Preis, entspricht er doch dem Marktpreis.

Er ist von Angebot und Nachfrage abhängig. Die Gesellschafterrechte erlauben dem Aktienbesitzer an den Generalversammlungen teilzunehmen und abzustimmen, wobei im Normalfall eine Aktie einer Stimme entspricht. Die Aktionäre sind im Normalfall aber mehr an den Patrimonialrechten interessiert. In diesen ist unter anderem das Recht auf Dividende und das Bezugsrecht enthalten.

Die Auszahlung der Dividende muss an der Generalversammlung genehmigt werden und kann auf verschiedene Arten erfolgen. Am häufigsten wird die Dividende cash ausbezahlt.

Dies hat den Vorteil, dass die Liquidität der Unternehmung geschont wird. In gewissen Fällen kann der Aktionär auch entscheiden, in welcher Form er die Dividende erhalten will. Man spricht dann von Wahldividende. Es werden also neue Aktien verkauft. Dabei sollten aber bestehende Aktionäre wegen der Kapitalverwässerung bevorzugt behandelt werden. Sie bekommen also das Recht, neue Aktien in einem bestimmten Verhältnis zu ihren alten Aktien und zu einem bestimmten Preis zu kaufen.

Dieses Recht hat einen Wert und kann normalerweise als eigener Titel an der Börse gehandelt werden. Zudem informiert die Swissquote Bank die Kunden über Änderungen in der Kapitalstruktur oder Wahldividenden schriftlich. So weiss die AG wer Ihre Aktionäre sind. Im Gegensatz dazu steht die Inhaberaktie. Diese Unterscheidung ist aber für den Kleinaktionär nicht sehr wichtig.

L'action au porteur est le contraire de l'action nominative. Eine solche Aktie wird aber weniger gehandelt als eine Aktie, die einen Börsenwert von vielleicht CHF hat, da der hohe Kurs für Kleininvestoren eine Barriere darstellt. Ein Split von 1: Für den Aktionär ändert sich am Gesamtwert seiner Aktien nichts, er hat jetzt einfach zehnmal mehr davon.

Oft führt ein Aktiensplit aber zu einer Kurserhöhung, da die Aktie nun auch für den Kleininvestoren interessant wird. Swissquote N Valorennummer 1'' Symbole: Das Finanzmarktprodukt, das dem Derivat zugrundeliegt, wird Basiswert Underlying genannt.

Die wichtigsten Derivate sind Futures Termingeschäfte und Optionen. Ein Termingeschäft muss nicht bis zur Fälligkeit behalten werden. Man kann sich also gegen Bezahlung des aktuellen Terminkurses noch vor dem Ende der Laufzeit von den Verpflichtungen des Geschäfts lösen.

Eurex bringt die beiden Parteien zusammen. Optionen können an Terminbörsen gehandelt werden oder als Warrants verbrieft sein. Da momentan über die Swissquote Bank noch keine Termingeschäfte getätigt werden können, konzentrieren wir uns auf die Erklärung der Warrants. Warrants Optionsscheine Warrants spielen für Kleininvestoren eine wichtige Rolle und machen einen grossen Teil der Transaktionen aus , die über die Swissquote Bank getätigt werden.

Es ist wichtig zu verstehen, wie Warrants funktionieren, da sie grosse Gewinne erbringen können, aber auch zu hohen Verlusten führen können! Wie bereits erwähnt, kauft man mit Warrants das Recht - aber nicht die Verpflichtung -, einen Basiswert Aktie, Index, Strukturiertes Produkt in einer bestimmten Zeitspanne zu einem bestimmten Preis zu kaufen call oder zu verkaufen put.

Ist man der Meinung, dass ein Basiswert in der Zukunft steigen wird, so könnte man eigentlich direkt den Basiswert kaufen. Trotzdem entscheiden sich viele Kleininvestoren gegen diese Variante und kaufen einen Call Warrant auf einen solchen Basiswert, da Warrants normalerweise relativ gesehen stärker ansteigen als der Basiswert.

Diese Faktoren bestimmen zu einem grossen Teil den Wert eines Warrants. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Bild, das der Markt über die zukünftige Entwicklung eines Basiswertes hat. Dieser Faktor spiegelt sich in der Prämie Premium wieder. Ratio Die Ratio gibt an, wieviele Warrants nötig sind, um ein Recht auszuüben, also z. Je tiefer die Ratio, umso teurer absolut gesehen ist ein Warrant. Premium Ist die Prämie hoch, so nimmt der Markt an, dass der Underlying künftig stark ansteigen wird.

Ist die Prämie hoch, so nimmt der Markt an, dass der Underlying künftig stark sinken wird. In der Regel ist die Prämie umso höher, je weiter weg das Expiration Date liegt.

Zum Expiration Date ist noch zu sagen, dass hier zwischen europäischen und amerikanischen Warrants unterschieden werden muss. Bei den sogenannten europäischen Warrants kann man den Basiswert nur am Verfallsdatum ausüben, was hingegen bei den amerikanischen Warrants in der gesamten Zeitspanne bis zum Expiration Date möglich ist. Warrants werden von den Swissquote Bank Kunden höchst selten ausgeübt.

Will dies ein Kunde trotzdem tun, so muss er uns anrufen, er kann dies nicht direkt über das Internet tun. Hat ein Kunde bis kurz vor dem Expiration Date Warrants im Depot, so ist es sehr wichtig, dass wir Ihn diesbezüglich informieren und fragen, ob er sie ausüben will, ob wir sie für Ihn verkaufen sollen oder ob er sich selber um die Angelegenheit kümmern will. Hat man die Warrants nach dem Expiration Date noch im Depot, so werden sie von der Bank wertlos ausgebucht.

Dies ist meistens nicht im Interesse der Kunden ausser ein Warrant ist wirklich nichts mehr wert, was auch vorkommen kann. Warrants are out of the money if the underlying price is lower than a call warrant's strike price or higher than a put warrant's strike price. Der Warrant ist out of the money. Er wäre vielleicht mehr wert gewesen, hätte er ein späteres Verfalldatum, z. Es handelt sich dabei um Schuldverpflichtungen, die über eine fixe Zeitspanne laufen und zu einem bestimmten oder flexiblen Zinssatz verzinst sind.

Obligationen haben normalerweise Werte von CHF 5', 10' oder ' Bei nicht sehr solventen Unternehmungen ist der Zinssatz höher, da ein gewisses Risiko besteht, dass man die Obligation nicht zurückbezahlt bekommt. Obligationen können auch an der Börse gehandelt werden und werden wie andere Wertschriften behandelt, ausser dass der Preis nicht absolut, sondern in einer Prozentzahl angegeben wird.

Dies ist eine Obligation des Kantons Zürich mit einem Zinssatz von 5. Der Zins wird jeweils am 9. Dezember bezahlt und die Obligation läuft bis im Dezember Der Kurs von Wandelobligationen Wandelanleihen Wandelanleihen sind Obligationen von Unternehmen, die bis zum Ablauf der Obligation in Aktien der Unternehmung getauscht werden können. Dieser angehängte Optionsschein gibt dem Investor das Recht, während einer bestimmten Periode Aktien der Basisfirma zu einem bestimmten Preis zu kaufen.

Bei dieser Anleihe erhält der Investor normalerweise einen tieferen Zins als bei den anderen Obligationen. Einer cum Obligation ist die Option noch angehängt, bei einer ex Obligation hingegen wurde die Option schon ausgeübt. Die cum Obligation ist also mehr Wert als die ex Obligation. Doch ein Index ist nicht nur ein simples Abbild eines bestimmten Marktes. Nebst den zahlreichen Unterscheidungsmerkmalen in der Ausgestaltung eines Börsenbarometers, gilt es, auch den eigentlichen Inhalt, also die Indexkomponenten, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Denn viele Aspekte sind relevant für die künftige Rendite. Dabei geht es nicht darum, die einzelnen Werte zu analysieren, sondern viel mehr darum, die Länder-, Regionen- und Sektorengewichtung einer detaillierten Prüfung zu unterziehen. Zusätzlich zum Index-Verständnis gehört auch die Dividendenbehandlung zum Basiswissen eines jedweden Indexinvestors. Es gibt verschiedene Arten, wie ein Index aufgesetzt werden kann. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal liegt in der Behandlung der Dividenden.

Ein Preisindex Kursindex zeigt die reine Kursentwicklung, das bedeutet, Dividenden- und Bezugsrechtserlöse sind im Index nicht enthalten. Dagegen zeigen Performanceindizes Total-Return-Index die wirkliche Wertentwicklung des dem Index zugrunde liegenden Wertpapierportfolios auf; technische Einflüsse wie Dividendenausschüttungen und Kapitalmassnahmen werden berücksichtigt.

Bei ersteren wird eine mit dem durchschnittlichen Quellensteuersatz belastete Nettodividende dazugerechnet. Im zweiten Fall werden die Dividenden vor Steuern zur Indexrendite addiert.

Nur erfolgt dies nicht unbedingt zum selben Zeitpunkt oder im selben Ausmass Quellensteuern wie bei einem Performance-Index, was zu Renditeunterschieden führen kann. Besonderes Augenmerk gilt auch der Indexgewichtung. Beim preisgewichteten Index werden die einzelnen Aktienkurse aufsummiert und durch die Anzahl der berücksichtigten Aktien dividiert. Titel mit hohen Kursen fallen somit stärker in den Index ein als solche mit niedrigen. Als klassisches Beispiel gilt hier der Dow Jones Industrial.

Ein kapitalisierungsgewichteter Index berücksichtigt hingegen die Marktkapitalisierung: Eine dritte Form sind Indizes, die aufgrund von fundamentalen Kriterien gewichtet werden. ETF, zu deutsch börsenkotierte Indexfonds sind passiv verwaltete Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. Sie sind ohne Laufzeitbeschränkung ausgestattet. Gehandelt werden sie wie Aktien an der Börse.

Ihre Vorteile sind die deutlich tieferen Kosten als Fonds und ihre Transparenz. Mit ETF kann ein Investor — diversifiziert — in jede Anlageklasse investieren und profitiert von einem fortlaufenden Börsenhandel. ETF sind kostengünstig und vereinen die besten Eigenschaften von klassischen Anlagefonds und Wertpapieren.

Indexfonds, ETF und Indexzertifikate bilden allesamt den Markt nahezu eins zu eins und versuchen nicht den Index zu übertreffen. ETFs und Indexzertifikate werden an der Börse täglich gehandelt. Die Preisstellung für Indexfonds erfolgt hingegen einmal täglich. Bei Indexfonds hingegen sind Ausgabe- und Rücknahmekommission zu berücksichtigen. Grosse Unterschiede gibt es hinsichtlich des Risikos. Indexfonds und ETF gelten rechtlich gesehen als Sondervermögen.

Das bedeutet, dass im Konkursfall das Geld nicht in die Konkursmasse fällt, sondern an den Anleger ausbezahlt wird. Indexzertifikate sind als Schuldverschreibungen und weisen ein Emittentenrisiko auf. Im Konkursfall können Anleger leer ausgehen, denn die Vermögenswerte fallen in die Konkursmasse und werden nur zurückbezahlt, wenn noch genügend Mittel zur Verteilung zur Verfügung stehen.

All diesen Produkten ist gemein, dass sie Kursentwicklung eines bestimmten Basiswertes abbilden. Die feinen Unterschiede sind jedoch entscheidend.

Es handelt sich dabei um Inhaberschuldverschreibungen, die kein Sondervermögen darstellen, aber besichert werden.

Das ist auch der grösste Unterschied zu Indexzertifikaten. Exchange Traded Commodities bilden. Das heisst der Emittent lagert beispielsweise Gold- oder Platinbarren in einem Tresorraum und räumt dem Anleihegläubiger ein Recht auf physische Lieferung an. Die Besicherung von ETC ist nicht standardisiert. ETF können Währungsrisiken aufweisen, denn jeder börsengehandelte Indexfonds weist zwei Währungsparameter auf: Es wird unterschieden zwischen zwei verschiedenen Varianten.

Dabei wird in die dem Basiswert zugrundeliegenden Wertpapiere investiert. Diese Methode funktioniert primär bei Indizes, die über eine hohe Liquidität und einen einfachen Marktzugang verfügen, weil die Aktienkörbe dem Basiswert laufend angepasst werden müssen.

Das Fondsvermögen wird, im Gegensatz zur Full-Replication, nicht in einzelnen Indexkomponenten investiert, sondern lediglich in eine repräsentative Auswahl der Indexwertpapiere. Dabei werden primär die grosskapitalisierten Unternehmen berücksichtigt.

Ein dritter und immer öfter anzutreffender Ansatz ist die synthetische Replikation eines Indizes. Mit diesem Verfahren versuchen die ETF-Anbieter ein möglichst präzises Tracking zu erreichen und können damit auch einige Hürden wie Dividenden Zeitpunkt und Besteuerung oder auch Indexanpassungskosten umgehen. Die Aufträge können mit Limiten im Markt platziert werden und mit der Möglichkeit, Stop-loss Limiten zu setzen, kann auch das Verlustrisiko reduziert werden.

Zusätzlich zeichnen sich ETF durch niedrige Handelskosten aus. Denn bei den meisten ETF ist der Spread sehr niedrig. Die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs ist mit den Kursspannen von liquiden Aktien zu vergleichen. Je liquider ein ETF ist, desto einfacher und kosteneffizienter gestaltet sich der Handel. Umgekehrt kann eine schlechte Liquidität neben höheren Handelskosten auch Schwierigkeiten beim Kauf und Verkauf von Positionen bedeuten.

Eine einfache Eselsbrücke kann hierbei helfen: Ebenfalls zu berücksichtigen ist der Faktor Marktzugang.

Bei einem Emerging-Market-Index beispielsweise ist er nicht immer gegeben, was zu erheblichen Problemen führen kann. Auch hier kann eine Faustregel herbeigezogen werden: Je schwieriger der Marktzugang, desto höher sind die jährlichen Verwaltungskosten und die Geld-Brief-Spanne.

Bei Indexfonds auf entwickelte Märkte stellt sich diese Problematik nicht. Dieser Prozess beinhaltet den Tausch von Aktienkörben gegen Fondsanteile. Auch hierbei übernehmen die Market Maker eine wichtige Aufgabe. Dadurch wird der Kurs nahezu auf den NAV gedrückt. So nähert sich der Kurs wieder dem NAV. Für den Anleger ist sichergestellt, dass er den ETF immer nahe seines fairen Werts kauft beziehungsweise verkauft.

Der Vorteil besteht darin, dass der Market Maker für hohe Beträge oftmals bessere Preisstellungen offerieren kann als beim Handel über die Börse. Ein solcher Handel kann entweder Intraday erfolgen — dann garantiert der Broker den Preis — oder zum Schlusskurs. Um keine wertvollen Renditepunkte zu verschenken, ist es ratsam diese so gering wie möglich zu halten. Die Kursspannen dürfen eine vordefinierte Grösse nicht überschreiten, wobei die Vorschriften je nach Basiswert variieren.

So gilt beispielsweise für Indizes mit einem während den offiziellen Börsenzeiten gehandelten Aktienanteil von mehr als 50 Prozent ein Spread von maximal 2 Prozent je 1 Prozent auf jeder Seite des indikativen Nettoinventarwerts, NAV. Werden mehr als 50 Prozent der im Index abgebildeten Aktien zu anderen Börsenzeiten gehandelt beispielsweise japanische Werte , darf der Handelsspread die 5-Prozentmarke nicht überschreiten.

Dem muss nicht sein, dann die traditionell abgebildeten Indexfonds können ebenso Kontrahentenrisiken aufweisen. Dies primär dann, wenn der Fondsanbieter versucht eine Renditenoptimierung zu erreichen.

Die Wertpapierleihe ist in der Fondsbranche gang und gäbe. Dabei überlässt der Verleiher Wertpapiere einem Leiher für begrenzte Zeit. Für diese erhält der Verleiher vom Leiher Sicherheiten Collateral , die vertraglich fixiert sind. Oftmals folgt auf Wertpapierleihgeschäfte ein gedeckter Leerverkauf der geliehenen Papiere.

Wichtig ist hier, dass es sich um Werte gleicher Art und Güte handelt.