Typolexikon



Man sagt, der goldene Schnitt sei für den Menschen das schönste Verhältnis.

Das Lexikon der Typografie


Ein Goldenes Rechteck lässt immer in ein kleineres Rechteck und ein Quadrat teilen. Ob das so erhaltene Format im Teilungsverhältnis 1: Wird der Goldene Schnitt in der Makrotypografie z. Ein gerne genutztes Proportionsverhältnis für die Konstruktion von Papierformaten und Gestaltungsrastern ist beispielsweise das Verhältnis 8: Alle Proportionsverhältnisse können sowohl horizontal als auch vertikal implementiert werden.

Auf Basis der Fibonacci-Zahlen, hier z. Beispiel eines Seitenformats im Goldenen Schnitt 1: Bestimmung eines Seitenformats im Verhältnis 1: Wolfgang Beinert , Berlin.

Ableitung des Proportionsverhältnisses aus dem Major in immer kleiner werdende Quadrate. Auf Basis des gewählten Quadrats, wird ein Zellenraster aus den Fibonacci-Zahlen 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, , , , … abgeleitet, in diesem Falle im Teilungsverhältnis Fertiger Satzspiegel im Teilungsverhältnis Dies sind jedoch zwei völlig unterschiedliche mathematische Methoden, um Flächen zu teilen, auch wenn das Ergebnis auf den ersten Blick verblüffend ähnlich ist.

Der Goldene Schnitt bzw. Der Goldene Schnitt wird gerne von Schriftgestaltern als Proportionsverhältnis für die Typometrie ihrer Schriften als verkaufsförderndes Argument herangezogen. Er stellte den fantasiereichen Kontext her, dass er die Letternarchitektur vom Goldenen Schnitt altgriechischer Tempel abgeleitet habe und dass alle Schriftschnitte in den goldenen Fibonacci-Proportionen konstruiert wurden.

Eine nette Geschichte, die aber mit dem mathematischen Teilungsverhältnis 1: Selbst das Fibonacci-Gitter als Schablone ist in diesem Falle nicht sehr hilfreich.

Streng genommen — also mathematisch evaluiert — stimmen diese Aussagen alle nicht. Fakt ist jedoch, dass die Typometrie unserer lateinischen Buchstaben im Wesentlichen aus Geraden und Rundungen sowie den Grundformen Quadrat, Dreieck und Kreis besteht.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Mittelpunkt der Bewertung von Handelsstrategien stehen deshalb risikoadjustierte Performancekennzahlen. Diese Kennzahlen bereinigen die erzielte Rendite um das übernommene Risiko. Die Investition in eine Strategie kann nicht sinnvoll sein, wenn es eine zweite Strategie gibt, die bei gleichem Risiko eine höhere Rendite oder bei gleicher Rendite ein geringeres Risiko erzielen könnte.

Die Differenz wird ins Verhältnis zum sogenannten risikolosen Zinssatz gesetzt. Darunter wird in der Regel die Verzinsung von sehr sicheren Staatsanleihen wie z.

Dieser wird durch den risikolosen Zinssatz dividiert. Die SR nimmt somit einen Wert von 2 an. Je höher der Wert der SR, desto besser wurde im Betrachtungszeitraum das übernommene Risiko vergütet. Auch diese Kennzahl rückt die durch eine Strategie im Vergleich zum risikolosen Zinssatz erzielte Überrendite in den Mittelpunkt.

Der Unterschied besteht in der Berechnung der berücksichtigten Volatilität. Es werden nur Schwankungen berücksichtigt, die abwärts gerichtet sind. Die Kennzahlen nimmt dann einen Wert von 0,5 an. Das wäre ein unzureichender Wert. Erst ab einem Wert von 1,0 signalisiert die Kennzahl, dass das übernommene Risiko durch eine entsprechend hohe Rendite angemessen vergütet worden ist. Die Payoff Ratio wird ermittelt, indem die im Betrachtungszeitraum erzielten Gewinne ins Verhältnis zu den erlittenen Verlusten gesetzt werden.

Liegt der Wert der Payoff Ratio über 1,0, lag der durchschnittliche Gewinn über den durchschnittlichen Verlust. Die Trade Ratio gibt das Verhältnis von profitablen zu defizitären Positionen im Betrachtungszeitraum an. Ein Wert über 1 signalisiert, dass die Mehrzahl der Trades mit einem Gewinn abgeschlossen wurde. Das ist keinesfalls notwendige Bedingung für ein erfolgreiches Handelssystem.

Solche Strategien eignen sich für Einsteiger nur sehr begrenzt. Für den Anfang sind Strategien mit hoher Trefferquote besser. Je niedriger dieser Wert, desto besser ist grundsätzlich die Strategie.

Vor allem in Kombination mit attraktiven Renditen ist ein überschaubarer maximaler Drawdown ein sehr wichtiges Qualitätskriterium für Strategien. Allerdings erfordern die meisten Handelsansätze mit hohen Renditen auch die Inkaufnahme einer höheren Volatilität. Kennzahlen sind kein Selbstzweck, sondern das Ergebnis einer statistischen Auswertung der Resultate einer Handelsstrategie für einen festgelegten Betrachtungszeitraum. Notwendige Bedingung für eine hinreichende Aussagekraft von Performancekennzahlen ist eine grundsätzlich solide Datenbasis.