Online-Lebensmittel: Edeka jagt Rewe



Zum mageren Umsatzplus von 4,3 Prozent schweigt sich das Unternehmen aus - und verweist stattdessen auf die verbesserte Profitabilität. Post by Thomas Ottersbach Dipl. Seit kurzem kann Amazons Alexa auf Allyouneedfresh Lebensmittel bestellen.

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Auch wenn der E-Commerce nach wie vor beachtliche Steigerungsraten verzeichnet, ist für manche Sortimente eine Sättigung absehbar. Der Handel der Zukunft wird weiterhin vor Ort stattfinden und nicht digital. Auf Basis der erhobenen Daten entwickelten die Forscher ein Prognosemodell, aus dem sich die Entwicklung des Marktverhältnisses von stationärem Einzelhandel und E-Commerce bis zum Jahr ableiten lässt.

Denn trotz der nach wie vor beträchtlichen Steigerungsraten im Internethandel jährliche durchschnittliche Wachstumsrate von bis Das zu erwartende Wachstum pro Jahr liegt den Berechnungen zufolge dann bei 3,5 Prozent.

Bis zum Jahr wird der Online-Anteil am gesamten Umsatz der Branche auf 15 Prozent steigen gegenwärtig liegt er bei 8,5 Prozent , allerdings mit sortimentspezifischen Differenzen. So werden die meisten Leute ihre Lebensmitteleinkäufe und Besorgungen des täglichen Bedarfs zwar auch in zehn Jahren vor allem in stationären Geschäften erledigen, doch wird der Online-Anteil in diesem Segment deutlich steigen.

Betrachtet man den Warenanteil dieser Sortimente am Einzelhandel insgesamt, ist klar, warum selbst ein relativ geringes Wachstum zu einer tektonischen Verschiebung innerhalb des Onlinegesamtumsatzes führen muss.

Ihr Anteil am Onlinegeschäft wird in Zukunft am stärksten schrumpfen. Kommen beide Segmente auf derzeit 38 Prozent am Internet-Gesamtumsatz, beträgt dieser in zehn Jahren nur noch 31 Prozent. Stabil zeigt sich der Anteil des Bereichs Mode und Lifestyle: Er beträgt jetzt 25 Prozent und wird bei etwa 24 Prozent liegen. Der Grund für diese Entwicklungen ist in den wachsenden Anteilen von umsatzstarken E-Commerce-Spätzündern wie Lebensmittel und Drogeriewaren zu suchen.

Denn auf dem insgesamt gesättigten Einzelhandelsmarkt lassen sich Marktzuwächse einzelner Branchen nur zu Lasten der Anteile anderer Branchen realisieren. In diesem digital ausgetragenen Verdrängungswettbewerb kann der stationäre Handel sich auf seine genuinen Stärken besinnen, die von den Teilnehmern der GfK-Erhebung ebenfalls bewertet wurden. So schätzen die Kunden die haptischen und emotionalen Aspekte des stationären Einkaufs und ziehen einen Besuch beim Händler vor Ort vor allem dann vor, wenn es um Frische, Qualität und beratungsintensive Anschaffungen geht.

Wachstum im Handel findet derzeit vor allem online statt. Auch in den kommenden Jahren wird der Onlinehandel seinen Marktanteil steigern. In einzelnen Produktkategorien verläuft die Entwicklung allerdings nicht mehr mit den hohen Wachstumsraten der Vorjahre. Dies zeigt sich aktuell etwa im Markt für Unterhaltungselektronik. Auf bereits hohem Niveau kommt es derzeit kaum mehr zu Verschiebungen von offline zu online. Die Grenzen zwischen offline und online verschwimmen mehr und mehr.

Der Kunde entscheidet anlass- und situationsbezogen über Einkaufsort, Anbieter und Vertriebskanal. Wenn kleinere Händler abgemahnt werden, wollen sie die Angelegenheit häufig möglichst schnell aus der Welt schaffen. Markus Mosa will im Online-Handel aufholen.

Bis zum Jahresende will man den Kölner Konkurrenten Rewe umsatzseitig aufgeholt haben. Dessen Umsatz wird auf rund Millionen Euro geschätzt. Das ist nahezu doppelt so viel wie im Jahr zuvor, als noch Millionen Euro erwirtschaftet wurden. Doch das Wachstum bleibt weiterhin teuer erkauft. Die Jahresbilanz des Möbelhändlers sieht nicht gerade rosig aus. Zum mageren Umsatzplus von 4,3 Prozent schweigt sich das Unternehmen aus - und verweist stattdessen auf die verbesserte Profitabilität.

Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat Home24 zudem die Casa-App übernommen, an der zuletzt Rocket Internet mit 25 Prozent beteiligt war. Damit will das Unternehmen mit einheitlichem Service uns schneller Lieferung punkten. Supermarktblogger Peer Schrader ist - gelinde gesagt - überrascht. Seit kurzem kann Amazons Alexa auf Allyouneedfresh Lebensmittel bestellen. Das Vergleichsportal greift dieses Jahr nicht nur in der Flugvermittlung erneut an, sondern auch im Sportmarketing.

Jetzt startete der erste Webshop in China offiziell. Damit soll der harte Bruch von einem Unterhaltungsmedium wie Instagram zur eher schnöden Produktdetailseite eines Webshops gelindert und so die Konversionsraten gesteigert werden. Das Unternehmen hat entsprechende Invesitionsvorhaben bei der Regierung beantragt. Mit dem frischen Kapital soll mittelfristig nichts weniger als die Marktführerschaft beim Thema Design-Möbel erlangt werden. Dabei soll auch in technologische Entwicklungen wie Augmented Reality investiert werden.

Onlinehändler Yoox und Parsons School of Design haben pünktlich zum Earth Day beschlossen, zusammen nachhaltige Mode und Branchenpraktiken zu fördern. Und zwar durch Ausbildung und Kollaborationen über Yoox' sozial- und umweltverantwortliche Platform Yooxygen. Unter JD Logistics will das Unternehmen - anders als Konkurrent Alibaba, der auf Drittanbieter setzt, ein eigenes Logistiknetzwerk aufbauen und die Dienstleistungen dann Dritten anbieten. Die britische Supermarkt-Kette testet den Versand von Kochboxen.

Im Angebot sind Abos und Einzelbestellungen. Der Streaming-Spezialist steigt in den Hardware-Markt ein. Den Löwenanteil von 6,4 Milliarden Euro Vorjahr: Der Lebensmittel-Onlinehandel soll den Zahlen zufolge im 1.

Quartal brutto bei Millionen Euro gelegen haben. Das entspricht rund 80 Millionen Menschen. Und die geben mit 1. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Mitgliederzahl im Land verdoppelt. Der Onlinehandel sieht sich drei Generationen mit unterschiedlichsten Wünschen und Bedürfnissen gegenüber.