Der Finanzwesir mixt ETF-Cocktails für die beste Rendite



Amazon ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Von daher bin ich da auch nicht besonders dogmatisch in die eine oder andere Richtung - ich persönlich würds zwar selbst nicht machen weil ich einfach keinen Bedarf in meiner Anlagearchitektur für irgendwelche spezifische Themenfonds habe , aber wenn du das machen willst, ist es mir auch nicht wichtig genug dich da jetzt unbedingt davon abhalten zu wollen. Und wegen dem Post: Du wirst als Kunde in der Bankfiliale leider immer noch für viel zu viele Bürger der erste und einzige Anlaufpunkt wenn es um Anlage geht ja auch nicht von selbst darauf aufmerksam gemacht, dass es mittlerweile günstige ETFs gibt, denn da verdient man nicht soviel wie an den Fonds oder noch schlimmer verschachtelte Zwitterprodukte wie Fondsversicherungen etc. Man braucht also Sitzfleisch.

Schritt 1 ‒ Finanzfeuerwehr aufbauen


Dann kannst du dich mit den gegebenen Argumenten auseinandersetzen und entweder dafür oder dagegen sein. Kernfrage ist halt immer, wie soll man sie denn nun überhaupt gewichten? Gerade Anfänger suchen halt gern simple Regeln zur Orientierung, und das BIP-Modell, mit seinen Stärken und Schwächen, ist halt wenigstens eine, anstatt lari fari frei Schnauze irgendwelche Werte willkürlich aus der Luft zu greifen.

Wichtig ist halt nur, egal was man nun genau davon macht, das man versteht was man tut, warum man das tut, und das lange durchhalten kann also mit seinen Entscheidungen zufrieden ist. Abseits aller Zahlen geht es ja auch im Grunde eh nur darum, ob denn das Modell dahinter wie man auf die Zahlen gekommen ist, und warum man das so benutzt für einen persönlich Sinn macht oder nicht, und da wird es halt immer unterschiedliche Ansichten geben, und das ist ja auch legitim.

Das könnte man so sehen. Wenn man die Schwellenländer mit dazu nimmt, hat man natürlich eine deutlich breitere Streuung seiner Anlagen erreicht, denn im MSCI World sind ja nur die Industrienationen enthalten. Das Wort "World" ist hier leider irreführend.

Der mögliche Vorteil einer breiteren Streuung ist hoffentlich klar: Muss man nicht unbedingt genau so mit den von Dir genannten ETFs machen, gilt aber als die komplettere Lösung. Man bildet zwar immer noch nicht den ganzen Markt ab Frontier markets fehlen noch, sind aber im Vergleich nur noch eine homöopathische Zugabe und Small Caps fehlen im Prinzip auch noch , kommt damit dem passiven Mantra, möglichst breit zu streuen, näher.

Viel zu kompliziert für mich: Gut für den Start, aber wenn daraus eine solide Altersvorsorge werden soll, muss sich der Betrag verdrei.

Damit bist Du diversifiziert genug und hälst die operativen Kosten niedrig. Rein rechnerisch kommt da womöglich raus: Kauf ein Drittel eines Anteils.

Du betreibst dann Rebalancing im Cent-Bereich und nimmst dafür Transaktionskosten in Eurohöhe in kauf. Das ist vollkommen unwirtschaftlich. Bei Dir geht es jetzt ums Anfangen. Du machst jetzt Erfahrungen und zahlst Lehrgeld.

Mach es Dir nicht schwerer als nötig. Ich glaube, man sollte da erstmal ein grundlegendes Missverständnis auflösen. Aber ist das denn unbedingt ein Problem? Musst du das überhaupt kompliziert machen wollen? Ich mag das eigentlich nicht - es kommen ja immer wieder Leute, die schreiben hier einfach nur ihre Assetallokation hin und wollen das "wir mal was irgendwas dazu sagen So funktioniert das nicht.

Wir kennen dich nicht, weder deinen individuellen Typ noch deine Verhältnisse, wie könnten wir da von aussen jemals seriös irgendwelche passenden Erklärungen abgeben die dem Alter, Risikotoleranz, Börsenerfahrung, Aufwandsbereitschaft usw gerecht wird , und so einfach in den blauen Nebel hinein gestochert zu diskutieren geht meistens am Ziel vorbei. Also eigentlich muss das immer genau andersrum laufen DU musst uns zuerst ein bischen was erklären, erstmal zu dir selbst, und dann was du dir bei jeder einzelnen Depotposition dabei gedacht hast.

Die Frage muss eigentlich sein, Sinn für was, Sinn für wen? Dann kann man das ernsthafter beantworten und eher ja oder nein sagen. Wenns "einfach nur" um die RK1-Sicherheitskomponente ging Ein einfaches Tagesgeld bei einer soliden Bank erfüllt den gleichen Zweck schon billiger.

Ich würde eher mal so sagen, bei den Summen von den wir hier reden, ist es eigentlich relativ sch egal ob du nun ausschüttende oder thesaurierende ETFs nimmt. Das wird nicht unbedingt die entscheidene Hauptfrage langfristig sein. Mach einfach was dir mehr gefällt, nimm was das beste Angebot ist.

Es gibt eigentlich nur einen "groben Fehler" für uns Passivanleger, den wir unbedingt vermeiden müssen. Nicht in der Krise mit Verlust zu verkaufen, sondern einfach stur durchhalten können. Das wird dann auch deine Hauptaufgabe sein, also sich an die Schwankungen zu gewöhnen und ein souveränes Verhältnis im Umgang mit deiner Anlage zu entwickeln.

Alles nötige dazu erfährst du zB hier in vielen guten Artikeln, also einfach noch ein bischen mitlesen da bekommst du zB auch die Infos die du brauchst um dir deine "technischen" Fragen selbst beantworten zu können, und viel wichtiger, wirst für die richtige psychologische Haltung sensibilisert , dann lernst du auch die wirklich wichtigen Aspekte von den eher unwichtigen unterscheiden zu können und zerbrichst dir um letztere nicht mehr so den Kopf sondern kannst dich ganz auf ersteres konzentrieren.

Ich habe das gemacht und eine komplett unsinnige Abrechnung erhalten. Die haben einen Gewinn berechnet, der vierzehnfach! Es nervt, dass man alles immer kontrollieren muss. Vielen Dank für die Ausführungen. Dass der Betrag sich verdrei- oder vervierfacht ist ausgeschlossen. Zur Altersvorsorge im eigentlichen Sinne möchte ich das Geld gar nicht anlegen.

Ich renne wie viele andere gerade aus in die Altersarmut, damit habe ich mich aber abfinden müssen. Um das verhindern zu können müsste ich erheblich mehr verdienen. Sollte man das Tagesgeldkonto jedes Jahr wechseln um die besten Konditionen mitzunehmen? Denn die 0,01 die die Consorsbank beispielsweise nach Ablauf der Garantie gibt, bringt mein Girokonto auch.

Und da meine Sparrate so niedrig ist, sollte ich dann einen thesaurierenden ETF auswählen? Ich habe dort gerade nochmal angerufen, da der versprochene Rückruf ausblieb. Daher sieht sich die Comdirect gezwungen, nicht den Gewinn zu versteuern, sondern den Verkaufserlös! Weiterhin sagte sie mir, dass es mehrere Wochen!

Nach einer Mail von mir und 24 h Samstags war das Geld vollständig da und am Montag kamen dann die korrekte Abrechnung und eine erklärende Mail. Da scheinen wohl einige Probleme zu haben. Ich hab mal eine Frage an die Kostenfüchse hier Gerade interessiere ich mich für den iShares StoxxEurope Wolf, die Antwort von findest Du hier: Solche Fragen kann nur der Anbieter beantworten.

Die können das amtlich beantworten. Alles was Du hier hörst kann stimmen, muss es aber nicht. Tobias Das Tagelsgeldhopping ist aus meiner Sicht sone Sache. Kann man schon machen, lohnt sich wegen den paar Prozentpunkten aber eher nicht und macht vor allem Arbeit. Insbesondere wenn deine Sparrate relativ niedrig ist. Hast du denn schon eine ausreichende Notreserve auf einem Tagesgeldkonto, falls mal unerwartete Ausgaben ins Haus flattern? Bevor du die nicht hast, würde ich dir gar nicht empfehlen in ETFs zu investieren.

Die Verwaltungsgebühr ist die von der Fondsgesellschaft angegebene Management Fee, also die Gebühr, die im Sondervermögen täglich abgegrenzt wird. Die Total Expense Ratio wird zum Geschäftsjahresende vom Wirtschaftsprüfer des Fonds berechnet sie umfasst dabei alle auf Fondsebene angefallenen Kosten, meist jedoch ex Transaktionskosten und wird dann bis zum nächsten Geschäftsjahresende ausgewiesen.

Warum die TER im genannten Fall höher ist als die Verwaltungsgebührt und welche weiteren Kosten neben der Management Fee hier eingeflossen sind, kann Dir nur die Fondsgesellschaft beantworten. Aber das reicht mir dann eigentlich auch. Zunächst hatte ich dieses dicke Buch zur Markttechnik von Michael Voigt gelesen, hab es aber nur bis zur Hälfte geschafft, weil mich das irgendwie nicht so recht überzeugte. Nachdem ich dann das Buch vom Kommer durch hatte, wusste ich auch, warum.

Hierbei denke ich an eine Verteilung von Das wäre meine erste Frage. Ist das für die Altersvorsorge sinnvoll? Wenn das für dich die optimale Zusammenstellung ist, okay! Du wirst kaum mehr Gewinne haben, hast aber viel mehr Komplexität im Depot. Vielen Dank für eure Antworten! Also ist Tagesgeld sinnvoll. Ihr habt mich zum Nachdenken gebracht und ich habe weiterrecherchiert: Es wird wohl am Besten sein, wenn ich erstmal ganz simpel anfange mit dem.

Ich habe mich für die Ausschuttüngsvariante entschieden, denn wenn ich dann in 20 Jahren von den Dividenden leben kann, muss ich nicht erst meine Thesaurierer verkaufen, um mir dann Ausschütter zu kaufen ; Aber es ist gar nicht so einfach, einen günstigen sparplanfähigen MSCI EM Dist zu finden. Bei der DKB könnte ich mixen: Vielen Dank für die super Artikel! Ich hoffe ich bin hier richtig für einen Ratschlag: Ich belese mich nun schon seit einiger Zeit und meine auch schon viel verstanden zu haben.

Trotzdem hab ich das Wichtigste noch nicht geschafft: Daher würde mich interessieren wie man als "Einsteiger" seinen Sparplan aufteilen sollte. Mir ist bewusst, dass dieser Artikel zeigt, dass andere Parameter wichtiger sind, als die genaue Aufteilung, z. Ich würde also erst nach ein paar Jahren das Depot rebalancen, um bspw. Weltportfolios a la Kommer zu gelangen. Macht das bei der Sparrate soll gesteigert werden und bei einem vermutlich über ein paar Jahre kleinen Depot bereits Sinn ETFs zu besparen oder empfehlt ihr bei "keep it simple" zu bleiben und 2 ETFs zu besparen?

Ich bin für jede Meinung dankbar. Alles andere macht nur operativen Aufwand ohne Wirkung zu zeigen. Bleib dran, das wird was. Aber ich muss Dir leider auch sehr unbarmherzig vors Schienbein treten: Mit diesem Kleckerleskram kannst Du nicht sinnvoll in so viele Fonds investieren.

Bringt Dir nichts als Aufwand und Kosten. Wenn Sparpläne verfügbar sind und diese z. Kostenreduzierung sind, warum nicht. Das Argument mit den 5 Jahren ist m. Dann dürfte man überhaupt nicht in Fonds investieren, weil irgendwas ist immer. Vielen Dank für deine schnelle, ehrliche aber auch mutmachende Antwort, Finanzwesir! Da kommt man tatsächlich dazu, den guten Plan endlich umzusetzen und nicht immer nur vom perfekten Plan zu träumen. Das sollte dann natürlich nicht jeden Monat für Euro sein aufgrund der - im Vergleich zu den Gebühren beim Sparplan - hohen Ordergebühren, oder?

Dann sollte man z. Hab ich das richtig verstanden? Wenn ein bestimmter ETF bei deinem bestimmten Broker nicht als sparplanfähig angeboten wird, bleibt nur wenn du ihn denn unbedingt willst die "normale" Order von Hand.

Sparplanfähige ETFs bei Brokern sind immer nur eine mehr oder weniger verkleinert eingeschränkte Unterauswahl des gesamten ETF-Angebotes über tausend ETFs gibts am deutschen Markt, aber sparplanfähig sind davon nur, je nach Broker unterschiedlich, ein paar dutzend bis ein paar hundert. Wenn du ansonsten lieber zB wegen Unabhängigkeit die Orders normal von Hand ausführst, ja da sollte man dann auch auf ein genügendes Transaktionsvolumen achten.

Klar, das braucht dann aber wieder auch etwas mehr Disziplin als der bequemere Autopilot-Sparplan, da man sich jedesmal neu daran halten muss, die Raten dann auch immer zu investieren, und nicht auszusetzen oder anderweitig verkonsumieren. Da muss man halt sture Routine aufbauen: Auch weil ich glaube dass uns China und co langfristig ziemlich überrennen könnten, aber das ist natürlich nur eine subjektive Meinung ;D Also habe ich das richtig verstanden, dass im Prinzip das Hauptargument gegen zu viele ETFs operative Kosten und Aufwand beim Kauf sind?

Daher macht es für mich ja auch keinen Unterschied, ob ich mehr vom All-World nachkaufe oder stattdessen den EM kaufe, kostet ja die gleichen Ordergebüren. Ich könnte höchtens bei zu vielen ETFs später ein Problem beim Rebalancing bekommen, nämlich dass ich nicht genügend Reserven habe um entsprechend nachzukaufen, um das festgelegte Verhältnis wieder herzustellen, oder? Vielen Dank auch dir für deine mutmachende Antwort! Ich vergleiche gerade noch die Kosten, aber vermutlich macht es tatsächlich mehr Sinn erst einmal "einfach" zu starten und dann im Laufe der Zeit ggf, das Depot weiter aufzuteilen.

Hauptsache du ziehst das dann auch tatsächlich wie einen Sparplan durch. Ansonsten ist das eher besser formuliert, dass du eben "mehr" EMs dazu haben willst, bzw dir das noch zuwenig Gewichtung ist. Das kommt halt immer auf die Ausgangslage, also die Situation jedes Einzelnen an. Das geht nämlich im Prinzip immer, ist aber halt mit Steuern verbunden weswegen ansonsten zuerst das Nachkauf-Rebalancing empfohlen wird, soweit es eben möglich ist.

Wie der User "Micro-Investor" am April erwähnt hat, passt der Text mit dem Diagramm nicht überein. Über eine Aufklärung wäre ich sehr dankbar. In dem Textabschnitt ist der Fehler, dass statt ETF-Mix 7 und 8 gelb und grün tatsächlich eigentlich die Mixe 5 und 6 schwarz und rot, und der schwarze Mix 5 vesteckt sich tatsächlich hinter der roten Linie - wie man auch an den fast identischen Renditezahlen in der Tabelle sieht verwechselt gemeit waren.

Kann man ja nochmal editieren. Das Kernfazit des Artikels bleibt unabhängig von solchen Details ja trotzdem noch bestehen, also wie gesagt zB die relative Irrelevanz von so Optimierungsspielchen wie plus minus fünf Prozent mehr in den einen oder anderen ETF zu stecken.

Ich hatte bei comdirect dasselbe Problem. Bei mir traten die Probleme aber mit Fonds der eigenen Fondsfamilie comstage auf. Nach einigem Hin und Her ist die Abrechnung bei mir mittlerweile korrigiert. Möglicherweise hat auch der Hinweis geholfen, dass die Consorsbank bei der ich tatsächlich auch etwas von comstage verkauft hatte die Sache auf Anhieb ohne Fehler hinbekommen hat Eine Frage habe ich auch noch.

Nach meinen Berechnungen, die höchstwahrscheinlich nicht stimmen, lande ich bei ungefähr Zweite Frage zur TER: Für andere Mischungsverhältnisse setze einfach deine gewählten Gewichtungen ein. Wenn das schon Nicht-Akademiker wie ich hinkriegen, wird das kein Problem sein: Unsere gewichtete Gesamtportfolio-TER ist dann:.

So darfst du halt nur rechnen, wenn du von beiden ETFs gleich viel im Depot hast. Hast du zusätzlich noch 2. Wie kommt man auf die Prozentwerte - indem man den Anteil durch das Ganze teilt, also 3.

Das Problem bei den Kosten ist vom Prinzip her das gleiche:. Versprich mir, dass du die Zahlen mit einem Taschenrechner überprüfst und dir das Grundprinzip merkst - Juristen müssen auch rechnen können. Zumindest wenn es um die eigenen Finanzen geht. Und alle Welt schimpft darüber, dass in der Schule kein Fach "Finanzen" unterrichtet wird was per se so ja nicht stimmt , wenn selbst die Bildungselite noch nicht mal die Prozentrechnung beherrscht In Ordnung der Fonds verfolgt eine aktive Anlagestrategie, jedoch bleibt die Kostenstruktur hierfür günstig.

Ich versuche es nochmals. Wegen der erhöhten Kosten verlieren aktive Strategien in der Regel gegenüber passivem Investieren. Er ist etwas USA lastig. Hier macht eine aktive kosteneffiziente Analyse meiner Meinung nach Sinn, auch wenn Puristen es vermutlich ausschliessen weil es Ihrem passivem Ansatz widerspricht.

Ich bin noch neu und kenne mich noch nicht so sehr aus hier, falls mein Eintrag anderswo besser reinpasst, bitte ich ihn zu verschieben. Hallo zusammen, ich stelle meine Frage einmal hier, da es thematisch am ehsten zu diesem Beitrag passt. Ich hatte hier beim Finanzwesir vielleicht auch über eine Verlinkung der Wochenrückblicke mal eine Übersichtstabelle mit der vergangenen Jahresperformance letzten 10 Jahre verschiedener Indices gesehen.

Dabei war jeder Tabellenzelle eine Farbe zugewiesen. Durch die jährlich unterschiedliche Performance entstand ein komplett durchgewürfeltes Bild wie ein durchmischter Regenbogen.

Leider kann ich mich nicht erinnern in welchem Beitrag ist die Tabelle gesehen habe. Auch über die Suchfunktion oder Google lässt sich nichts finden. Womöglich suche ich mit den falschen Parametern. Wisst ihr wo ich diese Tabelle finde? Ansonsten allgemein, vom Finanzwesir weg, sind solche Übersichtstabellen eigentlich relativ verbreitet und leicht zu finden.

Gerade amerikanische Quellen finden sich über passendes Stichwort "historical asset class returns" ziemlich viele. Und jeder der ein bischen Excel beherrscht, kann sich auch seine eigene Übersicht zB genau die Indizes vergleichen, die einen auch wirklich interessieren machen. Mir persönlich ist es relativ egal ob du nun noch nen Value-ETF und welcher davon hinzumischen willst, bzw sagen wir es mal so: In der "Reihenfolge der Prioritäten" beim Investieren rangiert sowas konkrete Produktauswahl auf den hinteren Plätzen, am wichtigsten ist dass man überhaupt mal mit dem Investieren anfängt und dann auch lange genug durchhält.

Wenn du für dich die Überzeugung hast, dass der Value-ETF einen Mehrwert-Nutzen bringt also dir selbst gegenüber begründen kannst welche Vorteile du dir davon erwartest und welche Ursache-Wirkweise seine Funktion hat , dann kannst du das ja gerne machen - wichtig ist halt nur dass man davon so überzeugt ist, dass man das auch lange genug durchhält zB durch Phasen der Unterperformance, die jede Strategie mal hat.

Oder was hattest du dir durch die Nachfrage noch an "Gegen-Argumenten" sonst erwartet? Dass dir jemand sagt warum zB ein Value-Fokus stattdessen eher schlecht ist? Hier im Blog hat sich der Wesir schon in einigen Artikeln kritisch mit "Faktor" und "Smart Beta" Strategien auseinandergesetzt - einfach danach suchen, dann muss man nicht mehr die ganze Grundsatzdiskussion neu aufrollen. Am Ende bildet man halt aus den ganzen Informationen und Positionen, welche man für überzeugender hält, seine eigene Ansicht dazu.

Aber die Renditen ermittelst Du besser ohnehin nicht auf irgendwelchen Seiten auch nicht wenn es der Finanzwesir ist , sondern beim Indexanbieter:. Du meinst vermutlich etwas ähnliches wie diese Flickenteppiche: Periodic Table of Investments. Naklar ergibt es intuitiv Sinn die Fundamentaldaten zu analysieren und dementsprechend Aktien auszuwählen, die Verlierer vermeiden und nur die Gewinner im Depot haben, wäre doch toll.

Es ergibt auch intuitiv Sinn Market Timing zu betreiben, Verluste vermeiden und nur die Gewinne mitnehmen, das müsste doch die Gewinnerstrategie sein Leider funktioniert das nicht so einfach: Mit anderen Worten, man kann zwar recht damit haben, dass eine Aktie völlig unterbewertet ist, doch solange der Markt das nicht auch so sieht, gibt es dafür keine Belohnung.

Bestimmte Aktien sind aus einem guten Grund billig und das stellt ein zusätzliches Risiko dar, wofür es evtl. Hanseat meinten Sie dieses Farbgewusel hier aus https: Hallo Hanseat, meinst du das "Renditedreieck"?

Dieses gibt es im www z. Ich danke Euch für die Beantwortung der Frage. Deine Frage ist berechtigt und typisch für Anfänger und verdient auch eine Antwort.

Mir fällt es aber immer schwerer solche Fragen zu beantworten, weil ich dieses ganze Gemurkse: Es gibt keine Abkürzung. Nur weil ich Dir das sage sollst und wirst Du das nicht glauben. Mach Deine eigenen Erfahrungen.

Wirf Excel an, versuch Zahlen zu bekommen und beurteile dann ob es sich gelohnt hat. Wenn Du mit Deinem Geld wirklich stabil durch die nächsten Jahrzehnte kommen willst, wird Dir nichts anders übrig bleiben, als Dich selbst mit der Materie zu beschäftigen.

Was die konkrete Aufgabenstellung angeht: Hol Dir Zahlen und vergleiche. Das wirst Du selbst herausfinden müssen. Wenn Du jetzt sagst: Es war das "Periodensystem der Rendite" aus dem Artikel Rebalancing , das ich gesucht hatte. Danke auch für den Direktlink zur Callan-Seite mit der aktuellen Darstellung. Deinen Hinweis werde ich mir zu Herzen nehmen.

Man kann ja nur daraus lernen und schlauer werden. Hallo ich danke auch allen die auf meinen Post eingegangen sind. Ich informiere mich weiter, bis ich mich auf eine Strategie festlege. Habe in den letzten Monaten bereits viel hinzugelernt. Ich habe heute nachdem ich weiss nicht wievielen Mails Geld aus einem Fonds zurückerhalten.

Der Wert wurde 3x neu ermittelt, eigentlich soll der Wert nur 2x im Monat neu ermittelt werden. Sonderbar fand ich auch, dass ich als ich mich entschlossen hatte zu verkaufen, mir kein Wert vorher genannt werden konnte. Meine Kontaktperson nahm kein Telefon mehr entgegen, von anderen Leuten bekam ich gegensätzliche Aussagen, und auf E-mails kam auch keine Antwort.

Es handelte sich hierbei nicht um einen deutschen Fonds. Nun es ist eine Erfahrung wie eine andere, ich dachte auch immer man müsste sich von den Bankiers beraten lassen. Das Buch von Gerd Kommer hat mir die Augen geöffnet. Das TER von meinem Fonds konnte mir auch nur für genannt werden. Honni soit qui mal y pense ein Schelm wer sich Böses dabei denkt. Dann habe ich Immobilien ausgegrenzt, weil ich bereits mehrere Immobilien besitze, um somit Klumpenrisiko zu vermeiden.

Ich füge persönlich die Assetklasse Rohstoffe ohne Agricultur hinzu. Mein Anlagezeitraum sind Jahre, dann gehe ich in Rente und möchte eine Immobilie in Südafrika erwerben. Nunja falls alle Stricke reissen, muss ich halt länger aussitzen. Ich gebe mir noch ein halbes Jahr Zeit um weiter Infos zu sammeln. Die gewählte Strategie möchte ich dann durchziehen. Klingt ja alles eher unseriös zwielichtig mit deinem Fonds.

Ich glaube, wie du selbst schon sagst, wirst du erstmal am besten damit beschäftigt sein, dich selbst weiterzubilden um dann Überzeugungen über eine eigene, selbstbestimmte Anlagepolitik zu festigen - auch und nicht zuletzt, um nicht wieder so windigen teuren Dritten ausgeliefert zu sein. Lass dir damit auch ruhig soviel Zeit, wie du eben brauchst um das Wissen in verdaubaren Schritten aufzubauen, bis du dir wirklich sicher bist, was du tust und dir deine Entscheidungen auch selbst gegenüber begründen kannst, um sie lange durchhalten zu können.

Die nötige Bildung dazu bekommt man auf so seriösen Blogs wie hier beim Finanzwesir oder zendepot in praxistauglicher und laienverständlicher Form dargelegt. Dazu gibt es schon soviele gute Artikel, dass eigentlich nach einem gewissenhaften durcharbeiten davon alle wesentlichen Fragen geklärt sind und die eigene Strategie stehen sollte. Daher will ich erstmal noch auf die empfehlenswerten Übersichtslisten verweisen, anstatt einen langen Wiederholungstext zu schreiben.

Wenn du das ganze lieber als kompakte Zusammenfassung in die Hand nehmen möchtest, sei auch das Buch vom Finanzwesir empfohlen. Mit der Reflektion über die hier gegebenen Informationen wird es dir alsweil auch gelingen, eine für dich passende Strategie aufzubauen, die deinen Ansprüchen und Bedürfnissen entspricht, und das nötige Verhalten um sie auch lange genug erfolgreich durchziehen zu können: Das Produkt war ein Fonds der aktiv von einer luxemburgischen Bank verwaltet wurde nicht über die Börse.

Je nach Risiko was man vorher festgelegt hatte, haben die in verschiedene Assetklassen investiert. In einem Quartal sind sie aus einem USA-ETF raus weil sie dachten es würde zu heiss, um dann im nächsten Quartal trotzdem wieder hinein zu investieren.

Verschiedene andere Umschicht-Transaktionen in der gleichen Region habe ich auch nicht richtig nachvollziehen können. Die verdienen gutes Geld damit. Zu mir haben Sie gesagt als ich vor meiner Anlage nach ETF's gefragt habe, das wäre Hochrisikobereich, da würden sie die Finger davon lassen. Für den risikoarmen Teil haben sie in einzelne Rentenpapiere angelegt.

Hallo ich bin dabei verschiedene Berechnungen durchzuführen und wollte hierzu deine Berechnungen nachvollziehen.

Ich danke dir für deine schnelle Antwort. Ich bekomme den ETF Mix-9 leider nicht nachvollzogen. Ich habe die gleiche Quelle benutzt, irgendwo liegen unsere Daten auseinander. Falls du deine Daten abgespeichert hast, und es dir nicht zu viel Umstände bereitet, können wir einmal unsere Daten vergleichen, andernfalls ist auch gut.

Ich nehme an dass ich entweder irgend einen anderen Index benutzt habe, oder ich mache einen Berechnungsfehler weil Small Caps erst ab Es bringt natürlich eine zusätzliche Diversifikation, und bei einer BIP - Gewichtung, oder falls man sich nicht zu USA lastig aufstellen möchte, kommt man da nicht drum rum. In einem geringen Umfang sind einige Schwellenländer sogar dabei, wie China oder Taiwan. Japan kriegt eine kleine Übergewichtung. Oder ist das nur eine Marketingaktion von iShares um ahnungslose Anleger in die Falle zu locken?

Ziel ist es von den Ausschüttungen des Vanguard im Alter leben zu können. Entsparen würde ich ihn nicht unbedingt wollen. Oder meint ihr der Nachteil der Schwellenländer wird sich über die nächsten 39 Jahre wieder ausmitteln? AktienParvenu Branchenfonds sind aktive Spekulationen, die aktiv gemanagt werden sollten, wenn man einen nicht-zufälligen Ertragsbeitrag daraus erwartet und nicht nur damit spielen will. Wenn du die genau 39 Jahre liegenlassen willst, ist das reines Glücksspiel, was dabei rauskommt.

Redet von der heute noch jemand? Wie kommst du also darauf, dass diese speziellen Branchen genau 39 Jahre laufen und nicht schon früher dasselbe Schicksal wie die Railroad-Branche erleben? Oder willst du nur damit spielen?

Was hältst Du denn selbst davon, und was versprichst Du Dir davon? Für mich werden Deine Beweggründe aus Deinem Beitrag nicht deutlich. Generell ist zu bemerkten, dass die Megadinger keine marktbreite Investition sind, sondern eine Wette auf eben diese Branchen. Dass iShares ahnungslose Anleger in die Falle locken möchte, würde ich nicht gerade behaupten wollen.

Vielmehr hat man wohl erkannt, dass es in diesen Bereichen eine Nachfrage gibt, und das will man ausnutzen. Tendenziell wäre ich aber vorsichtig mit Dingen, auf denen "Mega" draufsteht.

Was hat das Klima mit Deiner Entscheidung gegen die Schwellenländer zu tun? Auch sonst werde ich nicht schlau aus Deinem Beitrag.

Sind die Megatrends in 39 Jahren beendet? Warum nicht nur die Megatrend-ETFs. Und nach 39 Jahren wechselst Du dann komplett in den Vanguard?

Für lange Zeithorizonte und passives Investieren benötigt man ja nur Indizes. Wenn man Alpha möchte, muss man schon aktiv werden. Naja, bis zur Programmierung der Matrix oder bis zur vollendeten Robotisierung glaube ich dauert es noch einige Jahrzehnte.

Auch die Gen- und Menschoptimierung über Gesundheits- und Pharmabranche werden doch garantiert über die nächsten Jahre stark anziehen. Hellsehen kann ich nicht aber die Wahrscheinlichkeit ist doch echt gut, wenn man sich die aktuelle Situation in den Branchen anschaut. Spielen wollte ich nicht damit sondern ernsthaft Geld rein investieren. Wie gesagt eben ein mehr an Rendite wenn die Branchen boomen. Was ich davon halten soll, naja ich dacte eben hierzu befrage ich die Profis hier auf diesem Blog.

Dieser Artikel sagt aus, das die Industrieländer insbesondere Europa mit Skandiavien die besten Chancen hat. Die Entwicklungsländer, wenn man von China und Russland einmal absieht werden es schwerer haben.

Zudem ist es nur eine Frage der Zeit bis China zu den Industrieländern aufsteigt. Dann fällt die Haupttreibkraft der Emerging Markets nämlich weg. Daher suche ich nach Alternativen. Die Megatrends sind alle 4 Thesaurierer, d. Zum Renteneinstieg mit 70 reicht es dann die bespart zu haben und ich stecke das Geld und das hoffentlich erwirtschaftete Mehr an Rendite in den Vanguard um eben die Höhe der Ausschüttungen zu steigern und davon unter anderem meinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder zumindest um meine Rente aufzuwerten.

Du bist nicht der einzige, der sieht, dass bestimmte Branchen boomen. Deshalb sind entsprechende Aktien auch bereits hoch gelaufen. Es kann also sein, dass dort bereits traumhafte Erwartungen eingespreist sind. Sollten diese Träume nicht ganz erfüllt werden, sinken die Kurse. Das interessiert den Boom aber nicht. Der boomt möglicherweise weiter. Nein, das ist keine Frage der Zeit. Diese Voraussetzungen müssen halt erfüllt werden. Eventuell geschieht das auch nie. Das verstehe ich vorn und hinten nicht.

Wenn ich tolle Fonds habe, von denen ich überzeugt bin, dass sie eine Outperformance generieren, dann behalte ich die doch. Und natürlich hat man auch von einem Thesaurier etwas. Das ist im Ergebnis nichts anderes als die Vereinnahmung von Ausschüttungen. Insgesamt gehst Du m. Wenn Du nahtlos alles glaubst, was in irgendeiner Reportage über die zukünftige Überschwemmung der halben Welt gesagt wird, hast Du an der Börse nichts zu suchen. Ich sag mal so Was du nun wiederum mit ihren Repliken anfängst, ist deine Sache - wenn dir beim Lesen einige Punkte aufgefallen sind, denen du zustimmst oder die dich neu zum umdenken gebracht haben, dann passe eben an.

Und wenn dir bei den Antworten doch noch keine überzeugenden Kontra-Argumente dabei waren oder sich dein Plan bei dir schon so festgesetzt hast dass es eigentlich garnicht mehr um eine ergebnisoffene Abwägung mehr ging sondern du vor allem eigentlich nur noch Bestätigung für deine bereits getroffene Entscheidung einholen wolltest , dann zieh das halt so durch und bleib dabei.

Weder können noch wollen wir dich zu was "zwingen" was du eigentlich garnicht willst, oder etwas "verbieten" was du eigentlich tun willst. Am Ende ist uns, ehrlichgesagt, auch relativ sch-egal in was du nun genau investierst oder sagen wir mal so, es ist uns zumindest nicht so wichtig genug, darüber jetzt noch langwierige Grabenkämpfe führen zu wollen - die Hauptsache hier ist, die Leute dazu zu bringen, dass sie überhaupt mal mit dem Investieren anfangen.

Und wenn du dazu eben aus selbstgefundenen Gründen meinst, unbedingt noch die 4 "Megatrends" dazu dabeihaben zu wollen, dann mach das eben so. Denn was kann damit konkret nach 40 Jahren überhaupt passieren? Was ich dir damit sagen will, ist eigentlich einfach nur - egal wie rum, es ist jedenfalls keine megakrasswichtige Leben-oder-Tod Entscheidung zwischen absolutem Reichtum und totalem Ruin, sondern eher nur Verschiebespielchen zur persönlichen Geschmacksabrundung an der Nachkommastelle.

Von daher bin ich da auch nicht besonders dogmatisch in die eine oder andere Richtung - ich persönlich würds zwar selbst nicht machen weil ich einfach keinen Bedarf in meiner Anlagearchitektur für irgendwelche spezifische Themenfonds habe , aber wenn du das machen willst, ist es mir auch nicht wichtig genug dich da jetzt unbedingt davon abhalten zu wollen.

Achja, das alles ist natürlich nur unter der Annahme, dass die Themenfonds auch überhaupt mehrere Jahrzehnte so lange durchhalten und bestehen bleiben. Das ist ja, gerade je weiter es in die Nische geht, immer ne relativ schwierige Voraussage. Vielen Dank für deine Ausführungen! Nur irgendwoher muss man doch Informationen beziehen ansonsten kann man ja wirklich nur mit dem Dartpfeil werfen. Wie würdest du denn da ran gehen?

Meinst du die EMs haben eine Zukunft? Naja und nach eigene Angaben hat der seine Millionen auf dem Konto, also scheint der Ahnung von sowas zu haben. Das ist halt mein Hauptgrund die Schwellenländer zunächst rauszunehmen. Welche Annahme vertrittst du hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungen? Welche Depotzusammenstellung hast du gewählt? Der wäre mein Finale gewesen, weil nochmal belese ich mich dann nicht mehr.

Dieses ganze Thema hat mich so schon ein dreiviertel Jahr Arbeit gekostet, es reicht. Mehr Zeit bin ich auch ehrlich gesagt nicht mehr bereit in dieses Thema zum aktuellen Zeitpunkt zu investieren. Solange wie ich auch keinen habe mit dem ich darüber klar und ohne Einschränkung sprechen oder schreiben kann werde ich für mich auch nicht weiterkommen, was ich mit meinen Kommentaren in diesem Blog auch versuche zu verhindern. Also ich meine das Nichtweiterkommen zu verhindern: Der Druck der Armut ist es was Leute bewegt sich mit solchen Finanzthemen auseinanderzusetzen, jedenfalls aus meiner Erfahrung heraus.

Mein Bruder arbeitet bei einem Versorger als Mechatroniker und feuert sein Geld Monat für Monat komplett raus, der hat gar keine Rücklagen und absolut null Ambition sich mit so etwas wie hier auseinanderzusetzen.

Der versteht auch nicht warum ich all mein Geld spare, selbst dann nicht wenn ich es ihm erkläre. Ich wiederum bin autodidaktischer Künstler und muss jeden Cent umdrehen.

Mein Bruder kann es sich einfach leisten so zu leben und ja neidisch bin ich schon auf ihn, zumindest in der Hinsicht. Ich habe es mit einer technischen Lehre versucht, ich habe dafür null Talent es geht einfach nicht in meinen Kopf rein: Wenn es in deinem Blog hier darum geht Menschen überhaupt zum Anfangen zu bewegen wie ChrisS es geschrieben hat, es ebenso auch Menschen gibt, die schon lange dabei sind, die Anlage- wie Assetallokation und die Philosophie dahinter immer individuell sind und die Psychologie nachgewiesen hat das Menschen in Ihrer Persönlichkeit Ähnlichkeiten aufweisen, wäre es dann nicht sinnvoll deinen Blog dahingehend auszubauen das Menschen mit gleicher Gesinnung und ähnlichen Lebensbedingungen zueinander finden und der Erfahrenere seine Finanzphilosophie mit dem Lehrling teilt?

Kann man da informationstechnisch nicht was machen? Standardisierte psychologische Tests gibt es ja zu Hauf wie bspw. Das wäre dann ein financebook als facebook-Äquivalent oder doch eher ein facefinance oder financeface? Erstmal Danke für diese rege Community!

Ich bin noch ziemlich neu Nun kommt bei mir der verdrängte menschliche? Optimierungswahn durch und liebäugele mit den anderen hübschen Töchtern der Mutter Vanguard.

Was mich schwach macht ist die quartalsauszahlungen im Vergleich zu 2 p. Bei UBS und beide wären Sparplan-fähig Aber der letzte Grund was mich stutzig macht: Würde gerne nur einmal Umschichten und dann 28 Jahre bis zur Rente besparen: Wenn du nur ungefähr vorhersagen kannst, was in 39 Jahren überdurchschnittlich performen wird, dann kannst du bestimmt ein wahrscheinliches Szenario für die Zeit nach der "Technologischen Singularität", das sehr wahrscheinlich vor Ablauf deiner 39 Jahre stattfinden wird, skizzieren.

Wie sieht denn dein Szenario dafür aus? Das würde mich echt sehr interessieren. Bitte lest euch den - in meinen Augen - sehr, sehr wichtigen Blogbeitrag von Albert durch, sonst werdet ihr immer Lehrlinge bleiben und niemals Meister werden. Tatsächlich ist die Dartpfeil-Methode gar nicht so schlecht, such einfach mal im Internet nach "Dartpfeil Affe Aktien", ist schon lustig. Ansonsten sind öffentlich leicht zugängliche Informationen nicht besonders hilfreich beim Investieren, da man davon ausgehen muss, dass diese Informationen schon längst in der Bepreisung berücksichtigt wurden, dadurch wird es zur reinen Glücksache ob deine Interpretation dieser Informationen einen Vorteil oder Nachteil bringen werden.

Du musst systematisch die besseren Entscheidungen als der Markt treffen, damit du dir einen dauerhaften Vorteil eine Überrendite gegenüber dem Marktdurchschnitt ermöglichst. Nein, um eine marktbreite Aktienanlage zu tätigen, musst Du keine Informationen beziehen. Du investierst einfach marktbreit und legst Dich wieder hin. Dieser gesamte Blog handelt davon, mit hunderten oder gar tausenden Beiträgen.

Weil er einen Tipp gibt? Gerald Hörhan hat den Crash für das Jahr vorhergesagt. Hat er also Ahnung? Du wirst auf dieser Welt niemanden finden, der Ahnung von der Zukunft hat. Du solltest bitte von Deinem Klimawandel-Ding etwas wegkommen. Es scheint ja gerade so, als wenn das das einzige wäre, was die Aktienkurse in Zukunft beeinflusst. Verstehe noch nicht ganz wie du das meinst - die Erfahrungsteilung Alt zu Jung findet doch hier schon statt.

Beispielsweise haben dir CarstenP, Schwachzocker und Smartinvestor die ich alle für ziemlich erfahren und zuhörenswert halte ihre Gedanken zu deinen Anlageideen geantwortet.

Jetzt mag vielleicht sein, dass dir deren Antworten nicht unbedingt "gefällt" i. Was du aus den gegebenen Antworten machst, bleibt am Ende wie gesagt immer deine Sache. Wenn du wissen willst, was überhaupt die "Gesinnung" oder "Finanzphilosophie" des Wesirs selbst ist das ist dann auch ein bischen schon der Hinweis darauf, welche Sorte "Gleichgesinnte" das hauptsächlich hier anzieht , dann lies dir einfach nochmal?

Da erklärt er halt, wie er drauf ist, bzw mit welchem Mindset er an Finanzen und Geldanlage rangeht - und das versucht er ja hier auch mit dem Publikum zu teilen dazu sind mittlerweile hunderte Artikel publiziert worden, in denen es ja im Grunde um genau das geht, die Erfahrungsteilung ans Publikum , bzw hier tummeln sich dann halt hpts.

Leute die das mehr oder weniger ähnlich so sehen oder selektiert sich mit der Zeit eh ein bissel von selbst, d.

Klar, jeder ist in seinen individuellen Eigenheiten ein bischen anders, und das ist auch gut und okay so, aber hpts wird hier in die grobe Richtung gearbeitet, wie du sie aus obigen Artikeln etc.

Wir haben hier natürlich auch ein paar Leute, die zB nebenher noch in Einzelaktien, Derivaten, P2P, Crypto, Immos, Gold, und was es noch so alles gibt rummachen - aber so richtig der Hauptfokus ist das hier halt nicht unbedingt - und wer sich unbedingt vor allem nur über solche Spezial-Themen unterhalten will, der kann das wohl eher in anderen Spezial-Communities gibt ja keinen Mangel an anderen Blogs, Foren, etc. Ich versteh immer noch nicht ganz worauf du eigentlich hinauswillst.

Es gibt doch schon mehr als genug Blogs, Foren, Communities etc im Netz zu allen möglichen Themen, es ist also nicht so dass es keine Alternativen oder Ausweichmöglichkeiten gäbe und die Wesir-Seite deshalb zur Plattform für wirklich Alles und Jeden werden müsste. Oder wie meinst du das? Ansonsten gibt es ja auch noch die Möglichkeit, sich selbstständig zu lokalen Finanzstammtischen zu organisieren, schau mal hier https: Was vielleicht noch wirklich mal nice wäre Finanzwesir, wenn ich auch mal Wunschkonzert spielen darf ;- , ist ein eigenes allgemeines Forum-Board.

Denn bisher ist es ja so, dass die Kommentare ie. Ein davon unabhängiger, externer Platz, wo man auch mal ohne einen speziellen Artikelbezug allgemein posten kann ich denke da zB an die immer gleichen Anfängerfragen, die man sonst bisher jedesmal wieder von vorn aufrollt , bzw sich das ganze selbst nach Boards und Threads organisiert und später auch wieder leichter zu finden ist , wäre mal nicht schlecht.

Und wegen dem Aufwand der Administration denke ich auch es gibt genug kompetente Leute in der Community, an die man einiges delegieren kann. Aber wie gesagt, das ist eh nur Wunschkonzert, also nur ne schöne aber nicht so wichtige Idee.

Ich wollte es nur nochmal sagen, weils eine bischen konkretere Lösung wär als irgendwie nur schwammig von undefinierten Social Finanz-Facebooks und Psychotests zu fabulieren: Mehr muss man nicht wissen. Es ist wirklich nahezu egal, wie ihr genau investiert. Auch in dem von BigMac verlinkten Artikel wird es nochmal schön beschrieben: Breit streuen, auf die Kaufkosten achten, Buy-and-hold.

Das ist ja gerade das schöne, wenn man breit und ohne Spezialideen oder vermeintliche Zukunftsphantasien investiert: Man muss sich auch gar nicht ständig mit der Geldanlage beschäftigen - bei mir gab und gibt es immer wieder Phasen, in denen ich mich überhaupt nicht mit dem Thema beschäftige.

Tagesaktuell verfolge ich nichts und trotzdem oder gerade deshalb?! Der Stein rollt schon lange: Ich fürchte, Du machst die Geldanlage komplizierter als sie ist.

Wirklich individuell sind die meisten Anleger insbesondere in ihrer Risikotoleranz: Das sind alles Glaskugellesereien und das Ausleben eines persönlichen Spieltriebs. Hier sollte sich jeder einfach mal auf eine Aufteilung festlegen. Und dann ist auch gut. Und wegen dem Post: Was zum Geier hast du dir da "angelesen", was diese unsinnige Abbrecherei verursacht hat? Beim Durcharbeiten der Artikel und Kommentare geht doch immer mal wieder der Faden verloren, was dazu führt, dass neue Besucher dieselben Fragen immer wieder stellen und ein Kommentator dann auch immer wieder auf dieselben Links bzw.

Sowohl Blogeinträge als auch Kommentare empfinde ich hier als sehr hilfreich und auf hohem Niveau. Klar, es gibt das WPF, allerdings ist da der Ton wirklich gewöhnungsbedürftig, um das mal vorsichtig auszudrücken, wenn man diesen Blog hier hauptsächlich liest und mag.

Vielen Dank für deine Frage. Es sieht so aus, dass die technologische Singularität kein Ende haben wird. Diese Branchen werden immer "boomen". Das Geld- und Finanzsystem basiert auf dem Handel und der folgt keinen Naturgesetzen sondern eher gesellschaftlichen Richtlinien die irgendwie irgendwo ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger gelten.

Die DotCom-Blase basierte doch letztlich auf dem Massenkonsum und war damit wieder auf die Menschen bezogen. Klar das sowas irgendwann wieder krachen geht. Es gibt keine Grundregeln. Physik ist die Basis und hier gibt es 4 unveränderliche omniglobale Kräfte die überall zu jeder Zeit wirken: Gravitation, schwache Wechselwirkung, starke Wechselwirkung und der Elektromagnetismus.

Finanzen, BWL und Trump kennen so etwas nicht. Mathematik ist eine Strukturwissenschaft mit der man die Physik erklären kann oder aus der heraus man einen Mehrwert erschaffen kann, eben die Informatik. Die Grundlage ist der Handel und die Grundlage davon der lebendige Mensch. Der Markt mit seinen Götzen Produktivität und Wachstum sowie seinen Henkern Nachfrage und Angebote ist nichts anderes als eine mathematikkonforme Vergötterung menschlichen Ursprungs.

Den Weltreligionen fehlt einzig die Mathematikkonformität. Die Börse an sich hat schon diesen Risikofaktor weil es da um Handel geht. Setze ich jetzt alles auf die Finanzbranche verdoppele ich diesen Effekt mindestens. Dass dann immer noch welche über sind ist mir klar, es geht ja hierbei um Risikosenkung nicht auf Kosten der Rendite. Und da hat der Technologie-Sektor vermutlich die besten Aussichten. Wissen kann ich es nicht, ich kann nur die diesem Sektor zugrundeliegenden Mechanismen für mich erarbeiten und bewerten, genauso wie für den Kunst-, Theologie-, und alle anderen Sektoren.

Alle gesellschaftlichen Systeme können von heute auf morgen komplett verworfen werden. Der Papst in Rom oder welches Gremium heute auch immer dafür zuständig ist können jederzeit das Geschlecht ihres Gottes ändern wenn sie dies wünschen siehe vatikanische Konzile. Oder sie ersetzen das Christentum durch irgendwas Neues siehe Pharao Echnaton. Kryptowährungen können alle anderen regionalen Währungen eines Tages obsolet machen.

Aber nichts und niemand, noch nicht einmal ein Donald Trump mit Putin und Kim Jong-un vereint, ausgestattet mit aller Atomgewalt, allem Geld, allen Armeen und aller Macht aller Äonen der Menschheit auf diesem Planeten wird jemals die Gravitation aufhalten, den Elektromagnetismus auslöschen oder die Zeit stoppen können.

Dahingehend ist übrigens die Psychologie interessant. Als Aufsatz der Medizin, genauer der Neurologie ist sie ja quasi das Bindeglied, welche die Physik mit der von ihr vermutlich am weitesten entfernten Geisteswissenschaft, der Kunst verbindet. Hierbei stellt sich eigentlich nur die Frage wie stark ein Investment von den 4 Basis-Naturgesetzen Gravitation, Elektromagnetismus, schwache und starke Wechselwirkung granuliert sein sollte.

Das führt unweigerlich zum Technologiesektor. Aber das alles sind letztlich nur meine Gedanken dazu. Ich halte mich hierbei an den ultimativen Sinn des Lebens: Mein Wissen und meine Erfahrungen und nicht meine Meinung weiterzugeben.

Es gab nie ein höheres Ziel, das hat die erste lebende Zelle so festgelegt. Und nichts anderes versuche ich aus diesem Blog für mich zu ziehen: Das Wissen um eine sichere, altersvorsorgende Kapitalanlage. Habe Gerald persönlich gefragt und er meinte, sollte man zur Zeit aufgrund des Klimawandels nicht machen.

Seitdem bin ich am grübeln Naja, er halt es halt zum Multimillionär geschafft und sich damit quasi bewiesen. Irgendwie neigt man aber trotzdem dazu solchen Menschen zu glauben. Ist der Nick aus DBSuper? Ein rauer Ton dämmt sowas vielleicht ein. Vielleicht wäre es auch eine Überlegung wert für die neuen User ein Scalable Capital-Pendant für die finanzwesir-Seite zu erstellen. Witzigerweise wäre die Antwort immer die selbe: Nur der Weg, wie die Leute mit ihren Fragen dahin kommen ist total unterschiedlich.

Der eine antwortet stets so, dass er nur 3 Fragen bis zur Lösung braucht und der 2. Ich brauche etwas mehr zeit um das zu durchdenken und melde mich ggf.

Ohne das vorher zu analysieren, zu verstehen und zu vergleichen? Ich kann dir zig Millionäre zeigen, die alle auf völlig unterschiedlichen Wegen ihr Vermögen aufgebaut haben.

Und ich kann dir zu jedem dieser Wege Beispiele von Leuten bringen, die damit gescheitert sind. Wir sehen immer nur Apple, Tesla, Google und Amazon - die Unzähligen, die den gleichen Weg eingeschlagen hatten, aber gescheitert sind, sehen wir nicht. Eines fällt mir auf: Trotz deiner vielen Gedanken stehen anscheinend z. Mit quasi genau den von dir genannten Gedanken hat man mir vor ca. Alle Argumente waren stichhaltig und nachvollziehbar und das Teil hätte über die Zeit abgehen müssen, wie eine Rakete.

Stand heute ist es der schlechteste Invest, den ich je getätigt habe. Im Gegenteil, hier geht es doch eher darum, den Leuten die nötige Bildung zu geben die sie befähigt, sich ihre ETF-Allokation selbst zusammenzustellen. Also das eigentliche "Warum" hinter den ganzen Empfehlungen verständlich machen, bzw erklären wie man eigentlich daruf kommt und wozu das ganze überhaupt gut sein soll.

Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass dieses Blog hier keine "Musterdepots" o. Er hatte es überhaupt nur mal kurz vor ein paar Jahren im Rahmen einer praktischen Demonstration von Rebalancing mal vorgestellt, und damals gleich auch schon mit gesagt dass sein Portfolio nicht zum blinden Kopieren gedacht ist oder irgendwie den Anspruch hat, "optimal" zu sein sondern einfach nur "ausreichend gut genug", und zwar für ihn persönlich, nicht mehr. Wie gesagt, wenn du wirklich an einer einfachen "ein paar Fragen und daraus wird eine Finanzarchitektur empfohlen"-Schrittliste interessiert bist, sowas gibts im Grunde schon, zB.

Und ja, die ganzen Frageformulare bei den Robos sehen auch recht ähnlich aus, weil bei denen im Hintergrund meist das gleiche Schema abläuft. Dank Dir, lieber Finanzwesir habe ich meine Finanzen neu sortiert, einige lästige Angewohnheiten abgelegt und überschüssige Lebens- Geburtstagsgeschenke-Mitbringsel-Kram ballast verkauft.

Es geht um Vielfalt im Depot - schon klar. Dein Credo lautet doch: Was gilt denn jetzt? Ich bemerke gerade, dass ich auch am Ich zitiere dieses Mal nicht schon wieder - das Geständnis und das Fazit wirst Du finden. Und wenn Du dann immer noch glaubst, dass der Finanzwesir Dir irgendeine Kombi hier nahelegen möchte, dann lies die beiden Absätze nochmal.

Scheint das hier oft beschriebene Psychoding der Änfänger zu sein, was bei mir einsetzt und die Verunsicherung auslöst. Also alles ist gut. Der Weg ist richtig - die Kombi ist breit - die Kosten niedrig und ich kann gut schlafen.

Vielleicht setzt ja im nächsten Jahr Eure Gelassenheit bei mir ein. Eigentlich sind diese ganzen Mixe doch totaler Schwachsinn, denn was dabei gemacht wird ist nichts anderes als Obstsalat. Man mischt Regionen Birnen mit Märkten Äpfeln.

Das geht nur deswegen irgendwie gut weil sich die entwickelten Märkte auf die Kontinente geeinigt haben, aus keinem anderen Grund! Die Emerging Markets und die Frontier Markets kamen leider zu spät und müssen sich die Kontinente nun mit den anderen teilen. Die eigentlichen Gewichtungen um wirklich sauber voneinander getrennt zu sein sehen wie folgt aus:. Daraus auch nur irgendeine Idealperformance ablesen zu wollen ist absoluter Schmarn!

Deswegen gibt es auch keinen ETF der sowas abbildet!! Woher soll man wissen ob man die beiden besten Äpfel hat, wenn man ihn mit einem Mix aus Birne, Apfel und Banane vergleicht? Das ist absoluter Schwachsinn: Man muss die EMs dann auf Länderebene herunterbrechen, was eben dem Umstand geschuldet ist das sie sich keinen Kontinent teilen dürfen. Oder die Pazifik ex Japan-Problematik. Was ich damit einfach nur sagen will: Die Frage die sich hier jeder stellt ist letztlich welcher Obstsalat der Beste ist.

Das kriegt man nur raus, wenn man alle Komponenten in jeder erdenklich möglichen Kombination miteinander vergleicht. Und falls das einer gemacht haben sollte ist der dabei bestimmt irre geworden: Da die ETF-Jungs mit Sicherheit wissen was sie tun, haben sie eben beschlossen nach Marktkapitalisierung zu gewichten. Erschwerend hinzu kommt ja auch noch der Umstand, dass die europäischen Länder untereinander vergleichbarer sind bspw.

Klima, Fauna, Flora als man das mit China und Brasilien machen könnte. Sicherlich gibt es hier Gemeinsamkeiten. Das dann ein Markt also der EM einen Kontinent wie Europa oder auch Nordamerika outperformt ist für mich irgendwie einleuchtend. Der DM ist besser als Südamerika oder China. Besser in der über Jahrzehnte kumulierten Gesamtrendite und was die Diversifikation angeht. Es wird gedämpft durch das Regionen-BIP. Und wie wir vom Finanzwesir wissen: BIP dämpft MK eigentlich nur weiter ein.

Oder sehe ich das falsch? BIP hat also überhaupt keinen Vorteil gebracht. Das der ACWI dagegen abstinkt ist ja klar. Also bringt mir BIP wieder keinen Pluspunkt. Das macht ihn zu einem besseren ACWI was die Diversifikation angeht und damit schon wieder nicht mehr vergleichbar mit diesem. Der stammt von der Nr. Und vor Blackrock, der Nr. Aber ganz egal was man macht, es ist absolut unmöglich eine zukünftige Rendite im Vorfeld zu ermitteln? Generell und ueberhaupt steigen Unternehmenswerte, wenn sie einen guten Geschaeftsausblick haben Hoffnung auf mehr Wert in der Zukunft.

Egal wo die Firmen sitzen. Was heute billiger ist hat ggfls mehr Chanchen laaangfristig mehr zu steigen, als das was bereits teuer ist. Quatsch Scheinkorrelation in Phasen der Vergangenheit Wenn du aber eine starke Meinung fuer "mehr" hast, koenntest du auf "was-ist-gerade-billig" setzten und auf Mean-Reversion hoffen Aangesichts von Brexit, Italienkrise, polit. Genauso Russland "boeser Agressor"? USA ist dagegen teuer: Deshalb vielleicht der oftgehoerte Mix: Wichtig ist es, ueberhaupt in Unternehmenswerte zu investieren steht ja auf dieser Seite schon alles.

Was fuer dich am besten gewesen waere, weisst du erst im Rueckblick. Gelesen habe ich es und Fassungslosigkeit hat mich dazu bewogen diesen Text zu verfassen.

Meine noch nicht beantwortete Frage wäre folgende:. Kannst Du für Dich begründen, warum diese Depotkonstellation langfristig die von Dir gewünschte Rendite abwerfen wird und Du deshalb auch in Krisenzeiten nicht verkaufen wirst? Mit diesen Depots ist es wie mit den Frauen. Deine Traumfrau ist Deine Traumfrau - unabhängig davon ob ich neidisch bin oder nur den Kopf schüttele. Es gibt da keine abzuhakende Checkliste sondern nur ein: Bei der "faktor prämie" ist Vorsicht angesagt.

Zweitens sind Prämien für einzelne Faktoren zeitlich variable, und es ist keineswegs gewiss, dass bestimmte Faktoren eine positive Rendite in der Zukunft haben. Es gibt zwar verschiedenste Erklärungen, warum einzelne Faktoren mit einer Prämie belohnt werden sollten Value und Small Caps sind riskanter, Momentum spiegelt menschliches irrationales Verhalten wieder, usw.

Das ist meiner Meinung nach ziemlich naiv, irgendwo gab es dazu mal den passenden Ausspruch: Es spricht nichts dagegen Small Caps in sein Portfolio mit aufzunehmen, doch man sollte sich da ein paar Fragen stellen:. Hallo Finanzwesir, ich bin begeistert von Deinen treffenden und klaren Darstellungen. Helfen mir, bei der Geldanlage einfach, klar und konsequent zu bleiben. Zum Thema Aktien habe ich jedoch eine Frage: Die Welt schrieb kürzlich, an der Börse werde es einsam, will sagen, vom Aktienmarkt verschwinden seit Jahren mehr Unternehmen als dazu kommen.

Dies sei eine Gefahr für Anleger und Sparer. Auf Deiner Seite habe ich keine Betrachtung zu diesem Sachverhalt gefunden. Wie siehst Du die Situation? Eine Wertung davon entzieht sich meinem Dienstgrad, ob das also "schlimm" ist, und wie schlimm genau, soll mir ruhig jemand anderes erklären der sich damit besser auskennt: Wen die Fakten etwas tiefer interessieren, kann sich zB diesen Report zum Thema von der Credit Suisse durchlesen http: Am Schluss wird auch noch relativ beiläufig erwähnt, dass das hpts ein ziemliches US-spezifisches Problem zu sein scheint, in anderen, aufstrebenden Teilen der Welt gibt es noch positivere IPO-Aktivität.

Ich lese hier immer wieder, dass ein Portfolio zu einem "passen" soll. Das kann ich ja noch nachvollziehen, was die Gewichtung Risikoteil zu risikoarmer Teil betrifft. Ich verstehe auch noch "einfach" vs. Und dass man bei einem Die Diversifikation bei den Aktien ist aber doch weniger eine Frage des persönlichen Geschmacks sondern eine Frage der wissenschaftlichen Fakten.

Hat das mal jemand simuliert, von welcher Art Abweichungen Risiko, Zuwachs etc. Oder geht das alles im Rauschen der Unsicherheit unter? Kann man am Ende des Tages wirklich machen, was man persönlich als gut "empfindet"? So nach dem Motto: Macht eh keinen seriös bewertbaren Unterschied". Ich meine das wirklich nicht sarkastisch, aber das wäre dann ja wohl wirklich ein Armutszeugnis für jegliche finanzwissenschaftliche Forschung im Bereich Diversifikation bei passiven Strategien.

Wenn ich schon jedem Basispunkt bei den TERs nachlaufe, sollte ich das nicht auch beim Allocation-Tuning tun, solange ich nicht in ein totales Overengineering mit 20 Produkten hineinlaufe? Und bitte sagt mir jetzt nicht: Ich bin kein Experte, aber ich hätte gerne belastbare Argumente und wenn der ganze Allocation-Tuning Aufwand auch für engagierte Privatanleger wirklich nur Woodoo ist, dann soll es mir auch recht sein: Eine Schwierigkeit ist m.

Also was glaube ich, was die Zukunft bringen wird: Wird sich Europa besser entwickeln als die USA? Schaffen es die Schwellenländer aufzuholen? Kaufen Firmen wie Apple alle innovativen kleinen Firmen auf? Werden Rohstoffe wie ÖL überflüssig? Oder steigt der Meeresspiegel um 2 Meter? Auf diesen Glaubenssätzen basiert dann die eigene Strategie, also z. Aber da es die Zukunft betrifft, ist alles Spekulation.

Ob ich richtig liege? Rückblickend kann man heute sagen, welche Strategie man früher hätte nehmen müssen, die Zukunft ist ungewiss. Die Asset-Allokation Portfolio-Konstruktion ist mehr Kunst als Wissenschaft und beruht darauf, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann und die Märkte ziemlich effizient sind. Die moderne Portfoliotheorie kann dabei ein Leitfaden sein, demnach wäre das Tangentialportfolio theoretisch das globale Marktportfolio, alle investierbaren Assets nach Marktkapitalisierung gewichtet das effizienteste Portfolio welches am meisten Rendite pro Risiko erwarten lässt.

Vom Prinzip her weicht aber jeder Anleger von diesem Ideal ab, aus den verschiedensten Gründen:. All das können gute Gründe sein vom Ideal-Portfolio abzuweichen, solange man dabei das Prinzip der Diversifikation nicht aus den Augen verliert, sollte man trotz Abweichungen ein gut genuges effizientes Portfolio zusammenbauen können. Nur wenn man zu stark vom Markt abweicht, dann geht man evtl. Ob man nun bestimmte Risiko-Faktoren oder riskantere Aktien höher gewichtet, ist echt Geschmackssache, höhere Renditen können zwar erwartet werden, aber sie werden nicht garantiert.

Ein Extremfall wäre nur noch in die Aktien eines einzelnen "Emerging Markets Small Cap Value Quality Momentum" Unternehmens zu investieren, da geht man sehr viel Risiko ein, aber hat man wirklich Grund zur Annahme dafür eine entsprechend höhere Rendite zu erhalten??? Man kann Glück haben und eine von den wenigen Überflieger-Aktien erwischen und in kurzer Zeit den Vermögensaufbau abgeschlossen haben, oder man erwischt eine von den vielen Nieten und kann nach kurzer Zeit den Vermögensaufbau nochmal von vorne beginnen.

Die Performance von aktivem Fondsmanagement siehe z. SPIVA reports zeigt recht deutlich, dass die Märkte noch effizienter sind als anscheinend viele aktive Investoren glauben, und somit sehr schwierig langfristig auf risikoadjustierter Basis zu schlagen sind. Danke für die Infos. Ich nehme also mit, dass es eine theoretisch ideale Verteilung gibt, die das Risiko in beide Richtungen begrenzt Gewinne und Verluste. Quasi der "konservative" passive Ansatz.

Ob der ideale Verteilungsschlüssel die Marktkapitalisierung oder das BIP oder eine Mischform davon ist, ist leider nicht bewiesen. Zumindest hätte ich gehofft, dass es dazu belastbare Studien gibt.

Ich habe solche Studien aber nicht gefunden. De facto ist bei Indexinvestoren offenbar die Marktkapitalisierung die herrschende Lehre. Der Anteil der EM ist hier nur bei ca. Und dann mögen speziell die US Unternehmen auch noch überbewertet sein, aber das wäre schon wieder Marktspekulation und Timing.

Die Frage ist offenbar, wer macht in Zukunft das börsenrelevante Geschäft? Weiterhin die aktuell weltweit dominierenden Unternehmen der Industriestaaten oder eben die EM selbst? ETF gibt es auch nicht. Was bleibt also zu tun? Einfach der reinen Lehre der passiven Indexinvestoren folgen, die an die Aussagekraft der Kapitalisierung glauben oder einen anderen Weg gehen? Das ist aber doch wieder Timing. Ich muss also auf Basis irgendwelcher Fundamentaldaten und Prognosen an etwas glauben und auf Basis dieses Glaubens eine Entscheidungen zur Verteilung meiner in Indexprodukten aggregierten Investitionen treffen.

Parallel dazu verändert sich die Architektur der Indexprodukte laufend, diese sind ja auch nur von Analysten erschaffen worden siehe die aktuelle Diskussion bei MSCI wie stark China in den Index genommen werden soll. Wenn ich also meine Indexprodukte selbst gemischt habe, dann muss ich darauf achten, dass meine Glaubenssätze weiterhin ausreichen repräsentiert sind und damit die Verteilungschlüssel analog zum periodischen Rebalancing an Makro-Faktoren anpassen.

Ein rein passiver Ansatz ohne jegliches Tuning erscheint mir daher für "Do it yourself Portfolios" als Illusion. Dann darf ich aber gar nicht mit dem Mischen von verschiedenen Produkten anfrangen.

Und damit bin ich wieder bei meiner erste Frage. Soll ich mir selbst ein Mischungsverhältnis definieren und wenn ja, was wäre der realistisch zu erwartende Vorteil aus dieser Strategie? Wie verändert sich mein Risiko?

Gibt es dazu zumindest qualitativ fundierte Aussagen oder bin ich wieder bei Glauben und Kunst? Die Mischung ist egal, siehe https: Die Börse hilft uns nicht arm zu sterben, aber sie macht uns nicht reich. Das Marktportfolio stellt das Optimum in der Portfoliotheorie dar und es ist nach Marktkapitalisierung gewichtet. Die "BIP-Gewichtung" hat keine Basis in der Finanzmarkttheorie, es ist mehr ein praktischer Erklärversuch um abweichende Gewichtungen zu rechtfertigen. Es gibt tatsächlich unglaublich viele Studien, die sich mit Marktanomalien, verschiedensten Investment-Strategien oder Faktoren beschäftigen, leider besteht nur selten Einigkeit unter den "Experten".

Und viele Erkenntnisse lassen sich in der Praxis auch nicht nutzen, da in den Studien gerne mal Kosten und Steuern ignoriert werden oder die Studien schlichtweg Fehler beinhalten. Mit dieser Unsicherheit muss man als Investor halt leben. Aber auch hier gibt es keine Garantie, dass man damit höhere Renditen in der Zukunft erhalten wird. Du solltest erst einmal für dich selbst klären, ob du lieber aktiv oder passiv investieren möchtest, da tickt ja jeder anders. Für einen passiven Investor sollte das nach Marktkapitalisierung gewichtete Marktportfolio die Basis darstellen, alle Abweichungen davon sollten einen guten Grund haben, wie z.

Der passive Investor wählt eine fixe Asset-Allokation mit der er durch dick und dünn gehen will, kein Stockpicking und kein Market Timing.

Vielen Dank für das ausführliche Feedback zu meinen Fragen. Dann werde ich mal auf die optimale Asset Allocation und auch das Rebalancing innerhalb des Aktienteils in meinem Portfolio pfeiffen.

Kostet offenbar eh nur unnötig Gebühren und Steuern. Ich habe in diesem Jahr ein Depot im Wert von Euro angespart. Ich hatte bisweilen zuletzt immer Die Gebühren dementsprechend hoch, vor 2 Tagen die Kurzschlussreaktion, alle Fonds verkauft! Oben genannte Fonds 2-monatlich für die nächsten Jahre besparen, vorausgesetzt am Mast festgebunden und die Ohren mit Wachs verschlossen ich knalle nicht vorher durch.

Ich weiss, alle meine Vorstellungen scheinen sehr kompliziert, am liebsten wäre mir die 1, 2 oder 3 Fonds Lösung. Aber Verteilung nach Marktkapitalisierung finde ich bescheuert, auch passt es mir nicht das z. Dein Motor läuft und jetzt leg den Gang ein und gib Gas, wenn du vorwärts kommen möchtest und vor allen Dingen lass die Emotionen raus ".. Der Rest kommt weg! Nuja, da dass jetzt nicht wirklich ne konkrete Frage auf irgendwas im Einzelnen ist, bleibt ja nur eine allgemeine Kommentierung dessen was du so geschrieben hast.

Ich schau mal was mir so auffällt:. Du bist seit einem Jahr investiert? Und dann in diesen Fonds? Frage - hast du die dir selbst rausgesucht? Mit welchen Überzeugungen, welchen strategischen Grundüberlegungen? Und bestehen diese immer noch, oder haben die sich geändert? Oder waren das Fonds vom Bankberater? Und jetzt hat sich das alles geändert? Was sind deine neuen Grundüberzeugungen, deine strategische Ausrichtung und die theoretischen Hintergründe, mit denen sie unterfüttert werden und wie fest sind die?

Weil als einziger Grund gegen die Fonds wurde nur beiläufig erwähnt "Gebühren zu hoch", aber erstens, das konnte man doch schon vorher sehenden Auges erkennen, und zweitens, nuja die Entscheidung aktive oder passive Anlage sollte eigentlich schon an tiefgründigeren Aspekten gemacht werden, also einfach grundlegend von wessen Sinnhaftigkeit man eher überzeugt ist.

Also eigentlich ist es besser, anstatt das wir dir was erklären, dass du erstmal umgekehrt uns was erklärst, und zwar die Hintergedanken deiner aktuellen ETF-Verteilungswünsche. Wenn du die offenlegst und darstellst, welcher Plan dahintersteht, und welchen Sinn du dir davon erhoffst, können wir ja schauen ob das zusammenpasst oder nicht. Das sage ich nur, um nicht nochmal einfach ins blaue alle bereits hier gesagten Grundlagen des passiven Investierens wiederholen zu müssen, und verweise dazu lieber auch auf die schöne Übersichts-Artikelliste.

Ich empfehle nochmal die Lektüre der Artikel, da steht vieles schon drin was dir hilft deine Fragen auch wenn du jetzt eigentlich garkeine konkret bezogenen, nur ein allgemeines "sagt mal was dazu", gestellt hattest, was auch nicht besonders förderlich ist selbst zu beantworten, und das ist ja das Ziel hier.

Warum ist dir das "unsympathisch", und was würdest du stattdessen lieber machen? Deine Vorstellungen sind nicht kompliziert, nur ein bischen widersprüchlich. Und was die "Realität" angeht So einfach, nichts weiter. Das kann man anders sehen, und meinen dass aus X Y Gründen der "korrekte" Anteil von zB China "in Wirklichkeit" Z Prozent betragen sollte, aber am Ende ist das alles auch nur immer wieder dieselbe alte Gretchenfrage: Wie will man den "korrekten" Anteil eines Landes bzw den Unternehmen im Index eigentlich bemessen?

Da gibt es verschiedene Ansätze, alle mit ihren Pros und Contras. Marktkapitalisierung ist halt einer davon, und es hat schon seine Gründe, warum sich der jahrzehntelang als Standard etabliert hat lies dich darüber halt ein bischen ein, um den Argumenten besser folgen zu können. Okay, dann beschreib mal worauf sich deine Gewichtungsmethoden beziehen, systematisiere das in ein Regelmodell und mach ein paar Backtests, erst dann ist das wirklich was wert worüber man ernsthaft diskutieren kann.

Kurzschlussreaktion, alle Fonds verkauft" " Hallo, heute quaele ich Euch mit weiteren Spitzfindigkeiten: Manege auf fuer Excel-Hokuspokus 4. Ausloeser waren gutgemeinte und wertvolle Posts wie die von ChristophG https: Weil sie unnatuerlich sind! Die allergroesste Mehrzahl der Sparer-Zyklen sieht doch so aus:. Man spart also als junger Mensch eher wenig, danach ein bisschen und zum Ende hin immer panischer?

In Wirklichkeit muesste der Sparplan-Anteil noch zum Ende hin ansteigen, weil bei den meisten Erwerbsbiographien erst zum Ende die Sparraten stark ansteigen. Das kann dann "gut" sein wenn dann gerade Baisse herrscht oder "schlecht" wenn's nur hoch geht bis zum Entsparzeitpunkt - das hat man nicht in der Hand. In der Wissenschaft wurde deshalb ernsthaft erforscht und vorgeschlagen als junger Anleger mit Hebel 1,,5x zu "investieren", um das Investitionspfad-Risiko zu mindern Abzug , Wiederanlage d.

Sparrate in Anteile umrechnen und ueber den Zeitverlauf akkumulieren,. Dein Retter, der Sparplan "glaettet" jetzt aber alles: Freue dich, wenn's runter geht und du noch mind.

Volatilitaet ist Sparplaners-Freund, nicht dein Feind! Jetzt weisst du Bescheid. Karsten, rechnet in seinem Post diese Woche vor, weshalb er persoenlich so gut wie keine Notfall-Reserve emergency fund haelt. Damit stellt er sich ketzerisch gegen die weitlaeufig akzeptierte Mehrheitsmeinung irgendetwas zwischen Monatsverbraeuchen fuer Unvorhergesehenes in zB Tagesgeld zu halten zB f.

Waschmaschine, Auto-Reparatur, Arbeitslosigkeit, unvorhergesehene Notfall-Ausgaben und jedem Anfaenger wird geraten erst mal so ein Wohlfuehl-Polster aufzubauen, bevor es endlich an einen Depot-Sparplan geht Fuer mich persoenlich spielen die Opportunitaetskosten einer Notfall-Reserve keine so grosse Rolle mehr. Wenn das "Spiel gewonnen ist", kann man sich natuerlich einen Porsche, Schwimmbad, Yacht oder fettes "Notfall-Reserve-Polster" leisten.

Wenn man erst noch dahin will, muss jeder selbst entscheiden, wie "hart er am Wind Segeln will". Immerhin, die Argumentation von Karsten ist gut und korrekt. Oder was meinst Du erst seinen Post lesen? Interessante Betrachtungen, die du da zusammengefasst hast. Ich geb' mal meinen unqualifizierten Senf zu dem Artikel dazu:.

Fazit für mich man kann das aber auch anders sehen: Mag sein, dass mir ein paar Prozent Rendite durch die Lappen gehen, dafür schlafe ich besser: Zum Inhalt allgemein, haja das sind halt so typabhängige Excelgeschichten.

Ich könnte dazu auch einige Beiträge amerikanischer Finanzblogger rauskramen, die in eine ähnliche Richtung gehen - zB wo mal vorgerechnet ;- wurde dass die "übliche Empfehlung", man solle ja im Alter seine Aktienquote reduzieren, historisch meist "unvernünftig" war im Sinne von: Man muss halt nur die Schwankungen aushalten, und das ist eigentlich der ganze Knackpunkt bei solchen Geschichten - die Übertragung von Excel-Theorie in Lebens-Praxis. Ich traue den Finanzbloggern, die sowas durchrechnen, und einer Minderheit ihrer aufgeklärteren Leser solche konsequente Durchhaltefähigkeit schon durchaus zu, aber habe über die allgemeine breite Massentauglichkeit doch so meine Zweifel, weil die Mehrheit der Leute dann doch nicht so rationale homo oeconomicusse sind wie es das Konzept vorraussetzt.

Aber daran kann man ja arbeiten: Ist ja dasselbe wie bei der Diskussion die wir auch hier schon öfter hatten: Mir egal wie, hauptsache die Leute kommen überhaupt mal zum Investieren. Historische Betrachtungen können durchaus sinnvolle Aussagen machen, man muss nur gewisse Einschränkungen beachten.

Erstens, eine längerfristige Betrachtung ist immer mehr Wert als eine kürzerfristige - idealerweise sollten mindestens mehrere Makrozyklen, also Jahrzehnte, mit Aufs und Abs, betrachtet werden, je länger umso mehr Verallgemeinerungspotential hat das ganze, wegen mehr Datenpunkten, weniger zeitpunktabhängiges Zufallsrauschen.

Und umgekehrt gehts natürlich auch nicht. Über die kurzfristige Zukunft lässt sich sowieso nichts sinnvolles sagen. Aber aus dem allgemeinen langfristigen Aufwärtstrend des Aktienmarktes seit über hundert Jahren kann man zB aber zumindest die berechtigte Überzeigung ableiten, dass er auch in weiteren hundert Jahren sehr wahrscheinlich noch höher als heute stehen wird. Drittens, man muss ein gewisses Verständnis für Statistik, insbesondere Verteilungsfunktionen entwickeln.

Nein im Gegenteil, das was am Ende so lapidar als "langfristige Durchschnittsrendite" zusammengefasst wird, setzt sich im einzelnen aus vielen verschiedenen Jahresrenditen zusammen, die auch weit von diesem Mittelwert abweichen können und tun.

Das war so, ist so, und wird auch weiter so bleiben, also muss man damit umgehen können. Wenn man die Barreserve immer gebraucht, ist sie bald auf gebraucht, und damit keine Reserve mehr. Aber wie gesagt, da muss jeder selber entscheiden, welches Kontenmodell am besten zu ihm persönlich passt.

Das betrifft einen Anfänger natürlich viel mehr als so alte Hasen wie es Joerg am Ende schon angesprochen hat - wer wie wir schon ein gewisses Depotvolumen aufgebaut hat, der könnte sich auch bei einer Krisenhalbierung davon trotzdem auch noch tausend neue Waschmaschinen leisten, wenns denn nötig wäre: Oder wenn es bei dir anders waere, koenntest du vielleicht den Markt mit deinen pers.

Wieviele von uns halten aber sogar 10, 15, 20k "zuviel"? Moin Chris "wen meine ich mit DU"? Tja eigentlich nur Niko und Dich Ihr seid die einzigen zwei, die meinen Post gelesen und kommentiert haben ;-. Also bei "DU" denke ich immer an dieses Werbeplakat mit dem freundlichen aelteren Onkel. Der hat so'nen lustigen Zylinder auf, mit blau, weis - so bandiert und gesternt. Mit einem knorrigen, grotesk langen Zeigefinger deutet er energisch auf die Betrachter und sagt: Lustige Werbung fuer eine Pfadfindergruppe?

Jedenfalls das stelle ich mir immer vor, wenn ich "DU" schreibe: Naja, einige Argumente sind ja aber arg an den Haaren herbeigezogen. Entscheidend ist da eher die persönliche Situation. Ein Familienernährer, der selbstständig arbeitet und dabei auf sein Auto angewiesen ist und zudem in einem Eigenheim lebt wird natürlich mehr Geld puffern müssen. Der kinderlose Single, der zur Miete wohnt und mit dem Fahrrad zu seinem Arbeitgeber fährt, der kommt warscheinlich mit einem Tausender locker aus.

Letztendlich ist es eben ein Feuerlöscher. Mal ungeachtet irgendwelcher schwarzen Schwäne, die sowieso alles über den Haufen werfen… Und daran wird dann die Reserve festgemacht. Das Ganze ist eine Versicherung. Und Versicherungen kosten Geld. Wenn nix passiert zahlt man drauf…. Der Preis für diese Sicherheit ist eine - gemessen an allen Rücklagen - kleinere Rendite. Wie so oft im Leben gilt auch hier: Wir hier können jedenfalls beides guten Gewissens empfehlen, bzw würden auch von keiner Variante besonders abraten.

Wofür sich jeder einzelne Anleger letztendlich entscheidet, hängt von seiner individuellen Situation, Ansprüchen und Bedürfnissen ab, in der persönlichen Abwägung der Eigenschaften der beiden Varianten. Sagen halt die Leute, die sich für so eine Variante entscheiden, und das mag für sie auch alles stimmen, sei ihnen also gelassen. Über die Vor- und Nachteile beider Varianten könnte man lang und breit diskutieren, haben auch wir hier des öfteren schon getan. Haja, die lieben alten Dividenden mal wieder Mir fehlt grad die Motivation, da nochmal die durchgekaute Diskussion zu führen, vielleicht können einige andere Kommentatoren ja mal einspringen?

Mit fast allen anderen Aktien ist es ähnlich. VW produziert weltweit und verkauft auch weltweit. McDonald's stellt weltweit die Burger mit Zutaten aus dem Endverbraucherland her siehe Bigmacindex zum Kaufkraftvergleich. Burger King gehört zur kanadischen Restaurant Brands obwohl nicht nur in Kanada Whopper gegessen werden. Eventuell verkauft Samsung genausoviel in Europa wie Apple und auch nicht wenig. Die EM-Aktienmärkte sind m.

BIP-Gewichtung versus Marktkapitalisierungsgewichtung haben wir hier auch schon des öfteren immer wieder mal durchgekaut. Abseits aller Detaildiskussionen über Vor- und Nachteile jeder Variante und der letztendlichen "Was ist denn nun besser?

Jeder muss da seine eigene Vorgehensweise finden, von der man begründet überzeugt ist, denn nur mit Überzeugung schafft man es, das Anlegen auch langfristig konsequent durchzuziehen und das ist ja eigentlich das wichtigste. Und in dem Zusammenhang wollte ich erstmal die Leser, die über sowas grübeln, nur darauf hinweisen, dass man von uns aus beides machen kann, bzw sich jeder einfach für das entscheiden soll wovon man eher überzeugt ist.

Wie gesagt, dass ist eh nur der grobe, oberflächliche Holzschnitt. Ne "richtige" BIP-Gewichtung, die also wirklich auf die einzelne Länder-Ebene alle Volkswirtschaften demnach gewichtet, übersteigt aber eh den praktischen Umsetzungshorizont der meisten kleinen Privatanleger. Wenn überhaupt, versucht man sich dann wenigstens mit Regionen ETFs der ganzen Sache noch etwas weiter anzunähern, aber auch das ist nur mehr oder wengier eine Abstraktion.

Inhaltliches zu solchen komplexeren BIP-Gewichtungen kann man beispielsweise von den Indexanbietern lesen, die es vor Jahren mal probiert haben, solche danach angepassten Indexserien rauszubringen und populär zu machen. Das klingt alles auf dem theoretischen Papier ganz nett, scheint sich aber im konkreten Praxisgebrauch danach auch nicht so wirklich durchgesetzt zu haben - erkennt man schon daran dass es eigentlich wenig bis garkeine ETF-Produkte auf solche "GDP-weighted Indices" gibt. Vielleicht ist die mangelnde Nachfrage auch ein Zeichen des Marktes, das solche "Gimmicks" als doch eher nicht so wichtig eingeschätzt werden.

Dafür kann das Unternehmen doch nichts, das sollte also für so einen zweifelhaften Zusammenhang nicht noch "bestraft" werden. Dabei werden verschiedene Fundamentalkennzahlen zB Gewinne, Umsätze, Buchwerte herangezogen und aufsummiert, und geschaut welchen Anteil jedes einzelne Unternehmen mit seinen Bilanzwerten zu diesen Gesamtwerten beiträgt und danach ihre Gewichtung im Index sortiert. Nachzulesen zb hier https: Genau das war ja meine Frage.

Ich kann keinen Sinn an dieser Aufteilung erkennen. Offensichtlich profitieren hauptsächlich Aktien aus Industrieländern von der steigenden Wirtschaftskraft in den EM.

Wie wird es in den nächsten 10 Jahren aussehen? Es ist immer gut mehrere Eisen im Feuer zu haben. Bei der Anzahl der verarbeiteten Transaktionen in liegt Ant mit Milliarden gegenüber 7,6 Milliarden schier uneinholbar vorn. Aktuell mögen die Ströme noch vom Industrieland ins Schwellenland gehen: Coca Cola und Apple verkaufen der erstarkenden Mittelschicht ihre Produkte.

Aber irgendwann dreht sich das um. Dann verkaufen die Chinesen und Inder uns Medizintechnik für eine alternde Bevölkerung. Beim Stahl ist es schon so weit. Vor allem, weil es eine schöne Kombi ist. Man ist signifikant in den Entwicklungsländern investiert, aber die soliden Industrieländer stellen den Löwenanteil.

Das Auge investiert mit: Aber meine Erfahrungen seit haben nich das gelehrt. Ein Wort noch zu "Entwicklungsländern". Ich habe das schon mit Absicht hingeschrieben.

Aber gefühlt sind es eben doch Entwicklungsländer mit komischen Regierungen, Umweltproblemen und Korruption. In meiner täglichen Praxis sehe ich immer wieder, dass Anleger überhaupt nicht in Schwellenländer investieren, weil es ihnen zu unseriös ist.

Mir ist das letzlich egal. Verwirrung und die Frage: Im Laufe des Jahres habe ich mir dann angewöhnt zu sagen: Klare Ansage und der Schwung bleibt erhalten. Tagesgeld ist der Teersumpf in dem die Leute feststecken. Da müssen sie raus. Ob mit oder ohne Emerging Markets. Simple Lösung ohne Rebalancing und kostensparend. Wichtiger ist ja die Asset-Allokation.

China wird ja jetzt auch in den MSCI World aufgenommen und es fragt sich inwieweit die Unterscheidung zwischen entwickelt und Schwelle nich Sinn macht. Persönlich will ich einfach an den wertvollsten Unternehmen weltweit teil haben Marktkapitalisierung und da ist mir das Land mit dem Hauptsitz egal.

Die Korrelation nimmt ja laufend innerhalb der Aktienwelt zu. Jeder soll das machen wovon er am ehesten überzeugt ist, denn gerade diese Überzeugung ist das eigentlich wichtige, denn die ermöglicht es einem in der gewählten Allokation auch lange genug dranzubleiben. Und diese Durchhaltefähigkeit ist das Entscheidende bei der Anlage, nicht so sehr die Detailaufteilung - siehe: Ich gehe mal stark davon aus dass du schon allgemein investiert bist - gut so, mehr brauch man sich eigentlich garnicht darüber zu streiten.

In der letzten 10j-Periode also hat EM schlechter als der World performt, ja. Geht man noch weiter zurück und schaut sich die vorletzte 10j-Periode an zB , war der EM viel besser als der World Mit so "Rückspiegel-Backtesting" sollte man eh vorsichtig sein und dessen Aussagekräfte nicht überschätzen.

Weder lässt sich daraus wirklich definitiv ableiten, dass für die Zukunft EMs "total schlecht und unnötig sind, also keiner sollte mehr darin investieren", oder dass EMs "absolut das beste sind und jeder sollte nur noch darin investieren".

Wie gesagt, Rückspiegel-Investieren, vorsicht. Wenn du da richtigerweise einhakst und sagst "halt, so einfach kann man das ganze natürlich nicht sehen, das ist eine unvernünftige Fehlableitung, da sich das ja auch mal wieder für die Zukunft ändern kann und wird" Man wird nicht "den einen" Schuldigen finden, der sich das ursprünglich ausgedacht hat und den man dafür verantwortlich machen kann.

Dahinter steht nun nicht so sehr ein wissenschaftlich-autoritärer Anspruch, dass das nun schon die "optimalst berechnete" Assetallokation sein soll, sondern es geht erstmal einfach nur darum, den Anfängern und Unschlüssigen, die von selbst nicht auf den Trichter kommen, überhaupt mal irgendeine Zahl hinzuwerfen, zu der sie sich positionieren können. Also wie oben gesagt, können sie die auch ablehnen und das anders machen, aber dafür müssen sie sich ja erstmal selbst eigene Gedanken machen warum sie das ablehnen und was besser sein soll.

Der Bildungsprozess wird dadurch also hoffentlich angeregt. Aus seinen Leserzuschriften hat sich die Überzeugung herauskristallisiert, dass die meisten Einsteiger eben kein abwägendes wischi-waschi "ja äh also man kann das so oder so oder so Man hätte die Gewichtung also laufend anpassen müssen, oder auch nicht. Ob das Sinn ergibt, musst Du selbst entscheiden. Genauso gut könnte man sagen, dass das Investieren nach Marktkapitalisierung in der Vergangenheit keinen Sinn ergeben hat, weil andere Dinge im Rückblick besser waren.

Was sagt uns das für die Zukunft? Deine Betrachtungen im Rückspiegel sind sehr problematisch. Du wählst willkürlich einen bestimmten Zeitraum 10 Jahre und machst daran alles fest. Was vor dieser Zeit passiert ist, interessiert Dich nicht. Eine solche Betrachtung ergibt in der Tat keinen Sinn. Welchen Sinn das ergibt, möchtest Du wissen? Es muss ja auch nicht alles einen Sinn ergeben.

Das ist schon klar, aber das war auch nicht meine Frage bzw. Es geht mir darum WIE man es umsetzt um in "beiden Regionen" investiert zu sein. Man kann doch nicht einfach nach den ersten beiden Zeichen der ISIN gehen und damit bestimmen in welchen Ländern das Geschäft der Aktiengesellschaft spielt. Pizza Hut, KFC enthält. Wirtschaft in den EM lief deutlich besser in den letzten 10 Jahren und Aktien liefen deutlich schlechter als in den Industrieländern.

Also an der Börse Stuttgart kann man doch fast nur deutsche Aktien handeln. Was möchtest Du mir damit sagen? Stuttgart ist eigentlich die Börse für Zertifikate. Wenn man japanische Aktien an einem deutschen Börsenplatz ordert zahlt man ca. Stuttgart kann ich gar nicht auswählen, nur Frankfurt und Berlin.

Gibt es dafür spezielle ETFs? Oder geht das nur per aktiv gemanagten Fonds und per Einzelaktien? Da gibt es mehr als genug zur Auswahl mehr als MSCI macht das seit , siehe https: Ich nutze dieses Framework als Grundlage für meine Investition und bin fertig. Das ist vergleichbar mit der Programmiererei. In meiner Jugend programmierten echte Männer in Assembler.

Heute hat man fertige Bibliotheken und muss nicht mehr jede Eingabemaske selbst programmieren. Oder wie die Automobilfirmen. Die ziehen die Strippen nicht selbst durchs Auto, sondern lassen sich fertig konfektionierte Kabelbäume anliefern, die dann zack, zack einrasten und weiter geht's.

Bitte lies Dir meinen Post durch. Das hat nichts mit investieren in Wirtschaftszonen zu tun sondern mit investieren in Aktienmärkten. Ich teile deine Ansichten, aber wir können daran nichts ändern. Irgendwer im Wertpapier-Forum hat wohl mal Natürlich gibt es auch andere Stimmen, aber die gerade erwähnten Standardempfehlungen halten sich erstaunlich hartnäckig. Selbst wenn es nur die Unternehmensform Aktiengesellschaft in der Welt gäbe, diese rein national agierten und alle zugeordneten Länderkürzel stimmten, kriegte man keine saubere BIP-Gewichtung hin, weil innerhalb jedes ETFs wiederum nach Marktkapitalisierung gewichtet wird.

Oft liest man als Begründung: Ich sehe das wie du, man könnte man auch schreiben: Danke für Deine Antwort. Bei der Gewichtung nach Marktkapitalisierung kommt noch hinzu, dass zusätzlich von den Indexerfindern der prozentuale Streubesitz berücksichtigt wird. Das macht natürlich Sinn wenn viele Marktteilnehmer nach Indexen investieren, da es sonst zu Verknappungen und ungewollten Kursausschlägen kommen kann siehe VW damals bei ca.

Nach welchen Kriterien legt das denn wer fest? Wenn dir diese Mischungen nicht behagen, mische einfach nach deinem Gusto.

Mit Hilfe von historischen Daten kannst du berechnen, wie sich deine Mischung in der Vergangenheit entwickelt hat. Wenn du das goldene Ei gefunden hast: Hoffentlich verliert diese goldene Ei in der Zukunft nicht seine Zauberkräfte ;-. Langsam wird es echt skurril. Da hast du vielleicht was missverstanden. Ich denke er wird uns noch erklären wie das geht. Man könnte sich zum Beispiel den hier kaufen: Warum sollte es jetzt nicht auch einen geben der z. Ich wollte mich ja ursprünglich aus der Diskussion raushalten, aber vielleicht braucht es eine kurze knappe Antwort, damit es klar wird:.

Du irrst im Detail. Das geht am leichtesten, wenn man sich ein paar ETFs schnappt, die den gesamten Markt abdecken, so dass man möglichst an jedem Unternehmenserfolg der Welt partizipiert. Auch die Aufteilung in Der Finanzwesir hat ja schon oben erklärt, dass er die Gerade Neulingen ist mit einem konkreten Rat oftmals mehr geholfen als wenn ich hier schreibe: Ich würde mir davon aber nicht mehr als eine Orientierungshilfe versprechen.

Breit streuen ist das wichtige daran. Statt einer Investition in Unternehmen, die unterschiedlichen Wirtschaftsregionen zugeordnet sind, kann man natürlich auch andere Kriterien heranziehen. Theoretisch geht dies natürlich auch mit Branchen-ETFs. Wenn man nun die Maxime der möglichst breiten Streuung auch hier anwenden will, muss man jedoch mehr als ein Dutzend ETFs kaufen, um wieder mehr oder weniger die komplette Welt abzudecken.

Es ist also ein höherer Aufwand nötig, um das gleiche Resultat zu erreichen. Den einen wird es geben. Da meine Glaskugel leider ziemlich trübe ist, kann ich solche Vorhersagen nicht treffen und streue daher lieber breit - wenn jemand anders da mehr Vertrauen in seine Zukunftsprognosen hat: Jeder investiert sein eigenes Geld. Der konkrete Comstage ETF LU darauf wurde aufgelegt und wieder geschlossen, weil er mangels Anlegerinteresse nie auf ein ausreichendes Fondsvolumen kam, sondern nur einen einstelligen Millionenbetrag einsammeln konnte.

Am Ende gehts nach allen idealtheoretischen Überlegungen halt immer nur noch um eins, sie müssen auch konkret umsetzbar sein, es müssen Investitionsvehikel dafür vorliegen. Wenns die nicht gibt, tja dann kann ich noch so lange drauf warten oder rumkritisieren, aber es bringt ja nichts.

Danke für die Info, das ist sehr interessant. Auf stark wachsende Volkswirtschaften zu setzen um stärkere Aktiengewinne einzufahren ist also nicht so einfach.

Also nochmal, ich habe kein Problem mit den normalen Modellen sondern mit diesem schrägen Das Ziel soll sein vom stärkeren Wachstum der EM zu profitieren, was ja definitiv unlogisch ist. Da könnte man auch Apple-Aktien kaufen wenn man in Obst investieren möchte oder Bayer-Aktien wenn man in Bayern investieren will. Ich möchte noch ergänzen, dass die Gewichtung nach Marktkapitalisierung gewisse Besonderheiten aufweist.

Der Markt ist nach Marktkapitalisierung gewichtet, d. Und alle Investoren können das gleiche Marktportfolio halten ohne die Zusammensetzung des Marktes zu verändern, das gilt für keine andere Gewichtung. Unter der idealistischen und unrealistischen Annahme, dass der Markt vollständig effizient ist, also alle verfügbaren Informationen eingepreist sind, ist das Marktportfolio die neutrale Wahl.

Rückwärts schauend lässt sich natürlich immer ein besseres Portfolio identifizieren, aber wenn der Markt effizient ist, dann kann man das nicht systematisch schon im Voraus tun. Ein effizienter Markt kann nicht systematisch geschlagen werden, sondern nur per Zufall.

Selbst in einem ineffizienten Markt ist das Marktportfolio eine gute Wahl, weil man damit trotzdem passiv an die Marktrendite kommt ohne die Kosten, die aktive Investoren haben um Markt-Ineffizienzen auszunutzen.

Vielleicht wird die zu erwartende Rendite nicht als hoch genug empfunden um das höhere Risiko zu rechtfertigen, der Grund könnte z.

Hat man langfristig mit Unternehmensanleihen eine niedrige Korrelation und Depotschwankungen? Für den risikoärmeren Portfolioteil machen für Schweizer Staatsanleihen zurzeit wenig Sinn, da negativ verzinst. Ausländische Anleihen sind dem Währungsrisiko ausgesetzt. Bin auf der Suche nach einer Alternative, um das Tagesgeld nicht versauern zu lassen. Es gibt dort halt weniger Aktien. Kennt jemand den Grund warum in den letzten Jahren die EM schlechter performt haben?

War es eine andere Branchengewichtung zu viele Rohstoffaktien z. Da muss doch dann ziemlich viel im ETF getradet werden, oder? Wenn ich mir zum Beispiel den DAX selber baue und Beiersdorf wird im DAX gegen Wirecard ersetzt dann muss ich nicht nur Beiersdorf verkaufen und Wirecard kaufen sondern auch noch die Gewichtung der anderen 29 Aktien anpassen wenn nicht zufällig Wirecard und Beiersdorf die gleiche Marktkapitalisierung haben.

Das wären beim DAX also 31 Trades. Bei einem Index mit Aktien dann Trades. Das kostet doch dann jedes mal Transaktionsgebühren, oder? Ich beobachte berechne diese seit für die Assetklassen in meinem Depot. Wie weiter oben schon erwähnt, ist "share dilution" eine Erklärung, warum da kein direkter Zusammenhang zwischen Schwellenland-Wirtschaftswachstum und Gewinnwachstum für den Schwellenland-Aktionär zu sein scheint.

Für mich steht inzwischen fest, dass ich für den risikobehafteten Teil ein Weltportfolio aufbauen werde. Mir stellt sich eine Frage, die die Aufteilung auf den risikoarmen und den risikobehafteten Teil betrifft:. Für mich habe ich dann noch ,4 EUR übrig. Also, ob und wie mit welcher Methode du deine Allokation im Zeitverlauf anpassen willst, ist dir persönlich selbst überlassen. Du kannst dich ein bischen dazu einlesen, es gibt ja viele Vorgehensweisen dazu die von relativ simpel bis ziemlich komplex pseudo- optimiert reichen - damit kannst du, wenn es dir für's Wohlbefinden hilft, schon jetzt deine Investitionen für die nächsten 25 Jahre durchplanen, mehr oder weniger ;- Am Ende zählt eh nur eins, man muss sich die ganze Zeit dann auch konsequent dran gehalten haben.

Da sich die Menschen eigentlich zu sehr voneinander unterscheiden also zB darin in welchem Alter sie jeweils welche Kursschwankungen ertragen können , halte ich da von pauschalen "one-size-fits-all"-Lösungen eigentlich recht wenig, oder starren Regeln für Jeden.

Naja, die Frage ist ein bischen schwammig, bzw falschherum, gestellt. Überleg dir lieber mal auf der anderen Seite, was "Altersvorsorge" für dich eigentlich konkret bedeutet - also zB in Euro-Beträgen, die du dann zur Verfügung haben möchtest.

Was die ETFs angeht, kann man so machen, sind ja klassische Standardindizes. Wie gesagt, um mal die schwammige "reicht das? Geh zB auf https: So und nach dem Klick auf "Berechnen" steht dann irgendein Endbetrag im Raum. Da ich einige deiner genauen Parameter nicht kenne dein Alter bzw deine Ansparzeit, dein bereits investiertes Depotvolumen, etc.

Anfänger Etwas zu sparen ist immer gut. Sie müssen ja neben dem sparen fürs Alter auch noch jetzt leben. Arbeiten Sie darauf hin das doppelte oder besser das 3-fache netto zu verdienen und erhöhen Sie dann die Sparrate successive. Bis dahin ist 1 ETF ausreichend. Für den Anfang ist das schon mal sehr gut! Wenn dein Portfolio etwas grösser geworden ist und du etwas mehr verdienst, könntest du noch "Emerging Markets" dazunehmen.

Darf ich fragen warum du ausschüttende ETFs gewählt hast? Für das dauerhafte Sparen ist thesaurierend etwas einfacher.

Verloren geht dir aber bei beiden Varianten kein Geld, also keine Sorge. Respekt für deine hohe Sparquote trotz niedrigem Gehalt! Sieht für mich solide aus. Die VL hätte ich wohl noch eher in Emerging Markets gesteckt wenn das geht. Wie lange hast du denn noch bis zur Rente? Ich finde die Kombi ganz gut wenngleich der Stoxx zwar ganz nett ist, home-bias und so aber nicht unbedingt sein müsste. Wie genau das in der Zukunft läuft, kann man natürlich nicht sagen. Auf jeden Fall ist es gut anzufangen.

Bessere Jobs kriege ich nicht, ich habe nur einen Realschulabschluss mit 3,9 und eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung mit 3,2 abgeschlossen. Das ich den Nettoeuro-Job bekommen habe war schon ein Glücksgriff. Ich habe über die letzten 3 Monate Bewerbungen geschrieben, es ist aussichtslos. Das Geld verdiene ich seit 3 Jahren. Ich bin jetzt 31 Jahre alt und wohne in Gera, Thüringen. Das mit dem jetzt Leben kriege ich nicht hin, dafür reicht das Geld einfach nicht und an mehr komme ich nicht.

Wenn ich mir über die ETFs zumindest soviel zusammen sparen kann damit ich im Alter meine Medikamente bezahlen und relativ schmerzfrei leben kann, dann soll mir das reichen. Naja so früh wie möglich, damit ich nicht mehr arbeiten gehen muss.

Wie hoch ist meine Einkommenslücke? Vanguard sind die Guten weil die, die Philosophie haben sich nur das zunehmen was sie zum Leben brauchen und alle Vorteile darüber hinaus an den Kunden weiterreichen, während die anderen Banken nur auf Profit aus sind. Darum ist es ein Vanguard geworden. Die haben keine Thesaurierer, darum der Ausschütter. Der iShares dazu gemixt für den Fall das Vanguard pleite geht, damit wenigstens ein bisschen was übrig bleibt.

Anbieterdiversifikation nennt sich das glaube ich. Wenn die mal gezwungen sind mit ihrem Geld etwas für die Umwelt zutun dann sausen die Kurse mit Sicherheit in den Keller.

Die Industrienationen sind da besser abgesichert, glaube ich zumindest. Ich habe noch 36 Jahre bis zur Rente mit Die Franzosen, die Spanier und Engländer brauche ich nicht unbedingt, aber ich will eben nicht auf die Schweiz und die Skandinavier verzichten. Gibt es einen ETF der Europa so ähnlich wie folgt gewichtet? Andersherum will ich auch nicht alles nur auf ein Land wie Deutschland setzen. Bei Deinem Gehalt eine Aktienanlage zu starten, ist der nackte Wahnsinn.

Dann aber noch zu überlegen, wer die Guten und wer die Bösen sind und sich in Spekulationen über den Klimawandel zu verlieren, ist einfach nur Irre. Du landest in der Sozialhilfe. Alles, was Du heute sparst, kann später eventuell mit staatlichen Hilfen verrechnet werden.

Der Staat wird sich freuen, wenn er Dir weniger bezahlen muss, weil Du ja etwas vorgesorgt hast. Für Dich gibt es nur eines: Dann stimmt was nicht, Programmierer werden händeringend gesucht.

Ob es an Thüringen Umzug? Aber ich glaube, du versprichst dir für deine Zwecke zuviel davon. ETFs sind doch Sondervermögen. Hast du dich ein bisschen mit dem Thema Indexfonds beschäftigt, bevor du investiert hast? Bitte nimm mir das nicht übel, aber ich denke du willst uns ein wenig trollen - zumindest sind deine Angaben nicht plausibel.

Ich sehe da jetzt aber mal drüber hinweg und hoffe auf ein Missverständnis was ich aber nicht wirklich glauben kann ;-. Gerade als fertig ausgebildeter Informatiker gibt es hunderte Möglichkeiten seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt massiv zu erhöhen - wir leben in einer Zeit, wo ständig neue Aspekte der Digitalisierung auftauchen, das Wissen im Grunde frei verfügbar ist und man spätestens dann deutlich nachgefragt wird.

Wenn du wirklich Kommer und Bogle gelesen hast und zumindest zum Teil verstanden , dann hast du deutlich das Zeug dich auch in gefragte Sachverhalte einzuarbeiten. Dazu kann man natürlich auch an der eigenen Mobilität arbeiten. Selbst wenn du nicht weit weg willst z. Findest du es nicht deprimierend als junger Mensch von wenig Geld noch so viel zurückzulegen, damit du im Alter zumindest die Medikamente zahlen kannst?

Falls du zu allem sagst: Komm, scher dich, es ist so wie es ist, würde ich dir raten: Deine Ersparnisse nimmt dir das Sozialamt so oder so weg Das solltest du aber wissen, denn sonst können wir nur irgendwie schwammig im Nebel rumstochern. Es kommt halt auf dich selbst und deinen individuellen Typ an - welche wie gesagt, ungefähre Ausgabenhöhe du fürs erträgliche "leben" meinst brauchen zu werden, und demnach eben auch wie die "Altersvorsorge" mit dem man dieses Ziel dann erreichen kann aussieht.

Ein bischen Streuung um den Mittelwert wird es immer geben. Wie gesagt, brauchst du mir nicht erzählen. Ich kenn das alles und komm auch aus derselben Ecke bzw ne halbe Autostunde entfernt. Ich wollte dir nur die triviale Erkenntnis vorwegnehmen, dass eine "Steigerung deines Einkommens" wie und woher du es auch immer generierst im Prinzip erstmal die direkteste Möglichkeit zu einer "besseren Altersvorsorge" mal später ist.

Nicht nur per höherer staatl. Rente, sondern auch weil du dann mehr Geld zum eigenen Investieren zur Verfügung hast. Ist das Gegenteil von Finanzkapital. Grob gesagt besteht das Finanzkapital aus allem was du so in der Brieftasche, auf dem Bankkonto, im Depot oder sonstwie an Vermögenswerten hast. Ist ein ziemlich nützlicher Begriff, auch wenn er für manche eher ein Unwort ist weil es tendenziell die Humanität entmenschlicht und dem reinen wirtschaftlichen Nutzen unterwirft.

Das siehst du zu einseitig. Meistens wird nach Marktkapitalisierung gewichtet, da gibts halt relativ wenig Wunschkonzert. Deine Prioritätensetzung ist ein bischen falschrum.

Du willst dir jetzt schon auf die Nachkommastelle genau überlegen, wie du so Länder wie Belgien und Luxemburg gewichten willst!!?

Kriegsentscheidend ist das alles nicht. Wie kommst du zu der Erkenntnis, dass Gold risikoarm ist? Wie definierst du risikoarm? IMHO ist Gold vieles nicht und vor allem nicht risikoarm. Wer Wünsche hat, hat auch Ziele. Und ein Ziel ohne einen Plan bleibt ein unerfüllter Wunsch. Mit 31 eine neue Ausbildung beginnen? Vergiss es, kein deutscher Arbeitgeber lässt so etwas zu. Wenn du nicht blutjung bist, dann hast du bei sowas keine Chance mehr.

Altersdiskriminierung nennt sich das. Deswegen hat man das ja auch ins Grundgesetz geschrieben: Weil sich keiner dran hält, insbesondere die Arbeitgeber nicht.

Meine einzige Alternative zu meinem jetzigen Job ist die Sozialhilfe, mehr nicht. Sowas schaffst du nur entweder als Profisportler wie Fussballer oder wenn du Drogen, Waffen und ähnliches handelst.

Das ist eine absolut illusorische und völlig realitätsferne Summe für einen Realschüler. Um hier Missverständnissen aus dem Weg zu gehen: Du meinst doch bestimmt brutto? Naja, ich habe in dieser Firma eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung absolviert und wurde danach übernommen. Ich mache noch genau das selbe wie zu Ausbildungszeiten also nehme ich mal an, das ich als Anwendungsentwickler eingestellt bin.

Fortbilden musste ich mich bisher nicht, mir wurde gesagt was ich wie zu machen habe und das mache ich eben. Also du meinst aber nicht, dass die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung eine Fortbildung ist, oder? Falls ja habe ich die halt gemacht.

Ich mache auch ab und zu XML, aber nicht all zu oft. Na ich habe halt Bücher von Kommer und Bogle gelesen und Artikel von dem finanzwesir. Deswegen wollte ich in den Developed World von Vanguard monatl. Investiert habe ich noch gar nichts, ich wollte ja erstmal wissen ob der Plan mit dem Vanguard- und dem iShares-ETF so ok ist.

Da muss ich dich leider enttäuschen, ich habe nicht die Absicht jemanden zu trollen. Ich wollte nur wissen ob mein Sparplan so ok geht, aber ihr hier wühlt wieder alte Wunden auf die ich am liebsten begraben lassen würde. Mein Ausbildungsbetrieb hat mir gesagt, dass ich in der Ausbildung so schlecht gewesen bin dass die mir nicht mehr zahlen können als das wo am Ende ca. Da ich keine Alternative zu dem Betrieb habe und nun mal gezwungen bin Geld zu verdienen bin ich nunmal in dem Betrieb geblieben.

Ich habe nochmal nachgesehen, es sind Bewerbungen. Sry, es sind nicht ganz ich hatte die Zahl nicht genau im Kopf ich habe nur grob überschlagen aufgrund der Anzahl der Bewerbungen auf der ersten Seite meiner Strichliste.

Ich habe an den Wochenenden nicht viel Freizeit gehabt und oft bis spät in die Nacht hinein daran gesessen, falls du darauf hinaus willst. Naja, ich bewerbe mich nicht bundesweit und will schon in der Region bleiben, damit meine Eltern Hilfe für ihre Gartenarbeit haben, da sie doch nicht mehr die Jüngsten sind.

Ich habe versucht mich da reinzuarbeiten und herausgekommen ist am Ende die ETF-Kombi die ich genannt hatte. Ich wollte das eben nochmal von den Profis hier bestätigt haben, dass es kein Unsinn ist, den ich da zusammengewürfelt habe, denn für mich geht es dabei um viel Geld.

Machst du dich über mich lustig? Ich habe mir mein Leben nicht ausgesucht! Ich habe nie, noch absolut niemals in meinem gesamten Leben bis jetzt soviel Geld gehabt, dass ich mir jemals die Frage gestellt habe ob ich mehr haben kann als es minimal notwendig ist um zu überleben. Das Aktiensparen mache ich auch nur für mein Alter, da ich sehe wie meine Eltern zu kämpfen haben um überhaupt über die Runden zu kommen.

Die hatten früher auch nie das Geld um irgendwas zurückzulegen. Um deine Frage zu beantworten: Ja, freilich ist es deprimierend, aber bitte was soll dazu die Alternative sein? Kein Arbeitgeber auf diesem Planeten wird mehr als das zahlen was sie minimal zu zahlen gezwungen sind.

Würden sie das tun, würden sie reihenweise Pleite gehen. Mein Arbeitgeber will sich für mich ja nicht mal den Mindestlohn leisten. Mangels Alternativen muss ich mich damit zufrieden geben. Dann wird es mir im Alter genau so schlecht gehen wie das meinen Eltern in den nächsten 20 Jahren bevorsteht. Was muss ich machen, damit ich nach Renteneinstieg EUR netto bekomme?