P&O Ferries Geschäftsbedingungen


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Inhaltsverzeichnis

Ein K alleine ist für eine Bestimmung sehr wenig. Das K mit einer Krone war in Pris, Lille und Bordeaux der Jahresbuchstabe. Aber wo sind da die Meisterpunze und der Steuerstempel?

Der auf eine Partei oder einen Beteiligten entfallende Anteil bleibt unberücksichtigt, wenn das Gericht der Erklärung nach Absatz 4 zugestimmt hat. Der Sachverständige, Dolmetscher oder Übersetzer hat eine Berechnung der gesetzlichen Vergütung einzureichen. Mit Sachverständigen, Dolmetschern und Übersetzern, die häufiger herangezogen werden, kann die oberste Landesbehörde, für die Gerichte und Behörden des Bundes die obersten Bundesbehörde, oder eine von diesen bestimmte Stelle eine Vereinbarung über die zu gewährende Vergütung treffen, deren Höhe die nach diesem Gesetz vorgesehene Vergütung nicht überschreiten darf.

Abschnitt 4 Entschädigung von ehrenamtlichen Richtern. Die letzte bereits begonnene Stunde wird voll gerechnet. Die Entschädigung für Zeitversäumnis beträgt 6 Euro je Stunde. Ehrenamtliche Richter, die ein Erwerbsersatzeinkommen beziehen, stehen erwerbstätigen ehrenamtlichen Richtern gleich. Die Entschädigung wird nicht gewährt, soweit Kosten einer notwendigen Vertretung erstattet werden.

Sie beträgt bis zu 61 Euro je Stunde für ehrenamtliche Richter, die in demselben Verfahren an mehr als 50 Tagen herangezogen werden. Abschnitt 5 Entschädigung von Zeugen und Dritten. Die letzte bereits begonnene Stunde wird voll gerechnet, wenn insgesamt mehr als 30 Minuten auf die Heranziehung entfallen; anderenfalls beträgt die Entschädigung die Hälfte des sich für eine volle Stunde ergebenden Betrags.

Die Entschädigung für Zeitversäumnis beträgt 3,50 Euro je Stunde, soweit weder für einen Verdienstausfall noch für Nachteile bei der Haushaltsführung eine Entschädigung zu gewähren ist, es sei denn, dem Zeugen ist durch seine Heranziehung ersichtlich kein Nachteil entstanden. Zeugen, die ein Erwerbsersatzeinkommen beziehen, stehen erwerbstätigen Zeugen gleich.

Gefangene, die keinen Verdienstausfall aus einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis haben, erhalten Ersatz in Höhe der entgangenen Zuwendung der Vollzugsbehörde. Die Entschädigung beträgt 1. Die Vergütung und die Entschädigung sind nach bisherigem Recht zu berechnen, wenn der Auftrag an den Sachverständigen, Dolmetscher oder Übersetzer vor dem Inkrafttreten einer Gesetzesänderung erteilt oder der Berechtigte vor diesem Zeitpunkt herangezogen worden ist.

Dies gilt auch, wenn Vorschriften geändert werden, auf die dieses Gesetz verweist. Das Gesetz über die Entschädigung der ehrenamtlichen Richter in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Juli erteilt oder der Berechtigte vor diesem Zeitpunkt herangezogen worden ist. Satz 1 gilt für Heranziehungen vor dem 1. Juli auch dann, wenn der Berechtigte in derselben Rechtssache auch nach dem 1. Juli herangezogen worden ist. I , - ; bzgl. Das Honorar nach den Nummern bis enthält jeder Obduzent gesondert.

Das Honorar beträgt Das Honorar beträgt für jede Einzelbestimmung je Probe Abschnitt 4 Abstammungsgutachten Vorbemerkung 4: Das Honorar umfasst ferner den Aufwand für die Anfertigung des schriftlichen Gutachtens und von drei Überstücken. Das Honorar umfasst 1. Tätigkeit Höhe Allgemeine Vorbemerkung: Abschnitt 1 Überwachung der Telekommunikation Vorbemerkung 1: In diesem Fall richtet sich die Entschädigung einheitlich nach den Nummern bis Kennung ist auch eine IP-Adresse.

Die Pauschale beträgt Die Pauschale erhöht sich für jede weitere Funkzelle um Die Abfrage erfolgt für einen bestimmten, durch eine Adresse bezeichneten Standort Die Pauschale beträgt für jeweils angefangene 10 Kilometer Länge Geltendmachung und Erlöschen des Anspruchs, Verjährung. Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Vergütung von Sachverständigen, Dolmetschern und Übersetzern.

Wegfall oder Beschränkung des Vergütungsanspruchs. Honorar für die Leistung der Sachverständigen und Dolmetscher. Entschädigung von ehrenamtlichen Richtern.

Entschädigung für Nachteile bei der Haushaltsführung. Entschädigung von Zeugen und Dritten. Übergangsvorschrift aus Anlass des Inkrafttretens dieses Gesetzes.

Akustik, Lärmschutz — soweit nicht Sachgebiet 4. Schadensfeststellung, -ursachenermittlung und -bewertung — soweit nicht Sachgebiet 4. Unternehmensbewertung, Betriebsunterbrechungs- und -verlagerungsschäden. Kapitalanlagen und private Finanzplanung. Datenverarbeitung, Elektronik und Telekommunikation. Datenverarbeitung Hardware und Software. Elektronik — soweit nicht Sachgebiet 38 — insbesondere Mess-, Steuerungs- und Regelungselektronik. Die Schifffahrt am Oberrhein war in vorindustrieller Zeit langsam und mit vielerlei Mühen und Gefahren verbunden, wenngleich der Fluss auch vor seiner Regulierung ein für die Anrainer wichtiger Transportweg war.

Stromabwärts wurden die wenig manövrierfähigen Holzschiffe am Oberrhein meist gerudert und nur bei günstigem Wind konnten Segel gesetzt werden, stromaufwärts hingegen von Schiffsziehern oder mit Hilfe von Pferden von Land aus bewegt.

Dieses so genannte Treideln war eine harte und gefährliche Arbeit. Für die Landschaft entlang des Rheins bestand zudem ständige Hochwassergefahr. Obwohl das Elsass seit dem Jahrhundert politisch zum Königreich Frankreich gehörte, blieb seine alemannische Eigenart und seine wirtschaftliche Verbundenheit mit den Territorien rechts des Rheins noch während des gesamten Durch die Ereignisse in der Folge der Französischen Revolution wurde das Elsass nun allerdings in das französische Wirtschaftsgebiet mit einbezogen, die Durchsetzung der französischen Sprache und Kultur forciert und die Zollgrenze vom Vogesenkamm an den Rhein verlegt.

Jahrhunderts unter seiner neu entstandenen wirtschaftlichen Randlage. Ein landestypisches Erzeugnis war von jeher die Schwarzwalduhr , welche von den Uhrmachern in Kleinwerkstätten im eigenen Haus angefertigt wurde. Für die Herstellung der Einzelteile spezialisierten sich Zulieferer. Auf diese Weise entstanden zwischen und im Hochschwarzwald durch Handwerker 15 Millionen Uhren. Die Papierherstellung erfolgte in Baden traditionell durch Papiermüller, die in Kleinunternehmen von 6 bis zu 20 Personen arbeiteten.

In den durch Baden erworbenen Reichsstädten spielten die Zünfte noch eine gewichtige Rolle. Diese versorgten vor allem die ländliche Bevölkerung mit unentbehrlichen Waren und Dienstleistungen.

Für den Austausch von Gütern wichtig blieben durchs ganze Jahrhundert hindurch die vielerorts abgehaltenen Jahres- und Wochenmärkte. Jahrhunderts entwickelte sich in Karlsruhe das für die bürgerliche Gesellschaft des Biedermeierzeitalters so wichtige Verlagswesen.

Für die Erzeugung der Energie spielte noch nicht Dampf-, sondern Wasserkraft die entscheidende Rolle. Im Jahre fuhr das erste Dampfschiff auf dem Rhein. Da die Zollunion jedoch an den unterschiedlichen handelspolitischen Vorstellungen der beteiligten Staaten scheiterte, dauerte es noch bis , ehe Baden dem gegründeten Deutschen Zollverein beitreten konnte.

In der Zeit vor beteiligte sich Baden somit nicht am Prozess der wirtschaftlichen Integration Deutschlands und pflegte stattdessen als Transitland seine Handelsbeziehungen zu Frankreich und der Schweiz. Die erste Strecke der Badischen Staatseisenbahnen auf der Hauptlinie Mannheim — Basel wurde von bis erbaut und in Betrieb genommen.

Durch die starke Verbesserung der Transportmöglichkeiten entstanden nun in den Orten mit Bahnanschluss zunehmend feste Kolonialwaren- und Gemischtwarenläden.

Der Landtag folgte am Januar [5] gegen den Widerstand Friedrich Heckers einem Regierungsantrag zur Übernahme der Zinsgarantien, um die Arbeitsplätze der drei vom Konkurs bedrohten Unternehmen zu sichern. Er stand der Verfassung von und dem Landtag von vornherein ablehnend gegenüber und umgab sich mit konservativen Ministern aus der Regierung Berstett.

Nach den Bestimmungen des Beamtengesetzes von konnten nur noch Akademiker Beamte in unkündbarer Stellung werden; es privilegierte diese also vor unerwünschter Konkurrenz aus tieferen sozialen Schichten.

Nach dem Disziplinarrecht wurden Befähigung und Staatstreue durch Beförderung, Gehaltserhöhung und weitere Karrieremöglichkeiten belohnt. Es entstand eine neue Leistungselite, die materiell und sozial abgesichert war und sich staatstreu verhielt. Viele der gewählten Abgeordneten standen dem Liberalismus nahe.

Nicht ganz die Hälfte der Mandatsträger gehörte der höheren Beamtenschaft an. Der Student Karl Sand ermordete am März [5] den russischen Staatsrat und konservativ gesinnten Bühnenautor August von Kotzebue. Nach dem Mord ergingen die Karlsbader Beschlüsse vom Die Bundesstaaten schränkten nun unter der Oberaufsicht der neu errichteten Mainzer Zentraluntersuchungskommission die Pressefreiheit drastisch ein.

April [5] trat die Zweite Kammer des badischen Landtags zum ersten Mal zusammen. Zum Forderungskatalog gehörte die Einführung von Geschworenengerichten, die Trennung von Justiz und Verwaltung, die Pressefreiheit, die Einführung der Ministerverantwortlichkeit, die Beseitigung der grundherrlichen Rechte des Adels und die Freigabe des innerdeutschen Handels. Damit umrissen die liberalen Parlamentarier bereits Probleme, die die Debatten der kommenden Jahrzehnte bestimmten.

Die weitgehende Ablehnung des Forderungskatalogs durch die konservative Regierung Berstett drängte den Liberalismus in die Opposition. Unter den sich oppositionell verhaltenden Abgeordneten waren auch einige Beamte. Dies beunruhigte die badische Regierung und deshalb suchte sie beim Deutschen Bund um Unterstützung nach.

Der Frankfurter Territorialrezess vom Juli sicherte die territoriale Unversehrtheit Badens gegen bayerische Ansprüche auf die rechtsrheinische Pfalz sowie den Erwerb des vom badischen Staatsgebiet umschlossenen Überbleibsels des Fürstentums von der Leyen um die ehemalige Grafschaft Hohengeroldseck. Mit der Wiener Schlussakte scheiterte ein Versuch der badischen Regierung, ein generelles Verbot von Repräsentativverfassungen durchzusetzen.

Damit wäre die Revision der bestehenden Verfassung von möglich geworden, doch garantierte die Schlussakte auf Druck von Bayern und Württemberg die bereits bestehenden Verfassungen der Staaten des Deutschen Bundes. Juni [5] wurde die zweite Sitzungsperiode des Landtages eröffnet. Sie wurde überschattet von Versetzungen, Urlaubsverweigerungen und sogar Verhaftungen missliebiger Abgeordneter. Die Regierung Berstett musste jedoch bald einlenken, da der Deutsche Bund ihre Politik nicht ausreichend unterstützte.

Die Zweite Kammer kam der badischen Regierung nun etwas entgegen und vermied künftig eine Fundamentalopposition. Die Sitzungen des neugewählten zweiten Landtags schienen ab dem März [5] zunächst recht konfliktfrei zu verlaufen. Der missliebige Freiherr Ludwig von Liebenstein war auf den Kreisdirektorenposten in Durlach versetzt worden. Solche und weitere ähnliche Schikanen gingen meist vom Bundestagsabgesandten Friedrich Karl Freiherr von Blittersdorff aus.

Ab dem Januar [5] lief eine lautstarke Auseinandersetzung um das Militärbudget, was die Bildung von Fraktionen begünstigte. Beamte, die gegen das Militärbudget gestimmt hatten, mussten damit rechnen, von der Regierung entweder entlassen, pensioniert oder strafversetzt zu werden. Die liberale Opposition sprach wegen der Willfährigkeit der Kammer in dieser Frage dann auch von einem Scheinkonstitutionalismus.

Von Februar bis Juni [5] tagte der dritte Landtag ohne nennenswerte Höhepunkte. Der neugewählte Landtag stimmte dem Budget zu und bewilligte Verfassungsänderungen, bei denen zwar die alle sechs Jahre stattfindende kompletten Landtagserneuerung beibehalten wurde, die alle zwei Jahre durchgeführten Teilwahlen jedoch abgeschafft wurden und man die Budgetperiode auf drei Jahre erhöhte. Da nach neuer Verfassungslage der Abstand zwischen den Tagungen der Zweiten Kammer von maximal zwei auf nun drei Jahre gestreckt werden konnte, weil erst nach dieser Zeitspanne ihre Zustimmung zu einem neuen Budget notwendig wurde, willigte der Landtag also in den von der Regierung betriebenen eigenen Machtverlust ein.

Auch in der vierten Tagungsperiode von Februar bis Mai [5] konnte die Regierung Berstett auf eine ergebene Mehrheit im Landtag bauen. Die Politik blieb nach dem Empfinden der Opposition weiter ohne Visionen und eine dringend notwendige Gemeinde- und Agrarreform kam nicht voran. Seine Regierung verbesserte die Landesverwaltung, sanierte die nach den Kriegswirren desolaten Staatsfinanzen durch konsequentes Sparen und förderte tatkräftig die aufkeimende Industrie.

Ob dem Herrscherwechsel auch ein politischer Richtungswechsel folgen würde, blieb zunächst unklar. Die Regierung mit den konservativen Ministern Berstett und Berckheim regierte einstweilen weiter.

Erst unter dem Eindruck der Pariser Julirevolution von kam die liberale Bewegung verstärkt zu Wort. Vor der Wahl von [5] wies auf Betreiben von Ludwig Georg Winter ein Regierungs-Rundschreiben die Kreisdirektoren an, die anstehenden Landtagswahlen in keinerlei Weise zu beeinflussen. Im Vorfeld dieser Wahlen kam es zu einer starken Politisierung. Nach dem Willen der Opposition sollte die Verfassungsänderung von rückgängig gemacht werden und die Wiederwahl der Abgeordneten von bis erreicht werden.

Bei der Landtagswahl am Die zweite Kammer der Badischen Ständeversammlung war nun bis ein deutlich vernehmbares Sprachrohr des Badischen Liberalismus und der deutschen Einigungsbewegung. Dezember wurde die neue Regierung Winter gebildet. Der neue Innenminister Ludwig Georg Winter, nunmehr führender Kopf im Kabinett, stand vor der schwierigen Aufgabe, zwischen der starken liberalen Tendenz in der öffentlichen Meinung und der restaurativen Grundstimmung im Deutschen Bund einen Kompromiss zu finden.

Die Verfassungsänderungen von wurden aufgehoben. Die zweijährigen Teilwahlen konnten wieder stattfinden, die zur Ausbildung einer politischen Öffentlichkeit beitrugen. Er forderte Verfassungen für alle Bundesstaaten und ein gesamtdeutsches Parlament.

Die badische Regierung hatte versucht, diese Rede zu verhindern. Unter dem Einfluss des Innenministers Winter wurde die Gemeindeordnung modernisiert. Der Landtag verabschiedete ein neues Pressegesetz und eine neue Zivilprozessordnung. Im Oktober lehnte die Zweite Kammer den Beitritt zum Süddeutschen Zollverein ab und forderte stattdessen Verhandlungen über einen gesamtdeutschen Zoll- und Handelsverein. Die badische Regierung machte sich die zollpolitischen Forderungen der Kammer zu eigen und erklärte sich im Mai in Berlin für einen gesamtdeutschen Zoll- und Handelsverein.

Die Regierung aus Karlsruhe wurde jedoch zu keinen weiteren Gesprächen in dieser Sache eingeladen. Nach der Aufhebung der Pressezensur am 1. Daneben wurden in der südbadischen Universitätsstadt noch drei weitere Oppositionsblätter vertrieben, so dass Freiburg sich zu einem Zentrum des badischen Liberalismus entwickelte. Nach den Ereignissen um das Hambacher Fest vom Nach den beiden ersten Jahren der Regierung Winter war der Versuch gescheitert, in Baden entgegen den Grundsätzen des Deutschen Bundes liberal zu regieren.

Diese Wende in der Regierungspolitik führte im ganzen Land zu Protesten. Besonders laute kamen aus den Reihen der Studenten Freiburgs.

Vor den Ergänzungswahlen zur Zweiten Kammer im März sorgte die Regierung nun wieder durch eine Anweisung an die Behörden für die Wahl solcher Abgeordneter, die zu Zugeständnissen an die Regierungspolitik bereit sein würden.

Weitere Gesetze verfügten die als Bauernemanzipation bezeichnete Aufhebung der verbliebenen Feudalrechte. Die Opposition unter der Führung der Abgeordneten Rotteck und Welcker lehnte den Beitritt zwar vehement ab, für den badischen Staat und seine aufstrebende Industrie erwies sich der am 1.

Januar vollzogene Beitritt zur Zollunion aber langfristig als sehr vorteilhaft. Nun sorgte Sigismund von Reitzenstein durch die Berufung des konservativen badischen Bundestagsgesandten Friedrich Karl Freiherr von Blittersdorff in dieses Amt für eine deutliche Verschiebung der Gewichte innerhalb der Regierung — im Kabinett überwogen nun die konservativen Minister.

Seit Juli erschienen in Konstanz die radikaldemokratischen Seeblätter , redigiert von Joseph Fickler. Die in der Rede genannten Vorschläge hatten visionären Charakter. Die Regierung und die Erste Kammer machten sich zunächst für eine Privateisenbahn stark, die liberale Opposition im Landtag trat jedoch von Anfang an für eine Eisenbahn in staatlicher Hand ein.

Er leitete dann vom April bis 5. Oktober das Innenministerium in der nach ihm benannten Regierung Nebenius. Im September begann der Bau der Badischen Eisenbahn.

Mit Blick auf die Durchsetzung des Rechts auf Pressefreiheit forderte am Nach den Ergänzungswahlen zum Landtag im April setzte Blittersdorff durch, dass zwei in die Zweite Kammer gewählten Richtern der für die Ausübung ihres Mandats nötige Urlaub verweigert wurde, was einen ernsten Konflikt mit der Opposition im Landtag auslöste. Die öffentliche Meinung unterstützte im Urlaubsstreit immer stärker die Opposition. August nicht verfassungskonform sei, weil es nicht vom Landtag ratifiziert worden war.

Bei den Neuwahlen zur Zweiten Kammer im April und Mai trachtete die Regierung wieder durch Wahlbeeinflussung, sich eine konservative Mehrheit im Landtag zu verschaffen. Der Wahlkampf richtete sich erstmals und in einer bisher nicht gekannten Form der Politisierung direkt an das Wahlvolk.

Die liberale Opposition strebte an, Blittersdorff aus dem Ministeramt zu entfernen; Der Wahlausgang kam der Opposition entgegen; zwar verfehlte sie die absolute Mehrheit knapp, aber die Partei der Regierungsanhänger war schwächer als sie.

Während der Etatberatungen ging die Opposition die Regierung heftig an und brachte viele andere politische Fragen auf. August [5] sprach die Zweite Kammer mit 34 zu 24 Stimmen der Regierung das Misstrauen aus, genehmigte aber nach langen Debatten im September das Budget, so dass der Landtag regulär zum Abschluss kam.

Vor allem die radikalen Seeblätter in Konstanz, die liberale Oberrheinische Zeitung in Freiburg und die Mannheimer Zeitung unterstützten die Opposition. Anlässlich der Feiern zum Jubiläum der badischen Verfassung am August [5] brachte die liberale Bewegung sogar fast Angesichts dieser starken Teilnahme der Bevölkerung und weil er glaubte, nicht genügend Unterstützung aus Österreich zu erhalten, reichte Blittersdorff Ende Oktober seinen Rücktritt als Minister ein, zumal nun auch Kabinettsmitglieder sich gegen den konservativen Kurs der Regierungspolitik aussprachen.

Die neue Regierung Boeckh trat wesentlich moderater auf, sie berief den Landtag im November zu umfangreichen Beratungen ein. Dadurch konnte im Februar die Strafrechtsreform zum Abschluss gebracht werden. März [5] wurde eine neue Gerichtsverfassung eingeführt, die auch auf unterer Ebene die Rechtspflege von der Verwaltung trennte. Das neue Strafgesetzbuch und die neue Strafprozessordnung traten in Kraft. Nachdem der evangelische Pfarrer und Abgeordnete Karl Zittel am 8.

Februar [5] im Landtag eine Motion zur Gleichstellung des sogenannten Deutschkatholizismus mit den anderen christlichen Konfessionen eingebracht hatte, kam es, von ihm unbeabsichtigt, zu politischen Massenprotesten der römisch-katholischen Mehrheit, die die liberaldemokratischen und freisinnig orientierten Deutschkatholiken nicht auf eine Stufe mit sich gestellt sehen wollte.

Auf diesen ungewohnten politischen Druck von Seiten katholischer Kreise reagierte die Regierung mit dem vermeintlich bewährten Instrument der Landtagsauflösung.

Bei der Landtagswahl im Mai errangen die Liberalen einen überwältigenden Sieg, die Zahl ihrer Mandate wuchs auf Wiederholte Missernten in den Vorjahren und im Jahre selbst brachten eine Inflation, die eine allgemeine Wirtschaftskrise auslöste. In dieser allgemeinen Krise trat der Abgeordnete Friedrich Hecker Mitte Oktober demonstrativ zu den Radikalen über, mit der Begründung, dass die Liberalen die Regierung Nebenius viel zu sehr schonten.

November die Gründung der Deutschen Zeitung , die ein Organ des aufgeklärten bürgerlichen Liberalismus für ganz Deutschland sein sollte und ab dem Juli erschien. September [5] versammelten sich mehrere hundert Anhänger der badischen Radikalen in Offenburg Offenburger Versammlung. Im dortigen Gasthaus Zum Salmen legte Friedrich Hecker in seinen 13 Forderungssätzen des deutschen Volkes eine Grundsatzschrift vor, die die Schaffung einer demokratischen und sozialen Republik auf Basis der Selbstbestimmung des Volkes verlangte.

Oktober kam die Hälfte der 18 Teilnehmer, allesamt führende süd- und westdeutsche liberale Politiker, aus Baden. Sie forderten dort die Schaffung eines deutschen Nationalstaats und die Gewährung von Bürgerrechten. Die Radikaldemokraten konnten bei den Wahlmännern nur wenige Stimmen erringen, so dass die liberale Mitte im Landtag stärker wurde. Die Geschichte der badischen Revolution, die letztlich scheiterte, vollzog sich in drei Etappen: Im September versuchte Gustav Struve mit seinen Anhängern erneut einen Putsch; die dabei in Lörrach ausgerufene deutsche Republik blieb jedoch eine Episode.

Schon zu Beginn des Jahres erhoben sich im badischen Landtag Stimmen, die eine deutliche Änderung der Zustände im Lande forderten. Februar [5] forderte Friedrich Daniel Bassermann in einer Motion die Umwandlung des Deutschen Bundes in einen Nationalstaat mit einer bundesstaatlichen Verfassung. Februar [5] debattierte der Landtag über die Pressezensur, deren Abschaffung dabei Karl Theodor Welcker verlangte.

Februar [5] einen Katalog von Forderungen auf, darunter die Verantwortlichkeit der Minister gegenüber dem Landtag, die Vereidigung der Armee auf die Verfassung, die Abschaffung noch bestehender feudaler Vorrechte, die Errichtung von Geschworenengerichten und die Aufhebung der Ausnahmegesetze.

Februar [5] stellte die Regierung die Erfüllung zentraler Forderungen der Opposition in Aussicht; sie versprach im Landtag die Einführung von Schwurgerichten und die Abschaffung der Pressezensur. März [5] fand in Karlsruhe eine Massendemonstration statt; die Demonstranten zogen vor das Ständehaus und Friedrich Hecker trug ihre Forderungen in der Zweiten Kammer vor; sie entsprachen weitgehend dem Programm der Radikaldemokraten.

Dies genügte jedoch den badischen Radikaldemokraten nicht. März [5] einberufene Volksversammlung in Offenburg, an der sich Verlangt wurde zum Beispiel eine Neugestaltung der beiden Kammern des Landtages. In jeder Gemeinde wurden Vaterländische Vereine in Aussicht gestellt, auf deren Grundlage eine straffe Zentralorganisation entstehen sollte.

März [5] gelang es den Führern der badischen Radikalen Friedrich Hecker und Gustav Struve nicht, sich im Frankfurter Vorparlament mit ihrem Aktionsprogramm durchzusetzen und sie verfehlten den Einzug in den Ausschuss, der die Bildung der deutschen Nationalversammlung überwachen sollte.

Nachdem Josef Fickler am 2. April auf einer Volksversammlung die Abschaffung der Monarchie gefordert hatte, wurde er am 8. April [5] auf der Durchreise im Karlsruher Hauptbahnhof verhaftet. Dies veranlasste Armand Goegg, die demokratischen Volksvereine zu Protestaktionen zusammenzuführen.

April [5] durchgeführten ersten badischen Aufstand. Hecker und Struve begaben sich nach Konstanz und riefen die Republik aus. Die wehrfähigen Männer des Seekreises sollten sich zu einem bewaffneten Zug durchs Oberland formieren. Statt der erwarteten Die badische Armee konnte mit Unterstützung von Bundestruppen sofort Die Armee nahm das ebenfalls von den Aufständischen besetzte Freiburg sowie Mannheim ein und unterstellte es wieder der Regierung in Karlsruhe. Die radikalen Anführer flohen ins benachbarte Ausland, nach Frankreich oder in die Schweiz.

Die Regierung verbot die oppositionellen demokratischen Volksvereine, darunter auch alle Gesangs- und Turnvereine und übte eine scharfe Zensur aus.

Die Missstände im sozialen Bereich hatten den Unmut weiter Bevölkerungskreise beflügelt. Deshalb beachteten viele Badener die Verbote kaum. Mai fand die Eröffnung der Nationalversammlung in Frankfurt statt.

Den Anlass für den zweiten badischen Putschversuch bot die in Frankfurt tagende Nationalversammlung. Diese hatte eine Übergangsregierung in Form der Provisorischen Zentralgewalt eingesetzt. Die radikale Linke protestierte dagegen und organisierte gewaltsame Unruhen in Frankfurt.

September kam es deshalb zum zweiten badischen Aufstand, dem sogenannten Struve-Putsch. Gustav Struve trat am Mit einer kleinen Gruppe von Anhängern zog er Richtung Norden. Dabei geriet Struve in Gefangenschaft. Die badische Regierung wollte jedoch keine Entscheidungen zulassen, die später hätten geändert werden müssen, sobald die erwartete Reichsverfassung aus der Frankfurter Paulskirche gekommen wäre.

Dennoch setzte der badische Landtag die Abschaffung der Todesstrafe, die Einrichtung von Schwurgerichten und die Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften durch. Damit erhielten die männlichen Juden die allgemeinen bürgerlichen Rechte auf Landesebene, nicht aber auf kommunaler Ebene! Trotzdem war dies ein weiterer Schritt auf dem Weg zur jüdischen Emanzipation. Knapp ein Drittel der badischen Abgeordneten unter Führung von Christian Kapp sprach der derzeitigen Zweiten Kammer die Existenzberechtigung ab und forderte die Wahl einer badischen Nationalversammlung.

Als die deutsche Nationalversammlung in Frankfurt Ende Dezember im Rahmen der Grundrechte das Recht der Vereinsfreiheit garantierte, musste die badische Regierung den demokratischen Volksvereinen freie Hand lassen.

Der Verband bestand aus rund Ortsgruppen mit etwa Dieser in Durlach gegründete Verband fand jedoch kaum Zustimmung und brachte es auf lediglich Mitglieder in 35 Ortsvereinen. Februar [5] fasste die Kammer den Beschluss, der Regierung einen Gesetzentwurf für eine neue Wahlordnung vorzulegen. Mitte April beriet der badische Landtag den Gesetzentwurf für die neue Wahlordnung. Die Erste Kammer sollte demnach im Dreiklassenwahlrecht mit Drittelung des Steuerkapitals bestellt werden.

Es sollte also zukünftig nicht mehr der Stand, sondern das Vermögen privilegiert werden. Die Zweite Kammer stimmte dem Entwurf nach einigen Änderungen zu. März [5] markierte ein wichtiges Datum, denn an diesem Tag verabschiedete die Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt nach langen Auseinandersetzungen die Deutsche Reichsverfassung.

Weitere 28 deutsche Landesregierungen folgten diesem Beispiel. König Friedrich Wilhelm IV. Dies widersprach seinen Vorstellungen vom Gottesgnadentum. Die Nationalversammlung in Frankfurt forderte nun das Volk in den deutschen Ländern auf, die gesamtdeutsche Verfassung dennoch zur Geltung zu bringen.

Die daraufhin einsetzende Volksbewegung für die beschlossene Reichsverfassung, die sogenannte Reichsverfassungskampagne , führte an mehreren Kristallisationskeimen — insbesondere aber in Baden — zur Mairevolution. Mai [5] kam es in der Bundesfestung Rastatt zu einer Militärmeuterei.

Desolate militärische Zustände hatten zu einer lange aufgestauten Unzufriedenheit in der Armee geführt, die sich nun in einem offenen Aufruhr entlud, nachdem der revolutionäre Gedanke auf die Truppe übergesprungen war. Die badischen Radikalen beriefen am Mai [5] eine Landesversammlung der Volksvereine nach Offenburg, an der etwa Die Bildung einer revolutionären Regierung Brentano , die Einberufung einer konstituierenden Landesversammlung sowie die Zusammenlegung von Volkswehr und Armee.

Der Landesausschuss sollte dauerhaft in Rastatt tagen. Einen Tag später, am Mai , [5] trat der Landtag zu seiner letzten Sitzung zusammen. Nach Tagessitzungen lag die Macht nun allein beim Landesausschuss der Volksvereine.

Juni [5] stimmten die wahlberechtigten Männer Badens nach der Wahlordnung der deutschen Nationalversammlung über die Zusammensetzung einer konstituierenden Landesversammlung ab. Die Wahl verlief bei geringer Beteiligung weitgehend störungsfrei. Juni [5] wurde die konstituierende Landesversammlung in Rastatt feierlich eröffnet.

Juni fanden 14 öffentliche und zwei geheime Sitzungen statt. Franziskus mit Seelsorgestelle St. Petrus und Paulus sowie die muttersprachlich-italienische, -kroatische und -polnische Gemeinde bilden heute die Seelsorgeeinheit 17 Schwäbisch Gmünd-Mitte innerhalb des neuen Dekanats Ostalb. Zunächst war sie ein gemeinsames Angebot von katholischer und der evangelischer Seite und eine der ersten ökumenischen Jugendkirchen , nun ist sie konfesionell-katholisch geprägt.

Auch die meisten Stadtteile Schwäbisch Gmünds blieben nach der Reformation katholisch, weil sie damals entweder zur Reichsstadt Gmünd oder zur Herrschaft Rechberg gehörten, welche die Reformation ebenfalls ablehnte. So gibt es dort katholische Kirchengemeinden und Kirchen. Die Kirchengemeinden im Süden des Stadtgebietes St. Maria Hohenrechberg und St. Laurentius Waldstetten und St. Jakobus Bargau , St. Cyriakus Bettringen und St.

Die Kirchengemeinden Osten des Stadtgebiets St. Albanus Herlikofen und St. Leonhard Hussenhofen haben sich mit St. Martinus Iggingen zur Seelsorgeeinheit 21 Am Limes zusammengeschlossen. Die Seelsorgeeinheit 24 Limeshöhe erstreckt sich über St. Maria Wetzgau-Rehnenhof mit den Kirchen St.

Die vier evangelischen Kirchengemeinden Augustinus, Friedenskirche, Martin-Luther und Weststadt bilden heute mit der errichteten Johannesgemeinde Hussenhofen die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Gmünd. In den Stadtteilen gibt es z. Heute bestehen in Schwäbisch Gmünd drei muslimische Gemeinden mit Moscheen.

Mit der benachbarten Gemeinde Waldstetten hat Schwäbisch Gmünd eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Die letzte Kommunalwahl fand am Darüber hinaus unterhält die Stadt seit einen Jugendgemeinderat. In der aktuellen Besetzung Stand umfasst der Jugendgemeinderat 28 Mitglieder, von denen 14 Mitglieder durch eine freie Wahl gewählt wurden, weitere 14 Mitglieder kamen über Schullisten in das Gremium.

Die Sitzverteilung des Gemeinderats setzt sich wie folgt zusammen: Während der reichsstädtischen Zeit waren die Bürgermeister der Stadt aus den Zünften. Nach den Reformen Karls V.

Jeweils drei Bürgermeister teilten sich zu dieser Zeit die Spitze der Stadt und wechselten sich alle vier Monate im Amt ab. Nach dem Schwäbisch Gmünd zu Württemberg gekommen war, wurde im Jahr die württembergische Städteverfassung eingeführt, wodurch zu Beginn der Zeit an der Spitze der Stadt ein Bürgermeister stand.

Diese Amtsträger wurden dann seit Mitte des Jahrhunderts meist durch den württembergischen König zum Oberbürgermeister ernannt. Der Oberbürgermeister der Stadt wird von den wahlberechtigten Bürgern für eine Amtszeit von 8 Jahren direkt gewählt. Zusammen mit den Gemeinderäten bildet er den Gemeinderat , der das kommunalpolitische Geschehen bestimmt. Die Gemeinderäte entscheiden anstelle der Bürgerschaft als deren Repräsentanten.

Arnold wurde im Mai wiedergewählt. Das Einhorn ist bereits im Jahrhundert auf einem Stadtsiegel belegt. Schwäbisch Gmünd unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:. Juli übernahm die Stadt durch einstimmigen Beschluss des Gemeinderats die Patenschaft für die vertriebenen Deutschen aus der Stadt Brünn. Ein Archiv und eine Fachbibliothek sind dem Heimatmuseum angeschlossen. An alle ostdeutschen Heimatvertriebenen erinnern auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof das Ostlandkreuz und ein Gedenkstein mit den Wappen der Landsmannschaften.

Schwäbisch Gmünd besitzt eine gut erhaltene Altstadt mit sehr vielen historischen Bauwerken. Neben Gastauftritten verschiedener nationaler und internationaler Theaterbühnen im Congress-Centrum Stadtgarten und im Kulturzentrum Prediger sowie gelegentlich auch auf öffentlichen Plätzen in der historischen Altstadt, gibt es mehrere kleine Bühnen und Theatergruppen, unter anderem die vom gleichnamigen Verein unterhaltene Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd im Spital.

Das von der Stadtverwaltung und dem in Schwäbisch Gmünd ansässigen, Internationalen Schattentheater Zentrum veranstaltete Festival dient für die dort versammelte Künstlerschaft auch als Austauschmöglichkeit über neue Entwicklungen, so werden im Rahmenprogramm unter anderem auch offene Workshops durchgeführt. Schwäbisch Gmünd hat ein reichhaltiges Musikleben mit vielen Chören und Musikvereinen in den Teilorten.

Daneben existiert mit der Philharmonie Schwäbisch Gmünd ein semi-professionelles Orchester, das zwei- bis dreimal im Jahr Orchesterwerke vom Barock bis ins Jahrhundert einstudiert und aufführt. Vierzehn der heute noch bestehenden musikalischen Vereine haben gemeinsam den Interessensverband Stadtverband Musik und Gesang Schwäbisch Gmünd gegründet, der neben Lobbyarbeit auch Konzerte und anderweitige Auftritte organisiert.

Die städtische Musikerziehung der Jugend geht auf das Die punkorientierte Jugend hat im Esperanza ihren Treffpunkt. Im Bereich der elektronischen Tanzmusik ist am Wochenende seit jeher eine Abwanderungswelle nach Stuttgart zu beobachten, obwohl es in Schwäbisch Gmünd Musikproduzenten auch dieses Genres gibt.

Das Museum im Prediger wurde als Kunstgewerbemuseum gegründet und ist seit im ehemaligen Dominikanerkloster, dem heutigen Kulturzentrum Prediger am Johannisplatz untergebracht. Ebenfalls im Prediger ist seit die Galerie im Prediger mit wechselnden Ausstellungen untergebracht.

Jahrhundert von Heinrich Parler aus der bekannten Baumeisterfamilie Parler , im gotischen Stil entworfen wurde. Zum Münster, das bis auch Stiftskirche war, gehören am Münsterplatz viele weitere Gebäude, wie beispielsweise die barocke Münsterbauhütte , das Münsterpfarrhaus oder das im Rokoko erbaute Kapitelshaus.

Besondere Aufmerksamkeit zieht am Münsterplatz neben den Kirchen und der Mariensäule von auch der Glockenturm des Münsters auf sich. Nach dem Einsturz der Türme des Münsters baute man ein romanisches Wohnhaus zu einem Glockenturm um.

Die barockisierte Augustinerkirche dient als evangelische Stadtpfarrkirche. Ein weiteres beliebtes Fotomotiv und Wahrzeichen der Stadt ist die erstmals erwähnte, romanische Johanniskirche mit ihrem romanischen Glockenturm, einem der ersten Vertreter dieser Bauweise. Beim Bau traten kleine Konstruktionsfehler auf, deshalb hat der Turm eine Schrägstellung von einem Meter.

In der Nachbarschaft der Johanniskirche befindet sich der Prediger , ein ehemaliges Dominikanerkloster, das als Kulturzentrum dient. Das ehemalige Franziskanerkloster wird als katholisches Verwaltungs- und Gemeindezentrum genutzt. Die dazugehörige Klosterkirche, die heutige katholische Pfarrkirche St.

Franziskus , ist für ihren Zimmermann -Hochaltar und die Wannenmacher -Fresken bekannt. Jahrhundert stammt, aus und gestaltete die Fassade der Mohrenapotheke an Marktplatz. Über der Altstadt befindet sich der Wallfahrtskomplex St. Er besteht aus Kreuzweg, Kapellen und Kirche und wurde ab erbaut. Die Klosterkirche Mariä Verkündigung ist als Anstaltskirche in Benutzung und deshalb für die Öffentlichkeit kaum zugänglich. Weitere Kirchengebäude und Kapellen sind die erwähnte St.

Neuere Kirchen sind St. Michael erbaut und die Kirche St. Pius von sowie die evangelische Friedenskirche von Neben den kirchlichen Gebäuden prägen auch viele Profanbauten die Altstadt. Besondere Beachtung findet der historische Marktplatz. Eines der ältesten Häuser am Marktplatz ist die Grät. Neben den Ämtern ist bis heute im Spital ein Seniorenheim untergebracht, welches auch die mittelalterliche Spitalmühle im Innenhof des Spitals nützt. Ebenfalls auf dem Marktplatz befindet sich der Marienbrunnen mit der Doppelstatue der Madonna im Strahlenkranz von Der Brunnentrog von zeigt zehn Wappen von Gmünder Patrizierfamilien.

Eines der letzten erhaltenen Renaissancegebäude der Stadt ist das Schwur- und Magistratshaus in der Nachbarschaft des ehemaligen Franziskanerklosters , das heute als Musikschule dient. Auch von der Stadtbefestigung sind noch Teile erhalten. Die restlichen drei Türme befinden sich im Osten der Altstadt: Der Stadtgarten ist ein Park am nordwestlichen Rand der Altstadt, der als Lustgarten mit dem Rokokoschlösschen von einem Edlen von Pfeilhalden errichtet wurde und seit der Stadt Schwäbisch Gmünd gehört.

Sie zieht sich entlang des Josefsbachs, der dort als Graben angelegt ist. Mit der Ausrichtung der Landesgartenschau , die direkt in der Stadt stattfand, wurden die Grünanlagen umfangreich umgestaltet und erweitert. Die städtischen Pflanzen in der Innenstadt, rund Pflanzenkübel, werden seit von einem Pferde fuhrwerk mit Wassertank bewässert. Ebenfalls auf Stadtgebiet liegt ein Segelfluggelände auf dem Hornberg , das unter anderem von der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd e.

Im Stadtteil Degenfeld befinden sich Sportanlagen für den örtlichen Skispringerverein , die auch als Stützpunkt für den Schwäbischen Skiverband dienen, sowie mehrere Skilifte. Zuvor war sie ab in der fünftklassigen Oberliga Baden-Württemberg angetreten.

Die Radball -Abteilung wurde mehrfach deutscher Meister. Zudem ist in Schwäbisch Gmünd Handball sehr beliebt. Die Leichtathletikgemeinschaft Staufen wurde gegründet. Inzwischen wird die LG Staufen von den folgenden acht Vereinen getragen: Eine weitere beliebte Sportart in Schwäbisch Gmünd ist Tennis. Neben den vielen anderen Veranstaltungen der Gmender Fasnet hat der Faschingsumzug am Faschingsdienstag hohe Anziehungskraft.

Der aus Motivwagen und traditionellen Fasnetsgruppen bestehende Faschingsumzug zählt jährlich zwischen Es zieht mehrere tausend Gäste an und entwickelte sich zum bedeutendsten Festival seiner Art in Deutschland. Etwa 40 Bands unterschiedlicher Musikrichtungen treten an einem Abend in den Kneipen auf.

Der prominenteste Vertreter ist der Albmarathon. Im Stadtteil Hussenhofen findet im September das Sträublesfest statt. Eine regionale Besonderheit sind die seit stattfindenden Jahrgangsfeste, die weltweit nur in Gmünd und der näheren Umgebung vorkommende Tradition der Zusammenkunft der Jahrgänge im Altersgenossenverein AGV , die Nullen.

Sie beginnen am zweiten Samstag im Juni, zusammen mit dem Stadtfest , mit dem 40er-Fest , jeweils eine Woche später folgen samstags die 50er, 60er, 70er und 80er.