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Die Risiken der Tiefseebohrungen sind insbesondere im Falle eines Blowouts , wie verschiedene Ölkatastrophen zeigen, kaum beherrschbar. Der Ölpreisverfall im Zuge der Weltwirtschaftskrise im darauf folgenden Jahrzehnt stoppte die Ausweitung der unkonventionellen Förderung allerdings vorerst wieder. Siemens präsentiert neue aero-derivative Gasturbine für die Öl- und Gasindustrie.

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Erhebliche Investitionen in Bohrfelder vor der brasilianischen und westafrikanischen Küste haben die Nachfrage noch erhöht. Dieser Trend wird sich über das nächste Jahrzehnt weiter fortsetzen.

Sie haben sich für die Offshore-Förderung bewährt, da sie im Falle von Stürmen, politischen Unruhen oder alternativen Fördermöglichkeiten von der Förderstelle entfernt werden können. Die meisten Antriebe auf Offshore-Anlagen werden vorzugsweise von Elektromotoren angetrieben und nicht direkt von Gasturbinen.

Weitere Informationen zum Thema Siemens-Gasturbinen unter: Weitere Informationen zum In , Humble Oil built a mile-long wooden trestle with railway tracks into the sea at McFadden Beach on the Gulf of Mexico, placing a derrick at its end - this was later destroyed by a hurricane.

In , concern for American control of its offshore oil reserves caused President Harry Truman to issue an Executive Order unilaterally extending American territory to the edge of its continental shelf, an act that effectively ended the 3-mile limit " freedom of the seas " regime. In early , Superior Oil erected a drilling and production platform in 20 feet 6. In any case, that made Kerr-McGee's well the first oil discovery drilled out of sight of land. The first semi-submersible resulted from an unexpected observation in As the pontoons were not sufficiently buoyant to support the weight of the rig and its consumables, it was towed between locations at a draught midway between the top of the pontoons and the underside of the deck.

It was noticed that the motions at this draught were very small, and Blue Water Drilling and Shell jointly decided to try operating the rig in the floating mode. The concept of an anchored, stable floating deep-sea platform had been designed and tested back in the s by Edward Robert Armstrong for the purpose of operating aircraft with an invention known as the 'seadrome'. The first purpose-built drilling semi-submersible Ocean Driller was launched in Since then, many semi-submersibles have been purpose-designed for the drilling industry mobile offshore fleet.

As of June, , there were over mobile offshore drilling rigs Jackups, semisubs, drillships, barges available for service in the competitive rig fleet. One of the world's deepest hubs is currently the Perdido in the Gulf of Mexico, floating in 2, meters of water.

Offshore oil and gas production is more challenging than land-based installations due to the remote and harsher environment. Much of the innovation in the offshore petroleum sector concerns overcoming these challenges, including the need to provide very large production facilities.

Production and drilling facilities may be very large and a large investment, such as the Troll A platform standing on a depth of meters.

Another type of offshore platform may float with a mooring system to maintain it on location. While a floating system may be lower cost in deeper waters than a fixed platform, the dynamic nature of the platforms introduces many challenges for the drilling and production facilities. The ocean can add several thousand meters or more to the fluid column. The addition increases the equivalent circulating density and downhole pressures in drilling wells, as well as the energy needed to lift produced fluids for separation on the platform.

The trend today is to conduct more of the production operations subsea , by separating water from oil and re-injecting it rather than pumping it up to a platform, or by flowing to onshore, with no installations visible above the sea.

Subsea installations help to exploit resources at progressively deeper waters—locations which had been inaccessible—and overcome challenges posed by sea ice such as in the Barents Sea. Kartelle der Ölproduzenten versuchen, mit ihren individuellen Förderraten das Angebot auf dem Ölmarkt und damit den Preis zu steuern. Zusammen mit der Öl nachfrage durch alle Öl verbraucher ergibt sich der traditionell in Dollar gehandelte Ölpreis auf dem Weltmarkt , der seit an Rohstoffbörsen ausgehandelt wird und auch spekulativen Einflüssen unterworfen ist.

Preise und Verfügbarkeit von Endprodukten wie Treibstoffen und petrochemischen Produkten sind aber auch von den anfallenden Kosten bei der Ölraffination wie auch von politischen Faktoren wie z.

Durch steigende Nachfrage und entsprechend steigenden Preis sowie den technischen Fortschritt stieg und steigt die Menge, die offiziell als global förderbare Ölreserven ausgewiesen wird, seit Beginn des Industriezeitalters mehr oder weniger kontinuierlich an.

Mittlerweile ist sie aber auf über 50 Jahre gestiegen. Aktivitäten in der Öl- und Gasindustrie werden in upstream und downstream unterschieden. Downstream findet näher am Verbraucher statt zum Beispiel das Raffinieren von Rohöl zu petrochemischen Produkten, Vertrieb, Marketing usw. Die erste Phase besteht im Aufspüren von Erdöllagerstätten , der sogenannten Prospektion. Sie ist eine kombinierte Aufgabe für Geologie und Angewandte Geophysik. So tritt aus seicht liegenden Lagerstätten ständig Erdöl in geringen Mengen aus.

Ein Beispiel dafür ist die seit dem Jahrhundert bekannte, aber mittlerweile versiegte St. Die Suche tief liegender Ölvorkommen erfolgte früher durch eine eingehende Analyse der geologischen Verhältnisse eines Landstrichs geologische Kartierung. In der Folge wurden dann an ausgewählten Orten Probebohrungen niedergebracht. Mit der Zeit wurden aufwändige Prüfungsmethoden entwickelt, die eine Darstellung der Bodenschichtung ermöglichen.

Das am weitesten verbreitete Verfahren ist heute die Reflexionsseismik. Aus den Laufzeiten und Charakteristiken der reflektierten Signale lassen sich Schichtenprofile errechnen. Dabei wird mit Gruppen von üblicherweise drei bis fünf Spezialfahrzeugen, die Schwingungen einer definierten Frequenz über eine Art Rüttelplatte in den Erdboden übertragen, eine Messstrecke abgefahren. Das systematische Befahren eines Gebiets mit sich kreuzenden Messstrecken erlaubt die Errechnung eines dreidimensionalen Modells der Bodenschichtung.

Befindet sich die Erdöllagerstätte nahe der Erdoberfläche sogenannte Ölsande , kann das Öl im Tagebau gewonnen werden Beispiel: Aus tieferen Lagerstätten wird Erdöl durch Sonden gefördert, die durch Bohrungen bis zur Lagerstätte eingebracht werden.

Lagerstätten im Meeresbereich werden von Bohrinseln erschlossen und ausgebeutet, die ein Bohren und Fördern mitten im Meer ermöglichen. Zum Bohren werden Hohlbohrer verwendet, damit das dabei entstehende Bohrklein aus dem Bohrloch zutage transportiert werden kann.

Das Bohrwerkzeug besteht aus Stahlrohren, die zu einem immer längeren Rohrgestänge, dem Bohrstrang, aneinandergeschraubt werden können. Andere Bauformen haben keine beweglichen Teile, sondern sind zum Bohren härterer Gesteine mit Diamanten , Schneidkeramiken oder Hartmetall besetzt. Gelingt dies nicht, muss einige Meter oberhalb des abgebrochenen Werkzeuges eine neue Bohrung angesetzt werden, die die Schadensstelle umgeht.

Bei früheren Bohranlagen erfolgte das Drehen des Bohrstranges über einen Drehtisch, während neue Anlagen zumeist über einen Top Drive am Flaschenzug des Bohrturms verfügen.

Um das Bohrklein herauszufördern und die beim Bohren entstehende Reibungswärme abzuführen, wird eine Bohrflüssigkeit durch das Bohrrohr eingepresst, die an der Bohrkrone austritt und im Ringraum zusammen mit dem Bohrklein wieder nach oben gedrückt wird.

Die Bohrflüssigkeit muss ein hohes spezifisches Gewicht und eine hohe Viskosität aufweisen, damit sie durch das hohle Bohrgestänge eingepresst und durch den Ringraum wieder ausgepresst werden kann und damit das Bohrklein dabei mitgerissen wird.

Sie besteht aus Wasser, das unter anderem gelöste Polymere und suspendiertes Baryt -Mehl enthält. Damit die einzelnen Rohre des Bohrgestänges gehandhabt werden können, wird über dem Bohrloch ein Bohrturm errichtet, in dem sich auch die Vorrichtung zum Drehen des Bohrgestänges mittels Motor befindet. Wenn die Gegebenheiten es erfordern, kann auch in weiten Bögen gebohrt werden, so dass eine Lagerstätte auch von der Seite aus erschlossen werden kann siehe Richtbohren , zum Beispiel bei Lagerstätten unter besiedeltem, schwierigem, zu schützendem oder militärisch genutztem Gelände.

Die Rohre werden fest ans Gebirge einzementiert. Am unteren Ende der Bohrung wird die Rohrwand perforiert , um eine Anbindung an die Lagerstätte herzustellen. Damit erhält man eine Fördersonde, durch die auf verschiedene Weise siehe unten Erdöl gefördert werden kann.

Zunächst finden Produktionstests statt, um die Ergiebigkeit des Vorkommens zu erkunden. In nicht wenigen Fällen zeigt sich nach anfänglich hoher Ergiebigkeit eine rasche Verwässerung, sodass nach wenigen Wochen bis Monaten eine Bohrung aufgegeben werden muss.

Dabei werden zum Beispiel Ablagerungen entfernt, die Förderpumpe erneuert, die Perforation gesäubert oder ein Rohrtourabschnitt ausgetauscht. Beim ersten Anbohren der Lagerstätte muss deshalb das Austreten des unter Druck stehenden Öls mit Hilfe eines Blowout-Preventers verhindert werden, der sich am oberen Ende des Bohrgestänges befindet.

Lässt der Lagerstättendruck nach, muss das Öl mit technischen Hilfsmitteln — meist Tiefpumpen — zutage gefördert werden.