Zukunft der Arbeit


AIGEN-SCHLÄGL. Jahre nach der ersten Fahrt der Mühlkreisbahn, gab die Jubiläumsveranstaltung in der Bioschule Schlägl Zuversicht und Hoffnung für deren Zukunft.

Stattdessen sollten afrikanische Stadt- oder Distriktverwaltungen auf der unteren Verwaltungsebene, die nahe am Bürger arbeiten, gefördert und mit Geld und Know-how unterstützt werden.

Die Gemeinden profitieren vom Abbau

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Das jährliche starke Bevölkerungswachstum Afrikas führt dazu, dass die Bevölkerung immer jünger wird und die Jugendarbeitslosigkeit weiter zunimmt. Um die Chancen dieser demographischen Entwicklung effektiv zu nutzen, empfehlen wir, mit dem Marshallplan Familienplanung gezielt zu fördern und zu unterstützen. Durch eine gezielte Förderung der Familienplanung und Verankerung im Marshallplan mit Afrika würde ein bedeutender Schritt gemacht werden zur fälligen Enttabuisierung von Familienplanung.

Ökonomen belegten, dass in den asiatischen Tigerstaaten die demographische Dividende zwischen und bis zu 40 Prozent des Wirtschaftswachstums bewirkte. In der Phase des demographischen Übergangs wird ein wirtschaftlicher Wachstumsschub ermöglicht, der voraussetzt, dass die wachsende Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter auch produktive Beschäftigung findet.

Der Staat muss hierfür die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, u. Voraussetzung für die Initiierung der Dividende ist eine Anpassung des Reproduktionsverhaltens der Bevölkerung und flächendeckend vorhandene Familienplanungsdienste.

Um Frauen wie Männer die gleichen Bildungschancen für den Arbeitsmarkt zu geben, ist neben der Verbesserung der Bildungsinfrastruktur unter anderem auch eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung mit Familienplanungsdiensten anzustreben. Der Marshallplan mit Afrika des Bundesentwicklungsministeriums zeigt viele wichtige Ansatzpunkte für den Kontinent auf, lässt aber auch entscheidende Dinge unerwähnt.

Ein bedeutender Aspekt ist die Stärkung der Landwirtschaft zur Ermöglichung einer Ernährungssicherheit. Die Vermittlung dieser grundlegenden Tierschutzstandards ist für verschiedene Bereiche essentiell: Sie geben Richtlinien für eine tiergerechte Haltung vor, die an die Tierhalter vermittelt werden müssen.

Zusätzlich sind sie die Rahmenbedingungen von tiermedizinischer und tiergesundheitlicher Versorgung, die in jedem Land gewährleistet werden muss. Dazu muss in vielen Ländern eine Verbesserung der Ausbildung in dem Bereich gefördert werden, in einigen die tiermedizinischen Ausbildungsangebote sogar gänzlich neu geschaffen werden. Nur dann ist es möglich, zusammen mit einer konsequenten Datenerhebung, dass die Tiere auch die für die Menschen überlebenswichtigen Leistungen erbringen können.

Zusätzlich kann die lebensbedrohliche Übertragung von Zoonosen verringert werden. Sind Tiere aufgrund der Missachtung der Five Freedoms immunsuppremiert, können sie sich mit Zoonosen wie z. Salmonellen, Listerien und Tuberkulose infizieren. Das Bundesentwicklungsministerium sei an dieser Stelle aufgefordert, die Tiere in der Landwirtschaft und die Förderung ihrer Gesunderhaltung in Anlehnung an die Five Freedoms als wesentlichen Baustein des Marshallplans mit Afrika aufzunehmen und die dafür notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen.

Seit Jahren engagiert sich die Welttierschutzgesellschaft in mehreren afrikanischen Ländern. Soll der Plan Erfolg haben, müssen die Ideen allerdings von möglichst vielen Staaten in Europa und Afrika geteilt werden und über eine deutsche Motivation hinausgehen. Eine weitere Voraussetzung für den Erfolg: Als Vorarbeit alle bestehenden entwicklungspolitischen Programme durchforsten und fragen, ob diese überhaupt zur Neuausrichtung passen. Wir brauchen dazu eine unverbrämte Analyse, was funktioniert hat und was nicht.

Diese finden im Plan wenig Erwähnung. Das ist etwas enttäuschend angesichts der Tatsache, dass diese Organisationen in den letzten 50 Jahren viele Erfolge erzielt haben - vor allem in den Gebieten, für die sich kein Unternehmer interessiert hat und so schnell auch nicht interessieren wird.

Die Arbeit solcher Organisationen wird nach wie vor unverzichtbar sein. Ungeachtet dessen ist die Idee, die Privatwirtschaft stärker ins Boot zu holen, grundsätzlich richtig. Dies sollte aber mit sozialen Komponenten versehen sein. So könnte die Förderung von privatwirtschaftlichen Aktivitäten einhergehen mit sozialen Auflagen, die in Partnerschaft mit NRO und Kirchen realisiert werden. Wenn wirklich konsequent auf den Privatsektor gesetzt werden soll, dann dürfte es nur noch in Ausnahmefällen Budgethilfen geben.

Stattdessen sollten afrikanische Stadt- oder Distriktverwaltungen auf der unteren Verwaltungsebene, die nahe am Bürger arbeiten, gefördert und mit Geld und Know-how unterstützt werden. Hier gibt es viel Potential, Ebenen zu unterstützen, die bislang gar nicht im Blick waren. Mit neuen Akteuren, die weit über die bisherigen Entwicklungspartnerschaften hinausgehen, sollte vor allem dort angesetzt werden, wo Menschen aus eigener Triebkraft heraus ihre Situation ändern wollen. Das ist auf regionaler Ebene überzeugender zu gestalten als auf nationalen Ebenen mit unkontrollierbaren Geflechten von Verwaltungen, Strukturen und Machthabern.

Dazu gehört allerdings auch, mit der Geber-Nehmer-Mentalität radikal zu brechen — und zwar auf beiden Seiten und in allen Bevölkerungsschichten. Bis es zu einer strukturbildenden Wirkung des Marshallplans kommt, wird es dauern. Umso mehr bleibt vorerst die Notwendigkeit an klassischer Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Not- und Katastrophenhilfe bestehen.

Sehr geehrter Herr Dr. Wir teilen die Auffassung, dass gerade mit dem Zustrom der sog. Wir sind ausgesprochen dankbar, dass mit ihm in diesen Zeiten des Chauvinismus offensichtlich ein deutliches Zeichen der Solidarität gesetzt werden soll.

Um den Preis von Frieden und Sicherheit in Europa wie in Afrika sollten Politik und Gesellschaft hierzulande alles nur Mögliche tun, dazu beizutragen, die Armut und die gefährliche Perspektivlosigkeit des Lebens gerade auch junger Menschen in weiten Teilen Afrikas zu überwinden.

Es hat uns auch besonders gefreut, dass Sie es noch vor kurzem entschieden abgelehnt haben, die staatli-che Entwicklungshilfe und die jetzt geplante partnerschaftliche und wirtschaftliche Kooperation mit der Frage nach der Abschiebung von Flüchtlingen zu vermischen.

Wir halten es ebenfalls für unabdingbar, die Zusammenarbeit auch mit jenen Ländern fortzusetzen, die abgelehnte Asylbewerber nicht zurücknehmen. Wir erwarten eine Politik — und sehen uns dabei eher auf Seiten der Mehrheit der Wähler innen in Deutschland — , die mit der Fluchtursachenbekämpfung wirklich ernst macht, die Bevölkerung auf die Notwendigkeit einer interkontinentalen Angleichung der Lebenschancen einstimmt und gerade auch jene Fluchtgründe zu beheben sucht, für deren Entstehen un-sere Gesellschaft in Politik und Wirtschaft ursächlich mitverantwortlich ist.

Das ist ein Drama für Afrika. Zollschranken sind Gift für die überwiegend agrarisch ausgelegten Wirtschaften. Warum keine Bananen aus Afrika? In Punkt 5 haben Sie Recht: Nicht Kaffeebohnen, sondern Kaffee muss exportiert werden. Dazu braucht es die Unterstützung von Investitionen in der Produktion, womit gleichzeitig das absolut drängende Problem der Arbeitslosigkeit Punkt 3 angegangen werden kann.

Wie kann man Unternehmer dazu gewinnen, Produktionsstätten in Afrika aufzubauen, statt die Rohprodukte in andere Billig- Länder zu exportieren. Das Lohnniveau ist in Afrika nicht höher als in Asien. Einen heiklen Punkt sprechen Sie in Punkt 6 an: Die ist fest verankert in der afrikanischen Gesellschaft und muss in Teilen mitgedacht werden. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts waren bei Geschäftsverträgen u.

Auf den Abbau dieser Tradition zu warten bedeutet Handlungsunfähigkeit bis zum Sanktnimmerleinstag. Nur die Verbesserung der allgemeinen sozialen Lage einer Bevölkerung kann hier Abhilfe schaffen. Es ist Teil der viel beschworenen Win-Win-Situation. Markt - Macht - Moral Andere Punkte sind schon hinlänglich kommentiert worden.

Es ist notwendig, die Zusammenarbeit mit den Ländern Afrikas neu zu gestalten. Allerdings wären zwei Dinge sehr dringend erforderlich: Das Netzwerk vertritt über Produzentenorganisationen in Afrika. Der Verein TransFair e. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards. Welchen Beitrag kann der Marshallplan hier leisten? Besonders hervorheben möchten wir, dass in Säule 1, Wirtschaft, Handel und Beschäftigung, der dezidierte Hinweis auf die wirtschaftliche Stärkung von Frauen und Mädchen fehlt.

Gesundheit, Bildung und soziale Sicherung wird auf die besondere Situation von Mädchen und Frauen beim Zugang zu Bildung, Familienplanung aufmerksam gemacht. Hier ist wünschenswert, den Bezug zur Notwendigkeit der Erhebung disaggregierter Daten und der Verbesserung der nationalen Strukturen der zivilen Registrierungssysteme einzufügen.

Die Bundesregierung sollte die gezielte Förderung benachteiligter Gruppen systematisch und deutlich ausweiten. Dies gilt national wie international. In allen entwicklungspolitischen Vorhaben des BMZ und seiner Durchführungsorganisationen sollten Daten nach allen relevanten Diskriminierungsgründen aufgeschlüsselt erhoben werden.

Geschlechterspezifische Aspekte sind im Entwurf des Marshall-Plans mit Afrika nur sehr schwach repräsentiert. Frauen sind der Motor zur Erreichung der Agenda und der nachhaltigen Entwicklungsziele. Die wiederkehrende Betonung von hausgemachter Misswirtschaft und Korruption erhebt Symptome zu den eigentlichen Ursachen. Es ist schwer ersichtlich, was an solcher Haltung neu gegenüber afrikanische Staaten sein soll. Er baut für mich Hürden auf, ihn kreativ, visionär, querdenkerisch zu kommentieren.

Allein die Ratio ist gefragt. Damit besteht aber die Gefahr, dass es ein Gedankenkonstrukt wird, das nicht mehr greifbar ist, sich mehr und mehr als utopischer Luftballon entpuppt und entschwebt.

Der Einsatz dieses Instrumentes erlaubt es, die Stellschrauben herauszuarbeiten, an denen dann sinnvollerweise die finanziellen Mittel eingesetzt werden sollten, von denen die Rede ist.

Eine Systemstudie kostet zwar Geld, aber viele können viel lernen und es spart Millionen, wenn nicht gar Milliarden an Fehlausgaben. Allein schon die Beachtung der acht biokybernetischen Grundregeln wäre viel wert. Mir fallen viele Möglichkeiten ein, die schnell genutzt werden können, weil die Technik vorhanden ist. Es braucht viele Akteure, die die interkulturellen Schwierigkeiten meistern lernen und das geschieht durch Begegnung, Kontakt und Austausch.

Wenn es auf Augenhöhe möglich ist, Vertrauen entsteht, Beziehungen wachsen, dann gibt es auch soziale Kontrolle etc. Dass Projekte schiefgehen können, das ist klar, aber lässt sich nicht auch daraus etwas lernen?

Als Kennwert in Evaluierungen passt dies aber nicht hinein. Blick über die Schulter: Die Flüchtlingswelle ist bereits tsunamiartig im Anrollen auf Europa. Es ist also höchste Zeit. Wie erwartet haben im Forum die Bedenkenträger und Nörgler die Meinungshoheit. Natürlich gibt es Probleme beim Umsetzen des Plans. Aber diese Probleme sind die Aufgaben, die es zu lösen gilt. Anhand eines Beispiels aus Marokko zum Thema Berufsbildung will ich aufzeigen, wie es aussehen kann,eine Infrastruktur zu schaffen, die Zukunft ermöglicht.

Jobs zur Jugend bringen, Jugend in die Jobs bringen. Aufgebaut wird von den Lieferfirmen ein lokales Berufsbildungsinternat 3. Alle Beteiligten sitzen am "Runden Tisch" und sorgen gemeinsam dafür, dass umgesetzt wird, was umgesetzt werden soll, dass Korruption nicht stattfinden kann.

Natürlich gibt es Probleme beim Umsetzen des Plans, aber diese Probleme sind die Aufgaben, die es zu lösen gilt. Anhand eines Beispiels aus Marokko zum Thema Berufsbildung will ich aufzeigen, wie es aussehen kann, eine Infrastruktur zu schaffen, die Zukunft ermöglicht.

Aufgebaut wird ein lokales Berufsbildungs- Internat 3. Alle Beteiligten sitzen am "Runden Tisch" und sorgen gemeinsam dafür, dass Korruption nicht stattfinden kann. Firmen haben dringenden Bedarf an Fachkräften. Solange unfaire Handelsregeln EPA u. Es gibt hunderte von Gründen, warum der Plan niemals funktionieren wird. Es gibt aber auch hunderte von Projekten, die beweisen, es geht genau in diesem Sinn. Schaffen Sie eine Kommunikationsplattform, in der solche Projekte und der Weg zum Erfolg präsentiert werden.

Schaffen Sie mediale Aufmerksamkeit für diese Leuchttürme. Es sollte deutlich werden: Deutschen Unternehmen zu fördern, die in Afrika ein Unternehmen oder eine Tochtergesellschaft gründen ist aus meiner Sicht nicht sonderlich hilfreich. Diese Unternehmen haben das Kapital, um das unternehmerische Risiko durchaus tragen zu können. Da diese Unternehmen vor allem in Ballungsräumen investieren, verstärkt dies noch die Landflucht der Bevölkerung.

Aus meiner Sicht sollten Beteiligungen angestrebt werden,. Hier werden nur geringe Investitionen und Fördermittel benötigt und es können mehrere Start-ups und Unternehmen gefördert werden.

Ein solches Programm kann aus meiner Sicht schnell helfen und die Länder können aus sich selbst herauswachsen und die Länder entwickeln. Denn so passiert es jetzt häufig. Es muss meiner Ansicht nach eine flächendeckende Entwicklung stattfinden. Und in nahezu jeder Region gibt es Möglichkeiten erfolgreich mit ganz individuellen Ideen und Konzepten erfolgreich zu wirtschaften.

Und hier kann Deutschland mit seiner Expertise und Kapital dortigen Unternehmen helfen und als Gegenleistung Unternehmensanteile oder Profitbeteiligungen erhalten.

Dazu benötigt es jedoch auch die politische Einflussnahme, damit es sowohl in Deutschland als auch im afrikanischen Raum eine Rechtsverbindlichkeit besteht. Eine lobenswerte Initiative mit einer Fülle von wichtigen Ansatzpunkten für eine "neue" Partnerschaft zwischen Afrika und Europa.

Die 10 Thesen bieten klare Botschaften ,wenn sie auch anders priorisiert werden könnten. These 10 hätte besser am Anfang als These 3 Platz gefunden. Auch wäre es zielführender, die Botschaft von These 10 und den Bezug zu Nachhaltigkeitsagenda direkt in das Einleitungskapitel aufzunehmen. Zur Analyse und Lösungsentwicklung ist dringend geboten, die "lessons learned" aus der langjährigen Entwicklungszusammenarbeit i. Es wäre zielführender klare umsetzungsorientierte Priorisierungen vorzunehmen und nicht eine Fülle von Handlungsempfehlungen aneinander zu reihen.

Wichtige Politikfelder wie die Sozialpolitik sind in den 10 Thesen nicht enthalten, werden aber später sichtbar. Enttäuschen ist, dass in den Eckpunkten für einen Marshallplan mit Afrika dem dramatischen und rapide wachsenden Problem der Urbanisierung mit all seinen sozialen, ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Folgen nicht genügend Rechnung getragen wird.

Warum sind im Zukunftsvertrag mit Afrika S. Wasser nicht deutlicher zu Beginn des Papiers herausgestellt und nur Energie und Infrastruktur explizit genannt? Ausgehend von dem Postulat, dass Entwicklungszusammenarbeit ein langfristiges Geschäft ist und Investitionen in nachhaltige Entwicklung auch in den sog. In Säule 1 von Kap. Zu Recht wird auf S. Hier wäre dringend geboten, bei den Handlungsempfehlungen unter 4. Diese Initiative enthält eine Fülle von innovativen Ansätzen für eine umweltverträgliche Agrarpolitik.

Im Kapitel zu Energie und Infrastruktur wäre eine engere Verknüpfung zwischen Wasser und Energie wichtig nicht nur sicherer Zugang zu Energie, sondern auch zu sauberem Wasser. Auch in den Handlungsempfehlungen sollte deutlicher auf die Verknüpfungen on WasserSanitär- und Energieversorgung sowohl in ländlichen als auch städtischen Räumen in den verschiedenen Ausprägungen Nexus-Gedanke hingewiesen werden.

Meines Erachtens gibt es drei Bereiche, die besondere Beachtung verdienen. Also Hilfe zur Selbsthilfe. AfrikanerInnen wissen selbst, was für sie das Beste ist. Man muss Ihnen die Chance geben, selbst aktiv werden zu können.

Und da steht Bildung und qualifizierte und damit gut bezahlte Arbeit an erster Stelle. Während man früher viel Geld dafür ausgegeben hat, damit afrikanische "Eliten" ihr Volk weiter unterdrücken und ruhigstellen konnten, erfasst die Globalisierung nun über die Migrationswellen Europa und Deutschland. Nur Bildung und wirkliche ökonomische Teilhabe möglichst vieler Afrikaner in ihrem Land wird dies mildern können. Wir hoffen sehr, dass unsere Kommentare in die Überarbeitung mitaufgenommen werden.

Nachdem Frauen immer wieder erwähnt werden, bitte auch darauf achten immer eine gendergerechte Sprache zu verwenden. Im Sinne von Leave no one Behind: Bitte beachten Sie, dass es bereits den Richtwert von 0,7 Prozent gibt, den Deutschland verpflichtet hat als Gelder in die Entwicklungszusammenarbeit zu geben - waren dies nur 0,52 Prozent.

Generell ist es klar, dass auf 30 Seiten nicht alle Details vermerkt werden können. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Finalisierung ihres Dokuments. Ohne sie geht es nicht. Ich denke da u. Sie sind für uns eine bedeutsame und authentische Quelle. Offen bleibt die Einbeziehung der EU. Ganz zu schweigen von China oder G Ein "deutscher Marshallplan für Afrika" alleine ist zu schwach. Der informelle Sektor fast dreiviertel muss viel stärker mitgedacht werden.

Junge Menschen müssen beim Aufbau selbstständiger Existenzen unterstützt werden, das fängt bei entrepreneurial skills an, aber beinhaltet auch bürokratische Erleichterungen, Startkapital etc. Jobs in der Landwirtschaft Nahrungsmittelproduktion müssen attraktiver für Jugendliche werden.

Es braucht massive Investitionen in Lehrerausbildung und schulische Infrastruktur, beginnend mit der kindlichen Frühförderung. Natürlich sind die politischen Rahmenbedingungen - Antikorruptionskampf, Demokratie - extrem wichtig. Dazu braucht es Bildung, Kommunikation Austausch und praktische Hilfen s. In der Analyse und damit auch in den Zielsetzungen vermissen wir die zahlreichen externen Faktoren, die mit dem Weiterleben kolonialer Beziehungen und Strukturen zusammenhängen, aber v.

Sie gilt es in staatlicher Entwicklungspolitik deutlicher aufzugreifen und umzusetzen. Um dies zu unterstützen, beteiligen wir uns durch unser Team für politische Arbeit der cbm hier in Deutschland an der Online-Konsultation siehe unsere Kommentierung der folgenden einzelnen Abschnitte.

Zugleich haben wir den Marshallplan aber auch an unsere cbm-Regionalbüros in Afrika weitergeleitet und diese, sowie unsere Partner und Selbsthilfeorganisationen vor Ort, um Stellungnahme gebeten. Rückmeldungen dazu werden wir weiterleiten.

Denn Nordafrika bildet das Bindeglied zwischen Europa und Subsahara-Afrika und darf gerade angesichts seiner geographischen Nähe zu Europa nicht übersehen werden. Die Kooperation auf Augenhöhe führt zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung und zur Schaffung neuer und Sicherung bestehender Arbeitsplätze und somit zu Zukunftsperspektiven für die sehr jungen Bevölkerungen der afrikanischen Länder.

Nachhaltigkeit beinhaltet für die EMA einen ganzheitlichen Ansatz. Es richtet sich gezielt vor allem an junge Start-up-Unternehmerinnen, die mit erfahrenen Unternehmerinnen gemeinsam an der Umsetzung eines Business-Plans arbeiten.

Neben dem konkreten Beitrag zur ökonomischen Stabilisierung und zur Beschäftigung von Frauen dient Ouissal zudem der Sichtbarkeit von Unternehmerinnen in der öffentlichen Wahrnehmung, der Förderung der Zusammenarbeit zwischen nordafrikanischen Ländern und dem interkulturellen Dialog. Als Bindeglied zwischen kleinen und mittleren Unternehmen KMU und der Entwicklungszusammenarbeit sowie mit ihrer hohen regionalen Vernetzung und Expertise zeigt die EMA mittelständischen Unternehmen Geschäftschancen in der Region auf und fördert den Aufbau dauerhafter Partnerschaften.

Mir ist nicht bekannt, ob es einen von den afrikanischen Ländern ausgehenden Plan dazu gibt und inwieweit Afrikaner selbst dabei mitgearbeitet haben? In Kenntnis der unterschiedlichen Mentalitäten und Traditionen halte ich die Vorstellungen der Afrikaner selbst für grundlegend, vor allem sie selbst wissen am besten, was in ihren Ländern getan werden sollte. Und das gilt für jeden einzelnen afrikanischen Staat gesondert. Zur Realisierung gehört m.

Dabei scheinen wir zu vergessen, dass es in vielen Stammestraditionen von Bedeutung ist, hinsichtlich Ehre und Recht, Kinder zu bekommen. Eine unfruchtbare Frau kann z. Dieses kleine Beispiel zeigt wie schwierig unsere Vorstellungen von "Familienplanung" in Afrika sein können. Man bedenke auch, dass Afrikaner sehr stolz sind und aufgrund historischer Erfahrung mit der Kolonialzeit sensibel auf Vorschläge reagieren. Weiter möchte ich noch die finanzielle Förderung erwähnen.

Gerade wegen der schon oben erwähnten Korruption ist gute Kontrolle notwendig. Deshalb und aufgrund vieler anderer Punkte halte ich es für das Gelingen des Marshallplans für wichtig, die Afrikaner selbst nach ihren Vorstellungen zu befragen. Jean Ziegler hatte nach der machtübernahme des gesamten Kaffehandels durch die Konzerne aufgezeigt, dass die Einkaufspreise auf ein Drittel reduziert und die Verkaufspreise verdoppelt worden waren.

Will die Bundesregierung diese zustände wirklich korrigieren? Wir Aktiven helfen gerne. Eine berufliche Perspektive für Jugendliche in Afrika zu schaffen, ist ein wichtiger Bereich, kann aber nicht als eine Art übergeordnete Herausforderung gelten. Das scheint doch sehr stark einer europäischen Perspektive der Eindämmung der Migration zu entsprechen, statt im Sinne der Menschen in Afrika die mangelnde Befriedigung der Grundbedürfnisse und die eingeschränkten Über- Lebenschancen ins Auge zu fassen.

Reflektiert werden sollte der Schaden, den der sog. Der brain drain muss reguliert, die Ursachen bekämpft werden. Vorhaben im Bereich Migration sollten sich auch auf die Situation und Gesundheitsrisiken afrikanischer Wander- und Saisonarbeiter, Minenarbeiter sowie auf Menschen ohne Papiere und deren Familien beziehen. Im Kontext der Förderung politischer Rahmenbedingungen fordern wir, dass die Themen Menschenrechte und Stärkung der Zivilgesellschaft benannt und akzentuiert werden.

Wir lehnen einseitig-paternalistische Denkschemata ab. Auch wir haben uns daran bereichert und sind von der Situation nicht gänzlich unbetroffen. Wir regen eine vorsichtigere Wortwahl an und fordern in der Beurteilung etwas mehr Bescheidenheit. Die Ressourcenübertragung ist somit auch als Ausgleich zu verstehen.

Es darf nicht passieren, dass die Zusammenarbeit nur noch auf die aus deutscher Sicht reformwilligen Länder konzentriert wird. Wo staatliche Strukturen nicht der Verwirklichung der Menschenrechte und der demokratischen Beteiligung dienen, braucht es eine entsprechende Förderung der Zivilgesellschaft.

Als Aktionsbündnis stimmen wir zu, dass der Einsatz staatlicher Entwicklungsgelder keine ausreichende Bedingung für Entwicklung darstellt. Die deutliche Erhöhung und Verstetigung der öffentlichen ODA-Leistungen entsprechend der international vereinbarten Verpflichtungen wie insbesondere dem UN Richtwert von 0,7 Prozent der Bruttonationaleinkommens bildet aber eine notwendige Voraussetzung, die endlich zu erfüllen ist.

Zudem müssen die Entwicklungsgelder weiterhin zuerst dort eingesetzt werden, wo es ums Überleben geht. Die Fokussierung auf private Investitionen halten wir für einen Irrweg. Die Erhöhung der Eigenmittel ist zudem nur in Ländern möglich, die über die dafür nötigen Handlungsspielräume verfügen.

Wichtig ist uns, dass die besonders vulnerablen — vielfach von Armut, Krankheit und Tod bedrohten - Gruppen benannt werden. Mueller, ich unterstütze Prozent Ihr Engagement in Afrika. Ich hätte einen MüllerMerkelplan viel besser gefunden, als den Marshallplan. Letzterer hat einen demokratischen Beigeschmack.

Die Initiative "Marshallplan", hier verstanden als Bündelung der europäischen Kräfte zur nachhaltigen und partnerschaftlichen Entwicklung Afrikas, unseres Nachbarn, ist aus meiner Sicht positiv zu sehen. Wie von vielen Kommentatoren angesprochen, besteht die Schwierigkeit in der Umsetzung. Viel Zeit für "Erfolge" bleibt nicht, dafür gibt es aber unzählige Herausforderungen Korruption etc.

Geld allein wird es nicht richten. Ein Kulturwandel in der Zusammenarbeit auf beiden Seiten ist notwendig. Statt den Mangel zu verwalten, gilt es, den Reichtum zu erkennen und zu nutzen. Er müsste Wirklichkeit werden. Wie oft haben wir eigentlich schon einen neuen Ansatz für Afrika, einen Paradigmenwechsel oder wie immer man das gerade nannte, gehabt?

Auch wenn diese Gelder durchaus nicht nutzlos waren, so haben sie jedenfalls keinen Durchbruch gebracht und sie waren oft sogar kontraproduktiv. Bevor wir einen neuen Plan umsetzen, sollten wir doch erst einmal fragen, warum all die alten Pläne nicht den erhofften Erfolg gebracht haben? Wenn ich sehe, wie afrikanische Präsidentensöhne in der Schweiz mit ihren Ferraris herumbrausen und deren Väter Villen und Schlösser in den besten Lagen verwalten, während ihre Untertanen von zwei Dollar am Tag leben müssen, scheint mir diese These auch sehr naheliegend und vor allem sehe ich, dass offensichtlich durchaus Geld da wäre.

Und da kommt doch die entscheidende Frage. Wenn ja, so haben Sie auf jeden Fall meinen Segen, aber ohne eine Verankerung auf allerhöchster Ebene der deutschen wie zumindest der europäischen Politik wird das Ganze ein gut gemeintes Papier wie so viele andere bleiben. Die Chancen für so einen Wechsel stünden angesichts der Flüchtlingsproblematik so gut wie nie, aber man muss es eben wollen. Ich finde den Namen Marshallplan ebenfalls unpassend. Der Marshallplan nach dem 2. Weltkrieg hatte die Bezeichnung "European Recovery Program".

Prinzipiell finde ich Engagement, die Welt zu verbessern immer unterstützenswert. Mir ist jedoch aufgefallen, dass das entwickelte Programm im Fundament weiterhin in alten Strukturen fortgeführt wird und somit keine tiefgreifenden Veränderungen ermöglicht werden können.

Es geht nicht nur um die Veränderungen der Strukturen in Afrika, sondern auch um strukturelle Veränderungen in u. Förderungen von wirtschaftlichen Prozessen, die es ermöglichen, dass im Rohstoffland von afrikanischen Firmen selbst, für den Weltmarkt veredelt wird, damit sich deformierte Strukturen erholen können und ein Wachstum erreicht wird.

Dies bezieht sich auch auf die Masseneinführung von z. Lebensmittelresten wie Hühnerteile, die in Deutschland nicht vermarktet werden , die zu Dumpingpreisen den afrikanischen MArkt überschwemmen und die eigene Produktionsfähigkeit damit stärk gefährdet oder gar zerstört. Solange an diesen Punkten nicht angesetzt wird, werden es z. Die Welt wird weiterhin gespalten sein, Förderunmittel verlaufen im Sand und und und Sehr lobenswert ist der Satz, dass es in Afrika nach wie vor zu viele korrupte Eliten gibt.

Aber was muss daraus folgen! Jedenfalls nicht - leider deutet aber Vieles darauf hin - , diesen noch mehr Mittel in den Hals zu stopfen!

Bitte nur mit dynamischen Unternehmern - die es in jedem Land gibt, die aber bisher weitgehend von den Herrschenden ausgebeutet wurden - direkt zusammen arbeiten und Arbeitsplätze schaffen.

Und mit den Regierungen - wenn sich das schon nicht vermeiden lässt - prioritär Familienplanungsprogramme stringent durchführen. Alle anderen Ansätze sind im Moment sekundär und oft sinnlos. Dafür sollte zumindest der Sachverhalt und die Menüführung in Englisch und Französisch verfügbar sein. Eine konkrete Einladung an diese sollte auch erfolgen. Wir machen Zukunft,machen Sie mit.

Möglichkeiten für die Zukunft. Der Bericht ging im BMZ "verloren"!? Habe ihn nach telef. Der Bericht wurde, sorry to say, immer wieder in die "Tonne" getreten", weil teilw.

Man will doch keine Erfahrungen "kennen"! Diese Erfahrung haben leider schon sehr viele Afrika- Kenner machen dürfen und haben aufgegeben. Hätte man vor ca. Entwicklungshilfe in Afrika tolle Arbeit geleistet haben, würde man jetzt keinen Marshall Plan für Afrika brauchen. Leider Führen aber wohl sog. Afrikalaien überwiegend "das Wort". Das Thema Geburtenkontrolle in Afrika scheint hier wichtiger zu sein als sauberes Wasser! Das Thema ist jedoch strittig! Nieman kann in das private Recht einer Frau auf Fortpflanzung eingreifen.

Aber die Realität sieht vor Ort anders aus! Wie können wir bei dieser Ausgangslage eine effektive Familienplanung bzw. Ein Paradigmenwechsel ist möglich!

Dafür brauchen wir aber die richtigen Menschen, traditionsgebundenen und weltoffenen Menschen in Afrika. In die Abteilung "Unfreiwillige Komik" gehören auch die beiden Karten: Ich vermisse das, was einem als erstes in den Sinn kommt. Bei dieser Thematik und dem Problem der Bevölkerungsexplosion das Naheliegendste. Das Thema der Geburtenkontrolle.

Auf Seite 31, im letzten Kapitel einmal das Wort "Familienplanung". Ein Wort zu einem grossen Thema. Der Marshallplan mit Afrika: Teile V Und dann Regierungsführung und Korruption. Man muss Kämpfen, Länder müssen transparent gemacht werden. Und vor allem müssen jungen Leute mitagieren lassen. Wir haben Wir haben Genie in unseren jungen Leuten. Ich sehe es jeden Tag. Wir müssen das Genie unserer jungen Menschen entfalten, sie unterstützen.

Und unsere Frauen und unsere Mädchen: Wir müssen erkennen, dass Mädchen und Frauen ein Geschenk sind. Sie haben Kraft, und wir müssen diese Kraft entfalten, damit sie zum Kontinent beitragen können. Ich glaube fest daran, dass, wenn wir all diese Dinge tun, finden wir, dass die schnell Wachstum Afrika-Erzählung ist kein Zufall. Es ist ein Trend, und wenn wir fortsetzen, wenn wir Jugend entfesseln, wenn wir Frauen entfesseln, können wir vorwärts gehen, aber der Trend ist klar.

Afrika wird weiter Wachsen. An die Investoren, Geschäftleute sage ich, Investitionen in Afrika sind nicht für heute, nicht für morgen, es ist nicht eine kurzfristige Sache, es ist eine längerfristige Sache.

Aber wenn Sie nicht in Afrika investiert werden, dann werden Sie eine der wichtigsten aufstrebenden Möglichkeiten in der Welt verpassen. Afrikaner haben schwache Institutionen, und manchmal nicht vorhandene Institutionen, und ich denke, das gibt Weg für Korruption. Korruption ist ein Problem, das Afrikaner noch nicht gut genug erledigt haben, und man muss mit dem Zahn und Nagel kämpfen, das und mehr Transparenz in der Bewirtschaftung ihrer Volkswirtschaften und die Art und Weise, wie Finanzen verwaltet wird.

Wir müssen mit internationalen Partnern, den Industrieländern, zusammenarbeiten, um gemeinsam zu kämpfen. Andernfalls schaffen wir eine neue Realität, die nicht die Art ist, die wir für ein wachsendes Afrika wollen.

Sie schaffen nicht die für die Zukunft benötigten Fähigkeiten. Also müssen sie einen Weg finden, besser zu erziehen. Das sind also die Dinge, die sie nicht richtig machen. Afrika muss lernen den Erfolg zu managen. Sehr oft, wenn Menschen oder Länder Erfolg gelingen haben, vergessen sie, was ihnen gelingt.

Lernen, was sie erfolgreich gemacht hat, es zu verwalten und es zu halten ist entscheidend für uns. Also was richtig gemacht wird muss man lernen es richtig zu tun, zu halten. Also all die Dinge, die ich sagte, dass wir richtig gemacht haben, müssen wir lernen, es richtig zu tun, halten Sie es richtig. Sehr oft sind wir nicht konsistent. Ein Regime geht aus, ein anderes kommt herein und sie werfen auch die funktionierende Politik weg, die es vorher gab.

Sie wissen nicht, ob und wie zu investieren. Afrikaner müssen den Erfolg, den sie bei der Verringerung ihrer Schulden hatten, verwirklichen, aber jetzt sind die Länder wieder zurück zur Kreditaufnahme, und in bestimmten Ländern wird die Verschuldung zu einem Problem.

Man muss diese vermeiden. Die Sache ist, die Dinge, die nicht gut genug gemacht wurden auf der Lupe zu nehmen. In erster Linie ist die Infrastruktur.

Ja, die meisten Länder erkennen jetzt, dass sie in diese investieren müssen, und sie versuchen, das Beste zu tun, was sie tun können. Das Wichtigste ist Macht. Man kann sich nicht im Dunkeln entwickeln. Teile III Was ist falsch gelaufen? Trotz starken Wachstums, wurde nicht genüge Arbeitsplätze geschafft.

Die Jugendarbeitslosigkeit auf dem Kontinent beträgt etwa 15 Prozent, und die Unterbeschäftigung ist ein ernstes Problem. Die Qualität des Wachstums war nicht gut genug. Selbst jene Arbeitsplätze, die geschafft würden, waren Arbeitsplätze mit geringem Arbeitsproduktivitätsbedarf, so dass Menschen von der landwirtschaftlichen Produktion mit geringer Produktivität zu einem produktivitätsarmen Handel geführt werden und im informellen Sektor in den städtischen Gebieten arbeiten. Die Ungleichheit hat sich erhöht.

Korruption, Gier schufen Milliardäre. Der Anteil der Menschen in Armut sank, aber die absolute Zahl ist nicht vorhanden wegen des Bevölkerungswachstums. Und das Bevölkerungswachstum ist etwas, worüber auf dem Kontinent nicht genug debattiert. Und ich denke, wir müssen ein Griff haben, vor allem, wie wir Mädchen erziehen. Das ist der Weg, um wirklich zu diesem Thema zu arbeiten. Afrika hat nicht genug in Infrastrukturen investiert.

Viele Länder hatten Investitionen von Chinesen, aber in welchen Preisen? Jedoch stellt sich hier auch das praktische Problem der Machbarkeit: Es gibt nicht genug interessierten Nachwuchs, der die Aufgabe der Pflege übernehmen möchte. Hier wird sich die Politik einige Strategien überlegen müssen, um entweder den Beruf attraktiver zu machen oder Auslandskräfte anzuwerben.

So muss es entweder zu einer Mehrbelastung der Einzahler kommen oder eben zu einer finanziellen Flexibilisierung des Versicherungssystems, welche beispielsweise am Krankenhauswesen versucht wurde. Allerdings sind die Resultate hier nicht durchgehend positiv. Die Pflegeforschung ist ein Teilgebiet der Pflegewissenschaft und dient dem Anwenden, Ausprobieren und Systematisieren tieferer Erkenntnisse und Theorien aus der Pflegewissenschaft. So ist bezüglich der Pflege festzuhalten, dass die meisten Kenntnisse auf Erfahrung und weitergegebenen Wissen beruhen.

Das systematische Erfassen von Daten, Methoden und Handlungsoptionen kam erst später auf. Dabei hat die systematische Pflegeforschung ihre Anfänge bei Florence Nightingale, die bereits Mitte des Jahrhunderts damit beginn, Zahlen zur Pflege zu erfassen und unter anderem Handlungsoptionen aus diesen abzuleiten.

Institutionalisiert wurde die Pflegeforschung im Rahmen der Pflegewissenschaft dann zu Beginn des Jahrhunderts; in Deutschland kam die Pflegeforschung dabei erst in den ern richtig an. Sie ist somit hierzulande als sehr junger Disziplin anzusehen. Die Pflegeforschung stützt sich auf zwei Grundpfeiler: Zum einen werden qualitativ messbare Erlebnisse betont. So lassen sich durch eine saubere Erfassung der Daten Aussagen zu bestimmten Gruppen oder Krankheitsbildern treffen.

Die Pflegewissenschaft bildet den theoretischen Oberbau für die Pflege. Dabei werden vor allem Modelle erarbeitet, die es zum Ziel haben, eine maximal effiziente Pflege zu gewährleisten. Dabei können die Theorien hochspezifisch sein sich etwa nur auf den häuslichen Bereich beziehen oder generalisiert anwendbar sein. Zugleich beschäftigt sich die Pflegewissenschaft auch ganz allgemein mit den Fragen der Pflege.

So geht es nicht zuletzt um die Ausbildung der Pflegekräfte selbst sowie um die Fragen der Zukunft in diesem Bereich. Angesichts der Herausforderungen, vor denen das Pflegewesen gerade in Deutschland steht, sind zukunftsfähige Modelle wertvoller denn je. Die Pflegewissenschaft geht dabei interdisziplinär vor: Es geht nicht nur um die Pflege an sich im medizinischen Sinne , sondern es müssen auch weltanschauliche Fragen erörtert werden.

Doch auch fernab von geisteswissenschaftlichen Ansätzen kann die Pflegeforschung auch ganz praktisch arbeiten. So werden auch Geräte für die Pflege, Rechnungsmodelle und Lehrgänge entworfen. Alle Erkenntnisse können beispielsweise dazu dienen, dass Pflegekräfte mehr Informationen an die Hand bekommen.

Gerade statistische Erfassungen mit direktem Bezug zur Pflegeleistung können die Arbeit erleichtern. So können unterschiedliche Optionen miteinander verglichen werden, um eine für den Pflegebedürftigen optimalen Pflegeplan zu entwerfen. Die Definition der Pflegewissenschaft lässt eine Einordnung als empirische Sozialwissenschaft zu. Im Vordergrund steht immer die Verbesserung der individuellen Pflegesituation, wobei diese Einzelschritte in Theorien und Modelle überführt werden sollen.

Deutschland kennt die akademisierte Pflegewissenschaft noch nicht besonders lang. Dennoch gibt es beispielsweise mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e. Weitere Pflegeforschungsverbände sind bereits gegründet. Dennoch ist die Anzahl der Promotionen in diesem Bereich mit 50 bis 60 Stück im Jahr doch eher als bescheiden im internationalen Vergleich zu bezeichnen.

Es herrscht also noch Aufholbedarf, was das Etablieren einer Pflegewissenschaft in Deutschland betrifft. Insgesamt ist dabei ein Anstieg der Studenten in diesem Bereich zu verzeichnen. Unterstützt wird dieser Anspruch beispielsweise durch Studien aus den USA, welche gezeigt haben, dass die Mortalitätsrate der Pflegebedürftigen bei höherer Bildung der Pflegenden sinkt.

Ein höheres Bildungsniveau in der Pflege kann Fehler vermeiden und dabei helfen, in schwierigen Situationen besser zu handeln. Die Wissenschaft hinter der Pflege ermöglicht ein besseres Verständnis von Ursache und Wirkung und kann Pflegekräfte weiter qualifizieren. Entgegenkommend ist hierbei beispielsweise die Datenbank zur Pflegeforschung, welche das Zentrum für Qualität in der Pflege im Jahre veröffentlichte: Hier finden sich Studien, weiterführende Informationen und vieles mehr — für Pfleger und Wissenschaftler.

In den Bereichen Mathematik, Physik, Biologie und Chemie werden meist verrückte Wissenschaftler vermutet, die an Dingen arbeiten, die mit der realen Welt nicht viel zu tun haben. Allerdings haben diese Wissenschaftler schon oft bewiesen, dass dem nicht so ist und ihre Entwicklungen einen enormen Wert für unser Leben und die Gesellschaft haben. Die Grundlagenforschung hat bereits viele Innovationen, Technologien und Produkte hervorgebracht, die aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind.

Aufgrund dessen ist diese Forschung und deren Förderung in Deutschland so enorm wichtig. Gefördert werden beispielsweise die Forschungen in der Beschleunigerphysik, der Astro- und Astroteilchenphysik, der Hadronen- und Kernphysik sowie der Elementarteilchenphysik.

Auch die Erforschung von kondensierter Materie und die Anwendung der Mathematik für Innovationen in der Industrie und dem Dienstleistungssektor sind Schwerpunkte der Förderungen. Nicht zuletzt ermöglicht das BMBF auch Studenten der physikalischen und mathematischen Studiengänge an verschiedenen deutschen Universitäten die Teilnahme an Projekten, die dazu dienen, international wettbewerbsfähige Forschung zu betreiben.

Dabei arbeiten die Wissenschaftler eng mit den dort beschäftigen Ärzten zusammen und entwickeln so interdisziplinäre Lösungen im Bereich der Medizin. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt dabei auf der Entwicklung von Anwendungsmethoden der Grundlagenforschung in den Bereichen der Immunologie, der experimentellen Rheumatologie und der Rheuma-Epidemiologie.

Zu diesem Zweck werden beispielsweise Langzeitstudien durchgeführt und darauf basierend neue Therapien und Methoden zur Behandlung der chronischen Krankheit entwickelt. Ziel ist es, diese Krankheit effektiver bekämpfen zu können und medizinischen Fortschritt durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche zu erreichen.

Insgesamt arbeiten hier rund 8. Auch international wird mit anderen Institutionen und Hochschulen zusammengearbeitet, um die Forschungen effektiv voranzutreiben. Aufgrund dieser enormen Bedeutung der Forschung für die gesamte Bevölkerung werden die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft von Bund und Ländern gemeinsam gefördert.

Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange. Sie beeinflusst Deutschlands Politik, Wirtschaft und Industrie und hat auch auf die Gesellschaft entscheidende Auswirkungen. Gemeint ist damit die intelligente und automatisierte Vernetzung von der Produktentwicklung, Produktion, Logistik und den Kunden in der Industrie. Die Herausforderungen dieser Entwicklung sind deshalb seit Jahren wichtiger Bestandteil der Forschungsarbeit in Deutschland.

Die Förderungen haben dabei verschiedene Schwerpunkte. Die Unterstützung von Unternehmen — vor allem des Mittelstandes — ist einer davon. Es werden Tools für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bereitgestellt, Best Practices entwickelt und Umsetzungsempfehlungen und -strategien vermittelt, die den Unternehmen den Sprung in die Industrie 4. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Softwareentwicklung, die dadurch unterstützt wird, dass die bisherigen Standards angepasst und neue Standards entwickelt werden.

Dabei geht es vor allem um den Datenschutz. So wurden bereits entsprechende Anpassungen im Urheberrechtsgesetz vorgenommen, die den ungehinderten Wissensfluss erleichtern sollen. Das Fraunhofer-Institut hat es sich zum Ziel gemacht zukunftsfähige Technologien und Produkte zu entwickeln und Unternehmen bei der Umstellung auf die neuen technischen Standards der Industrie 4. Es werden autonome Systeme entwickelt, die ganz im Sinne der Digitalisierung und Vernetzung arbeiten. Das Institut entwickelt beispielsweise Drohnen, die zur Lieferung von Waren eingesetzt werden können, oder 3D-Drucker, die die Produktion von Einzelteilen übernehmen.

Auch im Bereich der Daten ist das Fraunhofer-Institut aktiv. Damit einher geht das Forschungsfeld der Datennutzungskontrolle. Die Mitarbeiter arbeiten an der Entwicklung von Kontrollmöglichkeiten mit der die Datennutzung gesteuert werden kann. Um die Unternehmen auf die neuen Technologien vorzubereiten, bietet das Fraunhofer-Institut zudem verschiedene Dienstleistungen an, die die Gegebenheiten der Unternehmen auf den Prüfstand stellen.

Unternehmen können vom unabhängigen Software-Prüfzentrum ihre User Experience überprüfen und die Zukunftsfähigkeit ihrer vorhandenen Software beurteilen lassen.

Ziel der Plattform ist es, die internationale Spitzenposition Deutschlands in der Industrie zu sichern und auszubauen. Mit Lösungsvorschlägen und Handlungsempfehlungen zu den Themen Standardisierung und Normung, der Sicherheit vernetzter Systeme, den rechtlichen Rahmenbedingungen, der Forschung im Bereich der Industrie sowie der Aus- und Weiterbildung wird die Industrie 4. Nachhaltiges und umweltbewusstes Leben ist seit langem das Ziel von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Gemeint ist damit das nachhaltige Produzieren und Konsumieren von Produkten. Viele Forschungsprogramme und -projekte beschäftigen sich damit, wie die Industrie, die Wirtschaft, die Infrastruktur oder das gesellschaftliche Leben so praktiziert und umgesetzt werden können, dass wir kommenden Generationen einen gesunden Planeten hinterlassen.

Ziel dieser Agenda ist eine umweltschonende und sozial gerechte Wirtschaft, die gleichzeitig international wettbewerbsfähig bleibt. Umgesetzt werden soll dieses Ziel in verschiedenen Bereichen mittels umfangreicher ökologischer Modernisierungen.

Die Schwerpunkte der Agenda liegen auf der nachhaltigen Produktion und Ressourcennutzung, nachhaltigen Finanzdienstleistungen, einem bewussten Konsum, einem nachhaltigen Energieversorgungssystem und umweltschonenden Mobilitätssystemen und Infrastrukturen. Im Bereich der Energiewende werden beispielsweise Technologien zur nachhaltigen Energieerzeugung, -umwandlung und -verteilung gefördert, die die fossilen Brennstoffe ersetzen sollen.

Auch die Erforschung der verwendbaren Materialien ist Teil der Förderung. Energieeffizienz, Wasser- und Abwasserversorgung sind dabei zentrale Themen. Nicht zuletzt wird auch im Bereich der Elektromobilität im Sinne der Green Economy geforscht, entwickelt und produziert. Ziel des Programms ist die Entwicklung von Entscheidungsgrundlagen und Innovationen hinsichtlich eines zukunftsorientierten Handelns in Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft.

Zentrale Schwerpunkte sind die globalen Herausforderungen, wie der Klimawandel, die Bodendegradation, der anhaltende Rohstoffmangel und der Verlust der Artenvielfalt. Bestandteil der Forschungen in diesen Bereichen sind unter anderem die Durchführung von Studien zum Ziel der Green Economy, die Erarbeitung von leitenden Fragestellungen für die Forschung sowie die Durchführung von transdisziplinären Projekten, die technische und gesellschaftliche Innovationen im Sinne der Green Economy liefern.

Nicht nur die Ministerien des Bundes, sondern auch unabhängige Vereine setzten sich für die Weiterentwicklung der Green Economy ein. Es unterstützt generell innovative Ideen und hilft Gründern beim Aufbau eines funktionierenden Unternehmens. Gleichzeitig setzt sich der Verein auch speziell für grüne Unternehmen ein. Er unterstützt die Förderung von Start-ups im Bereich der Green Economy und fördert mit verschiedenen Projekten den Aufbau von nachhaltigen und umweltbewussten Unternehmensvorhaben.

Im Rahmen dieses Projektes werden einerseits Best Practices für die Gründer von grünen Start-ups entwickelt und ihnen an die Hand gegeben. Andererseits werden Business Angels zur Unterstützung der Gründer gesucht und mit den Gründern zusammengebracht. Die Frage, wie die Arbeit in der Zukunft aussehen und ablaufen wird, beschäftigt Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer heutzutage immer häufiger.

Dabei geht es meist um die Digitalisierung und die Entwicklung der Technik im Zusammenspiel mit dem Arbeitsmarkt. Auf der einen Seite nutzen die Unternehmen immer mehr Technik, um die Arbeit effektiver und kostengünstiger erledigen zu lassen. Auf der anderen Seite befürchten Arbeitnehmer, dass sie durch die Maschinen ersetzt und ihre Arbeitsplätze verlieren werden.

Mit dieser Diskrepanz beschäftigen sich verschiedene Forschungsinstitute in Deutschland und versuchen eine Lösung für dieses komplexe Problem zu finden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, kurz BMBF, beschäftigt sich mit allen Fragen rund um die Bildung — von der Ausbildung über effektive Weiterbildungen bis hin zum lebenslangen Lernen — und der Forschung in verschiedenen Themenbereichen.

Das reicht von der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung bis hin zur Forschung für Innovationen. Die Forschung zum Thema Zukunft der Arbeit wurde bereits durch mehrere Forschungsprogramme vorangetrieben. Ziel dieses Programms ist es, die Produktion von Waren in Deutschland zu halten, um dadurch Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Es soll erarbeitet werden, wie die Arbeitsprozesse von Produktionen und Dienstleistungen effizient und umweltschonend umgesetzt werden können, um eine bessere Zukunft für unsere Gesellschaft zu erreichen.

Insgesamt werden für diese Forschung mehr als eine Milliarde Euro eingesetzt. Das Institut erhebt Statistiken rund um den Arbeitsmarkt, entwickelt Lösungen für aktuelle Probleme und tritt als Politikberater ein. Es arbeitet international mit anderen Instituten und Partnern zusammen und gibt so einen breiten Einblick in die globale Arbeitswelt.

Dort werden die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt beobachtet und zukunftsorientierte Lösungen für Probleme entwickelt. Diese gemeinnützige Organisation hat es sich zum Ziel gemacht, nachhaltige Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln und fungiert dabei als Vermittler zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Stiftung sieht sich einerseits als Organ zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft, das die aktuelle Forschung leicht verständlich an die Bürgerinnen und Bürger vermittelt.

Andererseits möchte sie aktuelle Probleme der Gesellschaft an Politiker und Wirtschaft weitergeben, damit diese die entwickelten Lösungen umsetzen können. Dabei wurden Menschen ab 14 Jahren nach ihren Wünschen für die Arbeitswelt befragt. Themen wie die Kinderbetreuung oder die Verwendung erneuerbarer Energien wurden dadurch aufgenommen und an die Politiker weitergegeben. Neben der Forschung zum Arbeitsmarkt beschäftigt sich die Stiftung mit Themen wie der Erwachsenenbildung oder der Touristik in Deutschland.

Doch gerade in Zeiten von häufig auftretenden Naturereignissen, wie Sturmfluten, Tsunamis und Hurricanes ist es wichtiger denn je, die Natur und deren Auswirkungen auf die Menschen zu untersuchen. In diesem Sinne ist auch in Deutschland die Küsten- und Meeresforschung enorm wichtig und wird umfassend gefördert. Erforscht werden vor allem die Rolle der Meere für den Klimawandel und umgekehrt die Folgen des Klimawandels für die Meere.

Für diese Probleme sollen in der Küsten- und Meeresforschung Lösungen erarbeitet werden. Dazu werden nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch professionelle Ausstattungen in Form von Forschungsflotten zur Verfügung gestellt. Die Forschungsschiffe sind mit Wissenschaftlern aus den Bereichen Biologie, Geochemie oder Meteorologie auf den Ozeanen und in den Polargebieten unterwegs und entwickeln Lösungsansätze für die globalen Probleme unserer Zeit.