Externe Prüfung und Bewertung


Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar.

Yves Michel Deschenes Laval Kanada. Eine deskriptive URL wird von Suchmaschinen leichter erfasst.

Warum registrieren oder Premium?

Kostenlos Ihre Rechtschreibung und Grammatik prüfen mit der Rechtschreibprüfung von rechtschreibpruefungde.

Negativ, geschnitten für die Auslandsabteilung der Ufa Exportfassung für den britischen Markt: British Film Institute; Exportfassung für den australischen Markt: Drei fragmentarische Nitropositive, 1. Fondazione Cineteca Italiana; Exportfassung für den britischen Markt? Am weitesten verbreitet ist wohl die Fassung des Museum of Modern Art, die dadurch entstand, dass die Zwischentitel der zweiten deutschen Fassung, die sich in dem von der Ufa erhaltenen Material befanden, durch Übersetzungen ins Englische ersetzt wurden.

Diese standen natürlich der deutschen Fassung näher als die von Channing Pollock geschriebenen Titel der Paramount-Fassung, in der sogar Rollennamen verändert worden waren: Auch die in der Bundesrepublik Deutschland seit den sechziger Jahren verliehenen, mit verschiedenen Musiken unterlegten Fassungen, gehen auf das Londoner Dupnegativ zurück; die Zwischentitel wurden damals aus dem Englischen ins Deutsche rückübersetzt.

Ebenfalls in den sechziger Jahren kam die Paramount-Fassung wieder zum Vorschein. Von Ost-Berlin aus, wo das gekürzte Paramount-Negativ des Reichsfilmarchivs vom Staat lichen Filmarchiv der DDR kopiert und zugänglich gemacht wurde, gelangte sie in verschiedene andere Archive und wurde dort gezeigt.

Gosfilmofond in Moskau und das Ces koslovensky Filmowy Archiv in Prag erarbeiteten zusammen eine verbesserte Paramount-Fassung, die immerhin wieder 2. So konnten viele der im Material verborgenen Rätsel damals deshalb nicht gelöst werden, weil das Drehbuch und die Zensurkarte noch nicht wieder gefunden waren, und wohl auch die Musik, aus der die wichtigsten Hinweise auf die Schnittfolge und die fehlenden Szenen hätten entnommen werden können, nicht herangezogen werden konnte Die englischen Zwischentitel wurden so belassen, wie sie in den verschiedenen benutzten Kopien zu finden waren, sodass mehrmals innerhalb des Films die Rollennamen wechseln.

Aufgrund der schlechten Quellenlage erlag Jahnke bei seiner Arbeit einigen folgenschweren Fehlschlüssen. So hielt er zum Beispiel die vergleichsweise lakonischen Zwischentitel der MoMA-Fassung für weiter vom Harbouschen Stil entfernt als die blumigen Texte, die Pollock in die Paramount-Fassung hineinredigiert hatte — heute wissen wir, dass es gerade umgekehrt richtig gewesen wäre. Unklar bleibt in seinem Bericht, was unter diesem Begriff eigentlich zu verstehen war, denn er hatte aus London sowohl ein Dupnegativ der MoMA-Fassung wie auch ein Dupnegativ der englischen Verleihfassung erhalten Zwar hatte das MoMA dem Staatlichen Filmarchiv sein Dupnegativ von angeboten, doch wurde nicht erkannt, dass dieses Material zwei Generationen besser gewesen wäre als das aus London bezogene.

Aus heutiger Sicht ist es unverständlich, warum nicht der Versuch unternommen wurde, aus dem fotografisch ausgezeichneten und im Archiv zur Verfügung stehenden Originalnegativ der Paramount-Fassung eine neue Fassung zu gewinnen, die nach dem Vorbild der als richtig erkannten Versionen hätte umgeschnitten werden können. Hierfür kann als eine wichtige Ursache ein Brief von Fritz Lang angenommen werden.

Unter diesen Filmen befand sich auch eine komplette Kopie von Metropolis. Vorführungsdauer 2 Stunden 4 Minuten. Konnte er sich wirklich nicht daran erinnern, dass sein Film ursprünglich einmal eine halbe Stunde und fast 1. In den er-Jahren wandte sich Enno Patalas dem Film zu. Seiner Arbeit im Filmmuseum München war der für lange Zeit am weitesten gehende Rekonstruktionsversuch an Metropolis zu danken, da Patalas — anders als noch Jahnke in der DDR — weitere inzwischen aufgefundene Quellen nutzen konnte, die genaueren Aufschluss über die verlorene Premierenfassung gaben: Zensurkarte, Drehbuch und Musik.

Hinzu kamen nach der Zensurkarte textgetreu neu aufgenommene deutsche Zwischentitel. Diese Fassung hat eine Länge von 3. Jedoch sind die fehlenden Stellen, soweit zum Verständnis notwendig, durch Texte und an einigen Stellen durch Standfotos ergänzt, und die Montage der Premierenfassung ist soweit als möglich wieder hergestellt. Soeben hatte die Stiftung ein Duplikat der Münchner Fassung erworben, stellte aber beim Vergleich mit den Umkopierungen der im eigenen Archiv vorhandenen Originalnegativ-Fragmente fest, dass diese in der Bildqualität den vermeintlich restaurierten Bildern aus München überlegen waren.

Dieser Umstand war Anlass einer erneuten Materialrecherche durch den Verfasser. Auf die Suche nach überlebendem Material folgte dann der Auftrag, eine neue Rekonstruktion auf Basis aller bisherigen Bemühungen um den Film zu koordinieren.

Sehr schnell stellte sich heraus, dass die Neufassung sich in ihrer Konzeption notwendigerweise an der Fassung des Filmmuseum München zu orientieren hatte, soweit es Schnittfolge und Platzierung der Zwischentitel betraf. Allerdings wurde nach eingehenden Materialvergleichen beschlossen, die Bilder des Films soweit als irgend möglich aus dem erhaltenen Originalnegativ der Paramount-Fassung zu übernehmen und notwendige Ergänzungen nach Möglichkeit direkt von den erhaltenen Nitrokopien erster Generation umzukopieren.

Ein Grund hierfür war die Erwartung, bei diesem Vorgehen eine alle bisherigen Fassungen überragende fotografische Qualität zu erreichen; die Arbeit der Kameraleute Karl Freund und Günther Rittau sollte seit Jahrzehnten zum ersten Mal wieder wirklich sichtbar werden.

Ein weiterer Grund war nicht technischer, sondern philologischer Natur. Im direkten Vergleich mit dem Paramount-Material zeigt sich deutlich, dass in diesem Negativ viele Szenen nicht aus Kameramaterial, sondern aus Dupnegativen eingeschnitten waren. Anschlüsse sind oft nicht glücklich, die Schauspieler bleiben in ihrem Spiel gelegentlich weit hinter der Leistung zurück, die sie im Paramount-Negativ zeigen.

Der neue Ansatz bedeutete jedoch auch, dass bei diesem erneuten Rekonstruktionsversuch der Film ein weiteres Mal vollkommen neu montiert werden musste. Die eingangs beschriebenen Schwierigkeiten, die die Montage verschiedener und sich teilweise widersprechender Materialien mit sich bringt, waren dabei nicht zu umgehen.

Die Edition von betrat unter technischen Gesichtspunkten Neuland: Alle zur Verwendung ausgewählten Materialien wurden in 2K-Auflösung gescannt, mit digitalen Restaurierungswerkzeugen bearbeitet, im Rechner montiert und dann auf 35mm-Negativ wieder ausgegeben. Dieses Vorgehen ermöglichte wesentlich präzisere Eingriffe bei der Restaurierung als dies eine fotochemische Bearbeitung erlaubt hätte: Bemerkenswert ist auch die erstmalige Darbietung der für zwei Klaviere eingerichteten Musik von Gottfried Huppertz in ihrer Gesamtlänge, was es erlaubt, den Film als Zeitkontinuum in voller Länge zu erleben, auch wenn für etwa 30 Minuten kein Laufbild erhalten ist.

Unverhofft stehen fast alle fehlenden Teile des Films, wenn auch in beklagenswertem technischen Zustand, zur Verfügung. Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung hat sich daher entschlossen, den Versuch zu unternehmen, alle Teile des Films zu einer neuen Fassung zu synthetisieren, die dem, was am Januar im Ufa-Palast in Berlin auf der Leinwand zu sehen war, so nahe wie möglich kommen soll. Im Verlauf des Frühjahrs wurde an der Erstellung eines Rohschnitts gearbeitet, der als Richtschnur für die Auswahl und Montage der benötigten Szenen aus dem Material der in Argentinien aufgefundenen Fassung, der aus Neuseeland übergebenen Nitrokopie sowie aus den bereits erzeugten 2K-Daten dienen wird.

Die DVD-Studienfassung war hierbei ein Ausgangspunkt, deren über die Fassung von hinaus gehenden Festlegungen über die Schnittfolge und die Musiksynchronisation werden anhand des argentinischen Materials nochmals überprüft und in einigen Punkten korrigiert. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches steckt der Film im digitalen Kopierwerk und nimmt Gestalt an, schwerste einkopierte Beschädigungen werden mit speziell geschriebener Software bekämpft — das Ergebnis kann hier nicht vorweg genommen werden.

Nutzen Sie die Rechtschreibprüfung online, um Ihre Texte zeitsparend auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik prüfen zu lassen. Hier erhalten Sie einen spannenden Einblick in Themen rund um den Duden. Im Bereich Handel haben wir für Sie unsere aktuelle Verlagsvorschau sowie Bestellscheine und Lageraufnahmeformulare zusammengestellt. Dudenverlag Duden Located at Mecklenburgische Str. Duden - Die deutsche Rechtschreibung. Rechtschreibprüfung Online Wir korrigieren Ihre Texte:.

Wir bieten Ihnen kompetente Hilfe bei Fragen zu:. In den ersten vier Monaten nach dem Start in Berlin sollen nur etwa 15 Menschen den Film gesehen haben.

Selbst für damalige Verhältnisse ein Mega-Flop. Vor allem in Anbetracht der Dimensionen, in denen sich Fritz Lang bewegte: Eineinhalb Jahre dauerten die Dreharbeiten, neben den acht Hauptdarstellern um Helm und Fröhlich wurden Zehntausende von Komparsen engagiert, Meter Negativfilm wurden belichtet, davon aber nur etwa Meter in der Premierenfassung verwendet.

Die Kosten beliefen sich letzten Endes auf sechs Millionen Reichsmark. Um die verlorenen Szenen entwickelte sich ein Mythos, und der Film erreichte trotz der Kürzungen über die Jahre Kultstatus. Nachdem vor drei Jahren in Argentinien eine Kopie mit etwa 25 Minuten der fehlenden Sequenzen entdeckt wurde, begann die aufwendige Restaurierung. Hier können Sie selbst Artikel verfassen: