The Old Republic



Dann wäre ich aber wieder beim Problem, dass Südkorea fehlt wenn es denn ein Problem ist, das ist mir immer noch nicht klar. Es ist nicht einzusehen, warum das so sein soll. Unbestreitbar wird er sicher noch Einfluss auf Vanguard haben, aber sicher nicht mehr als Manager.

Was ist das Produktversprechen der Robos?


Juni war es möglich, seine Charaktere zwischen den Servern innerhalb des Server-Typs und der Server-Sprache zu transferieren. Juli war es dann nicht mehr möglich, auf den Ausgangsservern neue Charaktere zu erstellen. Charaktere, die zuvor nicht transferiert wurden, waren nun automatisch auf den verbleibenden Servern zu finden. Der Vorteil des Instanzensystems ist, dass Spieler die Instanz jederzeit wechseln und instanzübergreifend miteinander kommunizieren können.

Das erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, eine Gruppe für Flashpoints oder Operationen zu finden. Die Helden, die von den Spielern gesteuert werden, besitzen eine bestimmte Stufe.

Die maximal mögliche Stufe ist Je nach Stufe werden unterschiedliche Missionen freigeschaltet; so gibt es beispielsweise in Stufe 50 viele weitere Aufträge, damit das Spiel weiterhin neue Inhalte bietet, wenn man die letzte Stufe erreicht hat.

Da The Old Republic sehr handlungsbasiert ist, werden Entscheidungen, die man trifft, in globalen Variablen gespeichert, und beeinflussen den weiteren Verlauf des Spieles.

Um zu verhindern, dass zu viele Sachen gespeichert werden, werden einige Entscheidungen wieder gelöscht, wenn der Spieler einige Male von ihnen beeinflusst wurde, während andere Entscheidungen dauerhaft sind.

Neben Gegenständen auf einer bestimmten Stufe gibt es auch seltenere Gegenstände, die keine bestimmte Stufe besitzen, sondern mit dem Helden stärker werden, wenn dieser eine neue Stufe erreicht.

Viele der Gegenstände können von beiden Seiten erlangt werden, allerdings gibt es bestimmte Artefakte, die nur die helle, die dunkle oder die graue Seite besitzen kann. Diese Artefakte geben dem Helden zusätzliche Kräfte, allerdings achtet man darauf, dass das Spiel dennoch ausgeglichen bleibt.

Das Sith-Imperium entstand ab 3. Dort bauten sie, angeführt von Vitiate, ihr Imperium wieder auf und rüsteten für einen neuen Feldzug gegen die Republik, [78] der im Jahr 28 VVC begann. Die ersten Kriegsjahre verliefen für die Sith sehr erfolgreich und sie fügten der Republik schwere Verluste zu, doch im Kriegsjahr begann mit der ersten Schlacht von Bothawui eine Siegesserie der Republik.

Zwar konnten die Sith den Kriegsverlauf in den nächsten Jahren durch den Kriegseintritt der Mandalorianer wieder zu ihren Gunsten wenden, doch dauerte dem Imperator dies zu lange und er zwang der Republik daher einen Friedensvertrag, der die Sith bevorzugte, auf. Seine Bevölkerung ist deutlich kleiner als die der Republik und teilt sich in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft aus Sith und normalen Personen auf.

Die Republik besteht seit dem Jahre Doch der Ansturm des Sith-Imperiums traf die Republik völlig unerwartet. Nach einem langen und mühsamen Krieg war die Republik gebrochen und die Hauptstadt Coruscant lag in Trümmern. Eng mit der Republik verbündet ist der Jedi-Orden. Angeführt wurden sie von einem zwölfköpfigen Jedi-Rat. In der Schlacht um Coruscant wurde jedoch ihr Tempel zerstört und viele Jedi, darunter die Hälfte des Rates, getötet, weshalb die Jedi sich zu ihrer alten Heimat Tython zurückzogen, allerdings auch weiterhin die Republik nach besten Kräften unterstützten.

Abhängig von seiner Klasse sind einige von Anfang an erhältlich, während andere erst freigeschaltet werden müssen. Die Cathar wurden mit dem Spiele-Update 2. Sie sind eine hochintelligente Spezies mit überdurchschnittlichem taktischem Talent. Sie schätzen besonders Pragmatismus und Effizienz, welche sie im Sith-Imperium reflektiert sehen.

Cyborgs sind Individuen, die Teile ihres Körpers durch Operation mechanisch verbessert oder ersetzt haben. Dabei können die Verbesserungen von kleinen Implantaten bis hin zu vollwertigen Prothesen reichen. Die Spezies ist für jedes Klasse bereits am Anfang freigeschalten. Cyborgs sind im Spiel immer verbesserte Menschen. Wie der Cyborg gehört der Mensch zu den Spezies die für alle Klassen bei Beginn bereits spielbar ist. Miraluka sind eine humanoide Spezies, die sich aufgrund der klimatischen Verhältnisse auf ihrem Heimatplaneten Alpheridies weiterentwickelt hat.

Da die einzige Lichtquelle dort ein roter Stern ist, der nur im Infrarotbereich sichtbares Licht ausstrahlt, haben die Miraluka gelernt, mithilfe der Macht zu sehen. Sie sind für ihre Spiritualität und ihre überdurchschnittliche Verbindung zur Macht bekannt. Daher werden Mirialaner bereits in ihrer Jugend einem rigorosen Training unterzogen. Aufgrund ihrer negativen Erfahrungen mit dem Sith-Imperium sind Mirialaner für alle republikanischen Klassen von Anfang an freigeschalten.

Rattataki sind eine menschenähnliche Spezies vom Planeten Rattatak , die vor allem durch ihre bleiche Haut und Kahlköpfigkeit auffällt. Sie sind verwandt mit den Massassi , die durch den Sith Exar Kun fast vollständig ausgerottet wurde. Zabrak fallen durch ihre gehörnten Schädel und die häufigen Gesichtstätowierungen auf. Sie sind für alle Klassen freigeschalten.

Mit manchen Gefährten kann der Spieler eine romantische Beziehung eingehen. Zudem ist es möglich seine Gefährten zu beschenken und so ihre Zuneigung zu erhöhen. Seit dem Spiel-Update 4. Zudem ist die Ausrüstung der Gefährten im Gegensatz zu früher nicht mehr für ihre Schadenswerte und Lebenspunkte verantwortlich, da diese nun vorrangig über die Stufe des Spielers angepasst werden.

Wenn ein Spieler bei Gruppeninhalten die Gruppe verlässt, kann er durch einen Gefährten eines Gruppenmitglieds ersetzt werden, sodass diese Missionen auch mit einem fehlenden Spieler beendet werden können. Gefährten können verschiedene Crew-Fähigkeiten ausführen und so dem Spieler Vorteile verschaffen.

So kann ein Gefährte Gegenstände verbessern, auf eigene Missionen gehen oder auch seinen Meister auf dessen Missionen begleiten. Bis auf bei letzterem können die Gefährten alleine weiter arbeiten, wenn der Spieler auf einer Mission oder nicht mehr am Spielen ist. Man kann aus diesen Fähigkeiten drei für sein Team auswählen, indem man sie in Crew-Fähigkeiten-Slots schiebt.

Es gibt drei Arten von Crew-Fähigkeiten:. Er wird häufig auch als die Seele der Republik bezeichnet. Im Vertrag von Coruscant sah sich Alderaan von der Republik verraten und erklärte sich für unabhängig. Nachdem kurz darauf der Thronerbe ermordet wurde, brach auf dem Planeten ein Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Herrschaftshäusern aus. Einen gemeinsamen Gegner der beiden Fraktionen stellte das Haus Ulgo dar, welches versuchte den Thron Alderaans für sich zu gewinnen.

Balmorra ist eine Industriewelt und bekannt für die Herstellung von einigen der besten Droiden und Waffen in der Galaxis. Wegen seiner strategischen Lage nahe der Kernwelten und seiner militärischen Vorzüge, begann das Sith-Imperium mit einer Invasion des Planeten, unter anderem, um an die Waffen— und Droidenproduktionen zu gelangen. Anfangs unterstützte die Republik Balmorra in seinen Bemühungen, die Eindringlinge zurückzuschlagen, als der Krieg mit dem Sith-Imperium jedoch an zahlreichen Fronten die Streitkräfte der Republik ausdünnte, musste sie ihre Truppenstärke auf der Industriewelt verringern.

Später wurde sogar eine Order erlassen, die es den Nachkommen der Gefangenen verbat, den Belsavis zu verlassen. Die Landmasse von Corellia fügt sich aus drei Kontinenten zusammen, auf dem südlichsten von ihnen liegt die Hauptstadt Coronet City. Obwohl der Planet für seine Industrie, insbesondere den Schiffsbau berühmt ist, hat er sich seine natürlichen Landschaften bewahrt.

Üppige Wälder sowie Gewässer zieren die Oberfläche von Corellia. Die Welt wird von einer einzigen Stadt komplett bedeckt, die teilweise mehrere hundert Stockwerke hoch bebaut ist. Auf ihr befinden sich das Senatsgebäude und der Jedi-Tempel. Letzterer wurde wie weite Teile des Planeten während der Plünderung von Coruscant zerstört.

Dieses Ereignis hatte nicht nur zur Folge, dass die Jedi ihren Sitz nach Tython verlegten, sondern auch dafür, dass kriminelle Banden wie die Schwarze Sonne , die Händlergilde der Migranten oder Paramilizen wie die Justikare ganze Stadtgebiete kontrollieren.

Der Wiederaufbau schreitet nur langsam voran, was verbunden mit der hohen Kriminalität für Unmut in der Bevölkerung sorgt. Zuvor gab es allerdings einen jahrelang andauernden Kampf gegen die Fauna und die zahlreichen Raubtiere des Planeten.

Aufgrund der physikalischen Manifestation der Dunklen Seite in der Atmosphäre wird der Planet von ständigen elektrischen Gewitterstürmen durchzogen. Die dadurch entstehende permanente Wolkendecke taucht Dromund Kaas in eine anhaltende Dunkelheit und sorgt für ein feuchtes, humides Klima. Die Oberfläche ist eine einzige Eiswüste, die von Gletschern und Bergen geprägt wird. Der sogenannte Schiffsfriedhof ist übersät mit Wracks von diesen Schiffen, die damals aus Zeit- und Ressourcenmangel nicht geborgen wurden.

Nachdem die Hutts jedoch gezwungen waren, ihre eigene Heimat Varl zu verlassen, überlisteten sie die gutmütigen Evocii mit einer Reihe von Verträgen, die den Hutts die gesamte Kontrolle über die Welt brachten und die ursprünglichen Bewohner zu Sklaven machte. Inzwischen ist der ursprünglich von Sümpfen und einer breiten Flora und Fauna geprägte Planet zu einer fast toten Welt verkommen.

Dies liegt vor allem am extensiv betriebenen Bergbau der Hutten, von denen viele ihren Sitz auf Hutta haben und sich teilweise gegenseitig bekämpfen. Mittlerweile gibt es zwar einige Evocii-Widerstandsgruppen, deren Aussichten auf Erfolg aber gering sind. Ilum ist ein von hohen Gebirgsketten und gewaltigen Gletschern überzogener Eisplanet in den Unbekannten Regionen.

Zwar erlaubt die ungiftige Atmosphäre die Existenz von Lebewesen, diese müssen allerdings mit den ständig wehenden eiskalten Winden und gefährlichen Schneestürmen zurechtkommen. Die Welt hat an sich keinerlei strategische Bedeutung, die hohe Konzentration an adeganischen Kristallen auf Ilum machen den Planeten aber besonders wichtig für die Jedi , die die Kristalle zur Herstellung ihrer Lichtschwerter benötigen.

Nachdem die Republik den Krieg gegen die Sith gewonnen hatte, errichtete sie eine Orbitalstation über Korriban, um die Sith-Welt zu überwachen. Als das Sith-Imperium unter Vitiates Führung wieder zurückkehrte, eroberte es zuerst seine Heimatwelt zurück. In den Folgejahren machten die Überlebenden den Planeten durch Mineralexporte zu einen profitablen Standort. Die strikte Neutralität des Planeten sollte durch eine angeheuerte Söldnerarmee erhalten werden.

Jedoch nahm kürzlich das Huttenkartell den Planeten ein und blockiert diesen, nachdem sie die Söldnerarmee gekauft hatten. Dies und der Fund von Isotop-5 , einer starken Energiequelle, haben das Interesse des Imperiums und der Republik geweckt, die sich beide die Vorkommen sichern wollen. Makeb wurde mit der Erweiterung Aufstieg des Huttenkartells in das Spiel implementiert. Manaan ist eine Welt im Inneren Rand der Galaxis. Die einheimische Spezies der Selkath lebt in Städten unter der Wasseroberfläche, die den gesamten Planeten umgibt.

Manaan ist in der Galaxis besonders für sein Kolto bekannt, ein Heilmittel, das nur auf Manaan hergestellt und auch nicht synthetisiert werden kann. Die Art der Herstellung ist nur den Selkath bekannt, die das Geheimnis nicht weitergeben. Aus diesem Grund bemühen sich sowohl die Galaktische Republik als auch das Sith-Imperium um ein gutes diplomatisches Verhältnis zu den Selkath.

Manaan wurde mit dem Spiel-Update 2. Auch als Schmugglermond bekannt hat Nar Shadaa keine Regierung, wird jedoch vom Huttenkartell kontrolliert. Viele der ursprünglich auf Hutta beheimateten Evocii arbeiten unter lebensgefährlichen Bedingungen in den Fabriken des Mondes. Das Ödland, die staubigen Steinwüsten, Gebirge und Vulkaninseln sind ein Paradies für Gesetzlose, die hier sichere Verstecke zuhauf finden. Ansonsten hat der Planet nur wenig Anziehendes, darunter eine kleine Glücksspielindustrie.

Im Moment ist Ord Mantell Schauplatz eines Bürgerkriegs , in dem die von der Republik unterstützte Regierung gegen separatistische Freischärler kämpft, die die Loslösung von der Republik und die Absetzung der von Korruption durchzogenen Regierung fordern.

Dabei erhalten sie im Geheimen Unterstützung durch das Imperium. Oricon wurde dem Spiel mit dem Add-on Aufstieg des Huttenkartells hinzugefügt. Quesh ist ein Planet im Hutt-Raum, der von drei einflussreichen Familien des Huttenkartells, den sogenannten drei Familien , kontrolliert wird. Die Welt ist vor allem für die auf ihr existierenden chemischen Substanzen bekannt.

Deren Effekte sind weitreichend: Nachdem republikanische Wissenschaftler entdeckt hatten, dass die Möglichkeit besteht, die Chemikalien für Aufputschmittel zu synthesieren, erhielt die Republik vom Huttenkartell die Erlaubnis, diesen Bemühungen nachzugehen.

Ein Eingreifen des Imperiums hat mittlerweile aber dazu geführt, dass das Huttenkartell diese Erlaubnis widerrufen und die drei Familien als Verräter gebrandmarkt hat, sodass auf Quesh nun ein offener Kampf tobt.

Inzwischen ist Rishi zu einer wahren Hochburg von Piratenbanden geworden, die hier unbehelligt ihre sicheren Unterschlüpfe haben oder in einer der zahlreichen Cantinas der Räuberbucht auf ihren nächsten Beutezug warten.

Dies liegt auch daran, dass das auf den Planeten vorkommende Exonium in veredelter Form in Hyperantrieben genutzt werden kann. Neben den Piraten hat sich auch ein mandalorianischer Clan auf Rishi angesiedelt. Rishi wurde dem Spiel mit dem Add-on Shadow of Revan hinzugefügt. Taris war einst einer der am dichtesten besiedelten Planeten der Galaxis.

Inzwischen hat die Republik die Neubesiedelung des Planeten begonnen, diese wird allerdings von einigen Problemen erschwert. Neben zahlreichen Raubtieren existieren auf Taris Rakghule , mutierte Wesen, die eine gefährliche Seuche übertragen, durch die sich Infizierte mit der Zeit selbst in Rakghule verwandeln.

Sandstürme sind auf der wenig bevölkerten Welt an der Tagesordnung und abgesehen von Canyons, Sandwüsten und Ödland existiert wenig auf der Oberfläche. Dennoch ist Tatooine nicht unbewohnt.

Dies sind neben den kriegerischen und technikaffinen Gormak auch die Voss , die in ihrer Gipfelhauptstadt Voss-Ka leben und von einer stark machtsensitiven Gruppe, den Mystikern , angeführt werden. Diese verfügen über seherische Fähigkeiten , die sie gegen feindliche Angriffe wappnen. Ein Invasionsversuch des Sith-Imperiums scheiterte unter schweren Verlusten, sodass nun sowohl Republik als auch Imperiale auf diplomatischem Wege die Gunst der Voss zu gewinnen versuchen.

Mithilfe von Sith-Magie züchtete er die Massassi , humanoide Lebewesen, die er als Soldaten für seine Armee einsetzte. Nachdem sich ihr Meister in eine Stasiskapsel versetzt hatte, verkamen diese jedoch zu halbintelligenten Wilden. Berichten zufolge bekämpfen sich die Soldaten und Zivilisten auf Ziost zurzeit gegenseitig, sodass das Imperium eine Evakuierung angeordnet hat.

Sowohl Imperium als auch Republik forschen nach den wahren Gründen der Ereignisse. Ziost wurde dem Spiel mit dem Update 3. Primär sind dafür die Klassenquests des Spielers erforderlich, doch darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten.

Environment , die so angelegt sind, dass sie den Spieler parallel zu seinem Klassenquest begleiten. Diese sind entweder für eine Person oder Gruppen angelegt, sogenannte Heldenquests.

Abgesehen davon kann man auch PvP-Missionen Player vs. Für die Endlevel gibt es sogenannte Operationen die Gruppen von 8 oder 16 Spielern erfordern. Ein Flashpoint ist eine handlungsbasierte PvE-Mission. Hierbei bekommt man in einer Gruppe von vier Spielern einen Auftrag und trifft im Laufe der Mission mehrere Entscheidungen, die das Ergebnis beeinflussen. Einen Flashpoint kann man über Portale an bestimmten Orten starten, man kann andere Spieler einladen und schon abgeschlossenen Flashpoints erneut spielen.

Aufgrund der verschiedenen Handlungsmöglichkeiten und der hohen Belohnung nach Abschluss der Mission lohnt es sich, Flashpoints zu wiederholen.

Es gibt auch die Möglichkeit, verschiedene Flashpoints im schweren Modus zu wiederholen. Taktische Flashpoints unterscheiden sich von den regulären, mittlerweile als schwer bezeichneten, Flashpoints durch einen geringeren Schwierigkeitsgrad und die willkürlich zusammengestellten Gruppen. Spieler bis Level 50 können sich seit dem Update 4. Jede Operation kann sowohl auf der republikanischen als auch auf der imperialen Seite gespielt werden und besteht aus mehreren Phasen, die nur durch unterschiedliche Strategien und die Ausnutzung der Fähigkeiten aller Helden gelöst werden können.

Alle Operation können nach dem ersten Spielen wiederholt und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gespielt werden. Es ist auch möglich gegen Spieler der gleichen Fraktion zu kämpfen, im Spiel wird dies dann als Kriegsspielsimulation erklärt. Um die Mission zu gewinnen, muss man Ziele erfüllen, die je nach Kriegsgebiet variieren. Wenn man einen Auftrag erfüllt oder genügend Feinde tötet, erhält man Abzeichen oder Medaillen.

Nach der Mission erhält man basierend auf den Abzeichen Tapferkeitspunkte als Erfahrung, wodurch man seinen Tapferkeitsrang erhöht. Der Spieler mit dem höchsten Tapferkeitsrang in einem Kriegsgebiet wird der Gruppenführer. Neben den Kriegsgebieten gibt es auch ein Open World-PvP , wobei man sich aussuchen kann, in welcher Reihenfolge man die Quests erledigt und nicht an eine bestimmte Handlung gebunden ist.

Hierbei muss man feindliche Basen oder Geschütztürme einnehmen RvR , d. Mit dem eigenen Raumschiff des Spielers kann man optional an einem Raumkampf Space Combat teilnehmen.

Die relativ kurzen Missionen dauern zwei bis acht Minuten und können über Hotspots auf der Brücke des eigenen Schiffs aktiviert werden. Durch viele verschiedene Aufträge und Schauplätze wird verhindert, dass man Missionen doppelt spielt. The Old Republic wurde am Oktober erstmals von LucasArts und BioWare angekündigt.

Dezember folgte eine erste Videodokumentation, die bereits erste bewegte Bilder aus dem Spiel enthielt. März wurden beginnend mit dem Kopfgeldjäger die ersten Details über spielbare Klassen bekannt gegeben [82] und eine Woche später erschien das erste Video über die Vorgeschichte von The Old Republic. Juni erschien dann ein erster Trailer namens Betrogen , der von der Fangemeinschaft gut aufgenommen wurde [] und der auf auf der Electronic Entertainment Expo Anfang Juni gezeigt wurde.

Ebenfalls wurde dort der Presse eine erste Demoversion vorgeführt [] und am Juli wurde eine Videodokumentation über die Sprachausgabe in The Old Republic veröffentlicht, die auch erste Einblicke in die Spielmechanik bot. Auch dieses Video wurde in Fankreisen allgemein positiv bewertet. August in Köln eine erste öffentlich Spieldemonstration vorgestellt [] und auf der Penny Arcade Expo von 4. September in Seattle vertreten, wo unter anderem der Planet Coruscant, ein Ingame-Auktionshaus und ein Crafting-System angekündigt wurden.

September ist es möglich, sich auf der offiziellen Website als Tester zu bewerben, [] die ersten Spieltests begannen aber erst Anfang Sommer Januar wurde bekannt gegeben, dass Bioware eine Veröffentlichung von The Old Republic für das Frühjahr anstrebt, [] jedoch wurde am 4. Februar bekannt gegeben, dass The Old Republic erst in der zweiten Hälfte des Jahres veröffentlicht werden soll. Ob diese Warzones allerdings die einzige Form von Spieler-gegen-Spieler-Gefechten ist oder ob diese noch in anderer Form stattfinden, wurde bisher nicht bestätigt.

Weiterhin wurde ein zweiter cinematischer Trailer namens Hoffnung präsentiert. März wurde der Trailer Schicksal der Galaxis veröffentlicht. Juni wurde der Trailer Rückkehr veröffentlicht, [] welcher auch auf der Electronic Entertainment Expo gezeigt wurde. Juli wurde der Trailer Tritt dem Kampf bei veröffentlicht. September wurde auf der Eurogamer Expo der Dezember als Erscheinungstermin für Nordamerika angekündigt.

In ausgewählten europäischen Ländern sollte das Spiel zwei Tage später erscheinen, jedoch wurden am Oktober anlässlich der Comic Con in New York angekündigt, dass der Erscheinungstermin weltweit der Dezember [] [] , wie am 7. Dezember bekannt gegeben wurde erhielten diejenigen, die The Old Republic vorbestellt hatten, bereits ab dem November ist das Spiel mit einigen Einschränkungen bis zur Höchststufe kostenlos spielbar, jedoch bleibt es möglich, ohne Einschränkungen als Abonnent zu spielen.

Juli konnte The Old Republic in drei verschiedenen Versionen vorbestellt werden:. Die Codes für den frühzeitigen Spielzugang waren limitiert, wurden jedoch unabhängig von der Edition verschickt. Dezember als Erscheinungstermin für Nordamerika und der Dezember für Europa angekündigt. Zudem wurden die monatlichen Kosten bekannt gegeben, die zu den einmaligen Kosten für das Spiel hinzukamen.

Oktober wurde der Veröffentlichungstermin für Europa auf den Dezember korrigiert, sodass die Veröffentlichung weltweit gleichzeitig stattfand. In den Wochen vor der Veröffentlichung kam es zu einer unübersichtlichen Situation für die europäischen Kunden. November noch angekündigt wurde, der frühzeitige Spielzugang beginne am Dezember [] , wurde er am 7. Dezember auf den Dezember zu verschicken, der Spielzugang für alle Vorbesteller nach dem 2.

Dezember sei jedoch nach wie vor der Dezember , da die maximale Spieleranzahl für den frühzeitigen Zugang bereits erreicht wurde. Dezember wurde bekannt, dass der Verkauf des Spiels bei allen Händlern in Europa bereits am Dezember startet und dass alle Spieler ihre Produktregistrierungscodes eingeben sollen, um Serverüberlastungen am Dezember erhalten und verschickte die ersten Kopien von The Old Republic bereits am Dezember, was dazu führte, dass einige Spieler das Spiel bereits vor dem Die Server waren jedoch nicht darauf vorbereitet, dass Spieler ihr Spiel vor dem Dezember registrieren, woraufhin BioWare den Spielern davon abriet, da ihre Produktcodes im schlimmsten Fall ungültig werden könnten.

Dezember bis zum Dezember bestellt hatten, zum frühzeitigen Zugang eingeladen. Januar veröffentlicht wurde. Januar ein Trailer erschien. April und erweiterte das Spiel um ein Vermächtnis-System, das mit allen Charakteren eines Spielers gelevelt werden kann. Mit jeder neuen Vermächtnis-Stufe werden bestimmte Vorteile freigeschaltet, von denen alle Charaktere profitieren.

Zudem können die Charaktere in einem Stammbaum zueinander in Beziehung gesetzt werden. April ein Tutorial veröffentlicht wurde. Mit dem am Juni veröffentlichten Spiel-Update Verbündete wurde ein Gruppenfinder eingeführt, der es Spielern erleichtern soll, Gruppen für Flashpoints, Operationen und Heldenmissionen zu finden. Darüber hinaus startete die 1. Vorsaison der Ranglisten-Kriegsgebiete, in der zwei Teams gegeneinander antreten und um Ranglisten-Platzierungen sowie Ranglisten-Kriegsgebiet-Auszeichnungen kämpfen.

Des Weiteren können seitdem Aufwertungs-Slots zu Gegenständen hinzugefügt und das Kriegsgebiet Alderaan von zwei Teams der gleichen Fraktion gespielt werden. Schrecken aus der Tiefe wurde am Mit dem Spiel-Update 1. November wurden das kostenlose Spielmodell sowie der Kartellmarkt eingeführt. Es ist nun möglich, das Spiel kostenlos bis Stufe 50 zu spielen, jedoch mit einigen Einschränkungen, beispielsweise bei der Charaktererstellung Anzahl der Charaktere und Spezies begrenzt , den Crew-Fähigkeiten, dem Zugriff auf Chat, Post, Handel und Laderaum und dem Betreten von Flashpoints, Kriegsgebieten, Operationen und Weltraummissionen.

Zudem ist der Erfahrungs- und Tapferkeitsgewinn langsamer und die Preise bei Händlern höher als bei Abonnenten. Auf der Webseite des Spiels lassen sich nun Kartellmünzen erwerben, für die im Kartellmarkt diverse Gegenstände gekauft werden können. Darunter finden sich auch Verbrauchsgüter wie Wochenpässe, die es Gratisspielern ermöglicht, öfter an Flashpoints, Operationen oder Weltraummissionen teilzunehmen.

Neben dem Status des Gratisspielers und des Abonnenten gibt es nun auch den Bevorzugten Status, den ehemalige Abonnenten sowie Gratisspieler, die Käufe im Kartellmarkt getätigt haben, erhalten. Die Alten Hypertore wurde am Es bildete den Startschuss für das wiederkehrende Event Relikte der Gree und schaltete weitere Vermächtnis-Funktionen frei, wie das Ruf-System und die Vermächtnistitel.

Spieler der Erweiterung haben seitdem die Möglichkeit, bis Stufe 55 aufzusteigen, den Planet Makeb zu betreten sowie das Makrofernglas und den Suchdroiden zu nutzen. Weitere Neuerungen des am 9. Die Wissenschaft ist sich allgemein einig, dass es absolut egalisiert wird, wann und zu welchen Kursen du deine ETFs kaufts, wenn:.

On topic, Ich bin der Ansicht, dass die Produkte schon eine Daseinsberechtigung haben. Allerdings sind Sie wirklich nur für Anleger-Neulinge top. Ich finde es ist mal wieder ein Versuch der Finanzbranche an den ETFs wenigstens ein wenig zu verdienen: Wer sich ein wenig schlau gemacht hat und versteht was da mit seinem Geld passiert, der bekommt das Ganze selbst viel individualisierter und günstiger hin.

Wer von der Materie keine Ahnung hat und einfach sein Geld in eine Blackbox steckt, der wird beim ersten Kursknick Panik schieben und verkaufen, eben weil er gar nicht versteht in was er da eigentlich investiert. Bliebe also ein informierter Anleger, der den Aufwand von Portfoliozusammenstellung samt Rebalancing abgeben und nur noch in einen Topf einzahlen möchte.

Die Wissenschaft ist sich allgemein einig, dass es absolut egalisiert wird, wann und zu welchen Kursen du deine ETFs kaufts. Ja, und deshalb mach ich das auch oft so wie von Aniong beschrieben: Beim Kaufen versuchen einen günstigen Zeitpunkt zu erwischen, also klassisch den Markt zu timen, dann aber buy-and-hold und gar nicht erst versuchen, einen günstigen Verkaufszeitpunkt zu erwischen.

Wir sind eine arbeitsteilige Welt. Ich lege mein Vermögen lieber in die Hand eienr institutionellen Vermögensveraltung. Habe da klare Absprachen und verstehe einfach, was die für mich tun: Renditejagd ist lächerlich, denn der Markt macht Rendite. Dass ist so, als wollte ich Einfluss auf Ebbe und Flut nehmen. Klar kann ich im Meer schwimmen - zumindest eine Weile lang.

Aber hoffentlich kommt kein Sturm oder keine Strömung. Da bin ich lieber in meinem Luxusliner Vermögensverwaltung. Ja, der schwankt auch ein wenig, ist aber Krisen- und Strömungssicher: Bis auf ein paar Schrauber - kein Mensch. Ist aber auch sau-kompliziert. In die investierst Du monatlich eine feste Rate und fertig ist die Laube.

Mehr als das Doppelte solltest Du dann nicht in Aktien investieren. Die behaupten das auch zu können und haben die gleichen Vehikel zur Verfügung.

Die Realität sieht traurig aus. Hallo Christoph, da ist die Zwischenbemerkung ja länger als der Kommentar zur Sache ;- Das finde ich wunderbar. Du hast grundsätzlich recht, ich hätte das genauer fassen können. Mach' ich aber nicht, auch in Zukunft nicht. Genaz einfach, wenn ich das so apodiktisch schreibe und ein Anfänger hält sich dran, was passiert dann? Ich will die Leute vom Tagesgeld in die Aktie bekommen.

Gerne auch nur mit einem kleinen Anteil und gerne auch nur mit der Marktperformance also möglichst geringe Kosten. Für Menschen wie Dich schreibe ich nicht. Du brauchst mich nicht. Solche Leser wie Du oder auch Dummerchen schreiben diese wunderbaren Kommentare.

Die brauche ich, die brauchen wir. Jemand liest meinen Artikel, findet ihn gut und plausibel. Dann arbeitet er sich durch die Kommentare und liest Deinen. Auch vernünftig und plausibel vorgetragen. Der Leser, die Leserin fängt an nachzudenken und sich zu überlegen: Wie stehe ich dazu. Mission erfüllt, mehr will ich gar nicht erreichen.

Was Deine Anmerkung zu den Strategien angeht: Wenn ich sie dann am Haken habe, gibt es welche, die zufrieden damit sind. Andere werden abenteuerlustig, fangen an sich mit den entsprechenden Strategien zu beschäftigen und schreiben einen: Ob sie dann auf die Langstrecke gehen, sprinten oder Hürdenläufer werden, geht mich nix mehr an. Man muss auch mal loslassen können ;-. Nochmals Danke für den langen Kommentar. Ich werde weiterhin plakativ bleiben, um mir diese Kommentare zu sichern ;-.

Dann macht es doch so. Hauptsache es bleibt im Rahmen. Mittelt sich sowieso aus. Man ist nicht immer der Champ, mal greift man auch daneben. Wichtig ist nur, dass man stolz auf sich und sein Depot ist. Finanzrocker Du bist ja ein Marketingfuchs. Wie bei den Wrestlern schön die Gegensätze hochstilisieren um den Podcast zu befeuern ;-. Volkmar Einspruch Euer Ehren. Wir sind nicht mit der christlichen Seefahrt unterwegs, sondern auf mit der "Rendite" in den Untiefen der Finanzsee.

Wer sagt Dir, dass der Käpt'n nicht total zugekokst auf der Brücke steht und von einem Haufen Nutten "abgelenkt " wird. Alles in allem lässt es sich wieder einfach mal auf den Punkt bringen: Informiere dich und mach' es selbst, bevor andere dir Helfen - dein Geld loszuwerden: Auf dem Blog von Vomitorium gibt es hierzu diesen Artikel: Wir freuen uns über Eure Beiträge zu diesem Artikel und wollten uns kurz die Zeit nehmen, unseren Risikomanagement-Ansatz besser zu erklären, da es vermutlich aufgrund der Kürze des Beitrags nicht komplett klar werden konnte, inwiefern sich dieser von dem unterscheidet, was ein Privatanleger umsetzen kann.

Mehr Details dazu findet Ihr bei Interesse hier: Das Ganze basiert auf einer laufenden Risikoprojektion, die aus Tausenden von sogenannten Monte-Carlo-Simulationen besteht und die für jedes Portfolio auf Basis aktueller Risikodaten zu den einzelnen Anlageklassen berechnet werden.

Diese Technologie basiert auf neuesten Erkenntnissen der Kapitalmarktforschung zum Thema empirisch nachweisbarer Zusammenhänge und erfordert einiges an Datenbearbeitungskapazität sowie einen sorgfältig parametrisierten Algorithmus. Mit einem Blick in die Kristallkugel hat das nichts zu tun, denn wir behaupten nicht, dass wir die künftige Wertentwicklung einzelner Aktien vorhersagen könnten.

Wir nutzen aber die empirisch gut belegte Tatsache, dass Risiken sich kurzfristig sehr gut vorhersagen lassen siehe auch https: Wir sind uns sicher, dass unser Service von einem "DIY-Investor" nicht repliziert werden kann, denn die von uns angewandte Technologie war aufgrund ihrer Komplexität, der Datenanforderungen und der Rechenintensität für die Erstellung der Simulationsrechnungen in der Vergangenheit nur institutionellen Investoren zugänglich.

Hinzu kommt die sorgfältige und arbeitsintensive Auswahl und laufende Überprüfung des ETF-Portfolios hinsichtlich Kriterien wie Kosten oder Liquidität - hier suchen wir aus einem Universum von 1. Unser Ansatz des laufenden Monitorings und der damit einhergehenden Umschichtungen kann dagegen helfen, mehr Transparenz darüber zu schaffen, welche Portfoliozusammensetzung mit welchem Verlustrisiko einhergeht und genau das Verlustrisiko zu wählen, mit dem man sich auch kurzfristig komfortabel fühlt.

Natürlich können auch wir kein maximales Verlustniveau garantieren: Auf unserer Risikoseite finden sich ausführliche Hinweise: Übrigens ist unser Ansatz fundamental anders als das, was oft als "Rebalancing" bezeichnet wird: Wir passen unsere Investorenportfolios auf Basis unserer Risikoprojektionen an, ohne mit statischen Gewichten zu hantieren. Es geht also darum, das aktuelle Verlustrisiko zu verstehen und auf genau dieser Basis dynamisch Anpassungen vorzunehmen, anstatt dogmatisch an fixen Gewichten festzuhalten.

Auch mit einem simplen Einstellen von "Stop-Loss-Orders" für das eigene Portfolio kann man unseren Ansatz nicht vergleichen, denn das kann jeder Anleger in der Tat ganz einfach selbst machen. Aber dabei werden schlichtweg Verluste realisiert, sobald sie eintreten. Bei unserem Ansatz geht es dagegen darum, auf Basis der aktuellen Marktsituation und des aktuellen Risikos bestimmter Anlageklassen bereits abzuschätzen, wie volatil die Märkte in den nächsten Tagen und Wochen sein werden und daher Umschichtungen antizipativ vorzunehmen.

Wie oben erwähnt, ist das kein Blick in die Kristallkugel, sondern erfolgt auf Basis empirisch validierter Modelle, da Risiken im Unterschied zu Renditen korreliert sind. Es geht also nicht um Verkäufe von Wertpapieren, sobald eine bestimmte Verlustschwelle überschritten wurde, sondern um eine Abschätzung künftiger Verlustwahrscheinlichkeiten und daher einer zukunftsorientierten Anpassung.

Zudem schichten wir Portfolios auch dann um, wenn sie auf Basis der Risikoprojektion zu konservativ erscheinen - denn dann gibt man unnötig Renditepotenzial auf. Wie vom Finanzwesir richtig gesagt, bringt langfristig nur höheres Risiko auch höhere Renditen. Auch eine solche Umschichtung zur Vermeidung eines zu konservativen Portfolios kann eine Stop-Loss-Order natürlich nicht gewährleisten.

Wir freuen uns über jeden, der sich unser Konzept auf unserer Website genauer anschaut, denn dann sollte schnell klar werden, was der einzigartige Mehrwert unserer Technologie ist. Auch bei uns gibt es keine Kapitalgarantie! Das glaube ich gern. Meine Frage ist nur: Muss er das denn überhaupt? Geht das nicht auch einfacher. Was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen.

Blöd nur, wenn eine sich der Zukunften mit Orks und Feuersbrünsten materialisiert. Diese Zukünfte sind ja wie Münzwürfe. Jeder Münzwurf ist unabhängig vom seinem Vorgänger. Nur weil etwas unwahrscheinlich ist, ist es noch lange nicht unmöglich. Das funktioniert aber nur, wenn die Schwankungen soweit im Rahmen bleiben. Wenn das Geschäft ruhig läuft, kann man Prognosen wagen, die dann auch recht gut zutreffen werden. Die seltenen Ereignisse sind per Definition nicht vorhersehbar. Sonst wären sie keine seltenen und überraschenden Ereignisse, sondern nur starke Schwankungen.

Dagegen kann auch ein Algorithmus nicht an. Das sind dann immer die Tage an denen sie in der Tagesschau sagen: Das ist auch mein Hauptkritikpunkt: Auf der Psycho-Ebene haben die Robos nichts zu bieten.

Dazu stehe ich mehr denn, denn ich habe auf dem Finanzbarcamp eine Session von Joachim Goldberg gehört. Unglaublich, was für Abgründe sich da auftun. Ich bin mehr denn je davon überzeugt: Die Produktauswahl ist nicht unwichtig, aber es ist die mentale Stärke die über Wohl und Wehe entscheidet. Da haben die Robos nichts zu bieten. Und wie hilft mir da ein Robo? Volle Kraft voraus und habe die entsprechenden Schwankungen im Depot. Dann stelle ich fest: Auch Scalable kann erst reagieren, wenn ich sage: Wenn die Börse auf Talfahrt war, kann Scalable das auch nicht mehr ändern.

Ich sehe hier keinen grundsätzlichen Unterschied zu einem selbstverwalteten Depot. Ihr schichtet täglich um? Mich überzeugt das Konzept nach wie vor nicht. Zuviel Glaskugel und Dr. Der Scalable-Kommentar war einer der eloquentesten, die ich je im Blog gehabt habe. Wenn etwas zu sehr nach St. Vielleicht sitze ich auch in 30 Jahren hier und denke "verdammt, hätte ich dochmal darein oder hierhin investiert".

Die Vergangenheit der aktiven Investment Vehicles deutet allerdings darauf hin, dass ich mit meinem passiven Ansatz ganz gut liegen werde: Allerdings bin ich mir auch nicht sicher ob der typische Kunde von Scalable hier in diesem o. Na, da habt Ihr aber jetzt die Marketing-Keule ausgepackt - Respekt! Mal schauen, ob ich alles soweit kapiert habe.

Logisch, irgendwann muss der Algorithmus ja ein Ergebnis rausspucken. Liefe der jeweils 24h, wüsste man einen Tag zu spät, was zu tun gewesen wäre. Das ist in meinen Augen bis hierhin auch das, was jeder Daytrader mit irgendwelchen Regeln anstellt. Es gibt fixe Regeln und stur danach wird entschieden. Jetzt wird es für mich spannend.

So sagt ihr https: Nicht die Kurse lassen sich vorhersagen, aber die Risiken. Was ist denn dann das "Risiko"? Dass der Kurs fallen könnte, vielleicht? Dass die Kurse steigen könnten, empfinde ich nicht als "Risiko", eher als "Chance".

Schwankt es also im Oktober ganz dolle, so wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im November so sein. War gestern ordentlich was los, wird's heute bestimmt auch so sein. Kann ich mir ganz gut vorstellen. Mal ist nix los an der Börse und dann wogen die Wellen. Aber woher um alles in der Welt wollt ihr a-priori wissen, dass Volatilität etwas negatives bedeutet. Bloss weil es im Oktober ganz doll geschwankt hat nach oben und nach unten und vielleicht in der Tendenz sogar mehr nach oben , braucht man doch kein Geld von Aktien in Anleihen umschichten.

Schon der alte Kostolany wusste: Also damit überzeugt ihr mich nicht. Das liegt aber wahrscheinlich an mir, denn ihr zielt ja auf Kunden ab, die nicht so dolle Schwankungen haben wollen. Trotzdem wollen die Kunden aber an den tollen Möglichkeiten der Börsen partizipieren. Sorry, aber spätestens da klingen bei mir die Alarmglocken.

Und dafür braucht man dieses ganze Algorithmen-Gedöns? Ich erkenne es immer noch nicht: Raus aus den Aktien, sobald Schwankungen eine bestimmte Schwelle überschreiten und erst wieder einsteigen, wenn's lange genug ruhig war? Im Backtesting kann man da bestimmt ganz tolle Parameter finden, für die das prima geklappt hat, aber wie stabil sind solche Parameter? Und was mich auch irritiert: Was genau unterscheidet Euch denn von den Betreibern von Mischfonds? Die wählen ja mitunter auch ETFs als Anlagevehikel aus und schichten immer schön um und im Gros sieht's bei denen leider auch nicht wirklich goldig aus.

Ein- und Ausstiegtiming so wie ihr es ja quasi auch betreibt klappt bei denen nicht. Haben die nicht die nötige Rechenpower an Bord oder den richtigen Algorithmus gefunden?

Erik Podzuweit, Mitgründer Scalable Capital sagt am Grundsätzlich denke ich, dass wir bei sehr vielen Themen absolut der gleichen Meinung sind, wir es aber noch nicht geschafft haben klarzumachen, was wir genau machen und warum. Nein, das ist zumindest nicht unsere Zielkundschaft. Wir bieten Vermögensverwaltung für Kunden die ihr Geld nicht selber managen wollen evtl. Wer selber machen kann und will und idealerweise noch Eier aus Stahl hat und jegliche Marktschwankungen abwettern kann, der braucht kaum Hilfe beim Investieren.

Wer es als Leser bis auf diesen Blog geschafft hat, der gehört doch leider zu einer beneidenswerten Minderheit. Die meisten Menschen, die Geld am Kapitalmarkt anlegen wollen, haben doch bis auf die Vertriebsmaschinerie der Industrie oder das Nichtstun keine guten Alternativen wenn sie nicht selber managen wollen. Es ist mir überlassen, diese Ratschläge oder mehrere Ratschläge. Der Begriff Robo-Advisor ist irreführend. Denn genau darum geht es, um das Investment Management — zu Deutsch: Ein Berater hat keine Pflicht, die Anlageempfehlung oder das Kundendepot laufend zu überprüfen.

Die Entscheidung, die Empfehlung des Beraters umzusetzen, muss der Kunde immer selbst treffen. Der Kunde muss für jede Transaktion selbst tätig werden und unter Umständen weiteren Rat einholen.

Bei der Vermögensverwaltung VV ist dies gänzlich anders. Er nimmt dem Kunden also die Arbeit ab. Die Vermögensverwaltung ist zudem ein sehr elitäres Produkt und wird in der Regel erst ab einem frei verfügbaren Geldbetrag von k EUR angeboten. Scalable Capital unterscheidet sich hier, wir sind der einzige banken-unabhängige Online-Vermögensverwalter in Deutschland. Ein wichtiger Bestandteil unseres Risikomanagmentansatzes ist, die Kunden in turbulenten Marktphasen nicht alleine zu lassen, sondern das Risiko ihres Portfolios zu kontrollieren.

Die kann keiner vorhersagen, obwohl die meiste Zeit und Energie an den Finanzmärkten darauf verwendet wird. Eine Rendite von z. Anders jedoch bei Risiken. Risiken sind keine unabhängigen Münzwürfe, anders als Renditen korrelieren sie miteinander und treten in Clustern auf, d.

Das lässt sich empirisch nachweisen, in allen Anlageklassen zeigt sich dieses Verhalten. Ich habe dazu zwei gute Charts, wie kann ich die hier posten?

Es geht nicht darum, keine negativen Wertentwicklungen zuzulassen, die musst Du eingehen wenn Du eine Rendite über dem sicheren Zins erlangen möchtest.

Es geht darum, festzulegen wieviel Risiko Du eingehen willst. Wir sehen Risiko als Deine Währung, um langfristige Performance einzukaufen.

Nur ob Du hohes oder niedriges Risiko eingehen willst soll Dir überlassen sein und zu Deiner Risikotoleranz passen. Die am Markt vertriebenen Lösungen erlauben es dem Kunden nicht zu verstehen, wieviel Risiko er überhaupt eingeht. Kann ich beim moderaten Portfolio nur die Hälfte verlieren? Dieses Risiko sind wir bestrebt einzuhalten. Wir überwachen täglich und beabsichtigen einmal wöchentlich zu Handeln, um die Risikovorgaben einzuhalten und gleichzeitig die Tranksaktionskosten unter Kontrolle zu halten.

Erik Podzuweit, Mitgründer von Scalable Capital sagt am Denn die Vola ist die über positive und negative Kursschwankungen gemittelte Streubreite. Eine derartige Mittelung ist jedoch nur angebracht, wenn sich positive und negative Renditen spiegelbildlich verhalten. Doch in der realen Finanzwelt sind Renditen weder symmetrisch noch normalverteilt.

Negative Kursausschläge sind meist extremer als positive und treten wesentlich häufiger auf als es die Normalverteilung zulässt. Dadurch werden Verlustpotenziale bei der Verwendung von Volatilität systematisch unter- und Gewinnpotenziale überschätzt.

Deshalb konzentrieren wir uns bei Scalable Capital explizit auf Verlustrisiken und nicht einfach Schwankungsrisiken. Kein Problem, man bekommt ja besonders im Finanzbereich viel erzählt wenn der Tag lang ist.

Da ist es vernünftig zweimal hinzuschauen. Grundsätzlich können wir das Risiko eines Investments in zwei Komponenten zerlegen: Asset-Klassen mit einem hohen Basisrisiko liefern langfristig durchweg höhere Renditen z. Es besteht also langfristig ein positiver Zusammenhang zwischen Basisrisiko und Rendite. Beim Überschussrisiko ist die Tendenz allerdings genau entgegengesetzt: Phasen mit hohem Überschussrisiko gehen eher mit einer schwachen Renditeentwicklung einher und umgekehrt.

Gutes Risikomanagement muss beide Komponenten in Einklang bringen. Unsere Anlagestrategie zielt zunächst darauf ab, jedes Portfolio in dem vom Kunden festgelegten Risikokorridor zu halten. Dazu werden ETFs, die verschiedene, breite Assetklassen abbilden mit geeigneten Basisrisiken kombiniert.

Zeigen unsere Risikoprojektionen aufgrund von Änderungen in den Überschussrisiken oder des Zusammenwirkens der ETFs eine drohende Verletzung des Korridors an, werden die Portfoliogewichte entsprechend angepasst. In risikoarmen Marktphasen wird hingegen in ETFs mit höheren Basisrisiken umgeschichtet, um so zusätzliches Renditepotenzial auszuschöpfen.

All das wirkt sich im Mittel positiv auf die Performance aus. Zudem verringert die Risikosteuerung das Risiko, dass Anleger in schwierigen Marktphasen entnervt aussteigen und sich wieder auf Sparbuchzinsen beschränken.

Wir betreiben rein quantitatives Management. Umschichtungen erfolgen somit nicht aufgrund von subjektiven Meinungen zu vermeintlich günstigen Ein- und Ausstiegszeitpunkten sondern sind Folge einer Abweichung von dem gewählten Portfoliorisiko wir werden aktiv wenn Dein VaR droht nach oben oder unten verletzt zu werden. Ich habe es mir hier beim Antworten etwas einfach gemacht und Teile des Interviews mit unserem Mitgründer Prof.

Bei Interesse hier das vollständige Interview: Insbesondere zum springenden Punkt Nr. Kurse sind ein Random Walk, Risiken nicht — diese haben eine Struktur und nachweisbare temporale Abhängigkeit. Zu den Kosten habe ich eine Frage an Dich: Ich frage deshalb, weil ich beim Betrachten der von vielen Banken erhobenen Gebühren verwundert war.

Bei vielen zahlt man gerne auch mal 1,,00 Euro oder mehr. Bei uns sind monatliche Einzahlungen kostenlos. Erstmal Danke für den Kommentar und das ihr euch der direkten Kritik hier stellt.

Gut, also schau ich mir mal euer Konzept mal genauer an: Aus folgendem Anlage-Universum https: Die Allokation wird dann ständig überwacht und ca. Aber ob ich nun zu eurer Zielgruppe gehöre, na mal sehen. Das kriegt jeder, der sich mal ein bischen damit beschäftigt, auch noch selbst hin. Kann ja sein, das ihr dazu noch irgendne ganz tolle "secret sauce" verwendet, die nicht so leicht replizierbar ist, aber wenn ihr mir das schon mit Stichworten wie "besondere Komplexität" verkaufen wollt, schreckt mich das eher ab weil sich dahinter oft nur besondere Fragilität verbirgt.

Reizt mich leider weniger, da ich aus eigener Erfahrung im Erstellen und Testen von Handelsprogrammen und Portfolio-Optimizern sagen kann "Traue keinem Roboter, den du nicht selbst programmiert hast! Mich würden ja mal wenigstens genauere Daten zur Transaktionshistorie eurer Portfoliomodelle interessieren. Eure Allokations-Grafik geht bis ins Jahr zurück da viele der benutzten ETFs noch nicht existierten, nehme ich mal an hier wurde mit Index-Daten simuliert?

Wie wärs wenn ihr mal ein paar Equity Kurven mit veröffentlicht oder würde das zu sehr eurem Ansatz "wir versprechen keine Rendite aus der Vergangenheit" widersprichen? Klar, eure Webseite ist zielgruppengerecht schön web2. Das ist noch nichmal eine Kritik, im Gegenteil, solche Informationen können euch ja helfen besser Kunden zu überzeugen. Value-at-Risk ist nicht unbedingt eine neue, esoterische Metrik, sondern wird in der Finanzwelt schon lange und oft benutzt.

Allerdings ist auch sie, wie alles, nicht all-erklärend und komplett frei von Kritik. Gerade der von dir gern zitierte Herr Taleb bemängelt, das sie in der Praxis oft falsch benutzt wird, und sich niemand auf sie als alleiniges Risikomanagement verlassen sollte. Nur weil mit z. Wer Value-at-Risk einfach naiv mit Maximum Drawdown verwechselt und am besten noch dementsprechend hochhebelt , wird früher oder später sein blaues Wunder erleben.

Auch Scalable muss ja in den Risikohinweisen kleingedruckt zugestehen, dass mögliche Verluste die VaR-Grenze übersteigen können, damit auch ja keiner hinterher verklagt wird. Gerade im amerikanischen Raum gibt es ja auch einige Blogs die Musterporfolios nach ähnlichem Prinzip betreiben, da kannst du auch die aktuellen Live-Renditen solcher Ansätze nachverfolgen. Ein paar Missverständnisse vielleicht abbauen, gerne, aber die Werbung überlass ich lieber den Anbietern die damit Geld verdienen wollen, und ja da könnte Scalable sicher noch etwas nachbessern, denn selbst ich der dem Konzept zumindest ja nicht ganz grundlegend ablehnend gegenübersteht bin noch nicht interessiert, die Extragebühr zu berappen nur um mein Kapital von einer Blackbox hin und her schieben zu lassen.

Value-at-Risk ist schon etwas leicht anderes und nicht einfach mit Volatilität gleichzusetzen. VaR hat, wie ich oben gesagt hatte, natürlich auch seine eigenen Probleme bei Google kann man dazu sowieso noch viel eloquentere Erklärungen finden, wenns einen wirklich interessiert , aber es passiert schon mehr als eben nur die Assets nach möglichst niedrigen Schwankungen zu gewichten wobei selbst solche naiven Risk Parity-Ansätze auch für manche Zwecke ihre Berechtigung haben.

Auch wenn es hier wieder nur um die reine Volatilität statt VaR geht, muss ich sagen dass es doch schon empirisch belegt ist, das steigende Volatilität besonders mit fallenden Aktienkursen zusammenhängt. In Phasen, wo der Vix ruhig dahindümpelt, sind die Aktien meist brav am steigen. Steigt der Vix hingegen stark an, ist das meist mit einem Aktieneinbruch verbunden.

Genaueres dazu zb hier: Egal, aber das es selbst bei reinen Aktien einen historisch bewiesenen "Low Volatility Faktor" kurzgesagt, schwankungsarme Aktien entwickeln sich langfristig besser als schwankungsstarke gibt, wurde hier im Blog in einigen Kommentaren auch von mir schon angesprochen, die entsprechenden Studien und Index-Vergleiche kann man sich leicht ergoogeln. Ja, das steht erstmal scheinbar im Widerspruch zum allgemeinen "Finanz-Gesetz", das besagt das mehr Rendite immer nur mit mehr Risiko einhergehend zu erreichen ist, aber wie gesagt, deswegen werden solche Faktoren ja auch als "Anomalie" bezeichnet.

Aber natürlich, wie bei allem, vertrau auch hier nicht einfach irgendjemandem, sondern lieber auf deine Alarm-Glocken ich nenne es bei mir den Bullshit-Detektor. Um denen sein Geld anzuvertrauen, sollte man das dahinterstehende Konzept schon wirklich durchgehend verstanden haben, und da haben die bisherigen Anbieter noch wirklich zuwenig Mehrwert demonstriert. Der Hinweis auf den Vergleich mit Mischfonds ist dabei goldrichtig, die machen wenn sie "dynamic" oder "unconstrained" sind und nicht starren Min-Max Investitionsmandaten unterliegen ja im Grunde auch nichts anderes als aufgrund irgendwelcher algobasierter Bewertungsmodelle die Assets hin und her schichten, und die Mehrzahl von denen schneidet dabei auch nicht besser als ein simpler ETF-Benchmark ab.

Ob Scalable das besser macht, kann ich nicht beurteilen, und das sie auf ihrer Webseite nicht die Daten bereitstellen, die eigentlich nötig wären um das beurteilen zu können kann mir ja keiner erzählen dass sie ihre Algos nicht ausgiebig gebacktestet haben ist schonmal nicht gerade als unbedingt positiv anzusehen. Christoph der mit den GmbHs sagt am Wow, da ist wirklich Dr.

Ich werde mir wohl die Arbeit von Robert Engle einmal genauer anschauen müssen um an dieser Stelle besser informiert zu sein. Ich investiere zur Zeit ca Dazu kommt das Glück, dass ich meine beiden Favoriten bei der Ing Diba als Aktionsetfs kostenlos kaufen kann. Einzig und alleine die Zukunft wird darüber Entscheiden wer jetzt wie gut war: Ich bin auf jedenfall schon gespannt.

Franz Linner, verantwortlich für fintego sagt am Ich freue mich jede Woche auf den Newsletter und habe seit Monaten schon darauf gewartet bis es auch mal mein Thema erwischt. So, jetzt ist es endlich soweit und ich stelle mich natürlich auch der Diskussion. Sie haben alle recht mit dem was Sie schreiben.

Sie alle hier haben diese Meinungsbildung für sich schon geschafft bzw. Für Sie wären andere Lösungen nicht das richtige. Aber viele Leute sind nicht soweit.

Daher sollte man auch nicht diskutieren, ob Robo-Advise-Produkte richtig oder falsch sind, sondern man muss darüber sprechen, ob die Produkte für die normalen Anleger taugen. Viele Menschen haben kein Vertrauen in die Aktienmärkte. Das kann an der generellen Einstellung liegen oder daran, dass sie sich in den letzten Jahren in irgendeiner Form die Finger mit Aktien z. T-Aktie, Neuer Markt, etc. Die Zinsen sind historisch niedrig und die Inflation führt zum realen Geldverlust z. Und das wird vermutlich noch eine schöne lange Zeit so bleiben.

Das verstehen die Leute zwar, aber am Ende hört man immer wieder denselben Satz: Inflation mag schon sein, dann gehe ich eben ein paarmal weniger zum Pizzaessen aber ich habe nichts mit Aktien verzockt und mein Geld ist noch da. Dass das ökonomischer Blödsinn ist wissen wir alle, aber so ist die Realität und diese Menschen muss man überzeugen, dass sie bei ihrer Kapitalanlage etwas tun müssen. Da gibt es dann viele Wege, einer davon sind die angebotenen Robo-Advise-Lösungen.

Diese sprechen aus meiner Sicht Leute an, die schon etwas selbstbewusster bei der Kapitalanlage sind und sich auch gerne mal selber informieren. Wichtig ist mir zu erwähnen, dass ich persönlich nur etwas von Robo-Advice-Lösungen halte, die in Form einer standardisierten Fondsvermögensverwaltung umgesetzt werden.

Das mag sein, der Bogen ist aber auch eine Absicherung für den Kunden. Im Ernstfall wird ihm auch gesagt, dass das Produkt nicht für ihn geeignet ist und es kommt nicht zum Abschluss. Auch die Festlegung von Verlustschwellen ist ein Sicherheitsaspekt für den Anleger.

Das jährliche Reporting wurde auch schon angesprochen. Ja, jede depotführende Stelle muss das liefern. Bei der echten Vermögensverwaltung ist das aber wesentlich ausführlicher und kommt auch mindestens halbjährlich. Wem das nicht reicht und dann noch Fragen hat, der kann zumindest bei uns immer anrufen und mit dem Service oder mit mir oder einem meiner Mitarbeiter sprechen.

Wer langfristig investieren will und dabei nicht am Kapitalmarkt anlegt, begeht einen Fehler. Für die Kapitalanlage gibt es viele Möglichkeiten.

Neben do it yourself sind auch Robo-Adviser eine von vielen Lösungen. Jede Variante hat ihre Daseinsberechtigung, je nach Anlegertyp der dahinter steht. Ja, ich glaube auch, dass Ihr dem interessierten Anleger etwas klarer machen müsst, warum er in Euch investieren soll. Da gibt es wohl auch tatsächlich einen Mehrwert des Anbieters durch das Ausnutzen steuerlicher Spielräume "Tax Harvesting".

Steuernsparen kapiert jeder Depp - na, ja, in D wird das sogar etwas übertrieben hoch in der Bedeutung für einen Anlageerfolg eingestuft. Dass das Volatilitäts-Korrelations-Modell nur einen Mehrwert hat, wenn eine hohe Vola vermehrt bei fallenden Märkten auftritt, erschlagt ihr in einem!? Chris weist in seinem Kommentar ja nochmal darauf hin und ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Korrelationen gibt.

Und sei es nur in der verlinkten Unter-Unterseite für Freaks wie uns hier, die bei Begriffen wie Korrelation, Volatilität, Varianz, Standardabweichung oder VaR nicht gleich schreiend aus dem Raum rennen. Dass Mischfonds nicht mit Eurem Ansatz zu vergleichen sind, finde ich übrigens nicht ganz einleuchtend. Mischfonds-Manager dürfen mitunter den kompletten Markt abdecken und könnten zumindest auch ETFs verwenden. Insbesondere letztere sagen doch ähnliches über sich: Ich mache das nur ganz selten, da die meisten Blogs auf denen Leute anonym diskutieren können schnell unsachlich werden.

Hier ist die Qualität aber meist sehr hoch. Stimme Dir zu und möchte hier von der Community auch nicht falsch verstanden werden: Man muss aber gute Nerven haben und sich um die eingegangenen Risiken nicht viel scheren. Aktives Anfassen des Portfolios ist in den meisten Fällen nur teuer und oft schädlich. ABER man kann empirische Erkenntnisse der Risikoforschung zur Steuerung der Portfoliorisiken in einem bestimmten Umfang einsetzten und am besten geschieht dies mit Hilfe von Technologie, d.

Ja ehrlich, ein gleichwertiges Investmentmodell zu coden ist wirklich sehr aufwendig. Ich gebe Dir mal ein paar Daten und hoffe das kommt nicht zu angeberisch rüber: Wir bauen seit fast einem Jahr an dem Modell und haben es jetzt marktreif. Unsere Entwickler kommen u. Selber nachbauen ist also nicht unmöglich, aber teuer. Ganz wichtig ist mir jedoch: Was hat dich grad zu dieser Kombi bewogen? Oft sind das dann ja so Gründe eher "sekundärer" Natur, wie zB "ja, die waren halt so grad bei meinem Broker kostenlos besparbar Eine Aufteilung einfach nur zu empfehlen nützt relativ wenig - man müsste viel eher überhaupt erstmal verstehen wie es zu dieser Empfehlung kam und ob sie Sinn für einen persönlich macht.

Von daher ist das Ziel hier auch nicht, den Leuten einfach nur Musterportfolios etc. Kennst ja vllt das Sprichwort, so von wegen Fisch geben versus fischen beibringen. Nimm dir also etwas Zeit solltest du auch, es geht ja um substanzielle Summen und lies dir in Ruhe so hilfreiche Übersichts-Artikellisten wie diese hier durch.

Ich bin mir sicher, nach der Lektüre wird dir einiges klarer und du kannst dir alle deine Fragen, zb welche Aufteilung zu dir passt und vor allem warum , auch schon selbst beantworten, und gerade da wollen wir ja hin: Deswegen ist Grundlagenbildung auch so wichtig, um eine realistische Erwartungshaltung zu entwickeln: Und weil nicht jeder willens oder fähig ist, das auch so voll mitzumachen ich wäre auch vorsichtig bei der Selbsteinschätzung, das "Risiko kein Thema" ist.

Stecke nur soviel von deinem Gesamtvermögen in Aktien, dass du auch eine zwischenzeitliche Halbierung davon noch aushalten kannst, und lege den Rest sicherer an.

Oder andersherum, was ist deine Verlust-Schmerzgrenze? Verdoppele diesen Prozentbetrag und du bekommst deine empfohlene Aktienquote.

Danke für den Hinweis. Der andere scheint mir mit Mio evtl. So wie ich das bisher sehe, gibt es für diese Vanguards keinen Sparplan. Dann wäre ich aber wieder beim Problem, dass Südkorea fehlt wenn es denn ein Problem ist, das ist mir immer noch nicht klar.

Was für einen Ausschütter gut ist. Denke darauf kommt es am ehesten an. Aber auch hier sind noch keine Mio. Alles in allem sind die Unterschiede aber trotzdem minimal.

Da würde es sich am ehesten noch anbieten eine ETF-Leiter aufzubauen und alle paar Jahre einen anderen zu besparen. Das wurde hier auch mal in der Blogcommunity diskutiert. Dann kann man die Performance auch besser beobachten: Wenn ich das richtig sehe, ist Fidelity der erste wo ich sehe, dass Sparpläne möglich sind.

Die Depotführung ist scheinbar kostenlos, wenn man sich über Partnerprogramme registriert. Das ist doch spitze oder hab ich etwas übersehen? Nein, es ist kein Problem einen "kleinen" Teil von der Welt wegzulassen. Übergewichtungen von einzelnen Regionen kannst du doch auch noch später dazu tun, erstmal anfangen! Übrigens in den USA gibt es einige Leute u. Erscheint mir sauberer als 2 unterschiedliche Indexanbieter zu kombinieren und dann Lücken oder Überschneidungen zu bekommen.

Ich diskutiere über solche Details gerne, aber letztlich muss man sich dabei bewusst machen, dass die Wahl des konkreten Industrieländer-ETF insbesondere auf den selben Index die Rendite pro Jahr irgendwo im unteren Promille-Bereich beeinflusst, und das auch noch in schwer vorhersagbarer Weise.

Alle hier genannten sind völlig ok. Der langjährige durchschnittliche Tracking Error die Tracking Differenz ist aber bei diesem deutlich positiv, womit ich ihn nicht wählen würde. Beim Vanguard Dev World kann man diskutieren, dass er noch nicht so lange am Markt ist und daher zu wenig Erfahrungswerte vorliegen, bisher sieht er aber gut aus.

Das war aber letztlich Spekulation, denn es war eine Momentaufnahme aus einem Jahr. Das wäre auch meine Antwort auf die Frage von Alex Ob es auch einen geben kann, der umgedreht seinen Index wirklich systematisch outperformen kann?

Ist das überhaupt dann noch das Ziel eines ETF, der doch eigentlich einen Index möglichst genau abbilden soll? Spannende Fragen, deren Antworten ich nicht kenne. Das ist nach meiner Ansicht aus vielen Gründen unwahrscheinlich oder zumindest nicht optimal, sei es bessere Konkurrenzprodukte oder die nächste Steuerreform, die alle Pläne umwirft.

Zum Jahreswechsel jetzt verkaufe ich auch weniger, weil ich mit dem db x-trackers IE00BK1PV so unzufrieden wäre, sondern eher um Gewinne zu realisieren um meinen Sparerpauschbetrag auszunutzen.

Danke für das Teilen der ausführlichen Überlegungen. Jetzt muss ich aber mal verständnishalber kurz nachhaken. Nach allem, was ich bisher gelesen habe, sind der Tracking Error und die Tracking Differenz zwei verschiedene Werte.

Der Fonds ist auch noch nicht lange am Markt, oder? Muss das bei der Bewertung auch berücksichtigt werden? Danke für den Kommentar. Natürlich hast du, recht, dass ich anfangen sollte. Das werde ich auch sehr bald tun. Ich habe mir ein paar simple Kriterien ausgewählt:.

Hier kommen wir dann wieder zu Vanguard. Wie realistisch schätzt ihr es ein, dass es hier entsprechende Sparplan-Angebote geben wird. Fidelity scheint - was die anderen ETFs angeht - noch ein etwas dünnes Angebot zu haben der Vanguard World ist mir ja zu klein. Viel geschrieben, aber ganz kurz.

Ich denke, alles schick, denn der wesentliche Punkt ist, du bist dabei und machst dir selbst Gedanken! Da hast du Recht, ich habe den Begriff Tracking Error nicht ganz richtig verwendet. Ich denke beide Werte sollten korrelieren. Tracking Error ist ein Detail, das für den langjährigen Investor nicht ganz so entscheidend ist. Habe hierzu auch einen Artikel verfasst, so eine Art kleiner Wunschzettel für Weihnachten https: Aktuell bespare ich - vermutlich wie viele von euch - die Comstages im Zudem sollen sie nicht mehr synthetisch swappen, sondern physisch replizieren.

Einige andere ETFs von Comstage wurden bzw. Mich persönlich stört die Änderung auf ausschüttend nicht unbedingt, da ich meine Anteile ohnehin selbst reinvestieren oder erstmal auf dem Konto liegen lassen möchte.

Dennoch danken wir mal einfach unseren hochkompetenten Gesetzesgebern dafür, dass sie die ETF-Anbieter durch das neue Steuerkonstrukt ab quasi in Richtung Ausschütter treiben und somit die thesaurierende Altersvorsorge sabotieren ;-.

Oder hab ich was übersehen? Hallo Teilzeitinvestor, ja, klick auf den Link zum Factsheet. Hallo Osmium und Teilzeitinvestor, gut gesehen! Zwei sehr ähnliche Indizes und ich habe das verwechselt. Damit das anderen nicht passiert, habe ich den Artikel um eine Tabelle erweitert und den Text entsprechend angepasst.

Ich bin ein junger Mensch kurz vor Abschluss der Ausbildung mit guten Berufsaussichten, aber ohne Erfahrung mit Aktien. Ich habe aber durch besondere Umstände jetzt die Verantwortung über eine schöne Summe Geld und ein altes Depot übernommen.

Ich bin angestellt und brauche das Geld nicht kein Immobilienkauf. Damit habe ich ja 3 der 4 apokalyptischen Renditekiller schon im Ansatz erschlagen, bleiben noch die Emotionen: Kann ich kaum einschätzen.

Reicht es sich über die Dividenden zu freuen "Mal wieder Geld fürs nixtun bekommen" , auf das Tagesgeld zu gucken "Check, immer noch da. Ja, die Dividende geht voraussichtlich über den Freibetrag.

Ich bin ein klein wenig verwirrt. Betrifft das nur die nicht-ETF Indexfonds? Und bin dann erstmal die nächsten 10 Jahre fertig? Ich würde daher nicht unbedingt sagen dass mit "einfach nen Welt-ETF kaufen und die Arbeit ist getan" schon alles abgehakt ist.

Im Gegenteil - sowas Produktentscheidungen steht erst am Ende eines Prozesses, nicht an seinem Anfang. Also was du brauchst ist vor allem erstmal Wissen, Bildung und Verständnis darüber, eine eigene, zu dir und deiner Situation passende Anlagepolitik zu entwickeln.

Ja, auch wenn man am Ende davon auch "nur" in nen ETF investiert, geht es eben darum zu wissen warum man das überhaupt macht, und wie man damit, vor allem für den Einsteiger psychologisch, am besten umgeht.

Ich würde dir daher raten, dir die Zeit zu nehmen und das sollte man auch, bei substanziellen Geldentscheidungen , dir folgende Artikellisten durchzulesen ruhig in dem Tempo, das du brauchst um es wirklich verdaubar zu verstehen , denn alle nötigen Basics wurden hier ja schon mal einsteigerfreundlich erklärt und die Listenübersicht bringt einen "roten Faden"-Zusammenhang rein.

Die Emotionen sind tatsächlich ein Knackpunkt. Vieles in den Diskussionen dreht sich um recht "technische" Details welchen ETF kaufe ich bei welchem Broker, welche Aufteilung, wie optimiere ich Steuern, usw Dazu wurde hier auch so einiges hilfreiches geschrieben weils eben so ein grundlegendes und wichtiges Thema für alle ist , daher verweise ich nochmal auf die Artikellisten-Links.

Klingt offensichtlich, aber viele überspringen diesen Schritt halt und wundern sich dann später. Mit dem Studium der Geschichte kannst du einen Referenzbezug aufbauen, also eine realistische Erwartungshaltung entwickeln, welche Schwankungen auf Tages, Wochen, Monats und Jahresebene so auftreten können. Die zweite Sache ist eine Ableitung aus der ersten.

Verdoppele diesen Prozentbetrag und du bekommst deine empfohlene Aktienquote, der Rest des Geldes wird sicherer angelegt. Ja, das ist wieder eine sehr individuelle Angelegenheit, da können unterschiedliche Leute zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Zb spricht "für mehr Risiko" ist ja auch immer mehr langfristiges Renditepotential , dass du noch jung bist und auf das Geld noch nicht existentiell angewiesen, andererseits bist du noch Anfänger und musst dich erst dran gewöhnen - du siehst, das ist eine sehr persönliche Sache, die kann niemand anderes von aussen für dich entscheiden sondern dass musst du mit dir selber abklären - denn nur du musst ja auch mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben.

Es geht hier also um den "noch ruhig schlafen können"- Faktor, der bei jedem anders ist. Was die "Gewöhnung" angeht, haja, all das worüber wir bisher geredet haben sind eigentlich erstmal "nur theoretische Trockenübungen". Die wirkliche Psychologie spielt sich aber nicht im Lehrbuch, sondern im Leben ab.

Oft zb ändert sich die Risikoeinschätzung wenn dann mal wirklich richtig viel eigenes Geld "im Spiel" ist und rumschwankt, das konkretisiert die vorher nur theoretischen Gedanken wo man gefühlslos Zahlen im Excel hin und her schieben konnte, jetzt auf eine ganz reale Ebene wenn man einen persönlichen Bezug zur Wertentwicklung "seines" Geldes bekommt. Natürlich geht es hier vor allem um die Schwankungen nach unten, die nach oben sind ja weniger das Hauptproblem: Manch einer brauch weniger, mancher mehr, ist alles okay, soll jeder machen wie es passt.

Es geht halt darum, sich an die Schwankungen zu gewöhnen, bzw sich ab zugewöhnen, die typischen Anfängerfehler machen zu wollen, und das schaffen die meisten eben in kontrollierten Schritten.

Ich sag mal so als jemand der schon jahrzehnte anlegt , mit der Zeit lässt die Aufregung und das Interesse von selbst natürlicherweise nach. Am Anfang findet man das tägliche Auf und Ab der Kurse noch sehr spannend und schaut viel zu oft und viel zu nervös nach, aber irgendwann kommt da eine gewisse Ruhe rein nicht unbedingt in den Kursen selbst, sondern im persönlichen Umgang mit ihnen , man könnte das auch als "Langeweile" bezeichnen, aber das muss ja keine negative Qualität sein, gerade für die meisten Leute die sich lieber mit was anderem als die ganze Zeit nur mit Börse beschäftigen wollen würden.

Ins Depot kuck ich noch höchstens vielleicht einmal im Monat, auch nur zur Protokollierung für meine Buchführung, im Grunde könnte ich auch nur einmal im Jahr reinschauen. Irgendwann, wenn halt die Novelität verschwunden ist bzw man sich an die nötige Hornhaut im Kopf gewöhnt hat, verinnerlicht man dass man die Kurse duch eigenes Anschauen doch sowieso nicht beeinflussen kann, daher wird man sich auch nicht umgekehrt von den Kursen nicht mehr so die eigene Stimmung beeinflussen lassen, und man behandelt das ganze mit einer entspannteren Routine.

Klar, den "Börsenkurs einfach komplett zu ignorieren" klingt erstmal Wozu soll man denn überhaupt "den Börsenkurs beachten? Irgendwelche aktive Herumtraderei, also taktische rein-raus-Spielchen, sind bei unserer Art der Anlage ja aus guten Gründen nicht vorgesehen.

Gibt wichtigere Dinge im Leben: Die "Technik" ist relativ schnell geklärt, zB nen ETF über nen Broker zu ordern ist nicht wesentlich komplizierter als ein einfaches Online-Überweisungsformular auszufüllen. Die wirkliche Arbeit findet jedoch in der psychologischen Abteilung statt - nämlich das man den einmal gekauften ETF dann auch lange genug liegenlassen kann, und seine Schwankungen aushalt.

Das kann, je nach Typsache, ein langer Kampf sein, gerade deswegen weil das so wichtig für die Überwindungsphase bei Anfängern ist wird hier soviel dazu geschrieben. Ansonsten sei nochmal zur Ehre der "Einfachheit" gesagt, haja warum "muss" das ganze denn auch "komplizierter" sein?

Natürlich, es gibt da draussen noch viele andere weitere Anlagestrategien, die alle aufwändiger sind versprechen dafür natürlich höhere Erträge, aber was davon zu halten ist muss auch jeder persönlich abklären , bzw als aussenstehender Neueinsteiger scheint man bei dem Thema erstmal von Schein Komplexität erschlagen zu werden, aber mit etwas Erfahrung trennt sich dann auch relativ schnell die Spreu vom Weizen, also die wichtigen Dinge von den unwichtigen.

Die wichtigen hierzu passen alle auf einen Bierdeckel und sind so einfach, dass man kein Doktortitel der Finanzwissenschaften braucht, um sie zu verstehen: Breit streuen, Kosten kleinhalten, langfristig anlegen und die nötige Durchhaltefähigkeit dafür entwickeln. Das wars eigentlich schon, alles weitere sind oft nur Ableitungen und Untervarianten davon. Also wie gesagt, nochmal der Hinweis dich in Ruhe in die gegebenen Links einzulesen.

Nimm dir soviel Zeit wie du brauchst bis du das Gefühl hast, das Thema verstanden zu haben merkt man daran, dass man sich seine Fragen dann schon selbst beantworten kann , und lass dir keinen Druck bei so wichtigen Geldentscheidungen machen weder von dir selbst noch von anderen.

Wenn dann erst die Grundlagen warum investieren, in was investieren, wieviel investieren Und zu Vanguard, ja die "ungewöhnliche Unternehmensstruktur" betrifft eigentlich nur deren "originale" amerikanische Gesellschaft und deren Fonds. Wäre ja fast zu einfach Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Eventuell lässt sich das Verhältnis auch mit neuen Sparbeiträgen wiederherstellen. Ich kenne die Gebührenstruktur dort nicht. Ist aber nicht schlimm!

Das Geld der Anleger muss jedoch klar als Sondervermögen abgetrennt sein. Dies ist hier auch der Fall. World, Emerging Markets und Dev. Europe investieren und nach BIP gewichten.

Ein Sparplan folgt später wenn ich dann fest im Berufsleben stehe, daher für mich nicht schlimm dass er aktuell nicht sparplanfähig ist. Oder Alternativ klassisch Spricht etwas dagegen, was ich nicht bedacht habe? Aber man will nichts falsch machen Sollte ich einen bestimmten Moment abpassen fürs Kaufen? Vielen Dank für eure Hilfe - ein Finanz-Frischling und vor allem vielen Dank Finanzwesir für diesen informativen und unterhaltsamen Blog!!

Wollte ich mal gesagt haben. Wenn du es wirklich selbst und auf die letzte Nachkommastelle exakt machen möchtest, hier mal ne Anleitung "BIP-Gewichtung zum Selbermachen". Achja und jedes Jahr, die Daten verändern sich ja auch fortlaufend immer ein bischen, die ganze Prozedur wiederholen. So kannst du es machen wenn dich das ganze wirklich auf die letzte Nachkommastelle genau interessiert, wie denn die BIP-Verhältnisse deiner individuellen Index-Kombination das kann man also mit jeder weiteren möglichen auch so machen sind.

Aber wie gesagt, soll sich auch keiner abhalten lassen, wenn er das eben genauso will: Falls noch nicht bekannt, empfehle ich nochmal die Lektüre der Übersichts-Artikellisten des Finanzwesirs, wo er alle wesentlichen Grundlagen also genau das, was dich in die Lage versetzt, dir deine Fragen selbst beantworten zu können schon einmal gut nachvollziehbar und laienverständlich aufbereitet dargelegt hat.

Nimm dir also ruhig die Zeit dauert vielleicht ein paar Stunden insgesamt, aber kann eben auch so eingeteilt werden wie es dir individuell passt.

Das sage ich nur weil ich ansonsten viele der bereits in den Artikeln gegebenen Inhalte und Ratschläge wiederholen würde, und da kannst du dich doch lieber gleich bei den Originalquellen bedienen: Nein es spricht im Prinzip nichts dagegen.

Viel wichtiger wird erstmal die Psychologie sein, also die Gewöhnung an den Umgang mit schwankenden Anlagen, wie es Aktien nunmal unvermeidlich sind. Ich vertraue darauf, dass du das selbst entscheiden kannst, wie du dich hineinbegeben willst.

Nein setz dir einfach einen festen Plan, und halte dich konsequent daran. Kommt halt darauf an, was man mit "falsch machen" gemeint hat. Nein, rein "technisch" kann man da nicht viel falsch machen. Die Vanguard-ETFs sind alle ziemlich in Ordnung andere ETFs aber auch , und ne Order durchführen ist im Prinzip auch nicht viel komplizierter als ein Online-Überweisungsformular auszufüllen spätestens beim dritten, vierten Mal wird das auch genauso langweilige Routine.

Der gewünschte Gewöhnungs-Effekt halt. Nein, die Haupt"fehler"quelle liegt nicht in den technischen Details, sondern in den Kopfsachen. Erinnern wir uns doch nochmal dran, was sind die Laien-"Bierdeckel-Grundregeln" beim einfachen passiven Investieren: Man muss die Anlage dann auch langfristig durchhalten können. Im Grunde geht es also bei dem ganzen letzten Punkt nur um eine Sache - nicht den einen typischen Anfängerfehler zu machen, vor dem immer gewarnt wird: In einen Börsenabschwung zittrig zu werden und mit Verlust zu verkaufen.

Das ist eigentlich der einzige, bzw der schlimmste Fehler, vor dem du dich schützen musst bzw den du vermeiden musst. Nein - da rutscht man schnell rein in taktische timing Spielchen. Für langfristig passive Anleger sollte das Ziel eigentlich sein, sich solche Gedanken eher abzugewöhnen als anzugewöhnen.

Weil ansonsten - andersherum gefragt - auf welchen "bestimmten Moment" willst du denn auch warten? Was wenn er nicht kommt? Ansonsten bringt dir das der Markt mit der Zeit schon noch von selbst bei: Nein im Sinne von - ich oder irgendjemand andres sonst kann dir seriöserweise sagen, zb "am Das kann morgen, oder in zwei Wochen, oder in vier Monaten sein, das ist allein deine Sache.

Hier mal ein Erklär-Artikel über Währungs"risiko" https: Ja, Währungen schwanken eben ein bischen rum, das beeinflusst halt nochmal zusätzlich deine eh schon von selbst schwankenden Wertpapierkurse.

Der Einfluss ist aber, besonders halt langfristig gedacht, nicht so sehr überzubewerten, dass man sich vor lauter Angst vor übertrieben ominösen Währungs"risiken" warum nicht auch Währungs"chance"? Bezüglich Fidelity kann ich Interessenten nur raten mal reinzuschauen. Die werben nicht so aggressiv und die Internetseite ist auch kein Mekka an Informationen. So sind die nie in Sparplanvergleichen a la justetf und Co.

Das mit dem Währungsrisiko ist Quatsch. Da sind Aktien drin und die sind immer das gleiche Wert, egal ob du das nun in Euro oder Dollar oder Yen ausdrückst. Wenn du anfängst Währungen zu sichern, dann betreibst du eine Währungsspekulation.

Wenn du bewusst in Währungen spekulieren willst okay, wenn nicht ist die Fondswährung egal. Währungsabsicherung kostet langfristig nur Rendite. Was du falsch machen kannst ist die Auswahl des Börsenplatzes. Nicht an allen Börsen wird dieser Fonds in ausreichender Stückzahl gehandelt.

Daher empfehle ich vor dem Kauf die RealtimePreise an den verschiedenen Börsen zu vergleichen und nur eine Limitorder aufzugeben. Früher habe ich den A1JX52 oft in Amsterdam gekauft weil es trotz höherer Börsengebühren unter dem Strich günstiger war. Ich würde auf jeden Fall den Kurs vergleichen zu dem du die Aktien "kostenlos" bekommst. Ich bin in ähnlicher Situation wie Marie und habe meinen Steuerfreibetrag noch lange nicht ausgeschöpft. Mich interessiert, ob nach der Investmentsteuerreform überhaupt noch ein steuerlicher Vorteil von auschüttenden gegenüber thesaurierenden Fonds besteht, wenn der Freibetrag noch nicht ausgeschöpft wurde?

Ich stelle es mir nämlich so vor, dass nun die Depotbank auch eventuelle Gewinne eines thesaurierenden ETF jedes Jahr vom Freibetrag automatisch abzieht?

Hallo Marie, zunächst Mal zu Deiner zentralen Frage: Das ist der entscheidende Punkt. Alles andere ist in meinen Augen ziemlich egal und spielt in der "Liga der Liebhabereien".

Was ich allerdings in Deiner Situation "kurz vor Ende des Studiums", Börsenneuling nicht unerwähnt lassen möchte: Es gibt vielleicht noch andere Dinge, die Du zuvor beachten solltest:. Ich hoffe, das gibt Dir ein paar Impulse für den Start an der Börse - Du wirst bestimmt noch ein paar weitere Hinweise bekommen. Leider kam die Bestätigung seitens OnVista noch nicht. Es sind schon 2 Wochen her seitdem keine Rückmeldung.. Der 1-ETF liest sich ja schon verlockend mit Natürlich will ich die ETFs lange halten bzw.

Demnächst kommt der Berufseinstieg und die ein oder andere Investition weshalb ich nur circa. Wobei ich es ja eigentlich gelesen habe, das meine Überlegungen zwar schön und gut sind, aber im Endeffekt nach einigen Jahren kaum eine Rolle spielen werden. Aber ein kurzes Feedback wäre trotzdem super. Das ist wohl etwas, was du am besten mit Onvista selbst anstatt mit uns bespricht, nur die sind ja da zuständig.

Einfach mal Nachfragen, in welchem Prozessschritt die Anmeldung grad festhängt bzw worans hapert. Ich nehme an du bist ansonsten ein Börsenanfänger?

Da ist das ja ein ziemlich sportlicher Einstieg. Wenn die ganze Summe sofort investiert wird, bist du bereit die vollen Schwankungen ohne Gewöhnungszeit aushalten zu können? Wenn nicht, ist es auch keine Schande, wenn man zum Einstieg lieber etwas stückelt - aber wie gesagt, das muss jeder selbst wissen.

Zweitens, was ist der strategische Hintergrund also deine Überzeugungen und Theoriemodelle bei der Aufteilung in von passivem ETFs und aktivem Einzelaktien?

Ich meine, jeder soll machen was er für richtig hält, nur man selbst allein muss ja mit seinen Entscheidungen leben. Es ist halt wichtig, solche Grundhaltungen vorher zu klären, daher ist interessant was die Überlegungen dahinter sind, so kann man schauen ob die zur Zielerreichung förderlich oder hinderlich passend sind.

Bei allen solchen Details immer die Originalseiten der Anbieter nachschauen, da kann man am ehesten davon ausgehen die korrekten Infos zu erhalten. Ich nehme an, du beziehst dich dabei auf die Bankeinlagen-Sicherung?

Erstmal prinzipiell wichtig zum Verständnis - Wertpapiere sind keine Bankeinlagen. Das hat also damit nicht wirklich was zu tun. Würde ich auf jeden Fall empfehlen. Gerade bei solchen substanziellen Finanzentscheidungen ist es immer besser, lieber in Ruhe aber dafür mit Verständnis sich durch- und heranzuarbeiten, nicht vorschnell und unsicher.

Du machst grad im Prinzip nix anderes als ne "Rückwärts-Optimierung". Nur wenn du zu beiden was schlüssiges sagen kannst, macht es Sinn sich damit weiter zu beschäftigen. Denn vom Risikoverhalten Schwankungsbreite, Drawdowns unterscheiden die sich beide eigentlich auch nicht so wesentlich. Nach etwas Eingewöhnungszeit ist das eigentlich auch nicht schwieriger.

Das wird für dich eh noch eine ganze zeitlang ziemlich irrelevant sein, bis nicht auch überhaupt mal genug Kapital in den ETFs angesammelt ist, dass sich Rebalancing überhaupt "lohnt", also mach dir darüber mal noch nicht soviele Gedanken.

Es gibt im Grunde nur wirklich eine Sache die man als Passiv-Anleger "falsch" machen kann. Und nein, dabei gehts nicht um so Details wie 1-ETF oder ne ausgeklügelte Verteilung, das sind langfristig nur Nebenkriegsschauplätze.

Das einzige was man "falsch" machen kann ist, in ner Krise zu verkaufen. Solang du es schaffst, das zu verhindern bzw die Investition langfristig konsequent durchzuhalten, hast du schonmal das wesentliche geschafft. Das liest man halt, weil es auch wirklich so ist sag ich mal als jemand, der auch schon lange genug dabei ist, um die wichtigen von den unwichtigen Dingen beim Anlegen unterscheiden zu können.

Und das merkst du auch selbst schon mit der Zeit. Wichtig ist vor allem, dass du überhaupt mal anfängst, und dann auch lange genug durchhälst. Einfach ein bischen weiter hier mitlesen, dann bekommst du das nötige Wissen: Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstehe. Aber der Depotinhalt ist in keiner Weise über die Einlagensicherung abgesichert, weil es eben keine Einlage ist.

Irgendwie habe ich jetzt Sorge, dass Du glaubst, bei erheblichen Kursverlusten wird Dir irgendjemand etwas ersetzen. In dem Fall bist Du seelisch noch nicht ganz aus dem Sparermodus heraus. Ich verstehe nicht, was das für Zahlen sind, wie Du zu dem Ergebnis kommst und warum Du dem Ergebnis eine Bedeutung beimisst?

Um was genau geht es hier? Die TER ist bereits im Kurs enthalten. Eine Sparrate von 2. Oder was machst Du dann? Geld für das Umschichten spart man tendenziell dann, wenn man weniger ETF hat. Da müsste also nichts umgeschichtet werden.

Ja k sollen passiv angelegt werden und 20k in Nieschensektoren vielleicht sogar auch als ETF ,Einzelaktien war da eher der falsch gewählte Begriff von mir. Und ich schätze das Potenzial der Nischenprodukte so stark ein das ich da gerne was reinstecke.

Kann dabei auch Schwankungen aussitzen. Dachte ich mir, da ich gelesen habe das die ETFs eh nicht auf dem Depot sind sondern bei einer Unterfirma der Deutschen Bank liegen und nur der Verweis auf das Depot gehen. Man kann doch auch passiv mit Einzelaktien anlegen, das widerspricht sich doch nicht. Steuerlich können Einzelaktien auch von Vorteil sein. Ich würde direkt das 3-ETF Modell wählen. Nur dann ist später ein Rebalancing möglich.

Das muss nicht zwingend durch Verkauf passieren. Es reicht im Prinzip aus den schlechter gelaufenen ETF nachzukaufen. Das ist zwar nur einen Momentaufnahme, aber ich werde am Wochenende eine Excelliste mit den anteiligen BIPs erstellen. Dann sind es zwei ETFs. Somit habe ich bei IngDiba weniger kosten, aber muss dafür manuell nachkaufen; aber das probiere ich einfach aus.

Ich lese einfach weiter munter weiter und höre mir noch paar Podcast an. Du glaubst garnicht wie oft sich die Risikowahrnehmung und -Toleranzen mancher Leute schlagartig ändern können, sobald Börsenschwankungen nicht mehr nur theoretische Bewegungen sind die man sich bequem im unbeteiligten historischen Chart von Aussen anguckt, sondern live "echte" Minus- Zahlen die man viel drückender empfindet weil sie dann das "eigene Geld" belasten.

Deshalb wird auch so oft Einsteigern empfohlen, dass sie zum Anfang lieber in mehreren Schritten an die Sache herantasten sollen. Wenn die einmal stehen, schaffst du es damit auch besser, deine Entscheidungen egal welche langfristig konsequent durchzuziehen: Es ist immer gut, wenn man das auch mal öffentlich erklärend zu formulieren hat, so muss man seine Überzeugungen strukturieren.

Es ist ja, wie ich im ersten Text schon schrieb, auch in gewissen Dingen eine Grundfrage. Warum macht man nicht komplett nur passiv also warum ist man davon anscheinend doch nicht komplett überzeugt?

Oder auf der anderen Seite, wenn die Nischendinge soviel Potential haben, warum macht man nicht nur die Nischensachen?

Ich will nur mal herauskitzeln, welche Gedanken dir du dazu gemacht hast, bzw welche strategiebildenden theoretischen Hintergründe deine Überzeugungen unterfüttern. Mhm ich versteh deine Formulierungen noch nciht ganz, aber ok ich sags mal so. Die Einlagensicherung betrifft, wie der Name schon sagt, nur Einlagen, und greift im Falle einer Bankpleite um dich mit deinen Forderungen gegenüber der Bank was Einlagen halt im Grunde sind zu entschädigen - soweit die Theorie jedenfalls ;-.

Wertpapiere sind jedoch keine Einlagen in diesem Sinne. Sie werden nur "verwahrt" und sind im Falle einer Bankpleite nicht "weg".

Ich bekomm grad triggernde Flashbacks zu einer langen Diskussion, die man vor einiger Zeit über solche Formulierungen schon geführt hatte: Das ist doch genau der Punkt, auf den ich dich hinweisen wollte.

Um daraus ernsthaft eine langfristige Handlungsanweisung zB ob der "Überlegenheit" des einen ggü des anderen Ansatzes ableiten zu können, muss die Herangehensweise schon ein bischen tiefer sein als nur die letzte vergangene Einjahresrendite zu betrachten - denn deren Aussagekraft für die nächste zukünftige Jahresrendite oder, da wir ja Langfrist-Investoren sind, für die Jahre Zukunftsrendite ist doch, gelinde gesagt, sehr begrenzt. Ich wiederhole die zwei entscheidenden Fragen, die man sich bei solchen Optimierungsspielchen stellen muss: Woher kam der Vorteil in der Vergangenheit eigentlich genau wirklich?

In unserem konkreten Beispiel hier Abweichende Regionengewichtung versus Basis-Index kann man das ja leicht konkretisieren. Wenn eine abweichende Gewichtung den Basis-Index outperformt, kann das nur zwei Gründe haben, die beide miteinander verbunden sind.

Entweder, man war stärker als im Basisindex untergewichteten in Positionen engagiert, die eine überdurchschnittliche Einzelentwicklung hatten, oder man war dito weniger als der Basisindex in Positionen engagiert, die eine unterdurchschnittliche Einzelentwicklung hatten.

Wenn man genauer nach den Ursachen der Performanceunterschiede schaut und sie in ihre Einzelbestandteile zerlegt, ergibt sich zum Beispiel, dass die EMs im letzten Jahr eine überdurchschnittliche Rendite hatten, und USA eine unterdurchschnittliche.

Davon profitierte der Mix, weil dort ja auch tendenziell EMs übergewichtet von derem Anstieg also mehr mitgenommen werden konnte sind und USA untergewichtet von derem Zurückhinken man also weniger betroffen war , ggü dem All-World. Jetzt, und das ist der Knackpunkt, um daraus ein "allgemeines Gesetz" ableiten zu können, also die Frage "ist das nur eine zufällige Momentaufnahme, oder kann man annehmen dass dies eine langfristig haltbare Tendenz ist?

Die Vanguard Fonds hören sich ja sehr nett an, aber wäre es als langfristiger Anleger nicht trotzdem sinnvoller auf thesaurierende Fonds zu setzen, wenn man den Freibetrag bereits voll ausnützt bzw. Anlagetage bei DKB Ist das eine seriöse Information? Gut, dass es Thesaurierer gibt. Man kann sich dazu doch leicht dutzende aktuelle Zeitungsartikel ergoogeln, anhand derer man die Seriösität beurteilen kann?

Nun, es steht in dem Sondierungspapier drin, allerdings nur in Bezug auf die Abgeltungsteuer auf "Zinserträge". Ob das nur ungenau ist und was alles unter Zinserträge fällt, wird man noch sehen müssen. Aber potenziell ist das schon wieder das nächste dicke Ei, entweder weil eine erhebliche steuerliche Schlechterstellung droht der Grenzsteuersatz der Einkommensteuer für einen kinderlosen Single übersteigt bspw.

Man darf gespannt sein. LU Empfiehlst du diese zu verkaufen und das Geld mit in die Etfs zu stecken? Niemand hier kann dir von aussen seriös ne Anlageberatung geben, und ich glaube, darum gehts hier auch garnicht, sondern die Leute durch Bildung in die Lage zu versetzen, sich ihre Fragen schon selbst beantworten zu können: Die Entscheidungen müssen also von dir kommen und zu dir passen, wir können dazu höchstens noch einige Hinweise geben von Dingen auf die man unserer Erfahrung nach dabei achten sollte.

Wenn ich zB vor einer "soll ich X verkaufen? Bestehen diese Gründe immer noch? Wenn ja - X weiter halten. Wenn nein - X verkaufen". Woran lag das, und muss ich evtl meine Überzeugungen ändern? Und auch wichtig, gibt es bessere Alternativen? Wenn du dir selbst gegenüber schon begründen kannst, was du für langfristig überzeugender hälst, und von was du langfristig mehr erwartest, ist das ja schon ein deutlicher Hinweis darauf was du ansonsten mit den alten Fonds machen solltest.

Auch strukturell, also auf der Ebene der Anlagenverteilung, lässt sich das schon relativ eindeutig auflösen, da die beiden Alternativen ETFs und Fonds ja ziemlich vergleichbar sind. Haben den gleichen "Zweck" langfristiges Kapitalwachstum durch Partizipation an den Börsenentwicklungen , und wir können mit den öffentlichen Finanzplatformen relativ leicht vergleichen, wer den Zweck besser erfüllt. Wozu brauchst du Mischfonds? Hinter LU versteckt sich übrigens eigentlich der "UniGlobal II" -Aktienfonds, die "Profi Rente Select" ist dabei nur der Riestervertrag unter dem das ganze läuft und von solchen weiteren Kostenschichten sind wir hier im allgemeinen auch kein Freund von.

N'Abend, kennt noch jemand eine Antwort auf meine Frage vom 3. Justus du Faulpelz, wie waere es, wenn du den ganzen Blog lesen wuerdest, anstatt dir alles vorkauen zu lassen? Kommentare und dort verlinkten Unterseiten, und glaubst dann, wem du willst: Das wird sich innerhalb diesen Jahres alles noch einpendeln, da meine Frau nach Abschluss des Studiums auch anfängt zu arbeiten.

Ich bin Anfang 30, Kinder sind nicht geplant, Hausbau evtl. Hallo Max, Du machst nichts von alledem, sondern packst das ganze Geld aufs Tagesgeldkonto. Wer bauen will, braucht "Cash in de Täsch" wie man im Rheinland sagt. Offen gesagt solltet ihr beide mal das Thema. Ein Haus bauen, dass dann von einem kinderlosen Ehepaar bezogen wird Hm, aber nun gut. Hausbau ist eine Lifestyle-Entscheidung. Vielleicht seid ihr beide ja leidenschaftliche Gärtner oder Du bist ein begeisterter Heimwerker, der gerne eine vollausgestattete Werkstatt sein eigen nennen möchte und gerne auch nach Oder Du hast eine Schlagzeugerin geheiratet Aber meine Lebenserfahrung sagt etwas anderes.

Die Zeitangabe "in ein paar Jahren" interpretiere ich als "in weniger als 10 Jahren". Finger weg von der Börse! Warum eigentlich ein EH? Vielleicht einfach, weil man das so macht, in der Gegend in der Ihr lebt. In der Regel ist ein Haus das grösste Investment des Lebens. Es sollte also Sinn machen. Ihr werft ansonsten Eure gesamte übrige private Altersvorsorge über den Haufen. Trotzdem finde ich schon, dass Ihr mit ETFs anfangen solltet. Natürlich nicht mit so hohen Beträgen.

Hallo Finanzwesir, vielen Dank für deine prompte Antwort und deine "Erdung". Meine Frau und ich haben am Wochenende nochmal ausführlich die Pläne diskutiert. Hier gibt es wohl auch den Trugschluss, dass man einmal das Haus abbezahlt und dann Ruhe hat und nicht die Instanthaltungskosten usw. Lange Rede, kurzer Sinn: Daher denke ich, dass 3 auf längere Sicht besser ist.

Ich möchte mir die Option für die Zukunft eben nicht "verbauen". Daher frage ich mich, wie man einen solchen Wechsel am besten durchführt. Hallo Finanzwesir, danke für die umfassenden Infos. Ich wollte an dieser Stelle mal mein Szenario darstellen und Meinungen einholen. Wir haben leider zu spät festgestellt, dass wir Wohnungsmieter sein wollen wir hassen Gartenarbeit und Handwerker sind teuer, wenn man weder Zeit noch Lust hat alles selber zu machen und ein Doppelhaus in der Niedersächsischen Pampa erworben.

Würde ich allerdings nicht nochmal machen, war halt Glück. Auf dem Tagesgeld sind jetzt noch In zwei Jahren brauchen wir das Geld und es sollte ja nicht unbedingt weniger sein: Bei der Diba greift die Grenze pro Order, also muss jeder Posten über die gehen.

Gerade bei jungen Menschen, die gerade ins Berufsleben starten und bei denen hinter dem Haus noch ein Fragezeichen steht auf Kinder muss man nicht sparen: