ETF bei Börsencrash – Was du beachten solltest, um nicht die Nerven zu verlieren


Angst vor Inflation führte zu Börsencrash. Doch was war überhaupt der Grund für den Börsencrash? Burkhard Varnholt sieht die Ursache beim Anstieg der USJahres-Renditen von .

Ist die Korrektur mit dem Kurssturz abgeschlossen? Der Börsencrash und die Lehren für heute.

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Im Vergleich zum Börsencrash , der mittlerweile gerne von den großen Medien als Vergleich herangezogen wird, gibt es dennoch große Unterschiede – denn fundamental geht es den DAX Unternehmen überaus gut. Dementsprechend haben sich die Aktienkurse an der Börse entwickelt.

Das trotz boomender Wirtschaft bislang verhaltene Lohnwachstum fiel stärker als erwartet aus, was einerseits schön für die Amerikaner ist, andererseits aber die Inflation in Gang bringen könnte. Das würde die Notenbank zwingen, die Leitzinsen schneller als bisher geplant zu erhöhen, um die Preissteigerung zu dämpfen.

Steigende Zinsen wiederum gefallen Investoren nicht — sie verteuern Geld und Kredite und hemmen so das Wachstum. Doch taugt diese "Zinsangst" allein als Erklärung für den Absturz? Werden bestimmte Kursmarken durchbrochen, werfen die "Algo-Trader" weitere Papiere auf den Markt und verstärken so den Kursverfall. Ist die Korrektur mit dem Kurssturz abgeschlossen? Die Finanzprofis halten sich bedeckt. Denn er hat die steigenden Aktien bislang stets voll und ganz als sein eigenes Werk und als Gradmesser für seine politische Leistung verkauft.

Die Börsenkurse seien seine eigentlichen Meinungsumfragen, argumentierte er, der sich gerne als Macher der Wirtschaft, als Antreiber und Wegbereiter sehen würde. Den Börsenhändlern war am Montag die gute Laune sichtlich vergangen. Tatsächlich konnte jeder, der unter Wirtschaft nicht nur die Eckkneipe nebenan versteht, sich an drei Fingern abzählen: Ein Präsident, der ein Jahr im Amt ist, kann solche Ausschläge nicht bewirkt haben. Dass Trump die Kursrally als persönliches Verdienst ansieht, könnte nun zum Bumerang werden.

Zudem sei der Aktienmarkt ohnehin nicht mit dem Zustand der Wirtschaft gleichzusetzen. Deshalb sei in der vorigen Regierung auch nie mit den Aktienmärkten geprahlt worden, so Carney. Auch Trump selbst verkniff sich Verbalgetöse, wie stark seine Politik auf die Finanzmärkte eingewirkt habe, diesmal weitgehend.

Möglicherweise ist Trump sogar mehr für die Kurskorrektur an den Börsen, als für ihren Anstieg verantwortlich. Ein Grund für die Angst vor höherer Inflation und schnell steigenden Zinsen ist seine Steuerreform, die die Wirtschaft in Zeiten von Vollbeschäftigung und brummender Konjunktur noch weiter befeuern soll. Die Aktienkurse und die Anleiherenditen steigen. Im Konflikt mit Trump zeigt sich Powell hingegen ungerührt.

CTS Eventim verkauft Konzerttickets. Kaum ein Musikfan kann der Firma entgehen. Gut für die Aktie, schlecht für die Konkurrenz. Kurse und Finanzdaten zum Artikel. Der Börsencrash von - und die Lehren für Warum sehe ich FAZ. Sie haben Javascript für Ihren Browser deaktiviert. Aktivieren Sie Javascript jetzt, um unsere Artikel wieder lesen zu können.

Immobilienmarkt Von Mittelstand zu Mittelstand. Suche Suche Login Logout. Artikel auf einer Seite lesen 1 2 3 Nächste Seite. Gibt es da ein Gegenrezept? Elizabeth Warren hat ihre Kandidatur für die Präsidentenwahl erklärt. Die Liste ihrer innerparteilichen Konkurrenten ist lang. Bleibt noch die Frage: Strukturell spricht vieles gegen Inflation. Digitalisierung, Globalisierung, Produktivitätsgewinne, Arbeitsmarktreserven und das Fehlen inflationsindexierter Löhne sind nur einige Faktoren.

Zyklisch ist allerdings ein vereinzelter Inflationsdruck unübersehbar, besonders in den USA. Wahrscheinlich bleibt dieser temporär und korrigiert sich selbstständig. Man kann nicht vorhersagen, was eine Aktie tun wird Aber man kann vorhersagen, dass Unternehmen sich im Laufe der Zeit gut entwickeln werden.

Historische Vergleiche sind meist konstruiert. Dennoch weist die aktuelle Situation Parallelen zum Börsencrash von auf.

Damals wie heute war die Weltwirtschaft stark, die Börsen hatten bereit einen langanhaltenden Aufschwung erlebt. Oktober die amerikanische Leitbörse. Die weltweiten Börsen folgten lawinenartig. Automatische Handelsprogramme wirkten — ähnliche wie diese Woche — als Brandbeschleuniger. Ein robuster Anlageprozess schafft nachhaltig mehr Wert, als kurzfristigen Trends hinterherzulaufen. Oder wie Warren Buffet es auf den Punkt gebracht hat: Dies zumal wir aktuell weit entfernt sind von einem Umfeld, wie es vorherrschte.

Die Finanzkrise damals wurde ausgelöst durch eine schwache Konjunktur, die amerikanische Hypothekenkrise und eine globale Bankenkrise.