Aktuelle Tagesgeldzinsen von 137 Banken im Zinsen Vergleich



Vor vier Jahren erschütterten die islamistischen Anschläge auf das ….

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November fanden in Spanien vorgezogene Neuwahlen statt. Ministerpräsident Zapatero — er war nach den Wahlen am März ins Amt gekommen, war im März wiedergewählt worden — hatte am Juli um vier Monate vorgezogene Neuwahlen angekündigt und mitgeteilt, nicht wieder für das Amt des Regierungspräsidenten zu kandidieren.

Im September plant die Regierung, die Renten nicht mehr automatisch mit der Inflationsrate steigen zu lassen. Dies sollte über zehn Jahren 30—33 Milliarden Euro einsparen. Künftige Anhebungen sollten stattdessen an eine komplexe Formel gekoppelt werden. Mit der Reform wurde der Kündigungsschutz gelockert, um so Anreize für mehr unbefristete Arbeitsverträge zu schaffen. Firmen, die Jugendliche anstellen und ausbilden, sollen Steuervergünstigungen erhalten. Durch staatliche Zuschüsse zum Sozialversicherungsbeitrag sollen Unternehmen dazu animiert werden, insbesondere Langzeitarbeitslose und arbeitslose Jugendliche einzustellen.

Juni sagten die Euro-Finanzminister in einer Telefonkonferenz der spanischen Regierung pauschal einen Kredit von maximal Mrd. Euro für ihre Banken zu. Zu diesem Zeitpunkt stand der genaue Finanzbedarf der spanischen Banken noch nicht fest. Der rechtlich bindende Kreditvertrag soll bei einer weiteren Euro-Gruppen Sitzung am Juli beschlossen werden. Spaniens marode Banken sollen erst dann die Möglichkeit erhalten, die in Aussicht gestellten Euro-Hilfen in Anspruch zu nehmen, nachdem sie umfangreiche Abschreibungen vorgenommen haben.

Juli zugestimmt PlenProt in Drs. Im August teilte die Zentralbank Spaniens mit, dass die faulen Kredite in den Bilanzen der spanischen Banken auf ein Rekordniveau gestiegen seien; der Anteil ausfallbedrohter Forderungen am gesamten Kreditvolumen erhöhte sich von 11,2 Prozent Mai auf 11,6 Prozent im Juni Dieser Wert ist in Spanien der höchste seit Beginn der Erhebungen.

Die bis zu Mrd. Juli bekannt öffentlich gemacht wurde. Zwei Drittel davon sollen maroden Kreditinstituten für Eigenkapitalspritzen zur Verfügung gestellt werden. Zum Beispiel erhielt Bankia am 3. September 4,5 Milliarden Euro. Die letzte Auszahlung soll im Juni erfolgen und an Institute gehen, die bis dahin immer noch keine ausreichende Eigenkapitalbasis aufgebaut haben.

Die zyprische Volkswirtschaft war insbesondere durch Verflechtungen mit dem griechischen Finanzsystem immer wieder von den dortigen Problemen betroffen. Wenn auch Rettungspakete seitens der Europäischen Union bzw. Die zyprische Regierung, die zunächst auch parallel in Verhandlungen mit Russland und China stand, lehnte die Sparvorschläge der Troika-Delegation aus Experten der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds immer wieder ab und stand mit dieser zudem im Dissens über die Ursachen der Probleme; darüber hinaus belasteten Bedenken in einigen europäischen Parlamenten die Gespräche, wonach eine mögliche Unterstützung auch den Inhabern russischer Schwarzgeldkonten zugutekäme.

Bereits zu Beginn der Refinanzierungsschwierigkeiten im Jahr wurde das zyprische Bankensystem immer wieder als nicht nachhaltig kritisiert. Neben der bisher geringen Körperschaftsteuer in der Republik Zypern besteht zwischen Russland und der Republik Zypern ein Doppelbesteuerungsabkommen mit einer geringen Besteuerung von Kapitalerträgen aus den gegenseitigen Transaktionen.

Dies ist auch Gegenstand breiter Spekulationen. Euro in der Republik Zypern verfügen. März — einem Bankfeiertag — zustimmen. Während die Regierungsseite bereits Nachverhandlungen führte, lehnte das Parlament die leicht abgewandelte Vorlage Konten mit unter Euro ausmachte [] in der Nacht auf Dienstag allerdings mit 36 Gegenstimmen bei 19 Enthaltungen ab; Fürstimmen gab es nicht.

März geschlossen blieben; das Datum wurde später zunächst auf Dienstag März , dann auf Donnerstag März, zu gewähren und eine Erneuerung ohne ein entsprechendes Restrukturierungsprogramm der Banken ausschloss. Eine Einigung zwischen der Republik Zypern und der Troika wurde am Sie sieht vor, die Cyprus Popular Bank aufzulösen und dortige Einlagen von Zyprischen Staatsbürgern mit einem Volumen von mehr als Euro — zwangsweise und vollständig in eine abzuwickelnde Bad Bank auszulagern, sodass auch die Möglichkeit eines Komplettverlustes für diese Einleger besteht; Einlagen von unter März siehe oben keine eigene Zustimmung des Parlaments erforderlich ist, nicht herangezogen, sondern der Bank of Cyprus übertragen, die verkleinert, restrukturiert und rekapitalisiert werden soll.

Euro gehen gleichfalls an die Bank of Cyprus über. Hinzu kommt eine Beteiligung der Aktionäre und Gläubiger junior und senior an der Popular Bank, die zunächst vollständig herangezogen werden und erst später möglicherweise wieder aus der Konkursmasse heraus Geld zurückerhalten werden. Euro werden der Republik Zypern darunter durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM in Tranchen gewährt; eine weitere Milliarde wird unter dem Plan vom Internationalen Währungsfonds beigesteuert dieser besiegelte den Beschluss später durch Direktoriumsbeschluss.

Ebenfalls Ende April wurde durch die zyprische Regierung eine Aufweichung der Kapitalverkehrskontrollen sowie deren weitgehende Aufhebung für ausländische Kunden nichtzypriotischer Banken in der Republik Zypern umgesetzt. Mai den ersten Teil der ersten Tranche 2 Mrd. Euro durch den ESM. Des Weiteren suchte er um langfristige Liquiditätsunterstützung der Bank of Cyprus an, die weite Teile der Bilanz der abgewickelten Cyprus Popular Bank übernommen hatte siehe oben.

Er begründete die Notwendigkeit mit der dünnen Liquiditätsposition der Bank und ihrer Bedeutung für die positive Entwicklung der zyprischen Wirtschaft. Eine starke Bank of Cypris sei obligatorisch für das Gelingen des Rettungsprogramms. Slowenien führte als erstes neues Mitgliedsland nach der EU-Erweiterung den Euro ein; er ersetzte am 1.

Januar den Tolar. Das entspricht etwa einem Fünftel der Wirtschaftsleistung des Landes. April konnte Slowenien nicht so viele neue Staatsanleihen platzieren wie geplant. Die Rückzahlung der im Juni fälligen Kredite war damit gesichert. Bereits wenige Jahre nach Einführung des Euro wurden Stimmen laut, die darauf hinwiesen, dass ökonomische Probleme der südeuropäischen Staaten auch von der ökonomischen Entwicklung Deutschlands bedingt seien.

Laut Heiner Flassbeck unterschreite Deutschland dauerhaft die von der Zielinflationsrate vorgegebene Entwicklung der Lohnstückkosten , da das Verhältnis von Reallöhnen und Produktivität in Deutschland sinke, was sich in einer Veränderung der Terms of Trade mit Partnerländern niederschlage. Verantwortlich für die makroökonomischen Ungleichgewichte in der Eurozone seien vielmehr die Länder, die über ihre Verhältnisse gelebt und die Haushaltsregeln des Stabilitätspaktes nicht respektiert hätten.

Januar in Kraft getretene Mindestlohngesetz eingeführt. Darüber hinaus gibt es in Deutschland seit jeher gesetzliche Mindestlöhne und Lohnuntergrenzen in den einzelnen Branchen.

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft widersprach der Darstellung, dass die Lohnstückkosten in Deutschland zu niedrig seien. Im internationalen Vergleich habe Deutschland mit die höchsten Lohnstückkosten und wichtige Mitbewerber wie die USA oder Japan produzierten sogar um ein Viertel günstiger.

Zudem seien nicht nur die deutschen Ausfuhren auf Rekordniveau, sondern auch die Einfuhren — die Unternehmen in Deutschland bezögen viele Vorleistungen aus dem Ausland und kurbelten so dort die Nachfrage an. Georg Erber wies darauf hin, dass die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands aufgrund eines geringeren Lohnstückkostenanstiegs nicht zu einem überproportionalen Anstieg der Exporte Deutschlands in den Euro-Raum geführt hat. Für die deutsche Wirtschaft sei nicht die preisliche Wettbewerbsfähigkeit als Wettbewerbsfaktor entscheidend, sondern die Spezialisierung auf Investitionsgüter und langlebige Konsumgüter z.

Automobile sowie die hohen Qualitätsstandards und die Innovationsfähigkeit. Programm für die Wertpapiermärkte. Programm zum Ankauf gedeckter Schuldverschreibungen. Griechische Staatsschuldenkrise ab Sovereign Credit Risk in the Eurozone. Die Mär von den nordischen Sparern und den südlichen Verschwendern. Online , abgerufen am März ; Reinhard Gerhold: Metropolis, Marburg , S. Current Account Deficits in the Euro Area. The End of the Feldstein-Horioka Puzzle?

Brookings papers on economic activity. Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Tullio Jappelli und Marco Pagano: Financial market integration under EMU. End this depression now! Why the current account matters in a monetary union. Lessons from the financial crisis in the Euro area. Juni ; Florence Jaumotte und Piyaporn Sodsriwiboon: Juni ; Deutsche Bundesbank: Juni ; Martin S. The Euro and European Economic Conditions. Aus der privaten Ersparnis müssen die Investitionsausgaben, das Budgetdefizit des Staates sowie die Nettoexporte finanziert werden.

Hieraus wird ersichtlich, dass sich ein Rückgang der Ersparnis entweder in einem Rückgang der Investitionen oder in einer Verschlechterung der Leistungsbilanz widerspiegeln muss. Ein Zahlungsbilanzüberschuss korrespondiert stets mit einem Leistungsbilanzdefizit in gleicher Höhe doppelte Buchführung. Inflation Differentials in the Euro Area: Jakob de Haan und Helge Berger Hrsg.

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Doch die jüngste Explosion der Staatsverschuldung in Europa und der Welt ist etwas völlig anderem geschuldet: Text des Manifestes siehe unten, Literatur, Bontrup , ab S. Eine Chance, das Euro-Debakel kurz vor Exitus zu stoppen. Wie aus der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Krise der Staatsverschuldung gemacht wird , 8. Müller in der F. Die Steuerprivilegien, die Subventionen und die Rettungsschirme für die Spekulanten in den Finanzcasinos haben die Staatsschuldenstände Schulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts bei uns und anderswo in die Höhe getrieben.

Like our own, the European banking crisis is the product of over-lending to weak borrowers, including for housing in Spain, commercial real estate in Ireland and the public sector partly for infrastructure in Greece. Von der Finanzkrise zur Schuldenkrise. Keine Staatsschuldenkrise, sondern Folge der Finanzkrise. Anders als neoliberale Ökonomen glauben machen wollen, ist diese Krise keine Staatsschuldenkrise.

Spanien und Irland sind heute den Attacken der Finanzmärkte ausgesetzt, obwohl diese Länder stets die Maastricht-Kriterien eingehalten haben.

Der Anstieg der Staatsverschuldung ist eine Folge des Einbruchs der Steuereinnahmen hervorgerufen teilweise durch Steuergeschenke an die Reichen , der staatlichen Hilfe für private Banken sowie der Inanspruchnahme der Finanzmärkte, um diese Schulden zu exzessiven Zinssätzen zu bedienen. Shelburne, Restoring Stability to Europe , Juni , wo sogar ein Rückgang der relativen Schulden feststellbar ist.

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Juli ; hierzu Angelo Baglioni und Umberto Cherubini: A Theory of Eurobonds. Working Paper, Online , abgerufen am 9. E-bonds would end the crisis. Dezember , Online Memento des Originals vom Mein Name ist Bond — Eurobond. Sollten Euro-Kritiker Einfluss erhalten, welches zumindest in Italien nicht undenkbar ist, könnte es zu Turbulenzen bei der Gemeinschaftswährung kommen.

Ausgaben für Wahlversprechen werden die Staatsverschuldungen weiter erhöhen, während die Europäischen Zentralbank gleichzeitig durch ihre Niedrigstzinspolitik und Anleihekäufe die Geldschwemme aufrecht hält. Ähnlich ist die Situation in Japan: Die ultralockere Geldpolitik der Notenbank in Verbindung mit gestiegenen Staatsausgaben konnte das Wachstum bisher nicht spürbar anschieben, Inflationsrisiken haben sich dafür aber erhöht. Anders in den USA: Die US-Notenbank deutet mit der jüngsten kleinen Zinserhöhung und drei weiteren für ins Auge gefassten Trippelschritten eine behutsame Abkehr von der Niedrigstzinspolitik an.

Dagegen steht das angekündigte Trump-Programm aus Steuersenkungen und massiven staatlichen Verkehrsinfrastrukturinvestitionen, welches die bereits hohe Staatsverschuldung signifikant ansteigen lassen würde.

Kurzfristig könnte dies die Konjunktur beflügeln und wäre für Unternehmen positiv zu bewerten. Die Inflationsrisiken steigen jedoch. Allerdings dürften von dort keine zusätzlichen Impulse für die Weltwirtschaft kommen. In diesem Umfeld schätzen wir Aktien gegenüber Anleihen als attraktivere Anlage mit bestmöglichem Schutz vor Kaufkraftverlust ein. Unsere Anlagepolitik, die Grundlage des langfristigen Anlageerfolgs der R. Vermögensbetreuung ist, bleibt unverändert bestehen.

Befürchtungen, ein Sieg Trumps würde die Börsen belasten, traten nicht ein. Während sich der europäische Aktienmarkt kaum veränderte, erhielten US-amerikanische und japanische Aktien Schub, sodass auf Monatssicht hier ein deutliches Plus resultierte. Sie würden von Trumps angestrebtem Konjunkturprogramm, basierend auf Steuersenkungen für Bürger und Unternehmen sowie massiven staatlichen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, profitieren.

US-Unternehmen sollen durch einen temporär sehr niedrigen Steuersatz motiviert werden, ihre im Ausland erzielten und gebunkerten Gewinne in die Heimat zu überweisen. Das brächte Kapital ins Land. Die Kehrseite von alledem könnte sein, dass die schon hohe Verschuldung noch schneller zunehmen würde und steigende Inflation nach sich zöge. Anleihekurse fielen, im Umkehrschluss stieg die Verzinsung, hier werden bereits Inflationserwartungen eingepreist. Die Altgesellschaft Alcoa Inc. Als voneinander unabhängige Unternehmen sollen sie ihre jeweiligen, sehr unterschiedlichen Absatzmärkte zukünftig besser bearbeiten und durchdringen können.

Die traditionelle Rohaluminium-Erzeugung ist jetzt bei der Alcoa Corp. Bei Arconic ist die Aluminium-Weiterverarbeitung zu technisch anspruchsvollen Fertigteilen, insbesondere für die Auto- und Flugzeugindustrie, gebündelt. Wir haben die Aktien der beiden neuen Gesellschaften behalten, weil wir deren jeweiliges Geschäftsmodell für zukunftsfähig halten. Acomo, so der Kurzname, hat sich als Rohstoffhändler auf über Agrarprodukte wie Gewürze, Kräuter, Nüsse, getrocknete Früchte, Tee und Nahrungsmittelzutaten spezialisiert.

Diese bilden eine Nische, weil sie nicht an Terminbörsen gehandelt werden, Acomo ist damit nicht der Konkurrenz der Agrarrohstoff-Giganten ausgesetzt. Dabei werden die einzelnen Produktsegmente von selbstständig agierenden Untergesellschaften bearbeitet, die durch ihre Spezialisierung originäre Marktkenntnisse erlangen. Acomo ist gut finanziert. Das Umsatz- und Ge-winnwachstum der letzten Jahre sollte sich fortsetzen und ist Grundlage der attraktiven Dividende.

Europäische Aktien tendierten seitwärts, amerikanische etwas leichter. Japanische Aktien legten merklich zu. Nach dem Brexit-Entscheid Ende Juni setzte sich der Kursverfall des britischen Pfundes gegenüber den anderen bedeutenden Währungen auch im Berichtsmonat fort.

Dies lag über den Erwartungen und weist auf einen robusten Aufschwung hin. Um einer Blasenbildung entgegenzuwirken, haben die Verwaltungen mehrerer betroffener Städte jetzt harsche Restriktionen für den Wohnungskauf eingeführt, z. Dank eines starken Preisanstiegs von Kohle zur Stahlproduktion in Australien und Indien sowie Fehlspekulationen von Hedgefonds, die über Leerverkäufe auf einen weiter fallenden Aktienkurs gesetzt hatten, hat sich der zuvor auf Allzeittief gefallene Aktienkurs des Kohleförderers seit Mitte Oktober vervielfacht.

Wir haben diese Konstellation ausgenutzt und unsere Peabody-Position geräumt um die aufgelaufenen Verluste zu begrenzen und einer möglichen endgültigen Insolvenz der Firma zuvorzukommen. Insbesondere Mobilfunkkunden werden mit niedrigen Preisen umworben. Verizon konnte hier Um zukünftig Konzernumsatz 30,9 Mrd. Dazu soll die Übernahme des Internetpioniers Yahoo dienen, dem neues Leben eingehaucht werden soll.

Die zunächst abbröckelnden Aktienkurse stiegen mit dem anziehenden Rohölpreis zum Monatsende hin wieder. Auch die Nachricht, dass die Deutsche Bank voraussichtlich eine weit geringere Strafe für ihre zweifelhaften US-Hypothekengeschäfte zahlen muss als zunächst befürchtet, schaffte am letzten Börsenhandelstag des Monats Erleichterung.

Per Monatssaldo resultierten in Europa und Amerika kaum veränderte Aktienkurse, in Japan gab es einen leichten Rückgang. Entgegen der Erwartung einiger Marktteilnehmer hat die Europäische Zentralbank die Geldpolitik auf ihrer September-Sitzung nicht noch weiter gelockert. Es bleibt dabei, dass sie bis März monatlich für ca.

Den Leitzins belässt sie bei null. Denn Unternehmen wie Verbraucher nehmen nicht allein wegen niedriger Zinsen Kredite auf, sondern in erster Linie, weil Vertrauen in eine gute zukünftige wirtschaftliche Entwicklung besteht. ON hat den konventionellen Kraftwerkspark, den internationalen Energiehandel und andere Vermögensteile in eine eigenständige Gesellschaft namens Uniper ausgegliedert und diese an die Börse gebracht.

ON-Aktionäre erhielten für 10 E. Als Wertausgleich sank der Börsenkurs von E. ON am Emissionstag von Uniper. Beide Unternehmen addiert kamen auf einen höheren Börsenwert als E.

ON in der alten Aufstellung. Da auf konventionelle Energieerzeugung auch in Zukunft nicht verzichtet werden kann, haben wir die Uniper-Aktie behalten.

Diabetes wird sich weiter schnell ausbreiten, insbesondere in Schwellenländern, in denen das Unternehmen heute schon gut vertreten ist. Novo-Nordisk wirtschaftet hochprofitabel, ist bestens finanziert und zahlt eine auskömmliche Dividende.

Wir haben eine Kursschwäche, hervorgerufen durch eine unwesentliche Korrektur bzw. Präzisierung des Umsatz- und Gewinnziels für genutzt, um eine Position im Rationalinvest aufzubauen. Im Aktieninvest haben wir Novo-Nordisk bereits in den Anfangsbestand aufgenommen, damals noch als wesentlich kleineres Unternehmen.

Die Position im Aktieninvest werden wir bei günstiger Gelegenheit abbauen, sodass es keine Überschneidungen in unseren beiden Fonds gibt. Daneben werden Tourismusflüge und die Ausstattung fremder Helikopter mit medizinischen Geräten angeboten. Air Methods hat auf dem zersplitterten Zukunftsmarkt der Flugtransporte Übernahmen getätigt. Dies hat das Umsatz- und Gewinnwachstum angetrieben. Das Unternehmen ist trotz der Akquisitionen ausreichend gut finanziert und könnte selbst einmal Übernahmeziel werden.

Wir haben die günstige Bewertung zum Einstieg genutzt. Im Berichtsmonat legte der japanische Aktienmarkt moderat zu. Europa und die USA tendierten unverändert. Der Rohölpreis erholte sich deutlich von seinem Zwischentief. Nach der ersten Leitzinserhöhung vergangenen Dezember wird eine zweite noch in diesem Jahr immer wahrscheinlicher, wie die Zentralbankchefin angedeutet hat. Die Konjunktur schäumt zwar nicht gerade über, ist aber so robust, dass sich die Arbeitsmarktentwicklung, für die Zentralbank Fed ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium, günstig darstellt.

Auch die Inflation geht in die von der Fed gewünschte Richtung.. Bei Investitionen in diese Zukunftsfelder hilft der um ein Fünftel rasant gestiegene Reingewinn von 10,7 Mrd. USD weiter, darüber hinaus wird konsequent gespart und rationalisiert.

Gleichwohl wird die Ergebnisprognose für das Gesamtgeschäftsjahr angehoben, weil sich der italienische Heimatmarkt und der wichtige lateinamerikanische stetig besser entwickeln.

Dazu könnte das eigene Elektrizitätsnetz kostengünstig mit Glasfaserkabeln aufgerüstet werden. Diese Telekommunikationsinfrastruktur soll dann gegen Bezahlung Telekom-Dienstleistern zur Nutzung überlassen werden. Zwar wurde der Reingewinn im ersten Halbjahr auf 1,7 Mrd. USD verdeutlichen jedoch, welche Schwierigkeiten die niedrigen Rohstoffpreise insbeson-dere bei Kupfer auch bei diesem Bergbau-Giganten verursachen.

Seinen Wettbewerbern ist Rio Tinto allerdings voraus, weil Schulden schon früher konsequent zurückgeführt wurden. Dies eröffnet jetzt die finanziellen Spielräume, trotz des weiter bestehenden Sparkurses in neue Förderprojekte zu investierten und die Dividendenzahlung, wenn auch um die Hälfte reduziert, aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus haben Kosteneinsparungen und eine Bereinigung der Modellflut bei billigeren Mobiltelefonen die Rentabilität der Handy-Sparte erhöht.

Damit ist diese wieder wichtigster Gewinnbringer des Elektronik-Riesen, noch vor dem Halbleiter-Segment, das mit fallenden Preisen zu kämpfen hat. Der Aktienkurs zieht seit Februar dieses Jahres an und bewegt sich beim Allzeithoch. Mögliche negative wirtschaftliche Brexit-Folgen, Putschversuch und Säuberungen in der Türkei, Terroranschläge und Amokläufe, protektionistische Parolen der beiden US-Präsidentschaftskandidaten, all dies brachte die Investoren im Juli nicht aus der Ruhe.

Daran dürfte sich auch durch das gerade angekündigte neue Konjunkturprogramm über umgerechnet Mrd. Bei der in den vergangenen Jahren von sinkenden Rohstoffpreisen und sozialen Konflikten im Hauptförderland Südafrika belasteten britischen Minengesellschaft zeigen der eingeleitete radikale Unternehmensumbau und der rigide Sparkurs erste Erfolge in der Halbjahresbilanz. USD auf immer noch hohe 11,7 Mrd. Zukünftig will sich Anglo auf die Förderung von Platin, Diamanten und Kupfer konzentrieren und hat die anderen Sparten, darunter auch bedeutende wie Eisenerz und Kohle, zum Verkauf gestellt.

Der Aktienkurs notiert beim Ein-Jahres-Hoch. USD wurde in einen Reingewinn von 2,7 Mrd. Der Aktienkurs bewegt sich beim Acht-Jahres-Hoch. Der Reingewinn betrug 3,5 Mrd. Der Aktienkurs bewegt sich nahe beim Allzeithoch. Das stark auf die Vermietung von Einkaufszentren in europäischen Ballungszentren spezialisierte Immobilienunternehmen blickt auf ein gutes erstes Halbjahr zurück.

Die Mieteinnahmen stiegen auf Mio. Aber auch auf Bestandsflächen gab es ein Plus, was auf steigende Vermietungspreise hindeutet. Als das Ergebnis am Freitag, dem Der amerikanische Dow Jones schaffte sogar ein Plus von einem Prozent. Die Briten haben den Austritt aus der Europäischen Union beschlossen. Aber wird er auch kommen?

Das Brexit-Votum ist keinesfalls rechtlich bindend für Parlament und Regierung. Erst dann können Austrittsverhandlungen mit der EU beginnen.

Bis jetzt macht das britische Parlament keine Anstalten einen einschlägigen Beschluss zu fassen, der aktuelle Premierminister hat ebenfalls schon abgewunken und dabei seinen Rücktritt angekündigt. Das dürfte selbst bisher glühenden Brexit-Befürwortern zu denken geben und ihre Position mit Blick auf eine mögliche Neuwahl des britischen Parlaments ins Wanken bringen.

Die Neuwahl stünde dann auch unter dem Eindruck der Diskussionen in Schottland und Nordirland über einen Aus-tritt aus dem Vereinigten Königreich und der bereits millionenfach unterzeichneten Petition, die Abstimmung zu wiederholen. Folgen des Brexit-Votums scheinen sich schon bei der Wahl in Spanien wenige Tage später gezeigt zu haben.

Die proeuropäische konservative Partei gewann Stimmen dazu, die europakritische linke Podemos stagnierte. Bei Ericsson Mobilfunkausrüster hatte der Aktienkurs wegen enttäuschender Quartalsergebnisse bereits im April stark nachgegeben. Der daraufhin angekündigte Unternehmensumbau mit Einsparungen und striktem Kostenmanagement eröffnet neue Perspektiven, weswegen wir aufgestockt haben. Die 24 Kantonalbanken in der Schweiz befinden sich mehrheitlich im Besitz des Kantons, in dem sie agieren, was Stabilität verleiht.

Ihre diversifizierten Aktivitäten Schwerpunkte: Einlagengeschäft, Immobilien-, Unternehmens-, Handelsfinanzierung entwickelten sich in den letzten Jahren zwar nicht stürmisch, aber kontinuierlich positiv. Die BCV ist mit Eigenkapital sehr solide ausgestattet.

Ihr Aktienkurs entwickelt sich langsam, aber stetig nach oben. Trotz Mittelzufluss aus dem Verkauf von Unternehmensteilen ist der Bahntechnik-Konzern noch hoch verschuldet und muss dazu noch kräftig investieren. Die vorgesehene Kapitalerhöhung hilft da wenig weiter. Wir nehmen nicht nur nicht daran teil, sondern haben die gesamte Vossloh-Position geräumt.

Den Vossloh-Erlös haben wir in die mit besseren Perspektiven ausgestatteten Bestandspositionen Viscofan Weltmarktführer bei synthetischen Wurstpellen und Alpiq Energieversorger investiert. Darüber hinaus haben wir Rolls-Royce nach dem Brexit-Votum aufgestockt.

Dieses hat die britische Heimatwährung des Triebwerk-Bauers stark gedrückt, was ihm Exporte erleichtert. Europäische und amerikanische Aktien starteten zunächst mit Abschlägen in den Berichtsmonat. Erst im letzten Drittel des Monats ging es aufwärts, als die US-Notenbank die heimische Konjunktur als unerwartet robust einschätzte. Damit reichte es per Monatssaldo zu einem leichten Plus.

Der japanische Aktienmarkt schwankte weniger und kam etwas besser voran. Der US-Dollar zog an, weil die Notenbank mit ihrer positiven Konjunktureinschätzung und höheren Inflationserwartungen eine weitere Leitzinserhöhung für die nähere Zukunft andeutete.

In der Europäischen Union gewinnt die Konjunktur an Fahrt. Aus Sicht der Gläubiger hat Griechenland mit dem von seinem Parlament beschlossenen Reformpaket, das Rentenkürzungen und Steuererhöhungen zur Entlastung des Staatshaushalts vorsieht, die Voraussetzung geschaffen, demnächst weitere 10,3 Mrd.

Die Verbraucher mussten mehr Geld ausgeben für Energie, insbesondere Benzin, eine Folge der im letzten Vierteljahr wieder anziehenden Rohölpreise. Im ersten Quartal blieb das weltweit operierende Nahrungsmittel- und Agrarunternehmen mit einem Umsatz von 14,4 Mrd. Volatile Preise für Agrarprodukte drückten das Ergebnis der Handelssparte und auch in der Ölsaaten-Verarbeitung lief es nicht rund.

Das Management sieht für das zweite Halbjahr gute Chancen, wieder auf den Wachstumspfad zurückzufinden. Der breit aufgestellte Elektronikspezialist fertigt Komponenten und Bauteile für viele Industriesektoren, bietet mit seinen Druckern und Kopierern professionelle Büroausstattung und wendet sich mit Smartphones und Photovoltaikmodulen auch an Endverbraucher.

Die eigene umfassende Forstwirtschaft bildet die Grundlage zur Herstellung einer breiten Palette von Papier- und Holzprodukten. Darüber hinaus wird Strom erzeugt. Nun beginnen sich für die weltweite Nummer 3 auf dem Papiermarkt, die konsequenten Sparanstrengungen der letzten Jahre auszuzahlen. Weil die Geschäftsdynamik gerade im letzten Quartal zunahm, noch dazu in den wichtigen Vodafone-Einzelmärkten Deutschland und Italien, sind die Aussichten für das angelaufene neue Geschäftsjahr gut.

Ähnliches gilt für das Ergebnis der Telefongesellschaft. Während es operativ ganz passabel lief, stand unter dem Strich aufgrund vieler Sonder- und Einmaleffekte z. Alle wichtigen Aktienmärkte zeigten im Monatsverlauf durchgehend steigende Tendenz, bis zur Mitte der letzten Handelswoche Zweifel am US-Konjunkturaufschwung aufkamen und die Richtung abrupt drehte.

Kursaufschläge löste hingegen die Nachricht aus, dass die Exporte im März zum ersten Mal seit 9 Monaten wieder gestiegen und die Importe weniger stark gesunken sind als erwartet. Angesichts des Niedrigzinsumfeldes, das noch auf Jahre hinaus anhalten dürfte, wird es für den Rückversicherer immer schwieriger, hinreichende Renditen aus seinen festverzinslichen Kapitalanlagen zu erwirtschaften.

Darüber hinaus muss die defizitäre Erstversicherungstochter Ergo aufwändig restrukturiert werden. Im Gegenzug haben wir in die Bestandspositionen Potash Corp. Das Pharmaunternehmen hat es durch Spezialisierung in einigen medizinischen Nischenbereichen zum Marktführer gebracht. Für die Zukunft bieten die Medikamente das Potenzial der Ausdehnung auf weitere Therapiefelder und geographische Regionen.

Auch die Pipeline verspricht dank zielgerichteter Forschung einiges. Ipsen zahlt Dividende und ist gut finanziert. Der Aktienkurs ist im Rahmen der allgemeinen Börsenschwäche am Jahresanfang zurückgekommen, was wir zum Einstieg genutzt haben.

ABB kommt mit seiner Neuausrichtung dennoch gut voran, denn erste Erfolge zeigen sich in der Verbesserung der operativen Marge um fast einen Prozentpunkt, was auf steigende Effizienz und Profitabilität hindeutet. Dank eines starken Schlussquartals kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr Das hat dem Aktienkurs, der nahe beim Langzeithoch notiert, neuen Schub verliehen.

Der Reingewinn 4,3 Mrd. USD ging leicht zurück, ohne Sondereffekte resultierte jedoch ein merklicher Anstieg, was die Aussichten für das Gesamtjahr verbessert. Dies hat den Aktienkurs auf Allzeithoch gehievt.

Die wichtigen Aktienmärkte erholten sich im März. Um dieses zu erreichen derzeitiger Wert: Die Anwendung desselben Instrumentariums entfaltete schon in der Vergangenheit kaum nachweisbare Wirkung.

Vor allem aber hängt die Kreditnachfrage am Vertrauen der Konsumenten und Investoren in eine gute wirtschaftliche Zukunft und viel weniger an niedrigen Zinsen. Der Biotech-Konzern molekularbiologische Testverfahren und Probenvorbereitungs-technologien schwächelt. Der Gewinn erreichte nur das untere Ende der Zielspanne, obwohl die Prognose zwischenzeitlich schon gesenkt worden war. Der Umsatz fiel sogar, ein Alarmsignal für Unternehmen, die in Wachstumsmärkten agieren.

Stattdessen haben wir in den schnell wachsenden Medikamenten-Entwickler investiert, der im Gegensatz zu Qiagen Dividende bezahlt und viel profitabler wirtschaftet. Neue Medikamente haben und zu Sprüngen bei Umsatz und Gewinn geführt. Dennoch ist Gilead sehr günstig bewertet, weil auf dem Aktienkurs die immer häufigeren Eingriffe von Staaten im Gesundheitssektor, z.

Die allgemeine Börsenschwäche zum Jahresanfang tat ein Übriges. Das haben wir zum Einstieg genutzt, zumal die Perspektiven angesichts der gut gefüllten Pipeline mit aussichtsreichen Präparaten und den teils noch langen Patentlaufzeiten bereits eingeführter Medikamente gut sind.

Der Verlust von 2,8 Mrd. USD resultiert aus einmaligen Abschreibungen zum Geschäftsjahresende zwecks Bilanzbereinigung und verdeckt die durch einen rigiden Sparkurs erreichte verbesserte finanzielle Lage, die sich im ersten Barmittelzufluss positiver Free Cashflow seit vier Jahren zeigt.

Der Schuldenstand wurde um ein Viertel auf 10 Mrd. Der weltweit führende Ziegelhersteller und Produzent von Kunststoffrohren, Betonsteinen und anderen Baumaterialien konnte den Vorjahresverlust von Mio. Nach Rückgängen im ersten Drittel des Berichtsmonats erreichten die Aktienkurse einen Tiefstand, von dem aus eine Erholung einsetzte. Per Monatssaldo gaben europäische Aktien moderat nach, der amerikanische Markt blieb stabil.

Japanische Aktien verharrten deutlich im Minus, was für den in Euro rechnenden Anleger durch den starken Yen-Anstieg weitgehend kompensiert wurde. Die als Reaktion eingeführten Negativzinsen der Notenbank sollen verhindern, dass Geschäftsbanken bei ihr überschüssige Mittel parken. Die Nachricht von der Dividendenstreichung hat dann einen unseres Erachtens vorübergehenden Kurs-Rücksetzer bewirkt, den wir zur Aufstockung genutzt haben.

Jede Dividendenstreichung schmerzt Aktionäre, sie ist aber bei RWE geboten, um Mittelabflüsse in einer wirtschaftlich nicht einfachen Situation zu vermeiden.

Weil wir davon ausgehen, dass die Aktienkurse nicht sehr lange auf dem aktuell niedrigen Niveau verharren, haben wir einen Teil der im Fonds vorhandenen liquiden Mittel genutzt, um günstig mehrere Aktienpositionen aufzustocken. Auch entwickelten sich die Geschäfte des Anbieters von Gasen für Industrie, Medizin und Umweltschutz und damit verbundener Anwendungslösungen solide.

Wegen der Konjunkturschwäche haben die Konsumenten in China und anderen Schwellenländern weniger Digitalkameras und Tintenstrahldrucker nachgefragt. Dagegen liefen Multifunktionsgeräte Drucker, Kopierer, Scanner, Faxgerät in einem für professionelle Büroanwendungen gut, wie auch fotolithografische Ausrüstung für die Halbleiterindustrie.

Das Diabetes-Medikament Lantus leidet unter dem Patentablauf. Sanofi forciert jetzt neue Behandlungsfelder z. Krebsbekämpfung wie auch verschreibungsfreie Medikamente. Potenzial birgt der weltweit einzige Impfstoff gegen das Denguefieber. Im möglichen Verbreitungsgebiet dieser gefährlichen Krankheit lebt die Hälfte der Weltbevölkerung.

Als Taktgeber erwies sich der Rohölpreis, dessen Ausschläge die Börsen in auffälliger Parallelität nachzeichneten. Zur Monatsmitte beruhigte sich die Lage, gegen Ende zeigten sich Erholungstendenzen. Wir sehen gute Chancen, dass sich die Lage weiter stabilisiert. Denn die Investoren haben keine rentierliche Anlagealternative zur Aktie, etwa im verzinslichen Bereich.

Dies stützt die Kurse. In dieselbe Richtung wirken die Rohstoffpreise, wenn sie wieder Boden finden. Für letzteres spricht, dass immer mehr Förderstätten mangels Rentabilität geschlossen werden, wie sich nicht nur am Beispiel der Fracking-Bohrlöcher in den USA zeigt. Darüber hinaus streben wichtige Öl-Förderländer Absprachen über eine Produktionsdrosselung an. Die Konjunktur läuft weiter gut.

Trotz schwächerem Schlussquartal ist der Aufschwung robust, weil die ihn tragende Konsumneigung der Verbraucher infolge der guten Arbeitsmarktentwicklung intakt bleibt. Kritiker halten diese Zahlen für Schönfärberei und taxieren das Wachstum tatsächlich auf 4 bis 6 Prozent.

China hat also das Potenzial, mit dem Umbau seiner Wirtschaft, der auch Verwerfungen und Friktionen mit sich bringt, der Weltkonjunktur Impulse zu geben.

Es resultierte ein Verlust von Mio. Das Management positioniert Alcoa als Zulieferer von technisch anspruchsvollen, hochwertigen Leichtmetall-Fertigteilen vor allem für die Luftfahrtindustrie. Der Reingewinn belief sich auf 6 Mrd. Was macht die EZB als nächstes? Donnerstag entscheidet der Rat der Europäischen Zentralbank über den weiteren Kurs. Denn es geht weniger darum, was die EZB akut zu tun gedenkt - unmittelbar wirksame Entscheidungen sind diese Woche nicht zu erwarten -, als darum, was Draghi ankündigt.

Sogar in Deutschland machten die Renditen einen kleinen Satz. Die Aufgabe ist knifflig: Draghi und seine Mitstreiter wollen möglichst berechenbar wirken. Die Leitzinsen sind bei Null; auf Guthaben bei der EZB werden Strafgebühren fällig; und immer noch kauft die Notenbank Wertpapiere für 30 Milliarden Euro pro Monat - mindestens bis September dieses Jahres soll das Programm weiterlaufen, vielleicht auch länger, je nachdem, wie sich die Inflation entwickelt. Der Aufschwung in der Eurozone gewinnt rascher an Fahrt als erwartet.

Die Produktionskapazitäten sind zunehmend ausgelastet, die Arbeitslosigkeit sinkt. Nach gängigen Prognosen ist die Eurozone auf dem Weg zur konjunkturellen Überhitzung. Ein Zustand, der sich in Deutschland längst eingestellt hat.

Achten Sie Donnerstag auf den Ifo-Geschäftsklimaindex. Eigentlich müsste die EZB dringend aus dem Krisenmodus aussteigen: Anleihekäufe einstellen, Zinsen anheben, Strafgebühren abschaffen. Auch wenn die Löhne und die Lebenshaltungskosten bislang nur verhalten zulegen: Es ist hohe Zeit für eine Normalisierung. Allein schon, damit die Notenbanken beim nächsten Abschwung, der irgendwann kommen wird, Spielraum haben, abermals Konjunktur und Märkte zu stützen.

Dazu kommt die Politik, die in vielen westlichen Ländern wieder auf beherztes Geldausgeben setzt. Getrieben von populistischen Politikern und unruhigen Gesellschaften bauen die Regierungen staatliche Leistungen aus siehe die Pläne der schwarzroten Sondierer oder senken die Steuern siehe die USA, wo gerade eine auf Pump finanzierte Entlastung in Kraft tritt - und zwar zur konjunkturellen Unzeit.

Auch dies spricht für ein baldiges Gegensteuern der Notenbanken. Es ist der Job der Notenbanken gegenzuhalten. Sie sollen - und müssen - irrationalen Überschwang genauso bekämpfen wie Anwandlungen von tiefer Depression.

Die EZB schwimmt in diesem Geleitzug mit. Hier ist eine Vorhersage: Sollte dieser Ausstieg halbwegs unfallfrei gelingen, wird dies den Ruf der Notenbanken als neue Masters of the Universe stärken. Geht die Sache jedoch schief und die lange Party endet im Tumult, steht ihnen eine kritische Debatte bevor - über ihre Macht und ihre Rolle, über ihre Fehler in Zeiten des Booms, über das Wesen des Geldes überhaupt.

Berlin - Wie steht es mit dem GroKo-Deal? Bonn - Zuschlag, Baby! Verdi fordert 6 Prozent mehr Geld für die Tarifbeschäftigten und Azubis. München - Deutschland unter Dampf - Ifo-Geschäftsklimaindex: