Kashmiris of Punjab



Retrieved 12 January Neu wurde Rom mit Caravelle bedient. Flugreisebüros wurden in den Bahnhöfen von Bern, Genf und Basel eröffnet. On November 28, , Sabuktigin's son Mahmud Ghazni decisively defeated the army of Raja Jayapala , son of Anandpal, at the Battle of Peshawar , [39] and established rule of the Ghaznavid Empire in the Peshawar region. Germany,and proved to world,look how developed and properous AJK is,the IOK people may have urge India to let them join AJK,so far nothing change on either side, and instead humanitarian approach,political approach is seen.

Inhaltsverzeichnis


Aus der Bestimmung der Währung, ihrer Klassifikation und Funktionen folgt, dass die Währungen verschiedener Länder einen verschiedenen Wert für die Beziehung zueinander haben und drücken sich durch den Währungskurs aus.

Die Wechselkurse befinden sich immer in der ständigen Bewegung unter dem Einfluss von folgenden Faktoren:. Wenn man diese Summe nach dem laufenden Wechselkurs in die ausländische Währung transferiert, folgt daraus, dass je höher der Warenwert und die Kosten auf seine Produktion innerhalb des Landes, im Vergleich zur ähnlichen Ware im Ausland, ist, desto höher der Anteil des Importes im Vergleich zum Export ist.

Kurze Zeit vor den ähnlichen Auftreten erscheinen in der Regel die Prognosen zum Thema, was eigentlich gesprochen wird und wie sich den Markt danach führt, da das Datum und die Zeit der Auftreten im Voraus bekannt sind. Es geschehen aber manchmal die unerwarteten Ereignisse, die zu den starken und unvorsätzlichen Bewegungen auf dem Markt führen;.

In Bezug auf den Staat - Emittent: Nach der Möglichkeit des Austausches auf eine andere Währung: Nach dem Verhältnis der Währungskurse: Nach der tatsächlichen Existenz: Die Wechselkurse befinden sich immer in der ständigen Bewegung unter dem Einfluss von folgenden Faktoren: Es geschehen aber manchmal die unerwarteten Ereignisse, die zu den starken und unvorsätzlichen Bewegungen auf dem Markt führen; - Die Tätigkeit von zentralen Banken - der Staat ist in der Lage, den Währungsmarkt durch die zentralen Banken zu beeinflussen, und die zentralen Banken im Gegenzug gehen auf den Währungsmarkt durch die Geschäftsbanken.

Man verwendet eine direkte und indirekte Regulierung für die Produktionsentwicklung und den Verbrauchsanstieg. Ebenso können die zentralen Banken verschiedener Länder die gemeinsamen Operationen auf dem Währungsmarkt verwirklichen. Der steile Aufschwung der letzten Jahre kam leicht ins stottern, verursacht durch wirtschaftliche Rezessionserscheinungen in verschiedenen Industrieländern sowie der politischen Ereignisse im Mittleren Osten.

Erstmals seit waren die Investitionen ins Anlagevermögen grösser als die Selbstfinanzierung. Durch den vermehrten Einsatz von Strahlflugzeugen auf europäischen Strecken wurden die Flugzeiten dermassen verkürzt, dass die Bordverpflegung aus Zeitmangel angepasst werden musste: Auf gewissen Kurzstrecken wurde neu eine Lunchbox abgegeben.

Ablieferungsverzögerungen gab es bei den DC, welche die älteren DC ersetzten. April wurde bekannt gegeben, dass der Verwaltungsrat am selben Tage beschlossen hatte, zwei Grossflugzeuge des Typs Boeing zu bestellen: Louis wurden erstmals mehr als Aussenvertretungen unterhalten. Der Personalbestand durchbrach erstmals die 10'Grenze und betrug Ende 10' Das Berichtsjahr war geprägt von einem grundlegenden Flottenumbruch: Somit hatte Swissair als eine der ersten Airlines der Welt ausschliesslich Strahlflugzeuge im Einsatz.

Insgesamt wurden CHF Mio. An den schweizerischen Flughäfen wurde die Erstellung der Ladepapiere automatisiert: Am Flughafen Zürich wurde eine nach modernsten Prinzipien eingerichtete Stationszentrale Station Control Center in Betrieb genommen, von wo die tägliche Betriebsabwicklung der Bodendienste koordiniert und überwacht wurde. Der Personalbestand erhöhte sich auf 11' Fast gleichzeitig wurden mit der Austrian Verhandlungen zu einer Betriebsgemeinschaft aufgenommen.

Allerdings scheiterte dieses Vorhaben am Widerstand der Vertragspartner, an unlösbaren aktienrechtlichen Problemen, der Angst vor dem Verlust der nationalen Identität und nicht zuletzt wegen der Intervention der britischen Regierung, die den bevorstehenden Verkauf von BAC -Flugzeugen an die Austrian gefährdet sah.

Man beschränkte sich darauf auf eine enge technische und operationale Zusammenarbeit. Neuheiten im Streckennetz waren Linien nach Rotterdam und Manchester , wobei Innsbruck, das seit bedient wurde, aus operationellen Gründen aufgegeben werden musste. Ab Frühjahr kam das neuartige auf elektronische Datenverarbeitung basierende Buchungssystem PARS Programmed Airline Reservation System zum Einsatz, mit dessen Hilfe Buchungsdaten überblickbar, Buchungsaufträge verarbeitet, Buchungsstände aller Flüge nachgetragen und die Platzverfügbarkeit geprüft werden konnten.

Für die Fortbildung der Mitarbeiter aller Stufen wurde eine Swissair-Abendschule gegründet, und bei Bassersdorf wurde für die Freizeitorganisation des Personals der Swissair mit dem Bau einer grossen Sportanlage begonnen.

Der Personalbestand erhöhte sich auf 12' Von den 47 Passagieren und Besatzungsmitgliedern überlebte niemand. Nach tagelangen Verhandlungen wurden die Geiseln zwar freigelassen, aber alle drei Maschinen in die Luft gesprengt.

In der Folge wurden die Sicherheitsvorkehrungen im Luftverkehr weltweit massiv verstärkt. Versicherungsprämien enthielten neu Zuschläge für Kaperungs- und Kriegsrisiken. Nach dem starken Auftrieb der späten er Jahre flachten die die Zuwachsraten im Berichtsjahr etwas ab. Dank einer weiteren DC und vier neuen DC stiegen die angebotenen Tonnenkilometer erstmals auf über 1 Milliarde. Die Gestehungskosten konnten nochmals verbessert werden, nämlich auf CHF 0,80 pro offeriertem Tonnenkilometer.

Bedingt durch den Tarifzerfall, musste die Swissair im Nordatlantikverkehr nach vielen Jahren wieder einen Verlust hinnehmen. Neue Flugziele im Streckennetz waren Douala und Kinshasa. In Europa wurde neu Oslo angeflogen. Dafür musste die Linie Bern-Paris wegen ungenügender Auslastung eingestellt werden.

Um den Kapitalbedarf für die Anschaffung der Grossraumflugzeuge zu erleichtern, wurden erstmals Flugzeuge 3 DC-9 verkauft und längerfristig zurückgemietet. Für das weibliche Personal wurden neue Uniformen in kräftigen Farben entworfen. Die Anzahl Mitarbeiter stieg auf 13' Personen.

Das Berichtsjahr war geprägt von der Aufwertung des Schweizer Frankens vom 9. Mai was eine weltweite Teuerung zur Folge hatte. Nur dank strikten Sparmassnahmen konnte dennoch ein gutes Resultat erzielt werden: Die Auslastung der Jumbos , die ausschliesslich auf den Linien Zürich- und Genf-New York eingesetzt wurden, lag bereits in der ersten Sommersaison über der Nutzschwelle. Die afrikanischen Linien mit total 16 Flugzielen gehörten inzwischen zu den erfolgreichsten des ganzen Streckennetzes.

Aus verkehrsrechtlichen Gründen musste auf den Anflug Lissabons im Nordatlantikverkehr verzichtet werden. Der stark defizitäre Binnenverkehr ab Bern wurde hingegen ab 1. Als Ersatz wurde ein Bus-Zubringerdienst angeboten. Die Einführung der Grossraumflugzeuge wirkte sich positiv auf die Gestehungskosten aus, die wiederum gesenkt werden konnten, neu auf CHF 0,79 pro angebotenem Tonnenkilometer.

Im Dezember beauftragte die Schweizer Regierung die Swissair, den Diplomatenaustausch zwischen Indien und Pakistan durchzuführen, was viel zur Festigung des Ansehens im Ausland beitrug. Ausserdem beteiligte sich die Swissair am Aktienkapital des Reisebüros Kuoni.

Der Personalbestand stieg auf 13' November wurde in der Schweiz ein Nachtflugverbot eingeführt, das zur Einstellung der billigen Nachtflüge führte. Wegen des Preiskampfes auf dem Nordatlantik-Linienverkehr musste ein Flugbetriebsverlust eingefahren werden. Zudem wurden neue Exkursionstarife in Europa angeboten, die nur an Wochenenden galten. Dezember traf die erste DCEinheit in Zürich ein. Kostensteigernd wirkten sich von vielen Staaten neu eingeführte Flugsicherungsgebühren für Überflüge aus.

Die Zahl der Aussenvertretungen stieg auf Ausserdem wurde die Führung des geplanten Autobahnrestaurants Coldrerio im Tessin übertragen. Währungskrise , Tarifchaos , Fluglotsenstreiks in Deutschland und Frankreich, Oktoberkrieg und Ölkrise konnten unbeschadet überwunden werden.

Wegen der Verknappung der Treibstoffversorgung mussten Ende Jahr die Frequenzen im Nordatlantik von 25 flugplanmässigen Kursen auf 14 gekürzt werden. Eine grosse Anzahl in Europa musste gestrichen werden. Die Anzahl Mitarbeiter stieg auf 14' Erstmals wurden japanische Air-Hostessen eingestellt.

Die Zahl der Mitglieder der Geschäftsleitung wurde neu von acht auf sieben gekürzt, dafür wurde die Führungsspitze verbreitert durch die Ernennung von 14 Abteilungsdirektoren. Die Präsenz im Ausland wurde mit total Aussen- und 68 kleineren Verkaufsvertretungen gefestigt.

Der Regionalvertreter in Buenos Aires wurde von einer revolutionären Gruppierung entführt. Damit sollte inskünftig die Passagierabfertigung und die Ladeberechnung mit der Reservation verbunden werden und die automatische Tarifberechnung und Flugscheinherstellung ermöglichen. Die schwierigen Rahmenbedingungen blieben im Jahre bestehen. Hinzu kam eine merkliche Abschwächung der Nachfrage nach Transportleistung, insbesondere ein Rückgang des Ferienreiseverkehrs nach der Schweiz.

Dies war bedingt einerseits durch wirtschaftliche Rezession in den wichtigsten Märkten wie USA, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Japan, andererseits durch eine unvorteilhafte Entwicklung des Wechselkurses. Die Erdölkrise verursachte nebst einer allgemeinen Verknappung auch einen scharfen Anstieg der Treibstoffpreise: Einziges neues Flugziel im Streckennetz war Marseille , dafür musste wegen des Zypernkonflikts die Bedienung dieser Insel eingestellt werden.

Die Coronados wurden per Ende Jahr aus dem Betrieb genommen. Auf dem seit mit immer grösseren Verlusten operierenden Nordatlantikverkehr konnte erstmals eine Trendwende verzeichnet werden, blieb aber immer noch wegen des tiefen Tarifniveaus verlustbringend. Die Flugprüfungen der Cockpit-Besatzungen wurden neu ausnahmslos am Boden in Simulatoren durchgeführt, wo mit der Einführung von Visulatoren ein wirklichkeitsgetreues Bild eines Pistensystems bei Nacht geschaffen wurde.

In Madrid wurde ein weiteres Swissair-Restaurant eingeweiht. In Irland wurde die Swissco gegründet, um Fertigmahlzeiten für Transportunternehmungen herzustellen. Die Anzahl Mitarbeiter per Ende Jahr stieg auf 14' Das Betriebsjahr war durch empfindliche Währungseinbussen gekennzeichnet, welche die Erträge aus einem weltweit stagnierenden Verkehr zusätzlich abwerteten.

Verschärfte Massnahmen zur Kostensenkung wurden in der Folge ergriffen, auf Neuanstellungen wurde gänzlich verzichtet. Damit konnten die Gestehungskosten von CHF 0. Erstmals seit lag die Nutzschwelle darüber, weshalb der Flugbetrieb einen Verlust erwirtschaftete. Ausserdem nahm die Swissair als zweite Fluggesellschaft der Welt die Volksrepublik China in ihr Streckennetz auf und war zudem die erste Airline, die gleich zwei chinesische Flugziele anflog: Das Jahr brachte den lang ersehnten Aufschwung: Nichtsdestotrotz wurden die Sparmassnahmen fortgesetzt, und der Personalbestand lag trotz Produktionszuwachs unter dem Vorjahr 13' Die Gestehungskosten konnten von CHF 0.

Obwohl wichtige europäische Währungen erneut an Wert verloren, konnte ein hervorragendes Resultat erzielt werden: Dies verbesserte das Verhältnis Eigenkapital zu langfristigen Schulden auf 1 zu 1,4. Das Streckennetz wurde mit Oran , Dubai und Kuwait leicht ausgebaut; dafür musste die Bedienung Beiruts wegen des Bürgerkriegs im Libanon eingestellt werden.

In Städten war man mit eigenen Büros und in 39 weiteren mit Niederlassungen vertreten, unter anderem neu in Luanda , Dschidda , Omaha , Mendoza und Ravensburg. Der ehemalige Direktionspräsident Walter Berchtold schied wegen Erreichung der Alterslimite aus dem Verwaltungsrat aus. Der damalige Direktionspräsident Armin Baltensweiler reiste dafür extra zur Verwaltungsratssitzung nach St.

Louis , um die Geschäftsleitung von einer modernisierten, gestreckten und lärmarmeren Version der DC zu überzeugen. Das Geschäftsjahr war von einer starken Zunahme der Verkehrsnachfrage gekennzeichnet: Das Streckennetz wurde mit Linz , Sofia und Ankara moderat erweitert, auch deswegen, weil einzelne europäische Partnergesellschaften eine Produktionsausweitung verwehrten.

Beirut wurde nach der Einstellung wieder angeflogen. Der Personalbestand erhöhte sich auf 14' Dank konsequenten Sparbemühungen konnten die Gestehungskosten wieder auf den Wert von gedrückt werden. Ausserdem konnte das Verhältnis des Eigenkapitals zu den langfristigen Schulden verbessert werden: Neuerungen im Streckennetz waren Oporto , Dschedda und Annaba.

Später fusionierte sie dann mit der anderen Charter-Tochter Balair zur Balaircta. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg auf 14' Der traditionsreiche Berufsstand des Navigators verschwand vollständig aufgrund der fortschreitenden Automatisierung der Streckennavigation durch Bordcomputer. Das Jahr war durch zwei Ereignisse überschattet: Wegen eines durch die amerikanische Luftfahrtbehörde verordneten weltweiten Flugverbotes für den Typ DC stand ein Grossteil der Langstreckenflotte während 12 Tagen am Boden, und am 7.

Das Betriebsjahr war zudem durch die enorme Steigerung der Treibstoffpreise geprägt: Die Swissair bestellte für verkehrsdichtere Kurzstrecken und auf kürzeren Mittelstrecken als erste den mit einem Zweimann-Cockpit konzipierten Airbus A und nahm Optionen für 10 weitere Einheiten auf. Zudem wurde eine weitere Boeing bestellt und auf eine vierte Maschine eine Option gesichert. Als einziges neues Ziel wurde Dublin ins Streckennetz aufgenommen, dafür musste wegen der politischen Wirren im Libanon ab Mitte Juli die Bedienung Beiruts eingestellt werden.

Ende erreichte der Mitarbeiterbestand 15' In einem Jahr das in Fachkreisen als das schlechteste Jahr in der bisherigen Geschichte der Zivilluftfahrt bezeichnet wurde konnte die Swissair im Gegensatz zur Konkurrenz ein beachtliches Ergebnis präsentieren. Trotzdem wies die Flugbetriebsrechnung erstmals seit wieder ein Verlust aus. Tariferhöhungen waren die Folge. Dieser Flugzeugtyp wurde das Rückgrat der Kurz- und Mittelstreckenflotte und ersetzte teilweise die älteren und kleineren DC Zudem wurden mit dem Ziel moderne, treibstoffsparende Flugzeuge anzuschaffen, 5 neue Boeing mit verlängertem Oberdeck und zwei DC mit grösserer Reichweite bestellt.

Mit der Anbindung des Flughafens Zürich an das nationale Eisenbahnnetz wurden die Buszubringerdienste ab Zürich eingestellt. Von nun an konnten Flugpassagiere ihr Gepäck bereits am Bahnhof aufgeben. Ende war die Swissair in Städten vertreten.

Mit dem Aufbau einer neuen Hotelkette der oberen Klasse wurde eine Diversifikations-Strategie verfolgt: Zum jährigen Jubiläum erneuerte die Swissair ihre Corporate Identity: Die von der beauftragten Werbeagentur unterbreiteten Vorschläge reichten von Rosa bis Schwarz — doch der Verwaltungsrat entschied sich, beim weissen Dach und metallenen Bauch zu bleiben, einzig der Trennstrich sollte nach einem spontanen Vorschlag eines Verwaltungsrates die braunen Farben von Armin Baltensweilers Lancia annehmen.

Die grafischen Elemente des bisherigen Erscheinungsbildes — Namenszug und Pfeil — waren ein Vierteljahrhundert alt und wurden durch den verjüngten Schriftzug und Rhomboid ersetzt, welches das Hoheitszeichen am Seitensteuer symbolisieren sollte. Mit dieser Umgestaltung gelang der Swissair ein Übergang zu neuzeitlichen grafischen Ausdrucksformen, die sich trotzdem von kurzlebigen Modeströmungen fernhielt.

Die Open Sky -Politik, die eine Auflösung des multilateralen Tarifsystems im internationalen Linienverkehr anstrebte, verursachte auf dem Nordatlantik ein Überangebot von Flugverbindungen und ein Wirrwarr von Tarifen und schlussendlich Verluste in noch nicht gekannter Höhe.

Im Gegensatz zur Konkurrenz, setzte die Swissair weiterhin auf das bewährte Zweiklassen-System auf ihren Flugzeugen, in der Überzeugung, dass die Service-Qualität in der Economy derjenigen in der neugeschaffenen Business Class ebenbürtig sei. Sein Nachfolger wurde Armin Baltensweiler.

Zum neuen Direktionspräsidenten wurde Robert Staubli ernannt. In einem für den Weltluftverkehr wiederum verlustreichen Jahr konnte sich die Swissair wiederum schadlos halten. Trotz stagnierender Nachfrage, ungünstigen Währungseinflüssen, Rezessionserscheinungen in der Schweizer Wirtschaft und weltweiter Wirtschaftskrise konnte dank den gut abschneidenden Nebenleistungen und Buchgewinnen aus Flugzeugverkäufen das Bruttoergebnis des Vorjahres beinahe wiederholt werden.

Bei tieferer Auslastung schloss der Flugbetrieb hingegen mit einem Verlust ab. Die Swissair spürte auch zunehmend den Gegenwind von protektionistischen Tarifbestimmungen, die darauf abzielten, den Umsteigeverkehr, zum Beispiel über die Schweiz, auszuschliessen. Als neue Flugziele kamen Thessaloniki und Harare ins Streckennetz. Zudem wurden Flüge nach Bagdad und Beirut wieder aufgenommen.

Mit der aufstrebenden Schweizer Regional-Luftverkehrsgesellschaft Crossair wurde eine kommerzielle Zusammenarbeit vereinbart, bei der die Swissair der Crossair gewisse Strecken überliess. Im Zuge der Komfort- und Serviceverbesserungen wurden alkoholische Getränke neu auch in der Economy-Klasse gratis abgegeben. Ausserdem wurde die Abgabe von Lunchboxen durch einen Plateau-Service ersetzt. Ende war die Swissair in Städten von insgesamt 74 Ländern mit Verkaufsbüros vertreten.

Dieser Entscheid fiel nicht leicht, denn das bisherige Konzept erwies sich über Jahre hinweg als wirtschaftlich und genügte den Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit. Diesem Trend folgend führte die Swissair per das Dreiklassenkonzept sowohl auf den Lang- wie auch den Kurzstrecken ein. Das Berichtsjahr schloss trotz Weltwirtschaftskrise und weltweiter Überkapazität mit einem Rekordergebnis ab. Dank tieferen Treibstoffpreisen und tieferer Nutzschwelle schloss der Linienverkehr beinahe positiv ab.

Dank dem allgemeinen Verkehrszuwachs, gesteigerten Nebenleistungen und konsequent weitergeführten Rationalisierungsanstrengungen konnte ein Bruttoergebnis von CHF Mio. Für die dritte und vierte B wurde ein auf 18 Jahre terminierter Lease-Vertrag abgeschlossen. Wegen der Einführung der grösseren A forderten diverse Partnergesellschaften eine gleichzeitige Frequenzreduktion, insbesondere nach Frankfurt und Paris oder sogar die Einstellung der Flüge nach Ankara.

Ende bediente die Swissair genau Städte in 67 Ländern. Neu im Streckennetz fungierten Riyadh und Toulouse , dafür musste wegen der kriegerischen Ereignisse die Bedienung von Beirut abermals eingestellt werden. Zudem wurden Lehrlinge ausgebildet. Nach einigen Jahren der Rezession und der Stagnation war eine spürbare wirtschaftliche Erholung eingetreten, die sich auf die Nachfrage niederschlug, im Fracht- und Postverkehr sogar einen eigentlichen Boom auslöste.

Der Flugbetrieb kehrte wieder in die Gewinnzone zurück. Der Umsatz und die Bilanzsumme überschritt erstmals die 4-Milliarden-Grenze. Der Verwaltungsrat beschloss die älteren DC und 51 durch vier zusätzlichen DC und acht Fokker zu ersetzen um somit die Flottenerneuerung weiter voranzutreiben. Die Flotte erfüllte die strengen Anforderungen an die Lärmbekämpfung und war von den Lärmzuschlägen auf den Landegebühren in Zürich und Genf befreit.

Wie geplant wurde das Dreiklassen-Konzept per Sommerflugplan eingeführt: Die Swissair war weltweit die einzige Gesellschaft die dies in allen ihren Flugzeugen und auf dem gesamten Streckennetz umsetzte. In der Economy wurde das Essen nach wie vor in echtem Porzellangeschirr, Metallbesteck und echten Weingläsern serviert.

Als einziges neues Ziel wurde Larnaka angeflogen, dafür wurde die Bedienung von Annaba und Harare eingestellt. Neu wurde Rio de Janeiro ohne Zwischenlandung angeflogen. Tokio wurde neu mit nur noch zwei Zwischenlandungen bedient. Für das gesamte Bodenpersonal der Schweiz wurde die Stunden-Woche eingeführt. Dank eines allgemeinen Konjunkturaufschwungs und positivem Verlauf von Inflation , Fremdwährungskurse sowie der Treibstoffkosten konnte das Flugbetriebsergebnis im Jahre wieder ein Gewinn ausweisen.

Zusammen mit dem Beitrag aus Drittleistungen wie Flugzeugunterhaltsarbeiten Technik , Bodenorganisationsdienste Ground Handling und Bordbuffetdienste Catering konnte das Bruttoergebnis und der Reingewinn wiederum gesteigert werden.

Auf eine konsolidierte Rechnungslegung wurde deswegen weiterhin verzichtet. Die verbliebenen DC Maschinen wurden an einen skandinavische Finanzierungsgesellschaft verkauft und bis zu ihrem Ausscheiden zurückgemietet. Eine der gekauften Boeing wurde ebenfalls veräussert und mit einem langfristigen Lease-Vertrag zurückgemietet. Die neu eingeführte Business Class erfreute sich einer grossen Nachfrage weshalb in den Boeing Flugzeugen die Kapazität vergrössert wurde.

Caracas wurde als neues Flugziel ins Streckennetz aufgenommen. Wegen den kriegerischen Wirren am Persischen Golf musste Teheran indirekt angeflogen werden: Nach Einführung der Sommerzeit beliess man die lokalen Ab- und Ankunftszeiten unverändert, wobei in den Ländern ohne Sommerzeit sich die Zeiten zweimal jährlich um eine Stunde verschoben.

Die Swissair war den Liberalisierungstendenzen positiv gestimmt und begrüsste eine massvolle Einführung als Gegengewicht zum Protektionismus , denn sie erhoffte sich dadurch ebenfalls grössere Entwicklungsmöglichkeiten, in der Form von mehr Freiheit in der marktgerechten Bedienung des Streckennetzes sowie einer massvollen Expansion dank offenem Marktzugang.

Bis dato beruhte die Regulierung im Linienverkehr auf einem Netz bilateraler Staatsverträge. Per hatte die Schweiz mit 91 Staaten Luftverkehrsabkommen abgeschlossen.

So wurde mit Grossbritannien ein neues Abkommen unterzeichnet, das erhebliche Tarifreduktionen erlaubte, andererseits auch Freiheit bezüglich der Flugzeuggrösse und Flugziele gewährte.

Ausserdem konnte die Swissair ihre luftverkehrsrechtliche Stellung in der britischen Kronkolonie Hongkong verbessern. Ende waren 17' Mitarbeiter beschäftigt. Wegen Terroranschlägen in Wien und Rom sowie der Atomkatastrophe in Tschernobyl verminderte sich die Attraktivität von Europareisen insbesondere bei amerikanischen Touristen.

Das Verhältnis Eigenkapital zu langfristigem Fremdkapital verbesserte sich dadurch auf 1: Das Berichtsjahr stand erneut im Zeichen fortschreitender Liberalisierung: So konnte man sich mit den USA nach vierjährigen Verhandlungen auf ein neues Tarifgenehmigungsverfahren einigen, das den Fluggesellschaften weitgehende Freiheiten bei der Preisgestaltung einräumte. Dieses Abkommen ermöglichte es der Swissair auch, ab Atlanta zu bedienen.

Erstmals seit ihrem Bestehen stieg das weltweite Streckennetz auf über Städte: Auf der Strecke Zürich-Frankfurt wurde neu ein Taktflugplan eingeführt, indem Kursflugzeuge von Swissair und Lufthansa Zürich je dreimal täglich zur vollen Stunde verliessen.

Zum vorübergehend geschlossenen Flugplatz in Stuttgart wurde ein Helikopterdienst angeboten. Bis dahin konnten bereits über Landungen unter diesen Bedingungen erfolgen und damit ' Passagieren Verspätungen und Umtriebe erspart werden. Als Hauptsitz wurde Swindon erkoren, wo Mitarbeiter aller Partner, darunter 30 der Swissair arbeiteten. Santiago de Chile, Colombo, Bahrain und Dublin wurden aufgegeben. Auf der Strecke Genf-Paris wurde eine Testphase mit Ticket- und Check-in-Automaten gestartet, die es dem Passagier erlaubte, den Flugschein mittels Kreditkarte zu beziehen und gleichzeitig die Abfertigungsformalitäten zu erledigen.

Der Personalbestand stieg auf 17' — mit Einberechnung aller Teilzeit- und Aushilfsbeschäftigten und aller Beteiligungsgesellschaften sogar auf 23' Sämtliche Flugzeuge waren für automatische Landungen unter extrem schlechten Sichtbedingungen ausgerüstet. Nebst der Flottenerneuerung hatten verschiedene Beteiligungsengagements einen wesentlichen Anteil daran: Neuerungen im Streckennetz waren Bordeaux , Catania und Graz ; dafür musste die Bedienung von Khartoum aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden.

Wegen kriegerischen Ereignissen mussten Flüge nach Teheran und Bagdad zeitweilig annulliert werden. Mit der Nationalrätin Vreni Spoerry wurde erstmals eine Frau von der Generalversammlung in den Verwaltungsrat gewählt.

Im Hinblick auf die zukünftigen Anforderungen einer weiteren Liberalisierung im Luftverkehr wurde die Organisationsstruktur vereinfacht: So wurden Führungsstufen eliminiert und die Kontrollspanne vieler Vorgesetzter erweitert. Die Departementschefs waren dem Präsidenten direkt unterstellt und bildeten die Geschäftsleitung.

Die Stufe Generaldirektion wurde abgeschafft. Die Auslandvertretungen wurden neu von 16 regional zuständigen, ergebnisverantwortlichen und mit weitreichenden Kompetenzen ausgestatteten Route Managers geleitet.

Persönliche Titel wurden durch Funktionsbezeichnungen ersetzt. Der ab den er Jahren stark wachsende Luftverkehr erlaubte es vielen Fluggesellschaften als Quasimonopolisten , hohe Gewinne zu erzielen.

Insbesondere die Swissair profitierte in diesem Zeitraum von ihrem exzellenten Ruf als Qualitätsairline und der Möglichkeit, aufgrund der Schweizer Neutralität exotische und daher lukrative Ziele wie Staaten in Afrika oder dem Nahen Osten anzufliegen. Ausserdem verhalf ihr ihre zentrale geographische Lage in der Mitte Europas dazu, Umsteigeverkehr zu generieren.

Die Swissair investierte in der Folge ihre hohen Liquiditätsreserven in Zukäufe und verlegte nach und nach einen Grossteil ihrer Geschäftsaktivitäten auf flugverwandte Aktivitäten wie die Flughafenabfertigung, das Catering, die Flugzeugwartung und das Duty-Free-Geschäft. Der Vorteil dieser Strategie bestand in der Diversifizierung der Aktivitäten und der Reduzierung des Risikos des reinen Luftfahrtgeschäfts; gewichtiger Nachteil war die Vernachlässigung des Kerngeschäfts.

Im Hinblick auf die angekündigte weitgehende Liberalisierung des Flugverkehrs in Europa konzentrierte sich die Swissair wieder verstärkt auf das Fluggeschäft und weitete ihre Partnerschaften aus: An einer aussergewöhnlichen Generalversammlung wurde eine Kapitalverflechtung mit der Delta Air Lines genehmigt, wobei nach einer Kapitalerhöhung ' Inhaberaktien an den amerikanischen Partner abgetreten wurden.

Dank der allgemeinen guten Konjunkturlage und einem weiter gestiegenen Reisebedürfnis und positivem Verlauf der Währungskurse ging das Jahr als eines der erfolgreichsten in die Firmengeschichte ein.

Das uniformierte Swissair-Personal wurde neu eingekleidet mit Uniformen die vom Designer Luigi Colani entworfen wurden. Nach jahrelangen und zähen Verhandlungen mit den amerikanischen Behörden, konnte endlich Los Angeles in das Streckennetz aufgenommen werden.

Nach einem Unterbruch von zwei Jahren wurde Santiago de Chile wieder bedient; die Anschlussflüge ab Buenos Aires wurden mit Flugzeugen der chilenischen Ladeco sichergestellt. Der Frachtflug nach Glasgow wurde aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.

Die Luftfracht wurde darauf ausschliesslich auf Passagierkursen transportiert; auf Nurfrachtflüge wurde gänzlich verzichtet. Insgesamt wurden Ziele in 68 Ländern angeflogen. Zudem wurde die Erstmals wurde die Stelle einer Beauftragte für Gleichberechtigungsfragen geschaffen mit der primären Aufgabe, Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Frauen und Männern auf allen Ebenen zu schaffen und zu verwirklichen.

Am Flughafen Zürich wurde neu die Funktion des Ground Managers eingeführt und mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet um die schnelle, unkomplizierte Abwicklung der gesamten Dienstleistung sicherzustellen. Der durch die Liberalisierung einsetzende Preiskampf und Verdrängungswettbewerb zwischen den Fluggesellschaften verschärfte die Situation zusätzlich.

Nach und wurde erst zum dritten Mal in der Firmen-Geschichte keine Dividende ausbezahlt. Zudem durfte Swissair nach 47 Jahren Unterbruch Berlin wieder anfliegen. Ein Meilenstein war die Aufnahme regelmässiger zweimotoriger Transatlantikflüge: Während der verkehrsschwächeren Wintermonate wurden Montreal und Toronto mit einer A angeflogen.

Weiterhin wurde das Luftfrachtgeschäft als reines Kuppelprodukt betrieben, d. Fracht und Post wurden ausschliesslich auf Passagierkursen befördert. Die vertragliche Arbeitszeit für das Bodenpersonal wurde auf 41 Wochenstunden verkürzt. Für den altersbedingt abtretenden Verwaltungsratspräsidenten Armin Baltensweiler konnte Dr. Die im Golf-Sport-Tourismus tätige Euroactividade geriet in eine Liquiditätskrise und wurde daraufhin in einer Nachlassstundung liquidiert.

Januar wurde der Luftverkehr in Europa liberalisiert, und es entbrannte aufgrund der bestehenden Überkapazitäten ein aggressiver Preiskampf unter den Fluggesellschaften. Zudem sah sich die Swissair im Jahre ihres Jubiläums einer andauernder Wirtschaftsrezession ausgesetzt. Da zahlreiche Fluggesellschaften trotz Wirtschaftskrise an ihren Expansionsplänen festhielten, vergrösserten sich die Überkapazitäten.

Dies führte zu verstärktem Tarifdruck, gebietsweise gar zu einer ruinösen Preispolitik mit absurden Angeboten, denen sich die Swissair aus Konkurrenzgründen nur teilweise zu entziehen vermochte. Der Flugbetrieb schloss wiederum mit einem erheblichen Verlust ab. Das Jahresergebnis jedoch konnte dank Buchgewinnen aus Flugzeugverkäufen positiv abgeschlossen werden.

Fünf der neun im Jahre gelieferten Maschinen wurden auf Lease-Basis übernommen. Neu ins Streckennetz aufgenommen wurden Delhi , Kiew und St. Aus politischen Gründen waren ferner die Verbindungen mit Kinshasa, Ljubljana und Zagreb vorübergehend unterbrochen. Infolge von Kapazitätsengpässen auf den Flughäfen und mangelhafter internationaler Luftraumkoordination waren viele Flüge verspätet.

Durch den Kauf eines weiteren Aktienpaketes wurde die Stimmenmehrheit an der Regionalfluggesellschaft Crossair erworben. Finnair verzichtete auf eine weitere Teilnahme an der European Quality Alliance. Als erste Fluggesellschaft der Welt hat die Swissair den Einfluss ihrer Aktivitäten auf die Umwelt analysiert und übernahm eine ökologische Pionierrolle.

Der Präsident des Verwaltungsrates und frühere Direktionspräsident Armin Baltensweiler trat altershalber zurück und übergab die Führung an Dr.

In ihm stand der Swissair eine der herausragendsten Persönlichkeiten der Weltluftfahrt vor, die das Unternehmen in seiner Entwicklung massgeblich geprägt hat. Erstmals seit nahm der Personalbestand wieder ab. Das Berichtsjahr war für die globale Luftverkehrsbranche eines der schwierigsten und verlustreichsten seit ihrem Bestehen: Nach dem golfkriegsbedingten Einbruch der Nachfrage hatte die hartnäckig andauernde, gebietsweise gar vertiefte wirtschaftliche Rezession die Strukturprobleme der Weltluftfahrt noch verschärft.

Das Überangebot löste einen unerbittlichen Verdrängungswettbewerb mit geographisch und preislich eskalierenden Kampfmassnahmen aus, die seitens der unter Gläubigerschutz stehenden oder staatlich begünstigten Konkurrenzgesellschaften noch forciert wurden. Dies führte zu einer generellen Ertragserosion und sinkenden Durchschnittserträgen. Der Flugbetrieb schloss erneut mit einem grossen Verlust ab. Nur dank erfolgreicher Drittleistungen sowie Buchgewinnen aus Flugzeugverkäufen und der Verkauf der Kuoni-Beteiligung konnte ein positives Gesamtergebnis erzielt werden.

Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wurden aus Spargründen Stellen abgebaut und Entlassungen ausgesprochen. Mit der Ankunft der Nach mehrmonatiger Unterbrechung wurden auch Kinshasa, Ljubljana und Zagreb wieder angeflogen.

Aufgrund politischer Sanktionen waren Verbindungen mit Belgrad und Tripolis unterbrochen. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde hingegen die Bedienung Caracas eingestellt. Im Rahmen einer Geschäftsfeldabgrenzung wurden der Crossair sämtliche Verbindungen mit Basel übertragen.

Die Zusammenarbeit unter den Kooperationspartner der EQA wurde intensiviert indem das Statthalterkonzept für Österreich und die Schweiz eingeführt wurde: Alle Verkaufs- und Abfertigungsaktivitäten wurde von nun an durch die nationale Gesellschaft wahrgenommen.

Nach dem Erwerb der dänischen Verpflegungsgruppe Aero-Chef wurden alle Verpflegungsbetriebe im erweiterten Geschäftsfeld Catering zusammengefasst. Nach zweijähriger Bauzeit konnten die Betriebsstätten der Shannon Aerospace eröffnet und die Produktion aufgenommen werden. Ein eigenständiges Frachtdepartement wurde geschaffen, um dieses Marktsegment als selbstständiges Geschäftsfeld zu bearbeiten. Hingegen wurde Skyracer eingestellt, wobei wichtige Kundenelemente wie der Express-Zollkanal und die Luftexpressdienste integriert wurden.

Immer mehr nationale Fluggesellschaften schlossen sich zu Allianzen zusammen, um ihre Kunden weltweit bedienen zu können. Hierbei war eine kritische Grösse nötig, um für die amerikanischen Partner interessant zu sein, d. So wurde in der Schweiz kritisiert, dass die Swissair aufgrund ihres hohen Anlagevermögens einen erheblich höheren Wert als die anderen Partner habe.

Zudem gab es fundamentale Meinungsunterschiede bei der Wahl des amerikanischen Partners Delta oder Northwest. Die Unternehmenssubstanz der Swissair-Gruppe wurde durch umfassende Studien und Gegengutachten neutraler, international führender Expertengruppen mehrfach bestätigt.

Das Betriebsjahr war wiederum durch eine Beschleunigung des Preiszerfalls gekennzeichnet, der durch die weltweit ungenügende Kapazitätsauslastung verursacht wurde. Die Situation wurde zusätzlich verschärft, weil verschiedene Staaten ihre nationalen Fluggesellschaften mit Kapitalspritzen, Subventionen oder Schuldenerlassen massiv unterstützten. Ausserdem musste trotz fortschreitender Liberalisierung weiterhin gegen staatlichen Protektionismus angekämpft werden. So war beispielsweise die flexible Anpassung der Tarife an die sich rasch ändernden Marktbedingungen erschwert.

Zum dritten Jahr in Serie konnte nur dank Drittleistungen und Buchgewinnen aus Flugzeugverkäufen ein kleiner Gewinn erwirtschaftet werden. Ein weiterer Stellen-Abbau von Stellen musste beschlossen werden, die mehrheitlich mit Nichtbesetzung offener Stellen abgefedert werden konnte aber trotzdem Entlassungen und vorzeitige Pensionierungen unumgänglich machten. Im Hinblick auf die beginnende Erneuerung der Europa-Flotte und um Verkaufsrisiken zu minimieren, wurden 10 MD vorzeitig verkauft und bis zur Ablösung zurückgemietet.

Vom Gesamtbestand von Flugzeugen waren nun 26 gemietet: Zudem wurden mit Gemeinschaftskursen von Partnergesellschaften Bordeaux , Cincinnati und Graz angeboten. Aufgegeben wurde hingegen die Bedienung von Damaskus, Köln und Vilnius. Im Kurzstreckenbereich wurde die Erste Klasse abgeschafft. Dafür wurde eine neue Business Class mit breiteren Sitzen und individuellerem Service-Ablauf eingeführt, der im Konkurrenzvergleich neue Massstäbe setzte.

Am Flughafen Zürich wurde das zeitsparende Check-in direct angeboten, das Fluggästen, die nur mit Handgepäck reisen, erlaubte sich selbst für ihren Flug abzufertigen. Rückwirkend auf den 1. Die Swissair mit ihrem kleinen Heimmarkt, dem erschwerten Marktzugang innerhalb Europas sowie den begrenzten Ausbaumöglichkeiten der Schweizer Flughäfen sah sich zum Handeln gezwungen.

Als Nicht-EU Gesellschaft wurde die Swissair vereinzelt gezwungen, das Flugangebot zu reduzieren und auf verschiedenen europäischen Flughäfen musste sie diskriminierende Massnahmen wie höhere Landegebühren oder Passagiertaxen hinnehmen. Folgende strategische Optionen mit den dazu beschriebenen Auswirkungen wurden als grundsätzlich machbar beschrieben:. Der Verwaltungsrat entschied sich für die dritte Option. Dabei spielten nicht unbedingt nur wirtschaftliche Gründe eine Rolle, sondern die politische Stimmung in der Schweiz hätte eine Verkleinerung der Swissair oder ihr Aufgehen in einer der grossen europäischen Fluggesellschaften kaum zugelassen.

Anfangs wurden Departemente wie die Bodendienste, Informatik, Fracht und Technik zu Profit- und Service-Centers und somit zu weitgehend verselbstständigten Geschäftseinheiten des Konzerns. Die Gate Gourmet mit 77 Produktionsbetrieben avancierte zur weltweit drittgrössten Verpflegungsgruppe. Dank der wirtschaftlichen Erholung in wichtigen Märkten und einer optimistischeren Konsumhaltung resultierte im Weltluftverkehr eine erfreuliche Nachfragesteigerung was zu Rekordauslastungen führte.

Die starke Unternehmenssubstanz konnte aber gewahrt werden und die verfügbaren liquiden Mittel erreichten einen neuen Höchststand. Dank der Übernahme der MD Maschine wurden neu Flüge nach Osaka aufgenommen. Beirut und Belgrad wurden nach Unterbrechungen wieder angeflogen.

Das Erscheinungsbild der Swissair wurde einem leichten Facelifting unterzogen indem man nach und nach die Flotte umbemalte: Neu verzichtete man auf die braunen Streifen unter den Fenstern und vergrösserte den Firmenschriftzug auf dem Rumpf.

Der Flugzeugbauch wurde neu in dezentem Grau bemalt um die Eleganz des Weissen Rumpfes hervorzuheben. Das neue Farbschema sollte Zuverlässigkeit, Qualität und dezente Eleganz symbolisieren. Das Magazin Air Transport World verlieh zudem den "Award for 20 years of excellence in passenger service". Die unter dem universellen Motto "Time is everything" lancierte Werbekampagne erzielte einen hohen Bekanntheitsgrad. Das Vielfliegerprogramm Qualiflyer verfügte bereits über ' Mitglieder und war im Urteil der Geschäftsreisenden das attraktivste in Europa.

In Zusammenarbeit mit Eurocard wurde neu eine Kreditkarte mit Meilenbonus angeboten. Im Jahr waren noch keine Fortschritte in den bilateralen Verkehrsverhandlungen zwischen der Schweiz und der EU absehbar. Die Isolation der Schweiz und die damit verbundene Benachteiligung von Swissair und Crossair in Form von behindertem Marktzugang sowie diskriminierenden Verkehrsgebühren und -abgaben dauerte unvermindert an.

Ausserdem wurde der Betrieb des gesamten Linienverkehrs mit Flugzeugen bis zu Sitzplätzen der Crossair übertragen. Singapore wurde erstmals non-stop angeflogen. Wiederum wurde die Swissair mehrfach ausgezeichnet: Das lancierte Vielfliegerprogramm Qualiflyer zählte bereits ' Mitglieder und galt als führendes Programm was Meinungsumfragen wiederum bestätigten. Als eine der ersten europäischen Fluggesellschaften war die Swissair ab November im Internet präsent und positionierte sich in der Werbung neu als "world's most refreshing Airline".

Der Betrieb stand im Zeichen der umfangreichsten Flottenerneuerung in der Geschichte der Swissair: Das strategische Ziel, die weltweite Marktpräsenz des Verpflegungsbereichs zu verstärken und zur profitablen zweiten Säule des Konzerns auszubauen, wurde mittels mehreren Akquisitionen in Europa, Lateinamerika und Australien weitergeführt: Rail Gourmet konnte bedeutende Ausschreibungen für die Verpflegung in Hochgeschwindigkeitszügen gewinnen.

Das Jahresergebnis wurde durch Rückstellungen für beschlossene Restrukturierungsmassnahmen negativ beeinflusst, woraus ein hoher, ausserordentlicher Nettoverlust von CHF Mio.

Konzernweit erhöhte sich die Beschäftigtenzahl auf 32' Mitarbeiter, derjenige der Swissair auf 16' Die neue Dachbezeichnung SAirGroup sollte die Leistungsvielfalt einer Unternehmensgruppe verdeutlichen, die nebst dem eigentlichen Flugbetrieb auch airlineverwandte Tätigkeiten ausübt.

Die Swissair war nun nur noch eine Tochtergesellschaft, doch deren weltbekannte Kernmarke und das vertraute Logo sollte erhalten bleiben. Als grosse Neuerung war die Aufteilung des Unternehmens in vier Tätigkeitsbereiche: SAirLogistics war neu zuständig für den Frachtverkauf, Frachthandling sowie die Lagerbewirtschaftung.

Als Abschluss der grundlegenden Neuorganisation erhielt die Unternehmensgruppe die gesellschaftsrechtliche Klammer einer Dachholding. Neuer Finanzchef wurde Georges Schorderet. Der Verwaltungsrat beinhaltete Exponenten der nationalen Wirtschaftselite: Neben Vertretern der Wirtschaft wie z.

Thomas Schmidheiny und Politik wie z. Eric Honegger waren auch wichtige Vertreter des Bankenwesens Mitglied: Aufgrund des beschleunigten Preiszerfalls, veränderter Verkehrszusammensetzung und gestiegenen Treibstoffpreisen erlitt der Flugbetrieb einen hohen Verlust.

Somit wurden alle Verbindungen mit den USA gemeinsam betrieben, und neue Zielorte in Nordamerika konnten angeboten werden. Die Erlöse wurden nach einem vereinbarten Schlüssel aufgeteilt. Verschiedene Verkaufsbüros und Reservationszentralen wurden zusammengelegt. China erteilte der Swissair als erster westlicher Fluggesellschaft die Erlaubnis zur Benützung eines direkten Luftkorridors, welcher die Flugzeiten zwischen Seoul und Zürich um rund eine Stunde verkürzte. Das lancierte Vielfliegerprogramm Qualiflyer zählte mittlerweile ' Mitglieder und wurde vom spezialisierten US-Magazin Inside Flyer International als bestes Vielfliegerprogramm ausgezeichnet.