Der Diamant Des Salomon



Das Paar hatte 6 Kinder: Das den Betten herum und fotografierten sie er rede schon mal mit ihnen, wenn er das Präsidium des Vertriebenenbundes hat sie ungeschützt. Aber ihre Augen hatten sie dann doch verraten, und es war um sie geschehen gewesen. Dabei waren viele der Frühschichtler vorher irritiert bis verängstigt. Die ganzen Hinterwäldler, die die Gefahren der Viren nicht begreifen, sind eigentlich nicht geistig tauglich fürs

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Konrad und Gebhard, Ida, Leonhard Mo Modestus, Oda, Gaston, Virgil x Mi Jolanda, Franz Josef, Friedrich m Do Apostel Andreas m Sa Luzius von Chur, Bibiana, Paulina n trübe 3. Do Ambrosius von Mailand, Gerald, Josefa q 8. Fr Maria ohne Erbsünde empfangen q P 1. Adventssonntag r Tageslänge 8 Std.

Mi Ottilia, Luzia von Syrakus s Do Johannes vom Kreuz, Bertold von Regensburg t Adventssonntag, Lazarus, Jolanda u Tageslänge 8 Std. Mi Heinrich, Holger v Do Richard, Hagar, Festus v A im v Do Unschuldige Kinder, Hermann, Otto m feines Fr Thomas Becket, David, Tamara n Sa Papst Felix I.

Nikolaus von Myra 8. Eisten, Eyholz und Täsch: Maria ohne Erbsünde empfangen Dort besuchte ich auch einen Ehrenfriedhof des 2. Auf imposanten Marmortafeln waren die Namen von weiteren gefallenen US-amerikanischen Soldaten erfasst, deren sterbliche Überreste niemals gefunden oder identifiziert werden konnten.

Die Familiennamen waren in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Kuonen, Ship s Zuerst erschaudert, dann nachdenklich stand ich vor dieser Gedenktafel. Einige Fragen gingen mir durch den Kopf. Wie kommt es, dass ein Namensvetter von mir auf dieser Marmortafel aufgeführt ist? Stammen seine Vorfahren aus dem Wallis?

Ist Alvin mir womöglich noch verwandt? Kuonen möglicherweise ein Sohn meiner ausgewanderten Grossonkel? Ich war über Kilometer Luftlinie vom Wallis entfernt.

Niemand konnte mir fernab der Heimat diese Fragen beantworten. Zurück im Wallis erzählte ich das Erlebnis meinem Vater Felix. Er war sehr erstaunt über das, was ich ihm berichtete, konnte mir aber nicht weiterhelfen. Kuonen kannte er nicht. Keiner seiner nach Amerika ausgewanderten Onkel trug diesen Name, dessen war er sich absolut sicher. Deren Nachkommen kannte er nicht. Ich habe dann dieses Kuriosum einstweilen ad acta gelegt. Die Causa Alvin E.

Kuonen war für mich immer noch ungelöst. Nachdem ich in einen ruhigeren Stand trat, war ich fest entschlossen, die Geschichte nochmals aufzurollen und diese nun endlich zu ergründen.

Ich startete meine Detektivarbeit im Internet und fand eine Liste von gefallenen Amerikanern des 2. Gefallenen-Liste des Zweiten Weltkriegs. Zu der Zeit zählte dieser bereits Nachkommen, die sich auf fünf Generationen verteilten. Den Stammbaum ergänzte ich mit einigen kleinen Geschichten und Anekdoten. Selbstverständlich führte ich auch die Geschichte von Alvin E.

Sie schloss mit den Worten: Kuonen sei ein Nachkomme unserer nach Amerika ausgewanderten Urväter wäre wohl gewagt. Wer aber kann mit Bestimmtheit garantieren, dass dem nicht so ist?

Die Anekdote von Alvin verwunderte manchen Verwandten, doch niemand konnte meine Fragen beantworten. Erneut legte ich die Geschichte beiseite. Die Angaben stimmten mit denjenigen auf der Marmortafel auf dem philippinischen Soldatenfriedhof überein. Der Vater von Alvin war ebenfalls vermerkt. Kuonen, wohnhaft an der W. Der Vater von Alvin E. Kuonen hiess also Emil und wohnte zu jener Zeit in Spokane. Datiert waren diese Dokumente vom Auf beiden Schriftstücken wurde das Geburtsdatum von Emil mit dem Es handelte sich somit höchstwahrscheinlich um dieselbe Person.

Es ist zwar nicht unmöglich, auf dem Gotthard das Licht der Welt zu erblicken, für mich war dies ein Schreibfehler. Gotthard und Guttet, wo auch ich Burger bin, klingen ähnlich. An den Geburtsort Gotthard glaubte ich nicht. Mai , nach Amerika auswanderte und dieser nie mehr nach Guttet zurückkehrte.

Emil war der Sohn von Alex Kuonen und der Katharina geb. Schmidt , die beide in Guttet ihre letzte Ruhestätte fanden. Ich war somit auf der richtigen Spur und setzte meine Recherchen fort. Februar amerikanischen Boden betrat. Emil war einer dieser Auswanderer, der im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nach seinem Glück trachtete. Dass Emil am Emil blieb also der Landwirtschaft treu. Emil will sich in den Vereinigten Staaten einbürgern Am Dezember beantragte Emil die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Aus dem Dokument geht hervor, dass Emil inzwischen mit der aus Deutschland stammenden Augusta Frederika, geb. Voss, verheiratet war geb. Sie schenkte ihm bis zu dem Zeitpunkt bereits acht Kinder. Kuonen, vor dessen Grabstätte ich im Januar fernab der Heimat stand, seine Wurzeln in Guttet hatte! Kuonen Irgendetwas muss beim ersten Antrag für die Einbürgerung schief gelaufen sein, denn am Mai beantragte Emil erneut die amerikanische Einbürgerung.

In der Zwischenzeit ist die Kinderzahl auf zehn angestiegen. Augusta und Emil ergänzten das Familienglück. Ob Emil wohl auch beim zweiten Einbürgerungsgesuch scheiterte? Emil und Augusta bekamen für mich nun auch ein Gesicht, denn schon bald konnte ich ein Foto von den beiden ausfindig machen.

Meine Vermutung bezüglich des zweiten Einbürgerungsgesuchs bestätigte sich, als ich den Volkszählungsbogen von Spokane aus dem Jahr studierte. Auf diesem wurde Emil immer noch mit der Schweizer Staatsbürgerschaft aufgeführt. Seine Frau und seine sieben Kinder, die zu derzeit noch mit den Eltern im selben Haushalt wohnten, waren dagegen als amerikanische Staatsbürger aufgelistet.

Ob und wann Emil vielleicht doch noch Amerikaner wurde, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Emil folgte ihr elf Jahre später am Dezember im hohen Alter von 90 Jahren, nachdem er nur fünf Tage in einer Altersresidenz verbracht hatte. Etliche ihrer Nachkommen leben noch heute in Spokane. Kuonen ursprünglich aus Guttet stammt, ist nun nachgewiesen. Doch wie kam sein Name auf diese Gedenktafel fernab seiner Heimat, vor der ich im Januar stand?

Diese Frage will ich auf keinen Fall ungeklärt lassen. Kuonen bei der US-Navy Am August meldete sich Alvin bei der US-Navy. Emil und Augusta Kuonen Rechts: Grabinschrift von Emil A. Kuonen und Augusta F. Kuonen in Schiffsuniform Dezember involviert und kam mit einem hellblauen Auge davon. August begannen die Amerikaner die Operation Watchtower, eine der verlustreichsten und verbissenen Schlachten während des Pazifikkrieges. Sie dauerte bis ins nächste Jahr an und markierte einen Wendepunkt zugunsten der Amerikaner.

Es konnte bereits am Nachmittag des 8. August erobert werden, war aber in den nächsten Monaten hart umkämpft, da die Japaner mit aller Macht versuchten, es wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Bei der Schlacht vor Savo Island am 8.

August, als es japanischen Schiffen gelang die amerikanische Deckung zu durchbrechen und in das Gebiet zwischen den Inseln einzudringen, wurde auch die Jarvis DD durch den japanischen Zerstörer Yunagi und Torpedoflugzeuge schwer beschädigt. Die Jarvis DD konnte sich nur noch mit 8 Knoten fortbewegen. Kurz nach Mittag des 9. August wurde das Schiff von den Japanern gesichtet.

Ein Torpedo der Japaner brach den Zerstörer entzwei und er sank um Uhr. Keiner der Schiffsbesatzung unter Lt. William Walter Graham Jr. Kuonen war leider einer dieser Besatzungsmitglieder. August Liste vom Juni sie alle in der Tiefe des Meeres im Guadalcanal An der Gedenkinschrift von Alvin E.

Kuonen stand ich im Januar und hätte zu dem Zeitpunkt nie geglaubt, dass ich 35 Jahre später diese Geschichte aufarbeiten würde. Und nun für mich die abschliessende Frage: Kuonen ein Verwandter von mir? Wenn die Vorfahren von Alvin aus Guttet stammen wie die Meinen, kann ich mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sich unsere Vorfahrensgenerationen irgendwann in der Vergangenheit kreuzten und dem ist so. Die siebte Vorfahrensgeneration von Alvin E. Kuonen ist Johannes Kuonen, geboren am Er war verheiratet mit Christina Oggier aus Inden Geb.

April in Guttet. Kuonen mir nun verwandt? Die Antwort überlasse ich den Leserinnen und Lesern. Dank den digitalen Medien konnte ich viele dieser Informationen beschaffen.

Zur damaligen Zeit wäre das schlicht unmöglich gewesen. Somit hat das Sprichwort: Kuonen abgeschlossen, vor der ich vor 35 Jahren mit etlichen Fragen stand. Möge Alvin in Frieden ruhen! Verwaltungsrichter Paul Imboden, Stadtpräsident Dr. Peter Furger, Gemeindepräsident Richard Walker. Die Redaktion der Zeitung wurde auch immer wieder von politisch stramm konservativen Laien unter ihnen Landeshymnenverfasser Leo Luzian von Roten aber auch von geistlichen Herren wahrgenommen, die über die Christlichkeit der Leserinnen und Leser wachten.

Besonders aktiver Redaktor in diesem Sinne war H. Theodor Arnold , der von amtete. Er setzte sich mit Feuereifer für den WB ein und verzichtete sogar mehrfach auf den jährlichen Redaktorengehalt von Fr Während seiner WB-Tätigkeit stieg die Abonnentenzahl von auf rund Der WB wurde seit Beginn, was sehr umständlich war, im doch entfernten Sitten gedruckt. Arnold und weitere Freunde wünschten sich deshalb eine Sie glaubten, es ergäbe sich so mehr Spielraum für die Seitenzahl und eine übersichtlichere Spedition.

Ausserdem versprach man sich eine Hebung der Abonnentenzahlen und eine bessere Vertretung der politischen Ideen, denen um die Jahrhundertwende auch im Oberwallis im Sozialismus und in der christlichsozialen Bewegung Konkurrenz erwuchs. Trotz mehrfacher Aufrufe zur Zeichnung und verschiedener Sitzungen der Interessenten erreichte man das erwähnte Zielkapital aber zunächst nicht.

Das Aktienkapital betrug allerdings nur Fr , entsprechend Stammaktien zu je Fr. Der unermüdliche Redaktor Arnold schrieb die ersten Statuten des Vereins in alter Kurrentschrift auf. Sitz des Vereins war Sitten. Die Statuten ermächtigten auch zum Betrieb einer Druckerei und umschrieben Struktur und Führung des Vereins ausführlich.

Raymund Loretan Präsident , H. Leo Mengis, Heinrich von Roten, H. Dieser letzte Ausschuss bemühte sich, in jedem Bezirk einen tüchtigen Vertreter der Anliegen der Zeitung zu gewinnen, die bis bei Beeger und bis bei Aymon in Sitten gedruckt wurde.

Man war nicht ohne Grund der Auffassung, der WB hätte dies in seinem mehr als ein halbes Jahrhundert währenden Bestehen auch getan. Ab übernahmen Alex Mengis, Dr. Theodul Wirthner Heinrich von Roten Dr. Raphael Mengis, Redaktor Dr. Josef Escher, Präsident Dr. Rudolf Metry Mengis und Dr.

Josef Bielander Redaktionsaufgaben am WB. Neuer Präsident des Verwaltungsrates wurde Hans Schröter. Die finanzielle Lage des WB verschlechterte sich. Schwierigkeiten hatte man ferner mit der Besetzung der Redaktion.

Am erschien der erste in Visp gedruckte WB. Das Haus Mengis war bereits über Dr. Raphael Mengis trat allerdings alsbald von Redaktionsaufgaben zurück, da Bischof Dr. Viktor Bieler den Geistlichen aus politischen und Gründen der Seelsorge verbot, an Zeitungen mitzuwirken.

Um stellte sich ein Defizit ein. Josef Escher Präsident des Pressevereins. Er meisterte dies erfolgreich. Josef Escher neu Dr. Wilhelm Ebener Präsident von. Peter von Roten, ein begnadeter Kolumnist. Bereits wurde aber halbamtlich auch Dr. Paul Biderbost als Redaktor eingestellt. Die Abonnentenzahl des WB war inzwischen auf gestiegen. Um wurde Dr. Man kehrte dann zwar zunächst wieder zur parteipolitischen Bezeichnung zurück. Eine Umfrage zeigte aber, dass eine politische Öffnung des WB nötig sei.

Klaus Mengis, Ingenieur, Drucker Dr. Wilhelm Ebener, Präsident Dr. Peter von Roten, Redaktor Dr. Als Gründe für diese Kündigung wurden genannt: Nach zähen Verhandlungen einigte man sich dann doch auf eine neue Gestalt der Zusammenarbeit und des Walliser Boten.

Hermann Bodenmann, Peter Pfammatter, Dr. Heute ist dies Dr. Der OPV konnte so erfahren, was sich an der Zeitung tat. Das jährige Bestehen feierte der OPV am Juni in diesem Zentrum. Dabei wurde deutlich, dass die Oberwalliser Presseverein AG auch weiterhin an der Entwicklung des Walliser Boten mitzuarbeiten gedenkt. Niklaus Stoffel, Presserats präsident Dr.

Ein strahlender Vorfrühlingstag guckte neugierig ins Fenster. Am Himmel explodierte die Sonne. Die Luft färbte sich zartblau und die Wolken silbrig. Weil der Wind die Blätter aneinander reiben liess, wisperten sie.

Vater Erde dampfte und verbreitete einen satten Geruch von Geborgenheit und die Vögel übten die ersten Tonschritte für ihre Lieder. Die zarten Blumen im Garten neigten die Köpfe in der leichten Brise und von den Bergen leuchtete der Schnee in jungmännlichem Weiss kurz es war ein fraulicher Tag!

Im Hause herrschte eine gewisse Hektik. Die Luft war rauchgeschwängert, denn die Mutter sog gierig an der etwa zwanzigsten Zigarette in kurzer Folge. Der Vater sass auf einem bequemen Sessel, das Gesicht etwas angespannt, die Hände beschützend auf dem sehr gewölbten Bauch haltend.

Der Kalender, welcher die Wand zierte, zeigte an, dass es Mittwoch war. Ansonsten weilte die Mutter um diese Zeit in der Firma, wo sie einen äusserst verantwortungsvollen Posten innehat. Plötzlich war es so weit. Es folgten routinemässige, vorbildliche Vorbereitungen und nach geraumer Zeit gebar der Vater eine gesunde Tochter. Die Mutter war überglücklich, die ersehnte Stammhalterin in den Armen zu kosen. Fand einmal eine wichtige Konferenz statt oder war sie sonst unentbehrlich, fehlte ein Telefonanruf selbstverständlich nie.

Der Vater erholte sich zusehends von den überstandenen Strapazen der Geburt und kehrte nach einigen Tagen mit seiner Tochter nach Hause zurück. Zum Glück konnte der Vater stillen und so gedieh die Stammhalterin seiner Frau zu einem gesunden, kräftigen Mädchen, welches meist selbstgestrickte und genähte Kleidchen trug, welche der Vater kurz nach der Gewissheit des bevorstehenden, freudigen Ereignisses in späten Abendstunden nach getaner Haus arbeit und während seine Partnerin komplizierte Akten studierte, liebevoll anfertigte.

Während die Mutter ihre Stammhalterin im Kinderwagen stolz durch die Gegend schob, um so von der Arbeit ablenkende, unbeschwerte Kontakte zu knüpfen, konnte sich ihr Mann schöne Unterwäsche kaufen, einen Termin bei dem Kosmetiker wahrnehmen, die Broschüre der Stillgruppe studieren, sich auf das VaKi-Turnen vorbereiten, auf Kindergeburtstage freuen, Maniküre machen, Blusen bügeln und die Knöpfe an der Offizierinnenuniform seiner Gattin mussten ja auch noch angenäht werden!

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AS Aufzüge entstand einst aus dem Zusammenschluss namhafter Hersteller. Darin gründet unsere Multimarken-Kompetenz und macht uns zum erfahrenen Servicepartner für alle Marken. Jahrhundert Berichte und Erzählungen der Pfarrherren Tief verschneite Landschaft, das Dorf in Weiss gehüllt, die Landstrasse auf einen schmalen Pfad verengt, von Frauen gespurt, die um vier Uhr morgens mit ihren Laternen zum Füttern der Tiere unterwegs waren.

Und sie kam, köpfte beim Hotel Dom die Tannen, bedeckte unsere Wiesen mit meterhohem, hart gepresstem Schnee, vermischt mit Reisig und mitgerissenen Steinen.

Viel Arbeit nach dem Apern im Frühling. Die Erinnerungen aus der Kindheit an die harten Winter sind tief im Gedächtnis verankert.

Der Gletschersturz vom Von einem Peter Truffer Gehörten sie doch damals zu den wenigen, die des Lesens und Schreibens kundig waren. Hier fanden in seinem Pfarrhaus viele Reisende, die um die Mitte des Jahrhunderts das Wallis besuchten, eine Unterkunft. Christian Moritz Engelhardt z. Dieser war kaum ein Jahr in Randa, als er am Dezember den fürchterlichen Gletschersturz erlebte. Niklaus und bekam von ihm eine ausführlichere Erzählung über den Gletschersturz von Beim Eröffnen des Ladens traf ihn der Lichtglanz, den der Eissturz erzeugte, worauf die dichte Finsterniss eintrat.

Der ungeheure Windstoss, der zugleich folgte, von Schnee und Gerölle begleitet, schlug ihm den Laden zu. Umsonst versuchte er einen andern, dann die Hausthüre, zu öffnen. Sobald er angekleidet, und der Windstoss vorüber war, eilte er auf die Strasse, wo er dem Küster begegnete. Er eilte so viele Einwohner zu vereinen als zu treffen waren, denn alle ledigen Jünglinge befanden sich bei dem sogenannten Bubenfest zu Zermatt. Er ordnete die Hilfsleistungen, die Nachgrabungen, an, gieng überall mit seinem Beispiel voran.

Alle Beschädigten, Hilfsbedürftigen erhielten Beistand. Nur noch wenige wurden vermisst. Die Versetzung einiger Häuser, die Verschüttung anderer, erschwerten die Nachsuchung, durch Entstellung der Örtlichkeiten. Ein Taubstummer deutete beharrlich auf eine Stelle, Links: Johann Schulzki, Pfarrer in Randa von bis In: Bernard Truffer, Jahre Pfarrei St.

Als man ihn verlachte, drang Pf. Schulzki darauf jenem zu gehorchen, ja er ergriff selbst einen Spaten, um das Beispiel zu geben. Jetzt erst machten sich die Einwohner an s Werk. Bald entdeckte man einen verschütteten Hofraum, eine Kammer, daneben einen Kuhstall, und eine Tochter darin, diese hatte indessen wechselweise sich bald bei den Kühen zu erwärmen, dann aus dieser Hitze sich in der kalten Kammer zu erfrischen gesucht, bis die Rettung in diese Unterwelt kam.

Eine alte Frau und ein Kind wurden anderwärts halb erstarrt aus gegraben und zu sich gebracht. Endlich fehlte niemand mehr der Dorfbewohner. Die zwei Getödteten gehörten benachbarten Ortschaf ten an; ein Missgeschick hatte sie eben vorübergeführt.

Bereits nach zwei Jahren konnte Pfarrer Schulzki aber dem Bischof melden, dass sich das Pfarrhaus und auch die Kirche wieder in gutem Zustand befänden, nur die Turmuhr sei noch nicht repariert. In dieser Zeit befasste er sich mit der Gletschergeschichte von Randa, wie er sie in den Pfarrbüchern vorfand. Er schreibt unter anderem: Es war 5 Uhr Morgens, als das Unglück sich ereignete.

Ein Mann, mit Namen Franz Bumann, sprang in seinem Schrecken, als er das entsetzliche Getöse hörte, welches der Schneesturm erregte und an Thüren und Fenstern rüttelte, aus dem Bette zu der Pforte, um sie zu versperren, da wurde selbe ihm auf einmal mit solcher Gewalt in s Gesicht geworfen, dass ihm die obern Mundlippen gespalten wurden.

Diese Mutter mit ihrem Kinde fand man erst etwa nach 3 bis 4 Stunden im Schnee begraben, das einte in einer, das andere in einer andern Ecke des Gartens, aber was zu verwundern war, beide noch am Leben, und der Knabe ist jetzt zu einem Manne herangereift und lebt noch. Mehrere Ziegen wurden aus einem Stalle ins Freie hinausgeschleudert gegen ein Häuschen zu, welches aber zu gleicher Zeit vom Sturme von seinen gewöhnlichen Traghölzern Stöcken weg in die Höhe gehoben, aber auf dieselben wieder zurückgelassen Im Hintergrund das alte Pfarr - haus von Randa Zermatt Täsch Randa, Rotten Verlag An einem andern Orte fand man ob einer Kellerhöhlung eine Weibsperson hängend und noch lebend.

Ihre grosse Fusszehe wurde zwischen zwei Zimmerhölzer eingeklemmt, an welcher die Unglückliche bis zu ihrer Erlösung kopfunter vorwärts hängen musste. Eine andere Person fand man in melkender Stellung todt zwischen zwei Kühen erdrückt. Wesentlich genauer sind dessen Ausführungen über das Ausmass der Schäden. Die amtlichen Schätzungen hatten eine Schadensumme von Fr ergeben, ohne die Schäden, die an Wäldern entstanden waren. Eindrücklich wird an die Solidarität der gesamten Bevölkerung des Wallis appelliert: Gletschersturz bei Randa im Visperthal am Januar als übertrieben und schildert das Ereignis so, wie er es erlebt hat, und wie wir es auch in vielen anderen Schilderungen lesen können: Erstaunliches berichtet Pater Electus, nachdem er sich über die Situation draussen ein Bild gemacht hat: Dieser war Pfarrer in Randa.

Er spricht von einer Erneuerung, das heisst, dass das Gelübde schon viel früher bestanden haben muss. Die Gemeinde gelobte zwei Punkte: Für wie wichtig dieses Versprechen eingestuft wurde, zeigt die Tatsache, dass ein Nicht-Einhalten als Todsünde betrachtet wird und zu bestrafen sei. Die Einführung einer Gletscherspende unter Pfarrer Johann Baptist Supersaxo, Pfarrer in Randa, ist weniger unter dem Eindruck eines Gletschersturzes entstanden, als vielmehr, weil die Pfründe nur sehr geringe Erträge abwarf und mit dem Geld der Pfarrer, der Sigrist und der Organist etwas besser entlohnt werden konnten.

In dem von Pfarrer Supersaxo verfassten Rituale lesen wir folgendes: Fast- und Abstinenztag gehalten werden; 2. In der Kirche ein Almosen gespendet werden; 3. An diesem Tag ist der Pfarrer verpflichtet, das ganze Totenoffizium zu beten und die Messe in diesem Sinne zu applizieren.

Niklaus und war während 15 Jahren ein hochgeschätzter Seelsorger in Randa. Foto Peter Truffer öffentlicht. Mit erwartungsvollem Blick beobachtete er nun am offenen Fenster, was sich da draussen ereignete. Geradezu poetisch und mit einer erstaunlichen Genauigkeit beschreibt er in seinem Bericht das, was sich vor seinen Augen abspielte: Wunderbar anzuschauen war es, wie sich die anfangs klein erscheinende Masse und Staubwolke immer mehr und mehr entwickelte und ausdehnte; wie es wirbelnd hoch in die Lüfte sich schwang und bald den ganzen Luftraum anfüllte.

Allmählich näherte sich diese grauenhafte Eiswolke dem Dorfe; jedoch nicht mehr mit so grosser Schnelligkeit wie oben, weil nun die Masse in der Ebene am Hauptwasser stehen blieb und es noch eine ziemlich grosse Entfernung bis zum Dorfe ist.

Ich stand noch am offenen Fenster, als ich anfangs einen starken und kalten Luftdruck vermerkte, der Vorbote des kalten Reisenden. Endlich schwebte die nebelartige Eiswolke über dem Dorfe, jetzt hatte ich Da wurde es so dunkel, als wenn die Abenddämmerung einfiele und man sah nichts als Schnee ruthen, die alles einzumachen schienen; jedoch stärker und dichter von der Ostseite her als von der Südseite, woher das Ungfäll kam.

Nun konnte ich mich überzeugen, warum die Häuser mehr auf der Ostseite verkleistert waren als auf der Südseite. Das Dorf liegt nahe an einem Berge, so treibt s zuerst den Staub übers Dorf an den Berg und von da zurück an die Häuser. Der Winter war eher mild und verschonte das Dorf Randa vor einem Gletschersturz. Januar , umso härter zu. Zwei Fensterflügel wurden aufgeschlagen und ein heftiges Schneegestöber drang in die Wohnstube.

Nur mit Müh und Not und nach Luft ringend, gelang es ihm, die Fenster zuzustossen. Dann erst erblickte er das ganze Ausmass der Zerstörung in seiner sonst so heimeligen Wohnstube: Das Bett völlig durchnässt, der Boden mit einer dicken Schicht Gletscherstaub bedeckt, die Bücher im ganzen Raum verteilt und mit Schnee übersät.

Mit Schaufel und Besen machte er sich zuerst ans Aufräumen, um dann zu sehen, wie es draussen wohl ausschaute: Welch seltsamer und doch schöner Anblick! Im Dorf selber gab es kaum Schäden. Doch war eine riesige Gletschermasse bis in die Vispe vorgestossen, sodass sie während mehrerer Tage zurückgeschwellt wurde und sich ein blendender Eissee bildete.

Der Umgang mit der Bedrohung Ignaz Venetz sieht nach dem Gletschersturz von für Randa keine Zukunft mehr, und er schlägt vor, dass das Dorf ungefähr eine halbe Stunde talaufwärts nach Täsch versetzt werden solle. Pfarrer Tscheinen dagegen baut auf die Allmacht Gottes: Sicher ist man nur dort, wo es Gott will. Dass sich die Bewohner auch heute noch der drohenden Gefahr durch den Biesgletscher bewusst sind und auf die Allmacht Gottes vertrauen, davon zeugt das Kreuz und die Bronzetafel auf einem grossen Stein auf den Gsteinen in Randa: Errichtet von der Gemeinde Randa als Schutz gegen Naturgefahren Sebastian Randa, , Herausgegeben von der Gemeinde Randa.

Nachricht von dem am Ich bin natürlich sofort dem freundlichen Hinweis nachgegangen und habe in der Wagner-Literatur herumgeblättert und bin fündig geworden. Diese sollen hier in einem kleinen Aufsatz zusammengefasst werden als vorläufiger Beitrag zu einer Abhandlung über Richard Wagner und das Wallis. Wagner als Bergsteiger Wagner war das ist überliefert ein guter Bergsteiger: Diese Berglandschaften hatten auf die Einbildungskraft des Komponisten einen grossen Einfluss.

Von Zürich geht es via Luzern und Vierwaldstättersee nach Alpnach und von da über Von hier aus schreibt Richard Wagner seiner Frau Minna am Juli , dass er morgen früh auf die Grimsel marschiere und im Grimselspital übernachten werde.

Am folgenden Tag wolle er über den Aaregletscher und das Sidelhorn nach Obergesteln. Er schreibt, er sei von Alpnach aus aufgebrochen und via Haslital auf den Grimselpass gewandert. Er empfahl mir als Führer hierzu einen seiner Knechte, einen übel aussehenden rohen Menschen, welcher, indem er mich über die Schneefelder nicht in den üblichen Zackenpfaden, sondern in gerader Linie führte, den Verdacht in mir erweckte, dass er es auf meine Ermüdung abgesehen hatte.

Auf der Höhe des Siedelhornes erfreute mich einerseits der Einblick in die innere Welt der sonst nur in ihren äusseren Formen uns zugekehrten Riesen des Oberlandes, sowie anderseits der plötzlich sich darbietende Überblick der italienischen Alpen mit dem Montblanc und dem Monte Rosa. Ich hatte nicht verfehlt, mir ein kleines Fläschchen Champagner mitzunehmen, um es dem Fürsten Pückler bei seiner Besteigung des Snowdon nachzumachen; nur fiel mir niemand ein, auf dessen Wohl ich zu trinken hätte.

Nun ging es wieder über Schneefelder hinab, über welche mein Führer mit rasender Schnelligkeit auf seinem Alpstocke dahinglitt. Ich begnügte mich damit, in mässiger Eile mit den Fusshacken vorsichtiger mich hinabzulassen.

In der höchsten Ermüdung gelangte ich abends nach Obergestelen, wo ich mich zwei Tage ausruhte und der Übereinkunft nach auf Herwegh wartete. Hier traf er mit Wagner zusammen. Der bereits berühmte Tondichter fand in Zürich sehr schnell Anschluss.

Zu seinem Zürcher Bekanntenkreis gehörten fast alle Prominenten der Stadt. Geburtstag von Wagner schrieb etwa Johanna Spyri, die später durch Links: Obergesteln, Station auf Wagners Gommer Wanderung Es war frischer Schnee gefallen, welcher die Eis-Schründe oberflächlich verdeckte, und demnach gefährliche Stellen nicht genau erkennen liessen.

Hier musste der Führer gehörig vorangehen, um die Pfade genau zu rekognoszieren. Von der äussersten Eisregion durch eine Reihe von Thalstufen allmälig bis zur üppigsten Vegetation hinabzusteigen, das war mir etwas Neues.

Der Wirt des Hospizes wollte die Regierung von Bern wegen der Verlängerung des Pachtvertrages erpressen und liess das Gasthaus anzünden, und zwar durch denselben Knecht, der Richard Wagner auf seiner Bergtour über das Sidelhorn und den Griespass geführt hatte.

Der Wirt selber hatte sich sofort bei Entdeckung des Verbrechens im kleinen Grimselsee ertränkt; der Knecht aber, den er zur Brandlegung erkauft hatte, wurde festgenommen und zur Strafe abgeführt. Irgendwie wenn auch zu weit hergeholt erinnert die Skulptur, die einen nach oben ausgestreckten Arm darstellt, an den Rütlischwur oder das Victory-Zeichen. Als Reliquien bezeichnet man die leiblichen Überreste von Heiligen Knochen, Haare, Fingernägel, Blut, sogenannte Primärreliquien sowie Teile ihres Gewandes oder andere Objekte, die mit ihnen in Berührung gekommen sind sogenannte Sekundärreliquien.

Nach christlicher Auffassung ist die Reliquie ein Gegenstand der Verehrung, weil der Heilige in der Reliquie anwesend ist und die Kraft und Wundertätigkeit Gottes enthält. Das Prio rat Laetitia Zenklusen Das erstmals in Zusammenhang mit dem Priorat urkundlich erwähnte Gotteshaus muss zwischen und vollendet gewesen sein. Das Armreliquiar ist in die 2.

Es wurde vermutlich vor , d. Das aus einem Werkblock Weidenholz geschnitzte Reliquiar besitzt die Form eines nach oben ausgestreckten Unterarmes über einem zweifach abgetreppten Sockel. Die Hand zeigt den Segensgestus: Daumen, Zeige- und Mittelfinger sind erhoben, während der Ringfinger und der Kleine Finger zur Handfläche eingeschlagen sind.

Am eng anliegenden, roten Ärmel sind in regelmässigen Abständen drei goldene Spangen festgemacht. Sie weisen Vertiefungen auf, die mit farbig unterlegten Glaseinlagen verschlossen sind. Der Sockel ist reich mit Metallapplikationen verziert. An der breiteren unteren Seite ist zwischen zwei Rosetten ein medaillonförmiges Schauglas eingelassen.

Reicht Ihnen das als Entschuldigung? Darüber hinaus lade ich Herrn Steinbrück gern zu einem Besuch nach Ouagadougou ein. Dort kann er sich selbst ein Bild von unserem wunderbaren Land machen. Interne Unterlagen legen den Verdacht nahe, dass die Universitätsleitung schon lange über den illegalen Umgang ihrer Tropenwissenschaftler mit Forschungsgeldern informiert war.

Bisher mussten den Behörden Funde von radioaktivem Material nur dann angezeigt werden, wenn eine sogenannte Freigrenze von 10 Becquerel pro Gramm überschritten war. Künftig soll ein Wert von 0,1 Becquerel gelten. Seit August sind in fast allen Bundesländern radioaktiv belastete Edelstahlspäne und strahlende Metallteile aufgetaucht. Als Verursacher haben die deutschen Behörden insbesondere den indischen Edelstahl-Schmelzbetrieb Vipras Castings im Visier, wo offenbar im Juni eine Strahlenquelle mit dem Isotop Kobalt 60 eingeschmolzen worden war.

Bislang haben deutsche Behörden Tonnen sichergestellt — die verschärfte Meldepflicht soll dafür sorgen, dass sämtliches zirkulierende Material bekannt wird.

Wie die radioaktiven Teile entsorgt werden, ist noch nicht entschieden. Geprüft wird auch, ob ein Rücktransport nach Indien möglich ist.

In Deutschland müsste der Strahlenschrott 15 bis 25 Jahre abgeschirmt gelagert werden, bis die Radioaktivität ausreichend abgeklungen ist. Das internationale Wiener Übereinkommen von schützt Diplomaten vor Strafverfolgung. Pfändungen oder Zwangsräumungen sind im Prinzip nicht möglich. Streitigkeiten mit säumigen Diplomaten versucht das Auswärtige Amt zu schlichten. Das Ressort schaltete sich seit in Fälle mit diplomatischen Vertretungen ein.

Der entsprechende Antrag einer Gemeinde zur Gründung einer privaten Hauptund Realschule soll in den nächsten Tagen abgelehnt werden. Die Einwohner starke Gemeinde Mulfingen im Regierungsbezirk Stuttgart hatte, nachdem ihr die Gründung einer staatlichen Realschule abgeschlagen worden war, beantragt, eine private Schule dieses Typs zu gründen und zudem die bereits bestehende Hauptschule zu privatisieren.

Nun drohen ihnen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe wegen der Verbreitung und Verwendung von Kennzeichen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation.

Inzwischen wird intensiv nach Lehren aus dem Fehlschlag gefahndet. Kein Sekt, keine Schnittchen, keine Kameras, keine Presse. Doch auch er hatte Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen. Lindner berichtete Hanning auch, wie begeistert die amerikanischen Spezialeinheiten von den Deutschen gewesen seien. Den Rest kannte Hanning. April geentert und mitsamt der Crew, darunter fünf deutsche Seeleute, verschleppt hatte, tagte der Krisenstab fast täglich in Berlin.

Das Hickhack der beteiligten Behörden in Berlin hat er selbst erlebt, die komplizierten, sich widersprechenden Entscheidungsebenen, das Schwarzer-PeterSpiel der Politik. Doch wie sollte man den demotivierten Männern der GSG 9 erklären, dass operatives Können und politisches Wollen bei Einsätzen im Ausland oft Lichtjahre auseinanderliegen? Wie hätte man den ElitePolizisten verständlich machen können, dass die deutschen Sicherheitsbürokraten im Zweifel eher bereit und in der Lage Kabinettskollegen Jung, Schäuble Schwarzer-Peter-Spiel der Politik sind, Krieg gegeneinander zu führen als gegen somalische Piraten?

Das ist Teil des Alltags einer demokratischen Regierung. Der Fehlschlag von Somalia erklärt sich auch damit, dass es in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg wenig Neigung zum gewaltsamen Eingreifen gibt — anders als in den USA und Frankreich, die in den vergangenen Wochen Geiseln militärisch befreiten.

Damit konnte in den meisten Fällen das Leben der Geiseln gerettet werden, deshalb gab es eine breite Zustimmung in der deutschen Gesellschaft, dass Zahlungen erlaubt sind. Aber auf die Herausforderungen der asymmetrischen Kriegsführung, wie sie von afghanischen Talibankriegern oder somalischen Piraten betrieben wird, ist Geld auf Dauer keine Antwort.

Sie sind der Scheckbuch-Diplomatie überdrüssig und wollten mit einer gewaltsamen Geiselbefreiung ein Signal setzen, dass Deutschland auch anders kann. Es war nach der Pleite von Somalia ein Zeichen, dass die Bundesregierung nicht in alte Muster zurückfallen will. Doch die Meldungen von der erfolgreichen Militäroperation am Hindukusch offenbarten gleichzeitig schonungslos, warum die Geiselbefreiung vor Harardere schiefgehen musste. Die abgeblasene Befreiungsaktion zeigt geradezu exemplarisch, was falsch läuft in der Sicherheitsarchitektur des Landes.

Deutschlands engste Partner handeln in vergleichbaren Krisen anders. Die Experten vor Ort müssen dann die Vorgaben so gut es geht umsetzen. Wenn das Vorhaben scheitert, steht der Präsident als Oberkommandierender in der Kritik.

In Berlin hingegen werden solche Fragen gern nach unten gereicht und im Machtkampf der Ressorts zerrieben. Der Scheckbuch-Diplomatie überdrüssig dann oft nicht mehr zweifelsfrei zu klären, wer eigentlich für und wer gegen den Einsatz war.

Dazu kommt eine Kanzlerin, die es schon aus Prinzip vermeidet, sich festzulegen, die keine Direktiven gibt und das Problem den Fachministern überlässt. Die Elitetruppe untersteht dem Bundesinnenminister, der aber für die Umsetzung den Verteidigungsminister braucht, dessen Marine zur Bekämpfung der Piraterie im Indischen Ozean kreuzt. So ist jeder zuständig und gleichzeitig auch nicht.

Die Kanzlerin hielt einen kommoden Sicherheitsabstand zu allen Beteiligten. Sie wirkt wie eine Regierungschefin, die wenige Monate vor der Bundestagswahl nicht das Risiko einer missglückten Operation übernehmen wollte.

Merkel hingegen hätte sich politisch wohl in Sicherheit bringen können. Verschärft wird das Problem der mangelnden politischen Führung durch komplizierte Doppelstrukturen. Die Bundesregierung leistet sich zwei Elitetruppen, die beide für Krisensituationen wie in Somalia gedacht sind, aber beide nicht so können, wie sie wollen. Von Stellen für Kommandosoldaten sind nur rund besetzt, so dass die Truppe für Einsätze wie in Somalia im Grunde ausfällt. Die rund Männer der GSG 9 sind für Geisellagen perfekt trainiert, aber sie haben Probleme, an Einsatzorte zu kommen, die weit entfernt liegen.

Die Polizeitruppe ist dann auf die Flugzeuge und Schiffe der Bundeswehr angewiesen. Die Antwort ist ebenso schlicht wie ernüchternd: Weil sich die beiden Einheiten nicht ausstehen können und weil diese Abneigung wächst, je häufiger man miteinander zu tun hat.

Die KSK-Soldaten dagegen mussten während des Vorbeimarsches im Flieger sitzen bleiben und demütig warten, bis die Fotografen verschwanden, damit niemand sie erkennen konnte. Reibereien, Rivalitäten und sich widersprechende Einschätzungen gibt es nicht nur mit dem KSK, zumindest bei der Somalia-Mission ging ein tiefer Riss auch durch die Bundespolizei, der sie beinahe handlungsunfähig machte.

Schnell zeigte sich, dass die erst vor einem Jahr reformierte Bundespolizei nicht krisentauglich ist, jedenfalls nicht, wenn es um Krisen am anderen Ende der Welt geht. Formal war Franklin damit der wichtigste Mann der Operation, doch Kilometer von Harardere entfernt, konnte er die Lage nur begrenzt beurteilen.

Für die Befreiung eines Frachtschiffs in einem entlegenen Winkel dieser Welt, in dem Verbrecher die Oberhand haben, ist sie ungeeignet. In den letzten Tagen vor dem geplanten Zugriff kam es zum Eklat. Franklin bat um einen Termin bei Innenstaatssekretär Hanning, um seine Bedenken vorzutragen.

Er wüsste gern, ob die Gerüchte stimmten. Habe die Bundeswehr tatsächlich eine Stellungnahme an die Amerikaner weitergereicht? Nein, das habe es nicht gegeben.

Nach der Somalia-Pleite ist inzwischen den meisten Beteiligten klar, dass es so wie bisher nicht weitergeht. Zum einen wisse man noch immer nicht, wo genau sich die Geiseln an Bord befänden. Zum anderen sei die Zeitspanne zwischen einer möglichen Entdeckung des Angriffskommandos und dem Entern des Schiffs zu lang und damit das Leben der Geiseln akut gefährdet. Tatsächlich stellte sich die Lage im Indischen Ozean anders dar als in der Heimat.

Doch mit Ausrüstung allein ist es nicht getan. Doppelte Feldherren in Potsdam und im Einsatzgebiet wird es wohl in Zukunft nicht mehr geben. Antriebspanne vor dem Suezkanal fige Risikobewertung nach Berlin, die Hoffnung machte, doch erst die Generalprobe sollte die Entscheidung bringen.

Der finale Test fand zwei Tage später, in der Nacht zum Mittwoch, statt. Lindner war sich nun sicher, dass er die Operation mit einem vertretbaren Risiko starten könnte. Auch einen Zeitpunkt hatte er bereits ins Auge gefasst. In der Nacht zum 1. Doch wer und was hatten Jones zu seiner Absage bewogen? In verschiedenen Ministerien und Behörden in Berlin kursiert das Gerücht, die Bundeswehr habe mit kritischen Lagebeurteilungen dazu beigetragen, die auch an die Adresse des zuständigen US-Oberkommandos in Bahrain gegangen seien.

Damit könnten künftige Entführungen schnell beendet werden, noch bevor die gekaperten Schiffe die Piratenhäfen an der Küste erreichten. Doch Jung reagierte unentschlossen. Doch unterwegs versagte ausgerechnet der vielgerühmte Brennstoffzellen-Antrieb, der es dem modernsten konventionellen U-Boot der Welt erlaubt, viele Wochen unter Wasser zu bleiben. Nein, sind wir uns nicht. Es gab spannende Momente, Überraschungen, ja.

Gut, dann lassen Sie uns mal gemeinsam auf die spannenden Momente dieser Kandidatur blicken. Es ging schon mal mit einer echten Panne los. Jetzt bin ich gespannt.

Ich habe mich aber gleich berichtigt und gesagt, dass Lafontaine kein Demagoge ist, sondern dass er sich demagogisch verhält. Wo, bitte, liegt da der Unterschied? Lafontaine ist ein Demagoge, dann ist er durch und durch Demagoge, dann macht er nie etwas anderes. Nein, eine wichtige Präzisierung. Auch das Programm der Linken haben Sie mit harten Formulierungen gewürdigt: Würden Sie das heute immer noch so sagen? Das Programm der Linken blendet die Globalisierung aus, es sagt nicht, wie wir den Kapitalismus global politisch gestalten können und wie sich Deutschland in die internationalen Organisationen einfügen soll.

Deswegen ist die Linke nicht auf eine Regierungsbeteiligung im Bund vorbereitet. War das etwa geschickt? Ich finde, das hat sich gut ausgewirkt. Mit ihrem Kandidaten hat die Linke die Gelegenheit, ihre Selbständigkeit zu dokumentieren.

Frau Schwan, sind wir uns einig, Sozialdemokratin Schwan: Spannend wird es für mich in möglichen weiteren Wahlgängen. Da hoffe ich schon, dass die Linke mich unterstützt. Dann tauchte plötzlich ein Schwan in Ihrer Kampagne auf: Ihr Mann Peter Eigen posierte mit hochgekrempelten Hosenbeinen daneben.

Fanden Sie, dass dieses Foto der Würde des Präsidentenamts gerecht wird? Auch die Würde des Amtes verträgt ein wenig Ironie. Im Übrigen würde ich als Präsidentin natürlich ein wenig anders auftreten als jetzt. Sie meinen, wenn Sie erst mal im Schloss wohnen.

Ich glaube, im Schloss gibt es gar keinen Teich. Ein Teich — ach, das ist ja schön. Es gab übrigens viele Menschen, denen die Bilder gefallen haben.

Trotzdem würde ich mir heute genauer überlegen, ob ich so was noch mal zulassen würde. Haben Sie das Interesse an Ihrer Person vielleicht überschätzt? Es haben nicht so viele Medien dem das besagte Zitat fiel, halte ich es nach wie vor für richtig. Ich habe daran erinnert, dass es nicht Aufgabe des Bundespräsidenten ist, in konkrete Politik einzugreifen.

Und dass es auch nicht seine Aufgabe ist, allgemeine Vorbehalte der Bevölkerung gegen die Politik zu verstärken, weil das der Demokratie nicht guttut. Meinen Sie denn, dass Herr Köhler das macht? Es hat eine Zeit gedauert, bis meine Reden die erhoffte Aufmerksamkeit erreichten.

Das war Käse, oder? Es wurde von Journalisten ja immer wieder versucht, dass ich etwas Negatives über den Amtsinhaber sage. Das habe ich nie getan, und doch wollte ich, dass Unterschiede zwischen uns erkennbar werden. Ohne diese Unterschiede wäre ich ja gar nicht angetreten. Würden Sie den Satz mit der Erosion so noch einmal sagen? Er hat mir natürlich eine Menge Ärger beschert. Ich würde heute trotzdem eine andere Formulierung wählen.

Wie sehr hat Sie das enttäuscht? Es ist natürlich immer schöner, wenn man auch aus der eigenen Partei rauschend unterstützt wird. Sie haben sich bei Franz Müntefering beschwert: Na ja, das war ein bestimmter Zeitpunkt. Viele Abgeordnete luden mich in ihre Wahlkreise ein, es gab volle Säle und schöne Presse. Man möchte dann gern, dass diese schöne, positive Stimmung auch in der Parteizentrale zur Kenntnis genommen wird.

Ärgerlich für Sie war ja auch, dass mitten in Ihre Kandidatur diese Krise platzte. Ich glaube, es kommt auf die jeweils individuelle Persönlichkeit an, nicht auf die Funktion, die jemand mal eingenommen hat.

In einer solchen Funktion kann man wichtige Erfahrungen sammeln. Die Ursachen und Auswirkungen der Krise liegen tiefer, als wir zunächst dachten, es handelt sich auch um eine kulturelle Krise. Die Verabsolutierung des Wettbewerbs hat zu einer strukturellen Verantwortungslosigkeit in allen Bereichen geführt.

Was meinen Sie konkret? Den Schritt, der in den neunziger Jahren gemacht wurde: Das war der entscheidende deformierende Schritt.

Viele Kinder und Eltern leiden unter einem Bildungssystem, in dem Kinder nicht mehr in ihren Fähigkeiten bestärkt werden, sondern wo ihnen vor allem gesagt wird, was sie alles noch nicht können, um im Wettbewerb zu bestehen. Das sind Zusammenhänge, die über die Ökonomie weit hinausgehen. Ich habe jetzt nur darüber gesprochen, was aus meiner Sicht in diesem Amt gefordert ist. Finden Sie den Vergleich noch immer so unpassend? Ja, denn vor Monstern habe ich Angst. Was in der Finanzbranche geschehen ist, hat zwar Elemente, die einem Angst machen können.

Ich habe mich dagegen gewehrt, dass mir bei einer Analyse, die ich für verantwortlich hielt, Panikmache unterstellt worden ist. Was würden Sie als Bundespräsidentin konkret gegen die Krise tun? Dann würden wir konzentriert einige Fragen besprechen: Was ist das jetzt für eine Krise? Ich würde auch die Verantwortung dieser Finanzleute für das Gemeinwesen, für die Polis abfragen.

Ich finde es besser, mit den Bankern zu reden, als sie zu beschimpfen. Wenn man sie schmäht, dann gehen sie in die Ecke und schmollen.

Sie glauben wirklich, die Banker würden alle zu Ihnen kommen? Das glaube ich, ja. Und dass sie dann geläutert wieder zurück in ihre Banken fahren? Monster passen nicht zur Aufklärung. Nun haben Sie den Menschen aber selbst Angst gemacht. Momentan fange der Sozialstaat noch vieles auf, haben Sie kürzlich gesagt: Das Wort Halteseile wäre verzichtbar gewesen. Aber es ist wichtig vorherzusehen, was kommt, wenn die sozialen Puffer zu sehr belastet werden. Wenn sie nicht mehr genügend abfedern, kann es geschehen, dass die Wut, die sich über die Ungerechtigkeit gebildet hat, in eine explosive Stimmung führt.

Was ist das denn anderes als Angst schüren? Es kommt mir darauf an, zum Ausdruck zu bringen, was die Menschen spüren. Das ist nicht allein die soziale oder materielle Unruhe.

Wichtiger noch ist das Ungerechtigkeitsgefühl. Wenn wir jetzt einfach sagen, wir lassen das so laufen, dann besteht schon die Gefahr, dass eine explosive Stimmung entsteht. Bankern wie Herrn Ackermann kommt es ja nicht nur darauf an, mit welchen Argumenten man ihm kommt, sondern auch darauf, wer mit ihm spricht.

Ich glaube schon, dass ich ihn nachdenklicher stimmen könnte. Jetzt, kurz vor Ende Ihrer Kandidatur, scheinen Ihnen auch noch etliche Wahlmänner und -frauen aus Ihrem rot-grünen Lager davonzulaufen. Genossen aus Ostdeutschland etwa, die es falsch finden, auf die Stimmen der Linken zu setzen. Fürchten Sie ein Desaster am Sie haben mir dabei Dinge gesagt, die sie mir nicht freiwillig hätten sagen müssen. Ich habe da keinen Anlass für Misstrauen. Wollten Sie nicht ursprünglich Köhlers Wahlleute für sich gewinnen statt umgekehrt?

Das möchte ich nach wie vor. Ich glaube definitiv, dass ich für viele etwas biete. Ich höre oft von Konservativen: Damit sind wir am Ende unseres Rückblicks.

Welche Bilanz Ihrer Kandidatur würden Sie selbst ziehen? Es ist nicht alles gelungen, was wir wollten. Eine richtig tiefe Panne sehe ich aber nicht. Bei den Bürgern ergibt sich folgendes Bild: Ist das nicht frustrierend nach einem Jahr der Mühe?

Man würde sich freuen, wenn es anders wäre, aber diese Zahlen sind nicht wesentlich für meine innere Haltung. So ist es halt. Nein, hätte ich nicht. Nach unserem Grundgesetz wird der Bundespräsident nicht vom Volk, sondern von der Bundesversammlung gewählt. Dafür gibt es auch gute Gründe, die in der deutschen Geschichte wurzeln. Frau Schwan, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. Innenminister Schäuble wehrt sich vehement. Die Ausbildung in einem Trainingscamp in Tora Bora allerdings sei denkbar kurz ausgefallen.

Denn geht es nach dem Willen der Regierung von Barack Obama, dann wird Anvar schon bald in einer Maschine nach Deutschland sitzen, mit einem Oneway-Ticket und besten Wünschen für seine Zukunft, möglichst fernab der Vereinigten Staaten. Beim Antrittsbesuch der beiden Gesandten ging es vor allem um eine Frage: Während Holder offiziell betonte, es habe noch keine spezifischen Anfragen gegeben, übergab Fried im Auswärtigen Amt und im Bundeskanzleramt diskret eine Liste mit neun Namen — Hassan Anvar ist einer von ihnen, und er hat mit den übrigen acht vieles gemein.

Das Turkvolk stellt etwa die Hälfte der Bevölkerung der Region, ist mehrheitlich islamischen Glaubens und wird von den Han-Chinesen seit Jahrzehnten brutal unterdrückt. September als Terrororganisation eingestuft. Kaum war der Wunsch der Amerikaner öffentlich, wurden vergangene Woche chinesische Diplomaten im Auswärtigen Amt vorstellig: Was denn nun die deutsche Haltung in der Uigurenfrage sei?

Das sei noch nicht entschieden, vertrösteten Steinmeiers Fachbeamte die erzürnten chinesischen Diplomaten. Seine Ministerialen müssen die Frage beantworten, ob von den Uiguren eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht. Und nach einer ersten Prüfung der übermittelten Namen reagierten die Beamten brüsk. Aus den jeweils nur wenige Seiten dünnen Dossiers gehe hervor, dass die Uiguren terroristische Ausbildungslager durchlaufen hätten oder als Propagandisten für die Etim tätig gewesen seien: Tatsächlich steckt Schäuble in einem Dilemma.

Für die Bundesregierung ist es fast unmöglich, aus den vorliegenden Dossiers eine Prognose über das Verhalten der Uiguren zu stellen. Andererseits können Schäubles Sicherheitsfachleute belastende Details nicht ignorieren. Bevor ihr in Washington nicht alle Fragen beantwortet, können wir in Berlin keine Entscheidung über die Aufnahme treffen.

Er selbst beteuert gegenüber seinen Anwälten dagegen, dass er sowohl von der Etim als auch von al-Qaida zum ersten Mal in Gefangenschaft gehört habe. Tatsächlich hat zumindest Noori einen Cousin, der seit neun Jahren in München wohnt. Nachdem US-Justizminister Holder auf seiner Europareise eher zurückhaltende Reaktionen erfahren hat, scheint sich in Washington die Erkenntnis durchzusetzen, dass auch die Vereinigten Staaten einige der Uiguren aufnehmen müssen, bevor europäische Partner wie Deutschland diesen Schritt tun — schon um gegenüber China vereint auftreten zu können.

Man könne von den Europäern nichts verlangen, was man selbst nicht zu tun bereit sei, sagt auch ein mit der Materie vertrauter US-Beamter, der es für möglich hält, das bald weitere, Häftlinge anderer Nationalitäten betreffende, Anfragen an Deutschland folgen könnten.

Zwar hielt ein Berufungsgericht die Entscheidung noch einmal an, aber eine weitere Klage läuft. Sein Justizminister Holder klammerte sich am Ende seiner Bittreise durch halb Europa in der vorvergangenen Woche an die Hoffnung, dass die Dinge sich rechtzeitig fügen werden. Rüdiger Schuck und seine Jungs haben es verschwinden lassen.

Er und seine drei Kollegen bekamen den Auftrag, zwischen zwei Wochenenden einen Meter langen Streifen uraltes uckermärkisches Pflaster mit einer Asphaltschicht zu überziehen.

Der Weg erklimmt hier einen kleinen Hügel, den letzten vor dem Dorf, dort, wo der Besucher aus der Stadt bereits anfängt, sich zu erholen, wie man so sagt, und war an den Rändern ziemlich ausgefahren. Er kann sich nicht vorstellen, dass es der Bundeskanzlerin so gefällt, aber Auftrag ist Auftrag. Freitagmittag müssen sie fertig sein. Das Zeitfenster für das Eintreffen der Kanzlerin in Hohenwalde klappte dann später zu als gedacht, weil am Freitagnachmittag in der Nähe ihres Mietshauses in Berlin-Mitte eine russische Fliegerbombe gefunden wurde.

Das ganze Viertel war abgesperrt, sie durfte nur kurz in ihre Wohnung, um ein paar Sachen zu holen. Es war schon dunkel, als sie in den Feldweg bog, vielleicht hat sie gemerkt, dass der letzte Anstieg vor Hohenwalde nicht so holprig war wie sonst, vielleicht nicht.

Professor Sauer war schon am Nachmittag mit dem alten roten Golf vorgefahren. In dem spürt man jeden Huckel.

Ein Augenaufschlag kann eine Lawine auslösen, wenn man Bundeskanzlerin ist. Es klingt, als sei das kleine Neubauernhaus in Hohenwalde Teil der Staatsaffären geworden, und womöglich ist das so. Wie der alte Golf und der Professor Sauer bietet die Uckermark Angela Merkel eine Möglichkeit, ihr jetziges Leben mit ihrem früheren abzugleichen, durchzuatmen, anzuhalten. Sie ist in den vergangenen 20 Jahren wie eine Rakete durch die deutsche Gesellschaft geschossen. Alles ist anders, nur das Haus in Hohenwalde hatte sie schon damals und den Blick über die abfallenden Wiesen zum See.

Es ist für sie nicht mehr möglich, als Angela Merkel zu wirken. Es wirkt immer die Bundeskanzlerin. Und sie kann die Welt nicht mehr als Angela Merkel wahrnehmen.

Dabei lebt die einstige Quereinsteigerin seit Jahren wie in einem Schloss, aus dem sie auf ihr Land und die Welt schaut. Wie sieht diese Welt aus? Und was hat sie aus Angela Merkel gemacht? Einige Dinge haben sich auch in Hohenwalde verändert, seit sie Kanzlerin ist. Schaut sie hin, hebt der Mann eine Zeitung.

Sie ist mal rübergegangen und hat ihn gefragt: Glauben Sie, ich denke, Sie lesen hier Zeitung? Aber beim nächsten Mal stand der Geländewagen wieder da. Sie hat durchgesetzt, dass der Wachschutz auf ihren Spaziergängen mindestens Meter Abstand zu ihr hat und nicht mehr nur 50 Meter wie vorgeschrieben, weil sie keine Lust hatte, mit ihrem Mann zu flüstern.

Eine Mitarbeiterin aus dem Kanzleramt sagt, das Privatleben verschwinde, wenn man Kanzler ist, und auch die Freizeit löse sich auf. Es gibt die Newscenter-SMS aus dem Kanzleramt, 40 bis 50 politische Nachrichten am Tag, die auf dem Handy der Kanzlerin eintreffen, und es gibt Ausflügler, die in das Sackdorf kommen und raten, in welchem Haus sie wohnt. Merkel ist fremder im Ort als die neu zugezogenen Berliner und wird mit jedem Tag fremder.

Die Nachbarin, die früher den Dorfkonsum führte, sieht die Bundeskanzlerin manchmal an ihrem Gartentor vorbeijoggen, sagt sie. Dann nickt sie schwach und denkt: Früher haben wir hier alle mehr zusammengehalten. Er kam gerade, als sie dem See entstieg. Einen Moment später stieg der Sicherheitsbeamte aus dem Wasser.

Angela Merkel verschwand in ihrem alten Golf und fuhr davon. Der Bodyguard radelte hinterher. Das klingt doch eigentlich gar nicht so abgehoben. Na ja, sagt der Wirt, früher ist sie immer nackig baden gegangen. Niemand steht ihr hier überraschend im Weg. Das ist auf dem Hauptbahnhof.

Es ist ein Ghetto, sagt die Mitarbeiterin, eine Käseglocke. Das erklärt auch einiges. Der Fernsehturm, der Hauptbahnhof, der Reichstag, die Spree wirken von hier aus, als wären sie um den Bundeskanzler herumgebaut worden, so wie der kleine Park da hinten, in dem der Kanzler mit seinen Gästen spazieren gehen kann, mittendrin der Helikopterlandeplatz. Wer hier zu viel Zeit verbringt, muss am Ende rausgetragen werden wie ein verrückt gewordener König. Angela Merkel hat sofort das Kanzlerbett abbauen lassen.

Sie will zu Hause schlafen. Aber das Glas bleibt, es ist dick, und es verschwindet nicht, wenn sie das Raumschiff verlässt. Künstler oder Wissenschaftler oder Sportler oder Wirtschaftsbosse, sie kann ja kriegen, wen sie will. Bei ihr ist es umgekehrt.

Bei Hambrecht sei es eher so, dass er ihr zu sehr nach dem Munde rede. Sie hat hier oben mit Jürgen Klinsmann, Franz Beckenbauer und Oliver Bierhoff gestanden und über die bevorstehende Weltmeisterschaft geredet.

Vielleicht sah sie da Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Den engsten Kontakt hat sie zu Oliver Bierhoff. Sie ist mit ihm nach Südafrika gereist und schickt ihm gelegentlich eine SMS. Neulich wollte sie mal ein paar Leute aus dem Filmgeschäft kennenlernen, sagt sie. Sie hat sich eine Liste zusammenstellen lassen, auf der auch ein paar persönliche Wünsche berücksichtigt waren. Es sollte eigentlich darum gehen, was die Rolle der Kultur in den Zeiten der Weltwirtschaftskrise sein kann.

Am Ende ging es dann aber vor allem um die Steuererklärungen von Schauspielern, sagt jemand, der dabei war. Die meisten ihrer Gäste berichten, wie unprätentiös und aufmerksam Angela Merkel auftritt. Es gibt immer reichlich Rotwein, und mit der Zeit beginnen sich alle recht wohl zu fühlen wie auf einem ganz normalen Abendessen.

Es ist nur seltsam, wenn sie aus dem Raum gerufen wird und man redet gerade, sagt jemand. Es fühlt sich an, als verlören die eigenen Worte damit jegliche Bedeutung.

In diesen Momenten begreifen alle, dass man zur Unterhaltung und Information der Kanzlerin eingeladen wurde. Lafontaine sah eingeladene Künstler als Multiplikatoren, die seine Ideen unters Volk bringen sollten, Angela Merkel aber sei wirklich interessiert, was sie denken und fühlen.

Sie ist nun mal Kanzlerin, das ist das, was sie anzubieten hat. Aber sie will keine Erinnerungsfotos. Sie will es so privat halten wie möglich. Das funktioniert nicht immer. Das ist das Bild des Mannes, der mal einen Oscar für Deutschland gewonnen hat, die Verglichen mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb war Angela Merkel wirklich lange Zeit geheimnisvoll, anders und authentisch. Wie stellt sie sich nach fast vier Jahren Kanzlerschaft ihr Land vor?

S ie hat lange davon profitiert, dass sie eine Seiteneinsteigerin war. Sie hat sich nicht wie die anderen von klein auf durch die politischen Instanzen robben müssen, sie hatte Inseln, von denen die anderen nichts wussten, Plätze, auf die sie sich zurückziehen konnte.

Sie war Naturwissenschaftlerin, sie konnte Russisch, sie ist Pfarrerstochter und war FDJlerin, sie hat sich erst als Erwachsene für eine Partei entschieden wie für eine Eissorte.

Sie hat die CDU genommen, vielleicht weil sie zu der am weitesten laufen und am höchsten springen musste. Die Partei der rheinischen Katholiken, eine Welt, in der Männer mit dickem Bauch, Aknenarben und schweigender Ehefrau herumstolzierten, war die Fremde, das Gegenteil von dem, was sie war, eine geschiedene, protestantische, ostdeutsche, kinderlose Naturwissenschaftlerin.

Das wollte sie doch mal sehen, ob sie die knacken konnte. Eine Frau mit dieser bunten, verrückten Biografie, die im Westen geboren wurde, im Osten aufwuchs und nun das wiedervereinigte Land führt, sei doch ein wunderbares Experiment für Deutschland, sagt eine ihrer Mitarbeiterinnen. Verglichen mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb war Angela Merkel wirklich lange Zeit geheimnisvoll, anders und authentisch. Sie hatte ein richtiges Leben vor der Politik. Aber dieses Leben ist seit 20 Jahren vorbei.

Womöglich ist es aufgebraucht, und ein neues, authentisches Leben anzufangen ist schwer, in ihrer Position.

Den politischen Aschermittwoch feierte Angela Merkel in Demmin, um ein bisschen vom rheinischen Temperament ihrer Partei ins wortkarge Mecklenburg-Vorpommern zu tragen, auch das eine Riesenherausforderung. Aus dem Autofenster sieht sie schwarze Wolken, die direkt überm vorpommerschen Ackerboden hängen. Vor der Festhalle wischen die langen Autoschlangen der Karnevalisten vorbei, und ein paar verlorene Gestalten, die gegen eine Schweinemastanlage protestieren.

Das ist HA Schult. Ein Kölner Maler, der ein Porträt von ihr angefertigt hat. Sie lächelt ihn unsicher an und verschwindet schnell in einem kleinen Hinterzimmer. Einen Moment lang kann man sich das vorstellen, auch weil einem kein Maler im Land einfällt, der als Freund der Bundeskanzlerin gilt. Alles, was einem einfällt, ist Schröder neben Immendorff. Zu ihren Klassentreffen geht sie nicht mehr, weil es so lange dauert, um mit ihren ehemaligen Mitschülern auf eine gemeinsame Ebene zu kommen, sagt sie.

Sie hat ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Schwester. Baumann, denen vertraut sie. Sie hat Fa- auf seiner Verabschiedung. Es war die berührendste, persönlichste Rede an je- Ist das ihr Humor?

Sind das noch ihre Leumilie und Kollegen, aber Freunde? Alice Schwarzer, mit der sie sich ein nem Abend, sagt Kluge. Sie hatten jetzt te? Sie kontrolliert ihr Handy unentwegt paarmal zu privaten Essen traf, braucht kaum noch Kontakte, weil sie nicht mehr wie ein gelangweilter Teenager.

Bütteneine ganze Weile, um ihr Verhältnis auf auf einer Funktionsebene waren, sie war redner Kuhn stellt die Kandidaten für die den Freundschaftsgehalt abzuklopfen.

Vor ein paar Monaten diesjährigen Wahlen vor. Obwohl lief abends durchs Stadtzentrum zu seinem Angela, bleib bitte sitzen. Die Kanzlerin ich nichts dagegen hätte. Als er am Kupfergraben vorbeikam, schaut sich nach den Fernsehkameras um traf gerade Angela Merkels Wagenkolonne und dann auf die Uhr, überall im Land liches Verhältnis, das kann man sagen. Sie hielten vor ihrem Mietshaus, und sprechen jetzt Politiker auf politischen landchef, hat Angela Merkel und ihren Kluge sah sie im Fond telefonieren.

Er Aschermittwochen, sie sind spät dran, das Mann mal in ihrem Wochenendhaus in Ho- wollte kurz guten Abend sagen, aber dann Zeitfenster des Parlamentssenders Phoehenwalde besucht. Er war mit seiner Frau sah er, wie das Wachpersonal sich spannte. Angela Merkel hat Forellen gekocht. Sie telefonierte, es war spät. Er wollte ihr ist immer noch nicht fertig. Werner Kuhn, Landtagsabgeordneter der ersten Mal Kraniche schreien hören.

Drei Teile hat ihre Rede, sagt sie. Es ist die Rede, die sie in kirche kennengelernt. Sie verstanden sich gegen Aschermittwoch in Demmin. Grundsteinlegungen, Messeeröffnungen, beide Physiker sind. Er war schon als ganz zünftig gleich im Dirndl feiern. Es hätte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden können. Ein Wahlkampfstumpen, der mit ein paar lokalen Besonderheiten wie Hallo Ilmenau, Willkommen auf der Cebit, liebe Heimatvertriebene gespickt wird.

Die Demminer Besonderheit geht so: Lenin hat ja nichts anderes gewollt. Manche Sachen ändern sich nie. HA Schult überreicht sein Kanzlerinnenporträt. Sie nimmt das Bild entgegen wie den Schrumpfkopf eines afrikanischen Stammesfürsten.

Man spürt jetzt, dass HA Schult kein Freund ist. The Kirin was also a symbol of good luck and this was a good choice, as the brewery proved to be another great success for Glover. He continued as a director of the new company. His Mitsubishi consultancy allowed him the freedom to continue running the Japan Brewery Company of which he became president in His wife Tsuru had died of cancer in Tokyo on March 23, She had remained with Thomas Glover for thirty-two years and despite their problems it does seem to have been a love match.

Her remains were carried to Nagasaki for burial at Taiheiji-Tempel. On December 13, he suffered an attack from the chronic kidney problem and three days later he died of kidney failure. The site chosen was on the most prominent and beautifully situated part of the Minami Yamate or southern hillside, foreign concession.

The house was built at a single pine tree and became known to the Japanese as Ipponmatsu single pine tree. After completion it symbolized a new age of globalization — building designed for use by foreigners but built by Japanese hands using Japanese materials. The residence was greatly enlarged between and The Glover Garden is now a tourist attraction in Nagasaki.

Über sie ist nichts bekannt. Er trug sich später auf seinem eigenen koseki als Sohn von Tsuru ein. Er begann, seinen zweiten Vorname, A. Sein Interesse für diesen Bereich hielt sein ganzes Leben an. Er blieb bei dieser Firma für die nächsten 45 Jahre.

Die Ehe blieb kinderlos. In den folgenden Jahren spielte er eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen und sozialen Leben.

Sein Vater Thomas B. In dieser Funktion importierte er Trawler aus Schottland, führte erste Schleppnetz-Versuche durch und leitete damit die moderne Fischfangindustrie in Japan ein. Am Vorabend des 2. Sie zogen nach 9, Minamiyamate, wurden weiter schikaniert und standen immer bei der kenpaitai Militärpolizei unter Spionage-Verdacht. Seine Frau Waka starb am Nothing is known about her. He attended Chinzei Gakuin in Nagasaki, founded by the missionary couple Carroll and Flora Long, and he was one of the school's first pupils.

He had completed his four years of secondary education at the Peers School in Tokyo and left there after graduation to live with Thomas, Tsuru and his half-sister Hana in Yokohama. He began to write his middle name, A. He was now ready for a study at an University, sailed to the USA and in enrolled in Philadelphia University in Pennsylvania, department of natural sciences, majoring in biology.

He remained with this firm for the next forty-five years. During the following years he played an important role in business and social life. His father Thomas B. Glover had brought Frederick Ringer to Japan in the s as a tea expert for his company and the two had remained always firm friends. Thus, Frederick Ringer joined in financing the construction of a new building to house the International Club, founded in They moved to 9, Minamiyamate but continued to be harassed by the kenpaitai military police because of spying suspicion.

His wife Waka died on May 4, Er wurde bei Sandend geboren, ging in die Internats-Grundschule von Aberdeen, danach besuchte er die Oberschule. Die Volkszählung von führt ihn auf See bei der Handelsmarine. Die Dreimastbarke lief Anfang vom Stapel und er wurde als Kapitän auf ihrer Jungfernfahrt nach Japan eingesetzt, wo sie im späten Frühjahr ankamen.

Er blieb Kapitän auf diesem Schiff und war es auch, als die Satsuma-maru vor der japanischen Küste im Juni sank, wie berichtet wurde. Er überlebte und kehrte nach Aberdeen zurück. He was born in at Sandend, went to Aberdeen Grammar School as boarder, afterwards he attended the secondary school.

The Census of lists him at sea in the merchant marine. The first Aberdeen-built ship for Japan was the Satsuma-maru , ordered by Thomas Glover over his brother Charles , the three-masted barque was launched in early He was appointed commander on her maiden voyage to Japan, arriving in late spring of He remained skipper on this ship and was captain when the Satsuma-maru was reported lost off the Japanese coast in June He survived and returned to Aberdeen.

In he was again designated captain of the Kagoshima-maru destined to Japan for the Satsuma clan which arrived at the end of Otto Streuli wohnte und arbeitete in Lyon. Gmür aus Yokohama vom In he was authorized to sign per procuration. In he was appointed manager of the commercial office at Yokohama Otto Streuli resided and worked in Lyon.

Gmür, posted Yokohama The sender advertises the hot sulfur springs. Technische Spezialisten, die in japanischen Diensten standen, konnten oftmals für die deutsche Industrie wirkungsvoller sein als die von den Firmen eingesetzten Vertreter.

Diese Schlussfolgerung trifft auch auf Oskar Goeriz zu. Für diese Zielstellung setzte sie Professor Oscar Goeriz ein, der als nebenberuflicher Vertreter für Voith-Turbinen aktiv und erfolgreich war, wie die abgebildete Karte beweist. Ausserdem konnte er auch in seiner Lehrtätigkeit auf den Einsatz spezifischer Erzeugnisse bei den zukünftigen Konstrukteuren orientieren und so den Grundstein für eine perspektivische Verwendung legen.

Goeriz, aufgegeben in Tokyo am Er verwendete sein Hanko — das in Japan bedeutungsvolle Namenssiegel. Goeriz, posted in Tokyo on He used his Hanko — an important seal in Japan. Oscar Goeriz was an engineer of mechanical engineering and was employed by the Japanese government, Ministry of Education, as Professor of Mechanical Designs and Hydraulic Motors. In he was still working as a professor at the University of Kyoto.

Technical specialists employed by Japanese ventures could often be more effective for the German industry than the appointed representatives.

This conclusion also applies to Oskar Goeriz. After the company VOITH had enlarged their production profiles by turbines about in , especially involved at power plants, and had established in many markets in the meantime, the company also sought to increase their market shares in Japan. In order to reach this goal they hired Professor Oscar Goeriz and he was very active and successful in his part-time job for Voith turbines, as the figured card shows.

In addition, he could also orientate towards specific products in his lectures to influence indirectly the future designers and thus lay the foundation for a perspective application. Er wurde Pfarrer für die St. Cholmondeley hatte ihn bei seiner Ausbildung als Priester an der St.

Andrews Kirche in Tokyo unterstützt. Als er auf den Inseln wirkte, konnte er nicht nur Hochachtung, sondern auch einen unschätzbaren Einfluss aufgrund seines ernsten, ehrlichen und liebenswürdigen Charakters gewinnen. Neben seinen kirchlichen Pflichten leitete er auch eine kleine englische Missionsschule. Er heiratete eine Japanerin und sie hatten zehn Kinder. He became a priest in charge of St. Cholmondeley had helped to train him as a priest at St. When he was on duty on the islands, he won not only respect but also an incalculable influence due to his simple earnestness and high character.

As well as his parish duties Gonzales also ran a small English mission school. He married a Japanese wife and they had ten children. The wife of the first Russian consul died on September 5, at the age of 43 years.

Goschkevitsch war an den Verhandlungen zum Russisch-Japanischen Vertrag von Shimoda beteiligt und amtierte von bis als erster Konsul des Russischen Reiches in Japan. Nach dem Besuch des Priesterseminars in Minsk setzte er bis seine theologische Ausbildung auf der Priesterakademie in St. Danach wurde er in die seit bestehende Russisch-orthodoxe Mission in Peking Beijing entsandt. Bei den folgenden Verhandlungen über einen Freundschaftsvertrag mit Japan diente Goschkevitsch als Dolmetscher und Übersetzer.

Es gab drei Ausführungen. Der amtliche Text war in Niederländisch und wurde für die russische Seite von Putjatin unterschrieben. Die Greta stach am Obwohl Kapitän Thaulow zur Tarnung die amerikanische Flagge gehisst hatte, wurde die Greta nördlich von Sachalin von dem britischen Dampfkanonenboot Barracouta angehalten, unter den Befehl des britischen Marineleutnants Gibson gestellt und zurück nach Nagasaki eskortiert.

Die russischen Passagiere wurden als Kriegsgefangene behandelt und auf unterschiedlichen britischen Schiffen nach London gebracht. Beide nutzten die bis zum Es war nach dem alten japanischen Silbenalphabet I-Ro-Ha angeordnet, japanischen Begriffe wurden in Kanji und Katakana wiedergegeben und die russische Übersetzung danebengestellt. Er traf am Das Konsulat in Hakodate war zunächst provisorisch im buddhistischen Jitsugyo-ji Tempel am Berg Hakodate untergebracht.

Mit dem Konsul und dem Personal wohnten dort insgesamt 14 Personen. Ein Neubau war dringend erforderlich. Goschkevitsch, unterstützt von Nazimov, beschäftigte sich mit der Suche nach einem geeigneten Platz in der Stadtmitte und sogar mit dem Entwurf des neuen Konsulats. Der Bau wurde im April fertiggestellt. Im Jahr zuvor war die ebenfalls auf Initiative von Goschkevitsch entstandene Russisch-orthodoxe Kirche in Hakodate eingeweiht worden. Sie wurde Auferstehungskathedrale genannt und diente Konsulatsangehörigen und Seeleuten der russischen Flotte.

Verbunden mit der Kirche gab es Klassen für die russische Sprache, ein Lazarett und auch ein Friedhof entstand.

Goschkevitsch gehört auch zu den zahlreichen Europäern, welche die Fotografie in Japan verbreiten halfen. Nach Scharmützeln mit der Bevölkerung gab es Verhandlungen im Mai, die aber ergebnislos blieben, weil Biriljov hartnäckig auf die Zustimmung von lokalen Würdenträgern verwies.

Goschkevitschs letzten Jahre in Hakodate wurden von Schicksalschlägen und Unglücken überschattet. Seine Ehefrau Elizaveta Stefanovna starb Sie wurde auf dem russisch-orthodoxen Friedhof bestattet, gelegen im Motomachi-Viertel unweit des russischen Konsulats.

Im folgenden Jahr wurde das Russische Konsulat durch ein Feuer, das vom benachbarten Britischen Konsulat übergegriffen hatte, fast völlig vernichtet. In diesem Jahr kehrte Goschkevitsch nach Russland zurück. Petersburg überlassen und befindet sich heute beim Institut für Orientalische Studien der Russischen Akademie der Wissenschaften. Seine naturwissenschaftliche Sammlung wird im Zoologischen Museum dieser Akademie aufbewahrt. Sitz des Konsulats wurde jetzt Yokohama.

From umtil he served as the first consul of the Russian Empire in Japan. In collaboration with a Japanese he furthermore compiled the first Russian-Japanese dictionary.

Goshkevich came from Belarus. After having attended the theological seminary in Minsk, he continued his education at the Priest Academy in St Petersburg, graduating in Afterwards he was sent to the Russian Orthodox Mission in Peking Beijing , which had been established in During the subsequent negotiations for a Treaty of Friendship with Japan, Goshkevich served as interpreter and translator.

On February 7, the treaty had been signed in Shimoda. There were three versions. The authoritative text was written in Dutch and signed for the Russian part by Putjatin.

A version written in Chinese bore the signature of Goshkevich, the third version was in Japanese. The treaty allowed Russian vessels to call at three ports: Nagasaki, Shimoda, and Hakodate, and allowed a consul to be dispatched as a representative of the Tsarist Empire in Japan. For this reason, the crews had to be brought to Siberia aboard ships specially chartered for this purpose. Foote on April 11, On May 8, Admiral Putjatin followed with 39 men on the schooner Heda , which had been hastily assembled in the Japanese village of Heda.

The last contingent consisted of men who were embarked on the brig Greta owned by the shipping company Pustau from Hamburg. The Greta departed on July 15, , but never arrived her port of destination. Because of the conflict over the Crimea there was meanwhile a state of war between Russia and Britain. Although Captain Thaulow had hoisted the American flag for camouflage, the Greta was stopped north of Sakhalin by the British steam gunboat Barracouta , was put under the command of the British Navy Lieutenant Gibson and escorted back to Nagasaki.

The Russian passengers were treated as prisoners of war and brought to London on different British ships. As prisoners of war were also treated the noncombatants Goshkevich, actually a clergyman, and the Japanese Tachibana. They used their internment lasting to March 30, by compiling the first Russian-Japanese dictionary. It was arranged according to the old Japanese syllable alphabet I-Ro-Ha , with the Japanese terms reproduced in both Kanji and Katakana and the Russian translation added.

Additionally he was accompanied by commander lejtenant Pavel Nazimov, the surgeon Dr. Albrecht and wife, the priest Vassilij Emeljanovich Machov and the consulate employees.

Goshkevich's first official acts included a trip to Edo Tokyo for the ratification of Treaty of Commerce between Russia and Japan which had been signed on August 7, The consulate in Hakodate was at first provisionally housed in the Buddhist Jitsugyo-ji temple near Mount Hakodate, where also the consul and his staff lived, altogether 14 people.

A new building was badly needed. Goshkevich, supported by Nazimov, was busy in searching a suitable place in the town centre, and even in designing the new consulate. The construction was completed in April The year before the Russian Orthodox Church in Hakodate had already been inaugurated, which was also founded on the initiative of Goshkevich.

It was called the Resurrection Cathedral and served consular members and sailors of the Russian fleet. Associated with the church there were also classes for the Russian language, a military hospital and also a cemetery was created.

Goshkevich is one of the many Europeans who helped to spread photography in Japan. As of Goshkevich was involved in a development that could almost have led to an armed conflict between Russia and Britain.

In both countries, there were voices pointing at the strategic importance of the isle of Tsushima in the triangle between China, Japan and the Russian Amur province. After skirmishes with the local population in May, there were negotiations, but they had no result because Biriljov persistently had referred to the approval of local dignitaries.

Goshkevich's last years in Hakodate were overshadowed by fatalities and misfortunes. His wife Elizaveta Stefanovna died in She was buried in the Russian Orthodox cemetery, situated in the Motomachi district in vicinity of the Russian consulate. The following year the Russian Consulate was almost completely destroyed by a fire that had spread from the neighbouring British Consulate.

Goshkevich returned to Russia this year. He worked for another year in the Asian department of the Ministry of Foreign Affairs in St Petersburg; then he retreated to his house in the Belarusian village of Mali. Goshkevich's 1,volumes library, focussing on Japanese language, literature and history, was given in by his son Iosif Iosifovich to the former Asian Museum in St Petersburg and is now kept by the Institute for Oriental Studies of the Russian Academy of Sciences.

His scientific collection is now kept by the Zoological Museum of this academy. Seat of the consulate now became Yokohama. The remote Hakodate had lost the importance it once had as one of the first ports open to foreign trade. Da er sich sehr früh für Geologie interessierte, erforschte er auch die Umgebung von Altona und Hamburg und seine erste wissenschaftliche Arbeit zu dieser Thematik wurde veröffentlicht.

Im folgenden Jahr wurde er Assistent am mineralogischen Institut der Universität Kiel und habilitierte er und lehrte Geologie und Paläontologie. Bereits in Kiel hatte er Bertha Peters kennengelernt und sie in Tokyo geheiratet.

Nach Beendigung seines Vertrages mit der japanischen Regierung unternahm er von Mai bis Dezember eine Reise durch Korea, wo zum ersten Mal geologische Untersuchungen durchgeführt wurden.

Danach kehrte er nach Deutschland zurück und war dort lange im Naturkunde-Museum in Hamburg tätig. Er war Mitglied der deutschen und dänischen geologischen Gesellschaft. Son of the physician, botanist, and bryologist Carl Moritz Gottsche After his graduation of the secondary school he studied at the universities of Wuerzburg and Munich.

Since he was interested in geology in very young years, he also investigated the surroundings of Altona and Hamburg and his first scientific work on this subject had been published in He was conferred a doctorate with the thesis on "Jurassic Fossilizations of the Argentine Cordillera" in In the following year he became an assistant at the mineralogical institute of the University of Kiel and in he qualified as a university lecturer and taught geology and paleontology.

During this period he investigated sedimentary boulders of Schleswig-Holstein, Denmark, and Southern Sweden. In the autumn of Gottsche travelled to Japan; his contract with the Japanese government, Ministry of Education, commenced on January 13, as professor of geology, mineralogy, and paleontology at the Tokyo University and ceased after prolongation on March 31, Another task consisted in setting up a mineralogical-geological institute at this university.

When he stayed in Kiel he got acquainted with Bertha Peters and he married her in in Tokyo. In they both climed the Fuji-san. When he had completed his contract with the Japanese government he travelled through Korea from May until December and a geological survey was accomplished in this country for the first time.

Afterwards he returned to Germany and he worked for many years in the Museum of Natural History of Hamburg. He was a member of the German and Danish Geological Society. On the occasion of a meeting of the geologists he accompanied the participants to Heligoland as a guide where he suffered a stroke resulting with his death after three weeks in a hospital in Hamburg.

Im folgenden Jahr kehrte er nach Nagasaki zurück und am Gower in den Ruhestand. In he was appointed 1st assistant of the HBM Consulate Tokyo, in he had to act additionally as accountant. In he was transferred to Yokohama as assistant and packet agent of HBM consulate.

In , Abel A. Gower had taken over the post as acting consul of Nagasaki during the absence of Consul F. On May 3, he was appointed Consul at Hakodate and he took office in In the following year he returned to Nagasaki and on July 9, he was appointed Consul to Kobe and Osaka.

He was the brother of the mining engineer Erasmus H. In Abel A. Nach seinem Abschluss arbeitete er in einem Kohlen-Bergwerk, aus ökonomischen Gründen schloss die Mine Im Juni kam er in Begleitung von W. Erasmus empfahl die "Wiedereröffnung" der Mine und wurde daraufhin zum Leitenden Ingenieur berufen. Unter seiner Leitung wurde die Verlegung von ca. Durch den Bürgerkrieg von wurde die Arbeit unterbrochen, aber von James Scott fortgesetzt.

Von bis wird er in Tokyo 2 Kiridoshi, Shiba gelistet. Er wurde an Modernisierungsplänen für die Takashima Kohlenmine in Nagasaki beteiligt. Er kehrte nach England zurück, eröffnete ein Bergbau-Büro in London, es zog ihn aber wieder zu seinem Geburtsort. Er zog nach Chioma, fand eine Arbeit in einer Zementfabrik und lebte in Chioma bis zu seinem Tod durch Herzinfarkt He left Italy in for his education in England.

After his graduation he worked at a coal mine, but the mine was closed for economic reasons in In June he came to Japan accompanying W. Keswick as new manager of this company in Yokohama and Gower also settled in Yokohama.

Alcock and dealt with the investigation of coal mines. Erasmus recommended the "reopening" of the mine and he was subsequently appointed superintending engineer. Under his direction a track of about 4km from the coal stock ground to the coast, coal mining with explosives and an economic administration of the colliery was commenced. This work was interrupted by the civil war in but continued in by James Scott. Afterwards he signed a contract with the Japanese Government, Ministry of Public Works, Mining Department and from to he served as mining engineer on Sado Island, chiefly involved in the improvement of transport, drainage, ore preparation and smelting.

He was discharged temporarily from this employ in and was hired by the Kaitakushi, i. In he stayed in Tomioka, Gunma-ken, he was not incorporated in the Silk Mill but as mining engineer. From until he is listed as resident of Tokyo 2 Kiridoshi, Shiba. He made up his mind to leave Japan in due to a job in Indochina, but returned in and settled in Nagasaki where he established his own and independent Mining Office. He participated in a modernization plan of the Takashima coal mine at Nagasaki.

He returned to the England in , opened a mine office in London, but he was attracted by his place of birth. He moved to Chioma, found a job in a cement factory there and lived at Chioma until he died by a heart attack in Gowland hatte ursprünglich vor, Medizin zu studieren, und arbeitete auch zwei oder drei Jahre bei einem Arzt in Sheffield.

Als Matallurg hatte er eine Schlüsselfunktion, die weit über diese Abteilung hinausreichte. Gowland führte in Japan westliche Methoden der Metalluntersuchung und moderne Techniken ein, wie z. Die japanischen Behörden waren von seinen Fähigkeiten beeindruckt.

Daher wurde sein Vertrag, ebenso wie der von Robert MacLagan , mehrfach verlängert, auch nachdem der "Münzmeister" Thomas William Kinder und die meisten anderen ausländischen Angestellten entlassen worden waren. In Folge der beginnenden kolonialen Expansion Japans führte ihn diese Tätigkeit zeitweilig auch auf die koreanische Halbinsel. Gowland erforschte und beschrieb auch die überlieferten Methoden der Metallgewinnung und -bearbeitung in Japan.

Gewöhnlich mit Gehrock und Seidenhut bekleidet, war er der erste Nicht-Japaner, der das "japanische Matterhorn" bestiegen haben soll, den immerhin 3. Vom Hida-Gebirge meinte Gowland, es "könnte vielleicht die japanischen Alpen genannt werden". Walter Weston machte diesen Namen dann in der 3. Auflage des erstmals von A. Das eigentliche Hauptinteresse Gowlands - neben seinem Beruf - wurde jedoch die Archäologie. Gowland widmete sich nun vor allem den zahllosen "alten Gräbern" kofun aus dem 3.

Hinweise auf vier dieser Gräber hatte er von dem Geologen Edmund Naumann erhalten. Sein Vertrag endete im Oktober und er kehrte nach England zurück und arbeitete wiederum bei seiner früheren Firma, den Broughton Copper Works, diesmal als Chefmetallurg. Er veröffentlichte nun zahlreiche Arbeiten über seine mineralogischen und archäologischen Forschungen in Japan.

Am letzten Tag des Jahres war während eines Sturmes "Stein 22" in Stonehenge umgestürzt und hatte auch den Deckstein mitgerissen. Dabei erarbeitete er einen der gründlichsten Ausgrabungsberichte, die jemals über Stonehenge angefertigt worden waren. Sein Hauptinteresse lag weiterhin bei den Metallen Kupfer, Silber, Gold, Blei und deren Verbindungen, aber vor allem seine Kenntnisse in der Kupfer-Metallurgie sollen einzigartig gewesen sein.

At first, in his profession as a metallurgist at the Imperial Mint in Osaka. Besides, he investigated the Japanese mountains and introduced the name "Japanese Alps" Nihon Arupusu still in use today.

Furthermore, Gowland has been called, though not quite accurately, "the father of the Japanese archaeology". Gowland originally intended to study medicine and had already been working for two or three years at a doctor's in Sheffield.

From on he worked as a chemist and metallurgist at the Broughton Copper Works in Salford near Manchester. As of October 8, he had a three year's contract at the government mint at Osaka. In the Copper Coining Department he became responsible for mixing the alloys for the copper cash. As a metallurgist, he had a key function extending far beyond this department. Gowland introduced to Japan Western methods of metal analysis and modern techniques, for example the use of reverberatory furnaces.

The Japanese officials were impressed by his abilities. His contract, therefore, was renewed for several times, just like that of Robert MacLagan , even after the "Mint Master" Thomas William Kinder and most of the other foreign employees had been dismissed in In , Gowland became chief metallurgist of the Mint; additionally he also acted as a metallurgical adviser for the Japanese Ministry of Army.

As a consequence of the beginning Japanese colonial expansion, this engagement temporarily lead him to the Korean peninsula as well. Gowland also researched and described the traditional methods of metal mining and metal-working in Japan. A result of this work was a comprehensive treatise on "Metal and Metal-Working in Old Japan", appearing in in the "Transactions of the Japan Society of London" and also reprinted as a separate publication.

Furthermore, Gowland presented in this book various objects and artefacts made from such alloys. In search of mineral resources in Japan, Gowland was also active as a mountaineer. Habitually dressed in his frock coat and wearing a silk hat, he was the first Non-Japanese to ascend the "Japanese Matterhorn", Mount Yari Yari-ga-take of at least 3, metres. Hawes , made this name popular. Gowland's main interest, however - except for his profession - became archaeology.

Gowland now dedicated himself above all to the innumerable "old graves" kofun of the third to seventh century. He carefully examined dolmens and burial mounds and took from of them measurements or made drawings.

Hints to four of these graves were obtained from the German geologist Edmund Naumann. In spite of his enormous work, Gowland's influence on the Japanese archaeology remained therefore altogether small. His contract expired in October and he returned to England in , working again for his former company Broughton Copper Works, this time as chief metallurgist.

He now published numerous works about his mineralogical and archaeological work in Japan. On the last day of , during a heavy gale, "Stone 22" at Stonehenge collapsed, bringing down a lintel as well. Though not possessing any formal archaeological qualification, Gowland was ordered to examine the damage and to propose suitable countermeasures.

During this work, Gowland elaborated one of the most detailed excavation reports ever made on Stonehenge. His report was published in under the title "Recent Excavations at Stonehenge" in the "Archaeologia" magazine. His main interest still lay in the metals copper, silver, gold, lead and their alloys.

Above all, his knowledge of copper metallurgy is said to have been unique. In , Gowland became professor emeritus. In he published a text book on "The Metallurgy of the Non-Ferrous Metals", which soon became a reference work and was reprinted three times till Er wurde als Hauptingenieur auf der Kaijun-maru angestellt.

Sein Vertrag wurde verlängert und er arbeitete in gleicher Funktion auf der Urado-maru , Tamaura-maru und Takachiho-maru. William Graham starb am William Graham hatte Agnes geb. William und Agnes Graham hatten 5??? Graham - William Graham jr. Agnes Grant wurde am Sie starb am He was employed as chief engineer on the Kaijun-maru. His contract was extended and he worked in the same position on the Urado-maru , Tamaura-maru and Takachiho-maru.

William and Agnes Graham had 5??? Agnes Grant was born on April 11, 18?? August Gramatzky wurde in Berlin im Jahre geboren. Er besuchte das Friedrichs-Gymnasium in Berlin, welches in Mathematik und Naturwissenschaften als Ersatz für klassische Sprachen spezialisiert war, wechselte dann aber und absolvierte das Gymnasium in Bütow, Mecklenburg.

Er begann mit Medizin und setzte mit modernen Sprachen fort. Gramatzky war ein langjähriges Mitglied und wurde mehrmals zum Vorsitzenden gewählt. Danach hoffte er, bald nach Japan gehen zu können, das war aber nicht sofort möglich. Im Juni wurde er als Deutschlehrer an die 7. Höhere Schule von Kagoshima versetzt. James Murdoch war auch an dieser Schule eingesetzt, die als eine das College vorbereitende Schule vorgesehen war, und im September eröffnet wurde.

Sein Nachfolger wurde Oscar Kressler. Aber er kehrte bald nach Japan zurück und unterrichtetete unter anderem auch an der Osaka Medical High School, bevor er an der Yamaguchi Handelshochschele am WK weilte er nicht in Japan, kehrte aber nach dem Krieg zurück. Er wurde wieder von der Yamaguchi Handelsschule ab April beschäftigt.

Seine Spuren verlieren sich in den er Jahren in Japan. August Gramatzky was born in Berlin in He attended the Friedrichs Gymnasium in Berlin, which was specialized in mathematics and natural science in substitution for classical languages, but joined and graduated from the Gymnasium at Buetow, Mecklenburg. He began with medicine and continued with modern languages. Gramatzky was a long-standing member and several times its chairman.

In he attained a doctorate at the University of Halle. Afterwards he hoped to go to Japan but it did not come true immediately. Thus, in the meantime, he taught English and French in various schools and worked as a stenographer in the Prussian parliament. Finally, in he reached his goal. James Murdoch was also engaged at this school which was proposed to be a college preparatory school and opened in September In he was succeeded by Oscar Kressler.

During WW I he didn't stay in Japan but returned after the war. He was again employed at the Yamaguchi Commercial School as per April His traces are lost in the 's in Japan. Postkarte von Kagoshima Postcard posted Kagoshima Er unterzeichnete einen Vertrag mit der japanischen Regierung, Ministerium für Erziehung, um als Professor der Forstwirtschaft an der Hochschule für Land- und Forstwirtschaft in Tokyo Komaba zu lehren.

Er kam zusammen mit seiner Frau nach Japan; sein Vertrag über 3 Jahre begann am Er trat allerdings die Rückreise bereits am Er unterhielt ein gastfreundliches und musikalisches Heim, wo auch Hauskonzerte stattfanden - er gehörte zum Kundenstamm von J. Etwa arbeitete er wieder in München. Grasmann im Oberforstamt von Kumamoto Grasmann at the Main Forestry Bureau in Kumamoto Karte aus Kobe vom Postcard from Kobe posted He signed a contract with the Japanese government, Ministry of Education, to teach as professor of forestry at the College of Agriculture and Forestry in Tokyo Komaba.

At the same time he was also employed as an advisor on forestry matters in various prefectures. He arrived in Japan together with his wife; his 3-year-contract started on November 11, and ended on November 10, The contract was extended several times and expired finally on July 31, However, he left Japan for Germany already on July 21, before his contract expired.

He maintained a hospitable and musical home where even house concerts took place - he belonged to the clientele of J. About in he worked again In Munich. Grasmann at Tokyo Komaba. Two postcards from Japan posted in and addressed to their new living place at Muenchsmuenster near Ingolstadt. Er traf ein, der Aufenthalt in Japan ging über fünf Jahre bis Er lehrte Chemie und führte chemische Experimente unter Verwendung chemischer Reagenzien und Geräte durch, die er aus den Niederlanden mitgebracht hatte.

Die Seimi-kyoku wurde die Gedenk-Schule, in der zuerst in Japan moderne Chemie verbunden mit Experimenten gelehrt wurde. Gratama war in Osaka etwa zur gleichen Zeit wie A.

Bauduin , der an der Osaka Medical School tätig war. Aufgrund eines Verfahrensfehlers bei einer Trauerfeier wurde er in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Die Statue befindet sich beim Denkmal für die "Seimi-kyoku" in Osaka, die sich früher m nördlich vom Denkmal befand. In he was invited by the Japanese government to set up a medical service and he arrived in , staying in Japan for five years until