Aktien: Jagdszenen in deutschen Börsensälen



Dass die- se von der Mehrheitsgesellschafterin beeinflusst wird, liegt in der Natur der Sache. Der Unterschied zwischen beiden liegt nur dariu, dass sich die Depositenkasse an demselben Orte wie das Hauptgeschäft befindet. Zu kurzfristigen Umschichtungen kann es bei Privatanlegern zudem durch stop-loss-Mechanismen kommen, die gerade bei volatilen Kursen in kurzer Folge zu Desinvestitionen und Reinvestitionen führen. Avast AntiVirus This free cross-platform anti-virus software includes file scanning, email scanning, anti-phishing browser plug-ins with a "web reputation" system and more. Die neue Ausführung des Modells lehnt sich in grossen Teilen an das ursprüngliche Design an, gewinnt aber durch die neue Komplikation zusätzlich an Ästhetik und technologischem Wert.

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Anla- genordner betrugen die Aufwendungen in den Vorjahren nur 5,7 bzw. Nach den Angaben der Antragsgegnerin beträgt ihr durchschnittlicher jährlicher Aufwand für Forschung und Entwicklung etwa 5,0 Mio.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung haben nicht notwendig eine Ausweitung der Um- satzerlöse zur Folge. Abgesehen davon, dass Forschungs- und Entwicklungsauf- wand nicht zwingend zur Entstehung marktgängiger und erfolgreicher neuer Pro- dukte führen muss, bedarf es angesichts des durch zwei Hauptwettbewerber ge- prägten Marktumfeldes nennenswerter Forschungs- und Entwicklungsaufwendun- gen schon, um die Marktstellung der K zu halten. Angesichts der oben festgestellten Plausibilität der Margenreduzierung bei langfristig stagnierenden Umsatzerlösen erscheint dieses Ergebnis folgerichtig.

Für die Schätzung des künftigen nominellen Wachstums kann die erwartete Inflationsrate aber nur ein erster Anhaltspunkt sein. Die Preissteige- rungen, denen sich däs Unternehmen auf der Beschaffungsseite gegenübersieht, können mehr oder weniger stark von der Inflationsrate abweichen; zudem kann nicht ohne weiteres unterstellt werden, dass alle Preissteigerungen vollständig durch Preiserhöhungen an die Kunden weitergereicht werden können vgl.

IDW S1 Stand Jedenfalls kann angesichts des Marktumfelds der K. Der Abfindungsanspruch der aussenstehenden Aktionäre ist lediglich die Folge der von der Antragsgegnerin aufgrund ihres Mehr- heitsbesitzes eingeleiteten Massnahmen, nämlich des Abschlusses des BGV bzw. Diese Massnahmen lassen sich allerdings auch bei verhal- tenen oder schlechten Ertragsaussichten rechtfertigen, da sie dazu dienen, den Aufwand der Gesellschaft zu reduzieren. Durch das Delisting entfällt der kosten- und verwaltungstechnische Aufwand zur Aufrechterfialtung der Börsennotierung z.

Durch den Ab- schluss des BGV werden die Voraussetzungen der steuerrechtlichen Organschaft erfüllt, die eine den Steueraufwand des Gesamtkonzerns der Antragsgegnerin ten- denziell reduzierende Verrechnung von Gewinnen und Verlusten der Konzernge- sellschaften ermöglicht vgl.

Entwicklungen, die erst später eintreten, dürfen nur berücksich- tigt werde, soweit sie zum Bewertungsstichtag im Kern bereits angelegt waren. Dies trifft auf die Unternehmensteuerreform nicht zu. Diese Eckpunkte waren aber nicht derart. Selbst zu diesem Zeitpunkt waren für die Bemessung der Steuerlast der Unternehmen grundlegende Fragen innerhalb der Koalitionsparteien noch umstritten, wie der Plenarantrag des Landes Baden- Württemberg beim ersten Durchgang im Bundesrat am Die Einzelheiten der Gegenfinanzierung der Absenkung des Körper- schaftsteuersatzes, namentlich die Zinsschranke und die Beschränkung der Ver- lustverrächnungsmöglichkeiten, wurden während der Behandlung des Gesetzent- wurfs im Finanzausschuss des Bundestages noch in erheblichem Umfang geän- dert vgl.

Zum Bewertungsstichtag war daher nicht absehbar, ob und in welcher Form eine Reduzierung der Steuersätze durch Änderungen bei' der Bemessungsgrund- lage kompensiert würden. Zwar würde eine Beibehaltung der bis- herigen Ausschüttungsquote die Nettoeinnahmen der Anteilseigner in der Phase der ewigen Rente, die für den Ertragswert eine wesentliche Rolle spielt, erhöhen, weil die Abzüge für die persönlichen Ertragsteuern der Anteilseigner sinken wür- den.

Eine Änderung der Ausschüttungsplanung in diesem Sinne mag indessen für die Antragsteller wünschenswert sein, ist aber aus rechtlicher Sicht nicht geboten, weil die dem Unternehmenswertgutachten zugrunde gelegten Ausschüttungs- annahmen jedenfalls vertretbar sind. BW S1 Stand In der Phase der ewigen Rente ist dagegen grundsätzlich typisierend anzunehmen, dass das Ausschüttungsverhalten des zu bewertenden Unterneh- mens demjenigen einer Alternativanlage entspricht, sofern nicht Besonderheiten der Branche, der Kapitalstruktur oder der rechtlichen Rahmenbedingungen zu be- achten sind vgl.

Auf diese Weise wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die Ünternehmensplanung regelmässig nur die Detailplanungsphase abdeckt und nicht mehrere Jahrzehnte in die Zukunft reicht, so dass eine bisherige Ausschüttungspolitik grundsätzlich nicht auf Dauer perpetu- iert werden kann. Angesichts der guten Eigenkapitalausstattung der K sind Besonderheiten, die eine nachhaltig geringere Ausschüttung gebieten würden, nicht ersichtlich. Vielmehr ist umgekehrt zu fragen, ob eine Planung unvertretbar ist, die sich an diesen Empfehlungen orientiert.

Diese Frage ist zu verneinen, da es sich bei den Empfehlungen des IDW - trotz aller da-, gegen im Allgemeinen oder in Einzelfragen vorgebrachten Kritik - um Standards handelt, die vom Berufsstand der Wirtschaftsprüfer anerkannt sind und bei Unter- nehmensbewertungen in der Praxis ganz überwiegend beachtet werden vgl. Stilz in Festschrift Mailänder, , , Im Übrigen erscheint die Orientierung der Ausschüttungsquote in der Phase der ewigen Rente an derjenigen einer Alterna- tivanlage folgerichtig, da die Unternehmensbewertung nach dem Ertragswertver- fahren insgesamt auf einem Vergleich des für den Anteilseigner aus dem Unter- nehmen zu erwartenden Nutzens mit dem Nutzen einer Alternativanlage beruht vgl.

Wollte man zugunsten der Anteils- eigner einen möglichst hohen Unternehmenswert erzielen, müsste man unterstel- len, dass die Gewinne dauerhaft vollständig thesauriert werden.

Im Übrigen würde sich regelmässig die Frage stellen, was mit den the- saurierten Gewinnen geschehen sollte. Bestehen für das Unternehmen - wie hier - keine wesentlichen Wachstumschancen und kein damit verbundener Investitions- bedarf, müsste zur Planung der künftigen Ergebnisse eine Investition der thesau- rierten Gewinne in Beteiligungen oder Finanzanlagen unterstellt werden, was neue Bewertungsunsicherheiten mit sich brächte.

Zwar ist bei der Ermittlung der Nettoeinnahmen der Anteilseigner in diesen Jahren kein Wertbeitrag aus Thesaurierung angesetzt vgl. Dabei handelt es sich um unternehmerische Entscheidungen, die vom Vorstand der K be- reits am AG28 , also noch vor der Verabschie- dung der aktualisierten Unternehmensplanung am Bei der Ermittlung des Ertragswerts sind die am Stich- tag vorgefundenen Verhältnisse grundsätzlich zu beachten vgl. BGHZ , 35 [ju- ris Rn. Diese dürfen, wenn sie auf zutreffen- den Informationen und daran orientierten realistischen Annahmen aufbauen und nicht widersprüchlich sind, ohnehin nicht durch andere Annahmen des Gerichts er- setzt werden vgl.

Sie führen zu- dem nicht zu einer Reduzierung des Unternehmenswerts zu Lasten der Antragstel- ler. Schliesslich kann der Unternehmensplanung nicht entgegen gehalten werden, dass stets eine Wiederanlage thesaurierter Beträge zum Kapitalisierungszinssatz zu un- terstellen sei.

Die Kapitalisierungszinssätze für die einzelnen Perioden sind entsprechend dem von der gerichtlich bestellten Vertragsprüferin ' gebilligten Unternehmenswert- gutachten der festzusetzen; das Landgericht ist hiervon zwar nur geringfügig, aber zu Unrecht abgewichen.

Die den Anteilseignern zukünftig zufliessenden Erträge sind mit dem Kapitalisie- rungszinssatz zu diskontieren, um ihren Barwert zu erhalten. Der Kapitalisierungs- zinssatz setzt sich dabei aus einem risikolosen Basiszinssatz dazu unten aa so- wie einem Risikozuschlag zusammen dazu unten bb ; da der Unternehmensbe- wertung eine Nominalrechnung zugrunde liegt, ist in der Phase der ewigen Rente ein Wachstumsabschlag zu berücksichtigen dazu unten cc.

Grossfeld, Recht der Unternehmensbewertung, 5. Er wird aus dem durchschnittlichen Zinssatz für öffentliche Anleihen abgeleitet vgl. Dabei verkennen sie, dass für den Basiszirissatz nicht. Die hier ge- troffene Zinsprognose ist nicht zu beanstanden. Der weitere Vortrag seit dem Vorlagebeschluss vom Der Risikozuschlag beruht auf dem Gedanken der Risikoaversion der Marktteilnehmer, wonach das Unter- nehmerrisiko durch entsprechend höhere Renditechancen abgegolten wird vgl.

Die Unternehmensplanung geht nicht vom bilan-. Damit besteht auch für die Detailplanungsphase ein Risiko, dass geplante Werte "tatsächlich nicht erreicht werden, welches über den Risikozu- schlag in den Kapitalisierungszinssatz Eingang finden kann. Zum einen wäre bei einer solchen Betrachtung nicht auf das Marktportfolio, sondern auf die Aktien eines Unternehmens mit vergleichbaren unternehmensspe- zifischen Risiken abzustellen.

Bei- spielsweise kann dem erhöhten Risiko der Investition in ein Unternehmen durch einen Risikoabschlag auf die geplanten künftigen Zuflüsse an die Anteilseigner Rechnung getragen werden.

Der Ansatz eines Risikozuschlags im Rahmen des Kapitalisierungszinssatzes ist aber angesichts der Planung anhand mittlerer Erwar- tungen in diesem Fall folgerichtig. Dabei wird die allgemeine Überrendite von Aktien gegenüber Renten Marktrisikoprämie, dazu unten 2 mit einem die unternehmensspezifischen Risiken repräsentieren- den Faktor Betäfaktor, dazu unten 3 multipliziert. Dies schliesst seine Anwendung im Rahmen der Überprüfung der Angemessenheit der angebotenen Abfindung aber nicht aus vgl.

Dieses Mo- dell reduziert die Unsicherheiten bei der Bestimmung der erforderlichen Parameter aber nicht, sondern erhöht sie noch, da das unternehmensspezifische Risiko dort nicht nur anhand eines die Volatilität der Aktie im Verhältnis zum Marktportfolio ab- bildenden Betafaktors, sondern anhand einer Vielzahl von Einzelfaktoren berück- sichtigt wird, deren Bemessung jeweils besondere Spdzialkenntnisse erfordert vgl.

Peemöller, BB , 90, 92 und die jeweils im Einzelfall zu modellieren sind vgl. Zimmermann, Schätzung und Prognose von Betawerten, S. Gegenüber einer pauschalen Risikobe- trachtung verdient das CAPM aber schon deshalb den Vorzug, weil es durch die Aufgliederung der Risikobetrachtung in das allgemeine Risiko von Anlagen in Ak- tien einerseits und das spezifische Risiko des zu bewertenden Unternehmens an- dererseits methodisch transparenter ist vgl. Dahinstehen kann, ob es sich dabei um einen deutschen Sonderweg handelt und ob Nachsteuerwerte am Kapitalmarkt beobachtet werden können.

Die Nachsteuerbetrachtung ist jedenfalls methodisch, überzeugender, weil sich der Unternehmenswert als Barwert der künf- tigen Überschüsse darstellt, die dem Unternehmenseigner in der Zukunft netto - also nach Abzug seiner persönlichen Ertragsteuern - aus der Beteiligung zufliessen vgl. Gegenüber der reinen Vorsteuerbetrachtung führte die Nachsteuerbetrachtung anhand der Grundform des CAPM zunächst zu einer wesentlichen Erhöhung des Unternehmenswerts zugunsten der Minderheitsaktionäre vgl.

In diesem Zusammenhang ist zu beden- ken, dass die persönlichen Ertragsteuern der Anteilseigner einerseits auf der Ebe- ne der künftigen Zuflüsse und andererseits beim Kapitalisierungszinssatz berück.: Wird der Besteuerung der Anteilseigner - wie bei Bewertungsstich- tagen nach dem Dieser Effekt wird nicht entscheidend von der Höhe des bei der Nachsteuerrech- nung verwendeten typisierten Steuersatzes beeinflusst.

Die Einwendungen der An-. Sie dringen aber auch in der Sache nicht durch. Im Übrigen dürfte die Unter- stellung eines Steuersatzes von Null noch mehr von der Realität abweichen. Fortschritt oder nicht pragmatische Komplexitätssteigerung? Bei der nach 1. Der Senat verkennt nicht; dass einer solchen Empfehlung kein Rechts- normcharakter zukommt. Die Empfehlung stellt aber eine anerkannte Expertenauf- fassung dar vgl. Diese Überarbeitung beruht im Wesentlichen auf der Änderung der steuerrechtlichen -Rahmenbedingungen im Zuge der Unternehmens- steuerreform, deren Inhalt zu dem hier massgeblichen Bewertungsstichtag noch nicht absehbar waren dazu oben b bb , weshalb sie.

VII vorgelegt wurden. Soweit die Einwendungen - auch im Rahmen des unter BI. In diesem Zusammenhang ist jedenfalls festzustellen, dass das CAPM nicht des- halb methodisch fehlerhaft sein kann, weil die Ermittlung der entscheidenden Pa- rameter Marktrisikoprämie und Betafaktor typischer Weise mit erheblichen Schwie- rigkeiten verbunden ist BI.

Diese Schwierigkeiten beste- hen bei anderen anerkannten Methoden zur Ermittlung des Risikozuschlags in gleicher Weise dazu oben 1. Deshalb hatte der Senat bereits in seinem Be- schluss vom Da- bei handelt es sich um keine neuen, erstmals im Rahmen des hier vorgelegten Pri- vatgutachten aufgebrachten Einwände, sondern um eine bereits seit einiger Zeit bekannte Überlegungen vgl.

Dabei darf aber nicht ausser Acht bleiben, dass alle ökonomischen Theorien auf einer Vielzahl von Annahmen basieren, die jeweils eine starke Vereinfachung der Realität enthalten vgl. KruschwitzlLöffler, Unternehmensbewertung in der Pra- xis, S. Die Antragsteller können aber nicht für sich in Ahspruch nehmen, dass im Rahmen der gerichtlichen Überprüfung der Angemessenheit der angebotenen Abfindung im Spruchverfahren jeweils diejenige Methode anzuwenden wäre, die zu ihren Gunsten die höchsten Werte ergibt dazu oben 1.

Die in diesem Verfahren - auch nach dem Vorlagebeschluss vom Stehle und andere empiri- sche Untersuchungen zur Marktrisikoprämie veranlasst. Wie der Senat bereits in seinem Vorlagebeschluss vom Die Schätzung der im Tax-CAPM anzusetzenden Nachsteuermarktrisikoprämie durch den Senat beruht vor diesem Hintergrund - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer - nicht auf der Übernahme der Ergebnisse einer bestimmten empirischen Untersuchung, namentlich derjenigen von Prof.

Stehle aus dem Jahr dazu Stehle, Wpg ,. OLG Stuttgart, Beschluss vom IDW Fachnachrichten , 70, Sie wird in der Bewertungspraxis und in der Rechtsprechung beachtet vgl. OLG Frankfurt, Be- schluss vom Dies belegt schon der Umstand, dass Prof. Stehle für die Bemessung der Marktrisikoprämie zu viel grösseren Bandbreiten ge- langt vgl. Grundlage der Empfehlung des IDW ist vielmehr eine eigenständi-. Bereits im Vorlagebeschluss vom Dort sind in Tabellenform sieben Studin zur Ermittlung der nomi- nalen Überrendite von Aktien gegenüber Renten unter Angabe der Untersu- chungszeiträume, der Datenquellen z.

Eine Übersicht bei Ballwieser verweist neben den Untersuchungen Prof. Stehles Untersuchungszeiträume bis , bzw. Aus den seitens der Beschwerdeführer angeführten weiteren Studien ergibt sich nichts Anderes.

A Smaller Puzzle entgegen der Auffassung einzelner Beschwerdeführer für. A Smaller Puzzle, S. A Smaller Puzzle, 5. Die Untersuchungen, an denen die An- tragsteller Ziffer 49 und 53 mitgewirkt haben, behaupten zwar Überrenditen un- terhalb der vom 1DW empfohlenen Bandbreite; diese Studien sind aber bei der zur Bestätigung der 1DW-Empfehlung durchgeführten Gesamtbetrachtung des Senats grundsätzlich bereits berücksichtigt; jedenfalls geben sie angesichts der beschrie- benen Bandbreite -der Auffassungen zur Marktrisikoprämie keinen Anlass, die Schätzung des Senats nach unten zu korrigieren.

Dies gilt zunächst für die in erster Linie als Auseinandersetzung mit den Studien Prof. Ähnliches gilt für die nach dem Senatsbeschluss vom Überrendite von Aktien ge- genüber Renten gelangen.

Angesichts der Vielzahl anderer Untersuchungsergeb- nisse kann aber nicht festgestellt werden, dass die Existenz einer Überrendite von Aktien hierdurch empirisch widerlegt sei OLG Stuttgart, Beschluss vom In diesem Zusammen- hang ist insbesondere zu bedenken, dass im Rahmen der Untersuchung nur Anla- gezeiträume zwischen und berücksichtigt wurden; abgesehen von der Ausblendung früherer Zeiträume mit hohen Aktienrenditen zeichnet sich der Untersuchungszeitraum demnach durch einen Abbruch unmittelbar nach dem vor- läufigen Ende einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise aus.

Stehles und andere Studien er- hobenen Einwendungen dringen - vorbehaltlich der gesondert zu erörternden Fra- ge der Zulässigkeit der arithmetischen Mittelung dazu unten 2. Stehles, sondern im Ergebnis auf einer Orientierung im Mit- telfeld verschiedener empirischer Untersuchungen beruht, sind diejenigen Einwen- dungen grundsätzlich unerheblich, welche allein die ordnungsgemässe Erstellung bzw.

Fortgeltung der Studie Prof. Stehles aus dem Jahr in Frage stellen. Dies gilt zunächst für die Begleitumstände von Prof. Stehles bisherigen Arbeiten, namentlich die Umstände der Auftragserteilung und die Auftragsbestimmungen sowie die Behauptungen zu Äusserungen Prof. Stehles im Juni auf einer Fachtagung.

Selbst wenn diese Äusserungen zuträfen, beschränkten sie sich im Übrigen aus der Sicht eines objektiven Empfängers auf eine Mutmassung über das Ergebnis künftiger Folgeuntersuchungen und liessen keinen Schluss auf die nicht ordnungsgemässe Durchführung bisheriger Arbeiten zu.

Erst recht kommt es hier nicht darauf an, ob Prof. Stehle seine Auffassung zur Höhe der historischen Marktrisikoprämie zwischenzeitlich geändert hat. Hiergegen spricht im Übrigen neben der behaupteten Äusserung im Juni eine nähere Be- fassung mit dem zum Beleg für eine angebliche Meinungsänderung vorgelegten Navigatorgutachten V6 BI. Durch das Navigatorgutachten sollte nicht die allgemeine Überrendite von Aktien gegenüber Renten ermittelt werden.

Viel- mehr beschränkte sich die Aufgabenstellung auf den besonderen Fall der langfris- tigen Investition eines Kapitalbetrages über einen Anlagehorizont von etwa 30 Jahren ohne grössere Umschichtungen. Diese Aufgabenstellung ist von der hier zu beurteilenden Frage zu unterscheiden vgl.

Der Senat ist mangels Übernahme der Untersuchungen Prof. Stehles als Schät- zungsgrundlage auch nicht gehalten, zu prüfen, ob Prof. Stehle die von ihm erho- benen Rohdaten im Rahmen seiner Untersuchungen "korrekt" erhoben hat, unter welchen Annahmen diese zu den später veröffentlichten Untersuchungsergebnis- sen führten oder ob diese Annahmen "konsistent" umgesetzt wurden.

Tschöpel, Wpg , , ; Stilz in Festschrift Goette, , , Bei der Festlegung dieser Annahmen zwingen - wie allgemein bei der Erstellung von Bewertungsmodellen dazu oben 1 1. Eine solche Ver- einfachung enthält bereits das Abstellen auf einen bestimmten Aktienindex anstelle aller am Kapitalmarkt gehandelten risikobehafteten Titel vgl. Allein eine Divergenz zwischen dem theoretischen Anspruch und der - den praktischen Notwendigkeiten geschuldeten - vereinfachenden Annahme vermag aber noch nicht deren Unrichtigkeit zu begrün- den; vielmehr kommen für die Parameter der empirischen Ermittlung der Marktrisi- koprämie jeweils eine Vielzahl "richtiger" Annahmen in Betracht.

Dies gilt vor allen Dingen für den jeweiligen Untersuchungszeitraum. Gerade die Wahl des Untersuchungszeitraums kann regelmässig nicht anhand der Kategorien "richtig" oder "falsch" beurteilt werden.

Darauf hat der Senat beispielhaft in Ausei- nandersetzung mit der - vom Landgericht zu Unrecht zum Anlass für eine Korrektur gegenüber dem Unternehmenswertgutachten genommeneh - Kritik am Untersu- chungszeitraum der Studien Prof.

Stehles bereits in seinem Vorlagebeschluss vom OLG Stuttgart, , [juris Rn. Dahinste- hen kann, ob die Kritik am Untersuchungszeitraum der Studie Prof. Stehles aus dem Jahr entgegen der Auffassung einzelner Beschwerdeführer schon durch die Ergebnisse seiner Studie aus dem Jahr wider- legt ist. Jedenfalls trägt die Wahl des Untersuchungszeitraums der Studie Prof. Auch unter Berücksichtigung des umfangreichen Vortrags zu dieser Frage, namentlich durch den Antragsteller Ziffer 53 Bl.

Weder erschliesst sich, warum der durch den Mauerbau eingeschränkte innerdeutsche Handel bis notwendig von zentraler Bedeutung für die Aktien- renditen in Deutschland gewesen sein soll, noch erscheint es zwingend, das Ende der kriegsbedingten Sondersituation in einem bestimmten Jahr zu verorten. XI , dass innerhalb eines bestimmten Gesamtzeitraums beliebige Teilzeiträume mit beliebigen Ergebnissen gebildet werden können. Entsprechen- des gilt für das vom Antragsteller Ziffer 24 vorgelegte Privatgutachten, das fest- stellt, es existierten "keine eindeutigen Vorgaben" zum Untersuchungszeitraum BI.

Der zum Nachweis "falsch" gewähl- ter Untersuchungszeiträume in den empirischen Studien Prof. Stehles und anderen Untersuchungen zur Marktrisikoprämie angebotene Sachverständigenbeweis ist daher nicht zu erheben. Ähnliches gilt für die Berücksichtigung steuerrechtlicher Änderungen. Je länger der gewählte Untersuchungszeitraum in die Vergangenheit zurück reicht, desto grösser ist naturgemäss die Wahrscheinlichkeit, dass im Untersuchungszeitraum andere steuerrechtliche Rahmenbedingungen galten, die sich auf die Höhe der damals er- zielten Renditen ausgewirkt haben können.

Der Umfang, in dem diese Umstände zur Ermittlung einer als Grundlage für die Schätzung der künftigen Marktrisikoprä- mie geeigneten empirischen Untersuchung bereinigt werden, hängt zum einen von dem Grad der Vereinfachung ab, der im Rahmen einer Untersuchung gewählt wird, und zum anderen von der steuerrechtlichen Situation, die im Rahmen der notwen- digen Typisierung als Regelfall unterstellt wird.

Eine Beurteilung dieser Annahmen in den Kategorien von "richtig" oder "falsch" ist - ähnlich wie bei der Wahl des. Vor diesem Hintergrund ist der angebotene Sachverständigenbeweis zur "fehlerhaften Spezifizierung" der "tat- sächliche[n] steuerrechtliche[nj Situation des repräsentativen Anlegers" in den vom Senat herangezogenen Studien nicht zu erheben.

Vorfrage für die Beurteilung einer solchen "Fehlerhaftigkeit" wäre jedenfalls, welche steuerrechtlichen Annahmen in Bezug auf den "repräsentativen Anleger" zu treffen sind. Hier lässt sich indessen wiederum nicht feststellen, dass die von Prof. Erst recht kann angesichts der notwendigen Vereinfa- chung nicht festgestellt werden, dass empirischen Untersuchungen "falsch" seien, die einzelne steuerrechtliche Besonderheiten bei Aktien und Renten in der Ver- gangenheit nicht besonders berücksichtigen, etwa Zerö-Bond-Anleihen, historische steuerrechtliche Privilegien der öffentlichen Hand oder schwer messbare tatsächli- che Umstände wie das Auftreten von Steuerhinterziehung.

Nicht zu erheben ist vor diesem Hintergrund auch der sowohl in Bezug auf die Un- tersuchungen Prof. Stehles, aber auch andere Studien angebotene Sachverstän- digenbeweis zu der Frage, ob der Vergleich der Performance deutscher Aktien mit kurz- bzw. Wollte man die Überrendite von Aktien nur durch einen Vergleich mit langfristigen Ren- tenanlagen ermitteln, ist daher nicht ersichtlich, dass sich im Rahmen einer Ge- samtbetrachtung grundlegend andere Bandbreiten ergäben.

Schliesslich dringt die allgemeine Einwendung nicht durch, die Marktrisikoprämie sei nur relativ. Zwar trifft es im Ausgangspunkt zu, dass die Marktrisikoprämie als Überrendite von Aktien gegenüber Renten den Risikozuschlag zum Ausdruck bringen soll, der für eine Investition in Aktien im Verhältnis zu einer Investition in quasi risikolose Wertpapiere gefordert wird.

Dies zwingt aber nicht dazu, die Marktrisikoprämie stets nur in Relation zum jeweils angesetzten Basiszinssatz zu betrachten.

Zum einen wäre damit im Einzelfall nicht notwendig eine Änderung im Ergebnis verbun- den wäre. Zum anderen stellt die vom jeweiligen Basiszinssatz unabhängige Schätzung der Marktrisikoprämie als Nominalwert eine zulässige Vereinfachung dar; sie ist jedenfalls im Rahmen der Anwendung des CAPM allgemein anerkannt Sowohl die Empfehlung des IDW als auch die vorgenannten Studien drücken die Marktrisikoprämie jeweils unabhängig von dem konkret verwendeten Basiszinssatz als Nominalwert aus; dies entspricht dem Vorgehen der Rechtsprechung vgl.

OLG Düsseldorf, Beschluss vom Die Eignung dieser Gegen- überstellungen als Grundlage für die Schätzung der künftig zur erzielenden Über- rendite von Aktien gegenüber Renten erscheint schon deshalb fraglich, weil die Gegenüberstellungen entweder nur den Zeitraum unmittelbar vor bis unmittelbar nach einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise enthalten BI.

Es ver- wundert vor diesem Hintergrund jedenfalls nicht, dass beide Gegenüberstellungen zu einer Überrendite von Renten gegenüber Aktien, also gleichsam zu einer nega- tiven Marktrisikoprämie gelangen vgl.

Dies belegt aber letztlich nur die Auffassung des Senats, dass es keine "richtige" Verfahrensweise zur Ermittlung der Marktrisikoprämie gibt und der Auswahl des Untersuchungszeitraums ein erheblicher Einfluss auf das Ergebnis zukommt dazu oben 2.

XI , es existiere keine Überrendite von Aktien gegenüber Renten. Dabei ist aber zum einen zu berücksichtigen, dass der DAX erst seit als Performance-Index berechnet wird.

Zum anderen ist zu bedenken, dass der DAX über weite Zeiträume bis zur Einführung des steu- errechtlichen Halbeinkünfteverfahrens am Während dieser Um- stand beispielsweise in der empirischen Studie von Prof. Abgesehen davon, dass eine solche Entwicklung des erst seit weniger als 25 Jahren existierenden Index vgl.

Würde man den DAX Stand Stehles aus dem Jahr keinesfalls als "Ausreisser" nach oben erscheinen lassen. IX befindet sich durchaus in derselben Grö- ssenordnung, wie die von Prof. Entspre- chende Untersuchungen hat der Senat in seine Gesamtbetrachtung zur Bestäti- gung der vom IDW empfohlenen Bandbreite bereits einbezogen dazu oben 2. XII dahinste- hen. Schliesslich kann die Frage aufgeworfen werden, ob die von Seiten der Beschwer- deführer angestellten Plausibilitätsüberlegungen zur Marktrisikoprämie ihrerseits plausibel sind.

Geht man davon aus, dasS eine Investition in Aktien riskanter ist als eine Investition in Renten, ist bei Unterstellung einer Risikoaversion der Anleger zu erwarten, dass für die Anlage in Aktien eine Risikoprämie eingefordert und ent- sprechend auch bezahlt wird. Daraus lässt sich zumindest schliessen, dass die Marktrisikoprämie grösser als null sein sollte. Diese Plausibilitätsüberlegung darf bei allen Auseinandersetzungen über die Ermittlung der historischen Marktrisikoprämie bei der hier gebOtenen Schätzung der künftigen Marktrisikoprämie nicht aussen vor bleiben vgl.

OLG Frankfurt, Beschluss vom Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der vom Antragstel-. Dies kann entweder durch eine arithmetische oder durch eine ge- ometrische Mittelung geschehen.

Während , das arithmetische Mittel als Quotient aus der Summe aller beobachteten Werte und der Anzahl dieser Werte n definiert ist, errechnet sich das geometrische Mittel aus der n-ten Wurzel des Produkts der beobachteten Werte vgl. Das obere Ende der Bandbreite der Empfehlung des IDW orientiert sich an empiri- schen Studien, welche die Marktrisikoprämie mithilfe arithmetischer Mittelung er- rechnen, das untere Ende dagegen an solchen, die geometrisch mitteln vgl.

Ähnliches zeigt sich bei einer Gesamtbetrachtung verschiedener Studien zur empirischen Ermittlung der Marktrisikoprämie dazu oben 2.

In der Regel ist der obere Be-. A Smaller Puz-, zle, S. Wäre die arithmetische Mittelung zur Ermittlung der historischen Marktrisikoprämie unzulässig, müsste das obere.

Ende der Bandbreitenbetrachtungen nach unten korrigiert werden, weil dann empirische Studien, die auf einer arithmetischen Mitte- lung beruhten, nicht mehr einbezogen werden dürften. Dieser Befund gilt unverändert. Entscheidende Bedeutung für die Frage, ob nur geometrisch oder auch arithme- tisch zu mitteln ist, kommt der Haltedauer zu, die bei der Berechnung der Renditen untersteilt wird.

Den empirischen Studien, welche die Marktrisikoprämie durch arithmetische Mitte- lung errechnen, liegen grundsätzlich einjährige Kursintervalle Halteperioden zu- grunde vgl. Bei einer arithmetischen Mittelung unter Verwendung. Der Antragsteller Ziffer 53 hat dies anschäulich am Beispiel eines im Folgejahr wieder ausgeglichenen Kurs- rückgangs dargestellt: Berechnete man das arithmetische Mittel in diesem Beispiel aus einem zweijährigen Kursintervall, ergäbe sich eine Rendite von Null; das arithmetische Mittel der beiden Ein-Jahres-Intervalle ergäbe dagegen einen höhe- ren Wert BI.

Dies steht der Eignung der einperiodischen Mittelung jedoch nicht per se entge- gen. Anderes würde nur gelten, wenn die Annahme kurzer Halteperioden unzuläs- sig wäre. Der Antragsteller Ziffer 53 hat dargelegt, dass die arithmetische Mitte- lung nahezu zum selben Ergebnis führe wie die geometrische Mittelung, wenn sie nicht anhand einjähriger, sondern langfristiger Kursintervalle durchgeführt wird.

Eben dies hält er für geboten, weil von einem Anleger mit einem langfristigen An- lagehorizont auszugehen sei, aus dessen Sicht kurzfristige Kursschwankungen keine Rolle spielten BI. Stehle hat sich vor diesem Hintergrund in dem hier unter V6 BI. Entscheidend für dieses Vorgehen war allerdings die besondere Aufgabenstellung des Gutachtens: Stehle sollte prüfen, ob aus historischer Sicht bei der Anlage eines Kapitalbe- trages über 20 oder 30 Jahre ohne grössere Umschichtungen am Ende ein höheres Ergebnis zu erwarten sei, wenn in deutsche Aktien oder in sehr lang laufende Bundesanleihen investiert wird V6, BI.

Angesichts dieser Aufgabenstellung war also nicht von einer kurzen Haltedauer - etwa infolge regelmässiger Verkäufe und Reinvestitionen in' Ein- oder. Wäre ausschliesslich von einer Investition mit langfristigem Anlagehorizont auszugehen, könnte man ar- gumentieren, dass die historische Marktrisikoprämie nur im Wege der geometri- schen Mittelung oder einer vergleichbaren arithmetischen Mittelung über einen entsprechend langen Anlagehorizont errechnet werden dürfte.

Sind dagegen auch Investitionen mit kürzeren Anlagehorizonten, etwa in ein regelmässig in kürzeren In- tervallen umgeschichtetes Aktiendepot zu berücksichtigen, lässt sich eine solche Beschränkung nicht rechtfertigen. Daraus ist jedoch nicht zwingend abzu- leiten, dass bei der Bemessung der Prämie für das höhere Risiko einer Investition in eine Unternehmensbeteiligung ebenfalls ein langfristiger Anlagehorizont zu un- terstellen wäre.

Eine langfristige Investition in ein Aktienportfolio setzt aber nicht notwen- dig voraus, dass die einmal erworbenen Aktien für lange Zeit gehalten werden. Langfristig in Aktien investiert auch, wer zwar sein Kapital auf lange Zeit in Aktien anlegt, die in seinem Portfolio gehaltenen Aktien aber regelmässig umschichtet.

Vor diesem Hintergrund vermag auch die Überlegung nicht zu überzeugen, ein langfristiger Anlagehorizont sei geboten, weil die im Phasenmodell entscheidende Phase der ewigen Rente auf Dauer angelegt sei, Der Versuch einer Ableitung aus der zeitlichen Perspektive dieser Phase erscheint schon deshalb verfehlt, weil er die Verwendung unterschiedlicher Marktrisikoprämien in der Phase der ewigen Rente und in der Detailplanungsphase nahe legt; herkömmlich wird indessen in beiden Phasen mit einer einheitlichen Marktrisikoprämie gerechnet.

Dies ist jedoch im Ergebnis ebenfalls zu verneinen. Dies zwingt aber nicht zur ausschliesslichen Unterstellung ei- nes langfristigen Anlagehorizonts. Entgegen der pauschalen Behauptung einzelner Beschwerdeführer ist nicht er- sichtlich, dass ein notwendig langfristiger Anlagehorizont bei Privatanlegern empi-.

Für ihre Behauptung führen die Beschwerdeführer dementsprechend im Wesentli- chen Erfahrungssätze an, die weder belegt sind noch sonst als gesichert gelten können. Dies gilt insbesondere für die Behauptung, Privatanleger interessierten sich typischer Weise nur für Risiken und Erträge über längere Zeiträume hinweg. Dies mag - insbesondere in Zeiten volatiler Kurse - für Privatanleger eine sinnvolle Anlagestrategie sein, kann aber nicht als einzig vernünftige oder den Typus des Privatanlegers prägende Anlagestrategie angesehen werden.

Privatanleger inves- tieren in Aktien nicht nur mit einer buy-and-hold-Strategie zum Zweck der Alters- vorsorge. Gerade bei volatilen Kursen mögen risikofreudigere Privatanleger stei- gende Kurse zu kurzfristigen Umschichtungen ihres Aktienportfolios nutzen, um Kursgewinne zu realisieren. Zu kurzfristigen Umschichtungen kann es bei Privatan- legern zudem durch stop-loss-Mechanismen kommen, die gerade bei volatilen Kursen in kurzer Folge zu Desinvestitionen und Reinvestitionen führen.

Dem ste- hen die mit Umschichtungen verbundenen Transaktionskosten nicht entscheidend entgegen. Zum einen können diese je nach Händler unterschiedlich ausgestaltet oder bei den Gewinnerwartungen des Anlegers bereits eingerechnet sein; zum an- deren ist zu bedenken, dass das CAPM im Rahmen der notwendigen Vereinfa- chungen im Zuge der Modellbildung die Existenz von Transaktionskosten insge- samt ausblendet vgl. Auch die an den steuerrechtlichen Rahmenbedingungen anknüpfenden Einwen- dungen der Beschwerdeführer dringen nicht durch.

Zunächst lässt sich nicht einwenden, dass ein kurzfristiger Anlagehorizont im Wi- derspruch zu den Grundannahmen des Tax-CAPM stünde, weil die Realisierung von Kursgewinnen bei kurzen Haltedauern nach dem im Bewertungsstichtag gel- tenden Steuerrecht steuerbar war. Im Übrigen schliesst die vormals ausnahmsweise Steuerbarkeit kurzfristig realisierter Kursge- winne die Sinnhaftigkeit der grundsätzlichen Differenzierung der steuerrechtlichen.

Stehfes oder andere empirische Studien deshalb zur einer überhöhten Schätzung der Marktrisikoprämie führten, weil in diesen das arithmetische Mittel einperiodischer Anlagezeiträume in die Bestimmung der Marktrisikoprämie einfliesse bzw. Bei der Frage, ob im Rahmen der richterlichen Schätzung der Marktrisikoprämie im Zuge der fundamentalanalytischen Ermittlung des Verkehrs- werts einer Aktie im Spruchverfahren empirische Studien berücksichtigt werden dürfen, welche die historische Marktrisikoprämie durch eine einperiodische arith- metische Mittelung errechnen, handelt es sich um eine Rechtsfrage.

Juni angemeldet, wird gesetzlich geschützt. In Italien fungiert sie als Reparaturwerkstatt und übernimmt den Verkauf der nicht dem Vertrieb durch Emil Jellinek unterliegenden Produkte. September angemeldete Warenzeichen wird beim Kaiserlichen Patentamt als Schutzmarke registriert.

Es zeigt den Schriftzug "Original Benz", der von einem Zahnkranz umgeben ist. Oktober wird die Verlegung des Firmensitzes in das Handelsregister eingetragen. Die britische Daimler Motor Company, Ltd. Februar erfolgt in Rastatt die Eintragung ins Handelsregister.

Wilhelm Maybach scheidet aus der Daimler-Motoren-Gesellschaft aus. Das mit einem Gesamtaufwand von 4,6 Mio. Die Automobilfertigung wird bis sukzessive in die neue Fabrik verlegt. Beide Varianten werden am 9.

Februar ins Warenzeichenregister eingetragen. Der Vierzackstern kommt erst bei der Dasa zum Einsatz, während der Dreizackstern sofort verwendet wird und schon nach kurzer Zeit zu den bekanntesten Markenzeichen der Welt gehört. Es zeigt den Namen Benz in einem stilisierten Lorbeerkranz und wird am Oktober in die Zeichenrolle eingetragen. Dezember verpflichtet sich die österreichische Gesellschaft, ab dem 1. März auf die Verwendung des Namens Mercedes für ihre Produkte zu verzichten.

Juli erfolgt die Börseneinführung in Berlin, am 4. Schwarz entwickelt zunächst einen Einzylindermotor mit Druckspeicher und Direkteinspritzung, der Ende einsatzfähig ist. Oktober wird das Gelände um 13 Hektar erweitert, um auch ein Karosseriewerk errichten zu können. Die Planung des vorrangig wichtigen Flugzeugwerks beginnt unverzüglich, und Anfang erfolgt der erste Spatenstich. Die neue Beteiligungsgesellschaft beginnt mit der Produktion von Benz-Flugmotoren und -Lastwagen.

Die ursprüngliche Kapazität von 36 Ausbildungsstellen wird bis Oktober auf erhöht. Die im Vorjahr begonnene Weiterentwicklung eigener Flugzeuge wird daraufhin eingestellt. Bis Kriegsende entstehen insgesamt nur 23 Stück. Bis Juli werden alle 18 Flugzeuge der Serie ausgeliefert. Das Werk Sindelfingen wird beauftragt, die Fertigung von Flugmotoren vorzubereiten.

Die Inspektion der Fliegertruppen beabsichtigt damit, die bisher in Untertürkheim konzentrierte Produktion von Mercedes-Flugmotoren zu steigern und gleichzeitig zu dezentralisieren. Die Leitung der Daimler-Motoren-Gesellschaft wird unter militärische Aufsicht gestellt und vor dem Zivilgericht wegen des Verdachts überhöhter Preise angeklagt. Das Werk Sindelfingen beginnt mit der Produktion von Möbeln, um die Mitarbeiter zu beschäftigen und die aus der Flugzeugfertigung vorhandenen Holzbestände zu nutzen.

Bis Mitte entstehen Hunderte von Schlafzimmermöbeln in einfacher Ausführung sowie hochwertige Wohn- und Schlafzimmermöbel mit Edelholzfurnier.

Erstmals erscheint eine Kundenzeitschrift der DMG, die "Daimler-Zeitung", die jedoch bereits im Dezember nach nur sieben Ausgaben wieder eingestellt wird. In der Zeit des politischen und sozialen Umbruchs nach dem Ende des Ersten Weltkrieges soll sie insbesondere der Arbeiterschaft Perspektiven eines veränderten Wirtschaftsdenkens aufzeigen.

Sie werden im Oktober wieder eingestellt. Im Werk Untertürkheim wird nach dem Betriebsrätegesetz vom 4. Februar ein Betriebsrat gewählt, dessen Aufgabe es ist, die wirtschaftlichen Interessen der Arbeitnehmer wahrzunehmen. Im Januar folgt eine zweite Kapitalerhöhung auf ebenfalls Mio. Ein plastischer Dreizackstern im Ring wird beim Patentamt angemeldet, u. Die Eintragung als Warenzeichen erfolgt am 2. Der endgültige Beschluss zur Produktion von Schreibmaschinen fällt erst am November durch den Vorstand der Daimler-Motoren-Gesellschaft.

Januar zu Horch gewechselt ist. Die ersten Fahrräder kommen im Januar in den Handel. Mai stellt das Unternehmen nach rund 27 produzierten Fahrrädern seine Tätigkeit wieder ein. In der Inflationszeit ist die DMG gezwungen, eigenes Geld herauszugeben, um den Zahlungsverkehr aufrechterhalten zu können.

Auch andere Firmen sowie verschiedene amtliche Stellen und Banken geben in dieser Zeit eigene Notgeldscheine heraus. Die Inflation wird mit Einführung der Rentenmark zum April folgt die Wortmarke "Mercedes-Benz". Die beiden Schutzmarken werden am 3. Sie bildet durchschnittlich Lehrlinge aus. Sitz der Gesellschaft ist in Berlin, die Zentralverwaltung entsteht in Untertürkheim.

Die Eintragung in die Zeichenrolle erfolgt am In Berlin debütiert auch das neue Nutzfahrzeugprogramm von Mercedes-Benz. April vollständig auslaufen zu lassen. Dadurch verliert das Werk Marienfelde den Status als Fahrzeugwerk und widmet sich künftig der Teilefertigung und Reparatur.

Januar soll auch der Nutzfahrzeug-Verkauf in Gaggenau konzentriert werden. Dazu mietet er zunächst die bisherige Produktionshalle im Werk Sindelfingen. Sein erstes in Serie gebautes Flugzeug ist die konstruierte Klemm L 20, die zum Urtyp aller Leichtflugzeuge wird. RM auf und erhöht ihr Grundkapital um 14 Mio. Die Pkw-Produktion wird eingestellt. Danach beschränkt sich die Fertigung auf Militär- und Schienfahrzeuge sowie Fahrräder und Motorräder.

Bis Januar entstehen insgesamt 2 Einheiten. RM und die Herabsetzung des Grundkapitals auf 43,62 Mio. Die Zahl der Beschäftigten beträgt nur noch 9 Personen und hat sich damit in fünf Jahren auf fast die Hälfte reduziert. Die Auftragslage ermöglicht sogar eine Neueinstellung von Arbeitskräften. Bis Jahresende werden mehr als 5 Beschäftigte eingestellt, und die Belegschaftsstärke erhöht sich auf über 14 November verstorbenen Dr.

Hans Nibel leitender Direktor des Konstruktionsbüros und des Versuchs. Die Fusion ist damit rechtswirksam vollzogen. Der Zusammenbau der aus Deutschland gelieferten Teile erfolgt im ehemaligen Chrysler-Montagewerk, das aufgrund dänischer Importbeschränkungen die Fertigung von Chrysler Automobilen aufgeben musste. Bis zum Jahresende werden fast alle Gebäude fertiggestellt. Im Mai läuft die Serienproduktion des DB an.

Im März wird bereits das 2 Fahrgestell des Diesel-Lastwagens L geliefert. Bei Daimler-Benz wird die erste nicht mehr in Einzelanfertigung produzierte Versuchsserie von 30 Volkswagen fertiggestellt.

Der Reichsverband der Automobilindustrie hat die Produktion dieses von Dr. Kissel leitet die Vorstandssitzungen bereits seit und ist mit Inkrafttreten des neuen Aktiengesetzes nun auch formell Vorsitzender des Vorstandes.

Diese Spitzenstellung behält die Nutzfahrzeugsparte bis Oberst Adolf von Schell, der Generalbevollmächtigte für das Kraftfahrwesen, legt eine Neuordnung des deutschen Kraftfahrzeug-Typenprogramms vor, mit der die Anzahl der Typen deutlich verringert und auf die einzelnen Hersteller verteilt wird.

Dieses sogenannte Schell-Programm, das bereits am 2. März durch gesetzliche Verodnung verabschiedet wird, reduziert die Zahl der Pkw-Typen von 52 auf 30 und die Zahl der Lkw-Typen von auf Es soll am 1.

Januar wirksam werden. Die neuen Aktien werden den Inhabern alter Stammaktien im Verhältnis 2: Der Auftragsbestand ist bei Kriegsausbruch doppelt so hoch wie im Vorjahr und übersteigt mit einem Wert von Mio.

RM den gesamten Vorjahresumsatz um die Hälfte. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs tritt anstelle des Schell-Programms ein neues Kriegsprogramm in Kraft, das die Typenpalette der deutschen Kraftfahrzeugindustrie noch weiter verkleinert. Todestag des Firmengründers als Gedächtnisstätte eingeweiht. Die neuen Aktien werden den Inhabern der alten Stammaktien im Verhältnis 4: In einer angemieteten Fabrikationsstätte im elsässischen Colmar läuft im April die Produktion von Flugmotorenteilen an.

Die leistungsgesteigerte Weiterentwicklung des DB hat einen Hubraum von 35,7 l und wird mit über 40 gebauten Exemplaren zum meistgebauten Mercedes-Benz Flugmotor des Zweiten Weltkriegs.

Die Aktien sind ab dem Geschäftsjahr dividendenberechtigt und werden den Inhabern alter Stammaktien im Verhältnis 2: RM mit einer Laufzeit von 25 Jahren auf. Die erneute Kapitalerhöhung erfolgt im Mai Dazu wird im November ein neues Werk in zwei ehemaligen Lederfabriken in Backnang nördlich von Stuttgart ausgebaut. Im Januar konzentriert das Unternehmen seine Triebwerkentwicklung an diesem Standort. In einer Direktionsmitteilung ordnet der Daimler-Benz Vorstand eine beschleunigte Umsetzung der vom Reichsminister für Bewaffnung und Munition verfügten Produktionsumstellung an.

Die Verfügung untersagt jegliche Entwicklungsarbeiten für die Friedenszeit und fordert eine Produktivitätssteigerung der Lkw-Fertigung durch weitere Vereinheitlichung und Konzentration.

Wilhelm Kissel stirbt unerwartet. Sein Nachfolger wird am Das 7,5 m lange Bauteil mit einem Durchmesser von 1,6 m besteht aus einem Stahlgerippe mit einer Verkleidung aus hoch warmfestem Stahlblech. Daimler-Benz wird mit der Lieferung einer Pilotserie von Heckteilen beauftragt. Die Produktion läuft jedoch erst im Sommer an. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Dr. RM auf Mio. Die Aktien, die ab dem Geschäftsjahr dividendenberechtigt sind, werden den Inhabern alter Aktien im Verhältnis 3: Die Hauptversammlung am 8.

Allein das Werk Untertürkheim, das als erstes die Verlagerung der Fertigungsstätten einleitet, wird bis Ende an 21 Standorte verlagert. Wilhelm Haspel ordnet an, Maschinen, Werkzeuge und sonstiges Inventar, das nicht unbedingt für die Produktion benötigt wird, aus den Werken zu verlagern, ebenso wie Dokumente und Unterlagen, die für die Unterhaltung und den Nachweis des Vermögens der AG notwendig sind.

Das Werk Untertürkheim ist Ziel eines britischen Nachtangriffs. Das Werk Genshagen wird durch Luftangriffe so stark zerstört, dass keine nennenswerte Produktion mehr stattfinden kann. RM und legen den Produktionsbetrieb lahm. Das gleiche Schicksal ereilt das Werk Gaggenau am September und das Werk Sindelfingen am Hinzu kommen noch etwa 10 Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge.

Das Werk Marienfelde wird durch einen Luftangriff so stark beschädigt, dass eine Wiederaufnahme der Produktion nicht möglich ist. Das Werk Untertürkheim wird stillgelegt und drei Tage später von französischen Truppen besetzt. Juli erfolgt die Übergabe an die amerikanische Besatzungsmacht. Das Werk Untertürkheim wird provisorisch wiedereröffnet, 1 Arbeiter und Angestellte beginnen mit dem Wiederaufbau. Das weitgehend zerstörte Werk Berlin-Marienfelde wird unter Treuhänderschaft gestellt.

Daimler-Benz erhält von der amerikanischen Militärregierung die vorläufige Genehmigung zur Produktion eines 0,t-Lieferwagens auf Basis des Typs V. Im Dezember wird die Produktionsgenehmigung für Lieferwagen, Polizeifahrzeuge und Krankenwagen auf ein Jahr ausgedehnt. Wilhelm Haspel wird auf Anweisung der amerikanischen Militärregierung aus seinem Amt als Vorstandsvorsitzender entlassen. Seine Aufgaben übernimmt Dr. In Untertürkheim nimmt die Versuchsabteilung in provisorisch instand gesetzten Gebäuden wieder ihren Betrieb auf.

Das Konstruktionsbüro für Nutzfahrzeuge wird aus Gaggenau nach Untertürkheim verlagert. Nach den ersten Wahlen zum Betriebsrat konstituieren sich die gewählten Arbeitnehmervertretungen in den Werken Untertürkheim, Sindelfingen, Mannheim und Gaggenau.

Bis Jahresende werden insgesamt Einheiten produziert. Die Montage erfolgt nicht mehr in Untertürkheim, sondern im Werk Sindelfingen.

Unter schwierigsten Bedingungen läuft eine Ersatzteilfertigung an, und bis Ende werden zwei Fabrikationshallen und zwei Verwaltungsgebäude wiederhergestellt. Geplant ist die Instandsetzung von monatlich Fahrzeugen mit einer Belegschaft von Mitarbeitern. Ein weiterer Betrieb, vor allem zur Reparatur von Lkw, entsteht in Uhingen.

Damit endet die weitgehende Selbständigkeit der in verschiedenen Besatzungszonen liegenden Werke mit eigener Leitung von Ein- und Verkauf. Nach seinem Freispruch im Spruchkammerverfahren übernimmt Dr.

Für technische Berufe sind 1 , für kaufmännische Berufe 69 Lehrlinge in Ausbildung. Daimler-Benz wird von der amerikanischen Armee aufgefordert, zusätzlich zu dem Reparaturwerk in Waiblingen auch die Leitung der Betriebe in Esslingen, Böblingen und Schwäbisch Gmünd zu übernehmen, die bisher von der US Army in Eigenregie geführt wurden und ca. Im Reparaturwerk Esslingen wird der 10 Die Omnibusproduktion ist damit im Werk Mannheim konzentriert. Zum Aufbau eines Montagewerks wird das Unternehmen am Mai in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, an der Daimler-Benz zu einem Drittel beteiligt ist.

Unter den 65 Exportländern liegt Brasilien an erster Stelle. Wagner wird nach dem plötzlichen Tod von Dr. Die Zuständigkeit, ursprünglich nur auf Untertürkheim und Sindelfingen beschränkt, wird auf alle Produktionswerke im In- und Ausland erweitert. Wichtigstes Exportland wird Argentinien, das diese Stellung bis behält. Sein Nachfolger wird Dr.

Nach den Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes vom Oktober wird der Aufsichtsrat, dem erstmals auch Arbeitnehmervertreter angehören, neu konstituiert. Auf Basis des Betriebsverfassungsgesetzes wird aus den Mitgliedern der Betriebsräte der einzelnen Werke und Niederlassungen ein Gesamtbetriebsrat gebildet.

Mit einem Exportumsatz von ,2 Mio. Die indische Tata Engineering and Locomotive Comp. Im Daimler-Benz Museum wird der 50 Bis zum Jahresende werden Fahrzeuge fertiggestellt. Abs zum Nachfolger des scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Rummel bestellt.

Abs bilden sie das Aufsichtsratspräsidium. Für die in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter und Angestellten wird die fünftägige Arbeitswoche bei einer wöchentlichen Regelarbeitszeit von 45 Stunden eingeführt. Das Unternehmen exportiert in Länder über ein Netz von Generalvertretern und 1 Untervertretungen. Wichtigstes Exportland ist Indien. Der Vertrieb erfolgt über Generalvertreter und 1 Untervertretungen in Ländern. Die neu gegründete Mercedes-Benz Sales, Inc.

Juni belaufen sich auf ,8 Mio. DM, davon ,4 Mio. Der Exportumsatz erreicht ,4 Mio. Der Export geht in Länder mit insgesamt mehr als 2 Vertriebs- und Kundendienstunternehmen. DM erstmals die Milliardengrenze. Geplant ist die Errichtung eines neuen Lkw-Montagewerks. Die Produktion vor allem von Ventilen läuft Anfang an. Er tritt die Nachfolge von Dr.

Fritz Könecke an, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen hat. Anfang wird auch die Produktion des Kleinbusses O nach Düsseldorf verlagert. Die Verlagerung ist im März abgeschlossen, und mit Wirkung vom 1. April wird Brühl eigenständiger Werksteil. In der Folgezeit entstehen auch an vielen anderen Standorten des Unternehmens Sportgemeinschaften.

Das neue Werk Wörth nimmt die Produktion auf. Nach Auflösung des Vertretungsvertrages mit Studebaker-Packard übernimmt die am Der operative Betrieb der neuen Vertriebsgesellschaft beginnt am Joachim Zahn, seit dem 1. Hans Scherenberg, dem nun die Verantwortung für alle Bereiche der Produktentwicklung obliegt. Die tarifliche Wochenarbeitszeit für die in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter und Angestellten wird auf 40 Stunden verkürzt.

Die ursprünglich nur für den Export vorgesehene Variante, die vor der Fondsitzbank über zwei Klappsitze mit drei Plätzen verfügt, ist die erste Mercedes-Benz Langlimousine der Mittelklasse. Die Lkw-Vertriebsorganisation der Fried. Auf Initiative von Entwicklungsvorstand Prof. Hans-Joachim Förster betraut wird.

Ziel der Abteilung ist es, Wissen über neue Technologien zu sammeln und auf dieser Basis Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Abs tritt als Aufsichtsratsvorsitzender zurück. Sein Nachfolger wird Franz Heinrich Ulrich. Joachim Zahn, seit Sprecher des Vorstands, wird zum Vorstandsvorsitzenden ernannt.

Er löst Ernst Schäfer ab, der nach mehr als jähriger Tätigkeit für das Unternehmen in den Ruhestand geht. März findet in Moskau eine Mercedes-Benz Sonderausstellung statt, die als erste derartige Präsentation eines westlichen Automobilherstellers in der Sowjetunion internationale Beachtung findet.