Navigation des Hauptbereiches



Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Epithelkörperchen; vier kleine hormonbildende Drüsen in der Nähe der Schilddrüse; produzieren Parathormon, das die Freisetzung von Kalzium aus den Knochen fördert und dadurch den Blutkalziumspiegel erhöht.

Einleitung


Die Lagerbestände sind auf bedenklich niedrige Niveaus gefallen. Preis für eine Tonne im Juni Preis für eine Tonne im Juli Der Handel, der seinen unmittelbaren Bedarf eingedeckt hat, hält sich jetzt offenbar in Erwartung noch niedrigerer Preise mit Käufen zurück.

Die letzte Notierung cif Europa lag bei 1. Noch im Mai waren Preise um 1. Über dem Markt lastet jetzt die Erwartung, dass nicht nur die brasilianische Ernte wesentlich über der Vorjahresernte von Die deutschen Gewürzhersteller beklagten die explodierenden Kosten von Roh- und Zusatzstoffen. Mai Preis Mai Die Unterdeckung von Die Verteuerung von Futtergetreide und Sojabohnen seit Mitte und von Maniok seit Ende dürfte bei Rindern eher zu einem Abbau der Herdenbestände und zu vermehrten Schlachtungen führen, beeinflussen aber gleichzeitig die wesentlich kürzeren Mastzyklen von Schweinen und Federvieh.

Zugleich sind aus verschiedenen Ländern, unter anderem aus den USA, behördlich subventionierte Schlachtförderungsprogramme zur Verminderung der Überschussproduktion bei Milch zu melden. Er fiel heute um 5,9 Prozent auf 77,95 Cent. So ist die Verwertung von Knochen und Gerippe von kranken Kühen für den menschlichen Verzehr jetzt verboten.

Eine mühsame Sache, benötigt man doch Jeweils 4 t werden in Griechenland und Italien geerntet. Die weltweite Nachfrage t - 93 t Schmuckbranche, t Industrie - konnte nur durch Rückgriff auf die Reservebestände gedeckt werden. Wichtigste industrielle Verwendung ist die Produktion von Katalysatoren für Dieselfahrzeuge, für Benzinmotoren wird das billigere Palladium verwendet. Der Gold bedarf der Schmuckindustrie stieg auf ein Allzeithöchst von 2.

Auch die elektronische Industrie verarbeitete mit t bedeutend mehr Gold als im Vorjahr. Ein Punkt war die Fixierung des Goldpreises mit dem Dollar. Sie blieb bis aufrecht: Das vorläufige Resultat war ein Preis von ,3 Dollar je Feinunze. Der im Hintergrund ablaufende Mechanismus ist ein technischer: Im März Unzenpreis in London: Das ist dann der tagesaktuelle Goldpreis. Am Londoner Goldmarkt wechselten zuletzt knapp 20 Mio.

Unzen im Wert von 25 Mrd. In wirtschaftlich ausbeutbaren Lagerstätten befinden sich noch Einzige Möglichkeit, den Bestand zu erheben, wäre das Abholen der Goldbestände durch die einzelnen Staaten. Das unterbleibt, weil man diplomatische Verwicklungen scheut. Fed New York Bis soll die Hälfte des Bundesbank-Goldes in Deutschland gelagert sein, t werden aus New York abgezogen und mit t der gesamte Depotbestand aus Paris.

Seither liegen in Frankfurt 1. Der Goldbestand wog 1. Dass die Goldbarren real existieren wurde zumindest in London im Mai überprüft und bestätigt.

Mit Stand Ende befanden sich von den Goldreserven physische Bestände: Die Rückholaktion begann mit drei Tranchen zu je 5 t aus London.

Juli In Zukunft sollen t im Ausland gelagert werden 84 t in London, 56 t in der Schweiz gelagert werden. Am Spotmarkt wird die Lieferung sofort fällig.

Spotpreise sind daher Tagespreise. Warentermingeschäfte Futures , Terminkontrakte — diese Variante des Warenhandels aber auch des Handels mit Aktien, Anleihen und Devisen soll den Produzenten einen garantierten Preis, der verarbeitenden Industrie einen kontinuierlichen Rohstoffbezug sichern.

Dabei werden an den Warenbörsen Kaufaufträge in standardisierten Einheiten 10 t, 25 t abgeschlossen. Preis, Mindestqualität, Ort und ein Erfüllungstermin in drei, sechs oder 12 Monaten sind fix vereinbart.

Da der Erfüllungszeitpunkt der Kaufverträge in der Zukunft liegt werden sie als Futures bezeichnet. Die Käufer müssen als Sicherheit eine Garantiesumme initial margin bei der Börse hinterlegen.

So forderte die Warenterminbörse für einen Kupfer kontrakt 25 t im Mai , beim damals aktuellen Preis von 8. Wer Futures besitzt und sie vor ihrer Fälligkeit nicht verkauft, der muss die Ware übernehmen! Das entsprach im März einem Handelswert von Der Futures -Käufer musste dafür eine Anzahlung initial margin von 7. Bei Lieferung wird der restliche Betrag fällig. Spekulanten sind natürlich an der Ware nicht interessiert, sie wollen an der Preisdifferenz verdienen.

Deren tägliches Handelsvolumen liegt zwischen Ein Kontrakt umfasst 5. Tiefgefrorener, konzentrierter Orangensaft wird in Kontrakten zu jeweils Politische Ereignisse Streiks, Bürgerkriege, internationale Konflikte , meteorologische Einflüsse Frost, Überschwemmungen, aber auch sehr gute Wachstumsbedingungen , Naturkatastrophen Vulkanausbrüche, Erdbeben , gezielte Gerüchte Desinformation und biologische Schädlinge Pilze, Heuschreckenschwärme können dafür sorgen, dass sich die Börsenpreise am Erfüllungstag von den ursprünglich vereinbarten stark unterscheiden.

Im April bemühten sich sogar zwei staatliche Einrichtungen um Schaffung von Unklarheit: Bei Futures wird immer der Fixpreis bezahlt. Liegt er unter der Börsennotierung des Erfüllungstages, hat der Käufer einen günstigen Abschluss getätigt und noch zusätzlichen Gewinn, andernfalls kauft er mit Verlust.

Die Ware benötigt er meistens nicht. Nicht einmal zwei Prozent der gehandelten Terminkontrakte werden auch tatsächlich ausgeliefert. Die künstliche Verknappung treibt den Preis in weiter nach oben. Dann wettet man auf fallende Preise, verkauft seinen Rohstoff und kassiert die Differenz zwischen Ankaufspreis und höherem Verkaufspreis.

Der Verkauf führt zu einem Anstieg der verfügbaren Bestände und somit zu fallenden Preisen. Dann wird erneut kassiert. Um Manipulationen aufzudecken, fordert sie von den Marktteilnehmer verschiedenen Terminbörsen die Offenlegung ihrer Informationen. Sie veröffentlicht die gesammelten Daten in Wochenabständen. Einmal pro Monat gibt es eine umfassende Auswertung auf www. Zahlt oder liefert ein Partner zum vereinbarten Termin nicht, springt die Börse ein.

Für einen Kontrakt über 1. Mai hatte sich die Sicherheitsleistung mit 8. Die täglichen Börsenseiten in den wichtigen Wirtschaftsblättern führen die Börsen mit ihrer Abkürzung an: Welt- Weizen markt Quelle: China ist auch der bedeutendste Verbraucher und hat für seine Textilindustrie 18 Millionen Ballen auf dem Weltmarkt eingekauft.

Das war fast die gesamte verfügbare Menge. Trotz eines Angebotsüberhangs wurde die Baumwolle zu einem Marktpreis von Cent pro Kilogramm gehandelt. Die Nachfrage lag etwas über dem Angebot von 86 Millionen Ballen. Kein landwirtschaftliches Produkt braucht so viel Wasser und Dünger wie Baumwolle.

Das hat in ehemaligen Anbaugebieten frühere Sowjetunion zu ökologischen Katastrophen geführt: Frank Schallenberger, Landesbank Baden-Württemberg. Interview im Wirtschaftsblatt - Investor Seite11 am Landwirtschaftliche Produkte unterliegen nicht den Bedingungen des freien Marktes.

Die weltweit stark zunehmende Nachfrage bei fast allen Agrarerzeugnissen führt zu steigenden Preisen, das tut den Erträge der Produzenten gut und lässt sie den Verlust der Subventionen leichter verschmerzen. Daher wurden die Euter bis zum letzten Tropfen ausgequetscht, die Lagerbestände wuchsen und wuchsen.

Bezeichnet als Milchseen und Butterberge. Es gab zu viel und zu teur betrug die Weltmilchproduktion Mio. Der Sowjetunion wurden Man war froh, dass die Sowjetunion Korrekturen bei der Gewichtungen und Zusammensetzung innerhalb der Rohstoffgruppen sind möglich.

Ein neueres Indexpaket - es besteht aus nur sechs Rohstoffen: Das jüngste Indexpaket kommt von der Credit Suisse. Die Indizes erlauben ein finanzielles Engagement in mehrere Rohwaren gleichzeitig. Die Gefahr, wie im Futures-Handel den Rohstoff bei Kontraktende auch wirklich geliefert zu bekommen, besteht beim Investieren in Indizes nicht. Nebenmetalle werden nicht an Börsen gehandelt. Wenige spezialisierte Händler versorgen die Industrie. Gleichzeitig sind die Exporteure einige wenige Länder in politisch krisenanfälligen Regionen.

Die strategischen Rohstoffe lassen sich nicht oder nur schwer ersetzen und sind häufig für die militärische Durchschlagskraft der Verbraucherstaaten wichtig. Selbst bei einem etwas verbreiteteren Rohstoff wie Cadmium kann mit einem Aufwand von 50 Millionen Euro die gesamte Jahresweltproduktion aufgekauft werden. Germanium unabdingbar für Glasfasernetze. Russland ist der dominierende Titan -Erzeuger. Das Metall wird in der Luftfahrtindustrie benötigt.

Die Hälfte der Kobalt reserven befinden sich in Kongo früher Zaire. Studienprotokoll; genaue Beschreibung von wissenschaftlichem Hintergrund, Zielen, Einschlusskriterien und Ablaufplan einer klinischen Studie; Grundlage der Genehmigung zur Durchführung einer Studie.

Kanüle in den Körper; kann der Einspritzung von Flüssigkeiten in den Körper z. Psoralen-plus Ultraviolett-A-Licht; Behandlung mit der Substanz Psoralen, die die Lichtempfindlichkeit erhöht, und Bestrahlung mit langwelligen ultravioletten Strahlen; kann in der Krebsmedizin zur Behandlung von malignen Lymphomen der Haut eingesetzt werden. Lebensqualität, mehr dazu hier.

Kürzel für Residualtumor; zurückgebliebener Resttumor nach einer Behandlung; Zusatz 0 bis 2 bezeichnet Fehlen R0 oder mikroskopisches R1 bzw. Strahlenchirurgie; Anwendung energiereicher Strahlen wie ein chirurgisches Messer zur gezielten und punktgenauen Zerstörung z. Fachbereich der Medizin, der sich mit der Anwendung von Strahlen in Diagnostik und Behandlung befasst.

Lehre von der Anwendung energiereicher ionisierender Strahlen Strahlentherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen, mehr dazu hier. Medikament, das radioaktive Stoffe enthält oder aus einer radioaktiven Substanz besteht; wird in der Nuklearmedizin zu diagnostischen Zwecken z.

Szintigraphie und zur inneren Bestrahlung eingesetzt. Normalbereich für Laborwerte, aus Untersuchungen bei Gesunden ermittelt; dient dazu, einen gemessenen Wert als normal, erhöht oder erniedrigt einordnen zu können; aufgrund der natürlichen Streuung wird nicht ein Normalwert angegeben, sondern ein Schwankungsbereich mit unterer und oberer Grenze, innerhalb dessen ein Wert als normal gilt; je nach Messmethode können sich die Referenzbereiche für ein und denselben untersuchten Laborwert unterscheiden.

Widerstandsfähigkeit; bezeichnet in der Medizin die Unwirksamkeit einer normalerweise wirksamen Behandlung; kann von Anfang an der Fall sein primäre Resistenz oder sich im Lauf der Zeit entwickeln sekundäre, erworbene Resistenz ; unterschiedliche Ursachen möglich. Arzneimittel, das nach Einnahme den Wirkstoff verlangsamt freisetzt; manchmal auch für Depotpräparate gebraucht. Bindungsstelle auf oder in Zellen für Boten- oder Signalstoffe; setzt nach dem Andocken des Signalstoffs die Weiterleitung des Signals zum Zellkern in Gang, wo die für die entsprechende Wirkung zuständigen Gene aktiviert werden.

Rezeptorhemmer, Rezeptorinhibitor; Substanz, die einen Rezeptor so blockiert, dass der zugehörige Botenstoff dort nicht mehr andocken kann und seine Wirkung ausgeschaltet wird. Rückfall; Wiederauftreten einer Tumorerkrankung nach einer symptomfreien Zeit entweder am ursprünglichen Ort Lokalrezidiv oder entfernt Metastasen. Form der elektromagnetischen Strahlung; energiereiche Strahlung, die für die Röntgentechnik eingesetzt wird; nicht mit radioaktiver Strahlung gleichzusetzen.

Methode der patientengesteuerten Schmerztherapie; über eine mit Schmerzmedikamenten gefüllte Pumpe kann ein Patient sich bei Bedarf Schmerzmittel über ein Portsystem spritzen, mehr dazu hier.

Saat, Korn; kleine, ummantelte Strahlenquellen Radionuklide , die zur inneren Bestrahlung in Tumorgewebe eingebracht werden; Brachytherapie, mehr dazu hier. Bei dieser Form der Behandlung werden verschiedene Therapieverfahren oder Wirkstoffe einzeln und nacheinander eingesetzt, nicht wie bei der Kombinationstherapie gemeinsam und gleichzeitig.

In der Krebstherapie wird dieser Begriff meist im Zusammenhang mit Chemotherapien verwendet. STI; Substanz, die gezielt in die Signalübertragungswege einer Zelle eingreift und diese blockiert; bei Krebs kann dies dazu führen, dass eine unkontrollierte Zellteilung verhindert oder verlangsamt wird; Prinzip der zielgerichteten Therapie, mehr dazu hier.

Tumoren mit festem Gewebeverband, die von einem Organ bzw. Gewebe ausgehen und zunächst örtlich auf dieses begrenzt sind; bei bösartigen Tumoren wird der Begriff zur Abgrenzung insbesondere von Krebserkrankungen des blutbildenden Systems verwendet, bei denen die entarteten Zellen nicht im Gewebeverband auftreten und von Anfang an im ganzen Körper zirkulieren können. Form der Ernährung von Kranken, die auf normalem Weg gar nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt essen und trinken können; sie erhalten über Mund, Nase oder direkt über die Bauchdecke einen dünnen, biegsamen Schlauch, eine Ernährungssonde, in Magen oder Dünndarm; darüber erhalten sie Sondennahrung.

Ultraschalluntersuchung, Echographie; bildgebende Untersuchungsmethode, bei der mit Schallwellen weit oberhalb der Hörschwelle Bilder des Körperinnern erzeugt werden; keine Strahlenbelastung, mehr dazu hier.

Auswurf, abgehustete Ausscheidung der Rachen- und Bronchialschleimhaut, enthält auch abgelöste Schleimhautzellen. Bestimmung des Krankheitsstadiums unter Berücksichtigung verschiedener Untersuchungsbefunde; Grundlage der individuellen, an die jeweilige Situation eines Patienten angepassten Behandlungsplanung, mehr dazu hier. Körperzellen, die die sich einerseits durch Teilung selbst erneuern und andererseits zu verschiedenen Zelltypen entwickeln können. SZT; Blutstammzelltransplantation, mehr dazu hier.

Speiseröhre, Luftröhre eingelegt werden kann, um sie wieder durchgängig zu machen; das Geflecht entfaltet sich nach der Einlage und drängt das einengende Gewebe an den Rand. Mortalität, mehr dazu hier. Beispiel ist etwa die stereotaktische Bestrahlung von Hirntumoren, unter Schonung des umliegenden Gewebes, mehr dazu hier. Radiotherapie; Anwendung energiereicher Strahlen zur Zerstörung von Tumorgewebe, mehr dazu hier.

Prüfplan, Ablaufbeschreibung für eine Studie, mehr dazu hier. Tablette, die unter der Zunge zergeht; die Wirkstoffe werden durch die Mundschleimhaut aufgenommen. Begleittherapie zur Unterstützung einer Behandlung, zur Linderung von Nebenwirkungen oder langfristigen Krankheits- oder Therapiefolgen, mehr dazu hier. Behandlung, die im gesamten Körper wirksam ist; meint in der Regel die Behandlung mit Medikamenten; Gegensatz: Stammzelltransplantation, mehr dazu hier. Untergruppe der Lymphozyten mit wichtiger Funktion in der Immunabwehr, die im Thymus ausreifen; tragen auf ihrer Oberfläche Moleküle, die körperfremde Merkmale auf anderen Zellen erkennen und diese fremden Zellen selbst oder im Zusammenwirken mit anderen Mechanismen des Immunsystems zerstören können, mehr dazu hier.

Antiöstrogen; besetzt die Rezeptoren für Östrogene in Zellen und blockiert sie für das Hormon, so dass die Östrogenwirkung ausgeschaltet wird; zur Behandlung von Tumoren eingesetzt, die durch Östrogen zum Wachstum angeregt werden, etwa Brustkrebs; Antihormontherapie, mehr dazu hier. Ganzkörperbestrahlung; Form der Strahlentherapie, die im Rahmen der Konditionierung vor einer allogenen Blutstammzelltransplantation zum Einsatz kommen kann. Partialremission, partielle Remission, Abk.

Verringerung der Zahl von Blutplättchen auf weniger als Bries; hinter dem Brustbein gelegenes Organ des lymphatischen Systems, in dem die Lymphozyten ausreifen; bildet sich ab der Pubertät nach und nach zurück. Tumordurchmesser und -ausdehnung, Lage und Zahl befallener Lymphknoten , mehr dazu hier. Markierungsstoff; Begriff in der Krebsmedizin meist für strahlende Teilchen verwendet; Radiopharmakon. Transversus abdominis myokutaner Lappen; quer aus dem Unterbauch entnommenes Gewebestück aus Haut, Fettgewebe und Muskel, das zur Rekonstruktion der weiblichen Brust nach Mastektomie verwendet werden kann.

Onkoviren, onkogene Viren; Viren, die an der Entstehung von Krebserkrankungen ursächlich beteiligt sein können. Tyrosinkinasehemmer; neue Klasse von Krebsmedikamenten, die die Funktion bestimmter Tyrosinkinasen blockieren und dadurch die Weiterleitung von Wachstums signalen zum Zellkern unterbinden; Form der zielgerichteten Krebstherapie, mehr dazu hier.

Tumorzentrum, Zusammenschluss auf Krebserkrankungen spezialisierter und forschender Einrichtungen einer Region. Diagnose einer eigentlich nicht behandlungsbedürftigen Erkrankung; führt ggf. Schallwellen mit einer Wellenlänge oberhalb des Hörbereichs; wird in der Medizin zu Untersuchungszwecken genutzt; Sonographie.

Gewebeschicht, die die ableitenden Harnwege Nierenbecken, Harnleiter, Blase, Harnröhre auskleidet; sog. Schema zur Beurteilung der Schmerzstärke durch den Patienten selbst. Verfahren bei der Durchführung randomisierter klinischer Studien zur Prüfung von neuen Therapien, mit dem sichergestellt wird, dass der Patient einfache Verblindung oder sowohl Patient als auch Arzt doppelte Verblindung nicht wissen, wer das Prüfmedikament beziehungsweise die Prüfbehandlung erhält und wer der Kontrollgruppe zugeordnet ist; soll Verzerrungen in der Bewertung der Ergebnisse vermeiden helfen.

Krebstherapie mithilfe von Viren; diese sollen die Tumorzellen befallen und zerstören, sowie das Immunsystem aktivieren, weitere Krebszellen zu vernichten. Man ist nicht bei Bewusstsein und empfindet keine Schmerzen. Oberbegriff für verschiedene bösartige Tumoren mit Ausgang von Binde-, Fett- oder Muskelgewebe, mehr dazu hier. Die Wirksamkeit wird unter den kontrollierten Bedingungen einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen Idealbedingungen.

Die Wirksamkeit ist nicht zu verwechseln mit dem Nutzen. Phase im Leben einer Zelle von einer Zellteilung bis zur nächsten; gegliedert in mehrere Abschnitte, in denen in der Zelle bestimmte Vorgänge ablaufen.

Second-Line-Therapie; zweiter Behandlungsversuch, wenn die Erkrankung nach einer vorausgegangenen Therapie erneut fortschreitet oder wenn die erste Therapie Erstlinientherapie keine Wirksamkeit zeigt. Harnblasenentzündung, mögliche Nebenwirkung mancher Krebstherapien, mehr dazu hier.

Röntgenuntersuchung der Harnblase mit Kontrastmittel; das Röntgenbild wird als Zystogramm bezeichnet. Oberbegriff für eine Vielzahl von meist in Zellen des Immunsystems gebildeten Signal- bzw. Botenstoffen, die bestimmte Vorgänge in anderen Zellen auslösen können z.

Teilung, Aktivierung, Ausreifung, Absterben ; gentechnisch hergestellte Zytokine werden auch als Medikamente eingesetzt z. Interleukin, Interferon, Wachstumsfaktoren , mehr zu Zytokinen in der Krebstherapie hier. Zelllehre; in der Medizin die mikroskopische Untersuchung von einzelnen Zellen aus Abstrichen, Körperflüssigkeiten oder Gewebeproben Zytodiagnostik , mehr dazu hier.

Untersuchung von krankhaft veränderten Zellen oder von Tumorzellen, mehr dazu hier. Substanzen, die die Zellteilung und das Zellwachstum hemmen wörtl. Risiken kennen und vermeiden Krebsfrüherkennung. Abtragung, Ablösung; Entfernung von Körpergewebe oder Körperteilen. Abrasio uteri Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut Kürettage. Entfernung von Körpergewebe durch Abschaben oder Abkratzen. Abszess Eiter, der sich in einem durch entzündetes Gewebe entstandenen Hohlraum ansammelt.

Adenokarzinom bösartiger Tumor, der von Drüsengewebe ausgeht. Adenom gutartiger Tumor, der von Drüsengewebe ausgeht. Aderhautmelanom Melanom an der Aderhaut des Auges.

Adjuvans Hilfsstoff, der die Wirkung eines Arzneistoffs verstärkt, jedoch keine eigene Wirksamkeit hat, mehr dazu hier. Anhangsgebilde; in der Medizin meist für Eierstöcke und Eileiter gebraucht. Aflatoxine von Schimmelpilzen gebildete Giftstoffe, leberschädigend und krebserregend. Afterloading "Nachladeverfahren"; Form der Brachytherapie: Agonist Substanz, die an einen spezifischen Empfänger Rezeptor auf oder in Zellen bindet und dort eine ebenfalls spezifische Wirkung auslöst.

Akustikusneurinom gutartiger Tumor, der von den Hüllzellen des Hör- und Gleichgewichtsnerven im Innenohr ausgeht; kann durch sein Wachstum und Druck auf die Umgebung zu Hörminderung, Störungen des Gleichgewichts, Schwindel und Lähmung der Gesichtsmuskulatur führen.

Alkylanzien Klasse von Zytostatika. ALL akute lymphatische Leukämie. AML akute myeloische Leukämie. Amputation Abtrennung eines Körperteils durch eine Operation. Anästhesie Zustand der Betäubung, völlige Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzen, Temperatur und Berührung; gezielt herbeigeführt, um Schmerzfreiheit bei Untersuchungen und Behandlungen zu erreichen; Anwendung örtlich oder systemisch, also den gesamten Körper betreffend,als Narkose, mehr dazu hier.

Analgesie Ausschaltung der Schmerzwahrnehmung. Analgetikum Schmerzmittel; Substanz, welche das Schmerzempfinden unterdrückt; analgetisch: Analkarzinom Krebs im Bereich des Darmausgangs Afters ; entsteht aus Plattenepithel; nicht mit Darmkrebs zu verwechseln. Anatomie Lehre vom Bau des Körpers. Androgene männliche Geschlechtshormone, v. Anorexie ausgeprägte Appetitlosigkeit, häufig bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen, mehr dazu hier.

Ansprechrate prozentualer Anteil einer Gruppe von Patienten mit vergleichbarer Krankheitssituation, bei denen durch eine bestimmte Behandlung die Krankheitszeichen teilweise oder gänzlich zurückgehen; in der Krebsmedizin meist für die Rate an Tumorrückbildungen Remission durch eine bestimmte Therapie gebraucht; Ansprechen ist nicht gleichbedeutend mit Heilung.

Antagonist Stoff, der einer anderen Substanz, dem Agonisten, entgegenwirkt oder deren Wirkung umkehrt.

Anthrazykline Klasse von Zytostatika, mehr dazu hier. Antiandrogene Medikamente, die die Wirkung männlicher Geschlechtshormone, v. Antibiotikum Medikament gegen bakterielle Infektionen. Antiemetikum Medikamente gegen Übelkeit und Brechreiz, mehr dazu hier. Antigen Merkmal oder Struktur, die vom Immunsystem als "fremd" erkannt wird.

Antihistaminikum Medikament zur Behandlung von allergischen Reaktionen. Antihormontherapie medikamentöse Unterdrückung der Wirkung oder der Bildung von körpereigenen Hormonen; Anwendung zur Behandlung von bösartigen Tumoren, deren Zellen durch Hormone v. Antikonvulsivum Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen, teilweise auch bei Nervenschmerzen wirksam.

Antimetabolit Medikament, das Stoffwechselvorgänge hemmt, in der Krebsmedizin werden Antimetabolite als Zytostatikum eingesetzt.

Antimykotikum Medikamente zum Bekämpfen von Pilzinfektionen. Antiöstrogene Medikamente, die die Wirkung von weiblichen Geschlechtshormonen , der Östrogene, blockieren, mehr dazu hier. Antiphlogistikum Arzneimittel mit entzündungshemmender Wirkung. Antitussivum Arzneimittel mit Wirkung gegen Hustenreiz. Anus praeter künstlicher Darmausgang in der Bauchwand, dauerhaft erforderlich nach Entfernung des Enddarms; die heute gebräuchliche Bezeichnung ist Kolostoma. Apherese Technik zum Filtern und Trennen von Blutbestandteilen.

Apoptose programmierter Zelltod; natürlicher Vorgang im Zellstoffwechsel: Apudom früher gebräuchliche Bezeichnung für neuroendokrine Tumoren. ASS Acetylsalicylsäure, "Aspirin", wird als möglicher Schutz vor einigen Krebsarten diskutiert, zur allgemeinen Anwendung aber wegen der Nebenwirkungen nicht empfohlen. Asthenie Schwäche, Kraftlosigkeit, mehr dazu hier. Astrozytom Gehirntumor, der von den Stützzellen im zentralen Nervensystem ausgeht; zählt zu den Gliomen, mehr dazu hier. Aszites Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle, verursacht u.

Aszitespunktion Entnahme von Flüssigkeit aus der Bauchhöhle mithilfe einer Kanüle, auch Aszitesdrainage oder Parazentese genannt, mehr dazu hier.

Atelektase zusammengefallener und nicht belüfteter Teil der Lunge, der nicht für die Atmung zur Verfügung steht. Ausschlusskriterien im Prüfplan für eine klinische Studie festgelegte Kriterien hinsichtlich Krankheitssituation und Vorbehandlung, die eine Aufnahme in die betreffende Studie verhindern; ergeben sich aus der Fragestellung der Studie und den Wirkungen und Nebenwirkungen der Behandlung; diese Kriterien dienen dazu, dass die Patienten in der Studie vergleichbar und die Ergebnisse für die jeweilige Fragestellung aussagekräftig sind.

B-Lymphozyten Untergruppe der Lymphozyten; können nach dem Kontakt mit einem Antigen zu Plasmazellen ausreifen, die speziell gegen dieses Antigen gerichtete Antikörper bilden, mehr dazu hier. B-Symptomatik Begleitsymptome bei manchen bösartigen Erkrankungen: Barrett-Ösophagus Umwandlung der Schleimhaut der Speiseröhre bei anhaltendem Rückfluss von Magensaft aus dem Magen; erhöht langfristig das Risiko der Entstehung von Krebs, mehr dazu hier.

Basaliom Basalzellkarzinom, mehr dazu hier. Basalmembran Grenzschicht zwischen Oberflächen oder Hohlräume bedeckenden Zellen Oberflächenepithel und Bindegewebe bzw. Bauchwassersucht Aszites, mehr dazu hier. Beckenkammbiopsie Entnahme einer Probe aus dem roten, blutbildenden Knochenmark im Beckenknochen mit einer Hohlnadel, die nach örtlicher Betäubung am hinteren oberen Rand des Beckenknochens Beckenkamm eingestochen wird Knochenmarkpunktion. Bestrahlungsplanung Festlegung des Zielgebiets und der benötigten Dosis für eine Strahlentherapie mittels Berechnung und Simulation am Computer, mehr dazu hier.

BET brusterhaltende Therapie, mehr dazu hier. BfR Bundesinstitut für Risikobewertung. BfS Bundesamt für Strahlenschutz. Bias systematischer Fehler, zum Beispiel in Studien zur Krebsforschung. Bilirubin Gallenfarbstoff, der als Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin entsteht; stärkere Erhöhung des Blutspiegels führt durch Ablagerung in der Haut zu Gelbsucht Ikterus , als Warnsignal für Leberschäden.

Biomarker Oberbegriff für Laborwerte oder andere messbare Merkmale, die mit einer Tumorerkrankung in Verbindung stehen und deren Bestimmung zusätzliche Informationen zur Krankheitssituation, zum wahrscheinlichen Verlauf oder zur Wirksamkeit von Behandlungen gibt; siehe auch Tumormarker, mehr dazu hier.

Biopsie Entnahme einer Gewebeprobe zu diagnostischen Zwecken, zum Beispiel mit einer Kanüle Nadelbiopsie, Stanzbiopsie oder mit einer kleinen Zange Knipsbiopsie , mehr dazu hier. Blasten unreife, nicht voll funktionsfähige Zellen. Blut-Hirn-Schranke nur teilweise durchlässige Grenzschicht zwischen Blutkreislauf und Hirngewebe; Schutzbarriere, die schädliche Stoffe von den Nervenzellen abhält.

Blutplasma flüssiger Anteil des Blutes nach Abtrennung der Blutzellen. Blutstammzellen "Urzellen" der Blutbildung im Knochenmark; können sich selbst durch Teilung erneuern und in alle Blutzellarten ausreifen, mehr dazu hier.

Blutstammzelltransplantation Übertragung von Blutstammzellen als Knochenmarkersatz; Behandlungsmethode nach hochdosierter Chemotherapie, die das blutbildende Knochenmark komplett zerstört hat; als Patient erhält man eine Infusion mit Blutstammzellen; diese siedeln sich im Knochenmark an und setzen die Blutbildung wieder in Gang; die Stammzellen können vor der Chemotherapie aus dem Blut des Patienten selbst autolog oder von einem gewebsverträglichen Spender allogen entnommen werden; hat die Knochenmarktransplantation weitgehend abgelöst, mehr dazu hier.

Brachytherapie Kurzdistanz-Strahlentherapie; Bestrahlung, bei der die Strahlenquelle ganz nah an den Tumor herangebracht wird; die Brachytherapie kann mit Afterloading oder durch dauerhaftes Einbringen von Strahlenquellen Seeds in den Tumor erfolgen, mehr dazu hier.

Bronchialkarzinom Lungenkrebs; von den Bronchien ausgehender bösartiger Tumor, mehr dazu hier. Bronchoskopie Spiegelung der tiefen Atemwege; Patienten wird dafür ein flexibler Schlauch Endoskop über Mund, Kehlkopf und Luftröhre eingeführt; dabei lassen sich auch Gewebeproben entnehmen, mehr dazu hier.

BTM in der Medizin Abkürzung für Betäubungsmittel, deren Anwendung besonderen gesetzlichen Vorschriften unterliegt; auch bestimmte Medikamente zur Schmerzbehandlung Opioide fallen unter diese Regelung. Burkitt-Lymphom in Afrika und Südamerika bei Kindern und Jugendlichen häufiges, bei uns seltenes, vermutlich durch eine Virusinfektion verursachtes Non-Hodgkin-Lymphom; tritt besonders im Kopfbereich und im Bauchraum auf.

Candida albicans Hefepilz, der normalerweise Haut- und Schleimhautinfektionen hervorruft, bei geschwächter Immunabwehr aber auch innere Organe befallen kann oder schwere Allgemeininfektionen verursachen kann, mehr dazu hier. Candidose Pilzinfektion, ausgelöst durch Hefepilze der Gattung Candida, mehr dazu hier. Cannabinoide natürliche oder künstlich synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe der Hanfpflanze Cannabis ; bei Krebs gegen Übelkeit und zur Appetitsteigerung diskutiert, mehr dazu hier.

Carcinoma in situ Abk. Chemotherapiezyklus Therapieeinheit während einer Chemotherapiebehandlung; Patienten erhalten innerhalb eines Zyklus Medikamente nach einem bestimmten, für jedes Behandlungsschema vorgeschriebenen Dosierungsplan; in der Regel umfasst eine Chemotherapie mehrere Zyklen mit behandlungsfreien Zeiten dazwischen, mehr dazu hier. CIN zervikale intraepitheliale Neoplasie, mehr dazu hier. CIS Carcinoma in situ.

CLL chronische lymphatische Leukämie. CML chronische myeloische Leukämie. Corticosteroide Oberbegriff für eine Gruppe in der Nebennierenrinde Nebennieren gebildeter Hormone mit ähnlicher chemischer Grundstruktur Steroide und unterschiedlichsten Wirkungen; auch für künstlich synthetisch hergestellte, als Medikamente eingesetzte Stoffe mit vergleichbarem Aufbau gebraucht. Cortisol in der Nebennierenrinde gebildetes Hormon mit wichtigen Funktionen: Cortison inaktive Form des in der Nebennierenrinde gebildeten Hormons Cortisol; oft umgangssprachlich anstelle von Cortisol verwendet.

CT Computertomographie, mehr dazu hier. Cyberknife Markenname für ein Bestrahlungsgerät zur Radiochirurgie ; im Gegensatz zum Gamma-Knife werden die energiereichen Strahlen durch einen Linearbeschleuniger erzeugt.

Dapo Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie e. DCIS duktales Carcinoma in situ; von den Zellen der Milchgänge ausgehende Frühform von Brustkrebs, die oberflächlich wächst und nicht streut; unbehandelt Übergang in invasiven Brustkrebs möglich, mehr dazu hier.

Depotpräparat Arzneimittelzubereitung, die den Wirkstoff kontrolliert über längere Zeit abgibt; im engeren Sinne Arzneimittel, das als Depot in die Haut oder in einen Muskel verabreicht wird; teilweise auch gleichbedeutend mit Retardpräparat verwendet.

Diagnose Feststellung und Bestimmung einer körperlichen oder psychischen Krankheit durch einen Arzt. Differenzierung Ausreifung von Zellen für ihre spezialisierte Funktion; Krebszellen sind häufig undifferenziert, unreif, mehr dazu hier. Digitale rektale Untersuchung Abk.

Dignität in der Medizin: Wertigkeit; Eigenschaft von Tumoren: Diphosphonate Bisphosphonate, mehr dazu hier. Dissektion in der Krebsmedizin das Herausschneiden von Weichteilgewebe oder Lymphknoten. Diuretikum Medikament zur Diurese, also Entwässerung.

DKG Deutsche Krebsgesellschaft e. DKH Deutsche Krebshilfe e. DNS Desoxyribonukleinsäure, mehr dazu hier. Doppelblindstudie vergleichende klinische Studie, bei der weder Patienten noch Ärzte wissen, welcher Patient welche der Vergleichsbehandlungen erhält; dient dazu, Verzerrungen der Ergebnisse durch voreingenommene Beobachtungen zu vermeiden, mehr dazu hier.

Drainage Ableitung oder Absaugung von Körperflüssigkeiten oder Wundsekret. DRU digital-rektale Untersuchung, mehr dazu hier. Drüse Organ oder Gewebe, das Sekrete absondert; exokrine Drüsen sind normalerweise in Haut oder Schleimhäuten zu finden; endokrine Drüsen geben ihre Produkte direkt ins Blut ab.

Durchbruchschmerz Verschlimmerung chronischer Schmerzen trotz Behandlung mit Schmerzmedikamenten; kann Folge abklingender Wirkung der Schmerzmittel sein oder z. Dysästhesie Empfindungsstörung mit Wahrnehmung normaler Reize als unangenehm oder schmerzhaft. E-Nummer System zur eindeutigen Bezeichnung von Lebensmittelzusatzstoffen, mehr dazu hier.

EbM evidenzbasierte Medizin; eine Medizin, die voraussetzt, dass jedes Verfahren nachweislich als wirksam belegt ist, mehr dazu hier. Einschlusskriterien im Prüfplan für eine klinische Studie festgelegte Kriterien hinsichtlich Krankheitssituation und Vorbehandlung, die für die Aufnahme in die betreffende Studie erfüllt sein müssen; ergeben sich aus der Fragestellung der Studie und den Wirkungen und Nebenwirkungen der Behandlung; ihre Funktion: Ektozervix in das Scheidengewölbe ragender sichtbarer Teil des Gebärmutterhalses, der mit Plattenepithel überzogen ist.

Emesis Erbrechen, mehr dazu hier. Endoskopie Spiegelung, Untersuchung von Körperhohlräumen mittels eines Endoskops. Endosonographie Ultraschalluntersuchung "von innen": Ependymom Tumor des Zentralnervensystems, geht von den Zellen aus, die die Innenwände der Hirnkammern Ventrikel und des Rückenmarkkanals auskleiden. Ergotherapie Beschäftigungs- und Arbeitstherapie zur Behandlung von Störungen der Bewegungsabläufe Motorik , der Sinnesorgane und der geistigen und psychischen Funktionen.

Erhaltungstherapie Behandlung über einen längeren Zeitraum, um das Ergebnis einer vorher erfolgten Therapie zu festigen und zu erhalten. Ernährungsassessment Erfassen der gesamten Ernährungssituation eines Menschen; das Ergebnis kann die Grundlage für eine Ernährungstherapie sein; Fachleute berücksichtigen dabei unter anderem den Energie- und Nährstoffbedarf, die tatsächliche Nahrungsaufnahme, Körpergewicht, Taillenumfang, eventuelle Schluckstörungen, Mund- und Zahnprobleme, Verdauungsstörungen, Medikamenteneinnahme, aber auch individuelle Vorlieben beim Essen und Trinken.

Erstlinientherapie auch First-Line-Therapie; allg. Erythrozyten rote Blutkörperchen; sauerstofftransportierende Zellen im Blut, mehr dazu hier. Ethikkommission Gremium aus Ärzten, Juristen, Theologen und Wissenschaftlern anderer Disziplinen; prüft und bewertet Forschungsvorhaben an Menschen daraufhin, ob sie nach ethischen, rechtlichen, medizinischen und sozialen Gesichtspunkten vertretbar sind, und entscheidet über die Durchführung; dient dem Schutz des Einzelnen vor möglichen ungünstigen Folgen der Forschung; siehe auch klinische Studie.

Evidenz in der Medizin: Ewing-Sarkom bösartiger Knochentumor, tritt vorwiegend im Kindes und frühen Erwachsenenalter auf. Exenteration bezeichnet das ausgedehnte bis vollständige Entfernen mehrerer Organe bei örtlich fortgeschrittenen Krebserkrankungen, v. Exstirpation vollständiges chirurgisches Entfernen von Organen, erkrankten z. Exzision chirurgisches Herausschneiden von Gewebe aus dem Körper.

FAP familiäre adenomatöse Polyposis, mehr dazu hier. Fatigue Zustand chronischer Erschöpfung mit ausgeprägter Müdigkeit, schwindenden Energiereserven oder erhöhtem Ruhebedürfnis, bessert sich auch durch Schlaf und Ruhe nicht; kann Folge der Krebserkrankung oder der Behandlung sein, mehr dazu hier.

Fernmetastase Absiedlung eines Tumors in einem entfernten Organ oder Gewebe, entsteht aus Krebszellen, die sich aus einem Tumor lösen und über die Lymph- und Blutbahnen im Körper verstreut werden, mehr dazu hier. Fertilität Fruchtbarkeit; bei Lebewesen die Fähigkeit, Nachkommen hervorzubringen, mehr dazu hier.

Fibrom gutartige Geschwulst des Bindegewebes. Fibrosarkom bösartige Geschwulst des Bindegewebes. Fistel normalerweise nicht vorhandene Verbindung zwischen einem Körperhohlraum und der Körperoberfläche oder einem andern inneren Hohlraum; kann angeboren sein oder durch eine Erkrankung oder eine Operation entstanden sein.

FNP Feinnadelpunktion; Punktion, mehr dazu hier. Fraktionierung Anwendungsform der Strahlentherapie; Aufteilung der Gesamtstrahlendosis in kleine "Portionen", die man über mehrere Wochen verteilt erhält, mehr dazu hier. Fraktur Bruch, vor allem verwendet im Sinne von Knochenbruch. Früherkennung Krebsfrüherkennung, mehr dazu hier. Frauenselbsthilfe nach Krebs e. FU Fluorouracil, Zytostatikum, mehr dazu hier. Galaktographie Röntgendarstellung der Milchgänge der Brustdrüse mit Kontrastmittel.

Gallenblasenkrebs bösartiger Tumor, der von der Schleimhaut der Gallenblase ausgeht, mehr dazu hier. Gammakamera Gerät, mit dem sich Gammastrahlung im Körper registrieren und bildlich darstellen lässt; wird bei der Szintigraphie verwendet, um Orte der Anreicherung von vorher gegebenen Radiopharmaka sichtbar zu machen, mehr dazu hier. Gammastrahlen besonders energiereiche, durchdringende elektromagnetische Strahlen; entstehen unter anderem beim Zerfall von Radionukliden, mehr dazu hier.

Gastroenterologie Teilbereich der inneren Medizin; befasst sich mit den Erkrankungen des Verdauungstrakts. Gastroskopie Magenspiegelung; endoskopische Untersuchung des Magens, mehr dazu hier. GdB Grad der Behinderung. Gentest Untersuchung des Erbmaterials auf bestimmte Gene oder genveränderungen Mutationen ; in der Krebsmedizin eingesetzt zur näheren Charakterisierung einer Erkrankung, zur Planung einer gezielten Therapie oder zur Untersuchung, ob eine erbliche Krebserkrankung vorliegt, mehr dazu hier.

Gentherapie Behandlungskonzept, bei dem genetische Information in Körperzellen eingeschleust wird, um eine gestörte oder ausgefallene Genfunktion zu korrigieren; bisher vorwiegend Forschung. Glioblastom bösartiger Hirntumor, der von den Stützzellen des Gehirns ausgeht, zählt zu den Gliomen, mehr dazu hier.

Gliom Oberbegriff für alle Hirntumoren, die von den Stützzellen des Gehirns ausgehen; zum Beispiel Glioblastom, Astrozytom, mehr dazu hier. Glucocorticoide in der Nebennierenrinde gebildete Hormone mit zahlreichen wichtigen Funktionen im Körperstoffwechsel; wirken zudem entzündungshemmend und hemmen das Immunsystem; zählen zu den Corticosteroiden. Good Clinical Practice Abk. Grading Einteilung von Tumorgewebe nach dem Grad seiner Differenzierung; beschreibt, wie stark sich ein Tumor vom normalen Erscheinungsbild des betreffenden Gewebes unterscheidet; wird an Gewebeproben mikroskopisch bestimmt; Beurteilungskriterien sind u.

Graft versus host-Reaktion Abk. Granulozytopenie Verringerung der Granulozyten im Blut deutlich unter den Normalbereich; kann beispielsweise durch Chemotherapie und auch durch Strahlentherapie verursacht werden; erhöhtes Infektionsrisiko.

GvHR Graft versus host-Reaktion, mehr dazu hier. Gy Gray, mehr dazu hier. Hämatologie Lehre vom Blut und seiner Zusammensetzung und von den Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe. Hämatopoese Blutbildung, Bildung von Blutzellen. Hämoglobin roter Blutfarbstoff in Erythrozyten; verantwortlich für den Sauerstofftransport. Harnblasenkarzinom Harnblasenkrebs; geht von der Schleimhaut aus, die die Harnblase innen auskleidet, mehr dazu hier.

Harninkontinenz unwillkürlicher Harnabgang; unterschiedliche Schweregrade von Auftreten nur bei Belastung bis zu Inkontinenz auch in Ruhe. Harnverhaltung Unfähigkeit, die Harnblase zu entleeren, obwohl sie gefüllt ist und Harndrang besteht. HCC hepatozelluläres Karzinom, Leberzellkrebs. Helicobacter pylori Bakterium, verursacht chronische Entzündungen der Magenschleimhaut und kann an der Entstehung von Magenkrebs beteiligt sein, mehr dazu hier.

Hepatoblastom bösartiger Lebertumor, tritt vorwiegend bei Kleinkindern auf. HER2 humaner epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor 2; Bindungsstelle auf der Oberfläche von Zellen für einen körpereigenen Wachstumsfaktor, der Signale für die Zellteilung vermittelt; bei vermehrter Ausprägung von HER2 auf Tumorzellen kann gezielte medikamentöse Blockierung des Rezeptors das Tumorwachstum bremsen, mehr dazu hier.

Herpes Zoster Gürtelrose; erneute Aktivierung einer früheren Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus, das bei Erstinfektion Windpocken verursacht; das Virus verbleibt in Nervenwurzeln des Rückenmarks und kann später im Leben bei geschwächter Immunabwehr wieder aktiviert werden und im Versorgungsgebiet der befallenen Nerven, meist im Bereich des Brustkorbs, eine schmerzhafte Entzündung mit Hautausschlag hervorrufen.

HHV humanes Herpesvirus, mehr dazu hier. Hirnmetastasen Fernabsiedelungen Metastasen eines bösartigen Tumors im Gehirn, mehr dazu hier. Histologie Lehre vom Feinbau der Körpergewebe, mehr dazu hier. Histopathologie feingewebliche Untersuchung von Gewebeproben auf krankhafte Veränderungen und zur exakten Diagnosestellung, mehr dazu hier.

Hochdosistherapie besonders intensive, hochdosierte Therapie, z. Hodgkin-Lymphom eine Form von Lymphdrüsenkrebs; Lymphom, mehr dazu hier. Hormon in geringsten Konzentrationen wirksamer körpereigener Botenstoff, der von einer Hormondrüse oder von hormonell aktiven Geweben ins Blut abgegeben wird und in anderen Organen bzw.

Hormonersatztherapie Zufuhr von Hormonen, um das Versiegen oder Fehlen bestimmter Hormone auszugleichen, mehr dazu hier. Hormonrezeptoren Strukturen auf oder in Zellen, an die Hormone andocken können und über die sie ihre Wirkung entfalten; jedes Hormon hat seinen speziellen Rezeptor.

Hormontherapie in der Krebsmedizin Behandlung von hormonempfindlichen Tumoren mit Hormonen bzw. HPV-Impfung Impfung gegen bestimmte Formen der humanen Papillomviren, die Gebärmutterhalskrebs und andere Plattenpithelkarzinome auslösen können; in Deutschland von den Gesundheitsbehörden für Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen, mehr dazu hier.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Voranmeldung erbeten unter Tel oder kontakt astrologie-sieht-meer. Ein Angebot des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Die Führungen sind kostenlos, eine Spende ist aber gern gesehen. Ahrenshoop und Born ab Parkplatz "Drei Eichen" mobil: Yoga ist ein alt überliefertes System ostasiatischer Philosophie, Mythologie, Weisheit und Heilkunst.

Durch Yoga soll die Körperbeherrschung durch Körperhaltungen entwickelt werden. Dabei werden bestimmte Organe und Organfunktionen gezielt beeinflusst: Auch sollen Wirbelsäule und Gelenke beweglicher werden.

Insgesamt kann eine Stärkung der körperlichen Energien und Abwehrkräfte erreicht werden. Wir bitten um Voranmeldung unter Tel. Holotropes Atmen Beim holotropen Atmen auch verbundener Atem handelt es sich um ein Heilverfahren, das dazu dient Blockierungen auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene während der Sitzung zu erfahren und sie über den Atemprozess aufzulösen. Das Atmen in der Gruppe schafft ein unterstützendes Miteinander bei einer gleichzeitigen Intensivierung. Lassen Sie sich überraschen von dieser intensiven und auf allen Ebenen reinigenden Erfahrung!

Ich freue mich darauf, Sie dabei mit meiner langjährigen Erfahrung begleiten zu dürfen! Bernsteinwanderung Eine geführte Strandwanderung mit einem zertifizierten Naturführer auf der Suche nach dem "Gold des Meeres", Hühnergöttern, Fossilien und anderen Schätzen. Die Tour findet ab 6 Personen und bei geeignetem Wetter statt.

Eintritt ins Deutsche Bernsteinmuseum und in die Bernstein-Schaumanufaktur. Zeit für Museumsbesuch oder Stadtbummel. Rostock und Warnemünde - Tagesausflug - Stadtrundfahrt und -rundgang jeweils in Rostock und Warnemünde.